r LNkt gnädige er Erlaubt,! eme betrachtllche Sammlung von Wachsfiguren Ä'lld^r im PeterhulzmWn Haufe 1164 ju der ober« Lreiner-Strasse nahe beyw traben zu sehen Der Künstler ^edo^n aus Paris hat die Ebre, §ine hohe Noblesse und geehrtes Publikum zu benachrichtigen, daß er eine betrachtllche Ausstellung von Wachsfiguren, welche aus nachstehenden neunzig, theils nach der Natur ,theils nach den Orrginalgcmälden der Pariser Akademie re poußirten Bildnissen in Leben sgröße bestehet, zu Stande gebracht undhieselbst angeordnet hat. Kurze historische Nachricht von allen öenjentgen^Persönen, welche in natürlicher Größe und in der genauesten Kleidertracht ihres Zeitalters vorgestellt sind. Erste s. Zimmer. i Heinrich IV. mildem Beinamen der Grosse. Dieser König von Frankreich war ein tapferer Krieger, ein Muster der Rechtschaffenheit, Sanft-und Langmuth. Er erlitt, zur Kränkung der gutgesinnten französischen Unterlhaneu, eine Menge Widerwärtigkeiten. Im Jahre ,6io gelang cs den heimlichen Feinden, die er unter seinem eignen Volke hatte, ihn-durch einen Böscwicht, Namens kavaillac, tncuchelmördcrischerweise umgebracht zu sehen. So mußte einer der besten Könige, der aus jeder Schlacht siegreich zurück kehrte, sein Leben endigen. » Maximilian von Belhüne, Herzogs von Siilly. Er war dbr oberste Minister des guten Königs Heinrich IV. War fein Herr-ein großer Krieger, so war er ein uneigennütziger Minister: denn er starb arm im Dienste seines Königs und seines Vaterlandes, die er hätte hintergehen können, um sich zu bereichern. Z Stanislaus I. König von Polen und Schwiegervater Ludwigs XV. Er ward von seinen Unterthanen des Throns entsetzt und gezwungen, nach Frankreich zu flüchten, wo er Schutz wider seine Feinde fand: Ludwig XV. gab ihn, die Herzog- thümer Lothringen und Bar ein. Dieser unglückliche König, dessen Karaktcr sanft und herablaffent war, fiel ins Feuer, als er aufstand, um seine Pfeiffe vom Kamine zu nehmen. Er starb an den Folgen dieses Unfalls am 2; Fcdr. 1767. 4 Der Marsckall von Türenne, der größte Feldherr Ludwigs^XV. Er wurde bei der Armee durch einen Kanonenschuß ge» tödtet, Alle Soldaten legten um diesen wahren Helden die Trauer an. F Der Graf von Lorgcs. Er war ein Neffe des Marschalls von Türenne und folgte diesem uach seinem Tode indem Kvm» mando bei ver Armee. 6 Der Marschall von Crequi. Dieser befreite im Jahr >489, durch Hülfe eines glücklichen Kleiderwechsels, den König Franz I, aus der spanischen Gefangenschaft. »Er blieb an der Stelle des Königs zurück, um zu verhüten, daß man die Flucht des letztem nicht bemerken, ihm nachsetzen und zurück führen möchte. Seine eigene Freiheit opferte er hierdurch auf; aber er stellte die Freiheit seines Landesherrn her, die für die Franzosen von größerer Wichtigkeit »vor. Er blieb -r Jahre hindurch in dieser freiwilligen Gefangenschaft. 7 Der berühmte Herzog von Marlborough. Er hat unter den tapfern Heerführern der englischen Armeen den auSgezeich« nesten Ruf erworben. Mehr durch seinen persönlichen Heldcnmuch als zu Folge seiner Anschläge, hat er fast jede Schlacht, die er geliefert hat, gewonnen. Er ist im Jahr 1714 in England gestorben. 8 Herr van Chevert. Er schwang sich, ohne reich zu seyu und ohne Unterstützung, bloß durch sein Verdienst, aus dem Stande eines gemeinen Soldaten, bis zu den erhabenen Posten eines General - Lieutenants bei der französischen Armee, Kommandeurs und Groß. Kreuz des heiligen Ludwig Ordensritters des pohlgischen weißen Adler »Ordens und Gouverneurs zweier Vcstnngcn. Er starb zu Paris im Jahre 1769. 9 Don Kariös, der Sohn deS Königs von Spanien Philipp II. Er ward bei seinem Vater deS Aufruhrs verdächtig ge» mackt; dieser lirß ihm im Jahre 1L70 in einem Bade, in dem ihm die vier Hauptadern geöfnet werden, sterben. 10 Der Admiral de la Mvthe Pique. Er hat in den letzten Kriegen mit den Engländern unzähligem«! über diese rühmlich gesiegt. Jetzt ist er zn Paris. 1 Johann Bart, der berühmteste und fürchterlichste Seemann. Er stieg vom gemeinen Matrosen bis zum Admiral «nd Ritter des heil. Ludwig'-Ordens. Sein »nerlchütkcilicher Mnlh und eine mit einem englischen Schifskapitain geschloßene Welle bewegen ihn eines La§es, seine Pfeiffe an einem Fasse Pulver anzufleckeu. Unser Ludwig XIV. hat er oft»,als gesiegt. ^ 12 Paul John. Er war ein berühmter Nerlhcidiger der vereinigten amerikanischen Staaten in ihrem Kriege mit den Engländer». Er ist noch am Leben. «Z Die berühmte Genoveva d'Eon von Braumont. Sie hat sich durch Tugend «nd Tapferkeit die Würde eines Drago- ncrhauMiaimS, Ritter des heil. Ludwig-Ordens mid bevollmächtigten Ministers am englischen Hofe erworben. Sie wohnt gegenwärtig in England. 14 Der tapfere Ritter von Assas. Dieser französische Held zog im siebenjährigen Kriege, als er von hanöverischen Soldaten überfallen war, seinen Tod der Verrächerei an seinem Regiment,- vor. iL Der berühmte Paoli. Er war bcr General der Korsen', die in, Aufruhr gegen Lndwig XV. begriffen waren. Dieser Krieger hat sich durch mehrere Heldenthaten ausgezeichnet. 16 Der Advokat van der Novt. Er war die Stütze und drr Veuheidiger der österreichischen Niederlande, die sich gegenwärtig gegen das Haus Oesterreich ausgelchnt haben. 17 Der sehr berühmte Necker. Er ist gegenwärtig der erste Finanz - Minister am französischen Hofe. 18 Der Graf von Mirabeau, einer der berühmtesirn Abgeordneten Key der französischen Nationalversammlung, -er sich durch seine Zuneigung und Dertheidigung des Bürgerstandes «ngemein ausz'eichnele. Er ist dermalen zu Paris. 19 Der Graf von Büsson. Er war der größte Gelehrte unter allen Naturforschern, die je gelebt haben. Er hat über die Naturgeschichte ein Werk von 32 Bänden verfaßt und ist im Jahre 1786 zu Paris gestorben. 20 Kristopk Kolumbus. Er worein berühmter Seefahrer und derjenige, der im Jahre 1491 die ncueWelt,oderAmerika entdeckte. 21 Jakob Cork. Er gelangte vom Malrosenstaiz.de zur Stelle eines englischen Seckapitains. Von der Begieße «ach Entdeckungen belebt, machte er verschiedene Reisen um die Welt. Endlich entdeckte dieser unerschrockene Seemann einen fünften Thril der Erde, die Südländer. Im Jahre 1^77 ward er von den Wilden getödtet. . LL De la Tour. War Hofmaler und Bürger der Stadt St. Quentin, in welcher er eine vvnrefliche Akademie gestiftet hat. 2; Don Montgolster: ist der Erfinder d-r aervstalischeu Kunst. 14 Der berühmte Voltaire; ein linste blicher Schriftsteller. L Moliere. Er war ein berühmter Schanspiridickler und starb zu Paris, als er die Stelle des eingebildeten Kranken spielte, auf dem Theater im Hctel de Bourgvane, dessen Direcror er war. 26 Der große Philosoph Franklin: der Minister der vereinigten Staaten von Amerika ist. i P7 3 - I- Rousseau: war ein Weltweiter, der dem System der Natur folgte. ! »8 Piron: Ein Autor, der sich dusch seine freie Schriften bekannt gemacht hat. ' 29 Der Advokat Liuguet. Er ist durch seine politische Werke im Rufe und jetzt in Brüssel. Das zweyte Zimmer. ^ ,-zo Kalas, ein unglücklicher Kaufmann zu Toulouse. Er wurde unschuldigerweifk lebendig gerädert nncvvv <>ldwrg XV. ! für unschuldig anerkannt. Peter Düdois. Ist ein seltner Soldat, der in dieser Eigenschaft und nur in dieser allein, seinem Könige und seinem Va- f tcrlande 72 Jahre hindurch unnnlerbrochen gedient hat, und dermalen zu Paris von dem Gnadengihalte lebt, das ihm ^ -er König Ludwig XVI.. gicbr. ^2 Therese Taphs ous Decking in China gebürtig. Diefts Mädchen war ohne Arme zur Welt gebohren, sie hat sich in verschiedenen Reichen sehen lassen und bediente sich ihrer Füsse zu allen mit eben der Leichtigkeit, womit man die Hände zu brauchen pflegt. ZZ Hieloinmus Pomtu: der größte Säufer in Paris. -4 Margot Paissarde: die täglich zwei Bonteillen Brandwein trinkt, ohne einige Unbequemlichkeit davon zu empfinden. ; Peicr Larmo»-.: der dritte Säuffer der ersten Klaffe. 16 Der berühmte und tavfexe General Loudon er ist die Ehre und Ruhm der -streichischon Armeen, gestorben zu Nrudil- schcin in Mahren 1790. In dem Kbschlagc, in dem sich sämmlliche vorcmgezeigle Figuren befinde», fleht man eine Orgel, rin mechani- ^c! cs Kunstwerk, die 4z Lricn im Tone der Flole douce, der Quer - und Pickelfidtc spielt. Sie spult rntwedcr in ! .eseu . bucn zugleich, -och so, daß man einen jeden deutlich uuterschciden kann, sder in jedem einzeln, so wie es die Zuschauer 7 , ünschen. Dieses seftene Kunstwerk ist nach einer so stiinrelchen Mechanik gebaut, da» man sich pur mit Muhe uber- A den kann, daß es allem und rlos m.t .«?uise seiner Federn lpieit. -Lse-- Z7 Bacbelet: ein berüchtigter algierischer Korsar, -er sich durch seine «eeraudereicn bekannt gemacht hat- ,8 Ancly: ein Seeräuber, der durch sein Gewerbe und durch seine höllische Grausamkeit bekannt ist. Z^- Alt Muflapha. Er war ein türkischer Kaufmann, der im Jahre 1786, als man ihn in Frankreich beleidigte, simfzig Menschen mit Beilhicbcu verwundete, von denen ein Theil an seinen Wunde» gestorben ist. 40 Pugatchew, oder der falsche Peter III. Er war der Anführer einer Empörung gegen die jetzt regierende russische Kaiserin». Unter seiner Fahne standen mehr als locrooo Mann. Seine Todesstrafe war, daß ihm Hände und Füsse abgehauen und er hernach geköpft wurde. 41 Die schöne Marvea. Sie war Pugakchews Weib und wurde diesem von einem Italiener, Capellini, entführt- Ihr Räuber sperre ste in eine Höhle; ste enthielt sich des Essens und starb in demselben Augenblicke, da ihr Mann sie zu befreien gekommen war. 42 Voispre aus Paris. Dreier ist der Vertraute u. erste Rathgeber Pugatchcws gewesen, er kam in einem hitzigen Gefechte um. 4z Jllian Kanchsbourg: war Loisprcs Favoritin nnd vergiftete sich bei der Nachricht von dem Tode ihres Geliebten. 44 Arthur Erigrobcl: Er w-.r der Anführer der Räuberbande unter der Pugatchew gedient hatte. Er Halle selbst seinem Leben beherzt ein Ende gemacht. 45 Idar? von Higkeriner Cngrobels Weib und Vertraute. 46 Scorondono, war der Anführer einer Räuberrotte zu der Pugatchew gekörte und die auf den Fang a.lsgeschickt wurde. Der falsche Peter III. machte zur Zeit der Rebellion einen seiner vornehmsten Offiziere aus ihn. 47 Capellini, ein dreifacher Bösewicht nnd Verrärhcr: er entführte die schöne Marvea und starb nnrer den grausammen Händen der Räuber, seiner Kammeraden, eines schmäligen Todes.- 48 Die unglückliche Gefährtin der schönen Marvea; sie ward mit dieser zugleich von dein verräthcrischen Capellini entführt, und starb aus Verzweiflung in der Höhle an Marveas Seite. Das dritte Zimmer. 49 Ludewiq Real, ein Klcinodienhändler. Er er,and eine Ar' von Schnupftabak, womit er eine große Anzahl Persoueä in Paris vergiftet hat. Zur Strafe wurde er gerädert und lebendig verbrand am 7 Aug. 1/69. ;o Die Heroicup. Dieses berichligte Freudenmädchen ließ die Thoren, die sie an sich zu locken wußte, in ihrer Wohnung menck elmörderisch umbriugen. Im Jahr >771 wurde sie zu Paris lebendig verbrcknur. Li .Mandrin. Er war das Haupt einer Bande von iLoo Schleichhändlern nnd wurde im Jahr i/zz zu Valencia in der Da.n'hinee lebendig gerädert. L2 Emilie Didier, eine berüchtigte Buhldirne, die in Paris und London ihr Gewe. b trieb; sie war MandrinS Geliebte, u. lebt noch. Lz Brognc ,Epine. Mandrins Lieutenant, wurde im Jadr 17,56 zu Pari« gerädert. L4 Die Schwester Mandrins, Namens Dorret). Sie hält sich gegenwärtig an der Gränze von Savoyen auf, wo sie die Anführerin einer beträchtlichen Bande von Schleichhändlern ist.. LL Die Frau von l'Eocombat: die ihre» Gemahl durch iyrcn Liebhaber Mangevt umbringen lies. Sie wurde im Jahre 17L5 zu Daris gehenkt. Z6 Mangeol: war der Liebhaber der Frau von l'Escombal, und der Mörder ihres Gemahls. Er wurde im Jahre 17,4 zu Paris lebendig gerädert. z? Coaverr : der seinen Vater Meuchelmorden ließ. Cr wurde im Jahre 1 77z zu Paris lebendig gerädert- ' z8 Eruier: der Mörder von Chaberts Vater, wurde auf gleiche Art hingerichtcr. zy Paul Hallicr: ein DiebcS« Oberhaupt, wurde am 1. Jul. 1786 zu Paris gehenkt. 60 Bras de Fcr: Der Anführer einer Diebsbande, die aus mehr als 200 Menschen bestand, wurde im Jahre 17L4 in ^ Paris lebendig gerädert. 61 Der Jud Benjamin, ein berüchtigter Spitzbube. Indem Augenblicke^ da er znm Galgeu geführt wurde, verlangte er gerauft zu'seyn und man bewilligte ihn sein Verlangen. Er wurde i:n Jahre 1763 zu Paris begnadigt. 62 Kran; le Ronp, ein Peruckrnmacher. Dieser Böscwicht schnitt fast allen Personen, die in seinen Laden kamen, um sich den Bart scheeren zu, lassen, den Hals ab; vermittelst einer Fallchüre stürzt, er sie dann in den Keller hinab; er wurde am L Marz 17L r zu Paris lebendig gerädert und verbrannt, fein Haus aber von Grund aus geschleift. 6z Mondidier, eiu Pastercnbäcker. Erstand mit Franz leRour in teuflischere rbindung. Dieser lieferte ihn; die Leichname derer, die er ermordet hatte und Moiildidier, der Böscwicht, brauchte sie, um Meirschenfleuschpastcken davon zuzuberciten In der Unwissenheit fand uran zu Paris nur gar zu viel.Gefchmack an diesen Paste,ten, Monldidicr litt die Straffe seines Mitschuldigen. 64 Horj,s. Er war der schreckliche Anführer der Wallachen, die sich gegen den Kaiser Joseph II. empört Halle». Am rz Fevr. 178L wurde er gerädert und gcvierrheilt. 6z Kloska Inan: war ein griechischer Priester und Horiak Mitschuldiger; er wurde gleich diesem hingerichtet. 66 Georg Kriseban: ein zwcyker Mitschuldiger; Horiaks, hat sich im Gefängnisse erhcnkt. 67 Joseph Leroy, Gulhsherr von Valines. Er vergiftete seine ganze Familie und ward z» Abbeville im Jahr 176^ lebendig gerädert und verbrannt. 68 Lord Görden. Dieser wollte das Zeughaus zu Brest in Brand stecken und wurde im Jahre 1770 eüthauptet. 69 Die bekannte Grast» de la Motde: Sie wurde als Unreihäudlerin bei der berüchtigten Halsbaiidvgcschichtc überwiesen, aus» geveilschl, auseiner Schulter gebrautmarkt und aus Lebenszeit festgesetzt. Sie ist aber aus dem Gefängnisse entwischt und befindet stch jetzt in England. 70 Der bel üchliate Cartvucye. Er war der ränkevollste Dicbshauplmaiinnnd wurde im Jahr 1-er 1 zu Paris lebendig gerädert. 71 Bengvna. Sie war Eartonch:s Geliebte. Ais sie sich diesen zu vcnaihcn vorgesetzk bau/nnd er es erfuhr, ließ er sie durch den grausamen Dnchatelet erstechen, und ihr das Herz ausreißeu, haß er gekocht vor den Angru seiner ganzen Bande aoffeaß, um diese von der Verräthcrei abznschrecken. 72 Der kleine Earloliche, der Lehrling seines Bruders, wurde im Jahr i--rr zu Paris gehenkt -Z Die Gribicke war die Hehlerin der Sachen, die Cartvuche und seine Bande stahlen. Im Jahre 1721 wurde sie in Paris mit dem Strange bestraft. Da» vierte Zimmer. 74 DeSrucs : ein Gewürzkrämer, vergiftete Mutter und Cohn, um ein Landgutb, das 400000 Livres werlh war, an sich zu bringen. Im Jahre >777 war er zu Paris lcbesidig gciadcet und verbrannt. 7z D--srucs Frau seine angebiiche Mitschuldige, die im Jahre 1779 gestäupt, aus beiden Schuldem gebrandmarkl und in lebenslängliche Gefangenschaft gesetzt wurde. > ! -6 G.eslcr: ein Kirche,iräuber, ist am 17 Jun. 1736 zu Straßbnrg lebendig verbrannt worden. ^ --- Meyer: GieslerS Mitschuldige, ist aufdieselbc Art hingcrichtel worden. X 6. Diese beide Fig. find nach dem Leben abgenomme». 78 N'gnel: een MnUer.der, aus altem Groll, dem Herrn und die Frau Dcstvnches, ihre Kinder und die Mühlenaufseher zn Cuisat im Schlafe mit einen Hebebaumr todschlug. Er wurde am 28 Jan. 1736 zu Rhe.'ms lebendig gerädert. 79 Dargeut, Miquels Gehülfe, der eben so hiugerichlct worden ist. 8v Pisionffe, efn Ochscuhandier. Dieser Gottlose trieb Blutschande mit seiner Tochter, die er umbrachte und zu kleine Sinck. schnitt. Er Halle uberdem die unmenschliche Grausamkeit, veffchiedenr Stücke von dkm Kinde, daß aus seiner Bullschande entsprossen war, kochen zu lassen und sie zn essen. Er ist daher 1787 , zu Rouen, lebendig und bei lang- .suincn Feuer, in einem eisernem Kesig, in den man lebendige Katzen mit eingcchcrrr hatte, verbrannt worden, gr Eine MiUlersiochtcr, Namens Renaud. Sie liebte unfern Bcurdcaur und war grausam gnuig, ihr neugebohrnes Kind zu scviiiden und in Stücke zu zerlegen. Sie wurde am 4. Novbr. 178;. zu Bourdeaup lebendig verbrannt - » Jacob Llemcnr. Er war dcr Meuchelmörder des Königs von Navarra, HeiurichS lll. und wurde iu dem Augenblicke da er di« Thal gegangen haue (im Jahr iLSz) von der Wache des Königs niedergemacht. > z RavliUae. Er ermordete de» guten König von Frankreich, Heinrich IV. im Jahr 1619 nnd wurde gkvicrtheilt. 84 Damicns- Dieter wollt. Ludwig XV. mcnchelinörderischerweise uuibringcn und ward Ipzz gevicrtkeilt. Hieransfolqeu noch andere Bildnisse interessanter Personen, dir sämtlich in der aiigegcbcucn Zahl 90 mit begriffen sind. Sie gleichfalls zu erklären, wäre zu wettlauftig: Kenner und Liebhaber werden indessen dadurch überrascht werden. _ Der Haal ist: alle Tage von Nhr Frnsi bi» Abends uni 9 > br offen. Der Pens dnsur »st Standespersonen zahlen nach Belieben. Personen erster Elaste zahle» --- i r. kr. j Personen zweiter Classe zahle» - Skr. e ie, die etwa f^tLue.gltd, inerkivurdsgc Aachen, sowohl L«binetjiü>tc als v, .ec anierc Prsdukle zu veetaiz- fcn haben,' können sich -eßhald an »en Derccl»r Lensrgne wende.. 'Hr-t- --