An Uebereinstimmmig mit »«, «nt« Genehmigung »es höhen Ministeriums »es Inner« unterm 2«. »ieses M»»atS erflnffenen Bekanntmachung, »ie Erörterung »er Wünsche »er Studierenden an der Wiener Universität betreffend, nimmt das Präsidium und der Rath der kaiserl. Akademie der vereinigten bildenden Künste keinen Anstand, zum Behnfe der van einer Anzahl van Künstlern nnd Zöglingen dieser Akademie begonnenen Berathung über die Regelung des Knnstunterrichtes an derselben ein dazu geeignetes Lokale zu eröffnen. Um dieser Berathung einen Erfolg zu sichern, nnd die sich in der oben angedeuteten Richtung kundgebenden Ansichten und Wünsche gründlich zu erkennen und zu prüfen, wird es am zweckmäßigsten sehn, wenn die Herren Künstler (in soferne dieselben nicht dem akademischen Lehrkörper schon angehören) nnd so auch die Zöglinge der verschiedenen Abtheilungen aus ihrer Mitte Repräsentanten wählen, um durch dieselben das Berathnngs - Comitv zu bilden. Die als das Ergebniß dieser Berathung sich heransstellenden Wünsche und Vorschläge werden dem Präsidium nnd dem Rathe der Akademie im gesetzlichen Wege vorzulegen, und von diesem, so weit es dessen Wirkungskreis gestattet, zu erledigen oder dem verantwortlichen Ministerium zur Entscheidung zu unterbreiten sehn. Mit vollem Vertrauen erwartet diese kaiserl. Akademie von der Einsicht und der Besonnenheit der Wiener Herren Künstler und Knnstjünger, daß sie den angedeuteten Weg als den zum Ziel ihres lobenswerthen Strebens allein geeigneten erkennen, und durch ihre überlegte und ernste Haltung bei ihren Berathungen den Zweck derselben zu fördern und möglich zn machen wissen werden. Von dem Präsidium und dem Aalhe der kaiserl. Akademie der uereitliaten bildenden Äünste. Ludwig von Rtlny, als Präses-Stellvertreter. Wien >en ZV. Mär, 1»4«.