Ander» todtgegisubte n Dichter und Mitkämpfer Ludwig Elkardt. (Als ich ihn zum erstenMale wieder sah.) >Vchon wollte ich das gute Schwert Mit meiner Feder tauschen Da Kunden uns von Deinem Heldentod So traurig schön entgegenrauschen. Es weinten glaube mir, der Freunde viel Ob einem todten Sänger, Und manches edle Frauenherz Schlug Deinetwegen bänger. Auch viele vom Studentenkorps Die dichtenden Kollegen Sie wollten viele Thränen Dir Am Grabe niederlegen. Wir glaubten schnell das trübe Wort, Wir kennen ja Dein Feuer; Es machte einst Dir Feinde viel Doch jetzt Dich allen theuer. Und wie Du in dem Freiheitskamps Das Kleid Dir aufgerissen, Und zu „dem großen Hel den" ?? —riefst: Jetzt kommandiere — schießen! S o standest Du mit bloßer Brust Dem Feind — Cenfrir — entgegen; Doch bist Du, wenn auch gücklich jetzt Einst der Censur erlegen-. Als Polen seine Waffen schwang Da sangst Du Polenlieder, Doch Ivarst Du damals ganz allein Mit Deinem: „Schurken nieder!" Du schmachtetest in Kerkerhaft Man schalt Dich einen Narren Duschwebtest Bruder Tag sürTag In gräßlichen Gefahren. — Mir blutete daher mein Herz Als ich die Kunde hörte: „Mein Freund erlebe nicht den Tag Den er so kühn begehrte." Und als des Kaisers großes Wort Von Freiheit und vom Schwert-Gebrauche Uns allen laut verkündet war Da stoßen Thränen Wohl aus meinem Auge. Sie waren im Jubel inmitten drin Dem tobten Freund geweihet, Der uns mit Wort und That und Blut Von Drückern mit befreit. Mir jubelte daher mein Herz Und rief mit den College« Dir zu ein donnernd Lebehoch! Auf allen Plätzen, Wegen Als wir Dich, den wir todt geglaubt, Weil sie Dich fallen sahen, Erblickt mit Muth und Schwert Uns wieder freundlich nahen. — Wir sielen Dir ans Herz Und küßten Deine Wangen, Wir hielten zweifelnd, ob Du lebst Dich lange noch umfangen. O möchtest Du wie diesen Tag Gar viele noch erleben; Dn Einziger aus uns, den Gott Das große Glück gegeben: Den tiefen Freundes Schmerz Ob seines Todes Kunde Zu hören, und darauf den —Gruß Von jedem in der Runde! Denn mit der Freiheit bist Du selbst Vom Grabe auferstanden, So theile jetzt den Eichenkranz Den wir den Dichter wanden, Und stehe stets mit Allen uns Im Freiheitskampfe wieder Für Kaiser, Gott und Vaterland Und singe uns Körnerlieder! Herr wann Lqndau