H. IN. 15.578 Es ist zu bemerken, daß der Akt des Athmens beim Singen von dem beim sprochen in etwas verschieden ist. Wenn man allmet, um zu sprechen oder auch um frische Luft zu schöpfen, so ist das Erste was geschieht, daß man die Luft einsaugt worauf die Beuchenskole aufgetrieben werden, und der Obere Theil sich ein wenig in die Höhe zieht. Diese beiden Bewegungen erfolgen langsan wenn der Körper in einem natürlichen Gestand ist. Im Hogentheil aber wenn man athmet ein zu singen, so wird der Bauch eingedrückt und springt 13. indem die Brust schwillt und vordringt, unt Schwelligkeit(?) wirdern hervor, bei den Ausathmen muß der Unterleib mir sehr langsam in seinen naterlichen Gestand gebracht werden und die Brust sich ganz allendhlich senken klamit anden die Lift, welche man eingeathmet hat, so lange als möglich bei sich behalte und schone; man muß sie nur langsam und ohne die Brust durch Stossen zu erschüttern, führen lassen: sie muß gleichschen wieder abfließen Wenn der Ton einmal gefäßt ist so muß er ungeerungen und schnell angegeben werden damit er nicht fehlerhaft werde. Dieß letztere geschieht auf zweierlei Art; wenn man nämlich den Ton nicht gleich fest angibt, so wird er gettural und bleibt gleichschen in der Köhle stecken wenn man ihm aber zu sehr nach dem Kopfe zu proßt, so wird er masal, und dann entsteht, was man durch die Nus singer nennt 2 Be