Die Abdankung des Natiarmlgarden - Oberkomm andante« Panirajch, welchen das Kind der Revolution besiegte. Pannasch ist ein Ehrenmann, ein biederer, gerader Deutscher, aber seine Stellung und fein Amt als Oberkommandant der Nationalgarde hatte er nie richtig erfaßt. Er ließ sich oft vom Temperamente Hinreißen und suchte seine eigenen Begriffe zu realisiren, während er die Beschlüsse des vereinigten Ausschusses zur Wahrung der Rechte des Volkes, exekutiven sollte. Hört ein Oberkommandant auf Exekutor des Gesetzes zu bleiben, desvouirt er die Beschlüsse der Vertreter der Nation, welche er mit aller Aufopferung in Vollzug bringen sollte, so tritt er selbst als diktatorische Gewalt auf, führt eine revolutionäre Bewegung herbei, welche die Freiheit der Nation gefährdet. Der lorbeernbegränzte, glorreiche vereinigte Ausschuß, welcher im stolzen Bewußtsein sich selbst das Kind der Revolution nennt, jenes Comitee, welches die Anarchie besiegte und sich als die kräftigste Säule der wahren Freiheit und des konstitutionellen Thrones bewies, hatte beschlossen, daß bei der Anwesenheit der Reichstagmitgliedec eine große Todtenfeier für die gefallenen Helden der Märzrevolution von der gesammten Bevölkerung Wien gefeiert werde. Der Reichstag nahm diesen Beschluß freudig an und erklärte, daß er mit dem gesammten Ministerium dieser Feierlichkeit beiwohnen werde, und Oberko n nandant PannasA wagte es in seinem Tagsbefehle sein Mißfallen darüber auszusprechm und erklärte der Deputation des vereinigten Ausschusses, daß er früher abdanken wolle, als daß die Feierlichkeit nach dem angekündigten Programm stattstnde. Er meinte sie sollte auf das künftige Jahr im März abgehalten werden. Seine Abdankung wurde von dem Comitte mit größter Bereitwilligkeit angenommen und das Ministerium hatte sogleich die nöthige Einleitung getroffen das die Leitung der Nationalgardengeschäfte einem anerkannten verdienstvollen Mann anvertraut wurde. Derselbe ist der Generaladjutant der Nationalgarde Strefleur. Dreimal war schon Pannasch im Konflikte mit dem vereinigten Ausschuß gerathen und es wäre schon das erste Mal das Beste gewesen, das zu thun, was ec jetzt gethan hatte. Erstens. In den Lagen der Arbeiteraufregungen, wo er unverantwortlich mit denselben haran- guirte und sich eine andere Bahn als die von dem Ausschüsse vorgezeichnete Anschlägen wollte. Zweitens. Bei der Handschlaggeschichte, welche mehr dazu geeignet war Mißtrauen als Vertrauen zu erregen. Drittens. Die erwähnte Protestation gegen die Todtenfeier, welche sein Schwanengesang genannt wird. Einen Lheil der Gimpathien der Nationalgarde raubte er sich durch seine Verordnung, wodurch die Dauer der Chargen für ein Jahr festgesetzt wurde, indem viele Garden behaupten, daß dieses nur geeignet sei einen aristokratischen Kastengeist hervorzurufen, und die Majorität ist dafür, daß ein Garde jo lange nur eine Charge begleiten soll, so lange er das Vertrauen der Compagnie und des Bezirkes genieße. Wetteifer, Energie wurden durch diese Verordnung erdrückt und dafür zahllose Gehässigkeiten hervorgerufen. Im Verlagsgewölbe, Kölnerhofgasse Nr. 730. »»druckt bei Ltvp. Sommer. Scheibe. » ^ ^ D v»!^. A«, liö.MM^LAWL >-?s ;-i >: ! ^ >' 'E -' ' ^^7kNik . U- .! ^ . ^. 7 -i' ^ -.7^..-- -/ ^ s>7 ^-- ^.777^^-j- 11- 7 - .' ' >« », - ^ ^ ZI , ^ (. ,'.l E ^ ^ n/^r; l^rrk'^f-^' - -r - <.'' ' ^ 7 / - 7' . L-tlr, ^r!?m - -,-' - r.- <'N:i ^-.r: . r <- '-' '.^ . 7 , .'' trü6 ^-"c-7' ;r'-r. '. ' , >ri/^ -- «; 7^1-^ '. > t . -'^ I ^7 7^L<7^ (,7 l .. 1!'^ ri'-i->!-ü'M^ 1. A 7 >-tz ' < - ' » , sE', ^ 5'"'^' -;"?»* .--r< ' - - - s ^^ ^ . '^7 7 7' 77 1 <' ,' - < '- r- 'b- '^.-7 ^-.'7 ^ " - - 7 " - .7 '^ ' s.f ' i^ ,',Z- ^ « v> < , » , ' - - i ^ . j ' ?, 7, ^ 1 1 ^ ^ 4. , ^ -7 ^ ^ ,. f ) ' '^U>^ t> -..' 1 -1/7/ M^)»s ^ :'-lÜ ^c) r.- MÄklMAiyych^- 4dt-'r/»r . '7-7,^ 7 ^ 77 .-^ 777 ;. !-V 77 ' 7,NL»1 ' -. / '1 7 ^ 7, - .':>7 7^7-'7^ ^V. -'>44^rs^ >Z -> lMsic^77 , ^ ^7 >:if.-Li'p!s': L - , -": ^,- ' ^j 7l75.L,i''1 7i.7' ."Uil.ä L' ',7.. / ^ 'l'.H ^Uk F..'.'^j?4r?r"! -7- *7 ' .7 <4 u , '7'L,-^ 7 ,.^ _ 'Ü'TLMZ-.'^ N-- 7 --.- .. ^ ,7! iü ü ^0^^ v