Ltvtli lind T d e s allgemein bekannten Wiener-Makers l'ieM'mi von und seiner Gemali« Therese (Genannt Bogelhnrber Res'l.) Die Wiener Fiaker sind wegen ihres bekannten Witzes und ihrer Orgi- nalität sowohl unter Eingebornen als Fremden längst berühmt, und gaben Stoff zu unzähligen Anecdvten und Broschüren. Unstreitig den ersten Rang unter ihnen nahm aber Baron Vogelhuber ein, welcher nebst dem aristokratischen Kunstreiter und dem Fleischhauer R- — lange Zeit ein Metador der Roßelenker und wegen seiner famosen, nicht alltäglichen Lebensgeschlchte das Tagesgespräch Wiens war. Mögen immerhin andere Wiener Fiaker durch ihre komischen Spitznamen, als: Knackerl, Fisolen, Poldl, Waldbauern, Bur, re. — und kaustischen Witz sich halbwegs eine Popularität errungen haben; so vermögen sie doch nicht mit ihrem Standesgenossen Vogelhuber, in die Schranken zu treten. Der Mehrzahl geborner Wiener wird der Name unsers Helden nicht fremd sein, um so gewisser Wirdes jedem ime- ressiren, seine nähern Verhältnisse, wie sie uns größtentheils aus seinem eigenen Mund bekannt sind, kennen zu lernen. Freyherr I. v. Vogelhuber stammt aus einen der ältesten Geschlechter des österreichischen Adels und ist der einzige rechtmäßige Erbe eines bedeutenden Vermögens. Sein Vater war einer der berühmtesten Advokaten Wiens, welcher es an Fürsorge für die Erziehung seines einzigen Sohnes nicht mangeln ließ, indem er chm seines hohen aristokratischen Ranges gemäß eine Unzahl von Lehrern, und Erziehern hielt, doch er bewiest, daß ein sogenanntes Wienerfrüchtl, ein Unkraut ist, welches auch in adeligen Haus- gärten emporschiesten kann. — Von seinen Aeltern bestimmt, sich det«Ur»r1si»5