g MM M Willi Zelachich kämpft nicht bloß mit einer Armee im Süden von Ungarn, er hat noch eine zweite im Norden. Offiziere der kaiserlich königlich-österreichischen Armee wußten mit so guten Erfolg den Bauern vom Heiland Zelachich zu predigen, baß in Kurzem Ganz Oberungarn in Flammen stehen wird- Bereits ist oer ganze Nordosten Ungarns unterwühlt. Gestern wurde Allarm in Preßburg geschlagen- Zwei hundert und sechzig Garden qin- gm mit der Lyrnauer Eisenbahn ab, um dem furchtbaren, Lobt und Verderben verbreitenden Haufen der aufrührerischen Slowaken unter Anführung des Hurban sich entgegenzustellen- Dieser Priester muß sich für den Heiland ansehen, „weil ^ er nicht gekommen zu bringen den Frieden, sondern das Schwert " Gott gebe es, daß es den armen Preßburgern gelingen möchte den Aufstand zu überwältigen, und das Verderben von ihrer Stadt abzuwendrn- Wenn sie erliegen, und den Slowaken der erste Gewaltstreich, die Ueberrumpe- lnng Preßburgs der größten Stadt Oberungarns gelingt, so haben wir bald die liebenswürdigen Söhne des Vaters Zelachich vor Wiens Mauern- Wsilani. ' Leopoldstadt, Jägerzeile Nr. 518. Sevt. 1843. Gedruckt bei M. Lest. k-loLI