von Unsere Sache ist der Entscheidung nahe! Die Magyaren, diese tapfern Freiheitskämpfer haben sich mit uns vereinigt. Sie werden mit uns gemeinsam gegen Jellachich kämpfen. Ihr kennt ihn und sein Streben, und wißt, ob wir ihn zu fürchten haben. Aber Eines ist nöthig, Brüder! Standhaftigkeit, Ausdauer! Wir müssen uns nicht von der Kampfbegierdc, die uns beseelt, hinreißcn lassen. Wir haben einen biedern, energischen, thatkräftigen Kommandanten, Herrn Meffenhauser. Vertrauen wir ihm ganz und völlig! Wir handeln zusammen mit den tapfern Magyaren! Diese gemeinschaftlichen Maßregeln machen es nöthig, daß wir im strengsten Einklänge und mit Behutsamkeit Vorgehen. Darum, thcuerc Brüder! hütet Euch vor jeder Ncbereilung. Wir fordern Euch auf, bitten und bcschwvken Euch, nichts ohne Befehl des Herrn Oberkommandanten zu unternehmen, und von Euerer heißen Kampfeslust Euch nicht zu einem vorzeitigen Anfalle verleiten zu lassen. Wir wollen sichern und ruhigen Schrittes, aber um so fester und entschiedener unser Ziel erreichen. Dieses Ziel ist die Rettung des Vaterlandes und die Wahrung der Freiheit! Wien, am 15. Oktober 1848. Der Ausschuß der Studenten. Gedruckt bei U. Klopf «su. und Alexander Eurich. lEÄ r' WZ LLVLLlluLK L ij> V? ,->,