MM » M« M 8 18 Wiknei- 81a-v Nrsss V«. ^ WZ 8 MR» 7 «K« «s^ «'S WWS'L^M MLE'M' MM VBI'LLM WAU^D^ KNÄ^M^ N^GLWsW ^E<-- ^W?EE s MM M 0 --< ' <5 NZW MS ZMS DZ?« -SS« MM 7 >I- Ac^. /F-« > vHW WM WWMMW W ^ 5 nE Li«»M OM '^'S > ».o «'S «'S «'S ML 8 MM MM SE'r EW-M r-^»/ MMMD V Historischer Atlas der Wiener Ansichten Das barocke Wien H e r a u s g e g e b e n bon Max Eisler Gerlach LLWieölLng / Wien und Leipzig 1926 Arbeiten öes I. Kunsthistorischen Instituts öer Universität Wien (Lehrkanzel Strzhgowsti) Banö XXXIII Dieses Werk, enthaltend z6 Textabbildungen ln Autotypie und 230 Tafeln in Lichtdruck, wurde hergestellt von der Kunstdruck A. G. und öer Staatsöruckerel ln Wien in einer einmaligen numerierten Auflage mit vier Ausgaben: ^ einer Dorzugsausgabe, auf Iapanöokumentenpapler gedruckt, ln Leder gebunden (Nr. 1 bis 40): L ln Halbfranz gebunden (Nr. 41 bis 60); L in einer Ausgabe auf starkem Lichtöruck- karton ln einer Mappe (Nr. 6i bis 260I: D in einer Ausgabe auf Llchtöruckpapler ln einer Mappe (Nr. 261 bis 760) Farbiger Buchschmuck und Frakturlettern von Dr. Rudolf Iunk Das borliegenö Alle Rechte Vorbehalten. e Exemplar öer Ausgabe ^ trägt ök Copyright 1925 by Gerlach K Wkeöling e Nummer 9 in Wien und Leipzig 8LH2, QLK 81 'H.VI' WIL^s ./U. ...!,»> iii M « ^ NErLsk^. ^ Ls^- ET :» Vg^ .Ä''.'.r. L.' WUÄ ^ 4 ; ? >> .. LÄ^ ?«»>-*,» «---Ä 'A> ^ /MI NÄ -A MALME Einführung as berichten öie Bilder unseres Buches? Am Beginn unseres Zeitraumes — um 1670 — ist Wien eine mittelalterliche Stadt, abgesperrt und eingeschnürt von dem Ring der Basteien, der öie seit langem kriegerisch bedrohte Siedlung zwingt, mit ihrem Raum aufs sparsamste umzugehen, das noch immer gotische Straßennetz aufs äußerste zu verdichten und öie Häuser schmalbrüstig in die Höhe zu führen. Was aber draußen liegt, außerhalb des breiten, teitweis von Donau und Wienfluß mit unsicheren Ufern durchzogenen Gürtels, ist völlig anders, ist ein an frei schwingende Landstraßen locker gereihtes, niedrig und weit schweifendes Gewürfel von meist geradezu dörfischem Ansehen, das im Rücken des Bildes mit den Wein-, Walö- unö Wkesenhügeln schmiegsam emporstrebt. Diesen noch unüberbrückten Kontrast von Stadt und Dörferkranz — auseinanöergerissen von der Freiung des Glacis — hat keiner so drastisch öargesteltt wie Folbert van Atten-Allen in seiner Vogelschau von 1683 bis KW. Am Ende unseres Zeitraumes — um 1770 — ist öie Innenstadt von Wien noch immer ein selb- ständiger Baukörper, der nachts seine Tore schließt und nur tagsüber durch dürftige, wohlbewachte Schächte mit der Außenwelt in Verkehr kommt. Aber diese Außenwelt der Vorstädte hat sich inzwischen wunderbar verfestigt und ausgebreitet, sie ist vom Dorf zur Klein- und Mittelstadt, auf der Landstraße und Wieden, in der Iosef- staöt und Roßau zu einer großartigen Form der Gartenstadt vorgeschritten und strebt auch schon über das leichte Hindernis ihrer neuen Umkreisung, über den Linienwall von 1704 hinaus. Staötbilölich gesprochen, gibt es -eht zum erstenmal ein Alt-Wien, das ist das zeitfremö ummauerte, kaum mehr bewegliche und im Verhältnis zusammengeschrumpfte Zentrum, und dann ein vorstäötisches Reu-Wien, wo sich im rapidesten Tempo, meist um hervorragende Bauwerke, der Prozeß der Kristallisation vollzieht. Und eben dieses Reu-Wien ist in unserem Jahrhundert lebendiger Organismus, ist der eigentliche Träger der freiräumlichen Entwicklung geworden, öle sich noch 1770, Ln der Vogelschau von Daniel Huber, mitten Ln ihrem Ablauf öarstellt. Damit hängt das Folgende zusammen: Am Beginn unseres Zeitraumes ist Wien eine aus ihrem Gelände unnatürlich herausgeschnittene, gewaltsam isolierte Stadt — an seinem Ende ist es eine landschaftliche Siedlung geworden. Früher eingepfercht in öie nur von wenigen stattlicheren Plätzen durchbrochenen, schwer beschatteten Engen, hat -eht der Bürger aus dem neuen Boden die Freiheit der Bewegung und des Atems, Lust und Licht im reichsten Maße gewonnen. Dem Zug nach innen folgt -eht der Zug nach außen. Die vornehme Welt fährt auf dem Wall spazieren, das Volk ertustigt sich im Prater. Altaöetige Geschlechter errichten vor den Toren ihre solennen Sommersihe und mit ihnen wetteifern die zur Wohlhabenheit gelangten Crwerbsschichten in der Aufführung von Villen. Jetzt erst lebt die Stadt — was seither ihre lieblichste Eigenschaft geworden — mit den Jahreszeiten ihres südlich gesegneten Himmels und verwächst aufs natürlichste mit ihrem Landstrich. Am Beginn unseres Zeitraumes ist Wien eine Stadt ohne Paläste, ihr monumentaler Besitz erschöpft sich fast Ln kirchlichen Bauten, — an seinem Ende ist sie in des Wortes stolzestem Sinn eine Palaststaöt geworden. Die angeborene Sinnlichkeit der Bevölkerung, früher im kleinen verfließend, sammelt und erhebt sich -eht zu wahrhaft gestattender Kraft, wird frei, allseitig und offenkundig. Den Hof und seinen feudal gesicherten Dienstadel, also öie herrschende Klasse, hat ein Heißhunger nach Pracht überfallen. Und diese Pracht will öle Wirkung auf öie Massen, also Entfaltung nach außen — Repräsentation. Unter solchen Umständen kommt der Freiraum der Stadt zu seiner neuen Rotte; denn wie das Leben ein Schauspiel, wird -eht öie Straße zur Bühne. Die auswärtigen Architekten und nach ihnen öie heimischen, unter deren Händen die Virtuosität zur Kunst größten Stiles fortschreitet, bauen öie Kulissen dieser Bühne, öie Auswirkungen des spanischen Zeremoniells, der Reitschule, des Balletts und Theaters sorgen dafür, daß sie effektvoll staffiert wird. Paraden und Prozessionen, Schaugerüste, Ehrenpforten und nächtliche Illuminationen sind nichts Außerordentliches mehr, nach den Pest-ahren dekoriert man öie Plätze — öebotional, aber mehr noch lebensfreudig, -eöenfalls Ln überschwänglicher Weise — ,auf dem Reuen Markt bewegt sich öie kaiserliche Schlittenfahrt, über den Graben zieht man bei Erbhuldigungen und anderen Ereignissen im Crzhause gar feierlich zum Dome, vorüber an triumphalen Cintagsbauten, zu deren Füßen Brunnen mit zwiefachem Strahl des roten und Weißen Weines Fülle spenden, um den Untertanenverstanö im Rausche zu betören. Aber auch auf der täglichen Straßenszene bieten sich fortwährend dramatische Kontraste. Be! der Schottenkirche, nur wenige Schritte von den Possenreißern auf der Frehung, schleppen sich büßende Mönche, mit Kapuzenmänteln verkleidet, mit schweren Hotzkreuzen, Schutter- stäben und Fußketten beladen, durch öie unachtsame Menge. Exotische Figuren, meist östlichen Gepräges, konkurrieren in ihrer Putzsucht mit den diversen Militärs. Und überall stößt der geschäftige Bürger auf -ene „Gesellschaft", öie sich mit ihren Karossen und Sänften, mit ihren dressierten Pferden und Manieren, mit ihren Perücken und Kostümen viel schärfer als sonst von ihrer Umwelt abhebt. Und öie nun auch — schon nach dem Zeugnis unserer Bilderbücher — ebenso schreibt und spricht wie sie sich gebärdet. Das alles bedeutet weit mehr als ein bloßes Spiel der Mode. Cs zeigt öle theatralische Emphase, zu der sich öie maßgebende Schicht in allen ihren Kundgebungen zunächst emporgeschraubt, bald aber tatsächlich erhoben hat. Wien erfüllt seine theatralische Sendung. Die wohlgemessene Gravität der noblen Welt bei ihren Begrüßungen und gemeinsamen Spaziergängen, öie vielen Treppen und Terrassen, die solcher Geste das geeignete Postament unterschieben, -a selbst die mit Zuschnitt, Durchblick und Ctagenbau weitgehende Fesselung der Gartenlanöschaft unter der Regie der Architektur — das alles hängt zusammen. Und da nun einmal das Theatralische dieses alles umfaßt, da es vom Banalen bis zum Erhabenen reicht, ist es — im Sinne der Zeit — Aufschwung des Lebens zu einer erhöhten, energievollen Wirklichkeit. Und öie Palaststaöt Wien sein edelster, festlich andauernder Ausdruck. Der aristokratischen Kultur, die sich derart kunögkbt, fehlt nicht der Gipfel. Wien bleibt, was es gewesen, öie Kaiserstadt. Aber erst -eht erfährt die Residenz im Umkreise der Burg unö durch Schönbrunn auch außerhalb der Llnlen einen Ausbau, welcher der ln Ost und West bewährten, vermehrten Macht der Dynastie gerecht wird, erst jetzt wird sie durch ihre hochaöellgen Anrainer — auch staötbilöllch — zu einem wahren Hoflager. Erst jetzt gewinnt — auch von dem umfassendsten, welthistorischen Standpunkte gesehen — das Antlitz der Stadt seine reifsten Züge. Sie, die nach ihrer Erscheinung bisher kaum mehr als der Vorort der Crblanöe gewesen, wird jetzt nicht nur Großstadt, sondern durch ihre internationale Lebensmischung auch Weltstadt. Nachdem sie als Bollwerk gegen den halb- asiatischen Osten ihre alte Grenzerrolle kriegerisch gelöst, wird sie für ihn ein Spender des friedlichen Fortschritts unö darüber hinaus ein Hafen aller Kulturen, die hier von deutschem Wesen eingesammelt, aufgesaugt unö heimatlich entwickelt werden. In diesem Sinne ist Wien — von oben planmäßig dahin gefördert, von unten durch die Lenkbarkeit von Blut unö Hand aufs natürlichste gestützt — erst jetzt eine Metropole der Gesittung, ein wahrhaft kosmopolitisches Zentrum geworden. — Damit enthüllt die Stadt eines außerordentlichen, von den vereinigten Künsten zugleich gesteigerten unö veredelten Luxus ihr zweites, bürgerliches Gesicht. Sie zeigt der Blüte gesunde Wurzeln, das bodenständige Volk unö seine mannlgfättlge Betriebsamkeit, auch diese wiederum auf Größeres hingelenkt durch den Zuzug von auswärts, durch den Unternehmergeist der „Niederläger", deren Triumphpforten für öle kaiserlichen Feste mit denen des Magistrates wetteifern. Die aus dem deutschen Süden von der neuen Prachtstaöt an der Donau herangelockten Prospektenmacher lassen sich verstänöllcherweise zunächst von den verltabten „Sehenswürdigkeiten" fesseln. Aber sie verleugnen nicht ihre bürgerliche Herkunft. Ihr mit allerhand devoten Floskeln verbrämtes Staunen gilt den herrschenden Mächten, ihre natürliche Sympathie gilt den eigenen Stanöesgenossen. Unö so fehlen auf ihren Blättern neben den neumodischen Palästen nicht die konservativeren Bürgerhäuser, öle abseitigen Gäßchen unö Märkte, zwischen den Reitern und Galakutschen nicht öle Frachtkarren unö Gäule, zwischen den lustwandelnden Respektspersonen nicht die Vertreter rechtschaffener Werktätigkeit, öle Inhaber der Kaufläden, die Klelnkrämer unö Handwerker, die Hausfrauen mit ihrem Einkauf unö allerhand bunt gewürfeltes Proletentum. Ja der genrefrohe Stift seht sich mit Vorliebe unö Charakter gerade an solchen Dolksszenen fest unö das um so mehr, wenn der Zeichner einem kleinstädtischen Milieu entstammt. Dann zeigt er auch die Vergnügungen der kleinen Leute auf der Straße, den standesgemäßen Spiegel des Tuns unö Lassens der fürnehmen Welt: die Stegreifkomööle in der Wanöerbuöe auf der Freyung, die Ausrufer bei ihren bemalten Schauertafeln auf dem benachbarten „Hof", die Bärentänze an der Bastei und endlich öle unterschiedlichen Raufhänöel der Weiber unö Gassenjungen mit ihrem echt wienerischen Umstand, der sogleich von seiner Arbeit läßt, um mit unerschütterlicher Ruhe unö Sachlichkeit den Verlauf des Exzesses abzuwarten, während öle sonst übereifrige „Rumorwacht" in solchen Fällen nirgends zu sehen ist. Unö erst durch diese volkstümlichen Ausschnitte, öle das Alltägliche zum Festlichen, das Naturfrlsche, bisweilen Derbe zum Kultivierten, das Rührige zum Genießerischen schlagen, erreichen unsere Bilderbogen ihre vollkommene Zeugniskraft. Denn erst damit öurchörlngen sie — was ihr bester Vorzug ist — den öargebotenen Bauaspekt mit seinem vielfältigen Leben unö vergegenwärtigen die Totalität des Wiener Barocks unter freiem Himmel. So Welt der Bericht unserer Kteinmelster. Was aber wissen neben diesen anschaulichen Quellen die anderen, erzählenden, zu sagen? Man darf sie gebührenderweise erst nachher befragen unö wird dann verwundert sein, wie sehr sie an allen wesentlichen Punkten öle unmittelbare Wahrnehmung bestätigen. Die namhaften Gewährsleute verschiedenster Herkunft wiederholen nur, soweit es ihre Aufmerksamkeit erreicht, das geschilderte Bild der städtischen Entwicklung. Am 8. September a. St. 1716 schreibt Lady Montague aus Wien: „Die Straßen sind dicht aneinander unö so enge, daß man öle schönen Fronten der Paläste nicht beobachten kann, obgleich manche derselben wegen ihrer wahrhaften Pracht wirklich Aufmerksamkeit verdienen. Sie sind alle von feinen, Weißen Steinen gebauet unö von übertriebener Höhe. Denn da die Stadt für öle Menge Volkes, öle darinnen leben will, zu klein ist, so scheinen die, welche Gebäude antegen, dieser Unschicklichkeit dadurch abzuhetfen, daß sie eine Stadt auf den Gipfel der andern türmen, indem ein großer Teil der Häuser von fünf, andere von sechs Stockwerken sind . . . ." Dagegen: „Ich war gestern in des Vizekanzlers Grafen Schönborn Garten, wohin ich zu Mittag gebeten war; unö ich muß bekennen, ich kenne nichts so Reizendes als öle Dorstadt von Wien. Sie ist sehr groß unö beinahe nichts als vortreffliche Paläste. Wenn es der Kaiser tunlich fände zuzugeben, daß die Tore der Stadt ausgehoben würden, um öle Dorstadt mit ihr zu vereinigen, so würde er eine der größten unö bestgebauten Städte von Europa haben." Das Tagebuchblatt Montesquleus vom 20. Mal 1728 unterstreicht nur noch diese Gegenüberstellung der kleinen, von ihrer Befestigung erdrückten, überfüllten unö mietsteueren Innenstadt unö ihrer weiten, bauschönen Vorstädte; dann fährt es fort: „Die Kleinheit der Stadt, der Staub, der überhaupt von einer großen Fläche zwischen Stadt unö Vorstädten kommt, bewirken, daß man im Sommer lieber in den Häusern der Vorstädte unö Gärten bleibt als in der Stadt." Und hier seht 1741, also schon Ln beträchtlich vorgeschrittener Zelt, die Beschreibung des Abtes Anselm Desing ein: „In der Stadt ist den Wienern nicht Wohl, sie lieben öle frehe Luft." Jedermann will draußen ein Haus oder einen Garten entweder haben oder genießen, Adel unö Volk ergötzen sich am Spazieren. Das altes heißt, auf unsere Darstellung zurückbezogen: auch öle gleichzeitigen Literaten stellen die Erstarrung des zentralen Alt-Wien, das organische Aufblühen des neuen Groß-Wlen, die Entstehung der Palast- unö der Gartenstadt unö mit ihr den umgreifenden Enthusiasmus für die Landschaft fest. Aber auch für das Übrige sind sie einsichtige Bürgen. Der Schwabe Wilhelm Ludwig Wekhrtin schreibt um 1777 nur das Nachwort für öle anderen. Denn nachdem schon der erwähnte Abt die ungestüme Sinnlichkeit an diesem Orte einschränkend verzeichnet / „Man möchte meinen, solchergestalten seh altes ln Lustbarkeit versoffen" /, aber auch der in Handel, Gewerbe unö Lebensmlschung kosmopolitisch gefärbten Empore gedacht, meint nun Wekhrtin beinahe tief von den Wienern: „Beide Geschlechter lieben die Pracht, den Aufwand und das Vergnügen bis zum Laster — Fehler, die bei ihnen nicht im Herzen, sondern im Blute stecken"; und von den internationalen Gästen: „Wien ist ein Bild, wie es im Reiche Inöostan seit der Regierung der Moguln ausslehet..." Diese beiläufigen Anführungen aus den Niederschriften auswärtiger Besucher bekräftigen — unö nur deshalb, als Clöeshelfer, stnö sie hier herangezogen — das Vertrauen auf öle Darstellung unserer Kleinmeister. Die Übereinstimmung der Berichte, der Briefe unö Bilder ist vollkommen. Unö das ist seltsam genug. Denn die Schreiber sind fast durchwegs Persönlichkeiten von eigenem Profit, weltberelst unö scharfblickend, öle Zeichner aber sind meist ehrsame Handwerker vom Horizont der Nürnberg-Augsburger Bürgerschaft. Um so verläßlicher tritt aus der überelnkommenden Interpretation beider, der flüchtigen und länger verweilenden Gäste, das Objekt an sich, das lebendige Phänomen des barocken Wien hervor. Einrichtung Vorliegende Werk bildet nur das Bruchstück eines weiter reichenden Planes, dessen ^ H Verwirklichung 1919 mit unserm «Historischen Atlas des Wiener Stadtbildes" (Arbeiten des I. Kunsthistorischen Instituts, Lehrkanzel Strzygowsky, XVI) eingesetzt hat und dessen Fortführung dort auch schon angekünöigt wurde: Auf der Grundlage jenes ersten Atlasses, der an Hand von einwandfreien Orlginalaufnahmen — von Plänen, Profiten unö Dogelfluchten — die Entwicklung des Wiener Staötkörpers veranschaulicht hatte, sollte nämlich, sobald die Umstände ein Unternehmen von solchem Format wieder zuließen, ein zweiter, der «Historische Atlas der Wiener Ansichten", aufgebaut werden. Der außerordentliche Umfang des neuen Stoffes verlangte eine Dreiteilung: dem mittleren Bande, «Das barocke Wien", der aus technischen Rücksichten hier vorangeht, dürften Ln kürzester Frist die Darstellungen des vor- und des nachbarocken Wien folgen. Die zeitliche Abgrenzung der drei Bände gegeneinander konnte bei unserm Standpunkt zur Sache nur nach staötbildlichen Erwägungen geschehen. Das barocke Wien beginnt für uns, sobald die Bauarbeit des Frühbarocks auch für öle Neugestaltung des Staötraumes wirksam wird, also erst um 1670, als sich — seit der Vollendung des leopotöinischen Burgtraktes — den bisher meist kirchlichen Cinzelwerken nun auch Paläste in wachsender Zahl zugesellen und zugleich das vorstäötische Wien, das fruchtbarste Feld der künftigen Entwicklungen, derart herbortritt, daß seine erste Aufnahme durch Daniel Suttinger geboten erscheint. Um 1760, am Ende des Hochbarocks schließt unsere Auswahl der Ansichten, aber die der Stadtbilder erst um 1770 mit der Vogelschau von Joseph Daniel Huber. Denn auch hier gilt, öaß^öle Baukunst eine beträchtliche Zeit braucht, um im Sinne ihres Stils staöträumlich auszuwlrken. Unser Gesichtskreis erstreckt sich auch diesmal von der «Stadt Wien" im engeren rechtlichen Sinne des Wortes — dem heutigen I. Bezirk — auf ihre Vorstädte innerhalb der Linien, die sich im Verlaufe des Zeitraums mit veränderten Namen bis zo vermehren, und darüber hinaus auf die Lustschlösser der Umgebung. Denn dies altes ist — durch Leben und Kunst — ein untrennbares Ganzes. So wie sich die äußere Anlage dieses Buches aufs engste an die seines Vorgängers hält, ist auch öle angestrebte Bedeutung beider nur aus ihrem Zusammenhangs zu begreifen. Man kann beide nur als eine Einheit hinnehmen: der Geschichte des Körpers folgt hier — zunächst für eine bestimmte Epoche — die Geschichte der Glieder. Das Haus, dessen Ansicht geboten wird, gilt uns nicht als Cinzelöing, sondern als ein Baustück des Freiraumes und weiterhin als unlösbarer Bestandteil des künstlerischen und kulturellen Organismus «Stadt". Deshalb ist unser Bemühen überall darauf gerichtet, seine Stelle und Funktion im Stadtbilds, also seinen kunsthistorischen Lebensgraö, nachzuweisen. Oder knapp formuliert: unser Problem heißt — Situation. Aus diesen Gründen haben wir den Cinzelansichten zwölf Tafeln borangestellt, welche das Wachstum des Wiener Stadtbildes im Zeitraum unserer Wahl körperhaft charakterisieren: Der noch frühbarocken Noröaufnahme von Suttinger aus dem Jahre 1676 folgen i683 bis 1636 — am Beginne des Hochbarocks — die Vogelschau von Folbert van Alten-Alten, dann — inmitten der stärksten Baubewegung — die Profite von Weiß-Engelbrecht-Pfeffel (1711) und von I. A. Delsenbach (1719 bis 1720) (während der Frühzustanö der Vorstädte durch neun Abbildungen aus den I^ustra ckecem coronae VLennensis, 1734, im Texte angezeigt wurde) SM« und endlich — als abschließende Dokumente der staötbildlichen Vollreife — nach der Fernsicht des jüngeren Canatetto (um 1760) sieben von den zwölf Sektoren der großartigen Perspektive Hubers aus den Jahren 1769 bis 1774. Im letztgenannten Falle haben wir auf den für unsere Zwecke unwichtigeren Rest verzichtet; das geschah, um das Werk nicht übermäßig zu belasten, aber es kam uns auch deshalb gelegen, weil das Fragment öle stürmische Ausbreitung und Verdichtung des barocken Stadtbildes echter, jedenfalls dramatischer beleuchtet als öle am Linkenwatt künstlich abbrechenöe Gesamtaufnahme. Übrigens ist sie Ln unserm ersten Atlas vollständig enthalten. Und das gilt auch für die ln unfern Zeitraum faltenden Grundrisse von Suttinger (1683 bis 1684), L. Anguissola und I. Marinoni (1706), W. A. Steinhaufen (1710) und I. Nagel (1770 bis 1773). Sie alte sind für eine nähere Kenntnis des Sachverhaltes unerläßlich und eben deshalb in unseren Beschreibungen auf- gearbeltet worden. Für die Auswahl der nunmehr folgenden Cinzelansichten von Plätzen und Straßen, Bauwerken und Gärten — immer Anlagen im Freiraume — war nicht die historische Herkunft des Objekts, sondern die seiner Darstellung maßgebend. Denn es sollte ja nicht das Wiener Barock, sondern die Stadt in ihrem barocken Lebensalter, gesehen durch das Auge der Zeitgenossen, öargeboten werden. Daher gehörte zum Beispiel Wohl die Zeichnung der gotischen Stephanskirche aus der Hand Salomon Ktekners (1721), nicht aber etwa öle der barocken Hofbibliothek von Rudolf von Alt d844) in unfern Rahmen. Denn die Stephanskirche und mit ihr altes, was sich aus Vergangenheiten bis in unfern barocken Zeitraum erhalten hat, ist nicht nur tatsächlicher, greifbarer Bestandteil seines Stadtbildes, mit dessen neuen Bauwerken es in eine neue, freiräumliche Beziehung tritt, es unterliegt auch seiner Schauweise, mit der es sich unter der Hand des Darstellers wesentlich verwandelt. Auch das Angeerbte wird also durch beides zum lebendigen barocken Besitz. Unter solchen Voraussetzungen haben wir unser erstes Augenmerk auf die Hauptmeister der Wiener Barockansichten, auf die Gruppe Johann Bernhard und Josef Cmanuel Fischer von Crlach und auf Salomon Kleiner gerichtet. In dem einen Falle schien es uns erwünscht, das grundlegende und selten gewordene Sammelwerk, die von Johann Adam Delsenbach gestochenen «Prospecte" vollständig wleöerzugeben und sie aus dem vorangehenden «Entwurfs" zu ergänzen; dazu kamen als Beispiele für die originale Handschrift der beiden Fischer die Zeichnungen des Triumphbogens der ausländischen Kaufleute von Johann Bernhard und des Palais Dietrichstein von Josef Cmanuel (während die unmittelbare Zeichenweise ihres Hauptstechers durch ein Blatt im Texte nebenbei charakterisiert wurde). Ebenso haben wir die Ansichten von Salomon Kleiner — mit Ausnahme einiger Menageriestücke aus dem Belvedere, die nicht eigentlich zu unserm Gegenstand gehören — vollständig veröffentlicht, und zwar nur Ln Notfällen nach den unterschiedlichen Interpretationen seiner Stecher in den vier Wiener Sammelwerken, sonst aber nach dem graphischen Ouell, den wunderbar frisch und reich erhaltenen Hanözeichnungen des Kleinmeisters (wobei wiederum seine Art in der Schwestertechnlk durch den Kupfer von der Rückseite der Hofbibliothek beispielsweise illustriert wurde). Den so gewonnenen Grundstock haben wir dann mit den erreichbaren Cinzelblättern, Gemälden und Medaillen der Zeit, zurück bis zu den Aufnahmen von G. M. Bischer und W.W. Praemer und vorwärts bis auf B.Bellotto, derart umgeben, daß die Bilöergabe der Epoche im wesentlichen vorgeführt oder wenigstens im Verzeichnis nachgewiesen erschien (während der Rest einem Hanökatatoge Vorbehalten blieb). Da nur Lebendiges öargeboten werden sollte, wurden Entwürfe und Werkzeichnungen grundsätzlich ausgeschlossen; nur bei den Hauptmeistern — bei den Ansichten des Gartenpalais Schwarzenberg von I. E. Fischer, des Burgportals, der Reichskanzlei und des kaiserlichen Marstatts von S. Kleiner, lauter Darstellungen von Unfertigem oder nur Geplantem — waren wir aus schon erwähnten Rücksichten zu Zugeständnissen gezwungen. Dagegen haben wir bedauerlicherweise aus der Fülle festlicher Cintagsbauten nur einige Lharakterproben bringen können; denn sie vor allem gehören ja zum Lebensbild der barocken Architektur und sind in ihrer Flüchtigkeit nur graduell verschieden von den vergänglichen Gartenanlagen. Daß bei unserer schließlichen Auswahl ein Gegenstand zuweilen zweimal — ln einem Falte, beim Daunschen Palais nach der Zeichnung von Lukas von Hllöebrandt, sogar ein örittesmal — auftrat, haben wir gerne hingenommen. Denn diese scheinbaren Wiederholungen sind nicht nur für den sachlichen und graphischen Vergleich von Wert, sie bringen auch durch öle verschiedenen Standpunkte der Zeichner das nämliche Objekt zu seiner volleren, körperhaften Geltung, sie zeigen es im wechselseitigen Verhältnis zu seiner Umgebung und verweisen so auf öle Möglichkeiten der barocken Optik. Durch alles das führen gerade diese „Wiederholungen" tiefer in das räumliche Problem, das hier aufgerollt wird. Aufgerollt und durch öle lnelnanöergrelfenöen Mittel der Anschauung seiner Lösung nahe gebracht — aber nicht mehr. Denn wie ln den übrigen Hinsichten — man denke nur an die Fülle dessen, wovon öle Lebensbilder vor den Häusern berichten — mußte auch in der räumlichen Frage öle strenge Grenze des Queltenwerkes respektiert werden. Das Ziel unserer Verarbeitung durfte hier kein anderes sein, als nach der Feststellung der Blätter die topographische Ordnung ihrer Objekte zu finden. Das allerdings in unserm staötbitötlchen Sinne, womit das im ersten Atlas fundierte Prinzip der Baubetrachtung nun auch auf kleinste Teile ausgedehnt und eine neue Art der Stllgeschichte, die des freien Raumes, der Kunstwissenschaft verpflichtend zugeführt wurde. Zu diesem Ende mußten wir öle von ihren Darstellern auseinanöergerissenen oder völlig isolierten Bauwerke ln ihren zeitgemäßen Zusammenhang zurückbrlngen, aus dem allein sie wesentlich verstanden werden. Und haben deshalb in unserm „Verzeichnis" der—mit dem ersten Atlas konform verlaufenden — Beschreibung jedes Blattes einen Nachweis seiner aufeinanderfolgenden Situationen im barocken Stadtbllöe (nebstbei auch seiner Besitzer oder Schilder) angehängt: den Standorten des Objekts in den vorerwähnten Gesamtdarstellungen der Stadt folgt hier zuletzt seine Nennung in dem letzten der barocken Häuserverzeichnisse. Am Anfang dieser mit wichtigen Detallangaben, namentlich auch mit den wechselnden Straßen- und Vorstaötnamen, mit Hausschilöern, Eigentümern und Grunöobrigkeiten versehenen Adreßbücher steht Johann Jordans „Schah, Schuh und Schanh rc.", Wien, beh Johann van Ghelen, 1701; dann folgt — außer den beiden reichhaltigen, aber mehr erzählenden Schriften von Matthias Fuhrmann — das auf der inoffiziellen Zählung von 1766 fußende Häuserschema im 3. Bande von Friedrich Wilhelm Weiskerns „Topographie von Nieöerösterrelch", Wien, ln Verlag beh I. B. Prasser 1770; endlich das 1779 gedruckte „Verzeichnis der ln der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien sammt dazu gehoerigen Dorstaeöten und Gruenden befindlichen numerierten Haeusern rc." von Franz de Ponth, dem Sekundanten Hubers und Nagels, mit deren Vogelschau und Planzeichnung seine Nummern — die Nummern der ersten magistratischen Konskription vom 7.Jänner 1771 — genau überelnstlmmen und eben deshalb auch von uns überall angeführt worden sind. Auf diese Welse wird es dem aufmerksamen Leser möglich, jedes Haus samt seiner im Bilde öargestetlten Umgebung in die jeweiligen barocken Räume zu versehen, also jeden Cinzelfall in das staötbllöliche Ganze einzureihen. Die Glieder kehren zum Körper zurück, der funktionelle Organismus beider wird gegenwärtig. Und eben damit, durch den konsequenten Nachweis der allmählichen Glieöerbilöung des freien Staötraums, wird — so hoffen wir — trotz des topographischen Zielpunktes auch jener neuen stllgeschichttichen Aufgabe grundsätzlich vorgearbeitet. Die Frage nach der Entwicklung der „Stadt als Kunstwerk" muß von hier aus gelöst werden. Anders als im ersten Attas zeigen die hier vorgebrachten Blätter außer dem Baubltö eine überaus reiche Lebensschilöerung. Sie mußte, um die Aufmerksamkeit des Betrachters darauf zu lenken, in unseren Beschreibungen berücksichtigt werden. Dabei haben wir öle typisch wiederkehrende Staffage der noblen Welt tunlichst übergangen, dagegen jene Dolksszenen herborgehoben, welche dem Cinzelblatt seinen besonderen Charakter verleihen und ln ihrer Summe die ganze Mannigfatt des barocken Wiener Genres ergeben. Anders als im ersten Atlas besitzen öle meisten dieser Blätter unmittelbaren Kunstwerk. Cr beginnt schon mit der Kalligraphie der Legenden und erstreckt sich dann von der jeweils angewandten Technik auf die unterschiedliche Darstettungswelse der Architekturen und der Staffagen. Auch das mußte also in dem Abschnitt „Werke und Meister" mit knappen Überblicken gekennzeichnet werden. Die Meister der Blätter sind in weitaus überwiegender Mehrzahl Ausländer. Schon I. B. Fischer von Crtach und mit ihm I. B. Küchelbecker beklagen es, daß ln Wien keine tüchtigen heimischen Stecher zu finden seien. Aber die Ersatzleute sind doch Deutsche, zudem Süddeutsche, erst mehr aus Nürnberg, dann aus Augsburg. Blut findet sich zu Blut. Allerdings, so stark ist keiner der Ktelnmeister, daß er seine andersartige Herkunft und seinen Zusammenhang mit dem süddeutschen Derlagsbetrleb völlig vergessen ließe. Denn nicht freie Kunst, sondern Dienst in einem bielberzweigten Betriebe ist, was sich hier auftut. „Die zu jeöermaenniglichens Belustigung geneigte Hand des Kupfer-Stechers" will „solcher Statt herrllchesAnsehenmitlebenöigerDorstellungsowohlbehöenenlnheimlschenalsauslaendlschen" Liebhabern bekannt machen. Der Zeichner-Stecher steht dienstbar zwischen dem Verleger und dem Publikum. Eine Fülle von kulturökonomischen Bedingungen — öle Organisation der Kunstarbeit durch ein entwickeltes Unternehmerwesen — spielt hier mit. Und auch darauf mußte diesmal eingegangen werden ... Antrieb und Ziel unserer fortgesetzten Arbeit, öle sich erst nach der Vollendung beider Atlanten und eines alte (auch öle hier nicht öargebotenen) Stadtbilder und Ansichten umfassenden Kataloges wird überblicken lassen, sind die gleichen geblieben. Auch diesmal hatten wir öle Heimat vor Augen, die für unsere Liebe unvergleichlich ist an alter und neuer, einander durchdringender Schönheit. Auch diesmal lenkte uns — ln ihrem Dienst — der Gedanke, die exakte Basis für eine Stilkunöe des freien Staötraumes zu gewinnen und dadurch nicht nur dem tieferen Verständnis, also auch dem edleren Genuß des ln Vergangenheiten Vollbrachten einen Weg zu öffnen und den verschiedensten beteiligten Wissenschaften quellhafte Anregungen zu bieten, sondern letzten Endes auch dem modernen Städtebauer und seiner Umwelt die Grundlagen für eine organische Lösung ihrer gemeinsamen Aufgaben an öle Hand zu geben. Wir wüßten unserm Bemühen keinen besseren Erfolg, als wenn es in diesem vielfältigen Sinne öle Brücken zum Leben fände .. . Der Herausgeber hat bieten zu danken, neben seinem Lehrer JosefStrzhgowski am meisten der schnell entschlossenen, kulturbewußten Tatkraft der Herren vom Wiener Stadtschulrat — dem Präsidenten Otto Gtöckel, dem Vizepräsidenten Dr. Adolf Detter und Hofrat Viktor dem Präsidenten Otto Gtöckel, dem Vizepräsidenten Dr. Adolf Detter und Hofrat Viktor Faörus- sowie dem außerordentlichen Entgegenkommen des Verlegers Herrn WalterWiedling. (2 Werke unö Meister Die Staötbilöer Nummer i Tafel i Noröanslcht von Wien im Jahre 1676 von Daniel Suttinger Nach der Federzeichnung auf Pergament km Historischen Museum der Stadt Wien, 18 x29.3 cm; unsere Wiedergabe (wke bei allen Tafeln) ln Lichtdruck» (diesmal und, wo nicht anderes gesagt, auch sonst) origknalgroß. Mitten im Himmelsteite oben hält ein nieöerschwebenöer Putto einen Lorbeerkranz, darinnen der gekrönte Doppeladler mit dem Reichswappen, etwas tiefer, links und rechts, zwei halb von Wolken verdeckte Putten mit dem nieöerösterrelchischen Lanöeswappen unter dem Erzherzogshut unö mit dem Wappen der Stadt Wien. Unten eine dreifach geteilte Schrift- leiste; in ihrer Mitte: ^bbildunA Der Weitberübm- / ten Xa^serlieben I^aupt- Vnd Xesidentr- / 8t-ttt Wien in Oesterreicb etc., darunter rechts: ^b^eLeicbnet Vndt in §eAenwLrtiAen kederriss Aebracbt / Durcb Daniel 8uttin§ern ^.nno 1676 ; in den beiderseitigen Schristfelöern in sechs Spalten die Legende zu den 35 Nummern der Ansicht. Rechts unten, im Bilde, die Windrose. Die Ansicht der Stadt von Norden her; vorn wird das diesseitige verbaute Donauufer noch sichtbar, von hier führt eine Schlagbrücke zur Staötseste hinüber, die sich im Mittelgrund zu beiden Seiten des Notenturmtores erstreckt. Daniel Suttinger, geboren am 2. Dezember 1640 zu Penig nahe von Leipzig, kommt spätestens 1672 nach Wien, tritt hier Ln die Staötguaröia und wird vom Kaiser mit der Anfertigung eines Holzmoöetls der Stadt betraut. Seine ersten nachweisbaren Arbeiten werden 1676 zwei Feöerrisse, das Nord- unö jenes Süöprofit von Wien. Nachdem er inzwischen als Festungstechniker an der Abwehr der Türken tätigen Anteil genommen unö als kaiserlicher Ingenieur mit der Staötaufnahme offiziell beauftragt worden, unterzieht er die beiden Profile einer Umarbeitung, läßt sie 1683 durch den Nürnberger, seit 1662 in Wien weilenden Christoph Weigel (gestorben um 1723) Ln Kupfer stechen, erhält für die Stiche das Privileg des Kaisers unö widmet zwei Exemplare dem Wiener Staötrat, der sich — taut Rechnung des Oberkammeramtes — am io. April 1683 mit einem Ratspfennig von io Dukaten bedankt. Fünf Jahre später schmückt er mit den Kupfern die beiden Ausgaben seiner Schrift über das Türkenjahr, lateinisch: Oloriosa Viennae .... liberatio etc., deutsch: XntsatL der Xayserlicben klaubt- und KesidenL-8tatt Wien in Oesterreick, km Selbstverlag des Autors, Dresden KW. In diesem Jahre hat Suttinger nach reicher unö wichtiger Tätigkeit Wien verlassen, ist als Stückhauptmann bei der Felöartillerie in kursächsische Dienste getreten unö um 1690 in Dresden gestorben. Nach seinem Tode veräußert die Witwe jene beiden Platten mit den Wiener Stadtbildern an einen Wiener Vertag, welcher ihre Abzüge einer Sammlung von Wiener Merkwürdigkeiten boran- stetlt: XurtLe Desens-Wuerdi^e XrinnerunA Von klerruebrunA, Xrbau- und LenamosunA.... sowobl in als um die Xaeyrierlicbe klaubt- und XesidentL-8tadt Wien in Oesterreicb etc. 17O2, Wienn, Oedruckt bey ^nna Kosina TiscbowitLin, Wittib. 2u linden bey ^dam Damer. Näheres samt Quellen und Llteratur in unserem .Historischen Atlas des Wiener Stadtbildes", S. 17 bis 22, Nr. u bis 15. 0 Ol Nummer 2 Tafel 2 Vogelschau auf Wien und Umgebung um 1683 (1686) von Folbert ban Alten-Ällen Nach dem Kupferstich im Historischen Museum der Stadt Wien, sechs Blätter, zusammen 74x150 ein; unsere Wiedergabe 17.2x33.8 ein. Im oberen Mittetbtatte ein steigender Adler mit dem österreichischen Binöenschitö unö dem Wiener Kreuzwappen in seinen Fängen. Die hervorragenden Bauwerke der Innenstadt unö der Vorstädte, die dörfischen Außensleölungen, die Flüsse unö Berge der Landschaft tragen 56 fortlaufende Nummern, die sich auf das angehängte Ortsverzeichnis beziehen. Der erste, vierspännige Wagen, der rechts unten Ln die Alstergasse einfährt, zeigt zweimal das Monogramm des Pchilibert ban) A(tten) A(lten). Der zugehörige Schriftstreifen, drei Blätter nebeneinander, enthält Ln seiner mit zwei sinnbildlichen Figuren, sieben Wappen unö Gewinden aus Eichenlaub geschmückten Mitte die Widmung an den Lanömarschall, die Lanöstänöe unö den Staötrat, links den lateinischen, rechts den deutschen Abriß der Staötgeschichte, jedesmal mit dem Ortsverzeichnis. Unö er gibt auch schon annähernd die beiden — im Stiche fehlenden — Daten für die ursprüngliche Aufnahme des Stadtbildes unö für ihre nachträgliche Umarbeitung auf Kupfer. Denn hier heißt es einmal: ^briß der Xayserl. Kesidenr 8tadt Wienn, wie selbe vor der kela§erunA vnd darauf erfolgten Abdruck / eines 1*beils ibrer Vorstadt gestanden ... und dann: Diese Exemplaren seynd Lu bekommen in Wienn bey kolbertus von ^llen Ibro Xoem. Xae^. / ^lay. Oammer-Klabler etc. Oedruckt ru Wienn in Oesterreicb bey Jobann von Obelen OniversitaetLucbtruekern. 1686. Die dem Stich zugrunde liegende Aufnahme erfolgte also vor dem 9. Juli 1683, für welche Zelt die Darstellung des Stadtbildes gilt, die Umarbeitung in den Stich 1686. Die Vogelschau der Stadt Wien von Westen her samt ihren Vorstädten unö der landschaftlichen Umgebung: vorn in der Mitte die Alsterborstadt, hier kommen von links die Währinger-, von rechts die Große Atstergassen schräg auf das Schottentor zu; im Mittelgründe links tritt die Donau ins Bild, unterhalb ihrer Brücke mündet die Wien, welche die Innenstadt im Rücken umfließt: im Hintergründe links der Josephs- (Leopolds-) unö der Kahlenberg, Ln der Mitte Simmering, Neugebäu unö Cbersöorf, rechts die Dorhüget unö Walöberge über der Wiedener Favorita. Folbert ban Alten-Allen ist am w. September 1635 zu Utrecht ln Holland getauft. Hier entsteht auch, vor dem Jahre 1674, sein erstes signiertes Gemälde: öle Aussicht durch öle Körte Nieuwstraat auf das Utrechter Münster (heute im Museum Kunsttieföe ebenda). Am 25. Oktober 1677 wird er zum erstenmal von den Matriken der Pfarre St. Stephan Ln Wien genannt. Cr ist jetzt schon kais. Kammermaler, erhält seit 1678 eine feste, wenn auch nicht immer flüssig gemachte Iahresgage unö überdies gelegentliche Zuwendungen aus der Hofkasse. Denn Kaiser Leopold I. läßt — im Gefühl seiner neuerstarkten Macht — durch Atten-Atten zehn seiner Hauptstädte planmäßig aufnehmen. Darunter auch die Residenz Wien. Über dieses Unternehmen berichtet zunächst öle Belschrift des Stiches: pikier siebest du, wolmeinender Oeser, des Xrtr-I^ertroA-lfbumbs Oesterreicb Welt bekandten klaupt-8tadt Wienn / lebbalkte ^.bbildunA, welcbe, nacbdem sie der der t^atur nacbatkende Klabl-Xensel mit 8inreicber vermiscbunS der / Kleß-Xunst Allein ru Ibro Lay. klay. Diensten vor Jabren erLei^et batte, anjetLO die Lu ^'eder maenni^licbens / kelustiAunA Aenei^te kland des Xupker-Tteebers gemeinen Oebraucbe überlebet. Die Meß- aufnahme und Abmalung der Stadt war also schon einige Jahre vor 1686 durch Atten-Allen km Dienste des Kaisers bewerkstelligt worden. Das kann nun nicht vor dem 29. Oktober 1679, dem Tag der Aufrichtung der hölzernen Dreifaltigkeitssäule auf dem Graben, geschehen sein, die in der Mitte des Bildes mit besonderer Deutlichkeit herbortritt. Da ferner — laut der Wlömungsaöresse — öle Vogelschau vor der Belagerung durch die Türken, also vor dem 9. Juli 1683, unternommen wurde, bleibt für sie ein Spielraum von kaum vier Jahren. Sie ist aber nach der Fassung der Widmung eher nahe 1683 entstanden. 1686 folgt der Kupferstich, erst 1688, laut einer Hofzahlamtsrechnung für 150 fl., auch öle Einrahmung des grundlegenden lmit dem Falsifikat Kro8pect der 8tadt / >Vien im 3abre 1690 / ^emablt von Van^len im Historischen Museum der Stadt Wien nicht identischen) Gemäldes. Der inzwischen zum kals. Kammerdiener avancierte Hofkünstler restauriert noch 1711 verschiedene Bilder aus kaiserlichem Besitz in Cbersöorf und Laxenburg, wird dann am 1. April 1713 pensioniert und stirbt — nachdem er am 19. April 1714 sein erhaltenes Testament gemacht — am 28. Dezember 1715 in Xuf8teineri8cben bau8 am alten kauernmarbt an bun^ldefect. Sein Porträt hat Justus b. ö. Nijpoort radiert. Näheres ln unserem ersten Atlas, S. 23 f., Nr. lü. Nummer 3 Tafel z Ansicht von Wien um 1711 nach M. A. Weiß von C. Engel- brecht und I. A. Pfeffel Nach öem Kupferstich lm Historischen Museum der Stabt Wien, 3 Blätter nebenelnanber, zusammen 33x172 em; unsere Wiedergabe, zerschnitten auf 3 übergrelfende Telle loben der Mitten-, unten dle Seltentelle bes Originals), zusammen 12.2x63.5 crn. In der Mitte oben halten zwei Adler zwischen Schnäbeln und Fängen das aufgeroltte Schrlftbanö: Vienna ^ustriae. — ^Vien in Üsterreieli. Links und rechts schweben zwei schilötragenöe Putten mit öem Wappen Karls VI. Lm gekrönten Doppeladler und öem Staötkreuz von Wien auf ovalem, ornamentiertem Felde. Im Hintergrund des Bildes sind lbon links nach rechts) öle Namen folgender Örtlichkeiten eingetragen: Kalenberg, Döbling, t§uHdortk, LberstorA 8. Klarx, I^eu^ebeu. Am untern Rande läuft, in der vollen Breite der 3 Blätter, die mitgestochene Legende, und zwar links der lateinische Text: Llrdis Viennae suceirieta Oelineatio, dann: Index praecipuorum ^edibciorum turn intra yuam extra nioenia ln 2 Spalten mit 40, den Eintragungen im Bilde entsprechenden Nummern — rechts öle deutsche ^nwei88un§ derer Oei8t und XVeltlicben 6ebauden 80 wobl in al8 au88er der 8tadt, wieder 2 Spalten mit 40 Nummern, dann öle Kurts gefaßte Ke8ebreibunA der 8tadt^Vienn — in der Mitte die Adresse ^n / die Köm: Kay: aucli su bli8panien, blunßsarn und Löbeimb Koni^. kla^. / Oarl den VK«° / Lrts Idertso^en su Ü8terreicb, unterfertigt lob. ^.ndr. Kfetkel. Unten, außerhalb des Zierrahmens, links: ^.^Veiß 8. O. b-I. et K. O. In§en. delin.; in der Mitte das kaiserliche Privileg; rechts: 0. KnAelbrecbt et I. KLetkel 8. 0. Lculpt. 8culp8. Viennae et excud. ^u§u8tae Vindel. Dle Ansicht der Stadt und ihrer Vorstädte von Süöwest, vom Baufelö der neuen Josefstaöt her, links reichend bis zum Kahlenberg, rechts bis zur Mariahllferklrche. Der Schriftstreifen ermöglicht auch die Datierung. Als letzte Jahreszahl wird hier 1704, das Jahr der äußeren Linlenwälle, genannt. Dann aber wird noch auf den Tod Kaiser Josefs I.» auf den Ablauf der österreichischen Regentschaft von Leopolds I. Witwe, Eleonora Magdalena Theresia, und auf öle eben erfolgte Frankfurter Kaiserwaht sowie auf den Regierungsantritt Karls VI., also auf das Jahresende 1711 ,hlngew!esen. Und auch der Anlaß für öle Herstellung der Ansicht wird hier klarer bezeichnet: 0brißsen8 umb 8 olcber 8 tatt berr 1 icbe 8 ^N 8 eben mit lebendiger Vorstellung nocb mebrer 8 80 wobl bey denen Inbeimwcben al 8 ^uH 1 andi 8 cben bebaut su macben, bat man auf Veranlagung de 8 vor wenig 3abren, 80 wobl von der 8 tatt, al 8 aucb denen berumb gesogenen Linien u. umbliegender Oegend berau 8 gegebenen iurtrekklieben u. 8 ebr genau abgesagten 6 rundri 88 e 8 , biermit gleicbtall 8 digelbe unter einem neuen ^briH von lieblieb u. angenebmer art u. von der 8 uder (!) 8 eitben anru 8 ebenden Kro 8 peet, denen Oeebrten biebbabern, vor äugen 8 tellen wollen. Cs gilt also, öem hier gemeinten Grundriß von Angulssota-Marlnonl aus öem Jahre 1706, dessen Stecher dieselben Cngelbrecht und Pfeffel gewesen, einen anschaulichen Aufriß an die Seite zu stellen. Für diese Arbeit bereinigen sich der Zeichner der Ansicht, der kals. Ingenieur Matthias Anton Weiß (angeblich Erbauer der von Karl VI. begründeten Straße von Fiume nach Karlstaöt), und zwei Führer der damals ln Wien wirkenden und bald herrschenden Augsburger Stecherschule, Christian Cnget- brecht (1672 bis 1735) und Johann Andreas Pfeffel (1686 bis 1750), öle hier eine Zeltlang assoziiert waren und sich seit 1711, nun wieder in Augsburg, öem Kunstverlage widmeten. Die Ansicht wurde, als letztes Wiener Werk der Kompagnons, ln Wien gestochen, in Augsburg gedruckt und verlegt. Näheres über den Stich ln unserem ersten Atlas, S. 27 f., Nr. 19, über dle Stecher später lm vorliegenden Bande. Nummer 4 Tafel 4 Vier Ansichten rundum die Stabt Wien 1719 bis 1720 von Johann Adam Delsenbach Nach den Kupferstichen lm Historischen Museum der Stadt Wien, 1. 21.5x30.6 em» 2. 21.6x31 em, z. 21.7x31 er», 4. 21.2x30.6 ernx unsere Wiedergaben jede 12x16.5 ein. 1. Im untern Schrlftstrelfen, links: Kro 8 pect der 8 tadt>Vien vor dem 8cbotten-1'bor, rechts: Vüe de 1a Ville de Vienne bor 8 de 1a Körte de Kcoßow. Darunter, den Nummern lm Bilde entsprechend, neun Bauten- und Ortsnennungen. Rechts: I. Oeken- bacb, del. et. 8 culp. Viennae 1719. Im Vordergrund das Gelände zwischen öem Festungs- rlng und der Roßau mit Bretterbuden, Holzplah und Hochgericht, mit einer Herde und Karrnerleuten. 2. Unten, links: Kro 8 pect der 8 tadtXVienvor dem Lurg-1'bor, rechts: Vüe etc.born de 1a Körte de 1a Oour. Darunter n Baunennungen. Darunter ln der Mitte: ^ob. Obrwtopb XVeigel excudit» rechts: I. Oelsrenbacb, del. et 8 cu 1 p. Viennae 1719. Schräg durch die Mitte läuft ein Rinnsal gegen öle Vorstadt St. Ulrich, Reiter und Karossen mit Vorläufern und Eskorten. (I. C. Weigel, geboren 1654 ln Reöwlh, in Augsburg zum Stecher geschult, seit 1698 Kunsthändler in Nürnberg, gestorben 1725.) 3. Unten, links: Kro 8 pect der ätadt ^Vien vor dem Kartner-'I'bor, rechts: Vüe etc. bor 8 de 1a Körte de Oarintbie. Darunter 18 Bau- und Ortsnamen. Darüber rechts: I. H.. Oel 8 enbacb del. et 8 culp. Viennae 1720. Vorn führen eine Stelnbrücke und ein Holzsteg über den Wlenftuß, am diesseitigen Uferansah der Brücke ein Zeltlager mit Vaganten, >9 (?W-Ä neben dem Steg elne Kutsche, öle das hier trockene Flußbett überseht. Im Mittelgrund öer Heumarkt. Unten, links: Krospect der 8tadt^Vien vor dem Kotben- 1 *burn, rechts: Vüe ete. bors de 1 a ?orte-rouge. Darunter 12 Bau- und Ortsnamen. Rechts: I. Delsenbacb del. et sc. Viennae. Bel dem Leopolöstäöter Ansatz öer Pfeilerbrücke öle kaiserliche Wassermaut, in ihrem Getriebe ein Trommler und ein stößiges Reitpferd, weiterhin rechts ein Holz- Platz und Frachtkarren, in öer Donau ein Floß und diverse Kähne (vgl. die Blatter von S. Kleiner mit öer Hauptmaut und dem Repomuk-Monument beim Roten Turm). Näheres über I. A. Delsenbach später (bel den Ansichten nach ben beiden Fischer von Crlach). Hieher gehören bas ähnliche Unternehmen der Kompagnie Salomon Kleiner und Johann August Lorbinus, elne Serie bon vier Wiener Ansichten aus ben Vorstädten, 1727, ferner zwei gestochene Ansichten der Stadt um 1730, signiert: X 8. Werner Siles ckelln. äe aovL. — Vinci. liaereck. Verein. W0IK3, und endlich der mit den Bildnissen des Herrscherpaares Franz und Maria Theresia geschmückte Prospekt gegen die Hofburg, unterzeichnet: X. ci. Sckrnitaer se. Viennae, 1750. Ansicht von Wien 1729, Salbatormeöaille bon Hieronymus Fuchs lSllber, geprägt, 3z nim). Nummer 5 Tafel 5 Blick aufWien Vom Belvedere um 1760 bon BernardoDellotto Nach dem Gemälde im Wiener Kunsthlstorlschen Museum, 136x214 crn; unsere Wiedergabe (wle die aller Wiener Bellotko-Bllder nach Photos des Kunstverlages Wolfrum-Wlen) 21.5x34 cm. Aussicht bon öer Gartenstadt am Rennweg auf öle Altstadt, die Dorstäöte und die Landschaft. Im Vordergrund die oberen Etagen des Schwarzenberg- und des Belbeöeregartens; im Mittelgrund zwischen Karts- und Satesianerkirche das Sommerpalais des Fürsten Schwarzenberg, öle kaiserliche Garöestaltung und das untere Belvedere; dahinter — zwischen Marlahilf und St. Rochus auf öer Landstraße - öle Innenstadt um den Stephansöom, dessen Turm das Fernbilö des Kahlen- und Leopolösberges mitten öurchschnelöet. Am Rand des Bassins im Schwarzenberggarten ein Paar im Gespräch und zwei Fischer, im Belveöeregarten die vornehme Wett und einige Gärtnergehilfen, welche die Hecken und den Rasen zurlchten. Näheres über Len Maler und sein Werk später im vorliegenden Band bel den Ansichten. Nummer 6 bis 12 ^lel 6 bis 12 Vogelschau auf Groß--Wieni7Ü9 bis 1774 (1776) bon Joseph Daniel Huber Nach dem Kupferstich öer Sammlung Max Porthelm ln Wien, 24 Blätter, bon links oben bis rechts unten versehen mit Len Buchstaben ^—2 (ohne und ri>, zusammen 345.6x409 cm, Maßstab (auf Grund der Wiener Klafkerelntragung) nachgeprüft an der Strecke: Mitte des Rlesentores von St. Stephan bis zur Chormltte von Maria am Gestade) 1:143a. Unser erster Atlas enchalt aus den Tafeln XXII-XXXIV Las ganze Stechertverk; der vorliegende bringt nur — jeweils paarweise zusammengelegt — 14 bon den 24 Sektoren auf sieben Tafeln, und zwar rund um die Stadt (k(^) die Hauptteile der Vorstädte Wieden (Oli), Mariahllf-Spltalberg- Josephsstabt (IX), Alstergassen (I^M), Rennweg auf der Lanöstraß ( 1 ^ 0 ), Roßau und Llechkenthal (XS) und Leopolöstadt (WX), jedes Glatt (mit einem Buchstabenanzeiger im Fadenneh) 22.5x35.3 cm. In öer Ecke rechts oben eine ovale Kartusche, darunter zwei Adler, darüber in Gewölk und Strahlenkranz ein dritter auf einem achtfach geschwungenen Medaillon, dessen äußerer Rahmen bon acht Kronen, dessen innerer bon den entsprechenden Bezeichnungen: Koman: Imper., Lobende., Lroatie., Oalicie., Dodomirie., Äavonie., Dalmatie., 6ung., gebildet wird, in seiner Mitte ein österreichisches Allianzwappen, umschlossen bon öer Kette mit dem Goldenen Vliese. Die Inschrift innerhalb öer Kartusche beginnt: 8cenograpbie / oder / Oeometriscb Kerspect. Abbildung / der / Xayl: Xönigl: blaupt: u: KesidenL Ltadt / ^Vienn / in Üsterreicb /aufallerböcbsten Lefebl angenommen und gereicbnet / vom labr 1769 klay Monats bis letrten Octoder 1774 / unter der 61 orreicben Legierung beider / Xayl: Xönigl: Hpost: Ulayest: / losepbi II et Mariae "fberesiae / (kleiner:) Dieses V^erk ist mit recbt daß einige und erste in der V^elt, so vollkommen der I>1atur gemäß / nacb be^geingtem Klaasstab verfertiget, wie das Original davon in der X: X: Libliotbeclr Lu seben ist, es bat alles und / )'edes seine recbte laage, ^laas und Lroportionirte böcbe, die kortibcation allein ausgenommen, annebst der dermabligen I^ummeri- / rung aller Hauser u. s. w. Darunter, außerhalb öer Kartusche: Josep Daniel v Huber. In öer Ecke links unten auf einem Stein die Windrose. In öer Ecke rechts unten eine Blumenbase auf retiefgeschmücktem Socket, öer an seiner einwärts laufenden Wange einen Meßkreis und Zirkel über den Fixpunkten und Gewässerlinien einer Kartenskizze trägt; daneben auf dem Boden ein antikes Gebälk mit dem Wappen Hubers; weiterhin links ein mächtiges Rokokoschilö mit öer sinngetreuen Wiederholung öer obigen Inschrift kn lateinischer, italienischer und französischer Sprache, abweichend darin der Sah: Hic ergo Vindobona cernitur Dualis exstitit a 13 . Uiai 1769 usyue ad 15 . Octobris 1776 , neu: läneam capitalem, coincidentibus super eamdem perpendicularibus, L b-Iieder-Lrdbeer (!) usyue ad 8pital-aue protensam esse, consideranti patebit; darunter öer verjüngte Umriß öer Staötaufnahme in einem den 24 Feldern öer Vogelschau entsprechenden Fadenneh. Endlich am untern Rande des letzten Sektors die Maßstäbe in Pariser und Wiener Klaftern und Schuhen, Ln geometrischen Schritten, in rheknlänöischen und Londoner Schuhen; Ln öer Ecke rechts: Ladirt v. I.^Vagner. / I.Lberspacb. L.6. Xurtr./Verfertiget von 3 . ^dam. Die Draufsicht auf die Stadt und ihre Dorstäöte bis zu den Linienwällen und dem Hauptarm öer Donau, ausgenommen bon öer Basis Rieder Cröberg-Spitalau. ^.ufallerbocbsten Lekebl. Die mit dem Plane bon Steinhaufen abgebrochene Tradition öer offiziellen Staötaufnahme wird jetzt durch Maria Theresia und Josef II. für das vergrößerte Wien aufs ansehnlichste erneuert. Sie richtet sich gleichzeitig aufGrunöriß und Draufsicht: 1769 wird öer k. k. Obristwachtmeister des Großen General-Felöquartiermeisterstabes Joseph Daniel bon Huber, öer sich bereits an der Perspektive bon Prag erprobt hatte und später an öer josefinischen Aufnahme bon Galizien teilnehmen sollte, mit öer Leitung einer Vogelschau, 1770 öer k. k. Hofmathematiker Joseph Ragel mit öer Leitung eines Planes öer Stadt Wien und ihres borstäötischen Umkreises beauftragt. Die beiden Unternehmen, die wichtigsten Kundgebungen einer zeitgerechten Neuorganisation öer Staötöarsteltung, werden gestützt bon öer seit dem 7. Jänner 1771 durch den Magistrat borgenommenen Konskribierung der Häuser, auf die sich die Nummern beider Stichwerke beziehen (Ln dieser Hinsicht ermöglicht erst das 1779 erschienene Nummernberzeichnis bon Franz de Ponty das vollständige Ablesen öer Darstellungen). Die Arbeitsöaten für öle Draufsicht von Huber, öle von selner grunötegenöen Federzeichnung (ln der Wiener Natlonalbibliothek) und von dem Kupferstiche teilweise widersprechend angegeben werden, lassen sich kurz folgendermaßen ordnen: Am li. oder am) iz. Mai 1769 begann die zeichnerische Aufnahme und währte bis Mai 1773 (längstens bis zum 31. Oktober 1774), daran schloß sich die von I. Wagner, I. M. Eberspach und L. G. Kurh besorgte Überkragung auf 24Kupferptatten, bis am 15. Oktober 1776 die von I. Adam gedruckten Blätter fertig Vorlagen. Näheres ln unserem ersten Atlas, S. 28, Nr. 20. Die Meister öer Ansichten unö ihre Sammelwerke G. M. Discher und W. W. Prämer /^Tkeorg Matthäus Discher, ein Bauernsohn aus Wenns in Tirol, geboren am 22. April 1628, gestorben am 13. Dezember 1696 zu Linz, war Geistlicher von Beruf, aber eine tief- wurzelnde Neigung trieb ihn zur Topographie. Seinem Feuereifer verdanken wir eine Neihe von kartographischen Aufnahmen und Ansichtensammlungen, darunter die lopo- Araptiia ^rckickucLtus ^ustriae In?: KIodernLe §eu Oontrofee und Lesckrerdunßs Liier 8tLtt, Olvster und 8cv1Ö88er wie 8ie anietro 8teiien in dem TrtrvertLOA- tiiurnb unter Ö8terreicli. I^eervorAebraevt im Iaiir 1672 . Das Werk enthält in seinem ersten Buche, dem Viertel unter dem Wlenerwald, für Wien — außer den vorangehenden vier Profilen öer Innenstadt - nur je zwei Darstellungen der Hofburg und zentraler Klöster (Dorotheer- unö Schottenktoster), sonst sechs Ansichten von fast durchwegs kaiserlichen Außen- antagen (Favorita auf der Wieden, Cbersdorf, Laxenburg, Neugebäu, Schönbrunn und Margarethenkicche). Gezeichnet von Bischer unö vielleicht von Tobias Saöeter gestochen — der sich allerdings nur einmal, auf dem von unserm Daniel Suttinger bocgezeichneten Blatte Nr. 131, öer Ansicht von Korneuburg, ausdrücklich nennt — ist diese karge, dynastisch- klerikal gerichtete Auslese im Graphischen quatitätslos, aber sachlich zuverlässig und — zusammen mit dem anonymen Stich der Favorita im (spätem) Augarten - für die Baukunöe namentlich öer außecstäötischen Schlösser vor dem Zerstörungsjahr 1683 als Dergleichsstoff für das Archltekturwerk von W. W. Prämer nicht unwichtig. Wolfgang Wilhelm Prämer ist um 1637 in dem Stammhause selner Altwiener Familie, im Margarethenhof auf dem Alten Bauernmarkt (Steinhaufen geboren unö am 24. Dezember 1716 ebenda gestorben. Seit 1659 oder 1660 als „Kammerdiener"' Ln kaiserlichen Diensten, avanciert er infolge selner kunstschriftstellerischen (vielleicht auch baupraktischen) Verdienste zum Hofquartiermeister, i684 bis 1687 zum Zeugwart, Zeugsleutnant, Hofkriegsrat unö endlich zum Zeugsoberleutnant. Die Revision der Rechnungen für die Grabensäule zeigt ihn 1692 Ln Gesellschaft öer italienischen Architekten Luöovico Burnacini unö Giovanni Pietro Tencala, und die italienische Architektur, gesehen unö sterilisiert durch einen mathematischen Geist, ist sein Ideal geblieben. Das bezeugt auch - nach verschiedenen Vorarbeiten, darunter dem Traktat von 1678: Lkrenpreisr der kL^erlicken re8idenr- und nider68terreic1it8clien 1iLubt8tLdt V^ienn — sein um diese Zeit entstandenes Hauptwerk: ^rc1r!tectur!8c1ier 8cliLuplLtL, benenddie tu§end8Lnie verwandnusr, vvorinen 8eck8 mLtkemLt!8ctie vauptpuncten bai den arckitecturen Lu er8eken u. 8. w. Das nur handschriftlich erschienene Exemplar (Ser. Nvb. 365 in armariv öer Wiener National- blbllothek), ein Querfoliobanö mit 233 Blättern im Format 52.5 X 79 cm, bringt nach dem deutschen das italienische Titelblatt (Antiqua unö Fraktur im Wechsel), dann auf einer Pergamentelnlage die Huldigung öer sechs mathematischen Künste unö Wissenschaften vor Apoll (Tuschzeichnung), endlich, wieder deutsch vor italienisch, die Wiömungsaöresse an Kaiser Leopold I., auch diese unterschrieben „Wolfgang Wilhelm Prämer", ritter Lu 8. klaren (die folgenden Titulaturen jedesmal weggeschabt). Das überwiegend theoretische unö derart auch illustrierte Werk wendet sich erst in seinem sechsten Buche der ^.rekitetturL practicL zu, aber gerade hier versiegt der Text, es geht (k. 177) nur ein kurzes Vorwort an den kunstbeliebten Leser voran, worin nach einem gehörigen Kotau vor dem unvergleichlichen Bauschaffen Italiens öle (auf 5 . 179 bis 228 folgenden) Ansichten etlicher I-u 8 t: 8 tatt: und XirckenAebLu, 80 der 2 eit VnHere Ö 8 terreicv! 8 cve landten Zieret bescheldentllch ^ präsentiert werben. Den Zeichnungen frühbarocker Anlagen sind (f. 227 unö 228) eine Ansicht der Stephansklrche mit dem Hauptturm und ein Blick auf die Stadt Wien, in öer Mitte die Wasserkunstbastei, angehängt. Den Schluß bildet das kärgliche siebte Buch Von der Klallere^ mit zwei anatomischen Tafeln unö einem Nereiöenbtatt. Der Manuskriptbanö Prämers ist für die Palastarchitektur des Wiener Frühbarocks ein Quetlenwerk ersten Ranges. Mit Klafter- unö Schuhmaßstäben versehen, gibt es — soweit seine Blätter eine Nachprüfung an gleichzeitigen Darstellungen anderer Hand gestatten — die Objekte verläßlich wieder. Aber die ungemein dürftige unö plumpe Manier der reinen oder lavierten Feder- unö Kreidezeichnungen auf Grobpapier öesittusioniert. Cs sind kahle Reißbrettproöukte, mit Lineal und Zirkel ängstlich angefertigt, Kulissenfassaden ohne Sinn für öle architektonische Gestattung, ohne Körper unö Raum, öle — nach den landschaftlich belebteren Veduten von Discher — das durchaus rückständige Bild öer ersten, einheimischen Ansichtengabe abschließend befestigen. Literatur (unU ^bbiläua^en): M.Dancsa,GeorgMatthäusDlscher:1'opoArLx1iiL^U8triLe iakerioris, Wien, 1920. —H.Tkehe, Wolfgang Wilhelm Prämers Architekturwerk und der Palastbau des XVII. Jahrhunderts im Jahrbuch des Allerhöchsten Kaiserhauses, XXXII, Wien tlyi5): D. Frey, Johann Bernhard Fischer von Erlach ln Kunstgeschlcktlichen Einzeldarstellungen des Bundes- benkmalamtes, VI (Wien 192z). Johann Bernhard und Josef Cmanuel Fischer von Erlach; Johann Adam Delsenbach Bernhard Fischer von Erlach, öer Großmeister des Wiener Barocks, ist am ^ T 20. Juli 1656 ln Graz geboren und am 5. April 1723 ln Wien gestorben. Sein Leben H unö sein Wirken als Bildhauer, Architekt unö Dekorateur sind andernorts oftmals geschildert worden. Aber auch seine graphische Betätigung geht uns hier nur soweit an, als sie mit verwirklichten Bauwerken im Staötraume von Wien unmittelbar zusammenhängt. 1690 entwirft Fischer die beiden Ehrenpforten, welche die ausländischen, in Wien ansässigen Kaufleute und öer Magistrat öer Stadt dem neugekrönten König Josef I. beim Stock-!m-Clsen errichteten (Albertina). 1699 zeichnet er aus Anlaß des kaiserlichen Beilagers desselben Josefs, wieder im Auftragjener „Niederläger", eine dritte Ehrenpforte. Aber schon hier muß für die verschollene Hanözeichnung die Interpretation eines Stiches — von I. A. Delsenbach — Ersah leisten. Unö das gleiche gilt nun auch für altes übrige, vornehmlich für die Blätter ln dem graphischen Hauptwerke des Meisters. Dieses Werk, betitelt LntwurLk einer tiistorisetien ^rckitectur u.s. xv., erhlelt 1712 seine erste, uneöierte Form in einer Sammlung von 5 X 74 auf fünf Bücher verteilten Stichen, welche in freien zeltgetäufigen Rekonstruktionen unö in eigenen barocken Umbilöungen eine lockere Auslese von herborragenöen Bauwerken orientalischer bis ostasiatischer, hellenischer unö römischer Herkunft zeigten, im vierten Buch Druide Oebäude von deß ^.utoris LriinciunS und TeiclinunA unö endlich im fünften Divers Vases anti^ues ^eZ^ptiens, Srecs, Komains et Modernes: avee (^uelyues uns de Nnventions de 1 '^uteur —das Ganze begleitet von einem handschriftlichen Text, welcher nach öer Widmung an Kaiser Karl VI. öle französischen kesckreidunAen des literarischen Mitarbeiters Carl Gustav Heraeus (geboren 1671 in Stockholm, seit 1708 oder 1709 in Wien, zuerst kaiserlicher Antiquar, dann Medaillen- unö Antiquitäteninspektor, gestorben 1725) folgen läßt. Die Entstehung des Werkes reicht bis ln öle Jugend des Künstlers zurück. Denn es enthält Archäologisches, namentlich aber Medaillen und Vasen, öle Fischer schon am Beginn seiner italienischen Wanöerzeit bei P. G. Bellorl, dem Verwalter der Altertümer im Palazzo Orsinl, spätestens 1685 in Neapel kopiert hat. Und es enthält weiters — außer dem Prospekt von Schloß Kteshelm — drei andere Blätter aus öer Salzburger Zeit — die Fassade, den Durchschnitt und den Aufriß öer dortigen Universitätskirche —, welche 1709 fertiggestellt waren unö einer spätestens 1708 unternommenen, aber ln ihren Anfängen steckengebliebenen Ausgabe öer Bauten des Erzbischofs Johann Ernst Graf von Thun beigegeben werden sollten. Aus jenen antiklschen unö diesen modernen Wurzeln entwickelt sich öer Plan zu dem umfassenden Architekturwerk, das nach seiner handschriftlichen in den späteren Druckausgaben (i. Wien 1721 mit Privileg vom 24. Mal in Laxenburg, 2. Leipzig 1725 unö 3. ^ klan ok Livil and Idistorical ^rclütecture etc. witli additional t^otes by 1 * 1 iornL 8 Dediard, London 1730) Wohl auf 5X86 Stiche ausgebaut, in Einzelheiten ab- geänöert, aber im Grunde nicht mehr umgestoßen wurde. Die Vortagen für öle Kupfer sind zuallermelst — wahrscheinlich auch dort, wo das Zeichnersignum fehlt oder nur öle Abkürzung Nsclrers v. L. steht — von des Meisters eigener Hand; Ausnahmen bilden schon in öer Manu- skriptausgabe. Buch IV, die Tafeln 5 unö 6 (die Fassade unö die Perspektive des Palais Trautson, gezeichnet vom Sohne Josef Cmanuel), ferner in öer Leipziger Ausgabe, Buch II, Tafel i (Theater zu Tarragona, gezeichnet von M. A. Weiß, dem Urheber unserer Wiener Ansicht von 1711), endlich ebenda. Buch III Nr. 5 unö 8 (Orientalisches, gezeichnet von zwei Anonymen). Die mit Namen genannten Stecher waren in erster Reihe I. A. Delsenbach (öer auch den Schrifttitel zur Wiener Ausgabe beigesteuert hat, siehe unten), außerdem Benjamin Kenckel (den Jlg abwechselnd als Nürnberger unö Grazer bezeichnet), Charles de la Hahe (geboren 1641 in Fontainebleau), Johann Ulrich Kraus (Augsburg 1655 bis 1719, öer Stecher des Bilötitels zur Leipziger Ausgabe), schließlich Ehr. Cngelbrecht und I.A.Pfeffel (siehe bei Kleiner). Don ihnen alten hat nur Delsenbach an dem zweiten Sammelwerk, den Wiener „Prospekten", Lellgenommen, worin öer Vater Fischer als Zeichner von zwei neuen Blättern, öer Mehtgrube auf dem Neuen Markt unö des Lustschlosses Hulöenberg in Weiötlngau, erscheint. Aber dieses Werk ist in öer Hauptsache schon ein Unternehmen des Sohnes. Das repräsentable Blatt mit den beiden Triumphbogen für den neuen König Josef vom Jahre 1690 (ln öer Albertina) gibt Aufschluß über die Zeichenweise des jungen Johann Bernhard. Cr läßt im Vordergrund öle Ehrenpforte öer auswärtigen Kaufleute fest unö klar aufwachsen, emporgetrieben noch durch öle seitlichen Bruchstücke zweier südländischer Veduten — einer Gasse mit Osterla unö eines Platzes mit Kampanite unö Delphinbrunnen — unö eröffnet unter dem Mittelbogen öle Fernsicht auf das rapid verkürzte Tor des Wiener Magistrates. E. Die Behandlung öer beiden Festbauten ist nicht unwesentlich verschieden. Dorn werden im Untergeschoß die langen Geraden unö die Halbkreise mit Lineal unö Zirkel durch öle Reißfeder nachgezogen, das Fundament wird gesichert, aber auch ln den oberen Etagen bleibt öer Bleistift — begleitet von einer immer dünnen Lavierung — scharf unö bestimmt, die Unrund Inrlsse sehen erst in der letzten Höhe unö auch hier nur an den Figuren, namentlich an den schwebenden Posaunenbläsern, stellenweise aus. Mit dieser mäßigen Auflockerung nach oben geht öle flachere oder auch nur anöeutenöe Darbietung öer Reliefs unö Malereien zusammen, so daß zuletzt die Mannigfalt des „Gesamtkunstwerkes" hervortritt. Fürs Ganze gilt: Das architektonische Rückgrat wirkt durch, die Schichtung öer Bauteile, ihr noch unentwickeltes Neben- unö Übereinander, bleibt sinnfällig; das Bildnerische wird diesem Gerüst Wohl rhythmisch angegossen, aber es bleibt doch auch deutlich abgehoben; und in dieses Zweierlei bringt nun erst der plastische Nerv, öer sich überall — an den Profilen öer Sockel, an den Kapltälen unö Kartuschen, an den Ranken öer Attika, besonders aber an öer Modellierung öer nackten unö bekleideten Figuren — nachdrücklich bekundet, die zeichnerische Einheit. Dem durchwegs kernigen Dortrag öer ersten Ehrenpforte, worin sich — noch ln römischen Erinnerungen verstrickt — das an öer Karlskirche ausgereifte Säulenportal ankünöigt, steht dann das summarische Verfahren öer Skizze des entfernteren Torbogens wirksam entgegen. Hier, wo er das Motiv seines Belvederes im Schwarzenberggarten vorausnlmmt, ist öer Baumeister schon auf eigenerem Wege. Unö hier erreicht auch öer Zeichner bloß mit dem Stift vollkommenen Ausdruck, das Dargestettte unö öle Darstellung fallen rein zusammen, öer Bildhauer-Architekt öurchörlngt, im borauseilenöen Flug des Genies, Bau unö Plastik mit wechselseitigem, organischem Leben. Durch all das führt dieses wunderbar reiche Blatt aufs unmittelbarste in öle Werkstatt des schaffenden Künstlers. Erfüllt von einer energischen Jugend, öle dem Erreichten auch schon den Entwurf künftiger Verwirklichungen hinzufügt, ist diese Zeichnung — einzigartig ln unserer Reihe — nicht Abbild, sondern Gestaltung, die vor unseren Augen treibt. Bewußte Kraft, gemessener Schwung unö die Größe öer Anschauung leiten das improvisierte Gebilde hinaus zu dem königlichen Knaben im Glorienball und bekrönen es dort mit ihrem vereinten Wesen: mit heroischer Anmut. Die übrigen Beispiele für die Zeichenkunst des älteren Fischer liegen nicht mehr auf unserem Felde. Aber sie gestatten den Vergleich mit den gleichzeitigen Arbeiten seiner Veöutenstecher unö beleuchten ihr krasses Mißverhältnis zu den verschollenen Vorlagen. Denn die Interpreten unö — mit einer, später erwähnten Ausnahme - auch Delsenbach sterilisieren öle lebensvolle Handschrift des Meisters, sie verbürgerllchen auf ihre saubere unö korrekte Welse seinen geistigen Adel, keiner ist ihm ebenbürtig. Cmanuel Fischer von Erlach, geboren zu Wien am 13. September 1693 unö >» T ebenda gestorben am 29. Juni 1742, wird 1722 bestallter Gehilfe des Vaters für die M kaiserlichen Aufträge unö ist nach dessen Tode, bis 1735, hervorragend beteiligt an öer Durchführung seines baukünstlerlschen Nachlasses. Auch die graphische Arbeit des jüngeren Fischer richtet sich vornehmlich auf die Bauwerke des Vaters. Als sicheres Blatt seiner Hand besitzen wir die Zeichnung des Palais Dietrichstein (Lobkowih), angefertigt zum Geburtstage des Grafen Philipp Sigismund am 26. Mal 1711 (heute bei Graf Franz Harrach ln Wien), zwei andere — Entwürfe für das Palais Schwarzenberg ln öer Kärntnerstraße um 1713 — werden ihm mit großer Wahrscheinlichkeit zugeschrieben. 1711 war auch schon die verschollene Dorzelchnung zu öem elnen selner beiden Blätter im „Entwurfs", die Draufsicht auf öasPalals Trautson samt Garten und Orangerie, gestochen von B. Kenckel, entstanden, wahrend das andere, die Ansicht der Palastfassaöe, auf Kupfer gebracht von Ehr. Cngelbrecht und I. A. Pfesfel, spätestens 1712, im Jahre der Manuskript-Ausgabe jenes „Cntwurffs", verfertigt sein muß. Diesen Cinzelbtättern folgt das Sammelwerk prospecte und ^.britze einiger 6ebäude von >Vien. Die erste Ausgabe erschien — taut ihrer Widmung an jenen gräflichen Gönner aus öem Hause Dietrkchsteln — am 26. Mai 1713 mit 16 Stichen, die zweite 1715 mit 27, All 'L MM »WIWII Mni MiMicn ncWMic» oll. 6' M/i ///Ec' E / >M 7 //.rVc 7 L' M/Eci «/d/r ?/ Z ///>'. Johann Adam Delsenbach, Schrlsttltel zu den .Prospekten" lKupferstlch), 1715 Abb.! die dritte — gemäß ihrem Privileg — am 26. Jänner 1719 mit 30 Blättern. Sie zeigt den ausgereiften Zustand des Werkes: Im Format 36X46 cm gehalten, auf flach gerilltem, ln der Wagerechte hell-dunkel gestreiftem Papier mit breitem Rand und großem Wasserzeichen, bringt sie aus ihrem ersten Blatt — ein Beispiel für die allgemeine Pflege der von Paul von Stetten (siehe unten) gerühmten Kalligraphie im Nürnberg-AugsburgerStecherkrelse lAbb. i) — den von Delsenbach geschriebenen Schrifttltel: Anfang / einiger Vorstellungen der Vornehmsten Oebäude / so wohl innerhalb der 8tadt als in denen Vorstädten von>VLen: / wovon mit der 2eit das abgeheude Nachfolgen soll (aber nicht mehr nachgefolgt ist); darunter: Lommencement De Veues etc. Es folgt das kaiserliche Privileg mit seinen - auch sonst gültigen und wieöerkehrenöen — Bestimmungen Wider den ber- pönten Nachdruck und Verkauf innerhalb des Reiches und der Crblanöe ln den nächsten zehn Jahren bei einer Buße von zehn Mark tötigen Goldes, wovon die eine Hälfte dem Autor, die andere aber der Hofkammer zufatlen soll. Das dritte Blatt zeigt den Blldertltet, und zwar in einer Art Guckkasten das Stadtbild von Wien (in der Mitte öle Burgbaste!, vorn öle Phantasie eines vorstäötischen Palastviertels), flankiert von zwei erhöhten Architekturen mit Freitreppen und Terrassen, Fontäne und Prachtgarten, umlagert von den Verkörperungen der Donau an einem kräftigen Baum und des Wlenflusses neben öem Staötwappen, WWW vou-Mre 'Z »Md? 7- ^.^ V WM»? Nr. 14 I. C. Fischer von Crlach-I. A. Delsenbach, Tlldtltel zu den .Prospekten" Kupferstich), 1715 Abb. 2 überflogen von einem Adler mit der Kaiserkrone; darunter die Inschrift: ?rospecte und Abriße einiger / Oebäude von ^Vien / daselbst gezeichnet von D. p.(lscher) v. ^.(rtach). / h^lan ist bedacht das übrige nächstens herausrugeben. / Privileg. / rechts: Vües et fa^ades etc. / ^oh. ^dam Delsenbach seulpsit. (Abb. 2). Cs folgen nunmehr 27 numerierte Ansichten (darunter Nr. io und io a, dagegen Nr. 29 und 30 auf einem Blatt). Die Prospekte der Mehtgrube, des Lustschlößchens Welöllngau und des Eingangs zu Schönbrunn (dieser aus öem „Entwurfs" übernommen) sind vom Vater Fischer, die übrigen signierten vom Sohne gezeichnet — sie alle bis auf elnen (den Schönbrunner Eingang von Cngelbrecht- Pfeffel) durch Delsenbach gestochen, der also auch jene beiden Trautsoniana neu auf Kupfer gebracht hat. Diese Arbeitsgemeinschaft wird nur von zwei anonymen, gleichartigen und mlnöertvertigen Tafeln mit öen Fassaden der Paläste Caprara und Strattman, beziehungs- welse Questenberg und Corbelll unliebsam durchbrochen. Dle Zeichnung des Palais Dietrichstein hat JosefCmanuel im Alter von 18 Jahren angefertigt. Sie verbindet Strenge und Freiheit und zeigt damit auch schon öen Charakter seiner späteren Blätter. Dle mannigfach gefesselte Architektenfeöer treibt schon an öen nahe gelegenen Bauwerken, besonders an öen Konsolen, Gesimsen und Verkröpfungen, ein felnnerbiges bildnerisches Spiel und gewinnt weiterhin bis zu öen Türmen des Stephansöomes jene Lockerheit, welche — auch ohne dle überall leichte Lavierung — die Illusion der luftigen, lösenden Ferne maßvoll vors Auge bringt. Dagegen hält sich öle Staffage — meist dem Nobelgenre entnommen, auch bei den Nossen und Gäulen einer drastischen Unterscheidung abgeneigt, gedämpft und angeglichen ln öen Gebärden — doch mehr auf gewohnter Spur und erreicht erst eigentümlicheren Nelz in dem FLgurenstenogramm der tieferen Pläne. Aber selbst hier dient sie durch die Nichtungen der Fußgänger und Gefährte dem vorwaltenöen architektonischen Gedanken: der Betonung der Gelenke und der Abschelöung der Bauglieöer des freien Naumgefüges, das mit bedeutender Klarheit hervortrltt. Eine ähnliche Haltung haben dann — soweit öle Vermittlung des Stechers einen Nückschluß auf öen Zeichner gestattet — die Plahbilöer ln öen „Prospekten", sie sind jetzt nur — dem Lalengeschmack zuliebe — reicher und bunter belebt: auf dem Graben wird die Nobelpassage dem Grünmarkt entgegengehalten und hier ein regelrechter Naufhanöel borgeführt, auf dem Hohen Markt werden die Anstrengungen der Fischersknechte, ln der Paarschen Reitschule die Paraden der rassigen Pferde näher beobachtet und kräftig öargestetlt. Aber daneben äußert sich die Neife des Künstlers Ln einer andern, geradezu unräumllchen und tebensarmen Blättergruppe. Die Fassade des Palais Trautson bleibt — trotz der Durchblicke ln öen drei Türen — infolge der beiderseitigen unwirklichen Luftlöcher eine Schauwanö ohne Tiefe. Und dieses Extrem an Flächenhaftigkelt beleuchtet dann auch öle in ihrer Art vortrefflichen Darbietungen der Paläste des Prinzen Eugen, des Grafen Adam Bathhanh und der Böhmischen Hofkanztel. Nahe und frontal gesehen, ohne Rücksicht auf ihre tatsächliche Raumwirkung, sind sie — trotz der schematischen Anglieöerung von je zwei Fensterachsen der Nachbarhäuser — keine lebendigen Straßenbilöer, sondern im engeren Sinne des Wortes „Architektenzeichnungen". Zwischen diesen Gegensätzen, öen vollräumllchen, impressionistisch angehauchten Plahbitöern und öen flachen Ausrottungen der zeltgewichtigen Einzelbauten, bewegt sich das graphische Werk des jüngeren Fischer. Durch beides gibt es nach dem triebhaften, kraftvollen des Vaters die objektiver abgerückte und doch keineswegs kühle Veranschaulichung der unlässlgen, zielsicheren Formensprache im Wiener Hochbarock. Adam Detsenbach, der Hauptstecher der beiden Fischer, ist als Sohn des Leipzig- ^ ( Naumburger Geleltsreiters Adam Detsenbach am 9. Dezember 1687 zu Nürnberg H geboren und am 16. Mai 1665 ebenda gestorben. Herangebilöet an der Nürnberger Materakaöemie, nachher auf Reisen, kommt er schon 1710 mit dem älteren Fischer, dessen Porträt er gestochen hat, zusammen, kehrt aber im Pestjahre 171z der Stadt Wien öen Rücken, um sich bis aus weiteres Ln seiner Heimat nlederzulassen. 1718 verfertigt er dle Tusch- zeichnung von Poppenreuth bei Nürnberg, aber noch im selben Jahre ist er—durch Vermittlung des gleichfalls von ihm (1719) porträtierten C. G. Heraeus lslehe oben) — nun wieder ln Wien. Die erste datierte Arbeit seines neuen Aufenthaltes wird 1719/1720 eine Dierzahl von Prospekten rundum die Altstadt (unsere Tafel IV), von ihm selbst gezeichnet und gestochen, herausgegeben von dem Nürnberger Kunstverleger Johann Christoph Weigel (1654 bis 1725). Aus Wien beziehen sich ferner die Stiche für öle Fischers, auf Österreich (und die Sudeten- länöer) öle Schlösseröarsteltungen für öen Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, dessen Hofkupferstecher er mittlerweile geworden war. Nach dem Tode dieses Gönners verläßt er 1721, im Jahre der ersten Druckausgabe des „Cntwurffs", öle Residenz und hat fortan dauernd seinen Wohnsitz ln Nürnberg. Außer reich staffierten Architekturen beschäftigen jetzt kunst- handwerkliche, figurale und symbolische Gegenstände im zunehmenden Maße seinen Griffel, zuletzt wendet er sich wieder mit Bildnissen und Historien, mit Miniaturen und Kabinettstücken der Malerei zu, von der er ausgegangen war. Seine Teilnahme an Scheuchzers „ptiysicL sacra", dem Standardwerk des Verlages Pfeffel ln Augsburg, brachte ihn, öen Wiener Repräsentanten des Nürnberger Kreises, in engste Verbindung mit der Augsburger Gruppe; hatte jener bisher durch fast ein Jahrzehnt, noch Ln lebendiger Berührung mit dem älteren Fischer, die Wiener Prospekten-Manufaktur beherrscht, so übernahm jetzt dieser für eine doppelte Zeitspanne die kleinmütigere, aber ergiebigere Nachlese: 1721, im Jahre von Delsen- bachs Abreise, erfolgt öle Ankunft Salomon Kleiners ln Wien, die „Vorstellung" der kaiserlichen Bibliothek — konzipiert Vom älteren, vollendet vom jüngeren Fischer — geschieht schon durch öle bereinigten Hände der Nürnberger Kleiner und Seöelmayr lslehe unten). Adam Detsenbach zeigt sich ln seinen eigenen Zeichnungen, nach Werk- und ^ T Schauweise, als ein ausgesprochener Miniaturist. Cr sucht gern die dörfische Umgebung H von Nürnberg auf und läßt dann über dem mit Feldern belegten Hügelland das dünne Profit der Ortschaft erscheinen lAbb. 3). Cr baut seiner Szene Gestalten und Dinge von übermäßigem Wuchs mit geisternden Schatten vor, bringt das Gewürfel dahinter in ein immer wieder gefährdetes, höchst labiles Gleichgewicht und findet sich erst bei der Schilderung von allerhand Kleinigkeiten behaglich zurecht. Aber als Stecher weiß er sich seinen Vorbildern beträchtlich, wenn auch keineswegs vollkommen anzupassen. Zwar die Ehrenpforte des älteren Fischer von 1699 im LntwurLk bekundet eine weitgehende Treue der Wiedergabe und eine saubere, auch ln öen Schatten durchsichtige Technik, welche die zugrunde liegende Melster- zeichnung Wohl zuschleift und abkühlt, aber ihre ursprüngliche Größe nicht wesentlich vermindert. Doch dieses Blatt, 1721, also im Jahre des endgültigen Abschieds unseres Künstlers von Wien erschienen, ist nur ein Beleg für seine äußerste, hier erworbene Reife. Die zurückliegenden Stiche, die sein Verhältnis zum jüngeren Fischer beleuchten, haben nicht öen nämlichen Wert. Wohl sind bei dem näher vergleichbaren Blätterpaar des Palais Dietrlch- stein die Abweichungen am Hauptbaue — die fortgefallenen Cckfiguren auf dem Gebälk des Mltteltraktes und öle neuen Reliefs an öen Wangen des Dachstockes — geringfügig und öle bescheidene Bereicherung der Staffage — zwei laufende Jungen beim Bürgerspital, zwei Hündchen bei öen Höckerstänöen an der Kapuzinermauer und ein Reiter im Galopp am Beginn der Spiegelgasse — dient nur seiner lebhafteren Auffassung des Genres. Auch läßt er, im Sinne der Vorlage, dem Architekturbilöe die Hauptwlrkung. Aber seiner sachlichen Zuverlässigkeit stehen in öen „Pcospecten" doch qualitative Veränderungen sinnfällig entgegen: die trockene Manier seines Stichels, der Mangel an Lustigkeit und an intimerer Ausdruckskraft führen selbst in den besonders reinen Abzügen der dritten Ausgabe zu einer allgemeinen Versteifung der zeichnerischen Impressionen. Die Art seiner Wiedergaben ist tüchtig und stattlich, aber auch raumleer und nüchterner als bas Vorbild. Der Gruppe der beiden Fischer und ihrer Stecher war für den barockenProspekt öle bedeutsamste Rolle zugefalten. Denn sie war Zeitgenosse des höchsten Aufschwungs öerWlenerBaugeschlchte. Aber nur Johann Bernhard hat den Zug der Gestaltung unmittelbar überliefert, schon sein Sohn ist um einen guten Grad bedächtiger, nicht eruptiv, sondern mit feinsinniger, erheblich btaubtütlger Teilnahme nach- bitöenö, und öle Stecher sind nicht mehr als mittelmäßige, rechtschaffene Berichterstatter. Gerade ihnen aber fällt das meiste von den überlieferten Veduten zu. Und so rückt im ganzen schon die erste Bltöer- gabe des neuen Jahrhunderts, die über Kleiner hinweg bis auf Bellotto, also bis an das Ende unseres Zeitraumes beispielgebend gewirkt hat, entschieden ab von dem Drang und Sinn des Schaffens, bas sie veranschaulichen will. Wir suchen vergebens nach einer Schauweise, worin das Wiener Barock zum hochgespannten Erlebnis des Darstellers wird und derart weiterwlrkt. Das Beste vom Charakter dieser Blätter liegt in ihrer kräftigen architektonischen Gesinnung. Und eben dadurch unterscheiden sie sich auch am wesentlichsten von den Übermittlungen des folgenden genrehaft gestimmten Geschlechtes. I.iterLtur (uack ^dbUckunAen): Für öle belben Fischer findet sich die neuere Literatur seit A. Jlg, Die Fischer von Erlach, Wien 1895, in Thleme,Becker, Künstlerlexlton, XU, die neueste bei D. Frey, Johann Bernhard Fischer d. Erlach, Wien 1923. Über die Zeichnungen handeln besonders M. Dreger, Zeichnungen des älteren Fischer b. Erlach, im Kunsthlstorlschen Jahrbuch der Zentraltommlsslon 1908, S.iz- ff-, H. Tkehe, Zwei Zeichnungen Fischers b. Erlach für die Kollegienklrche, ebenda i-n, S.ioz ff., und I. Leischlng, Handzeichnungen des älteren Fischer d. Erlach, im Jahrbuch für Kunstwissenschaft 1923, S. 2Ü3 ff. — Für Delsenbach s. Thleme-Becker, V., außerdem M. Trechsel, genannt Großkopf, Derneuertes Gedächtnis des Nürnberglschen Johannis-Kirchhofs, Frankfurt und Leipzig 1735, S. 455, F. I. Lipowsky, Galerlsches Kuenstler-Lexitvn, München 1810, Repertorium für Kunstwissenschaft H.» S.56 f., und Katalog der historischen Ausstellung der Stabt Nürnberg, Nürnberg ryoö, Nr. 1370,1375,1503,1506,1509,1522 und 1523. Nr. 15 I. A. Delsenbach, Ansicht von Poppenreuth lTuschzelchnung), 1718 Abb. 3 Salomon Kleiner und sein Kreis Kleiner soll Vie1andin, lediK und bießiA, wobei ein Golöarbelter und ein Kaufmannsöiener den Beistand gebildet haben. Aus den Steuerbüchern ist dann noch zu entnehmen, daß der besagte Prokurator 1707 zum Notar avanciert, aus den Totentisten der Protestanten, daß er am 19. November 1715, im 4z. Lebensjahre, gestorben ist. Ohne Zweifel war er der Vater unseres Salomon Kleiner und dieser — sofern wir v. Stetten glauben dürfen — ein Sohn aus zweiter Ehe. Ganz sicher scheint uns das nicht. Doch hören wir erst das Weitere. Am iz. Juni 1722 meldet das Pftegebuch der Protestanten: bin. Kotar ^obann 0a8par Kurnpelt und jobann KoZAkuteralniacber als ?tle§eren salomon Kleiners und ^nna Lbri8t!na Oobain !§t dato vergönnt und LUAelassen worden den von dero OroH Vatter ererbten Kaden unterni Lerlacb 1*burn mit t^Io 1 bemerkt an OeorA 8cb!e1en leinwandbandler per kl 600 ru verkaufen. Unter den beiden Vormündern erscheint hier ein Johann Rogg. Falls v. Stetten recht hat, kann der Futteralmacher nicht mit dem gleichnamigen Staötbuchbindermeister, dem Vater der Anna Roggin, identisch sein, sondern dieser müßte als der Großvater der Geschwister angesehen werden, um dessen Hinterlassenschaft es hier geht. Dann aber wäre unser Kleiner schon mit 18 Jahren ein fertiger Mann und hätte schon in der fernen Residenz an der Donau ein Unternehmen von so großem Zuge wie die Aufnahme der Wiener Kirchen und Paläste unter der Hand. Denn seine Ansicht der Stefanskirche trägt das Datum 1721. Eine so frühe Dersatttität ist nicht unmöglich, zumal bei einem Abkömmling der in allen graphischen Dingen höchst entwickelten und betriebsamen Stadt Augsburg. Aber die Nachricht v. Stettens ausgenommen, der in unserem Falle auch sonst nur ungefähr informiert ist, lassen die spärlichen Dokumente auch die andere Lesart zu, wonach Kleiner als erstes Kind der ersten Ehe, also schon 1700 geboren wäre. Der Biograph berichtet weiter:8eLnVLter,we1cberKeicb88tLdtvobt-^nit88ebre!ber b!er Aewe8en, UeH ibn anfan§8 die Kupfer8tecberkun8t erlernen, allein er batte größere Ku8t Lur ^rcbitektur. Und Georg Christoph Kilian, der Augsburger Stecher und Kunsthändler, dessen Sammterpassion nicht nur wir die wertvollen Biographien seiner Zeit- und Staötgenossen verdanken, sondern dem auch b. Stetten nach seinem Eingeständnis für die ^litteilunA vieler Ae8ammelter I^Iacbriebten und Le^tra^e 8ebr viele V erbindlicbkeit schuldet, berichtet handschriftlich in dem Leben des Kupferstechers Johann August Eorvinus lLod.2o, Heft30, in der Augsburger Staatsbibliothek): salomon Kleinert, ^.rcbiteet von ^aynr,vvare 8ein 8cbolar. Seine saubere und tüchtige, aber nicht mehr als handwerksmäßige Beherrschung des Kupferstichs zeigten späterhin einige Blätter, darunter die Aufnahmen -er Wiener Hofblbliothek und namentlich die stattliche Vogelschau auf das Stift Göttweig. Seine höhere Ambition blieb aber die Architektur. Cr nannte sich mit Vorliebe Ingenieur oder ^.rebitect, er versuchte sich schriftstellerisch mit einer ^urrfuebrlicben Le8ebreibun§ de8 praecbtißsen Kai8erlicben Libliotbec-6ebaeude8, praktisch mit dem Entwurf zu einem recht lahmen und kleinlichen, von Figuren überschwemmten Triumphbogen (Albertina) und trieb dieses vergebliche Werben um die Kunst seines Ideals gelegentlich bis ins Skurrile, am sinnfälligsten ln jenem Wlömungsblatte, worauf er dem Brautpaar Franz von Lothringen und Maria Theresia den genauen Grundriß ihrer Hochzeltskirche als wohlgemeinte Huldigung zu Füßen legte. In dem steten Widerstreit des Handwerkers und des Architekten dürfte die stärkste Spannung dieses Charakters und das tragische Maß seines Schicksals gelegen sein. Denn er blieb nun einmal vom Schöpferischen ausgeschlossen und auf öle Nachbildung angewiesen. Spätestens 1721 in Wien elngelangt, machte er sich zunächst an öie Abzeichnung der Kirchen und Klöster in öer Stadt und ln ihrem Umkreise. Auf eigene Faust? Dafür scheint öle Art öer Aufnahmen zu sprechen, öle geradewegs nacb dem Leben, nicht in Spiegelschrift, also nicht mit Vorbedacht, auf öen Stich verfertigt sinö; aber Kleiner bleibt auch künftig bei diesem Verfahren. Der Umfang und die Planmäßigkeit des Unternehmens, welches in seinem ersten, 1724 bei Johann Andreas Pfeffet in Kupfern erschienenen Teile nur geistliche Nr. Salomon Kleiner, Blldtlkel zum z. Buch öer .Wahrhafften'Mbllöung" lHanözelchnung), 173z Abb. 4 Dwl'sso IvvinII.E'b w C-orU. »oKT-Is. Lol ossls. Ns.w^is, tvikA Ä <^d^OVt^Mjo^.Mo^Vc..xjo.wR'r!.lEr^^LO c>t.ojr!oAo. G Gebäude, dagegen ln seinem zweiten nur weltliche umfaßte, machen es wahrscheinlicher, daß öer blutjunge Kleiner von Anfang an im Aufträge dieses erfahrenen und mit Wien schon vertrauten Augsburger Verlegers gearbeitet hat. Das derart begonnene Sammelwerk, von Kleiner gezeichnet, von verschiedenen Händen gestochen, erschien zunächst, lose gelegt, ln vier Folgen auf griffigem, senkrecht gerilltem und wagerecht breit gestreiftem, rahmwelßem Papier im Formate 36.7 X 52.2 cm, jedesmal ein Blatt m.t dem Schrlfttltel, ein Wiömungskupfer und 33 numerierte Ansichten, bei dem Verleger I. A. Pfeffel ln Augsburg (ein weitaus häufigerer Nachdruck auf dumpferem Papier, jetzt auf 32 X 42.5 cm zugeschnitten und ln feste Bände gebracht bei I. S. Negges ebenda). Die erste Folge bringt in Antiqua geschrieben öen lateinischen Titel: Vera et aceurata delineatio etc. und darunter in Fraktur öen deutschen: XVabrbaLkte und genaue s Abbildung / ^ller Xircben und LIoster />Velcbe 8owobl in derXeyserl: XerüdenL- 8tatt >Vien, als aucb in denen umliegenden Vorstätten sieb / beenden u. 8. 'w. Da8ell)8t nacb dem Deben geLeicbnet / Von Lalomon Xieiner» ^rcbitecturae Oult. / Verlegt und an lag gegeben / Durcb ^obann ^ndrea8 Xtotkel der Xey: ^la^: bloik Xupiker8tecber / in Xug8purg. / ^nno UlDLEXXIV. / Lum ?riv. Lacrae Oae8ar. ^iaje8tati8. / Xr8ter l'beil. (Dazu im Nachdruck: ^.n Jetro aber im Verlag Lu baben be^ ^obann 8imon b^egge8, LcbwartL Xun8t-^rbeiter und Xun8t Verläger.) Dieser Nr. 17 Salomon Kleiner, BllöLltel zum 4. Tuch öer .Wahrhaften Abbildung' lHanözelchnung), 1736 Abb. 5 KMAM- MM MM- 1724 herausgebrachte, aber — was das handschriftliche Datum auf öer Zeichnung öer Stephans- klrche belegt - spätestens 1721 begonnene Teil zeigt auf seinem WLömungsblatt öen Erzbischof Kolonltsch, umgeben von allegorischen Gestatten mit seinem Wappen und öen Emblemen seiner Würde, darunter eine lateinische Huldigung und öle Namen öer beteiligten Hände, des Zeichners N. B. Belau, des Herausgebers I. A. Pfeffel und des Stechers G. D. Heümann. Die zweite Folge variiert öen deutschen Titel, entsprechend dem neuen Inhalt, ln: Wabr- batkte und genaue Abbildung / 8owobl der Xe^ßerl: Lurg und Du8t-b12ußer, / al8 anderer kur8tl: und Oratkl. / oder 80 N 8 t anmutbig und mercl^würdiger Xa 11 a 8 te und 8cbonen ?ro8peete u. 8. w. Denen Diebbabern magnitiyuer Oebäude Lur Kelu8tigung und Erinnerung / vorge8tellet u. 8. w. ^nno ^IDELXXV. Dieser 1725, also nur ein Jahr nach dem ersten in Kupfern erschienene Teil, dürfte zugleich mit öen s Blättern des borlgen gezeichnet seln; öer Zeichner aber hat inzwischen den Namen eines Lhurfürstlich Vlainrisclien Ingenieurs und ^.rchitecten erworben, er unterfertigt sich fortan meistens als Ing. Klect. Klogunt. Das Wiömungsblatt von Hieronymus Sperling nach I. A. Thelot gilt jetzt öem Kaiser Karl VI. — Die dritte Folge enthält hauptsächlich die Ansichten von neu errichteten Bauwerken und verändert demgemäß ihre Titel in: tdeo-^ucta Vienna ^.ustriae etc., beziehungsweise ln: Das tlorierende-vermelirte Wien u. s. w., wobei außer Kirchen und Palästen auch die Prospekte von Khren-8aulen, 8tikktungen und 8pitählern, dann der neuen Kaiserlichen Lurg (und) von bürgerlichen krivat-bläussern mitgenommen werden. Diese Ausgabe datiert sich 1733, aber ihre Hanözelchnungen — das bekunden die Blätter mit öer Lorenzerklrche auf öem Ftelsch- markt und mit öer spanischen Kanzlei in öer Waltnerstraße — gehen bis auf das Jahr 1729 zurück. Das nun wieder an Kaiser Karl VI. gerichtete Wiömungsblatt (Abb. 4) hat diesmal Kleiner gezeichnet und er ergeht sich bei öer Einfassung des Bildes — einer vom Genius öer Verjüngung und diversen Amoretten umspielten Allegorie auf das bürgerlich-kaiserliche Wien — mit der ungezähmten Lust des „Ingenieur-Architekten" in dem verschiedensten Werkzeug des Baumeisters, in Grundrissen, Aufrissen und Modellen (darunter die erneuerte Iosefssäule auf dem Hohen Markt, das Palais Althan in der Ungargasse, die Hofblbliothek, öle Karlsklrche und die Reichskanzlei). Den Stich besorgt G. D. Heümann. — Der Titel des vierten Teiles endlich wiederholt als fernere Verfolgung den des dritten, schließt mit dem Satze: aDs oesterrelOs VerelnIgVng Kilt Lotharingen aViks genaVeste gestiftet VVorDen, also mit einem Chronogramm auf das Jahr 1736, ist aber erst im nächsten, 1737, herausgekommen. Auf öem folgenden Wiömungsblatt (Abb. 5) ist dann, von Kleiner gezeichnet (von H. Sperling gestochen), zwischen einem Raum mit geschlossener Ianustür und einer Kammerecke mit den Insignien des amtshanöelnöen Crzprlesters, jene hochzeitliche Begegnung des Lothringers mit öer Habsburgerln öargestellt, unter deren spießbürgerlichen Attributen weder die beiden Ringe auf öem Präsentierteller noch öle zwei brennenden Herzen fehlen. In die vorderhand leer belassene Kartusche bringt dann der Stecher den Wortschwall der Widmung an öle Neuvermählten. Im äußeren und sachlichen Zusammenhang mit diesen vier Folgen öer „Wahrhaften Abbildung" kam dann — unbekannt wann, aber Wohl zeitlich anschließend — als erster Teil eines nicht weitergeführten Sammelwerkes, wieder mit 33 Blättern, diesmal im Formate 33.1X47.7 cur, eine Darstellung öer Wiener Gärten heraus, die nun auf ihrem ersten (nicht numerierten) Blatte den Schrift- und Kupfertitel derart vereinte, daß innerhalb eines aus zugeschnittenen Hecken aufragenöen Portals öle Inhaltsangabe erschien, und zwar: Viererlei Vorstellungen / angenehm- und rierliclier 6rundrihe folgender Lustgärten / und prospecten, so ausser der Kesidenr-8tadt Wienn ru ünden. / nemlich / 1 . Der Kaiser, kavorite. 2 . Ihrer Idochfürst. Durch, vo 8cliwarrenberg. / 3 . Ihrer Idoch- kurst. Durch, vo Dichtenstein u. 4 . Ihrer ldoch-6rätD Kxcellenr vo Althan. / gerechnet von 8alomon Kleiner Ingenieurin / verlegt u. ru linden be^ Johann Andreas kfeikel, (im Nachdruck: weil.) Ka^. HoLk-Kupikerstecher in Augsburg. / Krster Ifheil. Darunter diesmal öle französische Übertragung: Des yuatre repretzentations etc. Darauf folgte in öer ursprünglichen Ausgabe als zweites unnumerlertes Blatt öle ln Kursivschrift geschriebene, geometrisch geordnete Widmung des Verlegers an den Fürsten Josef von Schwarzenberg. Außer den hergehörigen Hanözelchnungen von K. (darunter einigen, mit Helten Wasserfarben lavierten Grundrissen, von denen zwei verschollen sind) hat sich (Ln öer Wiener Nationalblbliothek) eine Anzahl von solchen Gartenblättern erhalten, öle Wohl für öle zweite, nicht erschienenen Stichfolge öer Dustgärten bestimmt war. Bei öer üppigen Sorgfalt, welche K. gerade den neuen Wiener Gartenpatästen schenkte, mußte es auffallen, daß ihrem bedeutendsten Beispiel, dem Belvedere, ln der „Wahrhaften Abbildung" nur ein Blatt gewidmet war. Aber ec hatte damals schon seit geraumer Zelt eine separate Serie von Ansichten dieses Schlosses in Arbeit und für das stattliche Unternehmen auch schon einen neuen Verleger gefunden. Das gestochene Werk, von dessen Hanözelchnungen nur öle scharf gefärbten Menagerieblätter (n von 12 in öer Albertina) auf uns gekommen sind, erschien lose und gebunden im Format 32X47 cur unter einem endlosen Titel, öer hier verkürzt angezeigt wird: Kesidences hdemorables etc., darunter: Wunder würdiges Kriegs- und 8iegs-Dager / deß unvergleichlichen Veldens unserer Leiten / oder / Eigentliche Vor und Abbildungen der Idolk-, Dust- und Oarten 6ebäude / des Durchlauchtigsten kürstens und Üerrn / Kugenii krancisci / Idertrogen ru Lavoren und kiemont u. s. w. / Es folgen öle Namen öer am Belvedere beteiligten Bau- und Gartenkünstler. / Illach dem Deben abgerechnet durch Idr. 8alomon Kleiner, (Ihur hda^ntrisclien fJoff-Ingenieur. / ^ugspurg in Verlegung Jeremias Woltfs seel. hinterlassenen Krben. / Krster'Dlieil. hdDOOXXXI. / Privileg. / Das Hutöigungsbtatt, von I. I. Seöelmayer gestochen, zeigt die Statue des Prinzen Eugen von B. Permoser und seln Wappen in öer zeltüblichen allegorischen Einkleidung, das dritte öle französische Widmung. Dann folgen — wie ln allen zehn Teilen — 9 Darstellungen öer Anlage, Grundrisse und Durchschnitte, Außen- und Innenansichten öer Palast- und Gartenarchitektur. Die 1731 begonnene Serie ist 1740 abgeschlossen. Dazu gehört als Separatum öle Vorbildung / ^ller ausländischen IHere / so in dem "fhier- Oarten 8r Idoclikürst. Durch!. / Kugenii krancisci / Idertrogen von Lavoren und kdemoat / vor der 8tadt V^en aufbehalten werden, / welche daselbst nebst einigen rabresten und frembden Oewäcbtzen / gezeichnet von Kleiner, verlegt bei Wolfs, 1734 (diesmal 12 Blätter). Die vierte und letzte Wiener Publikation galt öer neuen Hofbibliothek. Sie hat sich nur in öer Kupferausgabe erhalten, der Band im Formate 45.5 X 60.3 cm, der langwierige Titel Wieder verkürzt: Eigentliche Vorstellung / der vortrefflichen und kostbaren / Kaiserlichen Libliotliec / welche auf Beseht Kaiser Karls VI. und unter öer Direktion des Oberbauöirektors und Oberinspektors der Maler- und Bllöhauerakademie Gundackar Grafen von Althan von dem Hofkammerrat und Architekten Joseph Cmanuet Freiherrn von Fischer aufgeführt worden / Das 6ebaeude hat nach allen 1 *heilen genau abgemessen, gezeichnet und darauf in Kupffer gebracht Lalomon Kleiner, Ohur-kuerstlich- hdaynrischer Idoff-Ingenieur. / Die darin befindliche Kunst- und sinnreichen ^lalereyen aber sind mit gleicher Sorgfalt abgerechnet und auch in Kupffer gestochen worden von Jeremias Jacob 8edelmayr. / liebst beygekuegter Kr- klaerung aller Llaetter. / Krster Ubeil. / Privileg. / Wien, in Verlag der Autoren, 1737 . / Daselbst gedruckt bey Johann keter v. Olielen, Ihro Koem. Kais, hdajest. IdoiD-Zuchdruckern. Cs folgen 2 Blätter mit öer lateinischen Widmung an den Kaiser, dann 7 Seiten bierspaltiger Text mit der lateinischen und deutschen ^uskuelirlichen Leschreibung / Des praeelitigen Kaiserlichen Libliothec-üebaeudes, die mit 5 Initialen (Abb. 6) geziert sind, endlich 13 Tafeln korrekte Ansichten, Grundrisse und Durchschnitte von Kleiner, die Decken- und Wandmalereien von Seöelmayr. § WM EM MMk- WUWMW WWW «ML ZMü^' !«r^°--x Nr. i8 Abb. ö FünfInltkalen aus öem Wiener Blblkokhetstverk von Kleiner- Sebelmahr Kupferstiche), 1737 In Verlag der Autoren. Dieses erste Wagnis auf eigene Faust sollte öas letzte bleiben. Es brachte öie beiöen Selbstverleger in öie fatalste Situation. G. Kilian berichtet zu öem mißglückten Unternehmen: X. batte 2 OOOO L vom Xa^ser ru erkalten, bekam aber nicbts, sie nabmen 6e1d auf, Ledelmaier batte nicbts und wäre narriseb, mußte al8o Xleinert allein Labien, käme sebr berunter, docb sebwunA er sieb wieder lauf). Und b. Stetten ergänzt hier: In die ^usAabe der k. Libliotbek, die er mit I. 8edelmair unternommen, steckte er sein Vermögen, und da er dabey in großen Verlust gekommen, bebalf er sieb im Hieresiano bis an sein Xnde mit Onter- weisunA in den kaukünsten. Tatsächlich hat mit diesem Unglücksöatum öie bisher erstaunliche Agilität unseres Künstlers einen jähen Abbruch erfahren. Die Lustgärten wurden nicht mehr fortgesetzt unö auch was er inzwischen sonst, außerhalb Wiens (für bas OburmainLiscbe Lcbloß kavorite 1726, für Das praebtiAe Xatbaus der 8tadt ^UAsburA 1732 unö Das tarierende Frankfurt 1728 unö 1738) an Größerem unternommen, fanö keine ähnliche Nachfolge. Cr wurde jetzt — nach b. Stetten — nur mehr nebenLu ru mancberley 2 eicbnunAen Aebraucbt (darunter — wie schon 1727, gemeinsam mit I. A. Corblnus, für eine Serie von vier Ansichten öer Stadt Wien, für öas Blatt mit der Statue der Diana und I. B. Fischers Tempel von Ephesus in öer Zeitschrift „Merkwürdiges Wien" unö 1731 für eine Blätterfolge des Gartenpalais Liechtenstein in öer Noßau — 1741 für öie Darstellung eines Chrentempets unö öer Kapuzinergruft in Wien, 1744 für öas Stift Göttweih, 1749 für öas Hasenhaus Ln öer Kärntnerstraße, ferner für öie Harrach'schen Schlösser bei Bruck a. ö. Thaya unö Aschach, für öas Kloster Strahov bei Prag unö für die Neiterstatue des erzherzoglichen Bischofs Leopold bon Passau im Innsbrucker Schloßgarten), wie sieb denn aucb seiner blerr von - ^ D-ignitlichl viMüng in «rjchikdtnm Oeometnscjim!MOm wndmm nyls^^Uocßtz MW?>WN Nkile:Mir^Wic^Mürss imdMAiercr-cMaüß Hichtmstain vonMMMD ^K-vvau uns Mäcrn-orss in'DchlcsimMUcrdc» aos-mmMichwli kr^»KrKrßm AeMpnr. - ßinlrr der Hkos-au,, ^vrrii den Waliänisthm Miümnßer räLrtinelli i-vs. auhcfulml ^at. jH>asl»nwnMtrmkf9 Plan von Wien und Umgebung nach Anguissota-Marinonl und auf die Darstellung der hölzernen Josefssäule (unsere Abb. 8 ), 1711 auf den Festzug der Erbhuldigung für Karl VI. nach C. Hathoffer, auf die Ansicht der Stadt nach M. A. Weiß (um 1711; unsere Tafel 2), auf öle Illustrationen zur Vita 3 oannis Kepomuceni klartyris (1725), ferner auf mehrere Folioblätter mit Ornamenten und Grotesken nach Luöobico Burnacini und auf die „theatralischen Vorstellungen des Blblena"; hingegen hat er den Wiener Natskalenöer von 1618 allein besorgt und ihn mit den Auöienzszenen der beiden Botschafter anläßlich des Friedens von Passarowih, mit großfigurlgen Symbolismen, Genrebildern, Emblemen und Inschriften übermäßig versehen. Dem stattlichen Cmportommen des Unternehmers gab das Haus am Augsburger Weinmarkt sichtbaren Ausdruck, welches er 1725 erwarb und durch den Meraner Wanömater Johannes Holzer (1709 — 1740) mit jener Geschichte von Castor und Pollux, den Mitbürgern zum höchsten Ergötzen, bekleiden ließ. Die schon in der Lebensbeschreibung Pfeffets reichlich enthaltenen Beiträge zu einer allgemeinen Charakteristik des Augsburger Verlagswesens in der ersten Hälfte des Jahrhunderts werden durch einige Berichte über den andern Kleiner-Derlag um Wesentliches bereichert. Don seinem Begründer Jeremias Wolfs (166z —1724), dem anfangs führenden Großunternehmer, erzählt b. Stetten, daß er von der Uhrmacherei auf automatische Bilder und von diesen auf eine Handlung mit Kupferstichen geriet, öle sehr bald die besten Kräfte an sich zog: er aber beLablte sie reicblicb nacb Verdiensten und obne sie ru drücken, nocb sieb mit ibrem Lcliweiße Lu bereicbern. Dabei beruhte das Renommee seiner Ausgaben auf ihrer, nicht nur für ihre Zeit, hervorragenden Qualität. Nach seinem Tode wurde sein Schwiegersohn, der Stecher I. B. Probst, Inhaber des Verlages „Jeremias Wolfs seellge Erben". Diese beiden Beispiele sprechen deutlich genug fürs Ganze. Die Blüte des Augsburger Verlagswesens war begründet auf der ehrsamen Tüchtigkeit und der Umsicht der Unternehmer, die, im Handwerk ausgewachsen, mit der Stecherarbelt meist selber vertraut, in jüngeren Jahren ein Stück Welt gesehen und dann doch wieder helmgefunöen hatten, wo sie — durch Verschwägerung und Vererbung — mit den Künstlern ihrer Werkstatt famlllenwlrt- schaftliche Kreise bildeten, welche bis zur Jahrhundertmitte ihre Tradition lebendig verteidigen konnten. Bürgerlich wie der Ehrgeiz war auch der Horizont der Gilde, in der der tätige Antrieb des Kunsthandwerkers öle Spekulation des Kaufmannes vorderhand noch beherrschte. Und in dieser Beschränkung war er allseitig, auf Gelehrsamkeit, Bilöerlust und öle Verbindung beider in der Allegorie gleichermaßen gerichtet. So spiegelt sich auch der Geist des Unternehmers in seinen helfenden Kräften. Meist gebürtige Augsburger ober Nürnberger, fehlt ihnen der Zuschuß des auswärtigen, fremdartigen Blutes, der die ruhige Entwicklung irgendwie irritiert oder gar befeuert hätte. Auch die wenigen Hergereisten sammeln sich bald zur Augsburger Familie, die durchwegs Ordentliches hervorbrlngt, aber dem Außerordentlichen entgegensteht. Und daß die Senötinge — wie unser Kleiner — draußen diesen gtekchmachenöen Zusammenhang mit der Zentrale nicht verlieren, dafür ist durch ihre an Inzucht streifende Organisation reichlich borgesorgt. Schon der Zeichner weiß sich bei seinem Beginnen ln den verschiedensten Hinsichten abhängig nicht nur von den Stechern, sondern noch mehr von den Plänen und Wünschen des Verlages. Cr ist nur eine Nummer in der Serie, deren Mechanik er anheimfällt, nur dienendes Glied in einem möglichst reibungslosen kunst-ökonomischen Ganzen. Das alles und noch mehr bewirkt auch kn seinem Tun nicht Kunst, sondern Handwerk. Damit sind schon einige Grenzen unö Grundlagen für die Arbeit Salomon Klelners an- geöeutet, die auch in der Qualität seines Werkes um so stärker zum Vorschein kommen müssen, je weniger er Persönlichkeit, je mehr er Typus gewesen. Unö als Typus must er genommen werden. Er verfügt — das Blatt mit dem Stephansöom vom Jahre 1721, öle signierte Arbeit eines etwa Zwanzigjährigen, beweist es — über eine früh fertige Hand. Ihre Jugend ist hier noch unverkennbar. Die flaue, zögernde Lavierung bleibt noch gefesselt von der im Detail befangenen Feder, welche die Kirche, namentlich aber den Turm nicht als Monumentalbau, sondern vielmehr als eine kunsthanöwerkllche Kostbarkeit aufnlmmt. Auch die unentschlossene unö mangelhafte Perspektive, öle flache Ausrottung unö Freilegung des gotischen Objekts unö seine bis zur Spitze anhaltende Durchsichtigkeit, öle kein Eingriff der Atmosphäre mildert, das alles läßt den frühen Versuch erkennen. Dazu kommt noch öle Staffage aus der Splel- schachtel der Nürnberger Zinnfiguren. Doch es fehlen schon hier nicht die Anzeichen der künftigen, nur wenig veränderlichen Art des Klelnmelsters. Den Augsburger Jüngling ergreift kein maßloses Erstaunen im Anblick des hochgetürmten Wahrzeichens von Wien, es erscheint ihm nur reich unö gefällig unö wlrö so, fast liebkosend, von ihm behandelt. Er ist unö bleibt ein Kunsthandwerker. Wohl unterfertigt er sich — mit zierhafter Schönschrift — beharrlich als Architekt, aber seine unschlüssige Feder hat nicht öle baumelsterliche Strenge eines Josef Cmanuel Fischer — sie schildert, sie belebt. Auch im Baulichen zeigt er sich schon jetzt als ein Genremaler. Unö wiewohl er schon jetzt sein Werk mit der Versicherung „ack vivum ckelineavit" begleitet, ist er nicht Realist, sondern Interpret. Die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten von Wien kommen ln seiner Optik aufs Gleiche. Damit entsteht die — für unser Ziel kardinale — Frage nach der Art dieser Verwandlungen. Sind sie barock, also zeitgemäß? Don dem Naturell Klelners, der kein Temperament, sondern nur ein beständiger bürgerlicher Charakter gewesen ist, sind in dem Menschenatter seiner Wiener Tätigkeit umstürzenöe Entwicklungen nicht zu erwarten. Auch in dem neuen, großartigen unö energiebollen Gesichtskreis wird er nicht frei von den mannigfachen Beschränkungen der Augsburger Herkunft unö Betriebsweise. Das Antiquarische gilt ihm nicht anders als das Aktuelle — ein guter Teil der barocken Neubauten, darunter ein so prominenter wie das Palais Liechtenstein auf der Noßau — erscheint erst 1737, im vierten Bande der Wiener Abbildungen. Unö auch seinem zunehmenden Interesse an Gartenveöuten, das als allmähliche Einwirkung des eben jetzt um sich greifenden Wiener Lanöschaftsslnnes gebucht werden mag, steht doch wieder entgegen, daß gerade diese vielen Blätter nicht wie unmittelbare Shmpathleakte, sondern weit eher wie eminente Geöulöproben anmuten. Geduld, saubere Sorgfalt unö — bis gegen 1740 — eine elastische Emsigkeit bleiben öle Grundlagen dieses Schaffens. Freilich, öle Sorgfalt bezieht sich mehr auf die graphische Arbeit unö nur im großen ganzen auch auf die Wiedergabe der Bauwerke. Hier ist er zwar in der Regel zuverlässig, aber diese Regel hat auch ihre Ausnahmen. Schon der Vergleich des Palais Daun ln seiner Umgebung, noch mehr des Staötpalals Prinz Eugen samt seinen Nachbarhäusern oder endlich des Schlosses Kalser- ebersöor,' bei Kleiner unö seinen Vorgängern zeigt — vom Bauverhältnls bis in schmückende Einzelheiten — eine Menge von Unterschieden, die sich durch den zeitlichen Abstand der Blätter allein nicht rechtfertigen lassen. Man wird — auch abgesehen von den drei offenkundigen Modellaufnahmen — öle wlederkehrenöe Formet „Nach dem Leben" nicht gar genau nehmen dürfen. Der Ln seinen Belvedere- unö Bibliothekswerken exakte Meßzeichner Wird ln der „Wahrhafften Abbildung" setner Wiener Spaziergänge beträchtlich leichter, wenn auch nur selten geradezu lässig. Schon öle stärkere Mitarbeit des Pinsels, noch mehr das breite Publikum, für dessen „Belustigung" diese Blätter verfertigt sind, unö nicht zuletzt der Mangel an einem tieferen Verständnis, an nachgestaltenöer Empfindung für öle Architektur erklären ihre relative Freizügigkeit. Aber sie hat nun auch eine glückliche Kehrseite. Denn sie befördert —im bescheidenen Maße — die künstlerische Freiheit unö bringt öle besseren Eigenschaften unseres Klelnmelsters zu ihrer Entwicklung. Cr wlrö auch jetzt — öle ängstlich gefärbelten Menagerlebtätter bekräftigen es— nicht malerisch, der Pinsel sekundiert bloß der Feder, aber beide kommen jetzt klarer zusammen, das Ergebnis ist eine adrette Kompaktheit der Baukörper. Am markantesten ln technischer Hinsicht unö beinahe fein erscheint das Blatt, auf dem die Volt beschattete, fest modellierte Rochustapelle im Bürgerspltatsfrieöhof dem transparenten Gebilde der Karlskirche entgegengestellt wlrö. Das ist allerdings ein Ausnahmsfalt, öle Regel ist der mattere Ausgleich solchen Kontrastes, der nun — um 1737 — auch die äußerste Grenze der kompositionellen Fähigkeit des Künstlers bezeichnet. Sie trat vorher nur selten sinnfällig zutage. Die Blätter mit dem Palais Trautson und dem Hanöelskal beim Rotenturm lum 1725), wo beide Male von einem dunkeln, mit wenigen stattlichen Figuren besetzten Stück Bastei der tiefere, Helle unö klein staffierte Plan wirksam abstößt, finden später nur einmal noch eine vergleichbare Nachfolge: das geschieht lum 1733) in der Ansicht der Liebfrauenkirche Mariazell vor dem Schottentor, wo sich aus den nun wieder schwer beschatteten Bogen des Umganges der Durchblick auf öle Kapelle im erhellten Friedhof öffnet. Don diesen gefälligen, aber nicht gerade originellen Beispielen abgesehen, bleibt der Aufbau der Szenen schlicht natürlich. Die Stoßmittel des Effekts: die im Vordergrund hoch aufwachsenden und angeschnittenen, schräg gerichteten Soffiten, kehren Wohl noch zuweilen abgeschwächt wieder, am reifsten an der in Halbton gesetzten Domlnikanerkirche vor dem Observatorium lum 1737). Aber sonst bietet sich der Aspekt unmittelbar an. Sein Reiz liegt dann Ln der wachsenden Empfindung für den freien Raum, wodurch sich Kleiner am meisten unö zu seinem Vorteil von den Vorgängern unterscheidet. Denn er gibt nicht nur dort, wo er Plätze unö Straßenzüge abbllöet, sondern häufig auch bei einem bestimmten Objekt — schon durch dessen körperhafte Einstellung, aber auch durch die Anglleöerung der Nachbarhäuser — den Komplex, das Bruchstück eines weiter- reichenden staöträumlichen Ganzen. Die Ansicht des Palais Questenberg ist ein Beispiel für viele, sie wird unter seiner Hand — im eklatanten Gegensatz zu dem Stich ln den „Prospekten" der beiden Fischer von Erlach — eine Teilanslcht der Johannesgasse gegen die Setterstätte. Das geht, zumal in solchen Gassenengen, nicht ohne Gewaltsamkeiten ab, der Künstler schafft sich auf eigene Faust breiteren Raum, er kommt Ln Konflikt mit der tatsächlichen Situation, am offenkundigsten ln dem Blatt mit der erneuerten Peterskirche, wo er den schmalen Zugang auf die Fassade, das Iungferngassel, durch eine stattliche Freiung geradezu wegeskamotlert. Auch sonst fehlt es, namentlich anfangs, nicht an perspektivischen Verfälschungen des Tatbestandes, öle Ansicht des Lugecks, noch mehr öle überaus heftige des „Hofs" gegen die Goldene Kugel, beide um 1725, belegen das. Aber diese Mängel der Gewandtheit verlieren sich. Unö so bleibt als erster wesentlicher Vorzug der Serie ihr funktionelles Spiet, wodurch sie von Blatt zu Blatt, vom Haus zur Gasse, kurzum durch den Staötraum selbsttätig hln- öurchführt. Der Betrachter kann sich diesem Zwang zum Weitersehen, Weitergehen nicht entziehen, denn ln jedem Teil wird ihm der fortrollenöe, umfassende Organismus des barocken Wien gegenwärtig. e) «WS! Er blelbt auf selnen Spazlergängen nlcht alteln, lmmer sind !hm aus öem relchen Vorrat öer Staffage Begleiter mltgegeben. Sle zeigen, daß Kleiner — bis zuletzt — ein kaum auch nur mittelmäßiger Figurenzeichner gewesen ist. Vor ansehnlicheren, näher barocken Aufgaben versagt er völlig, in öen Wiömungsbilöern zum dritten und vierten Buch seiner Wiener Ansichten erscheinen die nackten Körper schwammig, die Köpfe backenschief und teer, die Gebärden lahm, die Gewänder flattrig und die Komposition hergebracht. Der bessere Teil seiner Gaben liegt auch hier auf natürlichem Felde. Dabei ist zu unterscheiden: für öle vornehme Wett, ihre meist schlanken, solgnierten Herren und Damen, ihre Karossen und Sänften und ihre keineswegs rassigen Pferde hat er sich etliche, nur wenig abgewanöelte Typen zurechtgelegt — seine andauernde Wahrnehmung richtet sich auf das Volk. Und hier befreit er sich einigermaßen von öer Augsburg-Nürnberger Formel. Allerdings, von seiner »erbenlosen Technik und seiner anatomischen Unzulänglichkeit wird man weder im Nahen wirkliche Menschen, noch für öle Ferne die Kunst überzeugender Andeutung erwarten dürfen. Auch seine Leute aus dem Volk bleiben Puppen, öle sich öen Repräsentanten öer Oberschicht gedrungen bis klobig entgegenstelten, wobei sle ihre zuletzt säuberlich in drei „Lichter" geteilten Schlagschatten werfen. Aber er weiß sie — die Bürger und Bauern, öle Handwerker und Taglöhner, öle Bürgersfrauen und öle Gassenjungen — nlcht nur durch die Mannigfalt ihrer Trachten und Gerätschaften, ihrer Gäule und Fuhrwerke, sondern auch durch ihre bis zum Affekt gesteigerte Aktion ln lebhafte Beziehungen zu bringen. Die Szene vor dem Schönbrunnerhaus unter öen Tuchlauben, wo zwei Buben in edler Gemeinschaft ihre Hanösprihe auf zwei raufende Weiber richten, die sich buchstäblich Ln öen Haaren liegen, wobei eine Schürze entfliegt, ein Korb entrollt, während von der andern Seite ein Hündchen kläffend herbeieilt und öle Straßenkehrer am Gltterbrunnen achtsam und seetenruhig den Vorgang verfolgen, sie steht nicht allein im Werke unseres Künstlers. Cr beobachtet mit regem Interesse die volkstümlichen Kundgebungen im Freien, von dem jovialen Scharmuzleren des Feldwebels mit öer Puhmamselt bis zu den feierlich-ernsten Paraden und Prozessionen. Dabei schreckt er, je später je mehr, auch nicht vor sinnfälligen Derbheiten zurück, das Blatt mit dem Rennweg lum 1737) zeigt gleich zwei Männer, die in diesem Robelviertel — allerdings an öer beschatteten Mauer — ihre verschleöentliche Notdurft verrichten. Cr gibt einen kompletten Lebensspiegel öer barocken Wiener Straße, dessen Kunst allerdings hinter ihrer Sache beträchtlich zurückbleibt. Feinere Ausnahmen — öle Gruppe öer lungernden Raucher auf öer Burgbastel und die andere des Malers vor öer Staffelei mit öem Kavalier und Wachtposten auf der Gonzagabastei — finden sich nur ln öer Frühzelt (um 1725). Ebenso die — trotz Feder und Pinsel — in einer dünnen, porösen Kreiöemanier borgetragenen Stücke, für öle schon das Rathaus in öer Wipplingerstraße ein gutes Beispiel gibt. Cs scheint demnach, als ob öer Künstler diesen Teil seiner Aufgabe späterhin vernachlässigt habe. Denn jetzt erlahmt und vergröbert sich das Figurenbllö und öle demonstrativ pompösen Statisten auf öen Gartenblättern bedeuten vollends einen Verfall, öer durch ihre klnomäßlge Verteilung auf öle verschiedenen Etagen nur noch greifbarer wird. All diese — unter öle Lupe genommen, also für sich — nur halb geratenen Trabanten gelangen erst im Zusammenhang mit öer Szene zu besserem Wert und erheblicherer Wirkung. Sie machen das Architekturbilö lebendig. Dieses kommt ihnen aber auch seinerseits Ln gleicher Weise entgegen. Schon das Klelnsehen selbst öer monumentalen Bauwerke ist genrehaft. Nlcht weniger ist die Art, wie von dem Hauskörper die Glieder mit leisem Nachdruck abge- - hoben werden, wie öer Zierat aufgelockert und geschildert wird, illustrativ, erzählend. Und auch was aus öem Bereich öer Atmosphäre nun noch hlnzutrltt, hat diese Haltung: Schon das wieöerkehrende leichte Gewölk mit seinen Vogelflügen, noch mehr die offene Strahlensonne, die einmal — ln jenem „Hof" vom Jahre 1725 — mit grellen Lichtern und haspelnden Schatten einen fast impressionistischen Tlefensturz auf sich nimmt, dann der Regenbogen über öer Paarschen Reitschule und der bllhöurchzuckte Gewitterhimmel über öem Palais Brenner befördern öle Lebendigkeit öer Bilder. Wesentlicher aber ist, daß öer Künstler, dessen Darstetlungsvermögen nlcht hlnrelcht, um die Luftzustänöe unmittelbar zu geben, sich meist damit behilft, sie an öen Häusern und Figuren zu veranschaulichen: im Sommer sind öle Fensterschlrme ausgespannt, bei windigem Wetter wehen öle Gardinen und öle Frauenröcke, öle Jahreszeiten spiegeln sich in den Kostümen. Das Genresehen ergreift alles, das Auge ist ein Mikroskop, öle Wett ein Mikrokosmus. Darum gewinnen öle Blätter durch ihre Verkleinerung. Und in dieser genrehaften, klelntebenöigen Durchdringung liegt ihr anderer, relativer Vorzug. Relativ. Denn er verhindert — für Bau und Leben — die Vergegenwärtigung des größeren barocken Schwunges und mit ihr nicht die sachliche, aber die innere Wahrhaftigkeit öer Bilder. Was öer Augsburger Kunsthandwerker (mit selnen gleichgestimmten, sein Zeichner- Werk zuschlelfenöen und verfeinernden Stechern) bietet, ist nicht das Wiener Barock, gesehen, erlebt von einem ebenbürtigen Zeitgenossen, sondern vielmehr öle llebhaberlsche Interpretation eines verfrühten „Attwieners". l.»terLtur funä ^bdllcluaAen:) Für Kleiner bor allem — außer den Akten lHochzeltsprokotollen, Pflegschaftsbüchern, Steuerregistern und Totenllsten) lm Augsburger Stadkarchlv und dem Briefwechsel lm Schöubornschen Archiv zu Wlesentheld tBahern) — -le Handschrift von S. L. Klllan Iot. !stor. cl. latLAl., igog, 1814 und 1815; Llpowsty, Balersches Künstlerlexiton, igio; Luchs, Bildende Künstler ln Schlesien, 1863: Gullmard, I>es ^Litres OraernLaiste8, 1880 ; Nltter, Katalog der Wiener Ornamentstlch, sammlung, IM: Lxxositloa äe 1 'Lrt Luc., 1881 . Sact. II.; W. Vogt, Ellas Holl, der Nelchstabt Nürnberg bestellter Werkmeister, Bamberg 1890; O. Doering, Des Augsburger Patriziers Philipp Hatnhofer Beziehungen usw. ln Quellenschriften f. Kunstgeschichte, N. F. VI., Wien 1894; Ilg, Dle Fischer d. Erlach, 1895: Tau- u. Kunstdentmäler d. Thüringen, Sachsen usw. IV.; Kunst- u. Altertums-Denkmäler lm Kgr. Württemberg, Donautrels 1 .; Zeitschrift für bildende Kunst XXI; N.!trLtti ital., Lat. XVIII.; Loblenz u- Lhrenbreitensteln vor wo Jahren, 1914, Nr. 986 f.; Kunst und Künstler XVH, S. 436 ff. Der Niedergang der barocken Dedutengraphik „Cs ist nicht zu läugnen," so schreibt 1779 der jüngere Paul von Stetten, „daß öer gute Absatz, welchen öle Kupferstiche hatten, das Vermögen, welches sich öle Verleger erwarben, und das gute Auskommen, welches ein etwas geschickter Kupferstecher durch sle zu genießen hatte, weit mehr als öle Ehre, öle sich öabeh ein Künstler erwerben konnte, sehr biete, öle weder Gaben noch Geschick dazu hatten, veranlaßte, sich darauf zu legen; daß aber auch thells öer Überfluß an brauchbaren Leuten, thells die Gewinnsucht vieler Verleger, sle theils verleiteten, theits nöthigten, die Kunst auf die Seite zu setzen, und alteln nach Broö zu arbeiten, welches neben andern Umständen, gewiß an öem Verfall sowohl öer Kunst als öer Handlung mit Kunstsachen mit behgetragen hat." Dieser Verfall ergreift in öer Form einer fortschreitenden Industrialisierung und Merkantill- slerung schon um öle Mitte des Jahrhunderts bor altem auch jene Augsburger Verlage, welche noch Lmmer öen Wiener Prospektenbetrleb in öer Hand hatten. Der Verlag Wolfs war nach öem Tode seines Begründers ln fünf Telle zerrlssen unö so gewaltsam auf öen unzeltgemäßen Kleinbetrieb zurückgeschraubt worben; jetzt verband sich der Inhaber der Flrma „Jeremias Wolfs seellge Crben", I. B. Probst (1673 bis 1648), rnlt öem Zeichner Johann Frleörlch Lelzel unö öem Stecher Georg Balthasar Probst zu elner Folge von derben unö fahrlässigen Wiener Ansichten, öle von vornherein auf öen Massenabsah angelegt waren. Der neue Chef des Hauses Pfeffet, Johann Simon Negges, 1758 zum erstenmal als Kunsthändler genannt, brachte öle Wiener Werke von Kleiner ln einer zweiten, minderwertigen Auflage heraus. Unö auf Augsburg geht endlich — neben öiversen gleichartigen Cinzel- blättern — jene Schunöserie zurück, öle durch allerhanö Praktiken als Collection äes ?rosx>ect8, Vues d'Optiyue nouvelle, ihr unrühmliches Cnöe in Kommission bei tluczuier 61s, ?ari8, rue 8t. Iacyue8, gefunden hat. Die Ursprünge dieser marktbeherrschenden Serie slnö schon durch die Machenschaften ihrer Unternehmer verdunkelt und dann durch öle literarische Überlieferung vollends verschüttet worden. Das Knäuel zu entwirren, dürfte folgendes genügen: Um 1770 zeichnete ln Wien ein M. Sichnit, der mit öem Maler Martin S. (1754 bis 1804) möglicherweise identisch unö — nach öem Doppelslgnum des Blattes mit öem kro8pect der berübrnten ÜeyliAen OreykaltiAkeitLr 8au1e Luk dem Oraben in Wienn — sein eigener Stecher gewesen ist. Auf ihn geht Wohl auch öle anonyme Federzeichnung des treuen K 4 arkte 8 mit einer kaiserlichen Schlittenfahrt lim Wiener Staötmuseum unter I. C. Fischer b. Crlach) zurück, die samt ihrem Stiche zu öen feinsten Arbeiten der Zeit gehört, während was wir sonst von S. kennen — der Schottenplah unö das Posthaus unter der Stubenbastel —, nur als minderwertiger Abguß Klelners gelten kann. Bloß die Idauptwacbt aut dem 80 genannten Idotin^Vien mit der abendlichen Sommerpromenaöe behandelt einen neuen Vorwurf. Diesem Sichnit — häufig mit ihm, aber auch mit Franz Sigrist (Wien, um 1720 bis 1805, eine Zeitlang an der Herzschen Akademie ln Augsburg) verwechselt — folgt nun ein I. M. Slccrist, dessen zahlreiche, bis zur Holzschnittmanier vergröberte unö nachträglich auch süßlich gefärbte Wiener Blätter nichts anderes als brutale Plagiate sind. Denn seine Stiche tragen nicht nur konsequent die bewußte Falschmeldung I. C. Fischers v. Erlach als Zeichner, sondern sie unterschlagen auch gelegentlich — etwa in der Kopie jenes Slchnltschen Neuen Marktes — öen eigentlichen Stecher unö sehen dann noch, wie zum Hohne, öle famose Verkaufsanzeige hinzu: 8e vende L H.uß^bourA au Keosoce cornmun de l^cademie Imperiale d^rnpere der? ^.rtrr libereaux avec Privilegs de 8a Käaje8te Imperiale et avec Oekeri8e ne d'enlaire ne de vendre8 len Copie§r! Damit wären wir am Ziele. Denn diese vom Kaiser privilegierte „Akademie" ist nichts anderes als der berüchtigte Herzsche Vertrieb, der mit allerhand unsauberen Mitteln schon in öen siebziger Jahren — gegen öen Widerstand des Magistrates — die Augsburger Kunstverleger unter seinen Hut zu bringen suchte, um sie dann gehörig auszubeuten. Nachdem also das Erzeugnis von schüchterner Nachahmung zur offenkundigen Fälschung herabgesunken war, gerät es jetzt in das Fangneh des Hanöets- trustes. Unö das war sein Cnöe. Cs war also schon vor der Mitte des Jahrhunderts öle heimische Produktion von der künstlerische .1 Konkurrenz der süddeutschen Prospektenmacher befreit. Aber da der Umsatz der Augsburger Blätter mit ihrer Minderwertigkeit nur noch zunahm, blieb der Druck bestehen. Unter solchen Umständen konnte die bodenständige Wiener Deöutengraphit auch jetzt kaum vorwärts. Noch 1734 zeigen die Dogelftuchten der Vorstädte in öen I,u8tra Oecem Coronae Viennen8i8 (Wien, bei Ioh. Petr, van Ghelen) eine unglaubliche, geradezu mittelalterliche Rückständigkeit. Erst mit öem populären F. L. Schmittner hebt sich seit 1745 die Qualität um ein weniges. Aber selbst sein Werk und was sonst noch von Hand zu Hand geht — etwa die Neujahrsblätter der städtischen Nottmeister unö die Illustrationen zu öen Fuhrmannschen Schriften —, erreicht im besten Falle eine frische bis derbe Volkstümlichkeit. Mehr als tüchtiges Handwerk, vom barocken Geiste unberührt, wird es nie. iterLtu.r uncl ^db! 1 äu»Ae»): Das vollständige Oeubre öer späten Augsburger Dedukenstecher ln Ler Augsburger Staatsbibliothek; G. Kilian, P. b. Stetten und Lipolvsky a. a. O.; Wiener Auktkonskataloge öer Sammlungen Enzenberg, Bergmann und Klintosch; Freude, Die Kaiserliche Franclsclsche Akademie der freien Künste und Wissenschaften kn Augsburg, Augsburg 1909; F. Schott, Der Augsburger Kupferstecher und Kunstverleger Martin Lngelbrecht unö sein Kreis, Augsburg 1924 (Aushängebogen). Im Übergang zu einer neuen Zeit: Der jüngere Canaletto Bernaröo Bellotto, öer jüngere „Canaletto", Schüler des älteren, selnes bedeutenderen Oheims, ist am 30. Jänner 1720 ln Venedig geboren unö am 17. Oktober 1780 ln Warschau gestorben. 1747 bis 1758 malt unö radiert er am sächsischen Hofe in Dresden, 1761 in München. Seine Wiener Tätigkeit, die 15 Veduten aus öer Stadt unö ihrer Umgebung als ansehnlichste Früchte hervorbrachte, fällt vermutlich in öle dreijährige Zwischenzeit. Allerdings haben sich hlefür nur zwei Daten erhalten, das eine, öer 16. August 1859, auf öer Ansicht des Dorhofs von Schönbrunn, das andere, öer 4. Jänner 1761, auf einem Cmpfehlungs- unö Wohl auch Abschieösblltet öer Kaiserin Maria Tberesla. Dieses Briefchen lautet: Je n'aw put voir partir Canaletti 8LN8 1e cbar^er cle8 ce8 1i§ne8 et 1e lui recommaader; il 8 ^8t conduit ici tre8 bien et nou8 L kournit p1u8ieur8 piece8 de ce8 ouvra^eLi tre8 belle. Je lui porte envie de vou8 voir peut-etre 8 moi§» plutot gue rnoi8. Dle Wiener Ansichten Bellottos sind — innerhalb ihres strengen, gelegentlich öurch- kommenöen Zeichengerüsts — zuverlässige Naturaufnahmen, die aber schon öurch die freien Anordnungen, noch mehr öurch öle malerischen Eigenschaften des auswärts an ähnlichen Aufgaben gereiften Darstellers komposttionell durchkreuzt werden unö sich so zum Range selbständiger Kunstwerke erheben. Be! öen Marktbilöern öer Innenstadt in seiner Bewegung gehemmt unö auf möglichst umfassende, geschmackvoll gewählte Standpunkte hlngewiesen, läßt Bellotto draußen zentrale unö seitliche Ansichten wechseln unö schließt im steigenden Maße öle landschaftlichen Räume mit ein. Aus ihnen holt er sein Licht, ein meist matt gestimmtes, gegen breite, schräg elnfallenöe Schatten drastisch anstehendes Licht unter spätsommerlichen Himmeln — eher von venezianischer Schwüle als von wienerischer Heiterkeit. Wo es offener auftrltt, entblühen öer sonst festen unö trockenen Färbung pastös wirbelnde Nuancen, Figuren unö Karossen in golöübersponnenem Grün, auch Weiß unö Blau in silber- öuftenöer Begegnung oder fruchtrote Seidenstoffe — das alles in öer Nähe irritiert öurch eine schwärzliche Modellierung, aber ln angemessener Entfernung von köstlichem Liebreiz. Unö ln diesem Abstand gewinnt dann auch öer Lonlge Zusammenhalt, warm dämmernd bis stahlkühl, seine Macht über das Ganze. In öen Gemälden Bellottos hat das Wiener Anstchtenwerk unseres Jahrhunderts — nach öen Stichen von Fischer-Detsenbach unö darüber hinaus — zum erstenmal wieder künstlerische Bedeutung erreicht. Allerdings trägt diese Gabe schon das Merkmal öer Nachlese. Sie zeigt nicht mehr die unmittelbare Gestattungswucht des Barocks, sondern eine mildere unö müde Anmut, öle schon in eine neue, barockfremöe Zeit hinüberleitet. Literatur sunä ^.bb! 1 äua§ea): Die Kataloge beS Kunsthlstorlschen Museums unö der Galerie Liechtenstein ln Wien; Thleme-Becker, Künstlerlexlkon; A. Trost, Canaletto, Wiener Ansichten, Wien (Staatsdruckerel, o. I.) Verzeichnis öer Ansichten Dl« Blätter sind — um bas Hauptmoment, öen stadträumlichen Zusammenhang, zu bewahren — ln eine topographische Reihenfolge gebracht: sie führen zunächst burch öle .Stabt" lben heutigen I. Bezirk), unb zwar von ber zentralen Basis: Oraken-Stoele !m LIsea - beren Erscheinung im zeltderschleöenen barocken Festkleid« am Beginn herausgehoben wirb - radial gegen Lle Bastei am Roten, turm unb von hier rundum nach West, nachher durch die .Vorstädte" (die heutigen Bezirke H bis X) und endlich durch die Anlagen »außerhalb der Linien" (heute XI bis XIX). Innerhalb dieser örtlichen Abfolge wird die zeitliche derart elngehalten, baß bei mehreren Darstellungen des nämlichen Gegenstandes die frühere borangestellt ist; aber auch bann steht bas umfassende Raumbild vor dem des Einzelbaues. — Die Ortsnamen (Stadtviertel, Vorstädte, Plätze, Straßen und Gassen) entsprechen ln unseren Titeln dem heutigen, ln den quellenmäßigen Beschreibungen der Blätter dem gleichzeitigen Gebrauche, ln den abschließenden Sltuatlonsangaben den Varianten während des barocken Jahrhunderts (wobei auch die Veränderungen im Hausbesitz mitgenommen werden). In der Stadt Triumphbogen der ausländischen Kaufleuke für König Josef, 1690, Medaille von Ignaz Bendl (ziselierter Messingguß, 65 an») Triumphbogen des Wiener Magistrates für König Josef, 1690, Medaille ohne Künstlersignum (Messing, guß 65 mm) Rümmer 19 Tafel iz Das Zentrum im Festkleid: Der Graben, 1680 Rach einem Kupferstich, 30.2 (32.5) x§8.Z cm; unsere Wiedergabe i8(2v)x345 cm. Unten öer Schriststreisen: Tntvvurtk der ausLiebrunßs des vornembsten ?latres am Oraben genannt, in der Kay. ldaubt- und Kesidenr 8tadt hierin, Key dem allda den 17.^» dunij H.nno 1680 Lu Tliren der ^llerbeilißssten Oreyfalti^lLeit, weßsen Snadißser ^bvvendunA der kest, durcb d!e I^öbl. >!. Ü. Iderren I^andstandt / bücbst-auferbaulicb anAestellten Oanel^fests. Darunter ln bler Kolumnen öle nähere Legenöe zu öen Buchstaben !m Bllöe ^ bis k. Darunter rechts: d. !>!. I^ercb meid:, weiters: krane. Andreas Oroner excudit. Noröanstcht öes Grabens mit öem Entwurf einer frühbarocken Dekoration. Links öer 6ulden tdirscb, ums Cck öas katernoster Oaßel, rechts öle Oulden Lron, dahinter öas 8cblotzer Oaßel, öle entgegenstehenöe Häuserzeile durchbrochen vom dun^kern Oaßel. Auf öer willkürlich zum Platz verbreiterten Freyung beiderseits öer Dreifaltlgkeitssäule öle zwei Brunnen, 89 ^ mit Phramiöen berkleiöet. Ein Balkon gefüllt mit Zuschauern, ein anderer mit 2 Lbör klusicanten, Trompeter und IdeerpauclLer; neben öer Dotibsäule eine Figurine: Die 8cbild>vacbt bey der 8aulen in lcöstlicber mit 6old versebamerirter Kleidung. Die Situation im barocken Stadtbild« siehe unten. Rümmer 20 Tafel 14 * Vier Ehrenpforten am Stock-im-Cisen (1690 und 1699; 1745) i. Rach einer Hanbzelchnung ln der Albertina, 83x50.5 cm; unsere Wiedergabe 2i.4(2Z)xi4 cm. Unten öer Schrifttltel: l-eopoldo ^la^no, ^leonorae ^u^ustae, dosepbo 61o- rioso / ^.rcum bunc 1*riumpbalem bleßsotiatores ?rivile^iati Lxtranei posuerunt / Viennae I^lOLXL. (Links ist öas Signum öes Zeichners, Johann Bernhard Fischer, weggeschabt.) Dorn öer Triumphbogen öer ausländischen privilegierten Kaufleute, hinten öer öes Wiener Magistrats für öen neuen römischen König Josef!., entworfen 1690 von I. B. Fischer (von Crtach). Der Standplatz war tatsächlich am Stock-lm-Elsen, wohin man aus öem Graben diesseits vorbei an öer 6ulden Lron (siehe oben) gelangte: aber öas Sltuatlonsbltö öer Zeichnung ist eine freie Phantasie. Dorn öer Baumeister (?) im Schatten öes rechten Torbogens, in öer Tiefe einige vornehme Figuren. .. . ^ Rümmer 21 Abbildung 7 Rr. 21 I. B. Fischer von Erlach,I. A. Delsenbach, Ehrenpforte am Stock-lm-Etsen für Kaiser Josef I.» 1699/1721 (Kupferstich) Abb.7 2. Rach einem Kupferstich im.Entwurfs", 4. Tuch, Tafel I, 42.6x29.7 cm; unsere Wiedergabe 11.7x8 er». Unten öer Schrifttltel, links: Iriumpbs- kidrte, vvelcbe ru Wien von denen / bin: !>Iieder1eAern daselbst Lum Lin- LUßse und / rum Le^laßser deiner Weiland Xais: ^1a^: dosepbi I. ^o: 1699 erbauet worden; rechts: ^re triompbal etc. Darunter links: d. 8. kiscber d'Lrl. inv. et del., in öer Mitte: Privileg, rechts: d. Oelsenbacb sculpsit. Triumphbogen öer ausländischen Kaufleute anläßlich öer Hochzeit Kaiser Josefs!., entworfen 1699 von I.B. Fischer von Crlach, gestochen 1721 von I. A. Delsenbach. Der Stanöplah am Stock-im-Cisen, öas Situationsbitö öer Zeichnung wieder Phantasie. Zwei Reiter, ein vornehmes Paar mit Hündchen, ein Staötgarölst, eine Karosse. Nummer 20 Tafel 14 d 3. Nach einem Kupferstich, 69.5l75)x547 cm; unsere Wiedergabe 2i.7i2Z.Z)xi7.2 cm. Im Bilde, auf der Kartusche über dem mittleren Bogen: Francisco I. / et Mariae 1*beresiae / Keg. / ^.ugustis / Kedeuntibus / In Ordern / Louis ^vibus / 8alutis Lt Imperii / Lerennitatem / 8. K (). Vindod. / ^1. O. L. L. L. V. Im untern Schriftstreifen: Imperii diadema 8ui cum Oonjuge Laesar / Kursus in ^ustriacam dum retulere Oomum / Liane aperit Lortam, yuae, tot ^'am 8aecula Hörens, 8emper ab ^.ugustis Orbs babitata kuit. Darunter links: L. Oanne, 8. L. l^l. Lietorinv. et kc. 1745, rechts: L. L. 8climitner seulp. Viennae. Triumphbogen des Wiener Magistrates für den neuen römischen König Franz I. am Stock- Lm-Cisen 1745. Ein Sechsspänner mit zwei Dorreitern nimmt den Weg durch die Volksmenge. Gleichzeitig eine Ehrenpforte der Niederlags-Verwandten in Ler Wollzelte: krantr NosenstmAl lslehe unten), ^rekiteetor mventirt, LNAebea uaci Aeraielmet, gestochen bon Ootttriecl Lielrler und Tobias I.obeclr. Nummer 22 Tafel 15 Zwei Erbhuldigungen auf dem Graben (1705 und 1740) i. Nach einem Kupferstich aus dem Lrbhuldkgungswerk für Josef I., 41-8x114 cm.- unsere Wiedergabe 12.2x33.4 ei». Im Bilde oben zwei Schriftrolten, darauf in vier Kolumnen: Der 2ug von Ootk nacb 8t. 8tepbans Ilromdkirclien, darunter die nähere Legende für die 2z numerierten Personen, Gruppen und Örtlichkeiten des Festzuges. Links unter dem Stichranö: I. L. Oakliokter delin., rechts: I. Lteffel et L. Lngelbreelit sculp. Viennae. Noröansicht des Grabens während der Erbhuldigung für Joses I., 1705. Links springt wieder lsiehe oben) das Hirschen-, rechts das Kronenhaus vor, die entgegenstehenöe Häuserzeile ist teilweise erneuert. In der Mitte des Straßenplahes die neue Dreifaltigkektssäute. 2. Nach einem Kupferstich aus dem Crbhuldlgungswerk für Maria Theresia, 41x115.5 er»; unsere Wiedergabe 11.8x33.4 cm. In der Mitte des untern Schriststreifens: Der 2ug Von Idok nacb 8t. / 8tex>bans l'boin Kirclien; beiderseits in zwei Kolumnen öle nähere Legende für die 25 Nummern des Festzuges. (Ohne Zeichner- und Stechernamen.) Noröansicht des Grabens während der Erbhuldigung für Maria Theresia, 1740. Situation wie oben mit modernerem Baubltö, über der Häuserzeile öle Kuppet der Peterskirche. Nummer 23 Tafel 16 Chrentempel auf dem Graben (174V Nach einem Kupferstich, 55 5x37.5 cm; unsere Wiedergabe 3 « 344 )x 23 cm. Im Bilde über der Kuppel eine Schrlstrolle: 8o1 ^lovus In Hrris, 6enitoribus, Vna, Voluptas / Vna 8alus Kegnis, Livibus, Vnus ^.mor. Unter dem Stichranö: Ooe posuit l'emplum grato cuni eive 8enatus / Oum nova lun, ortu krineipis, Vrbe mieat etc. Darunter rechts: Oelineavit et aere Lnsculpsit 8alomon Kleiner, Llectoris ^äogunt. ^rcbot., ^ul. Vienae 1741. Chrentempel aus Anlaß der Geburt Josefs (II.) vor dem Hirschenhaus, alwo rotb u. weiser ^Vein springet wie aucli allerbandt Oebrattnes u. Lrodt unter die Leutli aus- geworfken wirdt. Anörängenöe Volksmenge. Nummer 24 Das Allkagsbild: Der Graben um 1715 Nach dem Kupferstich in den .Prospekten", Nr. 16, 22.9x33.4 cm. Tafel 17 Unten der Titel, links: krospeet des >Vieneriseben grünen ^arclrts, / der Oraben genant. a. Oer Oeil: Ore^LltiglLeit 8äule von Marmor, b. Oie 8t: Leters Luppel; rechts: Veu8 de 1a Llace aux berbes a Vienne, / dite 1a foHä etc. Darunter links: I. L. L. d'Lrl. del.; rechts: Oelsenbacb sculpsit. Ansicht des Grabens gegen den Kobl ^iarckt beim Oulden blirscb. Im Erdgeschoß beider Häuserzeilen, sowohl linkerhand, wie auch rechts im Schatten des Lreysinger IdoLks (Onter den Melbern) und weiterhin die geöffneten Kramladen. Sonst aber stehen in der reich belebten Szene Links und Rechts einander charakteristisch entgegen: links, längs der Hauptachse des Verkehrs, das höfische Bild der Reiter und Sänften, der Zwei- und Mehrspänner, vorn ein Almosen spendender Moöemann — rechts öle Stände und Weiber des Grünmarkts, bon denen sich vorne zwei in den Haaren liegen. Die Situation km barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Angukssola-Marinonk, Nr. 8, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel ü, ^l 3 -KS und de Ponty, S. 327 ff., Nr. 582 bis 609 ldabon katernoster^sel Nr. 584, Oolcleuer bliraeti, 591 bis 59Ü 1 r.^.k 1 oLbue 1 ictruelrer ua- spect der O. Ore^ta1tiAlLeit8-8aulen auf dem Oraben, so als ein 6elübd weZsen / der 1679 allliier grassierenden Lest von Iliro Kaiser. Majestät Leopoldo I. / glorwürdigster Sedaclitnus rum ewigen ^ngedencken erbauet worden; links: Lrospectus Eolumnae 8. 8anct. I'rinitatis etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. L. del., rechts: I. Oorvinus sculp. s Ansicht gegen die Häuserzeile ldes späteren Trattnerhofes und) des kre^8inger6runde8. Unter den Schirmöächern öle mit Türen und Querbalken geschlossenen Kaufläden. Nobles Lebensbild. Die Situation im barocken Stabtbil-e wie oben unö be Ponty, S. 327 f., ^m Orxbe» linlcs Nr. 588 ff- ibarunter Nr. 891 bis 596, l'lromxs Lckler von ULttaer und 603 bis 607, Lisckok rn kre/sia^en). Dieses Blatt tvlrd ergänzt don dem Stiche: Prospekt cker beriUimtea tieiliAea OreylLltiAlceits 8x»»1e Lut clem Orxbea in >V!enn, gezeichnet und gestochen don M. Slchnlt, und gefälscht von dem Nachstlche: Oesicdt ckes Oradeas Ae^ea cler OreykaltlAlceits 8 ai» 1 e xa ^Viea don O. 8. probst excucl. Vinci. Nummer 27 Tafel 20 Peterskirche, 1724 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibliothek, Nr. 72, 26.5x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich ln V^abrbaLk'te Abbildung, 1/2, trägt öle Legende: Die 8t. ?eter8 ?tarr-Kircb» 80 Qarolu8 KI. 800 8v11 erbauet baben; i8t 1702 au8 dem Orund neu auf- / getÄbret und der bl. Dreifaltigkeit ge>veibet worden, a. Da8 V^acbtbauß. b. blerrn Kefereadarii von / Zalm blauß. c. Klein Kitzgrüblea. d. 6ro88e ZiHgruben. e. 3ud Oppenbeimer8 tlauß. f. ?eter8 kreüt- / blotk; links: 1*emplum ?arocbiale 8. ketri etc. (bei c. Domu8 minor, in c^ua fru8ta glacialia aßervantur). Ohne Zeichner- unö Stechernamen. Schrägbilö der Peterskirche bon der Schmalmünöung des 3ungferngaßel8 in den ?eter8- brextkotb. Ein militärischer Trupp marschiert in Neih unö Glied gegen das Wachthaus. Dahinter bas 8cblo88ergaßel. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 4, Welk: unsere Tafel 2, Nr. 12, Angulffola« Marinonl b, Steinhaufen bll-bH, ferner Huber: unsere Tafel 6, ^-8 und de Ponty. S. 324 f., 8t. Peters kre^tbot Nr. 544 bis 556 an der ^ilitLrHVLebtstube be» 8t. Peter. Nummer 28 Tafel 2» Dle neue Fassade der Peterskirche im Peters Frehthof, »737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibliothek, Nr. 73, 20.7x33.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaifte Abbildung, IV/1, trägt öle Legende: Oie mit einer neuen ka^ade 17Z4 ^erierte 8t. ?eters Kircbe. / a. Oer K. X. KI. klieder- Oe.-/Vice-Dom-^mt; links: ?ro8pectu8 novi brop^laei lempli 8t. ketri etc. Darunter links: 8. Kleiner I. Z. KI. del., rechts: Z. I-Iattinger 8culp. Frontale Ansicht des 8t. ?eter8 bre^tboL^, links das Giebelhaus KüH den Pfennig mit einem vergitterten Wanöbrunnen im Erdgeschoß, daneben das Vicedom-^mbt mit Erter unö Doppeladler. Meist Handwerker: eine Höckerln mit ihren Butten, ein Rauchfangkehrer, eine Frau mit zwei Balken auf der Schulter, eine andere mit einem Schaff auf dem Kopf, ein Fässerkarren, bon zwei Männern gezogen unö rückwärts bon einem dritten geschoben. Die Situation wie oben, aber seht auch das Gegenüber lde Ponty, S. 324, Nr. 544 ff.) elnbezogen. Hleher gehört eine derbe Kopie aus dem Kreise der Augsburger Nachstecher. Nummer 29 Tafel 22 Der Stock-im-Eisen-Plah, 1733 Nach der Handzelchnung kn der Natlonalbibliothek, Nr. 57, 20.3x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln ^VabrbaLkte Abbildung, III/ZZ, trägt öle Legende: ?ro8pect den ?1atLe8 beym 8toek am Zi8en. a. Das 8cbmidlini8cbe blauß. b. Da5 / (?M^) blauß, ^vo der 8tock am Zinen. c. Das» HauH rum güldenen Zecber; links: ?ro- 8pectu8 areae trunco ferrato nominatae etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. Z. KI. del., rechts: L. Kemb8bart 8culp. Links zieht die Häuserzeile am Koßmarkt in öle Tiefe zur Oärntner8tra88e, rechts zum Oraben. Hanbetsbitö: zu ebener Cröe unter Schirmöächern öle offenen Kramladen; mannigfaches Land- unö Frachtfuhrwerk, darunter ein schtittenartlges mit Vorspannrelter; vorn trägt eine Frau bler Butten, ein Mann einen Kasten auf dem Rücken. Die Situation km barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Anguissola-Marlnonk, Nr. 6, Steinhaufen til-Otl, ferner Huber: unser« Tafel 6, ili-8 und de Ponty, S. 345, NoHmarlrt Nr. 861, früher 8 c 1 »m»cU!a, seht ^xotbecLer ^atoa Lcller v. ^äastrioU» daneben Nr. 862, Oolvleaer 8ecder» gegenüber 8toc!r am Liseaplatr Nr. 1090, NaitosLrier ^attdias V 7 !aterdo 11 er. Nummer 30 Tafel 23 Stephanskirche, 1721 Nach der Handzelchnung ln der Nationalbibllothet, Nr. 58, 46.5x32.3 cm. Unter dem breiten Tuschrahmen auf dem Paplerrand handschriftlich (mit mehreren originalen Korrekturen): ?ro8pect der 1*bumb- und Zfarr-Kircben 8t. 8tepbani in der KaP5er- licben Ke5idenr-8tadt V^ien, de88en 1*lrurn Höbe i5t 434^/r^Vieneri8cbe V^erck- 8cbub / oder gemeine 450. a. Da81*eut8cbe blauß. b. 8t. Ignatii und kranci8ci Xaver: ?. 8oc!aet. ^e8u Kircken. Darunter links: 1721, rechts: 8alomon Kleiner ^.relri- tect: ad vivum delineavit. Dazu der Kupferstich in ^Valirliaikte ^bbildunßs, 1/1, mit der Legende: Oie Hiumb und Latkedral kbarr-Kirclien 8t. 8tepkan, vvelcve 1Ienricu8 I. ÜerLOA in Oe8terreiclr / ruer8t erbauet 1140. von HerroA Kudolpb IV. aber 1360 berrlieber verfertiget worden; der- / 8elben l'burn die blobe 434'/2^ieneri8cb^erclL 8cbub oder 450 gemeine betragt, a. Va8 1'eüt8cbe / blauß. b. ?. ?. 3e8uiten Kircb ru 8t. Ignatii und kranc. Xav.; links: l'emplum Oatbedrale etc. Darunter links: 8alomon Kleiner ^rcbitect ad vivum delineavit, rechts: 6eorg Daniel bleümann 8culp8it. Dle Seitenansicht der Kirche mit dem Hauptturm, im Vordergrund zu beiden Seiten der umzäunte Friedhof, rechts kommt eine Prozession ln das unebene, reich belebte Gelände. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 2, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 1, Angulssola- Marinonl», Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, tl-l'V und de Ponty, S. 344, Vom Lrrb!sckoN»os Aegellüber; dle Bildmitte liegt ln der Achse der Okur bey 8t. 8tex1rra, Nr. 857- Nummer 31 Tafel 24 Der alte Kienmarkt, 1725 Nach der Handzelchnung in der Natlonalbibliothek, Nr. 61, 20.8x33.1 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaikte Abbildung, 11/13, trägt öle Legende: kro- 8pect de8 Kien klares, a. Die 8t. keterrs Kircben. b. Hauß rum rotben Igel / genandt; links: ?rv8pectu8 kori, yuod a ^aedi8 nomen babet etc. Darunter links: 8al. Kleiner Ing. Klect. klogunt. del., rechts: 3. Lorvinu8 8culp8. Ansicht des Platzes -- später V^ildpred klarest oder Lammerbof genannt — gegen den Zauern klarclrt. (Die Benennung ^m Kienmarl^t ist, auch in barocken Zeiten, gebräuchlicher für die Ausweitung der Iuöengasse gegen die Ruprechtskirche.) Links vorn tragen zwei Männer eine Vase mit Bäumchen auf einer Bahre, weiterhin zwei Rauchfangkehrer, ein (2 Mann mit einem Schrank auf öem Rücken unö ein ländliches Fuhrwerk. Hinten der Standplatz für die Mietsänften. Dle Situation im barocken Stabtbllöe zeigen nacheinander Anguissola-Marlnoni, Nr. 3, Steinhaufen IK-tN, ferner Huber : unsere Tafel 6, ^L- 1 ' und de Ponty, S. 325, Ir» Oussel reebts beruus (vom Bauernmarkt) Nr. 558 bis 562. Nummer 32 Tafel 25 Die Branbstatt, 1737 Nach der Hanözeichnung ln der Natlonalblbliothek, Nr. So, 20.1x31.7 ein. Der entsprechende Kupferstich Ln Wabr-baikte ^.bbildunA, IV/5, trägt öle Legende: ?ro- spect auf der Lrand8tatt. a. Oer Oundel-bloik, Ln welebern eine Oapelle de8 / l4eil. I^bornae. b. Oa8 Wurtbrr-blauH rurn wei88en 8tern; links: Lro8pectu8 aulae, c^uae a bu8to norninatur etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. L. del., rechts: L. HattinZfer 8eulp. Blick in öle Lrand8tatt, links vorn unö rückwärts kommen die Gäßchen vom Lauern bäarcLt herein. Meist vierstöckige Häuser. Im Erdgeschoß unter Schirmöächern diverse Kaufläden, vorn steht die feste Holzbuöe der Bürstenmacher schräg über öem Platz. Verschiedene Handwerker tragen ihre Gerätschaften vorüber, darunter zwei Männer auf einer Schulterstange einen Bottich. Die Situation im barocken Stabtbllöe zeigen nacheinander Angukssola-Marinonk, Nr. 7, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel ü, und de Ponty, S. 329, LraackstLelt Nr. 616 bis Ü20. Nummer 33 Tafel 26 Der Bischofshof an der Rotenturmstraße, 1725 Nach der Hanözeichnung in der Nationalblbllothet, Nr. 59, 20.8x33 er». Der entsprechende Kupferstich Ln Wabrbaikte ^bbildunA, 11/16, trägt die Legende: Lro- 8peet deß Lweboük-I-Iotk. a. Oie 8t. 8tepban8-Lkarr und'Lbunib / Kircben; links: ?rv8pectu8 ^ulae Lpi8cox>ali8 etc. Darunter links: 8al. Kleiner Llect. del., rechts: L Oorvinu8 8culp8. Der Bischofshof am alten Haar Klarcbt, zwischen WollLeil unö Torgang zum 8tepban8 Lre^tboik. Ein Begräbnis zieht zum Dome. Die Situation im barocken Stabtbllöe zeigen nacheinander Steinhaufen IK-Ott, ferner Huber; unsere Tafel ü, ti-V und de Ponty, S. 342 ff., WollreN Nr. 816. Ooloieae Weintrurrbe tauch ln unserer Ansicht ausgesteckt), ferner Vorn Lrrbiscbot' Aeeeaüber Nr. 852, LartUanl Lbristoxb Oruk v. und endlich der schmale Block am Torbogen, Nr. 853. WobnuaA ci. KeHaers u. l'ockeabLLrLirsle!!». L» 8t. 8tepbL». Hleher gehört als schlechte Nachahmung ein Stich bon I. B. Probst und G. B. Probst ln Augsburg. Nummer 34 Lugeck, 1725 Nach der Hanözeichnung ln der Nationalblbllothet, Nr. 41,20.7x33 er». Tafel 27 Der entsprechende Kupferstich Ln WabrbaLkte ^.bbildunA, 11/15, trägt die Legende: kro- 8peet deß Lübeck, a. Oer KeAen8purAer blolk. b. Oer Lederl ÜolL c. Oie k1ei8cb- LLncb. d. 2urn Zcbwarren Laren; links: Lro8pectu8 Lori Lubecb etc. Darunter links: 8al. Kleiner Lleet. del., rechts: Oorvinu8 8culx>8. Der Platz, auch genannt Lübeck, gesehen über den alten Haar b^arcbt hinweg gegen die Gabel der beiden Lecben8tra88en. An der gefährlichen Derkehrskreuzung kommen ein dreispänniges Fuhrwerk mit verschiedenem Wilöpret und eine Gatakutsche zusammen, eine Frau wird niedergeworfen, die Einkaufstasche entfällt ihr, man eilt bon allen Seiten zu Hilfe, die belfernden Köter der Fleischerladen am Liebten 8tee§ vervollständigen das aufgeregte Ensemble. Die Situation im barocken Stabtbllöe zeigen nacheinander Anguissola-Marlnoni, Nr. 80, Steinhaufen IK-kO, ferner Huber: unsere Tafel 6, ^-VWund de Ponty, S. 340, Obere SeebeastruHe Nr. 784, TtockbLnimeriscbe Lrbea» S.330 ff., Lrrbisebbok Ae§eaüoer Nr. 627, Orosser keclerlbok und blLarmarlrt Nr. 757, 8c1nvurrer 8Lr. Nummer 35 Tafel 28 Hoher Markt gegen Lugeck um 1715 Nach dem Kupferstich ln den .Prospekten", Nr. 14, 23x33.5 crn. Unten der Titel, links: Lronpeet de8 bloben b4arcbt8 ru Wien. / a. Oie^08epb8-8aule. b. Oie 8cbranen. c. Oa8 Lrunnen-1^au8. d. Oer Ort wo die Haurren und andere Li8ebe vebauikt(!) werden. Rechts: Vüe de 1a Llace de Vienne, dite 1e blaut Ksarclie etc. Darunter links: L: L: d'Lrl: del:; rechts: Oel8enbacb: 8culp8it. Die Ansicht des Hoben b^arebterr gegen den Liebten 8teex. Den Platz füllt die unterschiedliche Geschäftigkeit des Fischmarktes mit seinen selchten, kreisrunden Wasserzubern unö den niedrigen Holzgestellen für öle Wägeborrichtungen, die auf einer Seite die Gewlchtsschate, auf der andern ein Fischnetz tragen. Hinter der (zur Zelt noch hölzernen) Josefssäule zwei geräumige, gedeckte Buden. Linkerhand im Mittelgrund (Unter den Wendbrernern) unö rechts im Hintergrund (Unter den 8eberladen) diverse borgebaute Kramladen. Dorn am Brunnenhaus werden zwei Niesenhausen abgelaben, aus der Frei- treppe gegenüber schreitet die Scharwache zur Schranne. 45 Die Situation im barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Anguissola-Marlnoni, Nr. 5, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 307, Nr. 281 bis 284, S. 317, Nr. 423 und 424, S. 320 f., Nr. 485 bis 48s (Lrunnbrus, Oruera. 8tLckt Wien), ferner S. 322, Nr. 512 bis 516, endlich S. 323, Nr. 522 bis 527 föürZerlicbe 8ebrL»ne). Hleher gehört ein anonymer grober Kupferstich mit der Schmalfront des Brunnenhauses, die Neujahrswldmung 1713 der Wuebt: KottrnLister an dle Neglerungsstänöe mit biederen Neimen auf dle Mächte bon Wasser und Feuer. LdL -1 <-7- Nummer 36 Tafel 29 Derselbe (später) 1725 Nach der Hanözeichnung in der Natlonalblbliothek, Nr. Ü2, 20.7x33.4 er». Der entsprechende Kupferstich in WabrbaLkte ^.bbilduriA 11/11, trägt die Legende: kro- 8pect de8 boben ^arcbt8. a. die Tcbranen. b. Oa8 Lrunnbauß. e. 8. 8. Ißfnat: und / Lranci8. Xaverii 8oc. Ie8u Oolleßfiat Llauh. d. Oie k1ei8cbbancb; links: Lro- 8peetu8 Lori ^.lti etc. Darunter links: 8al. Kleiner- In§. Lleet. ^loßfunt. del., rechts: 6. O. Lleürnann 8culp8. Ansicht wie oben. Die Szene unö ihr Lebensbild haben sich nur wenig verändert. Links steht das Brunnenhaus frei, rechts an der Schranne wird die Ruhebank für die Wache sichtbar. (?MD hlnter öem Flschmackt, gegen den lackten 8teeg unö öas Lübeck, der überdachte Fleischmarkt. Dorn kommen ein Mann mit zwei Tuchballen auf öem Rücken unö ein Rauchfangkehrer vorbei. Dle Situation im barocken Staötbllöe tvle oben. Hieher gehört die plumpe Kopie: Vue cke I-IobeamLrelr etc. mit öer dreisten Widmung an den Wiener Magistrat, links (gefälscht): cke»!ae pLr L. ?. ck'Lrl., rechts: Orave pLr i^> Siccrist. Nummer 37 Abbildung 8 Die Iosefssäule auf dem Hohen Markt um 1706 Nach einem Kupferstich, 63x35 8 cm; unsere Wiedergabe 15.2x8 cm. Nr. 37. L. Lngelbrecht-I. A. Pfeffel, Dle Iosefssaule auf Abb. 8 dem Hohen Markt um 1706 (Kupferstich) Unten: Abbildung der auß Verlobnuß weil. Ibrer Xa^s. klaj. Leopold! des Ersten böcbstseeUgsten ^ngedenckeus undallergnädig: / sten Letebl Ibrer au- ^'etro Olorwürdigst regierenden Xa^s. Klaj. Josepb! des Xrsten Lu 6edäcbtnus derVerniäblung / der ^seligsten Jungfrauen Klaria mit dem bleiligen Josepb auf dem so genannten Hoben klarckt der Xa^s. / Xes!denL-8tatt XVienn präcbtig auigericbteten Xbren 8aul. Darunter: L. Xngelbrecbt et I. kfetkel sculp. et exeud. Vienae. (Das Datum siehe oben bei „Werke unö Meister".) Die ursprüngliche Form der Iosefssaule auf dem bloben klarckt. Situation siehe unten. Nummer 38 Tafel 30 Dieselbe (später) 173z Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 36, 1- 5x32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln KVabr- batkteAbbildung, III/6, trägt die Legende: Die berrlicbe von Marmor autgericbtete Xbren-8au1e der Vermablung der / 6e- benede^testen bl. Jungfrau Klaria mit dem bl. Josepb aufdem boben klarckt; links: Insigne Klonunientum etc. L. V. klariae cum 8. Josepbo etc. Darunter links: 8al. Xieiner I. X. KI. del., rechts: I. Lorvinus sculp. Die Säule vor den Häusern zu beiden Seiten des Iuden Oassel. Unter den Schirmöächern öle geöffneten Trööterlaöen. Links wird ein gerahmtes Bild zur wartenden Galatutsche getragen, rechts im Hintergrund eine ländliche Postkutsche unö ein Fässerkarren, im Vordergrund zwei Diener mit Schachteln, einer mit Flelschertasche über öer Achsel und ein Mann mit Bäffchen unö offener Papierrolle. Die Situation im spätbarocken Stadtbilde zeigen Huber: unsere Tafel 6, K-V und de Ponty, S. 321, ^m bobea KÜLrlrt Nr. 488 f. und Oe^ea clem ^uoleaALsrel über Nr. 4-6 ff. Nummer 39 Tafel 31 Der Flschhof, 1737 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 31, 20.2x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in KVabrbatkte Abbildung, IV/7, trägt öle Legende: Xro- spect des kiseb-bloifs. a. Das Domaliscbe blauh; links: Xrospectus Xori piscarij etc. Darunter links: 8. Xieiner I. X. KI. del., rechts: I. Lorvinus sculp. Der Platz hinter öem bloben Klarckt mit öem Blick gegen bas Xocb 6ässe1 und weiterhin (unter öem Schwibbogen) durch öas Lurgerlicbe KVaag llauß zum ^lten Haar klarckt. Typ des altertümlichen Hlntergäßchens mit seinen Wirtshäusern, Kramladen und Handwerken, deren Vertreter vorne vorbelkommen (darunter ein Mann mit einem Rutengebinde, ein anderer mit einem Holzgestetl, ein Diener mit einem Service). Be! öer Brunnen- Pyramide in öer Mitte des Platzes wird von den Dienstfrauen gescheuert. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl, Nr. 82, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel ü, ^K-VW und de Ponty, S. 322, kisebbot Nr. 505 bis 511, darunter Nr. 508, früher OomLllscbe, tiLuH, jetzt ^o 1 k§LNA blillebrLackincbe Lrbea. Nummer 40 Tafel 32 Die böhmische Hofkanzlei in der Wipplingerstraße um 1715 Nach dem Kupferstich in den .Prospekten", Nr. 13, 22.1x32.8 cm. Unten öer Titel, links: Der Xönigl: Löbniiscben Hoik-Oantrle^ / V^obnung, !n der Xaiserl: Xes!denL-8tatt KVien, / an der so genaten XVipUnger Straßen; rechts: I/tlotel de la Lbancellerie ^ulrc^ue du Xoyaume de Lobänie etc. Darunter links: I. X. X. d'Xrl: del., rechts: Delsenbacb fecit. Vor öem Hause ln öer KViplmger Straßen warten links zwei Galakutschen — eine offen, dle andere verglast —, rechts Reitknechte mit vier Pferden, von denen sich eines gegen eine ängstlich fliehende Frau aufbäumt. Die Situation im barocken Stadtbilde zelten nacheinander Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 308, WibcllmAer Strafe Nr. 290, luiserl. Ir. Löbmiscbe-blok-XLarley. Dieses Blatt kommt auch ln einem derben Nachstlch mit tschechischer, deutscher und französischer Legende vor. Nummer 41 Tafel 33 Dieselbe, illuminiert, 1718 Nach einem Kupferstich ln L. S. Heraeus, Gedichte unö lateinische Inschriften, Nürnberg, 1721.18x27.4 cm. Im Bilde verschiedene lateinische Inschriften. Unten: Xrospectus Lasillieae X. Lob. llluniinatae curk irnpensag. Illustriß. et Xxeell. / Del Leop. Jos. 1*. X. I. Loni. a 8cbl!ck X. Lob. 8upr. Lancellarii etc. Rachtblld öer Hofkanzlel mit Illumination. Situation wie oben. Nummer 42 Tafel 34 Dieselbe (später» 1725 Nach der Hanbzeichnung kn der Natlonalblbllothek» Nr. 64, 20.4x32.7 cm. Der entsprechende Kupferstich ln V^abrbLtkte H.bbi1dun§, 11/26, trägt öle Legende: Xro- 8pect der Xönißs: L6bnii8cben Oantrle^ in der XVipp1inßser-8tra88en; links: Lro- 8pectu8 Oancellariae LobernicLe etc. Darunter llnks: 8. Xieiner InA. LI. ^lo§. del., rechts: L Oorvinu8 8cu1p8. Cln Teil öer^Viplin^er 8traße gegen den blöken klarest, unter dem Schwibbogen geht es zum 8cku1ter§ä88e1. Galaauffahrt. Rechts vorn ist eln Raufhanöel im vollen Gange: zwe! Buben llegen sich noch ln den Haaren, elner Lst zu Boden gefallen, ein vierter wird von elnem Manne verscheucht und von elnem Hündchen angektäfft. Welker rechts grüßt eln Reiter zur ersten Ctage hinauf, unter dem Balkon Lst eln Handwerker mlt Hammer, Zange und Zwlrn bei der Arbeit. Die Situatlon lm barocken Staökbllbe lvle oben unb öe Ponky, S. 308, WibckUnAer Strafe (llnks vom Schwibbogen) Nr. 289, Von KöHIeriseke Krben. Nummer 43 Abbildung 9 Das Rathaus, ebenda, 1706 Nach einem Kupferstich, 32.5x47 cm; unsere Wiedergabe 11x16 cm. Die Schauwanö des renovierten Rathauses ohne Anrainer. Oben in der Mitte das gezackte Schriftbanö mit öerReujahrswlömung öer8icberbeit>Va.c1itrnei8ter undLueAeßsebene vier Xottniei8ter an den Magistrat, unten der gereimte Reujahrswunsch, beginnend: VVienn, daß leücbtet wie die Sternen. Rechts unter dem Ranöstrich: lacok LloKniann 8cu1p. Zwei männliche Paare und der Türhüter. Innerhalb der sonst minderwertigen, volkstümlichen Neujahrsblätter lst dieses Blatt infolge seiner Qualität eln Ausnahmsbelsplel. Situation wie unten. Nummer 44 Tafel 35 Dasselbe lspäter) 1725 Nach der Hanbzeichnung ln der Nationalbkbliothet, Nr. 29, 20.8x33.5 cm. Der entsprechende Kupferstich ln WabrbLlk'te ^.bbildunA, 11/27, trägt die Legende: kro- 8pect deß 8tadt und Xatb-ldanH in der ^Viplin^er 8tra88en; links: Xro8peetu8 Ouriae Livicae etc. Darunter links: 8. Xieiner In§. Llect. ^lo§unt. del., rechts: L 0orvinu8 8eu1p8. In der Wiplinßer Ltratze, der böhmischen Hofkanztel gegenüber. Im Tor Durchblick ln den Hof. Die Herren und Damen ln diversen Wlnterkostümen mit Muffs. Die Situation lm barocken Skadkbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marinonl, Nr. 106, Steinhaufen KI,-IN» ferner Huber wie oben, bei de Ponth, S. 316, Wilck^verlrerstrLsse Nr. 417, stuckt Wien KatliLus zwischen Oolclene ^lusclrel und 8t. ZuIvLtor. Nummer 45 Tafel 36 Palais Herberstein, ebenda, 1737 Nach der Hanbzeichnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 28, 20.1x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in Waln-Kalkte H.dbi1dun§, IV/11, trägt öle Legende: kro- 8pect de81-lLuHe8 l'it. bl. kerdinand8 Oratken v. 1lerber8tein, der X. X. ^l./ Carnerer u. 6e8Lndter am Xünißs. 8cbwedi8cben blotk etc. in der ^Viblin^er 8trL88e; links: ?r 08 peetu 8 Oornu8 Lerdinandi Ooniiti8 ab blerber8tein etc. Darunter llnks: 8. Xieiner I. L. ^1. dei., rechts: Oorvinu8 8cu1p. An der Wiplin^er Straßen, rechts der Zugang zu K4a.ria 8tie§en. In den Fenstern der ersten und zweiten Ctage mehrere Herrenleute, lm Oberstock Dlenstbolk und Flaschen; ausgespannte, gezierte Sonnenschirme und wehende Gardinen. Auf der Straße eln Zimmermann Nr. 43 I- Hoffmann, Das Rathaus in der Wippllngerstraße, Neujahrsblatt 1706 (Kupferstich) Abb. 9 '.MM MIM VW» »LN nc,r r ? rü»> mit Axt und Wlnkeltelste, ein ländlicher Frachtkarren, eine Frau mlt zwe! Ziegen, eln Gesell mit Heubünöel und ein Polizist. Die Situation lm barocken Staökbllde zeigen nacheinander Steinhaufen KI,-IK, ferner Huber: unsere Tafel 6, 1 ,-^r und de Ponty, S. 316, Wilckwerlrerstrusse Nr. 413, «- Ir. Kümmerer ^osexlr Orrk von blerbersteia, jetzt zwischen 412, Oruk Aloysius von 8t«ckremberA und 414, OrLüa I,eoxo 1 ckinL von 8tLlrremberA. Nummer 46 Maria Stiegen, 1733 Nach der Hanbzeichnung ln der Nationalblbliothek, Nr. 30, 20x31.9 cm. Tafel 37 Der entsprechende Kupferstich in ^Vabr-balbte ^bbildunA, III/1, trägt öle Legende: kro- 8pect der ?L88Lui8cben Xbarr-Xircken LU On8er Lieben LrLuen-Ltießsen, / welcbe ein?L88aui8cker LirrckolfHo 1154 erbauet Kaken 8o11e; llnks: ?ro8pectu8 Lcc1e8iae ?Lrockia1i8?LHaven8i8 etc. Darunter links: 8al.K1e!nerI.L.KI. del., rechts: I.O.Kinglin 8culp8. Choranstcht öer Kirche auf öem Platze Klaria 8t!egen, rechts vorne der ?L88auer Kentkof, llnks hinter den Buden öer Kotke 8tie5e1. Wenlge Figuren, darunter zwei Mönche; elne alte Frau mlt Häubchen weist elnem barhäuptigen Mann mit Schultertasche den Weg. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 24, Weiß: Tafel 2, Nr. 4, Angulssola- Marlnonl ck, Steinhaufen ferner Huber: Tafel 6, bkä-?Vund de Ponty, S. 316 f., Nr.409 und Nr. 427 um 8 a. 1 vLtorALsse 1 . Nummer 47 Tafel 38 Theatinerkapelle an der Hohen Drücke, 1724 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 26, 20.8x33 cm. Der entsprechende Kupferstich in WakrkaLfte Abbildung, 1/31, trägt die Legende: Die Kegulirte Oei8t1icke, ?k. I'keatiner genandt, 8ind von Ikro LniinenL Herrn Cardinal und Herrog / von 8ack8en 2eitr in die 8tatt Wien und in dero eigene Woknung eingefükrt worden ^nno 1703. / a. Oie Capelle, b. Oan Lrecki8cke HauH. c. Oer tielke Oraben; links: k?. Cleriei Kegu1are8 vulgo ^beatini etc. Darunter links: 8a1. Kleiner del., rechts: lok. ^ug. Corvinu8 8culp8. Die blobe Lruck in öer Wiplinger 8tra88en über öeml'ieA'en Oraben. An der Brüstung links elne Statue mlt öem Schrlstbanö 8. C^IL1^KI08, gegenüber öle Nepomukstatue mlt knienden Personen. Rechts davon eine Kramlaube. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl, Nr. 87, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, kä- 81 ' und de Ponty, S. 314 f., 6exea äer blöken »rücken Nr. 386, k. k OejetLner btuu» und Nr. 395, Oottlieb von Lkrenkelck. Nummer 48 Tafel 39 Die Nepomukkapelle auf der Hohen Drücke, 1733 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 27, 20.2x32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln WakrkaLfte Abbildung, III/7, trägt die Legende: kro- 8pect der neuen Capellen de8 H.lokann von kleponiuck auf der boben Lrüc- / Ken, 80 durcb etwelcbe Outkater s!) erbauet worden 1725; links: ?ro8pectu8 novi 8ace11i O. loanni8 Xepornuceni etc. Darunter llnks: 8al. Xieiner I. LI. Klog. del., rechts: C. Xenib 8 bart 8 culp. Anblick wie oben, nur jetzt frontal gegen den Unterlauf des 1*ieLken Oraben. Die Brücken- wanö ist jetzt larchitektonlsch und statuarisch) ausgebaut, die Nepomukflgur in ein umgittertes Kuppelhäuschen gefaßt, über dessen Eingang zwei Putten ein Band tragen mlt öer Inschrift: Oivo loannLOloriorro 8aeculi l'kauniaturgo, woraus die Lettern KIOCHWVVIIIII (— das Bauöatum 1725 ) hervortreten. Die Situation im spätbarocken Stadtbllde tote oben. Nummer 4- Tafel 40 Im Tiefen Graben, 1737 Nach der Handzeichnung kn öer Natlonalblbllothek, Nr. 66, 20.2x32.2 ein. Der entsprechende Kupferstich ln WakrkaLkte Abbildung, IV/6, trägt die Legende: ?ro- 8pect ini tieiken Oraben. a. Oe8lit. Herrn Keferend.-klercklein / binterl. Wittiben Oebaude; links: ?ro8pectu8 LoHae profundae etc. Darunter links: 8. Kleiner I.L. KI. del., rechts: I. O. Kinglin 8culp. Blick in den Melken Oraben gegen öle Wiplinger 8traße über öer Hoben öruck; llnks beginnt die Zeile mit öer Orünen 8aule, rechts mit den hochstrebenöen Rückenselten öer Häuser arn Hof bis zur Oro88en Weintraub und ihrem Nachbar. Im Vordergrund ein Karrenschleber, sieben Ministranten mlt Prozesslonsrequlslten, ein Frachtschlltten, mehrere Einkäuferinnen, endlich ein an öer 8tadt Frankfurt nistender Breltgiebel mlt einem Fteischlaöen und zwei Kötern. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marinonl, Nr. 88, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, b-N. und de Ponty, S. 309, ln rieten Oraben Nr. 370 und 369 «llnks), 317 bis 319 «rechts), ferner ^m blo 5 308 bis 314 «darunter Nr. 309 die sechsstöckige Rückseite des Hauses kläerekleia, von der sich elne bei Frey, I. «8. Fischer von Lrlach, Wien 1923, Abb. 6l, publizierte Werkzelchnung erhalten hat). Nummer 50 Tafel 4» Unter den Tuchlauben, 1733 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 71, 20.2x31.7 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wakrkaikte Abbildung, III/31, trägt die Legende: Lro- 8pect de8 Vi8endi8cken b1au88e8 unter den l'uckladen. In dein anderen 8tock / 18 t die Ka^erlick- / privilegierte klakler und Lildkauer ^cadenna. a. Oer 8eitrer- / Idotk, darinen eine Capelle 8. klicolai; links: Lro8pectu8 Ooniu8 Vi8endicae etc. Darunter llnks: 8. Kleiner I. L. KI. del., rechts: l. Corvinu8 8culp. Die Straßengabel Onter den "fuckläden, öle links zur Petersklrche, rechts durch die 8attler Oa88e zum kauler- oder Oa^lertkor führt. Die Häuserzeile beginnt links mit öem Kübfuß, rechts mit öem Orünen Lelberbauni, das entgegenstehenöe Haus führt das Schild 8ckönbrunn. Im Vordergrund rechts ein Karrenschleber, elne Frau mlt Köfferchen auf öem Kopf, ein Mann mlt Holzschaff auf öem Rücken und elne absonderlich gekleidete Gruppe. Llnks ein Raufhanöel: zwei Weiber liegen einander buchstäblich in den Haaren, elne Schürze fliegt, ein Korb entrollt, ein Gassenjunge betätigt, um den Brand zu schüren, seine Hanösprlhe, ein Hund springt heran, die Straßenkehrer beim vergitterten Schönen Brunnen schauen öer Szene seetenruhig zu. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, ^K-8 und de Ponty, S. 326, l'ucb- laubell Nr. 576, Orak von Wisoeaäiscke ZtittunA tvelters Nr. 575, Dom. bleimerl von blermeatnalisebe Lrbea zum KükkuH» endlich S. 304 ff., Nr. 254, ^08exb Oimmisek zum Orüaea kelberbaum und Nr. 230, ^bt ru k^auerbacb im 8eitrerbot. Nummer 51 Tafel 42 Iubenplah, 1725 Nach der Handzeichnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. 65, 20.5x34 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wakrkatkte Abbildung, 11/14, trägt die Legende: ?ro- 8pect deß luden klatrerr. a. 8t. Klaria ani Holk, ?. ?. 8oc: le8u krokeß Ilauß. / b. Oer I-Iotf. c. 8t. 8tep1ian8 l'burn. d. Hock Oratkl: 8ternbergi8eke Lekau8ung; llnks: ?ro8pectu8 Lori ludaeorurn etc. Darunter llnks: 8. Kleiner Ingen. Llect. klog. del., rechts: l. Corvinu 8 8cu1p8it. Ansicht des Platzes gegen das le 8 uiten klatrel, in das, links neben öer Oulden 8au11en, die mittlere Gasse unter öem Torbogen mündet, weiter links das Current Oa88e1. Aus öem L Kelter neben 6 ra 5 8ternber§ holt eln Dutzend Männer an einem Seile ein Weinfaß; auch stehen solche Fässer vor den geschlossenen Laden. Sonst allerhand Fuhrwerk mit landwirtschaftlichen Produkten für den Markt, die Gäule tragen eln Kummet in der Form eines geschweiften V, über die Ochsennacken ist ein Iochstecken gespannt. Dle Situation im barocken Skadtbllöe zeigen nacheinander Angulssola-Marlnoni, Nr. 12, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, 1 .- 8 ^ und de Ponty, S. 304 ff., darunter ^uclenxlatr Nr. 239 bis 241, die drei entgegenstehenden Häuser mit den Schildern Oolckeae Säule, Laßliscaer OruH, Stack Paris, ferner der Weinkeller, seht Nr. 274, Oeauinus Selireve und ^iclrael lauter und endlich bas ehemals Graf Sternberg'sche Haus Nr. 273, jetzt Oraka von preckaaville. Nummer 52 Abbildung 10 Am Hof (gegen die Freyung), 1680 Nach einem Kupferstich (bei Tlehe, Alt-Wien, S. 33): unsere Wiedergabe verkleinert auf 9.1x16.4 cm. Rechts ln einem Schild die Widmung des Verlegers, insbesondere Denen drey Obern Dandt-8tanden von Nieöerösterreich. Links unten: I. Dercb incid:, rechts: k. ^nd. Oroner exc. Ansicht des Platzes im frühbarocken Festkleid (nach der Pest am 9. November 1680) gegen die Häuserzeile zu beiden Seiten des 8cbwartr Xossel und der Gulden Weintrauben; links die I^uneiatur und der Schwibbogen zum blaiden 8cbuß, rechts der Zugang zum karber Gassel. In der Plahmitte die Marlensäule in einem Sternöekor, daneben öle beiden Gitterbrunnen. Die Situation siehe unten, dazu bei de Ponty, S. 309 f., die Häuserzeile beginnend mit dem blasen, zurück von Nr. 315 bis 307. Nummer 5z Tafel 43 Dasselbe (gegen die Bognergasse) um 1715 Nach dem Kupferstich ln den .Prospecken', Nr. 12, 22x32.5 cm. Unten der Titel, links: krospect eines Wieneriscben klatres, der Xlolk genant. / ^.Jesuiter Xircben. L. OberIesuiterGolleßfium. 0 . IInser Dieben krauen-8aule von b 4 etal. D.DürAerliebes 2 eußfbaus. Rechts: Vüe dun klace de Vienne, dite 1 a Gour etc. Darunter links: I. X. k. v. X: delinr, rechts: Delsenbacb kecit. Ansicht des Platzes der ttotk, gegen öle Kölner Gassen. Verschiedenes Fahrzeug, vor der Säule ein Sechsspänner, sonst meistens Spaziergänger. Rechts vorn sitzt eine Bettlerin mit Kind auf dem Boden. Hinter dem Gitterbrunnen geschlossene Kaufläden. Die Situation im barocken Stadtbklde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnoni, Nr. 9, Steinhaufen IL-lLI,, ferner Huber: unsere Tafel 6, ld-NS und de Ponty, S. 303, Nr. 212 bis 21S und S. 308 ff., Nr. 299 bis 216. Nummer 54 Tafel 44 Dasselbe (gegen die Goldene Kugel) 1725 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 67, 20.3x32.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in WabrbaLkte ^bbildunx, II/ 9 , trägt die Legende: kro- spect deß VVieneriscben klatres, der ttoik §enandt. a. 8t. bäaria am klolk und k. ?. 80c. Jesu / krokeß-blauß. b. Die kdarianisebe 8aule von Metall, c. Das Lurßferlicbe Teu^bauH. d. Die 8cbotten / Xirebe. e. 8t. Vlaria 8tießfen, links: kro- spectus amplihimi loci Viennae Vulß^o korum etc. Darunter links: 8 a 1 . Xieiner del., rechts: 6. D. bIeümann seulp. MIM Ansicht des Platzes gegen das Haus zur Gulden Xu§el bei den 8ieben Däusern oder Dederer bloD Dorn ein kleines Schaugerüst mit einer demonstrierenden Frau und ihrem Publikum, dahinter das Marktgetriebe der Höckerinnen mit ihren Ständen und Butten. Strahlensonne. Die Situation km barocken Staötbllöe wie oben, ferner de Ponty, äm blök Nr. 306,Vernein Stack Wien 2 eu§lraus und Nr. 303, kranr ^osexlr Dorrnann, VastAeber» Avlciene XuAel. WEMMH WMM MW »MW MEZ EMI Nr. 52 I. N. Lerch, Der .Hof' gegen dle Freyung im frühbarocken Festkleid 1680 (Kupferstich) Abb. 10 Nummer 55 Dasselbe (gegen die Nuntiatur) 1733 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 69, 20x32.2 ern. Tafel 45 Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte ^.bbildun^, III/ 32 , trägt die Legende: kro- spect des grossen klares am klolk Aenandt. a. Die Xircben 8. Mariae nebst dem krofeß- / tIautz der Gesellscbakt Jesu. b. Das Graikl. Oollaltiscbe Gebäude. e. Des bl. Xeferend. ^lerebleini- / scbe klauh. d. Gemeiner 8tadt Gamer ^mbt. e. Die kabstlicbe I^untiatur. f. bl. Lur^emeisters kurcbb- / tIauß. §. Die metallene 8aülen der unbetlecbten XmpkanANuß 8. Mariae; links: krospectus kori maximi ab ^ula dieti etc. Darunter links: 8. Xieiner I. X. bD del., links: I.^. Oorvinus sculp. Ansicht gegen die I^uneiatur, rechts im Hintergrund die Dandbausser Xirebe (Minoriten). Rechts von dem schräg öurchführenöen Hauptweg zum Schwibbogen am blaiden 8cbuß mehrere kreisrunde Löcher im Boden, in der Ccke ein Gitterbrunnen; links Frachtkarren; hinter der Säule Marktleben. s Die Situation wie oben lSteinhausen IX-KD), aber von einem andern Standpunkt und im vorgeschrittenen Bauzustand, tvas schon die beiden Dlerstockhäuser lde Ponty: Nr. 217, Lur^isetie Lrbea und Nr. 215. früher Haus Neupauer, seht OrüLu täLlleweyl Fassadenzelchnung bei Frey, Ioh. >2. Fischer v. Lrlach, Abb. zz) bekunden. Dom Hause des Christoph Merkleln ist ebenfalls bei Frey auch die Plahselte, Abb. 60, reproduziert. Nummer 56 Tafel 46 Profeßkirche am Hof, 1724 Nach der Hanözelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 68, 20.2x30.6 cm. Der entsprechende Kupferstich in V^abrbatkte ^bbildunS, 1 / 9 , trägt die Legende: Die Kircben des kroteß Idauße8 der 80c: 3 e 8 : auk dem Idolk, der Id. dun^k. ^daria Lu kbren erba.net / von Xudolpbo IV. ^<> 1360 und der 80c. des ein^eKeben 1590 . a. Das ?rofeß-bdaus. b. metallene / 8aule der unbeUeeDten kmpfänßfnus der Id. 3 . Mariae, c. da8 8utneriscbe und d. da8 8temml!scbe 6ebaude; links: l'emplum Domus krofessum etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: dob. ^u§. Lorvinus sculpsit. Die Ansicht des Platzes Idof mit der Kirche zu den neun Cngelschören gegen das Idunds- Lutt Oassel, links der Torgang zum desuiten klatrel. Auf dem holprigen Gelände öle bornehme Welt, darunter ein Packträger, am Profeßhaus ein kleines Bauzelt. Die Situation im barocken Skadtbilde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. z. Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 7, Angulssola- Marlnonl 0, Steinhaufen IX-IX, ferner Huber, tvle oben und de Ponty, S. 303 f-, ckem tlok Nr. 215, OrLüa IVlLriL XauL v. tiLUeweyl und Nr. 218, LurAisetre Lrbe» (beim k'Iuncksl'utt Orssel). Hleher gehören die Blätter (s. 223 und 224) aus dem Architekturwerk von W. Prämer mit der Fassade und dem Längsschnitt der Kirche vor 1680. Nummer 57 Tafel 47 Das Bürgerliche Zeughaus am Hof, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 70, 20.2x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in >Vabrbaik'te ^bbildunßf, IV/ 4 , trägt öle Legende: ?ro- spect den kurAerlicben 2 euA-IdauHes auf dem Idoik. a. (Gemeiner / 8tatt Ober- Oamer-^mbt. b. XVürtbs-Idautz rur (doldenen Ku§el; links: krospectus ^rmamen- tarij Livici etc. Darunter links: 8al. Kleiner InA. K. l^d. del., rechts: 3 . Lorvinus sculp. Blick gegen das karber Oassel, rechts neben der (dulden Ku§el das Klaue Krümel. Unter den Lauben der Marktwirtshäuser stehen große Fässer, aus dem Tor des Zeughauses fährt ein Zug Geschühwagen an dem Gltterbrunnen vorbei. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl, Nr. 59 und 107, Steinhaufen XD-LI,, ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 309, ^m Hot Nr. 303 und 304, 306 und 307, Oemela StLcktWiea 2euAkLus und Ome!a. StLclt Wien riaterlrummerLmt. Hleher gehören noch i. der mäßig geratene, aber originelle Stichs von M. Slchnlt: Prospekt cier Xa/ser. Xoa!§1»el»ea tlLupt WLet»t Llis ciem so AeaLntea rlot ia Wien, wo im 8omer AemeiniAiici» ciie spate ^irenü uock täacktpromeaaäe gesedekea, und 2. das Blatt: VnL cke ttok etc. mit Widmung an den Nuntius Joseph Larampi aus der Fälscherwertstatt I. M. Slccrlst lmlt dem üblichen dreisten Hinweis auf I. C. Fischer von Lrlach als Zeichner). klatr erbauen laHen, 17 OO. Rechts: Klevation de l'Idotel, ()ue 8: Kxc: ^dn^r: le Lomte ^.dam de Lattb^an etc. 6t batir etc. Darunter links: 3 . K. k. d'Krl. del., rechts: 3 . Delsenbacb seulp. Zu beiden Selten des Palastes ln der KennZassen werden noch je zwei Fensterachsen der Nachbarhäuser sichtbar. Vor dem Palast entsteigt eine Dame der Sänfte, während weiter rechts ein Sechsspänner mit Vor- und Nebentäufer umschwenkt. Links Begrüßungen, ein Paar mit einer Dlenstmagö, ein Junge neckt ein Pferd mit seiner Nute. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nachelnanderSteinhausen XD-XD, SckleAel-plolk, ferner Huber: unsere Tafel6,öä-Xund de Ponty, S. 313, XemiALsse Nr. 375, Orak Lu^emus von Scköuborn zwischen den SckilinAerisclrea Lrdea (Nr. 374) und Oraf Si^ismuock Domra, v. Oonclola. Nummer 59 Tafel 49 Dasselbe tspäter) 1725 Nach der Handzelchnung in der Natlonalblbllothek, Nr. 25, 20.7x33.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln ^Vabrbatkte ^.bbildunA, 11 / 23 , trägt öle Legende: ?ro- spect deH 6raüb: katbianiscben kalatii oder der 8cbleßfelbotk ß^enandt auf der / kreyunA. a. (dastbolk Lu denen 3 IdacDen Aenandt; links: krospectus kalatii Lo- mitis katbiani etc. Darunter links: 8. Klemer In^. kl. ^lo§. del., rechts: 3. Oor- vinus sculp. Blick in die Kenn^asse von der kre^un^ aus. Links vorn beim Gasthof tragen zwei Männer eine Bahre mit vier Topfbäumchen, gegenüber ein kleines Mädchen zwischen zwei modischen Damen, dahinter zwei Patres und ein leerer Frachtkarren, dem die Pferde ausgespannt werden. Die Situation im barocken Stadtbllde wie oben, bei de Ponty, S. 313 ff., darunter N-eaa^Lsse Nr. 388, Oruk Karl LmLnael v. ^beasxerA uock 'I'rLaa mit dem Schild 3 ducken. Nummer 60 Tafel 50 Schottenplah vol§ebolirnen I^errn, klerrn kerdinandt Ula-/xilnilian deß be^l. Körn. Keicb8 Araken von und ru 8priacren8tain und Keubauß u. 8. >v. Die Situation im barocken Stadtbild zeigen nacheinander Steinhaufen lO-XI,, OrLtkl,LmderA» nach 1740 das.Kaiserhaus", ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponth, S. 297, Vfullaer 8trLssea Nr. 145, kirrst krLnr Ölriel» v. Xinslr/. (Vergleiche unsere Nummer 78 ) 4 . Die Schauwanö öes Palais (Otto Chrenreich, Grafen von) ^ben 8 perßf- 1 >aun in öer klerrn Oa88en. In öer Mitte oben lfol. 208 ) eine teere Kartusche. Die Situation im barocken Stadtbild zeigen nacheinander Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6,I.unö de Ponty, S. 297, klerren Oassea Nr. 122. (Vergleiche unsere Nummer 80 ) Nummer 69 Tafel 5- Palais Bathyany in der Bankgasse, 173z Nach der Handzelchnung ln der Nationalbiblivthek, Nr. 15, 20.2x31.7 er». Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbatkte ^bbildunx, IIl/ 27 , trägt öie Legenöe: ?ro- 8pect de8 kalatii Ibro klocb-6ratkr kxeell. kr. krauen kleonorae de8 kl. / Körn. Keicli8 ver>vittibten Oräbn von Lattb^an, Sebobrnen 6rä6n von 8trat- / man und ka^rbacb, in der obern 8cbencben 8traß; links: kro8pectu8 kalatij etc. Viduae de Lattb^an etc. Darunter links: 8. Kleiner I. k. kl. del., rechts: I. 0orvinu8 8eulp. Die Häuserzeile am Beginn öer Oberen oder Vorderen 8cbencben8traß lrechts das Palais Or8ini Ko8enberA an öer Kreuzung mit öer l^errn 6a88en). Eine offene Kutsche Ln voller Fahrt, ein zweirädriges Maultiergespann mit einem rauchenden Mann zwischen den Deichseln, ein Schubkarren mit Fässern, zwei Packträger unö zwei Jungen hinter einem kläffenden Hunö. Die Situation im spätbarocken Stadtbild« zeigen Steinhaufen Orilk Holklrirc!» zwischen Oralk kosender» und 6r!en Ouirtz (i Gasthaus zur Grünen Weintraube), ferner Huber: unsere Tafel 6, !,-(). und de Ponth, S. 29z, klintere s!) 8et»enelrea- »trassen Nr. 56 zwischen Nr. 57 lrechts) und Nr. 55 (links), jetzt alle drei Orak duclviß von SsriliiLuy. Nummer 70 Tafel 60 Palais (Strattmann-) Winbischgräh ebenda, 173z Nach der Handzelchnung ln der Nationalbiblivthek, Nr. 13, 20.1x32.2 ca». Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte ^bbildunS, Ill/ 28 , trägt öle Legenöe: kro- speet de8 klocb-Orätk: Oeopold von ^Vindi8cbßfratr ka1la8t8 in der vordern 8cbe- / cben8traß. a. Oer vervvittibten Oraftin von 8trattrnanin tlauß; links: kro- 8pectu8 kalatij Oorniti8 de V^indi8cbßfraL etc. Darunter links: 8. Kleiner I. k. KI. del., rechts: ^ob. ^ußs. Oorvinu8 8culx>. Der Fortlauf öer Vorderen 8cbenclcen8traH fs. o.) gegen öle Oobel ka8tei. Vor örel Fenstern öes Palais sind öie ornamentierten Sonnenschirme ausgespannt, vor dem Tor öer Portier, im Flur ein Lakai, auf öer Straße eine Galakutsche mit voller Bedienung, ein Mann mit Baßgeige unö zwei Violinen, ein abenteuerlich aufgepuhter Bettler, geneckt von den Gassenjungen, ein Maultiertreiber mit Pfeifchen. Das Palais ist identisch mit dem Palais Strattmann (unsere Nummer 76). Die Situation im barocken Stadtbllde ln Fortsetzung unserer Nr. 60 auf derselben Straßenseite, jenseits des Gäßchens zur Hinteren 8ckencllenstrLtz, bei Steinhaufen OrLtk ZtruclaiLo zwischen Ora.E'I'rLutson und Köni^l. 8pLnisct»e tlLnß, ferner bei Huber: unsere Tafel 6, 1 ,-k und de Ponty, S. 293, Vorckere 8ei»eneirenstrLsse Nr. 49, jetzt Königliche Ungarische Hoftanzley zwischen Nr. 50, Fürst Ioh. Wilhelm b. Trautsohn (rechts) und Nr. 48, Fürst Adam Tathlanh (links). Nummer 71 Tafel 61 Palais Althan ebenda, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 14,19.8x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabr-baikte ^.bbildunS, IV/12, trägt die Legenöe: Ibro kxcell. krauen Mariae ^.nnae de8 kl. K. K. vervvlttibten Orakkn v. ^ltban, / Aebobrnen kiAnatell! etc. neüerbauten kala!8 ln der vordern 8cbenclcen-8tra88e; links: kalatiuni de LoniitiHae Mariae ^nnae ab^ltban etc. Darunter links: 8. Kleiner I. k. ^1. del., rechts: Oorvinu8 8culp8it. Der Fortlauf öer Vorderen 8cbencken8traß (s. o.) gegen öie ka8tei. Im halboffenen Tor öer Portier, auf öer Straße Reitknechte, eine Putzmamsett, örel Junker, zwei Mönche unö ein Läufer mit Brief. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Steinhaufen 8 xLo!sc 1 »e Huirtz zwischen Orulk klLscbing und OrLlk Ztrackmua, ferner Huber, wie oben und de Ponty, S. 293, Vorclere 8cl»enclceastrLsse Nr. 47, ^äict»Le 1 Oru 5 von ^Itkuan zwischen Nr. 46, 8c»ULnn ArLtliet» von ?Llk^sc1»e uncl 8 tLl 1 ua§ (llnts) und Nr. 48, kirrst ^cUrm ÜLttriLay (rechts). Nummer 72 Tafel 62 Palais Liechtenstein ebenda um 1715 Nach dem Kupferstich kn den »Prospekten*, Nr. 8, 22.4x33.7 cm. Unten öer Titel, links: Der kur 8 t 1 : Dicbten8taini8ebe ?a 11 a 8 t innerbalb der / 8tatt ^Vien; erbauet von ^Veiland 8r. IdocblÄr 8 t 1 : / Onaden I^ür8t Han8 ^darn von Dicbten8tain; rechts: D^Idotel de Diebten8tain ete. Darunter links: d. X. X. d'Xrl. del., rechts: d. Del8enbacb keeit. Die Front öes Palastes ln öer Vorderen 8cbeneben8traH und seine Seitenansicht an öer ?L8tey. Dorn eine offene Kutsche, rechts zeigt eine Wandertruppe mit Trompeter ihre dressierten Bären, in öer Basteigasse fahren zwei Karossen in entgegengesetzter Richtung. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Steinhaufen ferner Huber: tvle oben und unsere Tafel 10, und de Ponth, S. 292, Zuckere vLstey 8eite Nr- 42, kr«u»L ^osexü kürst von I.iekteasteia. Nummer 73 Tafel 63 Dasselbe -später) 1725 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 12, 20.8x33.5 cm. Der entsprechenöe Kupferstich in ^VabrbaLXte ^.bbildunK, 11 / 18 , trägt öie Legende: Xro- 8peet deß Idocb Xür8t. Dieebten8teini8eben X 1 auße 8 in der 8tadt. a. 6r. V^indi8eb- AratL. / b. Oraik. 8tar»iberßsi8ebe Oebäude. c. Da8 8cbwarLe'Xbor; links: Xro8peetu8 Xalatii 8ereni88. Xrineipi8 de Diecbten8tein ete. Darunter links: 8 a 1 . Xieiner Xlect. VloA. del., rechts: d. Lorvinu8 8culp8. Die Kreuzung öer Vorderen fauch Oberen) 8cbeneben8traße mit öer Döbel Xa8tey. Dorne ein Straßenkehrer unö mehrere Pflasterer bei ihrer Arbeit. Die Situation im barocken Stadtbilde wie oben !cktenstein, Nr. 38 Orak ^osepü v. XVlnckisciiArLL, Nr. 39 Or»t kleinrieü v. 8tLÜremberA Nr. 27 kürst klemrieü von ^uersxerA mit dem Schild 8eüvLrres l'üor und endlich das Eckhaus links Nr. 46, ^oliann Ariiü. v. kLlk^seke ^VoüauaA rmcl 8tLl1unA. Nummer 74 Abbildung n Palais Starhemberg auf dem Minoritenplah vor 1680 Nach der Handzeichnung bon W. Prämer kn »Archltecturlscher Schauplatz* tNatkonalblbllothek), 48.2x69.3 cm; unsere Wiedergabe 11.7x16.5 cm. Die Schauwanö öes Palais Starhemberg auf öem (späteren) Dandbau8er XlatL. Links oben (fol. 207) in einer Kartusche: XallaL in Wienn / de8 bocb und vvol^ebobrnen / Iderrn, Herrn Oonradt Laltbatzer de8 / bl. Körn. Xeiebu Arakfea und Herrn von 8tarn-/ber§ u. 8. w. Die Situation km barocken Stadtbild zeigen nacheinander Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, I.-k und de Ponth, S. 292, cler Lustey ASAeaüber Nr. 39, OrLk lieiarieü V. 8tsüremberg. Nummer 75 Tafel 64 Minoritenkirche und Palais Starhemberg, 1724 Nach der Handzeichnung kn der Natlonalblbllothek, Nr. 11, 20.4x31^ cm. Der entsprechenöe Kupferstich in ^Vabrbaikte ^.bbildunS, 1 / 7 , trägt öie Legende: Die Xireben rum Id. Lreütr, 8o^'eLO die X. X. ^iinoriten be8itren, in8Aernein die Dand- Nc. 74 W. W. Pramer, Palais Starhemberg auf dem Minoritenplah vor 1680 (Handzeichnung) Abb. 11 '^1- >«»-!««««»«»>»».»«« »««b'M«! -LkM ljMMLj «ENI! >U ff NWW«»»««W»»»NN! sk -»«AI»»!- HM ß «Liism >° WWMWMSDSSr», «ZMA! MM« »MW bäu88er Xireb; Ae8tilktet / von Ottoearo Xönißs in Lübnien H.<> 1227 . L. Da8 Oratkl. 8tabrenberA. 6ebäu. b. Orätkl. V^indi8ebßsräL / und c. kur8tl.Dicbten8tein.6ebLude. d. ^äinoriten HLu§»8er; links: l'eniplurn 8. Lruei ete. (Ohne Zeichner unö Stechernamen.) Die Ansicht öes Minoritenplahes gegen öie Bastei. Aus öer Vorderen 8ebeneben8tra88en kommt eine Prozession, die Menge kniet nieöer. Die Situation km barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel 1, Nr. 5, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 13, Angulssola- Marlnvnl Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, 1 ,-k und de Ponth, S. 291, ^l!nor!tea klutr Nr. 29 bis 31, S. 292, OeAenüder cker Lasten Nr. 37, kürst kranr ^os. v. l,ieüteasteia und Nr. 39, Ornk kle!ar!eü v. 8tLÜreaberA. Nummer 76 Tafel 65 Die Paläste Caprara (Wallnerstraße) und Strattmann -Bankgasse) um 1715 Nach öem Kupferstich ln den .Prospecken*, Nr. 9, 21.9x32.8 cm. Das Blatt zeigt zwei besondere Hausansichten. In öer linken Hälfte erscheint: Der Vorder- tbeil de8 OLprarwcben HLU8e8 in der ^Va11er8trL88e. / ka^ade de l'Idotel de Lap- rara ete. In der rechten Hälfte: Da8 OrLlkliebe 8trLtmanni8cbe blauß in der 8ebencb- 8tra88e. / kaee de l'Hotel du Lonite 8trLtrnan ete. Dieses Doppelblatt, kahl im baulichen. s dürftig im figürlichen Teile, scheint weder auf einen der beiden Fischer noch auch aufDelsen- bach zurückzugehen. (Ohne Zeichner- und Stechernamen.) Beide Male werden die ersten Fensterachsen der Anrainer wenigstens teilweise mitgenommen. Im linken Bilde zwei männliche Paare bei Begrüßung und Gespräch, im rechten zwei Begegnungen von Herren und Damen. Die Situationen für Laprara zeigen nacheinander Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 300, WaUaerstrasse Nr. 154, Lraüa käaria Victoria von Laprara; für Strattmann Steinhaufen ferner Huber 6,I^-k und de Ponth, S. 29z, Vorckere 8cüeaetreostrasse Nr. 49, XömAlictre OaAarisclie kloküaarley. Nummer 77 Tafel 66 Die Spanische Kanzlei lim Palais Caprara), 173z Nach der Handzeichnung ln der Natlonalbibllothet, Nr. 18, 20.2x32 er». Der entsprechende Kupferstich in Walirlralkte ^dbildunßs, III/20, trägt die Legende: ?ro- 8pect der 8pani8clien Oantrleyin der Waller-8tra88en. a. Oa8 XlauH, wo der Wolik den / 62ia8en predigt; links: ?ro8pectu8 labelarij Hi8panic! etc. Darunter links: 8alonion Xieiner I. XI. KI. del. 1729, rechts: Oarol. Xenil)8lrard 8eulp. Das Palais in der Waller Straßen mit dem neuen Nachbarhaus rechterhand (später Fürst Johann Joseph von Kebenhütter); gegenüber der schmale Durchlaß zur Herrn 6a88en mit dem Eckhaus, auf dessen Schild der Wolf den Gänsen predigt. Wenige große Figuren, darunter ein Wagnergesell mit Rad, ein anderer mit Schurz, Hammerbtock und Gebinde und zwei Supplikanten mit Sammelbüchsen. Rechts ein Mann im petzverbrämten Mantel und ein anderer mit turbanartigem Kopfbund. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen Steinhaufen kil-KI.» ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponth, S- 299 f., WaUner Strassen Nr. 152,154 und 155- Nummer 78 Tafel 67 Palais Lamberg von Sprinzen stein in der Wallnerstraße, 173z Nach der Handzeichnung in der Natlonalblbllothek, Nr. 16, 20x32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Walirliaikte ^bbildunx, IH/29, trägt die Legende: Darr Xalatiunr Iliro Hoelr-6raik. 6naden Herrn Larl Io8epli 6ra^ Xarnberßs / von 8prinLen8tain, Oer Koni. Xay8. und Xönißs. Oatliol. klaj. Oanierer und wieder-/ Oe8terreiclu8clien Xeßsiment8 Xatli, in der Waller-8traß ; links: Xro8pectu8 neo- ex8tructi Xalatij etc. Ooniini Io8eplri, Ooniiti8 de Xarnberßs k 8prinLen8tein etc. Darunter links: 8al. Xieiner I. X. KI. del., rechts: Oorvinu8 8culp. An der Malier Straßen, in die Mitte genommen von einem Erker- und einem Giebelhaus. Wenige Figuren, darunter ein Sack- und ein Faßträger, ein Lakai mit einem Hund an der Leine und ein Kleriker, der einer Dame zuspricht. Die Situation im spätbarocken Stadtbllde zeigen Steinhaufen bll-KI, lrechts bas Laatrle/ Latü), ferner Huber: unsere Tafel 6, X-N und de Ponth, S. 299, Wallner Strassen Nr. 145, kürst kranr Olrieü vor» Xiasüy. (Vergleiche Nr. 68/3.) Nummer 79 Tafel 68 Palais Esterhazy de Galantha ebenda, 1737 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalbibllothet, Nr. 17, 20.2x31.9 cm. Der entsprechende Kupferstich in Walirlraikte ^.bbildunZs, IV/9, trägt die Legende: Var; Klajorat Hauß des Xürstens ?aul ^ntlronij von Xsterlras)? de Oalantva / in der Waller-Strasse; links: Xalatium Xrineipis Xauli ^ntoni) ab Xsterlras^ etc. Darunter links: 8al. Xieiner I. X. KI. del., rechts: I. 6. XinZslin sculp. In der Waller 8trahen, zu beiden Seiten des Palais schmale Durchlässe, links geht es zum Haar Hok. Vor drei Fenstern des Hauses ausgespannte Sonnenschirme, in einem wehende Gardinen, in einem andern zwei Herren mit Schontüchern unter den Armen. Auf der Straße das übliche Lebensbild, darunter ein Mann mit Ftechttasche über der Schulter, eine Frau mit drei Töpfen an einem Henket und ein Kutscher, der seinen Gaul nachschleppt. Die Situation im barocken Stadtbilde zeigen nacheinander Steinhaufen l-H-Kl, lrechter Nachbar Oratk kncüelort), ferner Huber: unsere Tafel 6, X-X und de Ponth, S. 300, Wallner Strassen Nr. 165, kürst klitcolans von ksterüarx- Nummer 80 Tafel 69 Palais Traun lHerrengasse), 1733 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 21, 20x32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Walirvaikte ^bdildunßs, III/24, trägt die Legende: Xro- spect des Xloclr-Oraik. 1*raunisclien Oebaüdes in der Herren-Oassen. / a. Das l4ocl»-6rLik. Harracliisclre 6ebaüde; links: Xrospeetus IllustriHiini l'rauniani kalatij etc. Darunter links: 8al. Xleiner I. X. KI. del., rechts: I. Oorvinus sculp. Am bastelseitigen Beginn der Herrn (lassen, linkerhand die Rückseite des Palais Harraclr (auf der Xreyun§). Eine Prozession von Büßern in Kutten und Kapuzen, voran Kreuz-, Laternen- und Kerzenträger, dann das geistliche Personal im vollen Ornat. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, !,-<). und de Ponth, S. 297, klerra Lassen Nr. 122, Lrat krau» ^bensxerß nack 1'raua. (Vergleiche Nr. 68/4.) Nummer 8i Tafel 70 Palais Liechtenstein ebenda, 1733 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 20,19.7x32.2 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Wakrkaikte ^bdildun§, IH/22, trägt öle Legende: ?ro- spect Ikro Hoclr-Xürst. Onaden, Herrn ^osepvs, Xür8ten8 Lu Xicliten- / stein, Xittern de8 güldenen Vliesses, der Xöm. Xa^8er. und XoniA. OattioIt8cven / KIaje8tat würcldic1i 6elieimen Xatli8, Xalatn in der Herren-6a88en; links: Xro8pec- tu8 Xalatij OeXiHinn kr!nc!pi8 Io8eplri ä. Xieclrten8tein etc. Darunter links: 8a1. Xleiner I. X. KI. del., rechts: I. Oorvinu8 8culp. An der I-Ierrn 6a88en (rechts im Stiche ein Durchlaß zur Waller Straßen). Ein Reiter begrüßt eine Dame, ein Sechsspänner mit drei Lakaien auf dem Rückbrett, zwei Reben- und zwei Vorläufern, ein Reitknecht mit Hanöpferö, zwei Sänftenträger mit Feöermühen. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen Steinhaufen I-H-Xl,, ^ 1 t-l.!e 1 rteaste!a täauH, ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponth, S. 298, tlerrn Lassen Nr. 129, kürst kraar von I^ieüteuste!». Nummer 82 Tafel 71 Palais Lembruch ebenda, 1737 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalbibllothet, Nr. 19, 20.7x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Walirkaikte ^.bblldunßs, IV/15, trägt die Legende: Oe8 I-Ierren Oarl Ißsnatij von Xernbrucli KI. Oe8t. Xand-KIarrrcliall. / 6er!clit8-be^8LtLren tlauß in der Herrn 6a88en; links: ?ro8pectu8 Ooniu8 Oaroli Ißsnatij Oomini de >9 kemkruck etc. Darunter links: 8 . Xieiner I. X. KI. del., rechts: I. 6 . Kin^lin sculp. Zu beiden Seiten des Palais in der Klerrn Sassen werden je zwei Fensterachsen der Nachbarhäuser (Sratk und kürst Oietrickstein) sichtbar. Unter den wenigen Personen eine Magd mit einer im Arbeitsrahmen gespannten Stickerei, ein livrierter Briefbote und zwei Staötpotizisten. Dle Slkuatlon lm barocken Staötbllde zelgen nacheknanöer Skelnhausen 6K1-XO, ferner Huber: unsere Tafel ü, unb öe Ponty, S. 291, lierra Lassen links Nr. 18, kre^kerr krasikanlseke (Brassicanl) krden VLenn / deß wokledl Aekokrnen kl. KI. Hdam / ^ntoni Srundeman von kalckkenkerA / auk >Valdtenkelß u. s. w. Die Situation lm barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, k-N und de Ponty, S. 355, 8t. ^NNLALSSS Nr. 1025. 4. Schauwanö des 'keutseken Hauses Ln der 8inßser Strassen. In der Mitte oben (fol. 2ii) innerhalb einer Kartusche: kallar LuXVienn. / Das leutscke Klaus Aenandt, welckes denen / Kittern 'keutsckes Ordens Lue^ekoriA. Die Slkuatlon lm barocken Stadtbilbe zeigen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafeli, Nr. 18, Anaukssola-Marknonk A Steinhaufen kl^-kL, ferner Huber: unsere Tafel 6, 6-1* und de Ponty, S. 345. 8in§er8trasse Nr. 865, üas cleutscke Klaus. Vakrkatkte ^.bbildunßs, I/IO, trägt die Legende: Oie kkarr-Xircke Lu 8t. kliekaLl, womit Xeyßer kerd. II. die reßsulirte Seistlicke 8t. kauli, insgemein Larnakiten ke^akt ^ 1626 . Oas klickaeler klauß. k. das karadißßsärtl neben dein Xey. LallkauH / c. Xeyßerl. 8 ta 11 burA. d. der Xoklmarcl^t; links ^emplum karoekiale 8t. klickaelis etc. Darunter links: 8 a 1 . Xieiner del., rechts: 6. O. Kleuman sculps. Die Ausmünöung des Xokl Klarckts bei der Kirche, zu beiden Seiten des Durchgangs zur alten 8ta11burA das abbruchbereite Baubiertel am karadeis^artl. Dichter Wagen- unö Fußberkehr mit polizeilichem Doppelposten. Unter den Galakutschen eine mit drei Dienern im Rücken. Die Situation lm barocken Staötbllde zelgen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafel 1, Nr. 6, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 2, Angulssola, Marlnonl s, Steinhaufen Lbl-IK, ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 366, Xoklmarkt links Nr. 1183, «las neue ^lickaelerkans, Nr. 1184 k. k. Neitsekule und S. 362, knackst ciea ^UAUstiaera Nr. 1128» alte StallburA. Nummer 85 Tafel 74 Der Burgplah gegen Morgen, 1725 Nach der Handzelchnung in der Nationalblbllokhek, Nr. 5, 20.5x33 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln >Vakrkatkte ^.dbildunA, II/ 1 , trägt die Legende: krospect des Xey: Lur§ innerer 'kkeil, sonsten der Lurßs klatr genannt, wie solcker §e§en KIittLA(!) / anLuseken. a. Oas'kkor in den innersten klotk. k. Oas Lurßs'kkor. c. Oas neue 'kkor Ae^en dem Xokl- / klarckt. d. Oie kloik Sammer oder die Keieks Sanrele^. e. Oie kkarr-Xircken 8t. klickaelis; links: krospeetus kartis Interioris ^.ulae Saesareae ad meridiem etc. Darunter links: 8al. Xieiner Inßs. klect. kloßsunt del., rechts: S. O. KIeümann sculps. Ansicht gegen den Schweizerhof. Rechts die Burgwache, davor zwei Mörser unö ein Schilöer- häuschen. Höfisches Militär- unö Moöebitö. Die Situation lm barocken Stadtbilbe zelgen nacheinander Alken,Allen: unsere Tafel 1, Nr. 1, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 18, Anaulssola, Marlnonl, Nr. 95, Steinhaufen kL-LO, ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 290, LnrAplatr Nr. 1, Laiserl. Xönißsi. öur^ und Nr. 2, Keiekskanrley. Nummer 86 Tafel 75 Der Burgplah gegen Abend, 1725 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 4, 20.5x33.2 cm. Der entsprechende Kupferstich in WakrkaLkte ^.bbildunA, II/2, trägt die Legende: kro- spect des inern Heils der Xe^ßer: Lurßs, sonsten der LurZs-klatr §enant, wie solcker Ae^en / KlittaA (!) anLuseken. a. Oie Keicks San^ele^ oder Holk Sanier, k. Oas Ourßs-Ikor. c. Oas neue 'kkor Ae^en / dem Xokl-klarckt. d. Oie Xircken Lum KI. SreutL, sonsten die Oandkauser genant, e. kkarr-Xircken S: O: / krauen Lun 8ckotten. k. 8t. Klaria am kloik: k.k.8.I.krokeH-KIauA. K. Onser krau 8tie§en. k. Oer XalenberA; links: krospectus Interioris kartis ^rcis Saesareae aleas ^rea^rcis etc. Darunter links: 8al. Xieiner InA. klect. KIoA. del., rechts: S. O. KIeümann sculps. Ansicht gegen den Uhrturm, darüber die Minoritenkirche. Militärparaöe: vorne eine kaiserliche Auffahrt mit zwei Karossen, gefolgt von einer berittenen Eskorte mit Trommler unö Trompeter, hinter dem Spalier der Hatschiere links die Burgwache mit präsentiertem Gewehr, kn der Mitte eine Kompagnie zu Fuß in drei Reihen, Schultergewehre, Trommelwirbel. Die Slkuatlon km barocken Stadtbilbe wie oben. Vergleiche mit beiden vorangehenden Tafeln dle Darstellung: Oer Layserlicke LurA?1a.tr m W!e»n, Nr. 5 ln G. M. Dlscher's Topographie von Nleberösterrelch, 1672. Tafel 76 Nummer 87 Außenansicht der Burg gegen Mitternacht, 1725 Nach der Handzelchnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. z, 20.6x33.3 cm. Der entsprechende Kupferstich ln KValirliaLkte ^bbildun§, H/Z, trägt öle Legende: ?ro 8 peet der Xe^ßerlicllen Lurßs,wie 8 olclie von au 88 ea§eßsen^uK^aaßss!) anru 8 elien./a. Oa 8 LurA-'Tlior. d. Tin 8 tuck von der Xe^ß: Xeit- 8 cliul. c. Oie l^lotk-Xircliea 8 t. H.u- AU 8 tini. d. ^Iler Heil. Ttarr-Xirclil im LurAerliclien 8 pital; links: kro 8 pectu 8 ^ulae Nr. 8y Salomon Kleiner, I. B. Flscher's Modell der Burgfassade gegen den Kohlmarkt 173z tHandzelchnung) Abb. 12 MUMM« .M» ^ E--Ä- > -s» Lae 8 areae, prout extra urdem ete. Darunter links: 8 al. Xieiner de!., rechts: 7 . 0 orvinu 8 8 culp. Ansicht des Leopolölnischen Burgtraktes von öer Bastei. Links Gemäuer, rechts öle Torschanze. Auf dem holprigen Pfaö einige Sotöaten und Moöeteute, öie hinter einem beschatteten Rasenhügel untertauchen, vor dem Burgtor teilt sich öer Weg in einen schmäleren für öie Fußgänger unö in eine breite Durchfahrt. Dle Sltuatlon lm spätbarocken Stadtbllde zeigen Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty wie oben, dann S.3Ü2, waekst ckea XuAustinera Nr. H27, P. P. ^UArrstirrerlUoster und Nr. U2g, -rite StaUburx. Den Zustand für 1672 zeigt Nr. 6 in A. M. Dlscher's Topographle von Nlederdsterrelch: Oie Xayserlieke LurA ru Wien» von Oecickent aaLusekea. Dle hergehörkgen Blätter tf. 214 und 215) kn dem Archltekturivert von W. Prämer mlt dem kroati- »vicium cier Xnyserliclrea Lure und wie sie ausserkalb cier statt »esetreu ^virck, belde um 1680, sind zum guten Tell tvlllkürllch. Nummer 88 Tafel 77 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 5, 20x32.2 cm. Der entsprechende Kupferstich in XValirkaLkte ^bbilduriA, III/ 16 , trägt öie Legende: ?ro- 8 peet de 8 neüerbauten Hieil 8 der Xa^ 8 erlicllen LurZs, in welcllem die Xa^ 8 er- / liclie Xeicli 8 -t 1 oik'-LLntrele^ neb 8 t der Idotk-Lamer 8 icli beenden; links: kacie 8 parti 8 recen 8 aediKcatae palatii Oae 8 araei etc. Darunter links: 8 al. Xieiner del., rechts: 0 orvinu 8 8 culp. Ansicht öes Lur§ ? 1 atLe 8 gegen den Trakt öer Reichskanzlei (mit deren nicht ausgeführten Flügeln nach dem Entwurf von I. B. Fischer von Crlach). Kteinsiguriges, höfisches Lebensbild; das dichteste Gedränge ln öer Derkehrsachse: Lur§ Hior - Xokl Klarest. Dle Sltuatlon lm barocken Stadtbllde tvle oben. Nummer 8y Abbildung 12 Das Modell der Burgfassade gegen den Kohlmarkt, 173z Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 7, 20x32.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in Walirlralkte H.bbi 1 dun§, III/ 17 , trägt dle Legende: ?ro- 8 pect der Üaupt Tacciade von der Xa^s. Ourßs, wie 8 olclie ßseßsen dem Xolrl- / käarckt 8 o 11 te LU 8 telien Nonien, naclr dem da 8 e 1 b 8 tde 6 ndedenst) KIodellßseLeiclinet; links: ?ro 8 pectu 8 Tropilei ?rincipali 8 etc. Darunter links: 8 al. Xleiner I. T. KI. del., rechts: Oorvinu 8 8 culp. Durchblick vom Michaeler-Plah zum äußeren Burgtor. Typische Robelstaffage. — Dieses Projekt von I. B. Fischer von Crlach ist im barocken Stadtbllde auch nicht annähernd zur Ausführung gekommen. Nummer 90 Tafel 78 Dieselbe Situation in ihrem Bauzustand, 174z Nach elner farbigen Federzeichnung lm Wiener Stadtmuseum, 51.5x73.4 cm; unsere Wiedergabe 23x34 cm. Das Blatt hat keine Legende unö keinen Zeichnernamen. Zwischen öer ^lten 8 tallburßf unö öer neuen Xawerlicken Xeit 8 cliule (siehe unten) an Stelle öes karadei 8 Oartel 8 (siehe oben) öer Durchgang unter dem Bogen zur Hofbibllothek; rechts zwischen dem Reitschultrakt und dem alten Burgportal die Baustelle für das (spätere) National 'I'eatrum. Bei den Häusern öle bornehme Welt zu Fuß, Ln öer Fahrbahn Reiter unö Karossen, öle von dem Feste anläßlich öer WLeöerelnnahme von Prag (2. Jänner 174z) aus öer Reitschule helmkehren. Das unfertige Blatt hat seine besonderen Qualitäten: öle Zeichnung zelgt elne elgenartlge stelfe Noblesse, dle Färbung den delikaten Reiz der Kostümstoffe. Sltuatlon tvle oben, dazu Huber: unsere Tafel 6, unö de Ponty, S. 366, Loklmarlrt 1 !aks Nr. «84, lr. K. Keltsckule u. Oxerakaus. S Nummer 91 Tafel 79 Die Geheime Hofkanzlei am Ballhausplah, 1733 Nach -er Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. w, 20.3x32.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in bVabrbaikte ^bbildun§, III/19, trägt die Legende: Xro8pect der Oebeimen bloik-OantLle^. a. Vas Lauser 8pitabl; links: Xro8pectu8 Oaneellariae Intimi Lon8i1ij ^ulici etc. Darunter links: 8. Xieiner I. X. Ul. del.» rechts: I. Oorvinu8 8culp. An der Ecke des (späteren) Batlhausptahes: links geht es zur Xobel ?L8tey» rechts zum Lur§ XlatL, in der Mitte zu dem eingehoften b. b. Xallbau8 an der LcbauMer Oa88en. Großfigurige Staffage, darunter vorne ein Soldat mit einer Trommel auf dem Nucken und eine Dienstmagö mit einem gerahmten Porträt. Dle Sltuaklon lm spätbarocken Stadtbllöe zelgen Huber: unsere Tafel 6, K-? und de Ponkh, S. 290, 8 eK«rlE 1 er Onssea reckts Nr. n, Oelielme 8tLLts1rLllr1ey. Nummer 92 Tafel 80 Die neue kaiserliche Reitschule, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 8, 20.5x32.8 cm. Der entsprechende Kupferstich in bVabrbatkte ^.bbildunZ, IV/2, trägt die Legende: kro- 8 pect §e§en der ^ 1735 neuerbauten Xa^erlicben Xeit§»cbule. a. Oie alte Lur§, / in de 88 en obern 8 tocb die Xa^erlicbe Xun 8 t-Oammer 8 icb beendet. / b. Oa 8 neue bäicbaeler läauß; links: Xro 8 pectu 8 ad neo-aedi 6 catum Oae 8 areum läippodromium etc. Darunter links: 8 al. Xieiner I. X. Ul. del.» rechts: X. blattin§er 8 culp. Ausblick von der Oberen Lreunersitraßen auf den neuen Neitschultrakt der Hofburg, links die alte 8ta1lbur§. Ein militärischer Trupp marschiert in Nelh' und Glied mit klingendem Spiel herbei, links trägt eine Frau ihr Kind in der Nückenbutte, daneben scharmuhiert ein Soldat mit einer Puhmamsell, rechts stehen zwei exotische Männer, der eine mit langer Tabakspfeife. Dle Sltuaklon lm spätbarocken Stadtbllde zelgen Huber: unsere Tafel 6, und de Ponth, S. 3Ü2, Nr. »28, alte 8tLUburx und S. 3Ü6, Nr. H83» cl.L8 neue EekLelerkLus. Nummer 93 Tafel 81 Die Hofbibliothek, 1733 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 9, 20x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in bVLbrbLikte Abbildung, III/ 18 , trägt die Legende: Xro- 8pect der neuerbauten Xa^8erlicben unver^leieblicben Libliotbec; links: Xacie8 novae Libliotbecae Lae8areae incomparabili8. Darunter links: 8al. Xleiner In§. X. Uo§: delin.» rechts: Job. ^.UA. Oorvinu8 8culx>. Frontansicht vom Auslauf der Unteren Lreuner8tra88e her. Wenige, typische Figuren und eine Karosse. Dle Sltuaklon lm spätbarocken Stadtbllde zelgen Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 290, Nr. r, ferner das damalige Gegenüber Nr. «28, Lite 8 tLl 1 burA und Nr. 1129, Kom§ 1 iedes Kloster. Nummer 94 Abbildung 13 Rückseite der Hofblbliothek, 1737 Nach dem Kupferstich ln „Elgentllche Vorstellung der Kakserllchen Tlbllvthec" bon S. Kleiner und I. I. Seöelmahr, Tafel H, 2S.3i28 8)x48 8 cm; unsere Abbildung 9.8x16.3 cm. Meßbtakt mit bäaaß-8tab von 20 wiener Xlaffter oder 120 8cbub. Unter dem Bilö- ranö, links: Xacie8 meridionali8, recht: Xacciata §eZen bäitta^. Darunter, links: Io8. Xm. Lar. de Xirrcber, O. Lam. Lon8. et ^rcbit. ex8truxit. In der Mitte: Privileg. WV. Nr. 94 Salomon Kleiner, Rückseite der Hofblbllothek 1737 (Kupferstich) Abb. 13 Nechts: 8al. Xleiner» Xev. Xleet. Ulo§. ^.rcbit. ^ul. del. et 8culpit. Der zugehörige Sammelbanö trägt das Datum: Wien, 1737. Sltuaklon wie oben. Nummer 95 Tafel 82 Palais Cabriani in der Oberen Breunerstraße, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 77, 20.5x32.7 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^abrbaikte ^bbildunA, IV/ 13 , trägt die Legende: ^U 88 ere 8 ^N 8 eben de 8 großen blauhe 8 in der obern Lreuner- 8 tra 88 e, 1*it. Herrn / Maximilian Oraiken von Lavriani, der X. X. bä. Holk-Oamer-Xatb ßfebori§; links: Xxtrema kaeie 8 Xalatij ete. 0omiti8 bäaximiliani de Lavriani. Darunter links: 8 . Xleiner I. X. Ul. del., rechts: I. 0orvinu8 8 culp. s An der Oberen Lreunerstraßen linkerhand, gegen den neuen Reitschultrakt der Hofburg. Im offenen Torgang der Portier, auf der Gaffe ein vierspänniger Fässerkarren, ein behäbiger Bürger mit seinem Hund, zwei Mönche, eine Magd mit Puhschachtel auf dem Kopf, ein Polizist. Die Situation im barocken Stabtbllde zeigen nachelnanber Steinhaufen Okl-lK» OruK LLbriLr»!, ferner Huber: unsere Tafel 6, kl^-K unb be Ponty, S. zb5, Ödere LrermerstrLsse Nr. 1165, Orsk I^uclwie von L«rdriLni, zwischen Nr. 1164, durßl. OLst- ßeder ^od. keter Srrlrer (links) unb Nr. 1166, Orrrt Kuckolxlr voa lackier. Nummer 96 Tafel 83 Palais Dietrichstein (Lobkotvihplah) 1711 Nach der lavierten Federzeichnung im Besitz des Grafen Franz Harrach, 20 <22.3) x32 ein. Unten die Legende: Vüe cle 1'IIotel de 8on Lxcellence Monseigneur 1e Oomte ktnlipp 8igisrnond de Oietrievstein, ^linistre de 1a Oour Inipe-/ria1e et Otievalier de 1a toison d'or. Oe dessein a ^tä dediä ä 8on Lxcellence pour 8a Lete 1e 26: du ^Iai 1711, avec 1a plus / prokonde 8oüni!88ion / par 8on trds burnble et trös obeissant 8erviteur, Josepk Lrnanuel Lisctiers d'Lrlacli. Das Blatt zeigt die Ansicht des 8c1iwein-klLrclLte8 gegen öle Spiegel Lassen, links das Palais Lraff von Oietrickstein und der Chor der Oorotvea Kircke, in der Mitte die Liegenschaften der Oapuciner — darüber die Stephanstirche —, rechts der Eckbau des Lürgerlicven Spittals. Dorn kommt von rechts ein dreispänniger Karren mit dem Kutscher auf der Deichset, links fährt eine Gatakutsche zur Burg; vor dem Palais Wagen, Reiter und eine Sänfte; an der Kapuzlnecmauer drei Kramstänöe unter Zettbogen und ein Sechsspänner — diverse Moöeleute, Weiber mit ihrem Einkauf, ein Mann verfolgt einen öavon- rennenöen Jungen. Auf Grund dieser Zeichnung entstand der Stich Rr. 7 ln den »Prospekten" mit der Unterschrift, links: 8r. Hock Lr. Lxcell: Job: ^Venceslaus Lraff von Lallas, / Hertrog von Oueera, Lallast in XVien; rechts: Oe ?a1ais de etc. 1e Oonite Jean ^Venceslas de Oallas etc. Darunter links: Jos: Lnianuel kiscbers v. Lrl: delineavit, rechts: Oelsen- bacb sculpsit. Die Situation im barocken Stabtbllde zeigen nacheinander Steinhaufen kk-tN, Huber: unsere Tafel 6, O-l) und de Ponty, S. 362, dliicdst clea ^uAustiaera Nr. «31 und 1132, kürst kercl. küilixx voa t,ol>lrowitr. Nummer 97 Tafel 84 Augustinerkirche unö Palais Dietrichstein, 1724 Nach der Handzelchnung in der Natlonalblbllothek, Nr. 84, 20.5x31.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabr-baLkte Abbildung, 1/12, trägt die Legende: Die Hotk-Kireve derer ?. L. Augustiner, so ^ 1327 den Augustinern Eremiten eingegeben, nun aber von / denen Augustiner LariÄssern besessen wird. a. Oer ?. ?. Augustiner Larfüsser Oloster. b. Das Lratkl: Oietricbsteia. / Lebaude. c. Oer Ourger. / 8pita1. d. Keyserl. Keitsebul e. Lin 1*beil von der Keyserl. Lurg. f. 8t. Oo- rotbeen Kircli; links: 'I'ernpluni aulicurn 8. Augustin! etc. Darunter links: 8. Kleiner del., rechts: Hieronymus 8perliag sculpsit Der Blick ln die Gaffe Kackst den Augustinern, rechts die 8piegel Lasse. Das übliche vornehme Lebensbild mit einigen Bürgersfrauen, zwei Mönchen unö einem bockenden Pferd. Links vorne schreitet die Staötwache mit Schultergewehr die Rampe zur OLrntner ?astey hinauf. Die Situation im barocken Stabtbllde zeigen nacheinander Alken-Allen: unsere Tafel i, Nr. 8, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 21, Angulssola- Marinonl w, Steinhaufen kk-IK, ferner Huber: unsere Tafel 6, und de Ponty, S. 362, d/Lcdst äea ^uAastiaera Nr. 1127, ?. k. ^a^astiaerlrloster, Nr. 1128 ulte StLllbarA» Nr. 1131 kürst kercl. kdilipp v. dodlrovvitL und Vorwärts AeAea äem SxltLl Nr. 1126, cl.L8 öurßersxitLl. Nummer 98 Tafel 85 Palals Lobkowih (mit Marktbild) um 1760 Nach dem Gemälde von >8. Bellotto im Wiener Kunsthlstorlschen Museum, 116x153 cm; unsere Wiedergabe 24x32.5 cm. Ansicht wie oben lbel I. C. Fischer von Erlach), das Baubllö des Schwelne-Marktes hat sich seit der Fischer'schen Zeichnung, also seit fünfzig Jahren nicht verändert. Vor dem Bürgerspitat wird gezimmert, ln der Mitte des Platzes eine mit Schimmeln bespannte Gatakutsche, sonst meist Mönche unö Bürgersleute in kleinen Gruppen. Situation wie oben. Nummer 99 Das Königinnenkloster nahe der Burg um 1740 Nach einem Kupferstich, 14.7x18 cm; unsere Wiedergabe 8x6.5 cm. Abbildung 14 Der gedruckte Schrlfttitel oben: Klona- steriurn Lxempl. / Olarissaruin / ad / Keginarn ^ngeloruni. / Viennae prope Oaesaris ^.ulani; unten der Dotivbers, beginnend: Lranciadurn Kegis Oaroli 8ocialis Llisa / Klane Olarae sacrarn kecerat esse Oomum etc. Links unter dem Stlchrand: k. O. 8cknntner sc. Viennae. Draufsicht auf den Komplex des Clariffen- ktosters zwischen der Oorotkeer Lassen und Kackst den Augustinern; rechts geht es zur ^lten 8ta1lburg. Beiderseits des Hoftores eine Kutsche und eine Sänfte. — Oben ein Maöonnenbilö, rechts unten das Stlfterwappen. Nr. 99 F. L- Schmlttner, Das Könlglnnenkloster um 1740 Abb. 14 (Kupferstich) Die Situation im barocken Stabtbllde zeigen nachelnanber Suttinger, Das KöniAlicüe ^unAkrLuen Kloster» An- gulssola-Marlnonl cl cl, Steinhaufen kO-^K, ferner Huber: unsere Tafel 6, Oti-OK und be Ponty, S. 362, Nr. 1129, Köoixl. Kloster. Nummer 100 Tafel 86 Palais Kaiserstein in der Dorotheergasse, 1733 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek» Nr. 78, 20x32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wakrkatkte Abbildung, III/ZO, trägt die Legende: ?ro- spect des Lräikl. Kaxsersteiniscven Hausses in der grossen Oorottiä Lassen. L. OL8 Xonißf. Olo- / 8ter 8. Llarae Orden8, LU denen Id Id. XnAeln Aenant, 80 von Xli8al)etli, einer Aebolirnen XrtL-IdertLO- / ßfin von Oe8terreicli u. Laroli IX. XoniA8 in XranelLreieli Oemalilin 159z eri)Luet worden, b. / Oie Karner. 8tallburßf, Ln de88en obern 8toclr die vortrelklieli8te Xa^8er. Oallerie 8icl» beündet; links: Xro- 8peetu8 ^editicij 0omiti8 de Xa^8er8tein etc. Darunter links: 8al. Xieiner I. X. 1^4. del., rechts: d. Oorvinu8 8culp. An öer Oorotlreer 6a88en, mit Durchgang zur Oberen Lreuner8traHen. Eine Prozession schreitet durch ein Spalier bon Knienden, links begrüßt von einem Mann mit Schubkarren. Dle Situation km barocken Stadtbllöe zeigen Steinhaufen OI 4 -IK, ferner Huber: unsere Tafel 6, ti-N. unö öe Ponth, S. 362 ff., klackst ckea ^»gustiaera Nr. 1129, I^öniAliclies Kloster, bann Oatere LreunerstrLsse Nr. 1156, kre^lrerr ^osepl» von KLysersteia, endlich töas anstoßende Haus am rechten Rande) vorotlieerALssea Nr. »44, Orak Karl von OLtterb»r§. Nummer 101 Abbildung 15 Dorotheakloster, 1672 Nach der Radierung kn G. M. Dlscher's »Topograph!« Archkd. Austriae Inf.", Tafel 21,10.4x16.1 cm; unsere Wiedergabe 6.5x10.2 ein. An öer gegenüberliegenden Seite öer OorotlieaeAL88en, links neben öer alten Klosterkirche öer alte Dorothea XlolX, rechts über dem Gewürfel öer Kteinhäuser öle Xay: Idok- l^ircli Lun ^u^U8tineren. Situation siehe unten. Nummer 102 Tafel 87 Dasselbe lDorotheerkirche) später, 1724 Nach öer Hanözelchnung kn der Natlonalblbllothet, Nr. A, 20.5x31.4 cm- Der entsprechende Kupferstich in ^Valirlialkte ^.bbilduriA, 1/8, trägt die Legende: OieXLrclien Lu 8t. Oorotliea 80 von Ider- LOA Alberto III. anAefanAen und von Xudolplio IV. ^ 1358 / vollendet worden und denen XVeltl.Xrierrtern, nacbAebend8 aber 1414 denen Xe^ulirten Olior- Nerrn 8. ^.u-/ AU8tini über- la88en. 8eit 1705 8tebt 8ie Lierlicb8t renoviert. L. Oa8 ^ußfU8tiner 01v8ter. b. Ooro- tbeer Noik; links: 1*ernp. 8. Oorotbeae etc. Darunter links: 8. X. dei., rechts: 6.0. Neü- rnLn 8culp8it. An öer Kirchenfront in öer Oorotbeer 6a88e fährt eine Galakutsche vorüber, ein Vorläufer unö ein kläffendes Hünöchen voran, links schleppen ein Pferö unö zwei Ochsen einen Wagen mit Fässern. Die Situation im barocken Stadtbllöe zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 9, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 19, Angulssola- Marlnonl » Steinhaufen kO-ttl, ferner Huber: unsere Tafel 6, 0 -(^ und de Ponth, S.362, Oorotlieer§«rsse» Nr. 1142 und 1143, OorotkeerlroL und Oorotkeerkloster. Nummer 103 Tafel 88 Palais Starhemberg ebenda, 173z Nach der Hanözelchnung kn öer Natlonalblbllothet, Nr. 79, 20x32 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Wabr-baikte ^.ddi1dun§, III/24, trägt öie Legende: Herrn (dundacker 1*boniL8 den Id. Körn. Xeiclr8-6rLken und Id. von / 8tabreniberA etc. etc. Xalatiurn in der Oorotbeen Oa88en; links: X-rlatium etc. Oornini Oundacari l'boniae de 8tarbeniberA etc. Darunter links: 8al. Xleiner I. X. ^1. del., rechts: I. 0. XinZdin 8eulp8. In öer Mitte öer Oorotbeer 6a.88en, vom Oraben her linkerhand. Am Nachbarhaus rechts iBaron ?oy§en) ein Hökerstanö unter Bretterdach. Dorne eine samt ihrem Zweigespann besonders sauber gezeichnete Gatakutsche, drei Kleriker, ein Mann mit Muff unö Mühe, ein Handwerker mit einem Tisch auf öem Kopf. Die Situation im barocken Stabtbllbe zeigen Steinhaufen Ott-tN zwischen Or-rtk tiartmL» unö ?oyge»), ferner Huber: unsere Tafel 6, li-N. und de Ponth, S. 363, UorotüeerALsse» Nr. 1140, kürst!» OLdriela von Kollorecio, zwischen Nr. 1139 Haus der 8LlesiL»er!aaea «urk cler I^ancistraß und Nr. 1141, Oräüa ^»n» v. 8eln»1e»b»rA. Nummer 104 Tafel 89 Haus Prandau ebenda, 1737 Nach öer Hanözelchnung ln öer Natlonalblbllothet, Nr. 80, 20x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in V^alirlraikte ^bbildun§, IV/14, trägt öle Legende: Aufriß eine8 IdauHes» Iderren l^daximilian Xmanuel Idillevrand von Xrandau, / der X. X. l^4. Idotk-Larner-Xalit und Xand8-Vice-Oom Aeliorißf, in der^roHen OorotlieL- Oaßen; links: Xro8pectu8 Oornusr etc. de Xrandau. Darunter links: 8. Xleiner I. X.^4. del., rechts: I. 6. Xin^lin 8eulp. In öer Oorotlieer Oa88en, näher öem Oraben zu (links das (dulden daAerliorn, öas Nachbarhaus rechts ist identisch mit öem obigen Hause links, also (dralk Idarde^). Vor einigen Fenstern ausgespannte Sonnenschirme unö überhängenöe Gardinen. Wenige Figuren, darunter ein Mann mit Krug, ein Höker, öer Butte unö Sessel helmträgt, endlich ein Kutscher. Die Situation im spätbarocken Stadtbllöe zeigen Huber: unsere Tafel 6, kl-K und de Ponth, S. 363, OorotlieerALssea Nr. 1138, Kloster 8LlesiL»er!nnea Luk cker I^LnckstrLß, zwischen dem ^LAerlror» des kranr cke ?Lul Wambacker Nr. 1137 unö Nr. 1139, öem zweiten lians cier 8Lles!L»er!aaen. Nummer 105 Tafel 90 Neuer Marktlgegen das Palais Schwarzenberg), 1712 Nach dem Kupferstich ln den .Prospekten", Nr. 5, 22.3x32.8 em. Unten öer Titel, links: ?ro8peet de8 >Vieneri8elien tdeu-^dLrelrt8. Lappueiner Xircke, wo die Xai8erl. OruLkt. ö. Xür8tl: 8cliwLrtLenberAi8clrer Xall^t. O. Oie ^delrlßfruUe, wo 80 N 8 t olkeutl: Lai Aelralten. O.Vor8tellunßf einer Xai8erl: 8elrlitten- dalirt. Rechts: Vüe de la Xlaee Keulve etc. Darunter links: d: X: X: d'Xrl: del:, rechts: d. Oel8enl)Leli, 8culp r. Nr. 101 tG. M. Bischer) Dorokheatloster an der Dorokheergasse 1672 Abb. 15 iKupserstlch) (ÜlDöl'LL ASSEMM INI IIS, , 8 > > s s Dle Ansicht öes treuen klarcktes gegen das Palais Schwarzenberg, über den beschneiten Platz fahrt von rechts ln einer mehrfachen Kurve der Zug der kaiserlichen Galaschtltten — jeder ein muschelig geformter Einsitzer mit einer Dame, hinter der ein auf den Kufen stehender Lakai das heroisch aufgezäumte Pferd lenktdazwischen jedesmal zwei Lanzenreiter und zwei, Peitschen schwingende Läufer. Dorne im Schatten und zu beiden Seiten öes Marktes die durchaus fürnehmen Zuschauer und ihre Dienerschaft. Nr. io6 Anonym (mit originalem Schrlftstrelfen von I. L. Fischer von Erlach), Neuer Markt mit kaiserlicher Abb. 16 Schlittenfahrt 1712 (Handzelchnung) NMAM MM« ALM M8WWWWWW ' Nummer 106 ' Abbildung 16 Don der Lem obigen Stiche zugrunde liegenden Handzelchnung hat sich nur der untere Schrlftstrelfen (bei Graf Franz Harrach) erhalten. Er trägt dle ursprüngliche Widmung: Itrro IckoeliAr: kxcell: äeaa rloekAekoliraea OraLkea uack Ick: Ick: kkilip Sigismuack, 6r: von Oietric 1 i 8 te!a, ete. 8. ^. / Odr. StLlIrneister, etc. IckLt La ckeHea, 1712 , Alüelrl: erlebtea klLlrmeas- ^LAe ckiese uavolllcornae ^dreiclaauaE einer, unter ^akuliruaA ckes Obristea / Stallmeisters Aeirrancli: Xaiserl. SclilittenlLlirt Luckckem Wienerischen I^en-^lLrelrt als einOplker »eiaer natertlrLniAea küiclit ia tiefster SoumiHion/ xeivieckmet, Dero Lxcellenx VerxLiehtester, gehorsamster Diener ckoseph Lm: Lisehers v. Lrl. Dieser auf dem spröden Braunpapler des Palals,Dletrlchsteln,Blattes lslehe oben) geschriebene Texkstrelfen ist auf den unteren, leeren Rand einer welßpaplernen, grau und hellbraun lavierten Zeichnung (20x32 cm) geklebt, welche Wohl - als Ersah für das zerstörte Original - nach dem Stiche angefertlgk wurde. Dle unbekannte tlelnmelsterllche Hand beobachtet Wohl bei der Äderung der Bauwerke mit dünnen Feöerllnien ein ähnliches Verfahren wie senes authentische Blatt des I. E. Fischer d. Erlach, aber schon die Umrisse der schneebedeckten Giebeldächer sind flauer gehalten und auch sonst bricht eine weniger strenge, malerische Behandlung - besonders bei der dichten Menschengruppe unter dem Balkon rechts — durch. WWW Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Anguissola-Marinonl, Nr. i, Steinhaufen LO-OIck» ferner Huber: unsere Tafel 6, LO-LS und de Ponty, S. 360 f., Xm neuen hckarkt links, Nr. 1096 bis 1112. Der Stich aus der Collection ckes kros^ects mit der Legende Vu8 cku aonvean Barche cke iL Oarine L Vienne Lvee iL Kepreseatatioa ck'nae Oonrse eack'rameanx cke 1 » Oonre Imperiale» links: ckesiae par ck. L. L. ck'Lrl, rechts: Orave par ck. I^ck. Sieerist, mit dem Derlegerbermerk: Se veacke Zi ^ugsdonrg Lu tckegoee commnn cke l'^cackemie Imperiale ist eine grobe und unbefugte Nachahmung aus dem Unternehmen der Herrschen Akademie. (Näheres ln unserm Abschnitt .Werte und Meister".) Nummer 107 Tafel 91 Derselbe (später), 1724 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbliothet, Nr. 82, 20.7x33.2 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^VakrUaikte ^bbildunx, 1/15, trägt öle Legende: Dle Lireke der Lapuclner auf dem neuen klarck-t, so Xeyser klattklas Lu kauen an- befanAen, und / 16Z1 ^ur VolllLOmenkelt ßselan^et ist. a. ^u den 7. 8Lu1en. o. k^ürst. 8ekwarLenker§. Hauß. c. Die kleklArubea. / d. Dle Xireke Lum H. 6eist lm Durber. 8plta1; llnks: l'emplum 8. kranclsei Lapucinorum etc. Darunter llnts: 8a1. Xlelner del., rechts: 6eor§ Dan. kleuman sculps. Ansicht wle oben, aber zur Zelt öes Mehlmarktes. Es überwlegen öle Händler, lhre Helfer und Käufer. Dlverse Frachttarren mlt Pferde- und Ochsengespann. Dle Marttwache hält das ölchte Getriebe ln Ordnung. Die Situation lm barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel l, Nr. 31, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 38, Angulssola- Marlnonl», Steinhaufen kO-ttl^, ferner bei Huber, wle oben und de Ponty, S. 3Ü0, neue» I^Lrlit lialr» Nr. mo, Ir- 1 c. I,ecker- iLdri^ue laaULber ckosexlr von ttL^ckeadirrA, Nr. »04 cke« Ick. N.. N.. kürst ckosepU v. ScU^arreaberA, S. 358, Kckratne» «trL«se Nr. 1074. Om. StLcktkLu« ^äeUIßrube. Nummer 108 Tafel 92 Derselbe (gegen den Stephansturm) um 1760 Nach dem Gemälde von B. Bellotto lm Wiener Kunsthlstorlschen Museum, »6x156 cm; unsere Wiedergabe 24x33 cm. Ansicht öes Neuen Marktes ln umgekehrter Richtung, öle Oapuclaer-Xircke und öle üäekl- ßsrube lm Vordergrund, hinten steht jetzt öle Häuserzeile lm Zuge kosenßsassel-LLrntner- strasse entgegen, über dem Dach des schmalen Giebelhauses Llauer Hirsck der Stephansturm. Aus dem schweren Schattenfalt ragt der Schöne Brunnen ins Llcht. An belöen Selten öes Platzes mehrere unbespannte Kutschen, vor der Klrche eine Karosse für das vornehme Paar auf der Treppe, lm übrigen öle Staffage öes Mehlmarktes. Situation wle oben, dazu dle Häuser lm Hintergrund bei de Ponty, S. 360, Nr. 1090 bis 1096, V 7 !ttive von KrLsteabnrA bis ckokLna kckiekLel >Vie«er!«eke Lrden. Nummer 109 Tafel 93 Derselbe (gegen öas Palais Schwarzenberg) um 1770 Nach einer Handzelchnung lm Wiener Stadtmuseum, 27.4x39 cm; unsere Wiedergabe 24.5x34.7 er». Das Blatt trägt kelne Legende und kelnen Zelchnernamen, kommt aber Wohl von dem Urheber öes zugehörigen Stiches, dem es splegelseltlg vorarbeltet und der öas Slgnum trägt: kl. 8lclinit kecr Vlenn. 1774. Seitenverkehrte Ansicht öes kleuen Klareres gegen öas Palals Schwarzenberg, wieder mlt elner kaiserlichen Schllttenfahrt, aber ln vorgeschrittener Zelt. Dorn Lm flachen Bogen öle Rückensiguren der Zuschauer, links ln der Hütte eln Schmied s belm Amboß, rechts werben zwel Iungens, öle mit elnem Hanöschlitten Unfug trelben, von dem berittenen Wachtposten zurechtgewlesen. (Näheres über öle Zeichnung, den Stich und den Künstler unter „Werke und Meister".) Situation wie oben. Nummer uv Tafel 94 Die Mehlgrube ebenda, um 1715 Nach bem Kupferstich kn Len .Prospekten", Nr. 6, 22.7x33.8 em. Unten öer Titel, links: Die bäebl-Srube, ein der 8tadt ^Vien Lum ausmletben / AebäriAes blauß. Hier se^ud vor diesem die allgemeine kastnacbts- / l'antLe gebalten worden. Nechts: Da ^leblgroube ete. Darunter links: I. L. d'Krl. del., rechts: Job. Hdam Delsenbacb feeit. Dorne bas Alltagsbilö öes Mehtmarktes mit öen Händlerinnen, Knechten, Frächtern und ihrem Schwerfuhrwerk. Bei öer Üleblgr-uben eine zweispännige Kutsche, im Mittelfenster öes zweiten Stockwerkes zwei Walöhornbläser, auf öem Dache eine kleine Gesellschaft, öer ein Diener einen Trunk kreöenzt. Die Situation im barocken Staötbllbe zeigen nacheinander Angulssola-Marknoni, Nr. no, Steinhaufen kO-Obl» ferner Huber: unsere Tafel 6, k-N. unb de Ponty, S. 358, kOirtaerstrasse Nr. 1074, Om. StLcktkLus K 4 ek 1 §rube. Nummer m Tafel 95 Zu öen sieben Säulen ebenda, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllokhek, Nr. 83, 20.2x31.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbaikte Abbildung, IV/16, trägt die Legende: ?ro- spect des blauHes Lu den sieben 8aulen auk dem neuen klarest, / bl. Krnst Kaucb- miller von Kbrensteln etc. geborig; links: krospectus Domus etc. ad septem Oolumnas etc. Darunter links: 8. Xieiner Ingen. K. bl. del., rechts: I. H. Oorvinus sculp. Am bleuen blarebt gegenüber öem Zurger-8p!ta1-Haus. Inmitten öes Dachstocks ein Relief: eine männliche Figur reitet auf einem Greifen und schüttet, unter Wolken und Blitz, Münzen aus seinem Füllhorn; darunter: blon semper kulmlnat, Ktiam remunerat. Vor öem Hause weröen zwei Gänse eingefangen. Die Situation im barocken Stadkbllde zeigen nacheinander Steinhaufen Siede» SLnIen, ferner Huber: unsere Tafel 6, OK und de Ponty, S. 361, ^m neuen b/lurkt links Nr. mo, k. k. I^ecierkadri^ue Inndnder ^osexd von ttL/ciendurA zwischen Nr. N09, kreykerr LLrtd. von l'iati und Nr. im, dur^erl. I'iscdlermeister dlikolnus knnster. Nummer 112 Tafel 96 Spitalskirche unb Komödlenhaus an der Kärntnerstraße, 1724 Nach der Handzelchnung in der Nationalblbllothek, Nr. 85,19 8x31 em. Der entsprechende Kupferstich in >VabrbaLkte Abbildung, 1/3, trägt die Legende: Die kkarr Kircb aller Heiligen, sonst die 8pital Kirebe. Henricus I. Herrog in Oester- reicli bat sie Ho 115O / anfangen Luerbauen und Lu einer klarrbirebe gestiftet, a. Das Zurger 8pital. b. Das Oomoedlen Hauß. / c. 8t. Hnna ?. k. 8oc. Jes. blo- vitiat. d. 8. Dorotbea Oan. Kegg. Oloster. e. Der Königin Oloster. k. 8t. Meters Klrcb. g. Der Kalenberg; links: l^emplum karoebiale Omnium 8anctorum etc. Darunter links: 8a!. Kleiner del., rechts: Job. Hug. Lorvinus sculpsit. (2 WM SSM- Die Kirche und das Theater beim Lartner 1*bor. Vor unö hinter einem Derschlag beim Bürgerspital ungehobelte Bauhölzer. Das gewohnte adelige Lebensbild, aber dazwischen ein Frachtwagen unö ein Mann mit Schubkarren. Die Situation km barocken Stadkbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 11, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 22, Angulssola« Marlnonl d, Steinhaufen Lk-Itt, ferner Huber: unsere Tafel 6, unö de Ponty, S. 358, lOiratnertdor Nr. 1064, t. k. Komödien« Haus unö seine Umgebung. Nummer 113 Tafel 97 Das Hasenhaus ebenda, 1748/49 Nach dem Aquarell im Wiener Stadtmuseum, 60x82 em; unsere Wiedergabe 24.2x33 em. Die Malereien an öer Hauswanö tragen fortlaufende Nummern zu einer nicht mehr erhaltenen Legende öes Blattes. Links unten: 8al. Kleiner delrn: 1749. (Der Umbau dieses Nenaissancehauses ins Barocke fand aber schon 1748 statt.) Das mit einer Hasenfabel zyklisch bemalte Haus ln öer Karner 8tratzen, gegenüber öer^Vey- burg Oaßen. (Bei Kleiner braun gefärbt, nur im Erdgeschoß etwas Ziegelrot unö Schwarz.) Die barocke Situation im Stadtbllöe zeigt Steinhaufen Oti-H. Nummer 114 Tafel 98 Annenklrche und Schulhaus in der Annagasse, 1724 Nach der Handzelchnung in der Nationalblbllothek, Nr. 47, 21x33.2 ern. Der entsprechende Kupferstich lnWabrbatkte Hbblldung, 1/11, trägt die Legende: 8t. Hnna Kircben samt dem k^ovitiat deren ??. 8oc: Jesu Ho 1626 von Keyßer kerdinan: II. / überlassen; links: 1*emplum 8. Hnnae etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: Job. Hug. Lorvinus sculpsit. Die Schule unö Kirche in öer Hnna Oasse. Zwei Pferde, mit einem Reiter als Vorspann, tragen eine Bahre, vier Männer schleppen an Stricken einen Karren mit allerhand signierten Kisten, darunter ein Faß mit öen Initialen öes Stechers I(ohann) H(ugust) O(orblnus). Die Situation im barocken Stadtbilde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 16, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 20, Anaulssola- Marlnonl 4, Steinhaufen Lk-O, ferner Huber: unsere Tafel 6, LK und de Ponty, S. 354, St. ^naLALss Nr. 1011, k. k. keormLl- sekule Key St. ^nna. Nummer 115 Tafel 99 Palais Questenberg (und Corbelli) in der Johannesgasse um 1715 Nach öem Kupferstich in den .Prospekten", Nr. 15, 22x33 cn». Unten die Titel, links: Das Oratklicbe (^uestenberAiscbe blaus m der / Jobannis Oassen, erbauet von Herrn Jobann Hdam / Oralken von (^uestenberA, rechts: D'blotel de (^uestenber^ etc.; weiter rechts: K!n I^beil des Oebaudes so der / Oener. OorbellL erbauet, wieder rechts: One Hile de l^blotel bati par la Oeneral Oorbelli. (Ohne Zeichner- unö Stechernamen. — Dieses Blatt stimmt Ln seiner dürftigen Darstellung mit öem öes Palais Caprara unö Strattmann überein unö gehört daher Wohl ebensowenig in das Oeuvre Fischer-Delsenbach.) Zwei Reiter, zwei Herren bei öer Begrüßung, ein Türhüter ln Livree. Die Situation im barocken Staötbllbe zeigen nacheinander Steinhaufen kO-O, ferner Huber: unsere Tafel 6, k-S und de Ponty, S. 553 f., ^okLaaesALssel Nr. 997, 999, Orak Dominikus v. KuunitL und Orak krLnr Wendel von SinLeackork. s Tafel 100 Nummer uö Nach der Handzelchnung ln der Nationalblbllothek, Nr. 49, 20.5 x 33 cm. Der entsprechende Kupferstich in V^aUrvalXte Abbildung, 11/24, trägt öle Legende: ?ro- 8pect deß ?a11a8t8 Ivro Idocv LratX: Xxcell.'Xit: Herrn Idr^ovann ^dam, deß / Idei. Xom: Xeicli8 LratXen von und ru (^ue8tenverg etc. Der Körn. Key. und Catlio1.klLy./Letieimbden,>vie aucvwürciLlictienXeicli8-X1olk-XatU undCamerern, in der 8. 3ovani8 Laßen; links: Xro8pectu8 Xalatii 8. X. 3. Comiti8 de ()ue8tenverg etc. Darunter links: 8. Xieiner Ing. Xlect. kdogunt del., rechts: 3. Corvinu8 8cu1x>8. Die Iohannesgasse, gesehen gegen öle Teiler Ttatt; links zwei Fensterachsen der Luiden Ko8en, rechts Palais Caradelli sCorbelli). In einem Tor des Palastes der Portier in Gala. Dorne treibt ein Junge seine Ziege, ein Kutscher lümmelt auf dem Bock einer offenen Kalesche, ein Mann trägt ein Strohbünöet, ein Pferd schlägt aus und bringt eine Frau mit ihrem Einkauf zu Fall. Dl« Situation im barocken Stabtbllbe wie oben. Nummer «7 Tafel 101 Klosterkirche St. Ursula ebenda, 1724 Nach ber Handzelchnung ln ber Nationalblbllothek, Nr. 48, 21x33.3 cm. Der entsprechende Kupferstich ln XValirlialXte Abbildung, 1/18, trägt öle Legende: Xircke und L1o8ter der bl. Or8ula, von den 3. 3. die8L8 Orden8 autgericvtet, al8 8ie 1675 von Xeyser8 / Xerdin rill. Wittib Xleonora dalrin verulken worden, a. Da8 Or8uiiner O1o8ter. b. Xin Idauß Lu dem / 3acoviner C1o8ter geliÜrig. c. Xin blauß rur ei8ern kirn genennt; links: 'Xemplum et ^ona8terium 8. l)r8ulae etc. Darunter links: Tal. Xieiner dei., rechts: Jov. ^.ug. Corvinu8 8cu1p8it. An ber Ecke von Teiler Ttad und 3olianne8 La88e. Buttenträger, Karrenschleber, ein Mann mit einer offenen Kiste auf dem Kopf, ein anderer mit einem Sarg unter dem Arm, ein Holzfuhrwert, verschiedene Hunde. Am Hause rechts eine Stange mit zwei Cisenbirnen. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 14, Angulssola-Marlnonk Ab» Steinhaufen 8?-kO, ferner Huber: unsere Tafel 6, 8-8 und de Ponth, S. 354 f., dokLaaesALssel Nr. 1007, Xloster Ursuliaeriaaen, 8t. Nr. 1014, 8t. dL^obi 2inHliLus und wieder ^oliLnaes^Lssel Nr. 1005, KäicliLel prirnaer, bur^l. öecirea- melster, eiserne 8nm. Nummer 118 Tafel 102 Winterpalais Prinz Eugen in ber Himmelpfortgasse um 1715 Nach dem Kupferstich ln den .Prospekten", Nr. 4, 22.9x33.7 cm. Unten der Titel, links: Xa^ade de8 Xalla8t8, ^velclien T: XIoclikür8tl: / Durclilr, Xrintr Xugeniu8 von Tavoyen, in ^Vien / aukküliren laßen. Rechts: Xa^ade de XXIotel yue Ton ^1t: l^lngr: 1e Xrince Xugene de Tavo^e, a lait vatir etc. Darunter links: I. X. X. v. Xrl. del., rechts: Del8envaeli 8cu1p8it. Zu beiden Seiten des Palastes werden noch je zwei Fensterachsen der Nachbarhäuser in der Xlimmekpkortga^en sichtbar. Aus dem rechten Tor fährt eine sechsspännige Staatskaroffe, ein Windspiel und zwei Läufer voran. Sonst etliche Begrüßungen, Gespräche und ein Reiter im Trab. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Steinhaufen L6-8O, ferner Huber: unsere Tafel 6, 8-8 „nb de Ponth, S. 353, NLuekeusteia f!) Nr. 990, k. t. Münzamt. Dieselbe Ansicht, aber kräftiger und repräsentabler, mit anderer, reicher Staffage auf der Straße und ln den Fenstern zeigt die Tafel V (Kupferstich, 29.4x42.5 cm) im 4. Buche des Lattvurtks, betitelt: ^euHerlickes ^nsekea ckes pallLsts, velckea 8: virrel»: / kriatL LuAeaius von 8avoien, 8Lis. IdäLyst. Oeaernl 8ieuteaLat, / »u>Vien ia der 1-Hme1por1-6LHen erbLuet; 8smt dem LinLUße des -^«»-/1711 d: 9 . ^xr: vom 6 roH-Ver 1 r ubeescliiclrten und dLselbst rur ^udlear ßekukrten (Links französisch.) Darunter links: Lette d^Lison uvec 1 e OrLad eseLlier est du detzeln de d. 8. kiselrers d'L., rechts: VelseabLclr teeit. Nummer 09 Tafel 103 Dasselbe (später) 1725 Nach ber Handzelchnung in der Nationalblbllothek, Nr. 50, 20.4x33.7 cm. Der entsprechende Kupferstich kn V^aliriiaK'te ^bbildunS, 11/17, trägt die Legende: ?ro- 8pect Iliro Idociifürrrt: Durcli: XrintL XuAenU von Tavo^'en Xalatiurn / in der l4iinniei-Xort 6a88en. a. Da8 Zaderi8clre Idauß; links: Xro8pectu8 Xalatii XußsenU etc. Darunter links: T. Xieiner Ingenieure s!) Xlect. ^dogunt. del., rechts: Lorvinu8 8cu1p8. Der Palast kn der X1innne1x>fortga88en gegen die Larntner Ttraße gesehen. Eine Galatutsche mit scheuenden Pferden, eine Frau und ihr Junge fliehen in entgegengesetzter Richtung, weiterhin links ein Arbeiter mit Hacke, eine Dame mtt Schoßhünöchen, ein Wachtposten und ein alter Mann mit Tabakspfeife. Aus dem Gewölk brechen Sonnenstrahlen. Die Situation im barocken Stadtbllde wie oben und de Ponth, Nr. 991, 8-uxxiselie Lrden. Nummer 120 Tafel 104 Illuminationsgerüst vor dem Palais, 1642 Nach einem Kupferstich, 46.2x83.5 cm; unsere Wiedergabe 19x33.7 cm. Unten die Deöikation an den Generat-Fetözeugmeister Fürsten Joseph Friedrich, Herzog zu Sachsen-Jülich, Cleve und Berg etc. etc., dem der ^drrß de8 an 23. und 24*«° H.pr!1 1741 an dem X1ocvkür8t1: ?a11a8t in der X1Lmmel-kort La88en Lu Xkren der Xrfreü1iek8ten Leburt X1öc1i8t beugten Xönigl: und XrtLkerLogl: ?rintLen8 (des späteren Josef II.) kracktig auf geführten I11um!nat!on8 LerÜ8t8 öargebracht wird. XVLenn den 19. Klartt) 1742. Darüber links: 3o8epUu8 ^VLedon Lnvenit et deUneavit, rechts: Xranci8cu8 Xeopo1du8 TeUmittner 8cu1p8it Viennae. Vor dem isolierten Palais lohne Anrainer) das Festgerüst für das Feuerwerk. Vornehme Staffage mit kleinen Gruppen, Reitern und einer ins Tor einschwenkenöen offenen Galatutsche. Situation wie oben. Mmm«,« r-f-lws Klosterkirche St. Agnes zur Himmelspsorten, 1724 Nach der Handzelchnung ln der Nationalblbllothek, Nr. 51, 21x33.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln ^akrkaLkte Abbildung, 1/16, trägt die Legende: Die XLrcve und O1o8ter Tt. ^gne8 bey der I4!mmel8-?forten, darein der Cardinal s SMS« Oiesei an statt / der Oioster krauen deß Ord. 8 t. Olara, die Oanonissen des 14 . ^.u^ustini Ordens einßfe 5 übret; es war / erbauet ^<> 1267 . a. Vas neu erbaute ^ntt-tdauß der bdaleÜL Personen, b. Vas Laderiscbe / Idautz. c. Vas Lu der Idimrnels- pkorten ^eböriAe Idauß; llnks: l'enipluni et bdonasteriurn 8 . ^netis etc. Darunter llnks: 8 a 1 . Xieiner delin., rechts: dob. ^u§. Oorvinus sculp. Durchblick öurch öle Gasse ^.uik deni 8 te!§ ln öle Idimrneispfort Oasse. Hinter elnem mltltärlschen Spalier örängt sich öle Menge, um einer unter mönchischer Assistenz vollzogenen Amtshandlung vor öem Matefizhaus zuzusehen. Die Slkuatlon Im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafel i, Nr. 12, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 17, Anguissola, Marknonl ee, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, k-S (wo öie Klrchengasse tUmmelxurA Oasse und die entgegen, stehende K-Luclreastein genannt werden!) und de Ponty, S. 352 ff., ciem Ste!§ Nr. 969, Uns ^mtsknus, Nr. 968 lUoster I-IimmelsxortearmßliLus und Kauclieaste!» Nr. 991, Kuxxiscke Lrbea. Nummer 122 Franziskanerkirche, 1724 Nach der Handzeichnung ln der Nationalblblkothek, Nr. 52,19.5x30.8 er». Tafel 106 Der entsprechende Kupferstich ln Wabrbaikte ^.bbildun^, 1 / 13 , trägt öle Legenöe: v!e Xircbe und Oioster 8 t. Idieron^nri von die büssende V^eibs-Personen ^estilktet 1589 . aber / denen p. p. kranciscanis bdinor. Observ. überleben, a. Vas krancis- caner Oioster. b. Vas 8 cbrnutter. / bdauß. e. 8 onnauisebe Oebäu. e. ^.b^sicbiscbe IdauH; links: 1 *ernx> 1 . 8 . Idieron^mi etc. Darunter llnks: 8 a 1 . Xieiner del., rechts: dob. ^.UA. Oorvinus scuips. Das kraneiseaner klätrel gegen öie Kirche, rechts öle Weybbur-A Oassen, wo an öem gepölzten Sonnau'schen Haus gearbeitet wird. Moöebitö mit Karossen, Sänften unö Reitern, bei öem Kloster hat ein Mann seinen Kramstanö. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafel i, Nr. 13, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 16, Angukssola-Marlnonl x, Stein, Hausen Ott-Lk, ferner Huber: unsere Tafel 6, k-l' und de Ponty, S. 350 f., Wembiu-A^Lsse Nr. 943, kreykerr Okristian voa Steiner, Nr. 945 ?. ?. IstraacisIrLaer Xloster, Nr. 951 Wittib KnrolinL OrnL» v. Soaanu und Nr. 950, käiekrtel voa voller» (dazwischen Nr. 950 der Durchgang zum Unedler TeedliLus). Nummer 123 Abbildung 17 Dieselbe (später) um 1740 Nach elnem Kupferstich, 27.8x17 cm; unsere Wiedergabe 10.2x6 cm. Die Perspektive Ln llthurgischer Clnklelöung: oben eine Madonna im Strahlenkranz, umgeben von Gewölk, Cngelstöpfen, Tuba unö Schrlftbanö: ^b Idaevecus ^dvenit^edi; rechts unten vor einer Höhle Hieronymus mit Löwen, daneben: krote^it^edes. Links unter öem Stlchranö: k. v. 8 cbniitner 8 c. Viennae. voni-?robst. klauß. d. Oräiki. Nr. 123 F. L. Schmkttner, tlrche um 1740 (Kupferstich) Abb. 17 9 Draufsicht auf öen Komplex öer Hleronhmuskirche mit Franzlskanerktoster unö Garten, links öie 8in§erstrL8sen mit öer (verschobenen) Einmündung öes XurnptzLsseis. Hier unö vor öer Kirche das übliche vornehme Genrebild. Situation wie oben. Nummer 124 Tafel 107 Deutschorbenshaus in der Singerstraße, 1733 Nach der Handzeichnung ln der Nationalblblkothek, Nr. 56,20.1x32.3 er». Der entsprechende Kupferstich ln ^Vabrbaikte ^bbiidunA III/ 3 , trägt öie Legenöe: ?ro- spect des Iteutscben Idausses in der 8 inßfer- 8 trassen, darinen eine Xircbe 8 t. / Xiisabetbae, soll von 8 t. 8 everino erbauet worden seyn. a. ver 8 t. 8 tepbans l'burn; links: ?rosx»ectus Vornus 1 *eutonicae. Darunter links: 8 . Xleiner I. X. bd. del., rechts: 3 . Oorvinus seulp. Das Gebäude an öer oberen Nnßferstrassen. Proletarisches Lebensbild: ein dreispänniger Karren mit langen Baumstämmen, hinten von elnem Knecht mit einer Stange gesteuert, daneben öer Zimmermann mit Hacke; ferner eine Frau mit Tuchballen, eine andere mit Butte unö Fäßchen auf öem Rücken, eine Magd mit Schachteln, ein Kutscher unö endlich ein Reiter auf elnem Lastgaul. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafel i, Nr. 18, Angulssola-Marlnonk A Steinhaufen ttl-kO, ferner Huber: Tafel 6, 6-1* und de Ponty, S.345, Singerstrasse Nr. 865, clus cleutscde ttuus. (Vergleiche unsere Nr. 83 4 ) Nummer 125 Tafel 108 Palais Neupauer (Breuner) ebenda, 1725 Nach öer Kleiner'scheu Handzeichnung ln der Naklonalbibllothet, Nr. 53, 20.4x32.9 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbaikte ^bbiidunA, 11 / 29 , trägt öie Legenöe: kaciada deß 6 ebäu d'it: Iderrn dobann Obristian tdeüpaurs, deß Inern Xatbs / und 8 tadt Idauptrnann der Xe^: XesidenL 8 tadt >Vienn, in der 8 inßfer 8 trassen; links: Oonspectus enterior ^editicij / 14 t. / vomini dob. Obristiani Ideupaueri etc. (Ohne Zeichner- unö Stechernamen.) Das Haus in öer 8 inAerstrassen mit je örei Fensterachsen öer Nachbarhäuser. Eine Sänfte wirö gegen öas offene Tor getragen, zwei Diener mit kurzen Zierstäben ln öer Hand unö eigenartigem Kopfschmuck schreiten gravitätisch voran. In öen Fenstern lehnen mehrere Personen (darunter auch zweL Walöhornbläser) meist auf unterlegten Tüchern. Vorgespannte Jalousien unö wehende Gardinen. Die Situation im spätbarocken Stadtbllde zeigen Huber: unsere Tafel 6, O-l' und de Ponty, S. 349, Nr. 926, (d/laria) Oral!» von li«t11evei1. Hierher gehört der Stich Schaffhauser's bom Jahre 1716 nach einer Bauzeichnung der Fassade (reproduziert bei Frey, I. T. Fischer bon Erlach, Wien 1923, Abb. 32). Nummer 126 Tafel 109 Klosterkirche St. Nicolas ebenda, 1724 Nach der Klelner'schen Handzeichnung ln der Nationalblblkothek, Nr. 54, 20.8x33.3 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Wabrbatkte ^bbiidunßf 1/17 trägt öie Legenöe: Xircbe und Oloster ru 8 t. I^icolas, Aestilktet von kerd. II. A 1623 und den d. d. von deni s > ' ! Orden 8t. Olara / ein^e^even. a. Oratkl: Xotira1i8ciie klauH. 8. auf dem grünen ^nß^er. e. Das 8cvmuteri8ctie klauß. d. / 8t. 8tepiian8 kkarr- und Oom-Xirctren; links:/kemp1um et Ooenobium 8t. klicolai etc. (Ohne Zeichner- unö Stechernamen.) Dle Kreuzung öer 8inAerstrL88en mlt dem Orünen ^n^er. Elegante Wett, aber auch eln elnspännlger Frachtkarren mlt peitschenschwingenöem Fuhrmann, ölberse Packträger, eln Schuhftlcker, zwe! Bettler unö zwel raufenöe Gassenjungen. Die Situation im barocken Stadtbild zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, 17, Weiß: unsere Tafel 2,15, Anguissvla-Marl, nonl cl cl, Steinhaufen Okl-kO» ferner Huber: unsere Tafel ü, kO-^V und de Ponch, S.346, rLüaricliüor Nr.87z und 874, Koster 8t. k^ilrolL! und Im Oassel lialrs Nr. 886, Ir. Ir. SLa^oclexutLtloa. Nummer 127 Dieselbe (später) um 1740 Nach einem Kupferstich, 15.2x18 5 cm; unsere Wiedergabe 6.5x8 cm. Abbildung 18 I'!: k 1.7 I'' il M'ji!' ll -M» »^«.1 Nr. 127 F. L. Schmlttner, Klosterkirche St. Nicolas um 1740 (Kupferstich) Nummer 128 Abb. 18 Oben öer gedruckte Schrlfttltet: II. klona- 8terium / 01ari88arum / ^d / 8. klicoiaum Xpi8c. / In Orbe V!ennen8i; unten öer Dotlbbers, beglnnenö: Hoc in Oaenodio p 08 t kratre8 cerne 8orore8, / (^ua8 pia kernandi Xe^ia 8pon8a vocat etc. Rechts unter öem Stlchranö: k. X. 8ckmitner 8c. Viennae. Draufsicht, vorn öle Längswand öer Klrche an öer 8inßser8tra88en, senkrecht darauf öer Chor unö das Kloster am Orünen H.n§er. Eln Reiter, zwel Mönche, Spaziergänger unö eine Kutsche. — Links oben öer Patron !m Cngelsgewötk, rechts unten eln Putto mlt Stlfterwappen. Situation wie oben. Tafel uo Das Stiftungshaus Bilioth-Hoffmann ebenda, 175z Nach der Handzelchnung kn der Natlonalblbllothet, Nr. 55, 20x32.2 ein. Der entsprechende Kupferstich ln >Vaiiriiaikte ^bbildun^, III/8, trägt öle Legenöe: Oie Li1iotiÜ8ciie und ldoKmanni8ctie 8tiiktunA vor arme krancke ker8oiinen in / der 8!nßfer 8tra88en. a. Oa8 Oratk. Xotliaii8ciie Oebaude; links: klarrocomium etc. Darunter links: 8a1. Xieiner I. X. KI. dei., rechts: X 8tridi>ecX 8eu1p. In öer 8inAer8tra.88en, Ecke Xumpik 6ä88e1 (später auch XumpkßL88e1; anschließend an das oblge Blatt). In öer Torstur wlrö gekehrt. Eln alter, scheinbar bllnöer Mann wlrö von elnem jüngeren geführt unö von elnem Bettelknaben begleitet; dahinter eine Frau mlt Schrägen auf dem Kopf unö ein Knecht mlt Säcken auf öer Schulter. Die spätbarocke Situation ergibt sich aus der vorigen (dazu de Ponty, S. 346, Kumx^Lssel Nr. 887, ^LAcUrlenL Ke!ser»ste!ain). An der Seilerstätte, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 46, 20x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVaiiriralkte ^ddi1dun§, IV/18, trägt öle Legenöe: ?ro- 8pect ßseßsen die 8aiier-8tadt. a. Oa8 Xa^erlicbe Aeu^Iiauß. 8. Xi. 8everin 2aciia-/ r!ar» Mucker, de8 Inern 8tadt-Xatir8 neu aukAericiitete8 Oevaude. c. Oie Xirciien 8. ^n-/nae, der 6e8eil8ciiLft Ie8u klovitiat klauh; links: Xro8pectu8 Xeßsioni8, t^uae textrina. tunium apellatur etc. Darunter links: 8. Xieiner I. X. KI. dei., rechts: X 0orvinu8 8cuip. Rechts geht es im Winkel durchs kilr 6a88e1 zur Singerstraße, links, vorbei an öer Xommandatur unö den Rebenbauten des Xa^eriicven 2euZs- oder 6ieß-klLU8e8, zur 8ai1er-8tatt. Aus öem Haupttor fährt eln Zweispänner, am Hauseck eine Brunnennische, auf der Straße das Robelgenre, aber auch ein Packträger. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen nachelnandtt Anguissola-Marlnonl, Nr. 69, 100 und 102, Steinhaufen 6H-Lk, ferner - - - ^ Huber: unsere Tafel 6, kk-V und de Ponty, S. 348, kilr^Lssel Nr. 919, ^äarA. tiuederiscke Krbeo etc. Nummer 130 Palais Esterhazy in der Riemerstraße, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Naklonalbkbliothet, Nr. 115, 20x32.4 cm. Tafel 112 Der entsprechende Kupferstich in ^Vaiirtialkte ^dbildunßs, IV/8, trägt öle Legenöe: ?ro- 8pect de8 kIocii-kür8t. X8teriia8i8ciien tlauhe8 in der Xiemer / 8tra88en; links: ?ro8pectu8 palatij ?rincipi8 X8teriiaßi etc. Darunter links: 8a1. Xieiner I. X. KI. dei., rechts: 0orvinu8 8cu1p. Das Palais an öer Xiemer 8traßen zwischen den Hälften öer beiden Nachbarhäuser. Vor fünf Fenstern sind öle Sonnenschirme ausgespannt, in elnem steht neben der überhängenöen Gardine eln Herr, öas Schontuch über öem Arm. Ein Heuwagen, mit zwe! Ochsen unterm Joch unö zwei Pferden bespannt, kommt vorüber, links ein Mann beim Hotzspalten. Die Situation im barocken Stadtbllde ist aus den vorliegenden Plänen und Vogelzuchten nicht zu ersehen. Nummer 131 Iakobskirche beim Stubentor, 1724 Nach der Handzeichnung in der Natlonalblbllothet, Nr. 44, 20.8x33.5 cm. Tafel 113 Der entsprechende Kupferstich in^VatlriiLikte^bbildunA, 1/6, trägt die Legende: 8t. ^acob8 Xircve, 80 ^'etLO die 01o8ter krauen de8 Orden8 8. ^UAU8tini de8itren, wie §üe von der / ka8tey bey dem 8tuben Uror anLU8even, natim itiren ^nkanßs H90. a. Xin l'iieil von dem / Xo8tiiauH. 8.1'vurn von 8t. 8tepiran8 Xircli. c. 2ur Aui- ckenen Xndten; links: 'kempium 8. lacobi etc. Darunter links: 8ai. Xieiner dei., rechts: 6. O. kdeüman 8culx>8it. Dle Ansicht öer Kirche von öer Bastei gegen die Stadt, rechts öle 8ciiu1er8tra88e. Vorn, auf öem Weg zwischen kIo11er8tLuden—-Lraun-ka-stey, gehen Herren unö Damen vorüber, in öer Fahrbahn zwei Kuhtreiber, eln Karrenschieber unö eln dreispänniges Hotz- fuhrwerk. Allerhanö Bubensplele. Die Situation km barocken Stadtbild« zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 19, Angulssola-Marlnon! ce, Steinhaufen ferner Huber: unsere Tafel 6, k-W und de Pontv, S. 343, Kecdts ße§en ckem 8rudeartior Nr. 833, kürst Wenre! von ?LLr, postLmt, ferner ZckulerstrLsse Nr. 838, Oolclene Lnte, endlich S. 347, «lLeoberALssel Nr. 903, Kloster 8t. ^akob aedst clem ^lL^erkot'. Tafel H4 Nummer 132 Nach der Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothet, Nr. 42, 20.2x31.5 ein. Der entsprechende Kupferstich lnXVabrbaK'te HbbildunZf, IV/10, trägt öle Legende: Lro- speet des Lalair» Ibro Lxcell. kl. kraut? kerdinand K!n8k)i, de8 kl. K. K. / Gralken von Gbini? und "keltaw, Kittern de8 Goldenen V1ie88e8, der K. X. ^4. / ^Vürckl. ^ebeimen Katb8 etc. in der>Vobl8eib1; links: Lro8pectu8 Kalatij etc. Gomiti8 de Kin8k)i etc. Darunter links: 8. Kleiner I. L. ^4. del., rechts: 4. H. Gorvinu8 8culp. Das Palais an öer^Vo11?ei1 zwischen der Goldenen Weintraube und dem 8cbmeckenden >Vurm. Auf dem Balkon drei Personen, ln den Fenstern ein rücklings sitzender Herr, ein Windspiel und oben eine Dienstfrau neben zwei Flaschen. In das offene Tor wird von zwei Lakaien mit Feöermühen eine Sänfte getragen. Auf der Straße ein Anstreicher, eine Magd mit einem Spiegelrahmen auf dem Kopf und ein Schubkarren mit einem Jungen als Vorspann. Dle Sltuatlon lm spätbarocken Staötbllbe zelgen Huber: unsere Tafel 6, ti-V unö be Ponty, S. 342, V/oUreU Nr. A5. kercklnLnck von Xmsb^ zwischen 814» ^oliLnn 8cbvveitrer unb 8*6» b^LAckalenL von ObuesorAiscbe krbe». Nummer 133 Tafel 115 Die Wollzeile unterm Stubentor, 173z Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 43, 20.2x32.2 ein. Der entsprechende Kupferstich in^Vabrbalfte HbbildunA, III/21, trägt die Legende: Lro- 8pect über dein 8tuben l'bor. a. Oa8 Ka^8er1icbe Lo8t-Hmbt. b. 8t. 8te- / pban8 l'burn. c. 8. Garoli Lorromaei Kircben vor der 8tadt. d. Lck von dein Oominie / caner G1o8ter.XVürtb8-k4au88er ?um güldenen Kadi e. und blauen Lock f.; links: ?ro8pectu8 8uper Korta 8tuben8i. Darunter links: 8. Kleiner I. L. kd. del., rechts: 4. H. Gorvinu8 8culp. In der Wollzeil linkerhand zunächst das Goldene Kadi, dann als viertes Haus das ? 08 t- ambt (Graf von Paar), endlich (am Eck der Riemer Straßen) das Hrme kurzer Ladbare mit dem Schild 8cbwar?e8Lck; gegenüber, neben den Dominikanern, springt der Llaue Lock vor (der später seine Farbe geändert hat unö nun der 8cbwar?e Lock heißt). Dorn auf der Bastei mehrere große Figuren, darunter ein Wachtposten, ein Kleriker mit Käppchen und Soutane, einige hochgeschürzte Bürgersfrauen und ein Mann mit Kästchen am Schulterriemen. Die Sltuatlon lm barocken Stabtbilöe zeigen Angulssola-Marlnoni, Nr. 71, Stelnhausen ttl-VL, 6rnS^ von Nnnr Obrlst kost ämbt, ferner Huber: unsere Tafel 6, k-X und be Ponty, S. 341 ff-, Oesen ckein 8 tnbe»- 1 'kor Nr. 798, ferner Nr. 830, ^osexb von ^LNLAettlscke Krbea und 833, bürst Wenrel von paar. Nummer 134 Tafel 116 Palais Seltern ln der Obern Bäckerstraße, 1733 Nach ber Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothet, Nr. 40,19.8x 32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln 'Wabrbalkte Hbbi1dun§, IH/23, trägt die Legende: Lro- 8pect de8 kkau88e8^it. kkerrn Kraut? Garl von 8eitern, wieder- / Oe8terr. Ke§iment8- Katb8, in der obern 8ecker-8tratz; links: ?ro8pectu8 Oomu8 l'it. Domini kranci8ci Garoli de 8eitern etc. Darunter links: Tal. Kleiner I. L. ^4. del., rechts: 3. H. Gor- vinu8 8culp. In der Oberen Lecken8tra88e, links, beim Eckhaus ^Vo die Kub in Lrett 8pielt, der Durchlaß zur^Voll?eil. Zwei Mönche, ein Straßenkehrer, ein Packträger mit Schachtel unö WM Papierrolle, eine Dame im schwarzen Kostüm mit weit gebauschtem Oberrock, eine Dienstfrau mit Gans unö Rückenkorb, ein mit Mühlsteinen schwerbetaöener Karren. Dle Sltuatlon lm barocken Stabtbilöe zelgen Stelnhausen IX-Lk (Kuh ln Brett), ferner Huber: unsere Tafel 6, unb be Ponty, S. 340, Ödere keckenstrasse Nr. 788, LcUer von Kittersburg. Nummer 135 Tafel 117 Iesultenkirche, 1724 Nach ber Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothet, Nr. 38, 20.7x31.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbaikte Hbbildunßf, 1/14, trägt die Legende: Oie Kircbe und da8 Hcademwcbe GoUe^ium der 8oc: 4e8u, von Ke^8er Kerdin. II. Ho 1628 Ae8tiiktet. / a. Golle^iat kkauH. b. Go11a1ti8cbe Gebäude; links: l'emplum et Hcademicum Golleßf. etc. Darunter links: 8. Kleiner del., rechts: kl. 8perlsin§) 8culp. Ansicht des Kirchenplahes von der Oberen Lecken8tra88e. Moöebilö. Im Torgang rechts vorne eine Frau mit Hanökorb unö ein Krüppel mit Köter. Dle Sltuatlon lm barocken Staötbllbe zelgen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafeli, Nr. 21, Welß: unsere Tafel 2, Nr. 10, Angulssola- Marlnonl x» Stelnhausen IX-VL, ferner Huber: unsere Tafel 6, O-WX und be Ponty, S. 340 f.. Obere Lecirenstrusse, Nr. 779, bleues tlniversitLtsksus, Nr. 778, Xircb unck Kloster ?. k. Lx^'esuiteo und Nr. 795, (Torgang zur) 8ebo1u ^ustriucorum. Nummer 136 Tafel 118 Der Resident in Portugal auf dem Unibersitätsplah, 1737 Nach der Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothet, Nr. 39,19.3x32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln^Vabrbatkte Hbbi1dun§, IV/17, trägt die Legende: l'it. IderrnvonHIbrecbt Ka^8: Ke8identen8 in KortUAall klau88er auf dem14ni-/ver8itat8- Llat? Ae^en der 4e8uiter-Kircben ßfele^en, mit der von dem Li^entbu- / mer 8elb8t erfundenen neuen Hu8?ierunßf. a.Darr 4e8uiter-Go11ebium ; links: Lc^uiti8 abHlbrecbt etc. Hede8 etc. Darunter links: 8a1. Kleiner I. L. ^4. del., rechts: 4. H. Gorvinu8 8culp. Rechts fährt aus der Oberen Lecken8traßen ein Zweispänner, ihm voran eine offene, sommerlich umspannte Galakutsche gegen den Torgang zum Dominicaner ?1at?, vorn schleppen zwei Männer einen Karren mit zwei Fässern, von denen das eine das Monogramm des Stechers IHG trägt. Diele Schulknaben mit ihren Erziehern, darunter zwei bet einer heftigen Balgerei. Dle Sltuatlon lm spätbarocken Staötbllbe zelgen Huber: unsere Tafel 6, 0 -W unö be Ponty, S.340, Obere Lectrenstrasse Nr. 794, kreyberr von LrLnckauiscbe Lrbea. Nmmer 137 Tafel 119 Unibersitätsplah um 1760 Nach dem Gemälde bon B. Bellokto lm Wiener Kunsthlstorlschen Museum, 116x156 cm; unsere Wiedergabe 24x33 cm. Blick auf öle neue Universität mit der Sternwarte über dem Dache, rechts die Iesuiten- klrche unö der Eingang in öle Untere Lecken8tra85e, rechts der Zug der Oberen Lecken8tra88e, vom hochragenden Patasteck der kre^berr von Lrandauwcben Lrben (früher Resident ln Portugal) bis zum Turm des Keder1bofe8 am Lübeck. In der schwer beschatteten Staffage mischt sich das Nobel- mit dem Dolksgenre, außerdem Kleriker unö eine Gruppe bon Männern ln östlichen Kostümen; auf der Kirchentreppe eine Modedame mit Schteppträger, an den beiden Wanöbrunnen der Universität Wäscherinnen. Sltuatlon wle oben. Nummer 138 Tafel 120 Domlnikanerkirche, 1724 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 36, 21x314 er». Der entsprechende Kupferstich in >ValrrkaMe H.bbi1dun§, 1/5, trägt die Legende: Das Sottes Idauß Mariae Kotundae, Lnjero der Id. Id. L. L. Dominicaner Kircb von Leopoldo VIII. IderLOA von / Oster. 1225 erbauet und damals den l'empel Iderrn ein^eAeben. a. Lin 8tucL vö Lloster. b. Lin 8tucL vö Lolle^iat Idauh; links: l'emplum ad 8. kdariam Lotundarn etc. Darunter links: 8a1. Kleiner del., rechts: Job. ^UA. Oorvinus sculps. Ansicht öer Kirche bom Dominikanerptah. Links borne wird ein leerer Frachtwagen rücklings geschoben, auf dem unebenen Weg zwei Bürgersfrauen, ein Krüppel bei einem vornehmen Paar, zwischen zwei Kutschen ein kleiner Trupp mit Schultergewehren, auf dem Gemäuer im Schatten ein Bettler. Dle Situation lm barocken Stadtbllbe zeigen nachelnanber Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 20, Weiß: unsere Tafel 2, Nr. ir, Anglussola, Marlnonl r» Steinhaufen IX-OL, ferner Huber, wie unten, unb Le Ponty, S. 336, NomimIrLaer platr Nr. 724^726. Hleher gehören ble Blätter (Fol. 225 und 226) ln dem Architetturwert von W. Prämer mit der Fassade und dem Längsschnitt der Kirche vor 1680. Nummer 139 Tafel 121 Dominikanerptah mit Jesuitenkolleg und Observatorium, 17z 7 Nach der Handzeichnung ln der Nationalblbllothek, Nr. 37, 20.4x32.8 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaK'te ^bbi1dun§, IV/3, trägt die Legende: Lro- spect des Oolle§ü deren L.L.??. 8oc. desu nebst dem neuerbauten Observatorii / d'burn. a. Deren Libliotbec. b. Die Kircb derer LL. ??. Dominicaner; links: Lro- spectus neo-aedikcati Observatori) Astronomie! etc. Darunter links: 8. Kleiner I. L. Kd. del., rechts: d. Oorvinus sculp. Blick gegen den Durchgang beim Dominicaner Oloster aus dem — zu den drei borne haltenden Geschühwagen — ein vierter heranfährt. Die Situation lm barocken Stadtbllbe zeigen Steinhaufen IX-VL, ferner Huber: unsere Tafel 6, O-X und de Ponty, S. 336, Doml- aürLner klLtr Nr. 725 unb S. 341, Obere LeelieastrLsse Nr. 7-5. Nummer 140 Tafel 122 Dasselbe um 1760 Nach dem Gemälde von B. Bellvtto lm Wiener Kunsthlstorlschen Museum, 116x156 cm; unsere Wiedergabe 23.5x32.5 cm. Links tritt jetzt öle Dominikanerklrche wieder voller hervor und wirft ihren Schatten auf das gegenüberstehenöe Jesuitenkolleg; geradeaus das Observatorium. Den Plahkeit füllt das Getriebe des Geflügelmarktes mit seinen Butten, Käfigen und Fuhrwerken. Situation tvle oben. Nummer 141 Tafel 123 Zwei Ansichten des Heiligenkreuzer-Hofes, 1733 Nach einer der beiden Hanbzelchnungen ln der Natlonalblbllothet, und zwar Nr. 34 b, 20 X 32.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaikte ^.bbildunS, III/4, trägt die Legende: ?ro- spectdes Ideil. Oreurer-IdoKs. a. Die Oapelle des Id. Lernardi. b./Die ^cademiscbe Kirclie der unteren desuitern; links: Lrospectus aulae 8. Orucis etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. L. Kd. del., rechts: d. Oorvinus sculp. Ansicht gegen den Torbogen zur Gasse 2ur 8cbön Latern (auch 2ur scbönen Lampen). Die Hofanlage nach ihrem Umbau. Links vorn Lm Schatten eine plumpe Lanötutsche, rechts vor dem Weinkeller ein Fässerkarren. Hier kräftigt sich öer Fuhrmann mit einem Schluck aus öer Flasche. In öer Mitte eine Buttenträgerln mit Hatsbunö und Schürze und eine weibliche Rückenfigur mit hochgerafftem Oberrock und Rüschröttchen auf dem Kopf (also Proletarler- gegen Bürgersfrau), ferner drei Knaben mit Schultermänteln, Dreispitzen und Perücken, davon lesen zwei lm Gehen aus offenen Büchern. »x, Nr. 142 Salomon Kleiner, Helllgentreuzerhof vor 173z (Handzeichnung) ' Abb. 19 Nummer 142 Abbildung 19 Dieser Zeichnung geht eine andere (Nr. 34 ln der Natlonalblbllothet) voraus, welche den llnten Stalltratt und die Sonnenuhr, den ebenerdigen Schupfen hinten und den Torbau zu dem Prälatenhof rechts km älteren Zustande zeigt, während ble Staffage — bis auf eine kleine Veränderung beim Durchgang zur Seböuen I,Ltera und den Mann auf der Bank vor der Prälatur — dle gleiche ist. Dle Situation lm spätbarocken Stadtbllbe zeigen Huber: unsere Tafel 6,ti-^VX und de Ponty, <3.339, OatereNeclrenstrLsse Nr. 767 und 768, krälatur ru beiliße» Xreur. Nummer 143 Tafel 124 Klosterkirche St. Lorenz am Fleischmarkt, 1729 Nach der Handzeichnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 33, 20x31.7 cm. Der entsprechende Kupferstich in WalirliaiLte ^.bbildunx, III/2, trägt öle Legende: kro- spect der Kirclien und Olosters 8. Laurentii aut dem alten LleiscL- KdarcLt, S darinen OanoniHe- / rin de8 regulierten 8. ^ugu8tini Orden8, von Otto I. dem ^underliclien und kerdinando HI. / l^ertroge von Oe8terreicli ^ 1ZZ7 erbauet, a. 6emeiner8tadt6etra^d-8tadel; links: ?ro8pectu8 templi etcoenobij 8. Laurent!! etc. Darunter links: 8a1om0n Kleiner I. LI. Ul. del. 1729; rechts: Oarol Keml)8- liard 8culp. Das Ende öes ^lten Llei8cbmarLt8 gegen öen Dominicaner Klatr, links vorn geht es zur Oon^aga ?L8te^, hinten öas LorentLer Oa88e1. Gegenüber der Kirche wird der Grund zu einem Neubau gelegt. Trauergaröe und Trauerkutsche; ein dreispänniger Karren mit Fässern, ein Mann stößt mit der Deichsel öas Doröergestelt eines Wagens vor sich her, ein Hanötverksbursch mit Nänzel. Dle Situation im barocken Staötbklbe zeigen nacheinander Alten-Allen; unsere Tafel i, Nr. 2-, Weiß: Tafel 2, Nr. 8- Anguissola- Marlnonl db, Steinhaufen Xk-Xk, ferner Huber: Tafel 6, tt-X und de Ponty, S. 335, ^Ite kleisclunarkt !>Ir. 706, 8t. XorenL Xircke naci Xloster. Nummer 144 Tafel 125 Die Hauptmaut beim Roten Turm Monaukai), 1725 Nach der Hanözeichnung ln der Nationalbibliothet, Nr. 32, 20.5x32.7 ein. Der entsprechende Kupferstich in ^Valirliaikte Abbildung, 11/28, trägt die Legende: Kro- rrpeet Ilrro Kom. Ke^r und König: Latliol. Ula^r Haupt Ulautli bey dem / rotlien 1*burn. a. 8. Ulariae Versündigung der ?. K. 8erviten 01o8ter; links: Kro8pectu8 Krimarii l'elonii Lae8arei etc. Darunter links: 8. Kleiner Ing. Llect. Ulogunt. del., rechts: L Oorvinu8 8culp8. Blick von der OonLaga ka8tey (über der ^Vacli8tube beym rotlien Hiurn und öen 0a88ematten liinter der 8perr) auf öen Hanöelskai bis zu öen Hügeln. Auf der Baste! sitzt ein Mater bor der Staffelei, dem ein rauchender Kavalier und ein Wachtposten zusehen. Auf der unten ziehenden Fahrbahn wird vorn der Straßenkehricht in einen Karren geschafft. Ln öen zum Umbau bereiten Holzbuöen hinter dem Geländer, öas beim Kotlien 'Lburn einbiegt, allerhand Kramläden. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl, 8, Korken ^Irnra und Nr. 104, ttanbt KÜLntk» Steinhaufen XK/l-XO, ferner Huber: unsere Tafel 6, ^X-X2 und de Ponty, S. 332 ff., I^iickst ciern rotkea 1*kurn Nr. 6-0, XLek- tknra (im Gilde links dorn, darunter in 8au Winckl) und Nr. 673 «iie K^Lntk unter ciern Uror. Nummer US Tafel 126 Das Nepomuk-Monument auf bem Schänzel, 1733 Nach der Handzeichnung ln der Nationalbibliothet, Nr. 121,19.7x32.2 ein. Der entsprechende Kupferstich ln Walirlraikte Abbildung, III/11, trägt die Legende: ?ro- §peet de8 vor dem rotlien 1*liurn von vielen Outtliätern aufgericli- / te8 neu Lliren- Ulonument de8 H. Ioanni8 von 1>1epomuL. a. ^.llliier werden der Keirrenden Dagage vi8itiert: links: ?rv8peetu8 etc. monumenti etc. a. 1*elon!j ac^ua: vulgo >Vatzer- Uautli. Darunter links: 8al. Kleiner I. L. Ul. del., rechts: 7. H.. Lorvinu8 8culp. Vor der Oonraga ?L8te^ flinks) am Ufer öes Donauarmes ^uk dem 8clianrel. Nechts im Hintergründe wird öas Gepäck zur Kontrolle in die Holzbuöe geschafft, die ein Schild mit dem Reichsadler, darunter: Uautli trägt. Großspuriges Lebensbild: Zollbeamte, Gepäckträger, vorn eine Frau mit Kind und Ftechttasche am Arm, ein altes Weib mit Rosenkranz Ln ekstatischer Gebärde, ein Hund apportiert seinem Herrn einen Stab. Die Situation im spätbarocken Stadtbllde zeigen Huber: unsere Tafel 6, Xkä-X, ciern 8ekantLl, und de Ponty, S. 37Ü, Oexen ciern lRothen Thurn) l'or links Nr. 1330, X. WasserniLntk. In öen Vorstädten Die Situatlonshlntveise auf unsere den Vorstädten seivetls borangestellten Abbildungen der Vogelzuchten aus Xustra cieeern coronae Viennensis, Wien 1734, sind durchwegs vereinfacht auf kustru. Nr. 146 Aus Xustra cieeern eoronae Viennensis: Die Leopolöstadt, 1734 I-VW und de Ponty, S. 125, la cler 8tLclt^at Orssea Nr. 289. 2 L. Dle Schauwanö öes Gartenhauses ^VolfßsLNßsXVilbelmkramer'8 lm (spätem) Untern >Verd. Llnks oben (fol. ig2): Da8 Vodere fronti8picium am ein / §anA de8 ßsebei. In öer Mltte unten öer Maßstab ln Xlakfter und 8cbucb. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnoni, I^eopo 1 ol- 8 tLtt Z7 .Steinhaufen k O-I, lneben Oratk Ottiux), ferner Huber: unsere Tafel 12, 80 -X und de Ponty, S. 125, cler Donau Ae^ea cler weiter Xasserae Nr. 60 lrechte Hälfte), ^osepk Karo» v. k^ger 2b. Erster Teil des Prämer'schen Gartens. Llnks oben (fol. 184): Xr 8 ter ainZsanA den/ 1 u 8 t§arten 8 und / ^terd'beLI. 2 c. Zweiter Teil desselben Gartens. Llnks unten (fol. 185): ^nderter l'beil. Situation wie oben. Dle obl^n Ansichten der Prämer'schen Anlage werden ln seinem Archltetturwerte von folgenden Blättern ergänzt: Folio 179 zeigt den Vorko» cles aackkolAeatea ^artenAelrei, so Lllliier in Wien über cler ^oaau von mir als ckiyes duclis autor ist er- bruet »vorcken mit der Jahreszahl 1670 im Gebälk öes Portals; fol. igo den Grundriß des Hausparterres, fol. 181 den des Oberstockes, fol. 183 öle Schauwand gegen den Garten, fol. 186 den dritten Gartentell und fol. 187 zwel Ehrenpyramlden im Garten (alles abgeblldet im Jahrbuch des ah. Kaiserhauses XXXII). Nummer 149 Tafel 129 Kirche unö Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, 1724 Nach der Klelner'schen Hanbzelchnung kn der Natlonalblblkothek, Nr. 122, 20.5x31.3 cm. Der entsprechenöe Kupferstich ln ^Vabrbalkte ^.bbildunßs, 1 / 20 , trägt öle Legende: Die Xircbe 8 t. dobanni 8 deh 1 *aukker 8 , 8 amt dem Xraneben-Idauh der 80 genannten MÄ LarmberLißsen / Lrüder in der Deopoid-8tatt, aufßsericbtet von Xe^Her kerd. II. ^.<>1622 und vollendet ^ 1652 . / a. Die Xircbe. b. Xrancben-IdauH. e.Die ^.potbecb; llnks: l'emplum 8. doanni8 Lapti8tae etc. (Ohne Zeichner- und Stechernamen.) ^uf der Idaupt8tra88en ln öer Deopo1d-8tatt. Gegen öle Stadt folgen auf öas Spital unö öle Kirche öle Häuserreihe Xo8en unö Oulden ?5au. Auf dem ländlich breiten Fahrweg neben dem Kreuz ein Heuwagen, dahinter ein nleörlger Holzzaun. Die Situation km barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 43, Weiß: Tafel 2, Nr. 33, Angulssola- Marlnoni, I,eoxo 1 ck- 8 tatt a, Steinhaufen Ok-DL, Dustra 1 , ferner Huber: Tafel 7,und de Ponty, S. 135, Nr. 228, kr. kr. ^äiserieorckia. Nummer 150 Tafel 130 Karmeliterkirche ln der Leopolbstadt, 1724 Nach der Klelner'schen Handzelchnung in der Natlonalblbllothek, Nr. 123. Der entsprechenöe Kupferstich Ln^Vabrbaikte H.bbildunA, 1 / 19 , trägt öle Legende: Xireben und 0lo8ter der Id. Hrere8ia in der Deopo1d-8tatt, von kerdin. II. erbaut, und be8itLen 8olcbe die k. ?. Oarmeliter Lar?Ü88er; llnks: Umpium et bdona8terium 8.1diere8iae etc. (Ohne Zelchner- unö Stechernamen.) Dle Klrche ln lhrem staötbllöllchen Raum: vorne der unfertlge Platz Von der Karmeliter blauer ßse§en über, rechts öle Kreuzung öer Haupt 8tra88en (ln öer Richtung öer Bäume) mlt öer Ock8en 6a88en bel öem Eckhaus Ouldea Lrunn. In dem landschaftlichen Dor- staötcaum trltt öle bürgerliche unö proletarische Staffage hervor, rechts zwischen öen Statuen ein Krämerzelt. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten,Alten: unsere Tafel i, Nr. 42, Weiß: Tafel 2, Nr. 32, Angulssola- Marlnoni, I,eoxo 1 cI- 8 tLtt b, Steinhaufen ?<^-kk, l,ustr«» 2 , ferner Huber: Tafel 7, und de Ponty, S. 134 ff., Nr. 208, 240 und 241. Nummer 151 Tafelöl Der Schwarze Bär an der Leopoldstädter Hauptstraße, 1737 Nach der Handzelchnung in öer Natlonalblbllothek, Nr. 124,19.9x32 cm. Der entsprechenöe Kupferstich ln XVabrbaik'te H.bbildunßs, IV/ZZ, trägt öle Legende: ?ro- 8pect de8 neuen V^ürtli8-IdLU88e8 rum 8cbwarren Leeren in der Deopold8tadt. fa.) Die Dand8tra88e nacb Läbmen, ^lLbren u. 8cble8ien über die ßsro88e Donau- Lrücben; llnks: ?ro8pectu8 Ido8pitij novi ad Idr8um ni^rum etc. Darunter llnks: 8. Xieiner dei., rechts: 0. Lemrrbart 8cu1p. Das Bären-Wlrtshaus an öer Gabel der Idaupt8tra88en und öer Lotbe 8tern 6a88en; links hlnter öem neumodischen, öre! Stock hohen Eckhaus zwelgt öle Dandtler Oa88en ab, dann folgt als typisches Dorstaöthaus öer 6u1den Dow unö öle unruhige Zelte mlt öer Baumallee auf öem Wege zur Donau. Dle Straße lst hotprlg ausgefahren, llnks zlehen offene Abzugsgräben. Allerhand, meist ländliches Fuhrwerk, unterschiedliche Gewerbetreibende unö lhre Frauen, vorne eln Mohr mlt Turban. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl (der Block zwischen 15 und e), Steinhaufen ?<^-kk, ferner Huber: unsere Tafel 7, Käw-K» und de Ponty, S. 137, ^»»5 cler klLrrxtstrLssen Nr. 269, ^nclreLs WoI1aer!sct»e krbe rum 8el»»vLrrea LLrea. Nummer 152 Tafel 132 Leopolbskirche an ber Großen Pfarrgasse, 1733 Nach öer Hanözekchnung ln der Natlonalblbllokhek, Nr. 125, 20.2x31.5 cm. Der entsprechenöe Kupferstich in Walir-liatXte Hbbildung» III/9, trägt öle Legende: Xro- spect der Xlarr-Xirclieri 8. Leopold! in der Xeopold-8tadt von Xaiser Leopold I. / Ho 1670 an statt der Juden 8cliuel erbauet, anjetro aber von dem Xoblicben Klagistrat / renoviert und mit einem neuen Hurn gerieret Ho 1724; links: Xro- spectus templi Xarocbialis titul. 8. Xeopoldi etc. Darunter links: 8. Xieiner I. X. KI. del., rechts: I. H. Oorvinus sculp. An öer 6rossen Xtarrgassen, öle hier rechts, vor öem Torbau, vorbeizleht. Im Vordergrund öer umzäunte Fcleöhof. Kirchengänger. Dle Situation im barocken Staötbllbe zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel l, Nr. 41, Weiß: Tafel 2, Nr. 31, Angulssola- Marlnoni.l^eopolcl'ZtLtt c, I^ustru g, ferner Huber: Tafel7, O-()N, und de Ponty, S. 129, Oroße Pkurr-Ousse, Der PLrrrlroL LLmt Xircliea, mit dem vor dem Kirchturm stehenden Haus Nr. 119, Oolcleaer NLueLtunAlrekrer. Nummer 153 Tafel 133 Die Favorita im «späteren) Augarten um 1670 Nach einem anonymen Kupferstich ln der Albertina, 47.5x86 cm; unsere Wiedergabe iseltltch beschnitten) 21x35 cm. Ausblick auf öle Donauauen unter öen Hügeln, links öer umzäunte Baum- und Ziergarten, davor öle Hofanlage öer 1683 zerstörten Xavorita Ln öer Woltsau mit winzigen Karossen und Fechtern, rechts eine Ianitscharenburg, umgeben von einem Zeltlager mit ausrückenöen Truppenkörpern. Die Situation vor der Zerstörung zeigt Alten-Allen: unsere Tafel 1, Nr. 45, LLeyserUeker I^ust-OLrtea, nachher Angulssola- Marlnonl, I.eoxo 1 cl Stutt Nr. i, IHstra 19, Huber, Tafel XXXIV unseres Stadtbild-Atlasses, und de Ponty, S. 126, Nr. 77, Xuiserlicker ^uALrten. Nummer 154 Tafel 134 Dieselbe später, vor 1680 Nach den Handzelchnungen von W. Prämer in .Archltecturlscher Schauplatz" tNationalblbllothek), 142.5x91 und 2.43x70 cm; unsere Wiedergaben 12.3x25.8 und 16x25.5 cm. 1. Die Schauwanö öer obigen Favorita. Links oben (fol. 190) auf einer von zwei Putten gehaltenen Papierrolle: Xrontispicium / Oes Xustgartens Ibro Xa^s. kla^. / 80 alliier über der scblagpruckbeu gegen den labor (siehe Nr. 160) ligt undt von / die / graften I'rauttsonen Xrbauet wor- / den. 2. Der Süöflügel öer Favorita, senkrecht gegen öen Hauptbau. In öer Mitte oben lfol. 191): Xrontispicium / gegen mittag in eben vorber gedacbten / garten. Die beiden Ansichten werden im Prämer'schen Archltekturweck ergänzt bon folgenden Blättern: Folio 192 zeigt - senkrecht auf den Mktkagsflügel - die OullerlL §e§ea mckerALNA, welche — der Hauptfronk gegenüber — den Lhrenhof abschließt (der Dorderrlegel im Stich bon 1670), fol. 193 bietet den Durchblick durch eine Waldpartke ber Anlage und fol. 194 den architektonischen Ziergarten. Situation wie oben. Nummer 155 Tafel 135 Grundriß des Augartens um 1738 Nach ber mit Hellen Wasserfarben (rot, gelb und mit zweierlei Grün) lädierten Handzelchnung ln ber Natlonalblbllokhek, Nr. i 26 , 21.4x32.3 cm. Der entsprechenöe Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 5, zeigten Übereinstimmung mit öer Handzelchnung) links auf einer Stelnbrüstung einen gekrönten Adler mit öem habss burgischen Hauswappen, darunter öle Legende: (Grundriß der alten Xaiser.-Xavorite, insgemein derHugarten genant, in der Xeopold-8tadt, öarunter öle Ortsangaben a-p, beides daneben ln französischer Sprache. Am untern Nanöe links: Oeßine x>. 8. Xieiner I. X. KI., rechts: I. 6. Hielot sculp. Situation wie oben. Nummer 156 Tafel 136 » Derselbe (Ruine der alten Favorita) um 1738 Nach öer Handzelchnung in öer Natlonalblbllokhek, Nr. 127, 20.5x32.1 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16 cm. Der entsprechenöe Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 6, trägt öle Legenöe: Xudera der alten Xaiser. Xavorita oder sogenannten / Hu-6arten; rechts: Xüine etc. Darunter links: Oeßine p. 8. Xieiner I. de 8. H. 8. XXI. de Klay., rechts: X. KI. Xegenkus sculps. Schräge Ansicht öer Nuine, links öer Ansatz öer vier Blumenparterre mit allerhand Angeschnittenen Bäumchen, dahinter öer Park. Situation wie oben (näher im Grundriß bei b, ck, und §). Nummer 157 Tafel 136 b Derselbe (Neues Gartenhaus mit Blumengärtlein) um 1738 Nach der Handzelchnung ln ber Natlonalblbllokhek, Nr. 128, 21.8x32.6 cm, unsere Wiedergabe 10.8x16.2 cm. Der entsprechenöe Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 7, trägt öle Legenöe: Xro- spect des kleinen Llumen-Oärtleins in dem Xaiser. Hu-6arten. / a. Das neue 6ebaude. b. Oer große Wald mit durcliscbnitten (!); rechts: Vue du petit Jardin etc. b. Xa Lois entrecouxre d'avenües. Darunter links: Oeß. p. 8. Xieiner I. X. KI., rechts: 6. O. Heuman sculps. Das gegen die große Hllee mit Lastanien Vaumen (rechts vor öer Tür) mit einer Mauer umfrleöete Blumengärtlein. Wenige Personen, links vorn ein kläffendes Hündchen. Situation wie oben (näher im Grundriß bei c und k). Nummer 158 Tafel 136 Derselbe (Die große Kastanien-Allee) um 1738 Nach öer Handzelchnung ln ber Natkonalbibliothek, Nr. 129, 20.4x32.2 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16 cm. Der entsprechenöe Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 8, trägt öle Legenöe: ?ro- spect der großen Hllee von Oastanien-Laumen, / so Josepbus I. Xom. Xaiser etc. etc. Kat setren laßen; rechts: Hvenüe de maronniers etc. Darunter links: Oeß. p. 8. Xieiner I. X. KI., rechts: O. O. Xleumann sculps. Durchblick in öer Richtung zur Donau, hinter öen Bäumen Hecken, welche rechts vorn bon einem Gärtner auf rollbarem Gestell zurechtgeschnitten werden. Links ein Karrenschieber mit Faltaub, sonst fürnehme Spaziergänger, öarunter ein Kleriker. Situation wie oben (näher km Grundriß bei L und o). Nummer 159 Tafel 13S ck Derselbe („Der Stern") UM1738 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllvthek, Nr. 130, 20.3x32.3 cm, unsere Wiedergabe iv.ixiü cm. Der entsprechende (gelegentlich fehlende) Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 9, trägt die Legende: Hn^enedmer ?rospect in dem 8tern des Kaiser. / Hu-6artens; rechts: Lentre des Hvenües etc. Darunter links: Oeß. p. 8. Xieiner, Ing. de 8. H. 8. I Kl. de H 4 ay., rechts: 6. O. Ideuman sculps. Im 6roßen >Vald laufen die strahlenförmigen Wege hier, im 8tern, zusammen. Aus Büschen und Hecken frei herborwachsenöe Bäume. Situation wie oben (näher im Grundriß bei h). Nummer ido Tafel 137 Die Allee auf dem Tabor, 1725 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllvthek, Nr. 131, 20.6x32.9 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^ValirliLtkre Abbildung, II/ 7 , trägt öle Legende: Kro- spect der neu angelegten und mit 400 jungen Zäumen besetzten Hllee in der / Oeopold-8tadt auf dem l^ahor. a. Oie alte Ke^serliclie Kavorita; links: Krospectus ? 4 ovi Hmbulacri etc. Darunter links: 8. Kleiner Ing. Klect. klogunt del., rechts: d. H. dorvinus sculps. Draufblick über die Anlage vor öemHu-6arten gegen Oübling. Im Mittelweg zwei Reihen Reiter und Gatakutscher, unter den Bäumen der beiden Alleen die Spaziergänger, auf den breiten Randwegen (jenseits der Wassergräben) die Jugend bei ihren unterschiedlichen Spielen. Die Sltuationen lm barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten,Allen: unsere Tafel!, Nr. 45 und 46, Xaeyserliclrer I^ust- Oarte» und Oer H»abor, Angulssola,Marlnonl, Leopold Statt Nr. i, ferner Huber, Tafel XXXIV unseres Stadtbild,Atlasses, und de Ponty, S. 12Ü, Nr. 77, Kaiserlicher ^u^arren. Nr. 161 Aus I^ustra clecem coronae Vienneasis: Welßgärber Abb. 2! und Erdberg, 1734 (Kupferstich) i.' Nummer 163 Nr. 162 Aus l^usira ckecem coronae Viennensis: Nenntveg, Abb. 22 llngargasse, Landstraße und St. Marx, 1734 (Kupferstich) Tafel 138 Nepomuk-Spital auf der „Landstraße", 1733 Nach der Handzelchnung ln der Naklonalblbllothek, Nr. 132, 20x32.3 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Wahrhafte Hdbildun^, III/ 12 , trägt die Legende: ?ro- spect des neuen 8pitals des 8t. dolian von t^epomuck auk der Oandstraß. a. / Oie Kirchen 8. Klisabeth sambt dem ^lonen-Lloster der Zten Xegul des Id. Zranc. 8eraph.; links: ?rospectu§ Idospitalis novi etc. Darunter links: 8. Kleiner del., rechts: L. Kemsliart sculp. Front gegen den XVien kluß und öle Brücke zum 8tuben l'hor, rechts der Beginn der Oandstrassen (nach dem Idandgrafliclien Vieli-^ufsclilagsamt die Häuser der Klisadethinerinnen). Grenzbilö der Dorstadt gegen öle Stadt mit Straßensperre, Glaciswegen und Kanalisierung. Dorstäötisches Genre: Links vorn eine Frau im petzverbrämten Kleid, ein Mann mit Lumpensack, ein Brettträger, ein Almosenier, ein Kutscher, sein Kumpan lm Petzrock und ein Junge mit Peitsche, eine Lanöfrau mit Holzbutte auf dem Rücken usw. Die Situation lm barocken Stadtbllde zeigen I^nstra 34, Huber: unsere Tafel 7, 0 -(^ und de Ponty, S. 97, I^aackstrassea Nr. 329 Sr. Johannes Hospital und S. 83, Nr. 95 ff. Nummer 164 Tafel 139 Dasselbe (Erweiterungsbau), 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbkbllothet, Nr. 133, 20.2x33.1 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^Vahrhalkte HdbildunZs, IV/21, trägt die Legende: Das Ho 17Z5 neuerbaute und von verschiedenen 6utthateren Aestiiktes / 8t. doan. I>Iepomuceni 8pitahl vor dem 8tubea-Hror; links: ?rospectus Idospitalis d. äoan: Kepornucen! etc. Darunter llnks: 8. Kleiner I. K. ^1. del., rechts: 3.^. Oorvlnus sculp. Der an öas oblge Eckhaus anschließende Mittelbau des Spitals, gelegen gegen den Oelisen 8landt am Wien klutz. Zwei Nonnen, drei Karrenschieber, eine Gänsefamilie. Die Situation lm barocken Stadtbilds zeigt Huber: unsere Tafel 7, OO-<^K. Nummer 165 Tafel 140 Rochuskirche auf öer «Landstraße", 1724 Nach der Hanözekchnung ln der NaLionalblbllothek, Nr. 134, 20.3x33.1 er». Der entsprechende Kupferstich in Walu-Kalkte ^.bbilduriA, 1/21, trägt die Legende: Die KircUe und 01o8ter derer KI.14. 8ebL8t!an- uncl KocUi auf der Dand-8tra88e ist vve^en cler k*e§t erbau- / et worden von kerdinando III. und 1630 vollendet, und verlieben denen k*. ?. ^u§u8tinern niit den langen / Krnieln. a. 8t. 3osepbi Larrneliter Lloster auf der I^einiAruben. b. ein 8tuck von dem neu erbauten / Keyser. b^arLtall; links: l'ernpluln et Ulonasteriurn 8. 8. 8ebastian! et Kocbi ete. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: 6eor§ Dan. bleurnan sculps. An öer Dandstra88en ln öer Dorstadt gleichen Namens, links öer Eingang zum Hof des ^u§u8tinerblo8ter8, rechts gegen öas Wirtshaus zu den 8ecli8 Krügen eine Stanösäute. Dorn eine vierspännige gedeckte Lanökutsche und eine Frau mit Ziegenbock. Dke barocken Sltuatlonen im StaöLbllöe zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 44, Weiß: Tafel 2, Nr. 34, Angulssota- Marlnonl, I^Lackstraß e, I^ustra 44, Huber: Tafel XXXH unseres Stadtbllö-Atlasses, und de Ponty, S. 85, Nr. 125, XnAirstiaer Xlonter. Nummer r66 Tafel 141 Spital St. Marx, 173z Nach öer Hanözekchnung kn öer Naklonalblbllothek, Nr. 135, 20.3x32.5 er». Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte ^bbildun§, III/13, trägt öle Legende: kro- 8pect de8 Ido8pitabl8 8. IVIarx eine kleine 8tunde vor der 8tadt. a. Da§r Dinien l'bor. / b. Die 8tadt Wien. c. ^UAU8tiner Kireb auk der Dand8traß. d. Der / Ealen- ber§; links: l?ro8pectu8 Ko8odoebh' 8. ^larci etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. Kl. kdoZf. del., rechts: 3ob. ^u§. Lorvinu8 8culp. Dor unö hinter dem Linienwall am Nanöe öer Dand8tra88en. Diverse Mauthäuschen, dahinter die Kirche und öas Spital. Auf dem Acker pflügt ein Bauer, auf dem Wall lungernde Tagediebe und Spaziergänger, zwischen den Zollbuöen ein Vierspänner, ein Frachtkarren und eine Schafherde. Die Situation km barocken Staötbilbe zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 53, Weiß: Tafel 2, 8. K4arx, l^ustra. 51, Huber, wie oben und de Ponty, S. 77, Nr. 19. ?ro8peetU8 kalati) etc. 0orniti8 ab Idar-rack etc. Darunter links: 8a1. Kleiner I. K. I^d. del.» rechts: 3 . Lorvinu8 8culp. An öer On^er Oa88en, nahe ihrer Kreuzung mit dem Kennvve§ (rechter Flügel). Unter dem Torbau und über öer Mauer Blick in den Dorhof. Ein Neiter, mehrere Soldaten und vornehme Herren, ein Kutscher und unterschiedliche Dienstfrauen mit ihrem Gepäck. Die Situation lm barocken Stadtbilds zeigen Anguissola-Marknonl, OnAarn-Oassen Nr. 37, 10, ferner Huber: unsere Tafel 8, IO-X2 und de Ponty, S. 8i, tlnAer Oassen Nr. 71, ^ercUaauck Orat von i^arracü. Nummer 168 Tafel 143 Dasselbe (Gartenfront) um 1738 Nach öer Hanözelchnung bon S. Kleiner ln der Nationalbibllothek, Nr. 149, 20.2x32.2 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Schrägansicht öer Gartenfront vom älteren Flügel her. Auf öer Terrasse ein Gärtnergehilfe mit Stange, im Parterre ein einspänniger Karren mit drei Bäumchen in Kübeln. Situation wie oben. Nummer 169 Tafel 144 Dasselbe (Anbau des Gartentraktes) um 1738 Nach der Handzelchnung bei Graf Otto Harrach, 23x33 cm. Unten rechts: ?ro8pect de8 obigen Oebäude8 §e§en den Ob8t- / und LauniAarten; links: ^utre Veüe etc. Darunter: Deßine par 8a1. Kleiner, In^en. de 8. H.. 8. l'Klect. de kda^ence. Dieselbe Ansicht vom angebauten Flügel her. Auf öer Terrasse drei Herren, ein vierter sitzt auf einer öer Holzbänke, im Garten zwei Gehilfen mit Nechen bei öer Wegsäuberung. Situation wie oben. Nummer 170 Tafel 145 L Dasselbe (Lusthaus mit Bosketts) um 1738 Nach der Handzelchnung bei Graf Otto Harrach, 20.8x32.7 cm, unsere Wiedergabe 10.5x16.5 cm. Unten rechts: D!e Da11u8trade rn!t kdrarniden von ^axi8 Lwi8cben / denen L 08 - yuettern, §eßfen da8 §ro8e Du8t-Idau8 anru8eben; links: ^ppuy d^arbrißaux en octoßsone etc. Darunter: Deß!n6 par 8a1ornon Kleiner Ingenieur de 8.^.. 8. KLIecteur de kda^ence. Der Boskettraum vor dem Lusthaus am Gartenenöe mit Ausblick gegen 8t. ödarx. Ein vornehmes Paar und zwei Kleriker. Situation wie oben. Nummer 167 Tafel 142 Gartenpalais Harrach in der Ungargasse (Straßenseite), 1737 Nach der Handzelchnung ln der Nationalbibllothek, Nr. 148, 20x32.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wakrkalkte Abbildung, IV/ 28 , trägt die Legende: kro- 8pect de8 Du8t und 6arten-6ekau Ikro-Idock-Oräik. KxcellenL / Iderrn ^.1o^8t d"lioniL8 Ka^rnund, 6rak von ldarrack, Kand-^ar8cka11en etc. / nel)8t der von iknie 17Z5 neuerbauten Lapellen de8 Ide^. danuarii in der On§r. 8traast; links: Nummer^ Tafel 145 b Dasselbe (Taxusallee) um 1738 Nach der Hanözelchnung bon S. Kleiner ln öer Nationalbibllothek, Nr. 130, 20.5x32.7 cm, unsere Wiedergabe 10.2x16.2 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Eine Allee aus kombinierten Pyramiden- und Kegelbäumen. Dorn, zwischen zwei Statuen, drei Damen in pompösen Kostümen; links eine Straßenwalze. Situation tvle oben. Nummer 172 Tafel 145 e Dasselbe (Trelllageraum in Dollansicht) um 1738 Nach einer Handzelchnung bel Graf Otto Harrach, 21x33.3 cm, unsere Wlebergabe 10.4x16.4 cm. Unten rechts: Xrospect der ^.r-cbitectur von satten- oder Lind-XVerck, / binter denen Prosen ?arterren im obigen Idocb-Orätl. / Idarracbscben Oarten; rechts: Veüe des Xortiyues et ^.rcades de 1>ei11age etc. Darunter: OeHine par 8alomon Kleiner, Ingenieur de 8. 8.l'Xlecteur de kda^ence. Btumenparterre, rückwärts umschlossen von Trelllagegängen. Auf dem Mittelwege mehrere Nobelleute. Sltuatlon lvle oben. Nummer 17z Tafel 145 Dasselbe (Treillageraum in Seitenansicht) um 1738 Nach der Hanözelchnung bel Graf Otto Harrach, 120.8x33 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16.3 cm. Unten rechts: Vorbergebendes Oatten>verclL nacb der weiten anruseben; links: Veüe des susdits Xortiyues etc. Darunter: OeHine par 8al. Xieiner, Ingenieur de 8. H.. 8. l'Xlecteur de ^da^ence. Der obige Nauru von öer Seite. In öer Hecke rechts ein vornehmes Paar; vorne richten zwei Gehilfen mit Sense und Nechen den Nasen. Situation wie oben. Nummer 174 Tafel 146 L Dasselbe (Lattenportal) um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln der Natlonalblblkothek, Nr. 151, 20.7x32 cm, unsere Wiedergabe 10.3x16.7 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Lattenwerkdurchlaß zwischen Hecken gegen das Lusthaus. Im Dorraum zwei Herren bel öer Begrüßung, auf dem Weg hinter dem Bogen mehrere Damen. Situation wie oben. Nummer 175 Tafel 146 b Dasselbe (Im Berceau aus der Anhöhe) um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln der Natlonalblbliothek, Nr. 152, 20.8x32.3 cm, unsere Wiedergabe 10.4x16.7 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Durchblick durch zwei Lattenbogen. Vorn zwei Vasen. Vier Herren in den zwei Etagen und drei Näumen des Berceaus. Situation wie oben. Nummer 176 Tafel 146 e Dasselbe (Garten gegen bas Palais) um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln öer Natlonalblbllokhet, Nr. 150, 20.8x32.5 cm, unsere Wiedergabe 10.4x17 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Die Allee gegen den Mittelbau öer Gartenfront, vorn zwei Eingänge aus Lattenwerk in die überlaubten Bogengänge, beim linken drei pompöse Figuren mit zwei Hündchen. Situation wie oben. Nummer 177 Tafel 146 ck Dasselbe (Nepomuk-Kapelle im Wäldchen) um 1738 Nach öer Hanözelchnung von S.Kleiner ln der Natlonalblbliothek, Nr. 154, 20.3x32.6 cm, unsere Wiedergabe 10.6x16.8 ew. Das Blatt trägt keine Legende. Die Kapelle am Ende des Wäldchens auf öer Höhe des Gartens. Zwei Herren und zwei Damen. Situation lvle oben. Nummer 178 Tafel 147 Gartenpalais Althan ebenda (Grundriß) um 1738 Nach dem Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 24 lDoppelblatt, 23.2x68, bel uns 11.2x32.2 cm) mit der Legende: 6rund-Xiß des Idocb-örätk. ^Itbanniseben Oartens und 8ommer 6ebäuden ln der Idnger-Oaße und den Ortsangaben L bis o; rechts: ?lan du Cardin etc. Nechts oben zwischen einem Knaben mit Buch und Schtangenstab und einem andern in voller Nüstung das gräfliche Wappenschild mit dem Monogramm 1 "^ ln öer wagrechten Binde. Unter dem Plane öer klaaß-ätab von 60 XViener-Xlaikter oder 360 8cbub. Am Nanöe unten: Oeßinä p. 8. Kleiner, Ing. de 8.H.. 8. l'Xl. de klay., rechts: 6. Idcbtenstecber sculps. Situation lvle unten. » 1 - - Nummer 17- Tafel 148 Dasselbe sPortal), 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblblkothek, Nr. 136,19 8x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaK'te Abbildung, IV/ 29 , trägt öle Legende: ?ro- spect des IdauptXortals in der 0nger-6assen Lu dein Oust und Oarten Oebaüde 1 *it. Iderrn Lundacl^er / des Id. X. X. Oraten und Iderrn von ^ltlian etc. der Körn. Xa^'s. und Xön. Latliol. kdaj.XVürcldicb Oebei- / men und Idotk-Xriegs Xatb, Oämerer, Obrist-Ztallmeistern etc. aucli Oeneral-Lau-Oirector, der kdab- / 1 er und Xildbauer^cademie Ober-Inspector; links: krospectuskropilei Xrincipalis XalLtij etc. Lomitis Oundacari 8. X. d. Lomitis ab ^ltban etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. X. Vl. del., rechts: d. Lorvinus sculp. An derselben Straßenseite, unterhalb des vorigen Palais ttarracb. Unter dem Torbau und zwischen seinen Gittern Durchblick auf das Gartenpatais. Auf öer Straße ein Netter, ein Kutscher, ein schwangeres Weib mit Markttasche, ein Mann mit Papierrolle und langem Maßstab, zwei Hunde verschiedener Nasse, ein Faßträger und zwei Mägde im Gespräch; sonst Nobelfiguren. Die Sltuatlon im barocken Stadtbild« zeigen I>ustrL n, Huber: unsere Tafel 8.und de Ponth, S. 8i, tlnKer OLssea Nr. 73. kerckinLnck kürst von I.ob^ovitL. Nummer 180 Tafel 149 Dasselbe (Hofseite), 1737 Nach der Hanözelchnung ln der Natlonalblbliothek, Nr. 138,19.5x32.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbalkte Abbildung, IV/ 30 , trägt die Legende: Oie kacciade des Oust- und 6arten 6ebau gegen dem Üotk obgedacbten Ibro / Idocb- OrLik. KxcellenL Oraken und Herrn von ^ltban; llnks: propileum palati) ete. versus korum. Oomitis ab ^ltban ete. Darunter llnks: 8al. Kleiner I. K. KI. del., rechts: I. Oorvinus sculp. Dle Palalsfront gegen den Dorhof, llnks und rechts öle Ansätze öer Stallungen. In der Mltte vorn eln Lakai mlt Brlef, auf öer Rampe eln anderer mlt Serblce, sonst elne Dame unö mehrere Herren. Situation wie oben. Nummer i8i Tafel,50 Dasselbe (Gartenseite), 1737 Nach öer Handzelchnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. 139, 19.7x32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^Vabrbalkte Abbildung, IV/ 31 , trägt öle Legende: Die kaeciade des Dust und Oarten Oebau gegen dein Oarten, mebrerwebntem / Ibro Idoeb-Oräik. KxcellenL Oralen und Herrn von ^ltban ete.; llnks: propileum palatij bortensis versus bortum etc. Darunter llnks: 8al. Kleiner I. K. KI. del., rechts: I. Oorvinus sculp. Dle Palalsfront gegen öen Garten. Llnks unten elne Gesellschaft lm Gespräch, rechts schreltet eln Herr öle Treppe hinauf, oben auf öer Terrasse elne Begegnung. Situation wie oben. Nummer 182 Tafel 151» Dasselbe (Vorhof) um 1738 Nach öer Handzelchnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. 137, 20x35 8 cm, unsere Wiedergabe 9.8x17.5 cm. Der entsprechende Kupferstlch ln Viererlei Vorstellungen, Rr. 25, trägt öle Legende: prospect des Oraflicben ^Vobn- und - Oarten - Oebaudes nacb / der 8eiten in dem grossen Holk anLuseben; rechts: Veüe du Datiment cydevant etc. Darunter llnks: Deß. p. 8. Kleiner Ing. de 8. 8. l'Ll de Klay., rechts: I. D. Hattinger sculpsit. Schrägslcht ln öen Hof mlt dem linken Rebenhaus unö öem Hauptgebäude. Cln Sechsspänner mlt ztvel Vorläufern fährt eln. Situation wie oben (näher lm Grundriß bei » und b). Nummer 183 Tafel 151 b Dasselbe (mit Blumenparterre) um 1738 Nach öer Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr.141, 1-5x32.3 cm, unsere Wiedergabe 9.6x15.6 cm. Der entsprechende Kupferstlch ln Viererlei Vorstellungen, Rr. 26, trägt öle Legende: ?rosx>ect des obigen gegen den Oarten und des großen / Parterres. / a. Die neue 8alle terraine. b. Die Augustiner Kircbe samt dern Oloster auk der Dandstraß; rechts: Veüe du dit Datiment vers 1 e Cardin etc. Darunter links: Deß. p. 8. Kleiner I. K. KI., rechts: I. Oorvinus sculps. Dle Gartenseite öes Palals mlt öem Oroßen parterre, Blick querüber öen Garten zur Rochusklrche auf öer Hauptstraße. Rur vier Personen. Situation wie oben lnäher lm Grundriß bei e). Nummer 184 Dasselbe (Botvling-green) um 1738 Nach öer Handzelchnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. 143, 20x32.9 cm, unsere Wiedergabe 10x16 cm. Tafel 151 e Der entsprechende Kupferstlch ln Viererlei Vorstellungen, Rr. 29, trägt öle Legende: Doulingrain mit Oastanien-Daumen besetzt; rechts: Doulingrain Aarny de maron- niers. Darunter llnks: Deß. p. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: I. O. Hielotb sculps. Heckenraum mlt vertieftem Obalparterre ln öer Mltte unö Torbau aus Lattenwerk. Dorn eln grüßender Herr, hlnten eln Paar unö eln Gärtner. Situation wie oben lnäher lm Grundriß bei e). Nummer 185 Tafel 151 ä Dasselbe (Treillageraum) um 1738 Nach öer Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 144, 20x33.9 cm, unsere Wiedergabe 10x16.4 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Rr. 27, trägt öle Legende: prospect deren Eingänge in die bedeckten Dogen-Dauben binter des grossen Parterres in dem Idocb-Oräk. ^ltbanniscben Oarten; rechts: Veüe des Derceaux etc. Darunter llnks: Deß. x>. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: I. O.'kbelotb sculps. Btumenparterre, von Lattenwerk umschlossen, beiöerselts Trelllagegänge. Cln Gärtner rlchtet das Beet. Situation wie oben (näher im Gmndrlß bei U). Nummer 186 Tafel 152 » Dasselbe (Einlässe in die Laubengänge) um 1738 Nach -er Handzelchnung ln öer Nationalbkbllothet, Nr. 145, 20x33.5 cm; unsere Wiedergabe 10.1x16.7 cm. Der entsprechende Kupferstlch ln Vierer! ey Vorstellungen, Rr. 28, trägt öle Legende: prospect des vorbergebenden (sc. deren Eingänge in die bedeckten Dogen-Dauben binter des grossen Parterres) nacb der 8eiten; rechts: Veüe des mesmes etc. Darunter llnks: Deßine p. 8. Kleiner Ing. de 8. 8. l'Dl. de klay., rechts: I. O. "kbelotb sculps. Hlnter öem großen Blumenparterre bieten sich hler öle beiden CLngänge ln öle seltllchen Laubenbogen mit einer ^rcbitektur von Dattenvverck (welche hlnten ln öem Dust-Hauß von Dattenvverck Zusammenkommen unö derart das Doulingrain, mit vielen Oastanien- Daumen besetzt, umschlleßen). Dorn Herr unö Dame ln großen Figuren. Situation kvle oben (näher lm Grundriß bei cl). Nummer 187 Tafel 152 b Dasselbe (Durchblick auf das Gartenschloß) um 1738 Nach öer Handzelchnung kn öer Natlonalblbllothek, Nr. 142, 20.2x32.5 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16.2 cm. Der entsprechende Kupferstlch ln Viererlei Vorstellungen, Rr. zo, trägt öle Legende: Dust-Hauß von Dattenvverck, rechts: Pavillon de Ireillages. Darunter llnks: Deß. P. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: I. Oorvinus sculps. Unter öem Lattenportal öffnet sich öle Aussicht auf öen Mlttettrakt öes Gartenschtosses. Im Dorraum drei Herren, dahinter eln Gärtner bel öer Arbelt. Sltuatlon tvle oben (näher lm Grundriß bel k). s Nummer 188 Tafel 152 c Dasselbe (Doskett mit Fontäne) um 1738 . Nach der Handzelchnung ln ber Natlonalblbllothek, Nr. 147, 20.3x33.5 cm, unsere Wiedergabe io.ixi6.8 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 31, trägt öle Legende: Dos^uet mit Gastanien-Däumen und einer runden Dontaine; rechts: Dosyuet avec un Dassin etc. Darunter llnks: Deß. p. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: d. 6. d'belot sculps. Rückblick dom Ende des Gartens. Zwei Herren, zwei Damen, eine Dienstmagö mit Blumenkorb und ein Gärtner mit Gießkannen. Situation tvle oben inäher im Grundriß bei x)- Nummer 189 Tafel 152 ct Dasselbe (Im kleinen Garten vor der Salle terraine) um 1738 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 146, 20x32.5 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16.2 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 33, trägt öle Legende: Krospect der Golonade von Dattenwerck mit einer Kuppel. / a. ein Dingang in die bedeckten Dogen-Dauben; rechts: Veüe de la Golonade etc. Darunter llnks: Deß. p. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: d. Gorvinus sculpsit. Der jener 8alle terraine vorgelagerte Kleine Garten, mit Orange-Daumen besetrt, erhebt sich hier zu ber Drex kreppe von KVaßen, mit einer Oolonnade von Dattenwerck, mit kiguren und Vasi, dahinter die Detter mit Weixel-Däumen. Sltuatlon wle oben (näher lm Grundriß bei m). Nummer 190 Tafel 153 Dasselbe (Salle terraine) um 1738 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 140, 20.5x32.7 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 32, trägt öle Legende: Der neuen 8alle terraine-kaciada. / a. Das GräGicbe Wobn- u. Garten-Gebäude; rechts: kacade de la 8alle terraine etc. Darunter links: Deß. p. 8. Kleiner I. D. KI., rechts: d. Gorvinus sculps. Der Neubau, rechts neben der Gartenfront des Palais. Ein Herr in Pose. Situation tvle oben (näher lm Grundriß bel k). Nummer 191 Tafel 154 Am Beginn des Rennwegs, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 155, 20x32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte Abbildung, IV/Z2, trägt die Legende: ?ro- spect des Kennwegs vor dem Kärntner 1 *bor. a. Idocbkurst. 8cbwarLenburgiscbe (!) / Vor-Gebaüde. b. 8r. Idocb-kurst. Durcb. KrintL Dugenii krancisci von 8avo^en etc. etc. Ge- / baude u. ordinaire Dingang in dessen Garten. c. Id. dacob Oetls 8tLdt-KIaurmei8ters / Idauß und Garten. d. Die Kircben der Gloster-krauen 8alesianerin genant; links: Krospectus viae cursorum etc. Darunter links: 8al. Kleiner I. D. KI. del., rechts: d. Gorvinus sculp. Der staötseltige Beginn des Nennwegs am Ufer des Wlenflusses, gegenüber der XVasser- Kunst ?astey. Links dorn eine ruhende Ziegenheröe (darunter ein botthaarlger Bock und ein pissendes Tier) mit ihrem Hirten, der in sein langes Horn stößt; daneben an der Mauer zwei Männer, die im Schatten ihre Notdurft verrichten, und ein wandernder Hanöwerksbursch. Rechts begegnet eine vierspännige Postkutsche mit dem Hornbläser auf dem linken Hanöpferö und einem fiöeten Freigast auf dem fetlbeöeckten Hintersitz einer vornehmen Stadtkalesche, daneben ein kläffendes Hündchen und ein Reitknecht mit Strohbünöel auf seinem Gaul. Die Sltuatlon lm barocken Stadtbllde zelgen nacheinander Angulssola-Marlnonl, Nena-Wee§ Nr. 19,20 und 30, Stelnhausen l^ustra 20, ferner Huber: unsere Tafel 8, und de Pontv, S. 76, Keao^veeA Nr. l, ^ckLm kürst von SckvarreaderA Nr. 2, Ir. tr. Lelveckere (aber bel Huber auch StalluoA vor äie Ir. Ir. Oarcke) und Nr. 38, seht KaisersxltLl. Nummer 192 Tafel 147 unten Grundriß des Gartenpalais Schwarzenberg ebenda um 1738 Nach dem Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. io (Doppelblatt, 24.2x63.3, bei uns 12x31.5 cm) mlt ber Legende: Grund-Kiß des Hocb-kurst.-8cbwartrenbergiscben Gartens, Dalais und Gartens vor dem Kärndtner-I'bor; rechts: Klan du Datiment et dardin du ?rince de 8cbwarLenberg etc. Darunter (deutsch und französisch) die Ortsangaben a—u. Links oben das Schwarzenbergische Wappen, unten der Maßstab für 100 Klalkter. Darunter llnks: Deßine p. 8. Kleiner Ing. de 8. 8. l'Dl. de Klay., rechts: 6 . D. Ideuman sculps. Oben der Durchschnitt des Gartens und Gebäudes, darunter der Grundriß. Sltuatlon tvle unten. Nummer 193 Tafel 155 Dasselbe Palais im Baue, vor 1715 Nach dem Kupferstich ln den »Prospecten", Nr. 20, 22.4x33 cm. Unten der Titel: Dust Gebäude und Garten 8r. Idocbfürstl: Durcbl: ^dam krantr, kursten / von 8cbwartrenberg, 8r. K. KI. Ober-Idotk-KIarseball etc. / wie solcbes meistentbeils auigericbtet; rechts: klaison de plaisance de 8. ^lt. KIngr. ^.dam kran^ois, ?rince de 8cbwarrenberg etc. Darunter links: I. D. k. d'Drl. del., rechts: Delsenbacb sculpsit. Die Draufsicht des (im Bau begriffenen) Gartenschtosses von der Brüstung gegen den ^Vien ?luß bis zu dem Hügelgelänöe der Dandstraße; rechts, jenseits der Böschung eines Hohlweges, ein Weinberg, links — zwischen Baum- und Ziergärten — das Baufelö beim Belvedere. Im Vordergrund ein Heuwagen, eine offene Kutsche und ein scheuendes Pferd, auf der Terrasse ein Sechsspänner und allerhand Kleinfiguren. Dle Sltuatlon lm barocken Stadtbllde zelgen nacheinander Stelnhausen (OrLtk von ^laasfelckt), I^ustra 1 , ferner Huber: unsere Tafel 8 l^kl-I^S und de Ponth, S. 76, keaaveA Nr. i, ^ckam kurvt v. ScüvLrrenberS. Nummer 194 Tafel 156 Dasselbe (später), 1725 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 158, 20.5x33.1 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbaikte Abbildung, II/20, trägt die Legende: Krospect deß ?ürst. 8cbwartrenbergiscben Gebäudes vor der 8tadt bey dem >9 Xenn^veg. / a. Ibre kloeb. kürst. Durcb. krinren kugenii Oarten kallatium; links: krospectus illustris kalatii krincipis de Zebwarrenberg extra Orbem ete. Darunter links: 8al. Xieiner del., rechts: 6. D. I^eümann sculp. Ansicht der Terrasse unö Fassade des Palastes. Dorn auf der Uferböschung des Wienflusses eine Ochsenheröe, links vor der Brüstung eine ländliche Kutsche unö ein Frachtwagen, rechts fährt eine Karosse die Rampe hinauf. Die Situation im barocken Stabtbllöe wie oben. Nummer 195 Tafel 157 Dasselbe (Gartenfront) um 1738 Nach der Hanözelchnung ln öer Natlonalblbliothek, Nr. 159, 20.3x32.7 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Rr. n, trägt öle Legende: kro- spect des klocbkürstl. 8cbwartrenbergiscben 8ommer-kalais / gegen den 6arten; rechts: kalais etc. du cote du Cardin. Darunter links: Deß. p. 8. Xleiner I. X. KI., rechts: I. 6. 'kbelotb sculxrs. Auf den Gartenwegen, auf öer Freitreppe unö an öer Brüstung öer Terrasse einige, meist vornehme Personen, darunter zwei Mönche, eine Moöeöame mit Kind unö Hündchen, ein Gärtner mit Obstkorb, ein anderer mit Rechen unö ein junger Mann mit Meßstab unö Senkblei. Situation wie oben lnäher im Grundriß bei b unö c). Nummer 196 Tafel 158 * Bei öen Glashäusern um 1738 Nach der Hanözelchnung ln der Natlonalblbliothek, Nr. 160,19.8x32.4 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Rr. 12, trägt öle Legenöe: krospect eines deren OlaHbäuser cles Hocbfürst. 8cbvvartrenberg!scben- / Oartens, von Zeiten der Mittlern Ällee anLuseben; rechts: Veüe cl'une cles Orangeries etc. Darunter links: DeHine x>. 8. Xleiner Ing. cle 8. H.. 8. l'Xl. cle kla^., rechts: 6. D. kleu- man sculps. Roröostecke des Gartens, im Hintergrund — zwischen öem Palais unö öem Flügel — Ausblick auf Staöt unö Hügel. Dorn schleppen zwei Männer auf einem Zwelräöerkarren zwei nieöerhängenöe Wasserbutten, rechts drei Gehilfen mit Rechen unö eine Straßenwalze. Situation wie oben lnäher im Grundriß rechts unten bei b» ck und e). Nummer 197 Tafel 158 b Die Fontäne um 1738 Nach der Hanözelchnung kn der Natlonalblbliothek, Nr. 161,19.8x32.5 cm, unsere Wiedergabe 10.1x16.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Rr. 13, trägt öle Legenöe: krospect in dem Hocbkürst. 8eb^vartLenbergiscben Oarten be^ der / runden kon- taine necbst dem Oebäude anLuseben; rechts: Veüe ete. du Zassin etc. Darunter links: Deß. x>. 8. Xleiner I. X. KI., rechts: O. D. Heuman sculps. Blick in öer Mittelachse des Gartens gegen die Kastanlenaltee, im Hintergrund auf öer Höhe das Obere Belvedere. Links zwei Gärtner mit Gießkannen. Situation wie oben lnäher lm Grundriß bei §). e) >2^ (2 Nummer 198 Die untere Kaskade um 1738 Tafel 158 « Nach der Hanözelchnung in öer Natlonalblbliothek, Nr. 162, 20.1x32.4 ern, unsere Wiedergabe 10.2x16.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Rr. i/f, trägt öle Legenöe: krospect der untern klaupt-Oascade der Diana in dem / klocbfürst. Zcbwartren- bergiscben Oarten; rechts: Veüe de la grande Oaseade etc., representant Diane et ses Attributs. Darunter links: Deß. x>. 8. Xleiner I.X. KI., rechts: O. D. I^euman sculps. In öerselben Richtung (wie oben) vorwärts, am Cnöe öer Kastanlenaltee, über öer Brüstung das Oroße Dosczuet mit einem Loulingrin (!) in der klitten unö öle Cckkuppeln des Belvedere. Dorn ein Herr, zwei pompöse Modedamen unö ein Knabe (Zwerg?). Situation ivke oben lnäher lm Grundriß bei K). Nummer 199 Tafel 158 «t Botvling-green um 1738 Nach öer Hanözelchnung in der Natlonalblbliothek, Nr. 163,19.5x32 cm, unsere Wiedergabe 9.9x16 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Rr. 15, trägt öle Legenöe: Oroßes Loulingrain in ölkters obgemeltem 8cbwartLenberg. Oarten; rechts: ärand Loulingrain etc. Darunter links: Deßine p. 8. Xleiner Ing. de 8. 8. l'kl. de Kla^., rechts: I. Oorvinus sculps. Durchblick auf öle Untere Oascade der Diana, links unö rechts davon 2vve^ Oabinetter in dieser Zos^uet. Dorn ein Herr mit Blumensträußchen unö ein Gärtnerbursch mit Grasbünöet unö Besen. Situation tvie oben lnäher km Grundriß bei», lr und 1 »). Nummer 200 Tafel 159 Die obere Kaskade UM1738 Nach der Hanözelchnung ln öer Natlonalblbliothek, Nr. 164, 20x32.6 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Rr. i6, trägt öle Legenöe: Obere Oascade in dem kürst. 8cbwartrenberg!scben / Oarten; rechts: Oascade superieure etc. Darunter links: Deß. x>. 8. Xleiner I. k. KI., rechts: 6 . D. kleuman sculps. In öerselben Richtung (wie oben) vorwärts, eine Etage höher; Lm Hintergrund öas obere Belvedere. Dorn ein roltbares Hotzgestell für öas Beschneiden öer Hecken, lm Bassin vier Schwäne. Situation wie oben lnäher lm Grundriß bei m). Nummer 201 Tafel 160 Das Belvedere (Überblick und Grundriß) 1731 Nach den Kupferstichen lm Klelner'schen Beldeöeretverk, Tuch!, Tafeln 3 und 2, 36.5x38.5 unö 27x67 cm; unsere Wiedergaben 21.9x21.5 und 9.6x24 cm. 1 . Rechts unter öem Stlchranö: krospect 8r. klocbkürst. Durcbl. krinrens Xugen^ von 8avo^- / en etc. ete. Oarten und dar^u gebörigen Oebäuden, sambt andern angran- / Lenden Oarten und Hausser, darunter öle Legenöe für öle Buchstaben a bis i des Blattes; links: Vue du ^'ardins et des Latimens etc. Darunter links: 8 alomon Xieiner ln^en. delin., ln der Mitte: Privileg der biaered. Jer.^Volkf)' exc. ^ußf.V., rechts: dob. ^.UA. Oorvinus sculpsit. Vogelschau auf das Belvedere und seine Umgebung, vom Xennwe^ bis zu den Hügeln über dem bleußfebäude. Vorn Heuwagen, Karossen und elne Postkutsche, auch sonst allerhand Klelnflgürllches. 2. In der Mltte unten: Xian du^'ardin etc., darunter: Orund-XiH deß Oartens und Oebauen sambt an^ranLenden äärten und Idausser; zu beiden Selten die Xxplication des Xettres bis 2 und a bis b, entsprechend der XrlLlaerunßf der Buchstaben auf einer Papierrolle, die ein trompetender Genius links oben an seine zweite Posaune geknüpft hält. Rechts unten im Bilde zwischen der Windrose und dem Eugenlschen Wappen auf dem LVIaaßstab von 3O wiener Xlaffter: ^.b^emeßen und SeLeicbnet durcb 8alomon Xieiner, Ingenieur, links unter dem Stichranö: dacob Warner scuipsit, Ln der Mltte das Privileg des Verlegers. Der Durchschnitt und der Grundriß der Betbeöereanlage mit ihrer näheren Umgebung. Die Situation im barocken Stadtbllbe zeigen nacheinander Angulssola-Marlnonl, 8-ena-WeeA Nr. 20, Steinhaufen I^u»irL2, ferner Huber: unsere Tafel 8, und de Ponty, S. 76, N.eaa^veeß Nr. 2» X. X. öelveckere. Nummer 202 Tafel 161 Dorhof und Hoffront des oberen Belvederes, 1731, und die beiden Kaskaden im Garten, 1737 Nach den Kupferstichen im Kleiner'schen Belbederetverk. i. Buch I» Tafel 5, 26x39 cm, 2. 1 / 6 , 26x38 5 cm, z. 25.3x27.7 cm, 4. 25.3x27.6 cm; unsere Wiedergaben jede 10.6x15.7 em. 1. Rechts unter dem Stichranö: krospect des Xlaupt Xntree, links: VuL de 1'XntrLe principale. Darunter links: 8a1omon Xieiner InZf. delin., Ln der Mltte: Privileg, rechts: 3ob. ^.UAUSt Oorvinus sculpsit. Blick von den Linien über das Idaupt Xortal mit eisernen Oitter hinweg in den Orossen Vorboff mit Idaupt Xeservoir u. Xinden-^llee gegen öle Hoffront des oberen Belvederes. Dorne Reiterbild, im Hofe Karossen und Spaziergänger. Situation tvle oben lnäher im Grundriß bei 8, >1 und 2 . Rechts unten: Xrospect deß Idaupt-6ebäudes KeAen dem / großen Vorboff, links: Vue de i'Xdiüce Principal etc. Darunter links: 8a1omon Xieiner In§en. deiin., ln der Mitte: Privileg, rechts: 3ob.^.ußf. Oorvinus sculps. Der Anblick der Hoffront des oberen Belvederes, näher gerückt. In dem üblichen Robelgenre ein Diener mit einem Kistchen auf der Schulter und ein Mann mit einer großen Flechttasche. Situation wie oben lnäher im Grundriß bei K 4 ). z. Rechts unten: Xrospect der ldaupt-Oascaden in / der Glitte des Oartens, links: Veüe de la Arande Cascade etc. Darüber links: 8a1. Xieiner InA. Xlect. U^o^. del., in der Mltte: Privileg, rechts: dacob Oottlieb d'belott sculpsit. Die Kaskade innerhalb der oberen niit einer 8carpe vertieften deraß, darüber das Xarterre mit L^vei Xontainen vor der Gartenfront des oberen Belvederes. Vorne vier Herren in größerer Figur. Situation wie oben lnäher im Grundriß bei X und I.). Rechts unten: Xrospect der untern Cascade, links: Veüe d'une autre Cascade etc. Darüber links: Talomon Xieiner InA. Xlect. ^do^. dei., rechts: Jacob Oottlieb l'iieiott ^culpsit; darunter links das Privileg, rechts der Verleger. Die Kaskade am Abfall der oberen Terrasse, deren Rand ein vornehmes Paar beschieltet. Dorn ein Herr, der nach der Taschenuhr steht. Situation wie oben lnäher im Grundriß bei O). Nummer 203 . Tafel 162 Das obere Belvedere, 1737 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalbibliothet, Nr. 157,19.5 x 32 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^Vabrbalkte ^bbildun^, IV/23, trägt öle Legende: ?ro- ^ spect Ibro Idocb-Xürst. Ourcb. Iderrn Xußfenii Xrancisci tdertroßfen Lu / 8avo^en ^ etc. Xittern des güldenen Vliesses, der Xayser. und Xönißf. Catbol. Ulajestat / ! Idof-Xrie^s-Xatb-Xraesidentens und Oeneral Lieutenants aucb Oeneral-Vicarii / 1 in Italien, präcbtiAes Oarten-Xalati! vor der 8tadt; links: Xrospectus etc. Xrincipis ^ Xußfenij Xrancisci etc. Idortensis ^ediüci^' extra urbem. Darunter links: 8a1. Xieiner ^ I. X. ^i. dei., rechts: ). Corvinus scuip. Das obere Belvedere in Schrägansicht, links öle Hügel über der XandstraHe. Dorn wird noch ein Ausschnitt des Btumenparterres sichtbar. Wenige, noble Figuren. Die Situation im barocken Stadtbllde wie oben. Nummer 204 Tafel 163 Ausblick aus der Halle im oberen Belvedere, 1737 Nach dem Kupferstich im Kleiner'schen Belveberewerk, VH/i, 24.6x39.6 cm. Rechts unten: Offener 8aai Ae^en den Oarten, links: Vestibüle etc. Darüber links: 8. Xieiner In§. Xlect. kloßf. del., in der Mitte: Derlegerprlvlleg, rechts: Job. Jacob Craeßmann sculpsit. Die Mittethatle im Erdgeschoß des oberen Belvederes; in den fünf Bogenöffnungen erscheinen hinter dem Garten: öle Karlsklrche, das Palais Schwarzenberg, das untere Belvedere mit dem Stephansöom, die Satesianerlnnen- und endlich die Rochuskirche. In der Halle ein betrachtender Mann und ein wandelndes Paar, draußen einige Robelleute. Situation wie oben. Nummer 205 Tafel 164 Freitreppe und Neptunbrunnen, der „kleine" Garten und bas untere Belvedere, 1737 und 1738 Nach den Kupferstichen im Kleiner'schen Belvederewerk, 1. VH/4, 26.2x38 3 cm, 2. VH/7, 25.7x37.2 cm, z. IX/2, 25.4x38 cm, 4. VlU/l, 25.4x38 3 cm; unsere Wiedergaben 10.8x15 8,10.5x15.4,10.5x15.8 und 10.5x15.8 ^ I. Rechts unten: Xrospect der kre^-lreppen, Lvviscben vvelcberi / eine ^.uffabrt ^ vor XVaAen an^ebracbt worden, links: Veüe des Xscaliers etc. Darüber links: 8. Xleiner I. X. Ul. del., in der Mitte: Verlegerprivileg, rechts: dob. 5acob Oraeßmann f sculps. Dle Freitreppe zwischen öem unteren Garten und öer oberen Terrasse, beschritten von einem Herrn. Oben lehnt ein Mann über öer Treppenbrüstung, born ein Kleriker mit Lorgnon und sein Hunö. Situation wie oben (näher im Grundriß bei ti). 2. Rechts unten: kontaine des Neptun und der'kbetis, links: kontaine ete. Darüber links: Lalomon Kleiner Ing. Kleet. klog. del., in öer Mitte: Privileg, rechts: Jacob Oottlieb 1 *belott sculpsit. Einer öer vier Springbrunnen im unteren Belveöeregarten innerhalb öer Kosyuets mit koulingrains und ödaranirn. Dolles Sonnenlicht. Dorn am Baffin kommt ein Herr vorüber, öer mit seinem Dreispitz grüßt und das Gesicht beschattet. Situation wie oben (näher im Grundriß bei D und 8). z. Rechts unten: Krospect des untern Oebaudes mit Lweyen karterren und / Kaßins, so Lwiscben denen Losyuets und besagten / Oebaude ligen, links: Veüe du Kalais situes au bout ete. Darüber links: 8. Kleiner I. K. b4og. del., in öer Mitte: Privileg, rechts: Joban August Oorvinus Lculps. Das untere Belvedere mit Queransicht seines Vorgartens, rechts hinten öas Gittertor zu öem „kleinen" Garten vor öem Pomeranzenhaus (siehe unten). Robelgenre. Situation wie oben (näher im Grundriß bei 8, 0 und D). 4 . Rechts unten: Krospect des kleinen Oartens und unteren 6 e- / baudes nacb der Leiten, von dem komeranren / Haus anLuseben, links: Veüe entiere du petit Jardin etc. Darüber links: Lalomon Kleiner Ing. Klect. ^log. del., rechts: Jacob 6 ottlieb l'lieolott s!) Lculps.; darunter links das Privileg, rechts öer Verleger. Blick vom Pomeranzenhaus (vorn außerhalb öes Bildes) vorbei an öem Seitenflügel öes unteren Belvederes (links) über öen „kleinen" Garten, auf dessen Vertieftes Karterre öas Krbabene Karterr mit Kerceaux und 7 Pavillons folgt; im Hintergründe links öas obere Belveöere. Vornehme Spaziergänger, auf öem Rasen und Gartenweg drei Gehilfen mit Schubkarren, Besen unö Rechen bei öer Arbeit. Situation wie oben (näher im Grundriß bei e, s. und b). Nummer 206 Tafel 165 In öer Menagerie, 1734 Nach öen aquarellierten Hanözeichnungen ln der Albertina, jede 24.5x38.3 cm; unsere Wiedergaben 1. 12x16, 2. ii.zxiö, z. 12x16, 4.11.5x16.5 cm. Die vier Blätter tragen unten öle mit öen Buchstaben öer Bilder versehenen Ramen öer Tiere unö Pflanzen in deutscher unö lateinischer Sprache (auf öen entsprechenden Kupferstichen im Anhang öes Klelner'schen Belbeöerewerkes, betitelt: Vorbildung / ^ller aus- landiscben 'kbiere etc., Tafel i, 4 , 6 unö 8 , auch öle französischen Bezeichnungen). Vier Bli Le in öle Fächer öes Hiergartens, öer sich im Halbrunö an öle östliche Schmalseite öes oberen Belveöeres legt. Situation wie oben (näher im Grundriß bei?). Unsere Auswahl wird ergänzt durch eine Fülle bon Grundrissen, Durchschnitten und Ansichten öer Belbeöereanlage ln öem genannten Sammelwerke, welche dle Telle unserer Übersichtstafel eingehender barstellen. >-9 Nummer 207 Tafel 166 Salesianerkirche am Rennweg, 1724 Nach öer Hanözelchnung kn öer Natlonalblbllothek, Nr. 156, 20.5x33.2 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vabrbafte Abbildung, I/3O, trägt öle Legende: Kloster und Kircben der Lloster krauen deß Ordens L. krancisci de Lales, von der Heim- sucbung L. Mariae ge- / nant auf dem Ken-^Veg, von der verwittibten Keyserin ^.malia gestiftet und ^.<> 1717 d. 13. ^aj angefangen ?u erbauen; links: Ooenobium et lemlum Vlonialium Ord. L. krancisci de Lales etc. Darunter links: Lal. Kleiner del., rechts: Job. ^ug. Oor- vinus sculps. Auf dem Kennweg, ln öen beiden ummauerten Vorhöfen öer Kirche unö öes rechts anstoßenden Lale- sianer-Änsbauses unterschiedliche Gatakutschen, Reiter, Diener unö Wachtposten. Die Situation im barocken Stadtbild« zeigen I>u8trL z, Huber: unsere Tafel 8, und de Ponty, S. 76, Nr. 4 und 5, Salesianer Xloster und 2inslians. Nummer 208 Abbildung 2z Waisenhaus am verlängerten Rennweg um 1763 Nach einer Radierung, 26x18 cm; unsere Wiedergabe 14x10.1 cm. « - - ^ 4 ^ "MW? WW« WMK /'/ .0, PH. Gükl, Das Llebfrauen-Walsenhaus am berlängerken Nennweg um 176z Abb. 2z Links oben Maria im Strahlen- 208 kranz (Bruststück), Ln öer Mitte unten Schrifttafel: ^Vabrbaft und eigentlicbe Abbildung des köbl: ^Vaisen Haus Lu Unser I^ieben-krauen auf / den Kenn- / weg Lu >Vienn in Oesterreicb mit der näheren Ortslegenöe bis 1*. Links unten: Kb. Oütl keeit. Dle Datierung ist aus öem nachfolgenden Grundriß hergeteltet. Dorn öer verlängerte Kennweg, hinter öer zellenartigen Anlage nacheinander Lto. b4arco (St. Marx), das Dorf Limering außer der länie, das Neugebaeude das Lcbloß und Kürcben ru Kberstorb LN der Donau, öer Donau 8trom unö öas I^amburßfer Oebür^e. Hleher gehört ein Kupferstich mit den Grundrissen des Parterres und Oberstocks der Anlage, gezeichnet von Melchior Hefele, gestochen von Q. Marc, welcher die Anbauten bis zum Jahre 1769 registriert. — Die Situation im spätbarocken Stadtbllde zeigen Huber, Tafel 1 *V und de Ponty, Seite 77, Kennweeg Nr. 25, Waysenkaus. Nummer 209 Tafel 167 Karlskirche, 1724 Nach der Handzetchnung ln der Natlonalbibllothet, Nr. 165, 21.1x31.2 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte ^bbildunA, 1 / 32 , trägt die Legende: Die Kircbe ät. Larol! Lorromaei, als eines katroni wider die best, wurde von Kesser Larolo VI. als ein Lelübd / vor dem Karndtner Hior ru bauen anAeian^en und 1715 ^ 5. ?ebr. der erste 8tein darru §e1e^t; links: Umplum 8. Laroli Lorromael etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: blieron. 8perlinA sculpsit. Die Kirchenfront gegen die Brücke über den Wien blutz unö die Larntner bastei. Rechts und links hinter Bretterzäunen Baumgärten. Vorn im feierlichen Zug (darunter ein Trupp Edelknaben) eine Hofequipage. Dle Situation im barocken Stadtbllde zeigen I^ustra 5 und Huber: unsere Tafel 6, X-(^. Hierher gehört als zeitlich vorhergehendes Blatt der Stich im Latvnrtk, 4. Buch, Tafel XII <29.7x42.2 cm), mit der Legende: pros^eet cker Irenen Xirciie S. Oaroli öorromaei / velcke Seine Xayserlicli- unck Oatliolisclie ^äayestat, Unser / aller^nackiester Ickerr Ickerr Carl cler Seckste, als eia Aelübck erbauen lasset in Wienn, unveit cker Favoriten; daneben die , französische Übertragung. Darunter links: kiscbers V: L: inv: (Ohne Stechernamen). Dieser Stich trägt links oben im dreifachen Kreise die Inschrift: ^a^nitucko blummorum Xck^äemoriam bluiusl'empli, Lt ^rSento Incisorum, rechts oben im vierfachen Kreise dle Klrchenfassade, darüber: <)vock popvlvs peste biberatvs, darunter: Oivo Oarolo öorom: Lx Vota ^äOLOXVI. Im unebenen Gelände eine Menge typischer Kutschen auf niedrigen Vorderrädern, vornehme Spaziergänger, zwei Mönche und zwei einbeinige Bettler. (Ls folgen auf Tafel XIH der Längsschnitt, auf XIv dle ebenso gegen Mittag gerichtete Seitenansicht und endlich auf XV der. Grundriß — lauter Wertzetchnungen.) Nummer 210 - Tafel 168 Die Rochuskapelle im Spitalsfrieöhof neben der Karlstirche, 1737 Nach öer Handzelchnung ln öer Natlonalblbllothek. Nr. 166, 20.1x31.8 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Wabrbalkte ^bbildunx, IV/20, trägt die Legende: ?ro- spect des Lur^er. 8pitabls-Lotts-^clLer nebst der Lapelle 8. Kocbi / vor dern Karndtner ^bor. a. 8. Laroli Dorromaei Kircbe; links: brospectus 8acelli 8. Kocbi etc. Darunter links: 8. Kleiner I. K. ^1. del., rechts: Lorvinus sculp. Die beiden Kirchen blicken gegen den Wien bluH und öle bastey am Karndtner l^bor. Innerhalb des Bretterzaunes die Kreuze unö eine Grabstete des Friedhofs, durch den ein Priester mit Meßner schreitet. Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen I^ustra 4. Huber: unsere Tafel 6. wie oben und de Ponty. S. 281. Nr. 305. Nr. 211 Aus busira ckecem coronae Vieanensis: Wieden, Abb. 24 Hunbsthurm und Mahlelnsdorf, 1734 (Kupferstich) <77. «« 4 « > > j - 1, ! . Nummer 212 Tafel 169 Paulanerkirche auf der Wieben, 1724 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 167, 20.7x33 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte H.bbildun§, 1/22, trägt öle Legende: Die Kircben ru den ti. bl. Kn^eln samt dern Lloster der ^linoriten Lrüder des 1^. brancisci de baula / vor dem Larner l'bor, erbaut mit KinwilliAUNA und bocbster ^/lildi^beit Ke/sers berdin. II. ißZg. links: ^emplum 8. 8. ^n^elorum etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: bob. ^u^. Lorvinus sculpsit. ^.ub der I^auptstraHen der alten Wieden, rechts vorn ztvelgt zwischen dem Loldenen KreuL (i. Haus) unö dem 8cbwarren ^.dler die ?aulaner Lassen ab, links geht es am Kotben Kotzel vorbei zur kavoriten-Dinie Strassen. Im Vordergrund statt des Bürgersteigs Cröhüget, weiterhin umsäumen zwei Reihen Prellsteine den Fahrweg. Ein offener Sechsspänner wendet um, an der Kirche ein Kramgestetl. Die Situation im barocken Staötbilde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 33, Weiß: Tafel 2, Nr. 36, Angulssola- Marlnonl, Xulk cker Wicken, l,u.8tra 16, Huber: unsere Tafel 9, O-X und de Ponty, S. 262 ff., Nr. 16, 79 und 80. Nummer 213 Abbildung 25 Die (alte) Favorita in der Faboritenstraße vor i68v Nach der Handzeichnung von W. Prämer ln .Archltecturlscher Schauplatz" (Natlonalblbllothek), 46.7x72 cm; unsere Wiedergabe 10.8x16.5 cm. ^ Draufsicht auf die 1683 zerstörte „alte" Favorita ln öer Favoriten Lassen. Oben lfol. 216) trägt ein Greif öas Schriftblatt: Dises ist der Ka^serlicbe / Dust^arten bauorlta / Warou, Karlstirche, 1715, Silber geprägt <55 mm) 'T-tt- (2 s LLLEQ E «-^1 MFM. 'WWS»i ^-»«1 « r Ni I; i: ^-«»'i'U'i «l»»S( ° -n j j N^:M(AMM.Ü4LM. > i i :i N Nr. 213 Wolfgang Wilhelm Prämer, Die Favorita auf der Wleöen vor 1680 (Hanbzelchnung) Abb. 25 genandt, welcher ein vlertel 8 tundt von der 8 tatt, / alwo Ilrr ^la^. die ver- / wittrl)te Kaiserin Kleonora in Corner iliren / 1 u 8 t Lu liaben ptlegt. Dle Situation tvle unten. Zum Vergleiche: v!e lra/serlieke ?n.vor!tL bei Wienn (1672), Nr. 7 in G. M. Discher's Topographie von Nlederösterrelch. Nummer 214 Tafel 170 Dieselbe (später), 1725 Nach der Hanbzelchnung ln der Nationalbibllothek, Nr. 169, 20.5x32.9 cm. Der entsprechende Kupferstich ln >VakrliaLkte Abbildung, II/ 4 , trägt die Legende: kro- spect der Xeyser: kavorrta. a. Oie Ke^: Lurg. d. ?O. ^.ugu 8 t!ner Idolk-Krrclien. / e. 2 urn Idei. OreutL, die ^dinorrten oder Oandlräu 8 Her Kirclie genandt. d. 8 t. ^d!cliael !8 Kirclien. / e. die Ke!t 8 cliul. f. der Kallenberg; links: ?ro 8 pectu 8 0 ae 8 arei kalatii in 8 uburbio vulgo Favorita etc. Darunter links: 8. Kleiner Ingenieur Klect. kdogunt. del., rechts: 6 . v. Ideurnan 8 culx> 8 . An der kavoriten-Idnie 8 tra 88 en in der Dorstadt Mieden. Blick gegen die Stadt mit der alten Reitschule (später Hofbibliothek am Iosefsplah). Vor den drei Haustoren Schilöer- häuschen mit Wachtposten, auch in der unausgebauten Straßenzeile gegenüber ein Wacht- haus mit Gewehrstanö. Besonders eindringliches Pferde- und (männliches) Kostümbitö. In (2 ^7^ GW der Gruppe links vorn ein Mann mit Turban, dahinter zwei Frauen mit Gänsen. Auf dem Fahrweg ein dreispänniger Karren mit Wasserfaß und Schlauch für die Straßenbespritzung. Die Situation im barocken Stabtbilbe zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 35, Weiß: Tafel 2, Nr. 35, Anguissola- Marinonl, ^utk cker Wickea 1 , bustra 13, ferner Huber: Tafel 9, und de Ponty, S. 2Ü3, Nr. 23, Ir. L. irberesiLniscbe ^(rnckemie. Nummer 215 Tafel 171 a. Dieselbe (Grundriß) um 1738 Nach der aquarellierten Hanbzelchnung ln der Nationalbibllothek, Nr. 168, 22x32.5 cm; unsere Wiedergabe 10.7x15.8 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Rr. i, trägt rechts oben (in Übereinstimmung mit der Handzeichnung) im Brustschilö des gekrönten Doppeladlers die Inschrift: Orundriß der Kai 8 erliclien kavordte, 8 arnt deHen Oarten vor dern Kardtner d^lior ru^Vlen; links auf einem Postament: l? 1 an du Obateau et dardln de la ?avorite etc. darunter die Ortslegenöe a-1 ln deutscher und französischer Sprache und der Maßstab für 30 Klalkt(er). Am untern Rande links: Oetzine x»ar 8al. Kleiner, Ingenieur de 8. 8. l'Klecteur de ^da^ence, rechts: d. O. Hielot 8 eulp 8 it. Situation wie oben. Nummer 21Ü Tafel 171 b Die Schießstatt ebenda um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Nationalbibllothek, Nr. 172, 20x32.5 cm; unsere Wiedergabe 9.7x15.8 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 4, trägt die Legende: Oie Kai 8 erlicbe 8 cbieß- 8 tadt in bernelten 6 arten, 80 auf den ^urnier-klatr gebauet worden i 8 t; rechts: Lorp 8 du Latirnent etc. Darunter links: OeH. p. 8 . Kleiner, Ing. de 8 . 8 . l'Kl. de ^da^., rechts: 6 . O. Ideurnan 8 culp 8 . Dle vier Schießstänöe Ln schräger Aufreihung, aus den zwei vorderen wird geschossen. Das Gebäude dahinter hat einen erhöhten Mitteltrakt, in den drei Fenstern des Halbstockes Trompetenbläser und ein Paukist. Daran stößt rückwärts im rechten Winkel die Tribüne, zwei Etagen, mit Schießscheiben geschmückt und mit vornehmen Zuschauern — unten Herren, oben Damen — dicht beseht. Der Schießplatz links ist beiderseits durch Wachtposten abgesperrt. Situation tvle oben lnäher im Grundriß bei i). Nummer 217 Tafel 171 c Favorita (Blumenparterre) um 1738 Nach der Handzeichnung ln der Nationalbibllothek, Nr. 170,19.9x35 cm; unsere Wiedergabe 9.7 x17 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 2, trägt die Legende: kr08pect der Kai8erl!clien Kavorita. necli8t dern 6ebau anLU8elren; rechts: Vüe du dardrn etc. Darunter links: Oeßine p. 8. Kleiner, Ing. de 8.^. 8. ?K1. de Vlay., rechts: 3 . Lorv!nu 8 8 culp 8 . Das dem Gebäude vorgelagerte achtteilige Parterre mit einer Fontäne. Mehrere lustwandelnde Herren. Situation tvle oben (näher im Grundriß bei c). 9 Nummer rig Tafel 171 ck Dieselbe (Vor dem Lustwäldchen) um 1738 Nach der HanLzeichnung in der Natlonalblbllothek, Nr. 171, 20.5x32.4 cm; unsere Wiedergabe 10x15.7 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. z, trägt öle Legende: pro- spect gegen das I^ust-^Valdle in obgedacliten Xaiser. / Pavoriten-Oarten; rechts: Vue clu petit bois de la sus dite pavorite,Taille / en pspaliers. Darunter llnks: Oeh. p. 8. Xieiner I. X. KI., rechts: 6. O. pleurnan sculps. Blick vom Springbrunnen auf das Nasenparterre, auf dle erste Ctage der beldseltlgen Blumenbeete und auf öle ztvelte des Lustwälöchens lm Hintergründe. Auf den Wegen mehrere mllltärlsche und modische Spaziergänger, an der Steinbrüstung llnks ein vornübergebeugter Mann, schräg dahinter ein Kleriker mit Begleiter. Situation kvle oben (näher lm Grundriß bei ck und e). Nummer 21- Dieselbe später, 1747 Nach einem Kupferstich, 36 (38.3) x 53 4 er»; unsere Wiedergabe 12.2x16.2 cm. Abbildung 26 Links oben lm Gewölk trägt ein Adler ein Medaillon mit den Profllbitönissen Franz I. und Maria Theresias, daran lehnt ein weiblicher Genius, um dessen Tuba ein Schrlftband: parentes patriae flattert. Nechts oben eine Papierrolle, worauf: bloeti ^.ugustorurn / prancisci Pt Mariae 'plieresiae Irnpp. / Indulgentia Pt piberalitate / In / Lon- legiuni klobilis Iuventutis Lonversi / ^nno KI. O. LO. XPVI. Unten, etwa ln der Mitte, über dem Nanöbalten: 7. Klanskeldt fecit. Ein zweiter Zustand der Platte trägt auf dem Balken selbst noch die Adresse: p. p. Job. Lertli. et pranc. de Paula / Lornites de 8cbaipgotscbe.) Draufsicht auf die Bau- und Gartenanlage. Spärliche, winzige Staffage mit dem zeitgemäßen Nobelgenre. Situation wie oben. Nummer 220 Tafel 172 Gartenschloß Althan auf der Wieden um 1720 Nach zwei Handzelchnungen (lavierte Feder) ln der Albertina, jede 28x94 5 ca»; unsere Wiedergaben 10x34 und 10x34.5 cm. 1. In den ausgesparten Ccken unten, llnks: prospect des gartten Ibro / Hock Oratkl: pxcell: Herngralken von ^.ltban, nacb den lieben gereiclinet / von Josepli Haas Ingenieur / lyrolensis; ^chts die prklalirung zu den Buchstaben ^ bis X der Ansicht. Dle nähere Ansicht des Gartenpalals, links öle Wiedener pavorita, rechts öle Lustschlösser 8tarenberg und pngelsbirclier (siehe unten). 2 . In den ausgesparten Ccken unten, links: prospect des gartten / Ibro Hock Oräikl: pxcellenr / 6errn Oralken von ^.ltban. / 8arnbt denen unibligenden orten / der 8tadt V^enn / wie 8olcbes / gegenwärtiger Pis anreüget. / del: v. Josepli blaas Ingenieur / lyrolensis; rechts öle prldalrrung zu den 2 z Nummern der Ansicht. ?-9 -M ch- qx,' »^ ^ L_- .7.' Eiö-ir?»» » - » » » ' Nr. 219 I. Mansfeldt, Dle Favorita auf der Wieden, 1746 (Kupferstich) Abb. 26 Ausblick von der Terrasse des Althan'schen Gartens lm 8cbauniburger Orund zwischen dem Klaryuis prieegebau und der Wiedener pavorita auf die westlichen Vorstädte bis zu den Hügeln. Die Situation lm barocken Stadtbilde zeigen Anguissola-Marlnonl, cker Wicken Nr. 12, I^nstra 21, Huber: unsere Tafel 9. ^ 1 ,-WX und de Ponty, S. 264, ravoritea-I^inie Strassen Nr. 32, ^äicl». ^os. 6r. v. ^Itkann. Nummer 221 Tafel 173 Die Lustschlösser Starhemberg und Cngelskkrchen auf der Wieden um 1715 Nach dem Kupferstich in den „Prospekten", Blatt 29 et zo, 22x33 3 er». Links unten der Titel auf einer Blattrolte: Oebäude 8r: Hocbgrätkl. pxcellenr / pln.'pbornas 6undacber6ratken von / 8tabrenberg, obnweit der Xaiserl: pavorita; darunter: Saison de plaisance de 8on pxce11ence KIngr.1e OomteHioina86undLccLr de 8tabrenberg etc. Darunter: L. Das pngelsbircbneriscbe Oebaude; darunter: Klaison de plaisance du 8r: Lngelsbircbner. Unter dem Nanöe, links: I. p. p. d'p. del., rechts: I. Delsenbacb scul. 89 ^ Don elner unverbauten Parzelle geschleöen, sind öle belöen Gartenschlösser im 8cüaurnburAer Srund als äußerste Posten öer^Vieden ln das Hügellanö vorgeschoben. Rechts vorn auf elner Rasenwelle zwei Reiter, öle öen Ausbllck genießen, ein dritter, öer hinabstelgt und zwel Jungen lm Spiele. Sonst allerhand Kteinfigürliches. Dle Situation im barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Anguissola-Marknonl, cker Wicken Nr. 13, I«ustra 22 und 2z. ferner Huber: unsere Tafel 9, L?-VW und de Ponty, S. 265. ^n cker Ickanxtstratze, «rite Wieckea Nr. 50, Onnckaeker Orak v. 8t«riirernber§ und Nr. 51, ckosepk Orak v. WiackisclrAratL (später Palais Crzh. Rainer). Nummer 222 Tafel 174 Das Lustschloß Starhemberg um 1725 Nach der Handzeichnung lm Museum öer Stadt Wien, 20.3x32.2 crn. Rechts unten öle Legende: prospect des t^oeliAräklielren (Wartens, sarnbt Oebau mlt öen näheren Ortsangaben a bis li; links: Veüe du dardin et Palais de 8. L. 1 e Oomte de 8tarlienber§ situe sur 1 e ßsrand Lliemin de 8t. Paul. Darunter links: Oeßine x>ar 8al. Kleiner InZsr. — Die Zeichnung entstand, nach ihrer unreifen Faktur, vor 1725. Draufsicht auf die gesamte Anlage; links öle Mautsieölung am Favoritner Linlenwalt. In öen Mittelweg fährt ein ehrerbietig begrüßter Sechsspänner. Situation tvle oben, dazu für die Mautsieölung noch Huber: unsere Tafel 9, kO-X und de Ponty, S. 263, kavoriten-Ickaie Strassen und ^Ilee^veA aacli St. I^iarx, Nr. 24. 25, 28 bis 31, darunter ir. k. LisArnbe und dle ^lantiiitänser der Laniro- Ueputatioa, des ir. Wee^arnt» uud IckolrLnfsciilLAs. Nummer 223 Tafel 175 a Rasenparterre um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner kn öer Natlonalblbliothek, Nr. 174, 20.2x32.2 er»; unsere Wiedergabe 10.2x16.2 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Partie aus dem Vorüof mit landen besetzt. Auf dem Rasen ein vornehmes Paar, rechts ein Gärtner mit Handtasche. Situation wie oben (näher ln unserer vorhergehenden Tafel bei b). Nummer 224 Tafel 175 b Im Berceau um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln der Natlonalblbliothek, Nr. 176,19.5x32.3 crn; unsere Wiedergabe 9.8x16.6 crn. Das Blatt trägt keine Legende. Partie aus dem Oroßen l^ust-Oarten hinter dem Schlosse. Das Oval öer Laubengänge wird von Portalen und Lattenwerk durchbrochen. Dorn springt ein Hündchen gegen einen Herrn, rechts schleppen drei Männer eine Walze. Situation wie oben (näher auf unserer Tafel bei e). Nummer 225 Tafel 175 c Botvling-green um 1738 Nach der Handzeichnung von S. Kleiner ln öer Natlonalblbliothek, Nr. 175, 19.9x32 crn; unsere Wiedergabe 10x16 crn. Das Blatt trägt keine Legende. Getrepptes Rasenparterre, umgeben von Kastanienbäumen und Hecken. Robelteute, ein Kleriker, ein Gärtner. Situation wie oben. Nummer 226 Am Ende des Gartens um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln öer Natlonalblbliothek, Nr. 173, 20x33 er»; unsere Wiedergabe 10x16.5 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Durchblick Ln öer Mittelachse öer gegen öle kavoriten-Idnie gelegenen Gartenhälfte zum abschließenden Belvedere. Im Parterre mehrere Personen beim Springbrunnen, ein Herr beschreitet die Treppe zur ersten Etage, auf öer zwei Damen lustwandeln. Links sitzt ein Mann auf einer Bank, rechts schert ein Gärtner die Hecken. Situation wie oben lauf unserer Tafel näher vor H. Nummer 227 Tafel 17Ü Eine Seitenallee um 1738 Nach öer Handzekchnung von S. Kleiner ln der Natlonalblbliothek, Nr. 177, 20.7x32.5 crn. Das Blatt trägt keine Legende. Zwischen öen liegenden Figuren öer Flora und Diana öffnet sich, über einer Ovaltreppe, öer Blick in eine Allee mit Statuen zwischen Taxuskegeln und Pyramiden. Fünf Spaziergänger. Situation tvle oben. Nummer 228 Tafel 177 Das große Boskett um 1738 Nach der Handzelchnung von S. Kleiner ln der Natlonalblbliothek, Nr. 178, 20.5x32.4 ein. Das Blatt trägt keine Legende. Überblick des Bosketts mit Polygonen Heckenwänöen. Dorn kommt eine offene Sommerkutsche vorbei, links ein Gartenscherer auf seinem Gestell, daneben Schere, Rechen und Besen. Situation wie oben. Nummer 229 Tafel 178 Das Belvedere um 1738 Nach der Handzelchnung km Museum der Stadt Wien, 24x33.5 cm. Unten rechts: prospect des I^ust-und>V0lin-6el)äude ru Knd des Oartens; links: Veüe du Latinient etc. Darunter in öer Mitte: Oetzine par 8alornon Kleiner, Ingenieur de 8. ^1t. 8er. 1. Klect. de ^a^ence. Das Idiritere XVolin-Idauß, durclisiclrtißs auf der Höhe öer Anlage, dahinter das Torgitter. Nr. 230 (G. M. Bischer) Margarethenkirche kn Mahlelnsdorf, 1672 Abb. 27 (Kupferstich) ,.L,S - SMc «KM KM s Im Garten, auf der Terrasse unö öer Treppe verschiedene Nobetleute, rechts ein Diener mit Blumenkorb. Situation wie oben (näher auf unserer Tafel bei t). Nummer 230 Abbildung 27 Die Kirche in Margarethen, 1672 Nach öer Radierung in S. M. Dlscher's.Topographia Archkd. Austrae Inf.', Tafel47,10.5x15.5 cm; unsere Wiedergabe 6.2x10.1 ca». In öer Mitte oben: 8. bdar^retten / an der XVienn, unten: XVienn ?1u88. Seitenansicht öer Margaretenkirche in öen Hügeln von bdatrel8dorf. Die Situation zeigen Angulssola-Marlnonk unter 8. und I^ustra, 26. Nr. 231 Aus I-astrL ckecem coroaa.e V!enaeas!8: Lalmgruben Abb. 2g (Marlahllf), An der Wien, Wlnbmühl, Gumpendorf (Im Schöpf) und Magdalenengrund, 1734 (Kupferstich) ^<>1660, aber / nacb der LelaAerun^XVien ^1687 von Xe^. Deopoldo I. wieder erneuert, a. Carnieliter Oio8ter. b.^urn blecbernl'burn; links: l'enipluni 8.do8ex>bi etc. Darunter links: 8al. Xieiner del., rechts: dob. ^.u§. Lorvinus 8cu1p8it. ^.n der Idaupt8trL88en der Dairn^ruben. Rechts zwischen dem Haus zum blobren unö dem Llecbernen l'burn geht es zurXVindrnübl Oa88en, öer Grenze zwischen öen Vorstädten DainiAruben und Klaria Idilk. Auf dem unebenen Gelände wimmelt es von Höckerinnen unö diversen Krüppeln und Bettlern. Links vorn ein Naufhanöel. Die Situationen im barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel 1, Nr. 32, Weiß: Tafel 2, Nr. 37, Angulssola- Marlnonl (wo die Dorstadt noch Im 8c1iiE ocker 8ckoxlk heißt) ol, ferner Huber: unsere Tafel 10, L-8'I' und de Ponth, S. 101, Nr. 19 und S. 172, Nr. 4. Nummer 233 Tafel igo Maria Hilf, 1724 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. gg, 22.5x33 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^VabrbaK'te ^bbildunA, 1/25, trägt die Legende: Die Xircbe bey bdariae Idülik auf der Deiniß^ruben bat al8 eine Lapelle ibren Or8prun^ Aenonnnen ^.o 1660. / ^18 eine Xircbe aber ^ 1689. wird von den Xe^ulirten Oei8t1icben 8. ?auli oder Larnabiten adniini8trirt; links: demplurn L.V. ^.uxi- ÜLtrici8 etc. Darunter links: 8a1. Xieiner del., rechts: Job. Oorvinu8 8cu1x>8it. ^uf der IdauptLitraLLien linker ^and, jenseits öerWinö- mühl-Grenze öerDeim^ruben gegen die Vorstadt Klaria Idilf. Links das XolleA deren Die Situation im barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 40, Angulssola-Marlnonl, hier Im 8c1»ilko cker 8 cköx^ e, I^irstra 19, ferner Huber: unsere Tafel 10, und de Ponty, S. 172, Nr. 14, XolleA. ckere» ?. ?. LLraabit. Matthias Donner, Stiftskirche, ohne Jahr, Silber geprägt (45 mm) ?. ?. karnabiten, rechts das Haus zum TcbwarLen l'bor. Der Dorhof öer Kirche ist gegen die Straße durch eine Mauer mit Torbau abgeschlossen. Vor der Mauer eine Reihe von Kramstänöen mit knittrig gebogenen Flechtöächern, rechts ein Rechen zum Trocknen von Kleidungsstücken. Im Vordergrund ein dreispänniger Heuwagen, ein stößiges Pferd, eine Frau mit Schubkarren unö ein Schweknetreiber. Nummer 234 Tafel igi Nummer 232 r°s-l,7, Gartenpalais Kaunitz mit Ausblick nach Sübost um 1760 Klosterkirche der Karmeliter auf der Laimgruben, 1724 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbliothek, Nr. 87,19.5x30.9 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln ^Vabrbaikte H.bbi1dun§, 1/23, trägt die Legende: Die Xircbe ät. Io8epb8 und Larnieliter Olo8ter auf der Deirn-Oruben wurde erbaut Nach dem Gemälde von T. Bellotto ln der Sammlung Graf G6zä Anbrassy-Bubapest, 133x235 cm. Ausblick von einer Terrasse mit zwei Herren und zwei Bedienten, deren einer eine Tasse mit Glas öavonträgt, während öer andere einen Brief vortiest. Zwischen öer Kirche ^ariabilf und dem Gartenpalais öer XaunitLi8cbe (Karten, dann querüber die Straße ^uk der Windrnübl, dahinter die Häusergruppe am 8tadtl unö das große Wehr öer VVien, in öer MHZ» ZWMH Ferne öle südöstlichen Vorstädte zwischen der Xarlrsldrche auf der treuen >Vieden und 8t. klorian ln t^icho^dorkk. Die Sltuatlon lm spätbarocken Stadtblld wirb fixiert von Huber: unsere Tafel 7, ^1 und de Ponty, VorstLckr bÄLriL tlilf, S. 17z, ^»rf cler ffLuxtstr-rssen linker I-lLncl. Nr. 21, wirrst XLUmtrisclie OLrten. Nummer 235 Tafel 182 Der kaiserliche Marstall vor dem Burgtor, 1725 Nach der Hanözelchnung ln der Nationalblbliothek, Nr. 8-, 20x49.5 c«; unsere Wiedergabe 14.2x35 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vahrhaikte ^.ddildunA, II/8, trägt öle Legende: kro- 8pect lüro Köm. XayHer: und Xönißf: Eathol. H4a^e8tät neüerhaueten ^ar8ta1l8 von dem kurA-l'hor anLU8ehen. a. 8t. 3o8ephi / k. k. Larmeliter L1o8ter. 8. Mariae Hüllk. e. 8t. Mariae 1*ro8t kiarr-Xirch oder 8t. Olrich. d. I^eü Lau. e. Die Vor- 8tadt der 8pi1e1-kerßf ß^e- / nandt. f. Oie Vor8tadt auf der I^aimAruben. A. kin 8tück. vom kür8t 1 'raut 80 n. Oebäude; links: Kro8pectu8 etc. X<^ui1i8 etc. Darunter links: 8a1. Xleiner klect. KloAunt. (!) del., rechts: 3. Oorvinu8 8culp8. Draufsicht auf den (zum Teil Entwurf gebliebenen) kaiserlichen Marstall und seine Umgebung vor dem Lur§ l'kor im Vordergrund der Dorstadt 8p!ta1ber§. Klelnfiguriges Robetbilö mit allerhand Kutschen, Reitern und Fußgängern vor dem Gebäude und in seinen Höfen. Nummer 237 Tafel 183 Maria Trost, 1724 Nach der Hanözelchnung ln der Nationalblbliothek, Nr. 91, 20x32.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wahrhafte ^.ddildunßf, 1/33, trägt öle Legende: Die Xirclie 8t. Marien 1*ro8t oder Key 8t. Olrich vor der 8tatt, antanA8 erbaut ^.<> 1674 aukXo8ten deß / H.bbt8 von denen 8cbotten und anderer andächtigen Lhrwten; aber ru der renovirten Xirch i8t der er8te 8tein 1721, den 21. ^pril gelegt worden; links: krv8pectu8 l^empli Mariae L0N8o1atrici8 etc. Darunter links: 8al. Xieiner del., rechts: 3c>h. ^.ug. Lorvinu8 8culp8. An der Lurgga88en in der Vorstadt 8t. Ulrich (später 8pitalderg). An den Bürgerhäusern, öle lm Anschluß an das rechte Eckhaus zum Oro88en wilden ödann auf dem abschüssigen Gelände zum ?latLel stehen, werden die Schilder sichtbar, drei Schenken haben ausgesteckt. Dorn, zu beiden Seiten der Dotibsäule, fahren ein nobler Viersitzer und ein Karren mit Weinfässern vorbei, zwei Männer tragen eine Bahre, auch sonst mannigfache Proletarier. Die Sltuatlon lm barocken Stadtbllde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 30, Welß: Tafel 2, Nr. 39, Angulssola, Marlnonl b, Dustra 4, Huber: unsere Tafel 10, ^-8. und de Ponty, S. 234, Nr. 18 ff. Dle verwirklichte Gestalt der Anlage und ihre Situation km barocken Stadtbllde zeigen Dustra 1, Huber: unsere Tafel io, 8bi-V, dazu de Ponth, S. 234, In cker breiten Orrssea Nr. 1, Niro k. k. b^Ljesteit 8tLl1nnA. Hleher gehört der zeitlich vorangehende Stich lm Lntvmrik, 4. Buch, Tafel XVI <28 8x4x415 cm), mit der Legende: prospect oles Orossen bienen Xayl: 8tLl1s vor 600 pferchte, welcber / unjero im I»LN beAritken ist. cher grosse tiotk ein OLrronsel char- / in» rubatten. 8. nmxiiiteLtrnm vor chie 2nsciiLner, nnter cheH- / «rrcachen chie ^va^en 8cbupfen sinch. 0. Die pfercht 8cbwemme. 8. Die vorstLcit DeimArubea. 8. vorsts-cht 8t. vlrict». Daneben die französische Übertragung. Darunter links: piscbers V: 8: (Ohne Stechernamen). Winzige, käferartkg kribbelnde Staffage. Nr. 236 Aus Dustra cheeem coron-re Vienaensis: Sk. Ulrich Abb. 29 und Spittelberg, 1734 (Kupferstich) Nummer 238 Tafel 184 Palais Trautson (mit Stadtbild) an der Hofstallstraße, 1711 Nach dem Kupferstich im 8nv>vnrir, 4. Buch, Tafel VII, 26.2 (^3.5)x42.2 cm. Unten der (mitgestochene, aber nicht auch mitgerahmte) Titel: Veüe et ?er-8pective de 1'Hötel, du Jar-din et de 1'Orangerie, c^ue 8on ^Iteße ^4on8eigneur 1e / krince de 1*rLutti80n, Orand-^lLitre de 1a Lour Imperiale, fait bätir a Vienne cet an. 1711. Darunter in der Mitte: a. kaudourg 8a!nt Olric. b. kaudourg 3o8eph. Darunter links: 3v8: Xmanu: ki8ctier8 d'Xrl: deline: Rechts (gelegentlich fehlend): Lenjamin Xenchel 8cu1p. Vie. Gesamtansicht des Palastes mit Garten und Orangerie in der Dorstadt 8t. Ulrich mit seiner Umgebung: vorn führt die Straße gegen das Lurg-^hor, links ein steigendes Gäßchen zum klatrel, rechts wird unter Hügeln die neue 3o8eph8 8tadt sichtbar. Allerhand Spaziergänger, Reiter und Karossen, von denen etliche reihenweis vor dem offenen Gartentor warten, rechts vorne zwei Mönche und eine Gruppe mit Rückenkörben. Die Sltuatlon dieses und der vier folgenden Blätter zeigen nacheinander Steinhaufen D8-P (OraK^ vor» l'rLiLtsolia), Dustrs. i, ferner Huber: unsere Tafel io, IX-I' und de Ponty, S. 216 ff, beginnend mit plLtrel Nr. 1, I-IunALriscbe OuLrcie. Nummer 239 Tafel i85 Dasselbe (mit näherer Umgebung), 1725 Nach der Hanözelchnung in der Nationalblbliothek, Nr. 90, 20.4x33 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^Vahrhaikte ^.HHUdun§, 11/21, trägt die Legende: kro- 8pect de8 kur8t. 1*ra.ut8om8chen kalatii, Ihro Köm. Xey: und Xänißf: Klay: / Ohri8t 63 »».»WW.».« »MetMfj HoKrneistern vor dem Lur§- 1 'bor be^ 8 t. Glricb. a. Der ?. ?. Gapuciner Xircben. / b. die Döbel kastey; links: krospectus kalatit ^rautsoniani ete. Darunter links: 8 . Xieiner Inßs. Llect. ^loAunt. del., rechts: I. Gorvlnus sculps. Schrägansicht des Palastes mit seiner näheren Umgebung. Hinter öem Palisaöenzaun ein Degenöuell, öas öie allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkt; selbst öie Bettlerin, öie ihr Wickelkind neben sich liegen hat, und ihr Junge erheben aufgeschreckt öie Arme. Auf öem beschatteten Bastekeck lungern zwei Nichtstuer, der eine raucht ein Pfeifchen. Die Situation im barocken Staötbllöe wie oben. Nummer 240 Tafel i8ü Dasselbe (Fassade) um 1712 Nach öem Kupferstich ln öen »Prospekten*, Nr. 2l, 22.2x32.6 cm. Unten der Titel auf gerolltem Schriftbanö, links: Des kurstllcben 1 >autbsoniscben Gebäudes / vordere 8 eite, nacb der Lur§ Lu; rechts: Lacade de l'blotel de 8 . ^ 1 t. k^n§r. 1 e ?rince de 'Lrautbson, vers 1 e Gbateau Imperial. Darunter links: L. L. d'Lrl. del., rechts: Delsenbacb scul. Die Schauwanö des Palastes gegen öle Burgbaste!; öie Haustiefe tvirö nur öurch öen Torgang und öle Pfellersteltungen in öen Ausschnitten öer beiden Seitentüren gegeben, rechts und links teere Löcher. Zwei Neiter, eine Gatakutsche mit zurückgeschlagenem Ieltöach, daneben ein bettelnder Krüppel; links zwei Mägöe mit Hanökörben (öie eine auch mit einem runden Henkelelmer auf öem Kopf) und ein mühsam borgebeugtes Weib. Situation tvle oben. Das Blatt folgt öem größeren 129.5x42.7 cm), aber nur noch dünneren, schattenschwächeren und öurch die «bgeblenöeten Fenster und Türen vollends auf öie Schauwanö isolierten Stiche km Lntwru-K', 4. Buch, Tafel VI, mit öer Unterschrift: Pace cl'u» OSte cle 1 'ttotel, oue Soa ^IteHe bäoaseiAneur I,eopolck, prince cke l'rLlitUson, / öranck-^Litre cke I» Oour cke Sa ^Ljeste Imperiale, a kalt bLtir a Vieane au ?auxbour§ vis L vis / cku Palais Imperial. Darunter links: Inventee et orclonnee par ö. piscliers ck'^rlaelrea, rechts: ckeHinee par I. p. cl'T. soa Pils, darunter weiter rechts: Lrave par O. paAellrreelit et PLelkel Vienne. Nummer 241 Tafel 187 Dasselbe (Gartenseite) um 1715 Nach öem Kupferstich ln den .Prospecken*, Nr. 22, 22x32.9 cm. Unten öer Titel, links: Des kurstllcben l'rautbsoniscben Gebäudes / krospect von der 6 arten- 8 eLte; rechts: Veue de l'Hotel de ödn§r: 1 e ?r!nce de / Irautbson, du eote du Cardin. Darunter links: X. L. v. Lrl. del., rechts: Delsenbacb sculp: An öle Gartenfront öes Palais reicht links im HLntergrunöe ein kleiner Ausblick auf öen Staötwall, vor öem Hause öle zugeschnittenen Hecken, Topfpflanzen und öle breiten Ornamente öes Blumenparterres, rings um öen wiöerspiegetnöen Springbrunnen lustwanöelnöe Gruppen, darunter ein Paar mit einem Pagen als Schleppträger. LZ Situation wie oben. MM Nummer 242 Tafel 188 Dasselbe (Orangerie) um 1715 Nach öem Kupferstich ln den »Prospekten*, Nr. 23, 22.3x32.9 cm. Unten öer Titel, links: krospect des kurstlrl'rautbsoinscben kornerantren-I^LUses; / In deßen Glitte ein Ovaler 8 al; rechts: Veue de kOran^er-ie etc. Darunter links: D L. L. d'Lrl. del:, rechts: Delsenbacb sculpsit. Die Draufsicht auf öen Garten öes Palastes und sein Gewächshaus mit öen Orangenbäumen zwischen öen Bogen öer offenen Seltenhallen, überragt bon öen Häusern und Hügeln öer borstäötischen Umgebung. Vor öer schräg öurchziehenöen Gartenmauer zwei bockende Pferde mit ihren Knechten, zwei Galakutschen, zwei Mönche unö ein Bettler, im Garten Spaziergänger, darunter zwei Damen, denen ihre Pagen mit aufgespannten Sonnenschirmen folgen. Situation wie oben. Nr. 243 Aus I^ustra ckeeem eoronae Viennensls: Iosefstaök Abb. 30 unö Lerchenfeld, 1734 (Kupferstich) .. ^SSWWKV Palais Rofrano an der Auerspergstraße, 17 Nach öer Hanözelchnung kn öer Nationalblbllothek, Nr. 92, 20.7x32.8 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbaikte ^bbildun§, 11 / 25 , trägt öie Legende: kro- spect deß Gebäues Ibro Lxeell. "kit: »errn blerrn kdarc^uis de kofrano krintL / von Gopece vor dein Lur§- 1 'bor an der 7 osepb 8 tadt. a. Lin 8 tüeD deß kurst. 3raut8olin!8elien ?LllL8t; links: ?ro8pectU8 kalatii ^4arcliioni8 de Kofrano etc. Darunter links: 8a1. Kleiner InA. Klect. l^loßf. viel., rechts: Lorvinu8 sculps. Am Glacis der Jorrepli 8tadt gegen die kaiserliche Burg. Cin offener, diesmal biersihiger Sechsspänner fährt in den umgitterten Dorraum des Palastes, links vorn weidet eine Ochsenheröe. Dle Sltuaklon lm barocken Skadtbllöe zeigen «nach Steinhaufen k6-?()k., OrLtk von >Ve 1 tr,) I^nstra. i (Com. cke Liaslr^), Huber: unsere Tafel io, 1 ^unü de Ponty, S. 66, cler OlLcis tzetzea cler 8tLclt Nr. i, kürst von ^uerspertz. Nummer 245 190 Maria Treu mit Kolleghaus in der Iosefstabt, 1724 Nach der Hanözelchnung ln öer Natlonalblbllokhek, Nr. 93, 20.8x33 cm. Der entsprechende Kupferstich in WalirkaLke ^.ddildunA, 1/24, trägt die Legende: Vas OolleAiuni derer ?. ?. piaruni 8cliolarunr, 80 Olerici Keßful. sind, r-arnbt der?5arr- Kirclien / 8. Mariae-l'reü in der 3o8epli 8tadt, nalun Lliren ^.nfanA ^ 1698 . lllcks: Lolleßsium k. k. kiarurn 8cliolaruni etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: ^oli. ^ußs. Oorvinus sculpsit. Die Piaristenkirche und ihr Schulhaus. Das Hufeisen des Dorraumes ist gegen öle Straße gesperrt durch eine Reihe von Statuen, Pflöcken und Bäumen in dreieckigen Holzverschalungen. Aus dem rechten Schulhaus geht ein Zug von Novizen zur Kirche. Auf der Straße wird von einem Karren mit Ochsengespann und Dorpferö ein großes Weinfaß abgeladen. Dle Sltuaklon lm barocken Skadtbllöe zeigen nacheinander Anguissola-Marinoni. ^osexlr-8tLtt, Oolletzlum clerer ?. p.pisrum 8cdolLrum, I^uxtra 4, ferner Huber: unsere Tafel 10, 0-88, Nr. 106 und 107. Nummer 246 Abbildung 31 Dasselbe später, um 1760 Nach einem Kupferstich 41x32.3 cm; unsere Wiedergabe 10.5x8 c"- Oben ln der Mitte ein Madonnenbild Ln Gewölk und Strahlenkranz, getragen von zwei Putten, darüber: Vir^o Fidelis, unten: Oie Kirck deren W. XV. K. K. ?. k. 8clio- larum Kiaruni in der 3o8epli-8tadt. Rechts unter dem Stlchrand: ^o: Oliri§t. XVinl^ler, sculpsit. Die Kirchenfassaöe mit Ftügelstuhen. Situation wie oben. Nr. 246 L. Winkler, Piaristenkirche ln der Iosefstadt Abb. 31 um 1760 «Kupferstich» Nummer 247 Tafel 191 Gartenhaus des Erzbischofs von Valencia im Strozzischen Grund, 1725 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. -5, 20.1x32.9 cm. Der entsprechende Kupferstich ln WalirliaLkte ^.ddildun^, 11/31, trägt dle Legende: ?ro- 8pect deh Vorlrolk8 und 6arten 6eväude8 deh Krr-Li8cliotken von Valence; links: kro8pectu8 etc. ^rclii-Kpi8copi de ValentiL. Darunter links: 8. Kleiner In^en. Kl. ^loßf. del., rechts: 3. Oorvinu8 8culx>8. Das Gartenschlößchen an der K-Ü8er 8tra88en lm 8trorri8cven Orund. Hinter dem geschweiften Gitter öer Dorhof mit Schwanenbassln und Springbrunnen, ferner dle doppelte Freitreppe zum Haus, beiderseits dichte Baumgärten. Ausfahrt devote Begrüßer, Patres; vorn springt ein Hund aus seiner Hütte. Die Situation im spätbarocken Stadtbllde zeigen I,ustrL u, Huber: unsere Tafel io, t§0-(^8 und de Ponty, S. 244, cler ^osepüstaelr Nr. 10, /oüruu Or»k von Llrockecle «später Zlbllmädchenpenslonat). Nummer 248 Tafel 192 Gartenpalais Schönborn in der Laudongasse (Grundriß) um 1737 Nach der aquarellierten Handzeichnung von S. Kleiner ln der Natlonalbibllothek, Nr. 99,19.5x32.2 cm. Das Blatt trägt keinen Titel, Wohl aber unter dem Familienwappen öle Ortsangaben ln französischer und deutscher Sprache L —li. Die Situation im barocken Stadtbild zeigen l,ustr» fkl. ^IskerrLus) 20, Huber: unsere Tafel n, ^8-1' und de Ponth, S. 3, mLclrt von ckem kclc k>lo. 12 ckie kiotere ^IstertzLssen lriuLut l.>»1rs Nr. 15, nutzen krveiu Orack von 8ckönborn. Nummer 249 Tafel 193 Straßenansicht, 1737 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 100, 20.3x32.7 crn. Der entsprechende Kupferstich ln WalirliLlkte ^.ddildunA, IV/24, trägt dle Legende: ?ro- 8pect de8 I-Iocli-Oräiklicsten 8cvön1)orni8clien 8omer-kLlLi8 / liinter der ^l8ter 6a88en; links: Kro8pectU8 p08teriori8 ae8tivi KalLtis 8clrönborniLNLe Lorniturn ^LMtliae. Darunter links: 8al. Kleiner I. K. ^4. del., rechts: 3. Oorvinu8 8culp. Das Palais ln der Hinteren ^l8ter Oa88en. Cin Mann mit mehreren kreuzwels gebundenen Brettern auf den Schultern, eine hochgeschürzte Dienststau mit Lintaufskorb, zwei Mönche, begrüßt von zwei Jungen. Situation wie oben «näher km Grundriß bei »». Nummer 250 Tafel 194 Gartenfront, 1737 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalbibllothek, Nr. 101, 19.1x32 cm. Der entsprechende Kupferstich in ^ValirliLikte ^bbildunS, IV/25, trägt die Legende: Innerer; ^N8even de8 vorigen ?1ocli-6rälk1. 8ckönborni8clren 8ornmer / ?Llal8; links: ?ro8pectu8 interioris etc. Darunter llnks: 8a1. Kleiner I. K. ^l. del., rechts: 3.^. Lor- vinu8 8cu1p8. Neben öer linken Tür zwei Fässer, aus dem Mitteltor fährt ein Sechsspänner, rechts vorn zwei Hunöe. Situation wie oben. Nummer 251 Tafel 195 Übersicht, um 1737 Nach einem anonymen Stich, 35(37.5) x 52 cm. Unten llnks: kro8pect de8 6raf. 8cliönborn. Oarten !n der^.l8ter Oa88en ruXVlenn / H.. die Orott mit einer Oa8cada. L. der ?1atr, worauf die XVel8cbe baunier 8telien. L. ein verdeckter 6an§, von I^inde. / O. die Kin8atre für die ^Vel8clie bäurn, obenauf mit >Volin (Quartier. K. die Ol)8t u. Kräuter Oarten. Vier Labinett von daxi8; rechts: ?ro8pect del Oiardi etc. (Ohne Zeichner- unö Stechernamen.) Draufsicht auf öle Gartenanlage bis zur Grotte, eingebettet ln öen Baumgärten öer bor- stäötischen Umgebung. Noble Spaziergänger. Diesem instruktiven unö zuverlässigen Blatt liegt scheinbar eine wertvolle Zeichnung zugrunde, deren Qualitäten noch aus öer ölckschattlgen, flau beleuchteten unö figurensteisen Vermittlung des Stiches Herborkommen. Situation wie oben. Nummer 252 Tafel 196 Komödienparterre gegen die Grotte um 1737 Nach öer Hanözelchnung bon S. Kleiner ln öer Natlonalbibllothet, Nr. 102, 21x32.3 cm. Das Blatt trägt keine Legende. Dorn, um das Bassin acht Komööienfiguren. Im Hintergrund die Grotte, ein erhöhter unö geschwungener Mittelbau mit Kaskade in öer Bogenhalle, zwei flachgestreckte Flügel. Drei Herren im Parterre. Dorn ein Besen, Korb unö Nechen. Situation wie oben (näher im Grundriß bei ck und e). Nummer 253 Tafel 197 Palais Ekard in der Josefstabt vor 1724 Nach einem Kupferstich, 20.3(22.7) x 28 cm. Unten: ka11a8t von der Oarten 8eiten Iliro Onaden Iderrn von Kkard Ke^ 8 er 1 . 2ati1mei8tern in der ^.l8ter- / AL88en in derdo8epli 8tatt in^Vienn. Darunter llnks: Privileg, rechts: äeremia8 Wolff excud. ^.uZf. Vind. — Der anonyme (aber nach seiner öerben unö offenen Manier Wohl bon Johann Balthasar Probst herrührenöe) Stich ist vor 1724, öem Todesjahre Wolffs, entstanden, öa sein Augsburger Verlag fortan unter „Ier. Wolfs seelige Crben" geht. Die Gartenfront öes Palais mit mehreren Btumenparterres innerhalb eines Mauerzaunes, öer beiderseits bon je einer Portatnische mit Kaskaöe gehoben wirö. Hieher gehört das Blatt mit öer Gegenansicht bon gleicher Art unö Herkunft ?a11a8t von vornen. (Siehe unsere Nr. 254, Abbildung 39.) Die Situation im barocken Staötbilöe zeigen I^U5trL (?!. ^IskerrLna) 28, Huber: unsere Tafeln, 80 -k. und öe Ponty, S. 3, Nr. 17, X. K. a. ö. Ke^ierunAs OntermLrscliLlI lAna.r 8 c 1 ie!be 1 lLusr. Nr. 254 Aus öem Verlag Jeremias Wolfs-Augsburg, Palais Ekarö ln öer Josefstaök vor 1724 (Kupferstich) Abb. 39 O MM Nummer 258 Tafel 198 Gartenhaus des Lanöschreibers Hockge, 1725 Nach der Hanözelchnung in der Natlonalbkbllothek, Nr. 94, 20.2x32.2 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVakrlialfte ^bbildun^, H/32, trägt die Legende: ?ro- 8pect e!ne8 Oarten8 und Idauße8 in der3o8epli8 8tadt, Id. Idocl^Ae, I^and8clireibern / MAi LUAeborißs; links: ?ro8pectu8 etc. dd. On. blockte etc. Darunter links: Lal. Kleiner Kleet. I^IoA. (!) del., rechts: 0orvinu8 8culx>8. Die Anlage am äußeren Rande der ^o8ex>b Ltadt, am Auslauf der Kai8er Ltra88en. Draufsicht über das breit ornamentierte Blumenparterre des Gartens hinweg auf die gekurvte Terrasse des Hauses. Dorn eine musizierende Gesellschaft, unter dem Tisch ein Korb mit Getränken. Dle Situation km spätbarocken Stadtbilds zeigen Huber: unsere Tafel io, 0 -(^ und n, und de Ponty, S.74, Kaiser Ztrassen Nr. 144, Kelter Krsserne (später 1 c. Ir. Denerie); das Haus links dahinter Nr. 145, Ir. 1 c. Hokbueliclruclrer irtromas Lckler von l'rattaer, rechts die k^ernalser I^inie. Nummer 256 Tafel 199 Die Reitschule des Grafen Paar ebenda, um 1715 Nach dem Kupferstich ln den „Prospekten", Nr. 24, 22.5x33.1 cm. Unten der Titel, links: kro8pect von einer Leiten der Keit-Lcliule welcbe Leine / 1doeb§rälkl: Kxcell. ^08epb, Oralk von ?ar, der Verwitt: Kai8: ^.nialiLe / Odr: tIolkniei8ter etc. in der ^08ex>b Ltatt vor Wien erbauen laßen; rechts: Veüe d"un cote du niane^e etc. Darunter links: K. K d^Krl. del., rechts: Del8en- bacb 8culp. In der sinteren ^l8ter§a88en, am Rande der Dorstadt. Hinter dem ins freie Feld vorstoßenöen Ziergarten zieht die I^ercbenfelder Ltra8§ren. Dorn werden allerhand Gangarten der hohen Schule borgeführt. Rechts schlägt ein Pferd aus, ein Mann flieht und verliert den Dreispitz; Ln den Ecken vorn sitzen Damen mit Fächern als Zuschauerinnen, daneben ein kleiner Mohr. Die Situation im barocken Stadtbilde zeigen nacheinander Anguissola-Marlnoni, Alstergassen x, r,ustra. f? 1 . ^Islierraaa) 29, ferner Huber: unsere Tafel n, OK8 und de Ponty. S. 3, Nr. lü, Leopold KI. Orak von Dietriekstein. Nummer 257 Tafel 200 Dieselbe tspäter) 1725 Nach der Hanözelchnung lausnahmstvelse auf Traunpapier) ln der Natlonalblbllothek, Nr. 103, 20.5x32.9 cm. Der entsprechende Kupferstich in WabrbEe ^.bbilduriA, 11/22, trägt die Legende: kro- 8 pect der Keit 8 cbul und Oarten Ibro IdoebArälk: Lxcellr. I'it: blerrn 1 - 1 : ^08ex>b lAnati / deß bl. Körn. Keicli 8 OraKen von ?aar Lc. Ibro Körn. Ke^. und Oatbol. würcklicb Oebeirnbder Katb,/ OainereröLv^ie aucb Ibro verwittibten Ke^erin ^.rnalia. Wilbelrnina. 0bri8t bloKniei8ter, vor der Ltadt in der H.l8ter Oa88eri; links: ?ro8pectu8 blorti8 et Lcbolae Kc^ue8tri8 etc. Darunter links: Lai. Kleiner InA. Klect. ödoSunt del., rechts: 6. v. bleürnann 8culp8. Draufsicht. Der Blick reicht jetzt weiter. Hinter der Reitschule und dem ins freie Land verstoßenden Ziergarten wird die Straßenzeile von bercbenbeld sichtbar, darüber auf den Hügeln die Bezeichnungen 1lerna.l8, Kalenberg und ?i8enberA. Im Doröerraum jetzt 9 nur Herren, Reitknechte und Pferde, von denen eines an einem langen Strick in die Runde getrieben, ein zweites zum Galopp eingepeitscht wird. Regenbogen. Die Situation km barocken Stadtbilds wie oben. Nr. 258 Aus I^ustra ckecem coronae Vienaensis: Alserstadt Abb. 33 und Währing, 1734 (Kupferstich) EL. . er ^'."' 77 '. Nummer 259 Abbildung 84 Die bürgerliche Schießstatt an der Alserstraße 1746 Nach dem Tktelkupfer zur „Beschreibung des freyen Haupt- und Gnaöen-Schkessens, welches Jhro Römisch-Kaiserliche Majestät Franclscus I. der Wlennerischen Bürgerschaft gegeben hat", 30x18 3 cm; unsere Wiedergabe 10.2 xü cm. Über der Vogelschau tragen zwei schwebende Putten den Reichsapfel, ein Schwert und ein Füllhorn, zwei Adler ein Medaillon mit dem Profilbilönks Franz I. und einem flatternden Schriftbanö: Deo et irnperio, ein dritter sitzt oben auf der Kaiserkrone. Unten öle lateinische Widmung: Oae8area.8 H.yuila.8 revocavit !n urbem etc. Unter dem Stlchranö rechts: k. b. Lcbluitner 8c. Viennae. Die diesem Titelblatt folgende Festschrift trägt das Datum 1746, Wien in 08terreicb, Sedrucbt be^ ^obann v. Obelen. Links die Schießstänöe des Schühenheims am staötseltigen Beginn der Oroßen ^lnter- §L88en linkerhand, gegenüber der band8ebafft8-^cLdeniie lsiehe unten); im Hintergrund das Stadtbild von Wien. Diesem Blatt geht — ln der Perspektive fast identisch, aber verschieden durch daS Medaillon und die Widmung an Maria Theresia sowie durch seinen sinnbildlichen Figurenpomp — der Titelkupfer zur Beschreibung eines Festschleßens voran, welches aus Anlaß der Geburt des Thronfolgers Josef Vabrbatkte H.bbLldun§, 1/27, trägt die Legende: Kircbe und Lloster derer ?. ?. I'rinitarier von Kr1o8un§ der Aefan^enen 0bri8ten, inLAernein ^eiß / Spanier genannt, vor dein 8cbotten Ibor, Ae8tiNtet Lu Knd deß verlohnen 8ecu1i von Ke^ßer Leopolds I. / a. Das Kan§beimi8cbe Hauß. b. Da8 neue klauß im Kade1me^eri8cben Oarten; links: KIona8terium cum l^emplo kk. 88.1rinitati8 etc. Darunter links: 8 . Kleiner delin., rechts: 7ob.^u§. Lorvinu8 8culp8. An öer (Großen ^l8terAa88en, links, zweigt das kleine 6a88e1 auf die 1v8epb- §tadt binüber, ihr entlang kommt in öer Mitte ein Rinnsal heraus, rechts vorn eine Dotlbsäule zwischen zwei Bäumen. Die vornehme Welt mit ihren Manieren. Vier Mönche schleppen hölzerne Kreuze, einer — gefolgt von einem Fackelträger — schwingt eine Geißel, ein anderer mit Rosenkranz in ekstatischer Düßerhaltung. Dle Slkuatlonen lm barocken Stabtbllbe zeigen nacheinander Weiß: unsere Tafel 2, Nr. 25, Angulssola-Marlnonk, Dorstadt /^Ister-Oassen I-ustra. 17, ferner Huber: unsere Tafel 11, 8-VW und de Ponty, S. 3, Nr. 8, kraeuleia Il'lieresiL voa I^amderm ustv. Nummer 261 Tafel 202 Die Landschafts-Akademie ebenda, 1737 Nach öer Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 96,19.4x32.4 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln >Vabrbaikte ^.b- Nr. 259 F. L. Schmlttner, Bürgerliche Abb. 34 bilduNA, IV/22, trägt öle Legende: Die Kav8er. Schießstatt a^öer Alserstraße, privilegierte Dand8cbaLkt8-^cademie in der ^l8ter-OL88en / vor dem 8cbotten-^bor, wie 8elbe dermablen durcb Freigebigkeit deren köb. / 1^. 0. 8tänden mit einer neuen kacciade gebe88ert worden 17ZO; links: klabitaculum k^obilium ^.cademi- eorum etc. Darunter links: 8a1. Kleiner I. K. Kl. del., rechts 0orvinu8 8culp8. Am staötseitigen Beginn öer Elster Oa88en rechterhanö (also vor öer folgenden Ansicht). Dorn ein Mann mit Heugabel und Pfeifchen, eine Nonne, ein Mann mit Stock und Schultertasche, ein einbeiniger Krüppel, ein dreispänniger Heuwagen und ein Schubkarren, auf dem ein Fiedler sitzt. Über dem Abzugskanal zwei gemauerte Brückchen und eine Kapelle, vor der ein Mann kniet. Dle Sltuatlon lm barocken Stabtbllbe zeigen Stelnhausen 8u8trLi4, ferner Huber: unsere Tafeln, 80 -WX und de Ponty, S. io, in äer tiauxt XlaterALssea Nr. 99, lr. lr. Küilit. InL-rat. Xasserae. Nummer 262 Tafel 203 Das Soldatenspital ebenda, 1733 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 97, 20 x32.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in Wabrbalkte Abbildung, III/ 14, trägt die Legende: ?ro- 8pect de8 armen K1au88e8 und 8o1daten 8p!tab1 mit der a. "kavornati8cben 8tilk- / tung in der^.l8ter-6a88en. b. Da8 8pani8ebe 8pitab1. c. Die Kircben 8. Mariae vom Lerg 8errato rekorm. Lenedictiner Orden8; links: krv8pectu8 Domu8 pauperum et Hv8pitali8 militum etc. Darunter links: 8a1. Kleiner I. K. kl. del., rechts: Lor- vinu8 8culp. Cln Blick in den Hof des Militärspitals samt dem rückwärts anliegenden Armenhaus an öer Elster Oa88en mit öer Fernsicht bis an den Hügetkranz. Vor dem Gebäude und im Hof klelnfigurlge Typen, darunter — neben öer Dotlbsäule — eine Prozession. Dle Sltuatlon lm barocken Stabtbllbe zeigen 8u8tra ig, Huber: unsere Tafel n, 80 -VW und de Ponty, S. io, in cker ^cllerreil 8!auoter reckts Nr. 97, Das §roße ^rmenliaus und in cler lianxt /^l8terAL88ea Nr. 98, «. k. b^ilitar lnvalickea tlana. Nummer 2Ü3 Tafel 204 Schwarzspanier nächst der Währingerstraße, 1724 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 105, 20.2x32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich ln V^abrbaikte Abbildung, 1/26, trägt öle Legende: Da8 Klo8ter 8Lmt der Kircben 8t. Mariae von Lerg 8errato Keform. Lenedictiner Orden8, / in8gemein die 8cbwarLe 8panier benam8et. Haben Lu ibrem 8tilkter kerdin. II. 16ZZ. / Der kreüt Holk oder Keyrser. Ootte8 ^.eker; links: Klon- L8terium cum l'emplo 8. Mariae de Klonte 8errato etc. Darunter links: 8al. Kleiner del., rechts: ^ob. ^ug. 0orvinu8 8cu1p8. Vor dem 8cbotten l'bor, 8toAet an dem korti6kation8-?1atL an, nacb8t der ^abringerga88en, links öer Eingang zum Kai8erlicben, später 8cbwartL 8pani8cben Kircbbolk, wohin sich das Begräbnis eines Notablen bewegt. In seinem Gefolge zunächst ein Mann mit zwei umflorten Trommeln auf dem Rücken, dann öer Trommler und öle Posaunenbtäser, ferner ein gepanzerter Reiter und das schwarz verhüllte Pferd des Toten. Dle Slkuatlonen lm barocken Stabtbllbe zeigen nacheinander Welß: unsere Tafel 2, Nr. 27, Angulssola-Marlnonk, Dorstadt ^l8ter- OL88en 0, Stelnhausen I^rrntra n, ferner Huber: unsere Tafeln, 0-2 und de Ponty, S. 10, Nr. 102, 8cliwLrL8xLmer pralatur uncl Xirclie. Nummer 264 Tafel 205 D ie Kapelle Maria Zell auf dem kaiserl. Fr redhofebenüa, 1737 Nach öer Hanbzelchnung ln öer Natlonalblbllothek, Nr. 104, 20.2x32.5 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVabrbalkte ^.bbildun^, IV/19, trägt die Legende: ?ro- 8pect der Kircben On8er kieben krauen KIaria-2e11 aut dem / 80 ^enandten Ka^erlieben 6otte8-^cDer vor dem 8ebotten-1'bor; links: kro8pectu8 Kccle8iae L.V. Mariae 2e11en8i8 etc. Darunter links: 8. Klemer I. K. ^4. del., rechts: 4. 0orvinu8 8cu1p. Am staötseitigen Beginn öer ^l8ter-Vor-8tadt, hinter öer^VabrinZser Oa88en. Durchblick aus öem Umgang in öen Kirchhof. Am Pfeiler vorn ein Sarkophag: No. 22 , darunter: Letibl Dem Iderrn Deine We^e, darunter: ^llbier Kubet Id. 4oann ^4icbael 6otL 6ewe8ter kurzer I4nd ^Vei8becD In ^Vien etc. Die Sltuatlon lm barocken Stabtbllöe zeigen Angulssola-Marlnonl, ^Ister-OLssea x, I^ustrs. 12, ferner Huber: unsere Tafel 11, OV-X 2 unü öe Ponty S. io, Nr. 101, 8cLvLrrsxLnier OotesLclrer. Nummer 265 Tafel 206 Das Brennersche Haus an der Währingerstraße, 1725 Nach öer Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 106, 20.5x33 ein. Der entsprechende Kupferstich ln^Vabrbalkte ^.bbildunA, 11/33, trägt die Legende: kro- 8pect deH Krenneri8clien Oebaude8 vor dem 8ekotten-1*1ior in der VV^arinßser / 6aß; links: kro8pectu8 kalatii Drenneriani etc. Darunter links: 8. Kleiner Klect. ^4o§. del., rechts: 4. Oorvinu8 8eulp8. Das Haus am skaötseltkgen Beginn öer WabrinßserAa88en unter einem Gewitterhimmel. Ein Pferd scheut zurück, öer Wind fährt in die Nocke öer Frauen und öle Mäntel öer Männer. Die Sltuatlon lm barocken Stabtbllöe zeigen I^nstrL i, Huber: unsere Tafel 12, 00-? unö be Ponty, S. 11, Nr. 106, Orat^Leockor von öLtkia.ny (später k. k. Gewehrfabrlt beztv. Anatomisches Institut). Nummer 266 Tafel 207 Das spanische Spital samt Kirche in Währing, 173z Nach der Handzelchnung in öer Natlonalblbllothek, Nr. 107,19.8x32 cm. Der entsprechende Kupferstich Ln Wabrbaikte ^bbildunx, III/15, trägt die Legende: ?ro§ix>ect der Kircben Lu 14n8er Dieben krauen ^lercede 8ambt dem Kaveri. 8pi- / tabl vor die 8pani8cbe ^lonarcbie binter der ^Varin^er Oa88en, 1724 wurde der er- / 8te 8tein ß^ele§t; links: kro8pectu8 Kccle8iae D. Mariae Virßsini8 de ^4ercede etc. Darunter links: 8. Kleiner I. K. ^4. del., rechts: 3. Oorvinusr 8culp. An öer Gasse, die (später) beim Zeckenbäu8el von öerWäbrinAer 6a88en abzweigt unö hinunter zun LrücDel in öer Dorstadt Ibur^ führt. Am Haustor öer Doppeladler unter der Krone. Ein Reiter, eine Sänfte, wenige Fußgänger, darunter Proletarierfrauen und ein Mann mit Strohbünöel auf öem Kopf. Die Sltuatlon lm barocken Stabtbllöe zeigen I^ustra 7, Huber: unsere Tafel 12, Obi-p(^ und be Ponty, S. 12, 1 !ak» kimmter rum Umry Nr. 122, Ors Irünißl. sxLnlsclie 8xitLl. A ^ LLL - Nr. 267 Aus l.ustru ckeeem eoronue Vienaensls: Noßau, Abb. 34 Turrl und Liechtenthal, 1734 (Kupferstich) Nummer 268 Tafel 208 Serbitenkirche mit Kloster in der Noßau, 1724 Nach der Handzelchnung kn der Natlonalblbllothek, Nr. 128,19.7x31.1 cm. Der entsprechende Kupferstich lnWabrbaikte ^.bbildunZs, 1/28, trägt die Legende: Kircben und Llo8ter der kk. Lerviten in der 80 genanten Ko8au, erbauet von Octavio / kiccolomini kur8t von ^.malU itzZl. Da8 kür8t. / Diecbten8teini8cbe Oebäu; links: l'emplum et Loenobium 8ervorum etc. Darunter links: 8alomon Kleiner del., rechts: 6eorßs Daniel Ideüman 8eulx»8it. An öer 8erviten Oa88en in öer Dorstadt Ko88au. Der Dorraum wird gegen die Straße von einem schmalen, niederen Stangenrechteck abgesperrt, in dem zwischen knorrigen Bäumchen vier Doppetstatuen stehen. Links ein Nutzgarten, rechts die Orune 1*bor 6a88en. Dle Situation lm barocken Stabtbllöe zelgen nachelnanber Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 40, Welß: Tafel 2, Nr. 29, Angulssola, Marlnonl 1 » ferner lm ausgebauten Zustande, I-ustru 4, Huber: unsere Tafel 12, VL- 81 ' und öe Ponty, S. 229, Nr. öü, 8erv»tea Xloster. Nummer 269 Abblldung 35 Dieselbe später, um 1750 Nach einem Kupferstich 19.5x27.3 cm; unsere Wiedergabe 12x16.6 cm. Unten: IV. Louv. Divae V. ^nnunciatae Viennae ^U8triae. Darunter links: 8eba8t!au Ko8en8tiußsl ^.rcbitect. delin., rechts: 4obanu Daniel Idertr 8culp8. ^u§. Vind. s W^W Nr. 26- S. Rosenstlngl-I. D. Hertz, Serbltenklrche ln der Roßau um 1750 tKupferstlch) Abb. 35 DSL l« lR L U LLL !r ^ L N lk^lL^^^' L^ L^^ lLlLLLLlSLLLlLlLlL L LLüW !lK lSL lL lL ALLLLLlRlL ' "ÜÄmÄW'V tH >»«Ä!L, 5M- 'ME !l« « ^ '7 ^ t ^i!ü!>,.^ Draufsicht auf öle Klosterkirche unö Lhre Umgebung, vorn kommt öurch öle 8 erviten Oassen eine Staatskarosse mlt großer Eskorte, seitwärts und hlnten Nutz- unö Baumgärten unter öen Währlnger Hügeln. Sltuatlon wie oben. Nummer 270 Tafel 209 Grundriß des Gartenpalais Liechtenstein ln der Noßau um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 10-, 22.5x34.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 17 , trägt die Legende: Orund-KiH des Idocli-kurst. Oiclitensteinisclien 6 ebäudes und äarten in cler Kossau am Oiclitentlial; rechts: ?lan du Latiment et Cardin du ?rince cle Oicliten- stein etc. unö (in Übereinstimmung mit der Hanbzelchnung, aber jetzt mit dem deutschen Text vor dem französischen) die Ortsangaben a-i. Am untern Rande links: Oeßin ä p. 8. Kleiner, Ing. de 8 . 8 . l'Kl de ^la^., rechts: d. 6 . Idattinger sculpsit. Dle Situation lm barocken Stabtbllbe zelgen nachelnanöer Angulssola-Marinonl, Kossau Nr. 43, Stelnhausen I,usttLi7, ferner Huber: unsere Tafel 12, k^-KS und de Ponth, S. 230, korcellLia Osssen Nr. 84, I^raaL kürst von I^ieüteasteimsclies l,ustAebäucle. E> Nummer 271 Vogelschau um 1715 Nach dem Kupferstich ln den .Prospekten", Nr. 25, 22.4x33 cm. Unten der Titel, links: (Untrer Krospect des kurstl: Oiclitenstainisclien 6 ebäudes in der KoHau. / Das Vorliaus. L. 2vve^ groHe Marmorne 8 t!egen. L. Oer 8 aal. O. Das Oarten-liaus. K. Das Kornerantren-Kaus. ?. 6 ralkl: ^.ltkanisclier Oarten. O. OrLikl: Kreunerisclier Oarten. Id. Oie Donau. Rechts: Vü 8 generale de l'Idotel de Oiclitenstain etc. Darunter links: d. K. K d'Krl. delin., rechts: d. Oelsenbacli sculpsit. Dle Schrägstcht auf Haus, Garten und Pavillon des Palais, dahinter öle Vorstädte Kossau tunö Oieclitentlral) unö die Donaulanöschaft. Im schattigen Vordergründe zwischen Gebüsch und Bäumen einige Proletarier, bei dem Gebäude und im Dorhof zahlreiche minutiöse Nichtstuer, Mehrspänner unö galoppierende Reiter. Sltuatlon wle oben. Nummer 272 Tafel 211 Überblick, 1732 Nach der -andzelchnung lm österreichischen Museum, 38 3x5- 4 cm; unsere Wiedergabe 22x34.3 cm. Unter dem Tuschrand: Krospect des Idocli-kurstlicli-Oieclitenstainisclien 6 artens und deHen OebLuden in der KoHau. Darunter rechts: 6 ereiclinet durcli 8 alomon Kleiner, Olrur-^a^NL: Ingenier. Wien 1732. Ähnliche Schrägstcht wie oben bis zu öen Hügeln mlt normaler tteinflgürlicher Staffage. Sltuatlon wle oben. Das Blatt bildet dle abschließende Tafel XVI einer 1731 begonnenen, na-cü AeaLrrer ^.bmessuaA gezeichneten Serie dvn Einzeldarstellungen der Liechtenstein'schen Anlage ln der Roßau, wovon sich lm österreichischen Museum folgendes erhalten hat: r. Der (von uns lm Abschnitt .Werte und Meister" bel Kleiner reproduzierte) Schrlfttltel. 2. und 3. Zwei Blätter mlt Inhaltsangaben, welche auf io verschollene Tafeln: auf 4 Grundrlsse, 3 Profile und 3 Fassaden der Anlage verweisen. 4. bis 6.: Tafeln XII bls XIV, eln Grundriß, öle Fassade und der Querschnitt des Belvederes hinter dem Garten. 7. Tafel XV, der Grundriß der Gesamtanlage. 8. Dle oben beschriebene Tafel XVI. Nummer 273 Tafel 212 » Hofansicht, 1725 Nach der Handzelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. N2, 20.6x33.2 cm; unsere Wiedergabe 10.3x17 cm. Der entsprechende Kupferstich in WalirliaLkte Abbildung, 11/19, trägt die Legende: ?ro- spect Iliro Idocli kurst: Onaden von Oieclitenstein Kalatii vor der 8 tadt / in der KosHau; links: krospectus?alatii?rincipis de Oiclitenstein in 8 uburbio etc. Darunter links: 8a1. Kleiner Ing. Klect. klogunt. del., rechts: d. Oorvinus sculps. Der Dorhof unö die Front des Palastes, im Mitteltor der Durchblick auf öen Gartenpabitton. Aufbruch zur Jagd mit Kutschen, Pferden unö gekoppelter Hunöemeute. Rechts drei Gärtner mit Schubkarren, Spaten unö Orangebäumchen. Situation wle oben. (2 Nummer 274 Gartenfront, 1737 Nach -er HanLzekchnung ln öer Natlonalblbtlothek, Nr. 114,19.9x32.4 cm; unsere Wkeöergabe 10.3x16.5 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^Valirbalkte Abbildung, IV/26, trägt öle Legende: kro- 8pect des Idocb.-kür8t. Öiecbten8teini8cben präcbtigen?a.1la8t8, binter / der X 088 LU, gegen den 6arten anrurreben; links: Xro8pectu8 magnikici kalLtij etc. krincipw de Oiecbten8tein etc. Darunter llnks: 8al. Xleiner I. X. KI. del., rechts: d. Oorvinu8 8cu1p. Dle Gartenseite des Palals mlt dem Durchblick unter den Toren ln den Dorhof und dem Ansatz des Blumenparterres. Wenige vornehme Spaziergänger. Situation wie oben. Nummer 275 Tafel 212 e Garteneingang beim Nordflügel um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbtlothek, Nr. 113, 20.7x32 cm; unsere Wledergabe 10.5x16.3 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. i8, trägt die Legende: Xro8pect de8 Xingang8 in diesren Oarten Lvvirrcben dein Haupt- und lieben Oebaude. / a. Oie Xür§it. Oapelle. b.^llee von bannen und Xinden-öäumen; rechts: Xntree 8ecrette de ce Cardin etc. Darunter links: Oeß. p. 8. Xieiner I. X. KI., rechts: d. 0. Ibelotk 8culp8. Blick am Noröftüget des Palais vorbei zum Pavillon und zu den 14 Nothelfern in Lichten- thal. Nur vier Personen, darunter ein Gärtner mit Grasbündel und Nechen. Slkuatlon wie oben (näher lm Grundriß belm oberen b.) Nummer 276 Tafel 212 ck Boskett mit Orangenbäumchen um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbtlothek, Nr. 117, 20.5x32.8 am; unsere Wiedergabe 10.5x16.6 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 2 i, trägt öle Legende: ?ro8pect de8 Xo8yuet rnit einer karterre von ^Vaa8en, da irn 8ommer / Orange- Zäume Lu 8telien kommen; rechts: Veü du Lo8ciuet etc. Darunter links: Oeß. x>. 8. Xleiner, I. de 8. H.. 8. l'X. de kla^., rechts: X. KI. Xegenku8 8eu1x>8. Hinten ein Halbrund von Bäumen Ln Hecken, in öer Mitte eine Kaskade vor einem Portalbau. Dorn ein Nasenparterre, abstrahlenö von einer Laubkugel, mit Kegel- unö Pyramiöenbäumchen. Dazwischen stehen schon einige Orangenbäumchen in Holzkübeln, zwei werden soeben auf einem Karren von sechs Gehilfen herangeschleppt. Am untern Bilöranö eine Walze und ein Nechen. Sltuatlon tote oben lnäher lm Grundriß bel K). Nummer 277 . - Der Garten querüber gegen Süden um 1738 Tafel 2i3 L Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 115. 20.3x32.2 cm; unsere Wledergabe 10.3x16.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei VorstellunZen, Nr. 19 , trägt die Legende: Xro8pect de8 obigen Idocblur8t.Xicbten8teini8cben Oarten8, nabe be^/ dem Idaupt- s Oebäude. / a. Oie Xircbe Lu Id. X. krauen de klercede mit dem 8pani8cben 8pittal rechts: Veue du dit dardin etc. Darunter llnks: Oeß. p. 8. Xleiner I. X. KI. rechts 6. O. Ideuman 8culp8. Über den Bäumen im Hintergründe das königlicb 8pani8cbe 8pital samt Kirche, links öer 8trudellio5. Unterschiedliche kleinfigurige Spaziergänger. Situation tvle oben lnäher lm Grundriß bel e und ck unken), dazu de Ponty, S. io f., Nr. 122 und 132. Nummer 278 Tafel 2i3 b Gesamtansicht des Gartens gegen Westen um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 116, 21.1x32.3 cm; unsere Wiedergabe 10.3x16.4 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Viererlei Vorstellungen, Nr. 20 , trägt die Legende: Völliger ?ro8pect de8 obigen Oarten8. / a. Xfarr Xircbe ru den 14 KIotbbelKern. b. Oer6allenbergs!).c.Zi8emberg; rechts:^utreVeüe etc. b. klontagne de8Obartreux. c. Klontagne de vignoblen a Xi8enberg. Darunter llnks: Oeßine p. 8. Xleiner Ing. de 8. 8. l'Xl. de kla^., rechts: 6. O. Ideuman 8culp8. Blick über den Oroßen Oarten mit 8 Xarterren und einer Xontaine zwischen den beidseitigen Alleen mit Oa8tanien und 'Xannen-Laumen zu den Xo8c)uet8 und dem Ou8t-6ebäude und weiterhin nach Lichtenthal unter dem Kahlenberg. Dorn ein Kleriker, sonst nur wenige Moöeleute. Dle Sltuatlon wie oben, dazu de Ponty, S. 150 f. XirclienALssea Nr. 51 ff. Nummer 279 Tafel 213 e Das Pomeranzenhaus vor dem obigen Palais um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln öer Natlonalblbllothet, Nr. 110, 20x32.5 cm; unsere Wiedergabe 10.1x16.4 cm. Der entsprechende Kupferstich in Viererlei Vorstellungen, Nr. 22 , trägt die Legende: 6roße§r Xomeranren-Idauß in der Xo88au, Lu obigen kur8t. / Xicbten8teini8cben Oarten gebörig; rechts: Orande Orangerie etc. Darunter links: Oeßine x>. 8. Xleiner, Ing. de 8. 8. XXl. de Kla^., rechts: d. Oorvinu8 8culp8. Gegenüber dem Palals, an öer Xange Oa88en. Hinten tragen vier Gehilfen einen Orangenbaum auf Stangen ins Haus. Dorn kommen eine vierspännige Landkutsche und ein Faßkarren vorbei. Daneben ein Weib mlt hochgeschlchteten Holzscheiten auf dem Nücken, an öer Mauer verrichtet ein Mann seine Notdurft. Dle Sltuatlon lm spätbarocken Staötbllde zeigen Huber: unsere Tafel 12,k-8 und de Ponty, S.331, Nr. 89, kür8t von I.!ckten- iitemiselie OrunAer!«. Nummer 280 Tafel 213 ck Im Hof des Pomeranzenhauses um 1738 Nach der Hanbzelchnung ln der Natlonalblbllothet, Nr. 111,19.8x32.3 cm; unsere Wledergabe 10.1x16.4 cm. DerKupferstlchinViererle^Vor8te11ungen,Nr.2Z, trägt die Legende :Obige8komerantren Idauß, wie 8olcbe8 von innen de8 IdoLK anLU8eben i8t. / a. Oie 8eruiten-Xircb in s derKo88Lu; rechts: 8u8 dite OranAerie etc. Darunter llnks: DeH.p. 8. Kleiner I. K. ^1., rechts: k. Ke^enfu8 8eulp8. Llnks öre! Bottiche mlt Regenwasser, sonst alterte! Werkzeug unö Material für öen Zimmer- mann, öer links einem Gärtnerburschen öroht, welcher ein Frauenzimmer angeht. Dorn Hunö unö Katze im Kampfe. Sltuatkon lvle oben. Nummer 281 Tafel 214 Das Belvedere am Gartenende, 1737 Nach der Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothek, Nr. » 8 , 24.6x32.1 cm. Der entsprechende Kupferstich ln Watu-liLikte ^.dbildun^, IV/ 27 , trägt die Legende: ?ro- 8 pect de 8 IdocIi-kur 8 t. Diectiten 8 teim 8 clieli prLclrtiAen?a 1 lL 8 t 8 / in der K088LU ru Knd cle 8 6 arten 8 ; llnks: kro 8 pectu 8 etc. in üne borti. Darunter llnks: 8 a 1 . Kleiner I. K. ^4. del., rechts: 4. Oorvinu8 8culx>. Über öer Brüstung des Springbrunnens Durchblick auf öle Kirche zu öen 14 Rothelfern ln Ideclitentlml. Links unten ein Kleriker, rechts zwei Damen mlt ihrem Schoßhünöchen, auf öer Freitreppe unö Terrasse vier männliche Figuren. Hlerher gehört zum Vergleich öer Stlch lm Lntivurlk, 5. Buch, Tafel XII <26.4^3.1x42.3 er») mlt öem Projekte: ?rosxect cles üiaterea Oebnucles !a clem kürst: I^ieeüteastLinisclien 6nrten Lir Wien», ivie es rrr erst von I.(okLon) ö. fernliurcl) k.fiseüer) v.(on) L-frlucli) laveotiert rurcl ßereiclmet ^orcien. (Ohne Zeichner, unö Stechernamen.) Llnks unö rechts dorne je elne große Vase, llnks darüber: Vuse cle Oeres, rechts: Va.se cle 8o1e!I, belöe Male auf öen Postamenten: 1. 8. k. v. k. !nv. et clel. Nummer 282 Tafel 215 Palais Liechtenstein (rechter Flügel) um 1760 Nach öem Gemälde bon B. Tellotko ln öer Galerle Llechtensteln, 100x159 cm; unsere Wleöergabe 20.5x34 cm. Im Doröergrunö auf öer Terrasse lehnt ein vornehmes Paar mit Mamsell unö Hündchen an öer mit Figuren unö Vasen besetzten Balustrade, darunter öer Seitenhof mit wartender Karosse, dahinter öer Garten bis zum Belvedere, öle Kirche bon Llechtenthat, öer Kahlen- unö öer Leopolösberg. Sltuatkon lvle oben. Nummer 283 Tafel 216 Dasselbe (vom Garten her) um 1760 Nach öem Gemälde bon B. Bellotto kn öer Galerle Llechtensteln, 107x159 cm; unsere Wleöergabe 21.5x34 cm. Ansicht öes Gartens unö Schlosses von öer Terrasse öes Belbeöeres, an öessen Brüstung ein Herr, bedient bon einem Mohren, lehnt, währenö ein Paar öle Freitreppe heraufkommt. Im Hlntergrunö links öle Serbltenkirche ln öer Kotzau, Maria am Gestaöe, St. Stephan, St. Peter, rechts öle Schwarzspanlerklrche unö öer Struöelhof am Abhang bon ^VäbrinA. Sltuatlon lvle oben. § Nummer 284 Tafel 217 Gartenpalais Althan in der Roßau um 1715 Nach öem Kupferstich ln öen .Prospekten", Nr. 26, 22.6x33 er». Unten öer Titel: ?ro8pect von dern k.u8t-Aebäude und Oarten / 8r. Kxcell: de8 Id. Oeneral8 Oratk Oundacker von ^Itlran, / in der XVieneri8cüen Vor8tatt, die KoHau genant, an einem ^.rm der Donau; rechts: Vüe de 1 a niai8on de p 1 ai 8 ance et du Jardin de 8on Kxcell: KIr: 1e Oeneral 6undaccar Lornte d'^ltban etc. Darunter llnks: 4 . K. k. d'Krl: del:, rechts: De^enback 8cu1x»8it. Die schräge Ansicht öes Palais vom Garten her, seitlich hinter Bäumen öle Bürgerhäuser öer Roßau, lm Hintergrund das Hügetlanö. Dorn kommen zwei Donauarme zusammen. Am jenseitigen Ufer ein Floß und mehrere ruhenöe Boote, auf öem Fluß ölberse Ruöerschlffe mlt Lustrelsenöen unö Frachten, darunter eines, das bon einem Viergespann stromaufwärts geschleppt wird, auf einer Plätte am diesseitigen Ufer einige Wäscherinnen. Die Sltuatlon lm barocken Stadtbllde zeigen nachelnanöer Angulssola-Marlnonl, KossLu Nr. 45, I^ustru, 16, ferner Huber: unsere Tafel 12, H- 81 ' (nach öem Abbruch) unö de Ponty, S. 230, korcellLia Onsse» Nr. 77, lr. K. korcelluin kudrl^ue. Nummer 285 Tafel 218 Kirche zu den 14 NothelfernaufbemThuryiLiechtenthal), 1733 Nach öer Hanbzelchnung ln ber Natlonalblbllothek, Nr. 119, 20x31.5 cm. Der entsprechende Kupferstich ln ^Valirliatkre ^.ddildunA, III/1O, trägt öle Legenöe: kro- 8pect der ?iarr-Kirc!ien auf dem d'urri Lu denen 14 t§otli-Id eltkern, daru / 1712 der 6rund-8tein von Iliro ^äaje8tat dem Ka^8er ^eleAet und 1723 Lu einer / ktarr-Kircben ^emacliet worden; llnks: kro8pectu8l'emp1i ?aroctiia1i8 in'kurrietc. Darunter links: 8. Kleiner I. K. ^4. del., rechts: 3. 0orvinu8 8culp. Die Kirche an öer Kirclien Oa88en öerDorstaöt'kliurx (später Dielitentlml), Lm Westen bon öer Ko88au, zwischen öer Kirche unö öem Eckhaus zum XVei88en ^dler zweigt öle XVa§ner 6a88en ab. Kleine Figuren, darunter zwei Rauchfangkehrer, ein Karrenschleber unö mehrere Frauen mit voltbepackten Butten. Dle Sltuatlon km barocken Staötbllöe zeigen I^ustra 22, Huber: unsere Tafel 12, XI,-8 und öe Ponty, S. 152 ff., bel Xirclreo Oussea Nr. 75, kknrrer LackariLs Zöllner und Warner Onssen Nr. 113, Weisser Keller. Vor den Linien Nummer 286 Tafel 219 Das Neugebäude und Schloß Kaiser Ebersdorf vor i68v Nach Len Hanözelchnungen bon W. Prämer ln »Archlteckurlscher Schauplatz" lWlener Natlonalblbllothek), 1.41x68.5, 2.40.5x73.5 cm; unsere Wiedergaben 14.3x23.8 unö 12x24 er». i. Das t§eu§edäude vor Kaiserebersöorf. Oben (Fol. 203) ein Greif mit einer Papierrolle unö ein zweiter Btattwurf, belöe ohne Schrift. Darunter ln frontaler Ansicht das Hauptgebäude gegen den Lustgarten unö ö!eser im Grundriß. — (Hierher gehört noch Fol. 204, worauf das Schloß samt öem untern Blumengarten eingehend öargestettt ist.) 2. Das kaiserliche Lustschloß Tker 8 torff. Links oben (Fol. 202) hält ein Greif zwischen Fängen unö Schnabel das Schriftblatt: Dises ist da 8 Xa^ 8 . / 8 eklo 8 undt Ku 8 tkau 8 / Tker 8 torff, andertkalk / mell von wienn ßseleßsen, / alvvo Ikr Xa^ 8 . K 4 a^. / alle I^erb 8 tLeiten Lkre / ku 8 tkarkeiten der ^aZs- / ten Lu kalten ptle^en. Zum Vergleiche: NeyAebLu, ein I^e! 1 v^eA 8 vos Wien» >Iee1i8t Lberstorlk, und ^bers- torlk, Nr. 32 unö 23 tu G. M. Dlschers Topographie von Nleöerösterrelch, 1672. Situationen unken. Nummer 287 Abbildung 36 Das Neugebäuöe vor Kaiser Cbersborf, 1690 Nach öem Kupferstich, Tafel I>, ln F. I. Garza- rolli b. Garzarolshoffs »Regia Dirtutum", Wien, gedruckt von Leopold Voigt, 35.5x23.5 cm; unsere Wiedergabe 15.4x10.2 cm. Im Himmelsteile ein flatterndes Schriftbanö: Tenovat 8 x» 1 en- doriku 8 Orkein. Unter öem Stichranö links: XV. 8 ckupert von Tkrenkerßs ad vivuni deli- neavit, rechts: de 8 andrart 8 cu 1 ^ 8 it >Ioriinkerßs. iE ME Nr. 287 W. Schupert b. Ehrenberg-I. I. Sanörart, Wiener Landschaft mit Neugebäude, 1690 (Kupferstich) Umblick auf die Landschaft unö die Siedlungen außerhalb der (späteren) Marxer Linie, im belichteten Hintergründe das Reugebäuöe. Abb. 36 rechts Situation unten. Nummer 288 Tafel 220 Dasselbe (später) um 1715 Nach öem Kupferstich kn den .Prospekten", Nr. 19, 22.7x33.1 cm. Unten der Titel, links: Da8 I^eüßsekaude; Tin Xai8erl: Ku8t-Kau8, eine kalke k^eile/ von^Len AeleZsen, welcke8 inan datur kalt, daß e8 an dein Orte de8 1'ürki8cken / L> KIaupt-()uartier 8 von . 1529 und nack deßen Te 8 ckatkenkeit aufßsekauet. Tleute Lu / laßse dienet e 8 Lur TewakrunZs allerkand au 8 landi 8 cker l'kiere; rechts: Ke Lkateau neuk ete. Darunter links: T. T: v. Tri: del:, rechts: Del 8 enkaek 8 culp: Die Vogelschau auf die Anlage bei Schloß Tker 8 dortk inmitten der Wald-, Felder- unö Wiesengegenö. In der käferartigen Staffage wird links vorn eine Sauhatz (?), rechts, seitwärts von öem Bassin, eine Hirschjagö leidlich erkennbar. Vor den beiden zentralen Ziergärten liegen die Zäune unö Zwinger für die unterschiedlichen Tiere. Die Situation im barocken Stadtbilds zeigen nacheinander Folbert van Alten-Allen: unsere Tafel 1, oben ln der Mitte bei Nr. 55, k^eu^ebLeir, die Gesamtansicht von Weiß-Lngelbrecht-Pfeffel: unsere Tafel 2, Mlttelblatt rechts oben I>IelL§ebeu. und unsere Vogelschau auf das Belvedere von 1731, im Hintergrund bei i: ckas k^euAsbLu. Nummer 289 Tafel 221 Das kaiserliche Jagdschloß Cbersborf, 1725 Nach der Hanözelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 180, 20.5x32.7 cm. Der entsprechende Kupferstich in XVakrkalkte ^.kkildunß, II/6, trägt die Legende: Tro- 8pect Ikro Törn. Key. und Könißs. Oatkol. ^aje8t: Ku8t- und IaAt-8ckloß / Tkersr- dortk oknvveitXVien; links: ?ro8pectu8 etc. Tecreationi8 et Venatoriae arci8 Tker8- dorfki ete. Darunter links: 8al. Kleiner In§. Tlect. k4o§unt del., rechts: 6.0. Ideürnann 8culp8. Hinter der Brücke über öem Wassergraben mit Schwänen der Torbau, der Dorhof unö die Freitreppe zur ersten Etage des Mittettraktes. Der Kaiser reitet lauf einem Pferd mit Reichswappen) zur Jagd, die Kaiserin folgt ihm in einer sechsspännigen Karosse, rechts präsentiert unter Trommelwirbel die Wache das Gewehr, der Fähnrich die kaiserliche Standarte, dahinter stiehlt ein Hund einem Soldaten seine Ration. Die Situationen im frühbarocken Staötbilde zeigen nacheinander Alten-Allen: unsere Tafel i, Nr. 56, unö Weiß: Tafel 2, LberstorA. Zum Vergleich: LberstorE (1672), Nr. 23 in G. M. Dlschers Topographie von Nleöerösterrelch. Nummer 290 Abbildung 37 Das kaiserliche Lustschloß Laxenburg, 1672 Nach der Radierung ln G. M. Dlschers »Topograph!« Archiö. Austrkae Inf.", Tafel 56,10.4x16 cm; unsere Wiedergabe 6.5x10.1 cm. Rahansicht des Weiherschlosses mit Spiegelbild. Links oben 26, die Rümmer der Tafel in Dlschers Sammelbanö, rechts kaxenkur^. Nummer 291 Dasselbe später, 1725 Nach der Hanözelchnung ln der Natlonalblbllothek, Nr. 181, 20.3x33.2 cm. Tafel 222 Der entsprechende Kupferstich ln^akrkatk'te ^.kkildunA, II/5, trägt die Legende: kaxen- kurA ein drey 8tund vonXVien Aeleßsenesr ku8t-8ckloß, auk welckeni Ikro Törn. / Ke^rrer: und Könißs: Latkolwcke Vlaj:8ick Lur TrüklinA8-2eit Lu divertiren ptleAt; links: kaxenkurAurn etc. Darunter links: 8al. Kleiner InA. Tlect. ^loA. del., rechts: 6. O. tleüniann 8culx>8. S Das Schloß Lm Welher, llnks im Schatten das Wachthaus mit Gewehrstanö, rechts vorn ein Ziehbrunnen, dahinter eine Sänfte, von zwei Maultieren getragen, in der Mitte ein Mann mit Dogelgestell. Nummer 292 . Tafel 22z Das Gartenhaus de Pauli in Lainz vor 1725 Nach dem Kupferstich ln der Natlonalbibllothek, 33.2x22.7 cm, als Nr. 31 eingebunden ln elne Ausgabe der „Prospekte" von Fischer- Delsenbach. Das Blatt trägt unten die Legende: ?ro8pect de8 Hau88e8 und 6arteri8 in KI. I^antL, NLA8t KI. HitLinA AeleZfen, 1*it. Herrn de kauli / von XntLenbücbel anAeböri^. a. der Xe^. UrierAarten. b. die Xircben von 8. VeitN; darunter: Veue de 1a KIa!8on de ?1ai8ance appartenant L KIr. de kavli d'Xntrebvbel etc. Darunter links: 8. Kleiner del., rechts: Oorvinu8 8culp8. (Dieser Stich, schematisch in der Architektur, hart in den Schatten und dürftig in der Staffage, gehört in das Frühwerk von Kleiner - Corvinus.) Übermäßig ansteigende Draufsicht in den Dorhof und Garten der Dilta. Auf der Straße heim- kehrenöe Jäger, ein Karren- Nr. 2-0 (S. M. Bischer) Laxenburg. 1672 (Kupferstich) Abb. 37 schiebet Und eine Kuhheröe, dahinter tutet der Hirt ins Hifthorn. Im Hof links ein Ziehbrunnen und Geflügel, dem eine Frau das Futter streut, rechts die Stallung, in die ein Mann die Zierkutsche schleppt. In der Mittelallee des Gartens einige Frauen und Kinder, darunter ein Ball spielender Knabe. Die Situation ergibt sich schon aus der bezeichnet«« Gegend lm Hintergrund. 1» 1^1 I«M> i Nummer 293 Tafel 224 Schönbrunn (Einfahrt) um 1715 Nach dem Kupferstich kn den „Prospekten", Nr. 17, 21.9x33.3 cm. Unten der Titel, links: KU derer ?ro8pect de8 XinAanA8 ru 8cbonbrunn; rechts: Veue baße de 1'Xntröe a 8cbenbrounn. Darunter links: L. ki8cbber8 v.: X: Xön: blolk In^en: inv:, rechts: L. Xnßselbrecbt et ?5etke1 8c. Vien: Blick längs der Durchfahrt zwischen den beiden Obelisken auf die Außenseite des Schlosses 8cbön krunn. Dorne Reiter und Fußgänger; eine breit gezierte Staatskarosse passiert den Einlaß zum Hofe. Nummer 294 Tafel 225 Schönbrunn (Gesamtansicht) um 1715 Nach dem Kupferstich ln den „Prospekten", Nr. 18, 22.5x33 cm. Unten der Titel, links: ?ro8pect de8 8cb1oHe8 und de8 Oarten8 von 8cbönbrunn, / 80 von weiland 8: Xai8: klaj: ^ 08 : I. al8 Körn: Könige, Luni ^acbt-bau8e erbauet, nun- / rnebro Ibrer verwittibten Xai8er1: KI: /^rnaliae AeböriA 18 t; rechts: Veue du LbateauL du Cardin de 8cbönbroun etc. Darunter links: I. X. X. d'Xrl. del., rechts: Oel8enbacli 8culp8it. Draufsicht über den Dorhof, das Schloß und den Garten hinweg bis zu den Baumhügeln. Winzige, kribbelige Staffage mit Wagen, Reitern und Fußgängern, links vorn läuft ein herrenloses Pferd davon. Ln der Mitte des Hofes fährt eine Galakutsche mit starker Eskorte ein. Dieses Blatt folgt ln seinem (hier nur seitlich beschnittenen) architektonischen Bilde aufs genaueste dem stattlicheren (35.5^4.3x65.9 cm), kräftigeren und mit einer andern, ruhigen Staffage versehenen Stiche lm katwurlk, 4. Buch, Tafel HI L4 O . . . . ?7: .^'^' ' ^. ' ^ '-H ^ s-4-r >E '' - nsz^lr--^ '. "4 '^.4? ^»<7 »-' HrOsr4rsL K .'.- . ^"' 1 . 4^ r--4 '- 't r<.72rF-. »uÄ s?-:.V'''!.^ , ' ,...,, ...... . . .^.^ ..) .... ..... .,.^ . . ' . . .'- ' - .... .'-1 .ze^l 4 . .. s . 7 '.^' >k'rr." ?4'4V r:.s.FN ^<>2 1 .'^.-. . t. 7 " - r. >-.. . r.'. .'^/ 4," ' .4 4 .N"?: 4't-4. .' . ... . ' . , . ' . ^ . . . . ... . . .' j,'-» '.Ix . ... . .-' 7- ' ^ ncft - '- -: ;s'iv!. ^LvK^; ^ ^ ' 4 ... ' .-,7 '7 t' -r ' .- .<-, > .. - .' ' 1.^»- ! .7i»k ! 7. «St, LSL ^-7c .'H-7 -'nc. ^r^süu^ , ^ ."-.7^ -7. ^ . . . . .4>-'L 7 7'- -S . 42 ^ .'..''.. ...^.......... - - < . ... ÄI7 chj/<-,' .' ./ 'd: ^.. .'. . ' .... .' k;r? .'Hs.'A i5'..! .. > ::e7 L^-^i -.':^ L;..' ,'?? ,^',l ,^-Tv^. .- >> rrr^ ö'.L- .... ... ... ..... . -. . . rk erÄ r. r'.r 'tTw'//» . ^ " 7 .:;^,^. .D »!.-' .l >,. . -- ' 7 :! ^ .. -.5 )7 - '2 s-A'j:->. -.' ...'<> Ml. 7 >tt.. r: - ' - -- ' .! .. ' . : .67 L ?. r' .'t-rpsS .7 ^7 .' '' 7.U<)77.-?l! .1^-7 ,^.-- ä ttM?" '«7>? 7 „- - - - ,7 . . 7 . -c .ü''" ci r.^. .. » -.' -- -? 77 '- . 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LoV^er^auen^ie^en. r<< O^enLusia^ L i Fcllolien ^irrlren. r?V^u!er- LuslasL 2 LDonau^bi^. rsUe^i-lko^. 2 Z D-eV^lLN. 19 ?iMens. r O^c^^-önvcjceri« zo^lolier^u^n. 5 L VLÄ^e^-Lckrsnsr Z Z?säNl 7 sl. L^k^lencl. r^iAnLl, «»!H.»U ! Daniel Suktinger Feöer auf Pergament Noröansicht von Wien Lm Jahre 1676 i 5'd' ^ .» >4^ W^ZM ^ '» -r E- '-W^r-dZ- MM l-? ^- ^ ^ E » ^ »- . r» ^ "»> ^ --- Ä 1>K* .t» ck»- K-.M^Stö ^s L ^>, O'm« H a«A?ukl^n,^,. ' ^ ü»jj'.^nLn» H-^un» ^»nA^«-d>^ _^ _ I ^SWLMÄÄLL Vtl'^s lu^c^iiltn Oc-^i^cuI^c, ^ ^ ^ M. A. Welß-L. Engelbrecht und I. A. Pfeffel Kupferstich Ansicht von Wien um 1711 3 tzs>- -*'- «: M. 4 >i»»»^ ''MW: ' 4 -?' 7 r° >Ä-SÄ ^ 7 ^ ^ '^?r- . -"A ^---e^'' ' - U :Ev » ----z«S.E^^ IM,Ml WK-^ ^-ML^KKN^KLE^..^ SKM- >-. ^^,''^I«^L^ -»A 4 ^ro^ctt der,^^k ^irn vor i>cm^)ttrg-Ä;or. //?///^^ v.'/Ä'/<^.^?//<'?c'/c/ (?'///" E/^/? //^ri'^rv//c'/- '/> rofpectderÄadt^lelr vor dem^chostmElion Vor dem Burgtor Vor bem Schottentor M^.. W -dKv 'F. ^ ^MWWW MM--L--'. ^ -«M? 5 W ^/7 _^- ^roFvect U>ien vor drin^oilien^liüril. ^ //<' c^/ /<'////( Kupferstiche Vor dem Rotenturm Johann Adam Delsenbach Vor dem Karntnertor Vier Ansichten rundum die Stadt Wien 1719 bis 1720 4 'M-NM-» S^/. «^>- c.--» ^^r^ch-LL» LUE 7 -E^ ^WWH. 'fs v H'L « 2!. ^ ^ ' ! -k !^M, L ! -G-L ?r V- ><^»7 ;-tzsk^^px^. LZY-I - ' - ?-' V > » » 5 H r WW ii L - ss, -r^lK' - r,r MW 1 ^r -^2^: X * W-KÄK -/(-,»/»L» ',1 X-"X."F ^,'r - / - -- ' - . ' 7 -- LS>"^ LV^ V di-M-E L^ZsH^ Ma K ^ < »vM'r ^«W f^'?sr ,WW« >^M- c'ilL'K 1 .^ Mc 4 L .? '"7NV L MM ^ .-L > 4 . ^ LA-M D8>8^ ^-rc Joseph Daniel von Huber Vogelschau auf Groß-WLen 1769 bis 1774 (1776): Die Innenstadt Kupferstich :«^ MH .MLM W' AS'-F Joseph Daniel von Huber Kupferstich Vogelschau auf Groß - Wien 1769 bis 1774 (1776): Leopolöstaöt, Weißgärber und Lanöstraße LM ^1- L- MM -r Xt- H. ^ X- ch.^ chjA s c» ^ -L. X.- x^ 4-4 »M x- ,> xr. Z -4 5 ^» >MÄk> ^ > E ^ ^ MKKÄÄA^ 4 ... 4.' 4 , WS LAM »L -»-LL 'Wö' W/ WM FMW? LLZL 7 ^>>- 1 r_ »S ^ '-^ML L>rN »d->M «4 jMM HW^l -M^L ^-K chMA-S '7ON»»^«MG ! 'i» 4-^ 7»r^ MS' «P»»«->WW«»«»» >'. MW Ä ml ^Ej!WZ E7-*^ L ^ MM liMUÜl .D 5 /I «.. l i.^"' Ä> >- UM L-X-X M'rL / /- ///^ MM 5 - 7 ^ 7 . 77 . Lr« 4 * * » '-«« »7»/ x ^ LxrM XXM ^ > F K MVL-W l ^ ! »' 7 -r IS'/- »WWM 1 '«"l-V Joseph Daniel bon Huber Vogelschau auf Groß-Wien 1769 bis 1774 <1776»: Landstraße und Rennweg Kupferstich 8 -rvÄ V z ^ "-M^4 ^ < / MM' Hc'LWÄ-^^ kr--^ .ZN'-SS' M-LL Joseph Daniel von Huber Vogelschau auf Groß-Wien 1769 bis 1774 <1776» LLN r^- 1. M 7 M ^KMÄL Äch^- >MM WW MM dM-M MOHS» 'MLL 9 -Sjf'-' '--7^ . > .Ä"--- ^ .7" u,. -7^ .' t L. L?'' ' .H.. r r.. r' r- />, 17» 1 LEMWMMU-v s " v>-. 7 7°-- ^ 7- . ^ <' MÄH»U L'MÄ MstW. ..>M« MLd?- KM. 4 P/K ---'d. ^ u ' i ^7-7-'V-,, IBM--! r«,,^ Zr-Ev 5 r'^i-4 ,»MAKv M« MS. ÄW A.Ä L ^"'^!'O' MT ^ 4 k.> '--chs^L MM S-M MM' >^U 7MLV M« MM MK IcRZW mr.l'l ^8Z8 L 2 LK> M»! ">»j/ ÄÜD ZMW MW n sKÄ; HiE-^ LE>k'i - M Joseph Daniel von Huber Vogelschau auf Gcoß-WIen 1769 bis 1774 <1776»: Mariahllf, Neubau und Iosefstabt Kupferstich 10 5 > > -- <-v K - "* ^,-' - r.^ 1 -V'' 'S »' ..^ '< >" 4- » ->'- -c EPZf^O mrs E-M MGr^ s^ru i-r-.rtt r». ^ - 'LE?W'ÄÄ^?^' ''^' Ä-MHg '-.' x,/^. ü.r^' . / MO SLWM MM "MMKMÄ E '«'MM MIMZ X AMM X -/Y'4^ »»»n? y Joseph Daniel bon Huber Vogelschau auf Groß-Wien 1769 bis 1774 (1776): Alserstaöt unö Währing KM W W 4 W :M-E. 2NAM. NjA,"' »«s . -L^L^E. ^ A W Joseph Daniel von Huber Vogelschau auf Groß-Wlen 1769 bis 1774 (1776): Roßau und Liechtenthat Kupferstich 12 .'S». UH ^ -^- -rx T^SV'A ä^Htz« sMW- ^tzr^Sb 'Ä^ L.! K^>- .'>'K »»>!>>Ij Mx<-» ArE-MA "iNETWiZ ^ilM'mlf^üi^ichrungd^wrMnPmPlühLlcmrGraben-gmEnLinöMkLiKm^mW^ derMecheLgftL^^ejlsüllkgfnt'pme^LnaöWr^ dc^Peft, öm-ch-ie -^s-c^ ,ncÄ- e.^r.ir^L^TrA'cLf L« c»9,^ I. N. Lerch Der dekorierte Graben im Jahre 1680 Kupferstich 13 « M H!- . . .. ^< >.' * ^ 4.. ^ ^ 7 M''.: /Ä >x. ' ft k <^. V»' -7 7 ^ 7 S- '-^-7^7 -7 I -.' ^ 7i- G kW K " K LM» .-' 'Ä » V WB-N-L^ - ^ -Bd v.«r-.v ^ .-4 c'. iSOVA'- -'--^ ..''d ^7 -L^ UM !^l." 4 °/^ " r*« ' -.-> .K,? - 7 'V °Z Md V-HW^ UMN-r -A'-L^L W-S---L UfNW '-L 8 88 MM 3 ^ L Z c'i.v < «Mr.»b WNW I. C. Hakhoffer-I. A. Pfeffel und C. Cngelbrecht Erbhuldigung für Josef i. auf dem Graben 1705 Kupferstich jr-L 7"', v. , ---A ^ 7 ^' '' K. M 8 ülf V ULMLR Ä L VADAW ^ S8 -s^LA kZ A? MAA ^ ^ ^ WKm- M o,rl ^ 7S^ä^7-L»_., -- Anonym Erbhuldigung für Maria Theresia auf dem Graben 1740 15 i > - ^- ^ iiiiim s? -' -r^-> "L ? 70 ^ ^ ^ Lhrentempel auf dem Graben 17^1 j. ^ '5:* <ÄL >).- -»> >L<^ >l».4S MM M ^ro.^ecf' oe^'MrerrerrFcpen Frurrerr(M.(rpcr^F, - ^Fer §O?r^berr aerrcrrr^ c^.Aer MerLsr Ar^eFf crl^M ^erk ci^rrte von M^rn^or.^Arr»5i?cten5^ü^s,e^ c^! cs.^7S-c^i. "2^. /crcLL^ I. C. Fischer von Erlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Der Graben um 1715 17 .V» - 7 L., 'Äi.F»' W.'- >7^^; Wr < - -..< . >. 'V - ^ . . 1 ? ^ ' '".' . 7 ' ^5 -j. . ' ' '' W .7^- '^W>W W W ' ^ 'W.,»/" Wt'- 7 ' > ' ' . - ^ ... . . -.' ^ ^ - W - 7 .^ 7 . . ^.. ' " > 7 .W 2 V . ^.^'- '7 . ^ '- 7 , ^''.. ^ .» L :4 ' . .M. 7 . ^.W- W^<^'W ^ /.. r- - 7 L H' " ... ^ > ,.- ^ - .„ - -.>>-^ - .7' ^ ' ' ^'. W-' ^ .7;-^ < :- - E .W-e-- ''' -7 . - ' '-^ ' - ' WWW^,.. . ^ -"'?" U .. ., ' ^ --r. ^ . ' ./M-- « . 7,..., ^ v ^ ' . '^' v . - T^WW ' ' - !>." 'W .r- . . .^.. ',- - / ',.,"' ^ ' >>' ,. - .W" -' - '7 ^ . -' ^ . ^-7 - -r. - ^.f ^ >L W. '»>, -- 7 / ^ '^' ' -r- ^ .. . < - > - 'Dz-' .' KW 7 .- '.- .. ^ -. - .'.^ 5 ' .. ... -» .'-, .- 7 >' .-- -.-.^ :K^-Z W.> ^.-r' ...^'E/''' ^-. -* .-.^'W W *'^x-- ^ ' '' -. '. ' ?>- r,..-?' ' ,"Lc, --'?W - 4 F - r.--?^:.. ' ! <—-- KM ! M ^ ! FM ! j. ! ^!) S-> Z E U T -s-. I IlA'' ^ Hanözelchnung Salomon Kleiner Der Graben 1725 LL*K ^»-> d-' -!--Ä0LL MMDW'WM.' ''EEl A z >?' !ÄMF r-M L;!- MA 8 ^S.A MR ädÄL'j NW > > > M^«8ZIM^ -, ' WWÜU'^AMD MÄM > - s- IWs üui D jl^ 7 ^. . -^Ä - k I !-'-!' !." .H .'> s .'_^ U.7--7< ^ MMMd!!OK.K' ><7"/jkTI kO k^!I<7^ jLI^ W-. Salomon Kleiner Hanbzelchnung Die Dreifaltigkeitssaule auf öem Graben 1733 iy Ä)W- 1'! l.L-L is UlU t ^ ^ ^ >5^ U !-ÄL^ Ä tl LR ^N L> iö^LL ÄÜ!!Z1 Ä Z 'l^ ^ ^ tz f"4 UE^§ rT-E^Ä, '7^^'^ -I' MMSSö^i Handzeichnung Salomon Kleiner 7^Äv» ^ ZSi «----^ -- - -»?> . - v L- ^ ÜÜZi'i VWzr- MSjL 'ZMMWD MN -. 1 .^ ü- »«'-.r - I> '»< Peterskirche im Peters Freythof 1724 20 ^ '-M Hanözelchnung Salomon Kleiner ! x»^.dL-»«^! V - «Ml« rvsEo MLEÄLl .'MI M'.L MW Die erneuerte Peterskkrche 1737 21 n» k°" 5 '^ iKWAMLEÄ ^L«t Hanözelchnung Stock-im-Elsen-Plah 1733 22 WWWWMDWH E^rLÄL^/7, MWNLK.KM MÄ-- .^D^^WM Lü>^^r4^. .'!- / .' ^ -r. ^.M < °M> ' ^ ZlM D7-H^ » "-.- - ^ ZL- H " "' ' , n?' "> ^.. -S-L ESVP- -M«M, >! ^ S i'' -GWMVM " ^^ 'ß i EZU -»^ ös-^i -'x- >' xx xx>xx »r>Ä»». XLL^ -NZH. >lN!»N». ?L5L WWWMs.' WZ Ei Ä ^SS?77 MW^smWs»^; -N-SISN - rA^W ri >7^° SWLL LIN^T» !. r -- .HVM' > " 7 - HfKrW, ^ > : -- --- -.M. , 7 -VW»-. 7* «» ? n l l"s? LunulstNlÄA L L i!! t ^i- r». !^-L vi ^ '^T^-Zpr, ^ÄKÄ>, ^^7 süLSSMM, sssL^dS^L^ LLSMLiÄLLi. . ^Lr-WG. MD? x.4sG «Mä r"7I5U !»»M' kkN^'H »---1 r- - r «*> ^ I. «v? -»»«'! ! WW WV ! Salomon Kleiner Der alte KLenmarkL 1725 Handzeichnung ?4r-^ ' L MEE >V'»- -Ä^L- ÄtGÄÄLMi S M ^ K WVVU LZ ^ ^ i§ i2-»^!i ^W -W c^z M ^Z^^NÄ M M M MZUA «zALEK' Handzeichnung Salomon Kleiner Die Brandstatt 1737 ClMM» . .. ^ ^ i^--> I . MO W«m' «M EM 25 U -' ^ -'- ?' -^M?M 'MM K . W>§^ V-M ^ M Salomon Kleiner Hanözelchnung Der BLschofshof an öer RotenLurmstraße 1725 26 W . ^ ,<-'< - )'>?' - '-„E /.-'- ^ '777-7-' ^ " ' -' 7' . ') .- -' »-V- K ^ MkÄ D ^ M ' - ASWLL - .. -' . - . .... , ^ . -- - . " -'.'- ^ ^ . .'. / ^7-.' ' '.'4; " ' - . Ev'^S,H'7 ^ 7^ ^ ' . 7.7^. ^ ' - " - ' ' - - - . 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Ä- !-> ?nospcct HoMiWIrekt^^uMI-n. ^V-< la^ epj^--<^> «Ül^. .b, dr^V ckj r»,^n.^, D^ Drüntt--ll- ^^//p?snn^ 9se>Va,-/,^L°/^S^ -?-,>,.r^,^ F-r Ort n>« r.« V»u>,^»nS »«-,«>/,,ch, vekaustf «-^rS«r». sü ^'v^,«S--»t /^^s-UV--on^ «F2«-iHr, I. C. Fischer von Crlach-I. 21. Delsenbach Kupferstich Hoher Markt gegen Lugeck um 1715 28 .«SW««". iK.-r-.Ä' MM ^ . » '^» i»t- ^tzk -SS?» Hs», -ck' >LS^7' MEk?- "WW^^I^TL Salomon Klelner Hanözelchnung Hoher Markt 1725 k :L 4^ -X- ->r. - -^2 '' ' < LHrX V :-' - -X' > - .'?" »->- - - »<-> -'' : - >/ - - -.''''^ ' ---." - > 7- 7 . --- - - -1- 7., ^ ^ -'77 ^ ',x->"^'" . U ' L.7X». 7 - 7..'-*v-- M-- 7 7 K-< . 7 - 7- "'-' X- ^---^-- 7 ' -Ä '7-. X7 ,,-ft-»-. .-'^'7-s" 7-^ ^ '-7- - - ,- ^ -' ,., :.. /, " -X ^ 'q - r" - , , 7,.^z,^. 7 7 ! " 7 ^-' - ^^--7 -- - -<- - ' ^ - r^> ---? '" - - ' ^? - 7 - 4' 7-F:> 7/ - ' ..--.'M'..'^' -M" : - ' 'T" MD' M' ."-V- -77 > -Mk' ^ .»< MX - - 4:.^ . 'r-'-- ' ' - X 7 ^-, ^' 7 -. 74 - -4^ ^ U^M M k 0 H /NX ^ ^ -i ^ ! !^->! -^. ' M !ö> M^SVlN E M lr-r-f M M W zx M iKl ^-l I ! r l l. °^M « l5 ^-l—r-l —I -U3 SSSSL ^-L'-LLÄ Hanözelchnung MMN. nt M- L'''! V7 MET- »MM ^ »- ». »7 SESS ----ä ZZLLÄ Salomon Kleiner Die Josefssäule auf dem Hohen Markt 1733 30 ^ _ » 'E'MDW' EAV» «^<,-c" Ä - v -^d- -E'E ^ > ÄM-^ "U. ' - --" -i^> . AK "' rZ^x^c-. - >*« «L-L^r ^ -. ' WW ^ ^ 7'7 ^ ' 5. WAW i^M.-^<'->--L: . . .. k--. ^.'. . . '.-> -7. r ^-7) r ^ ^ - Der Flschhof 1737 3i «! l« M! ^—->^! WW »K sS«LSWS^^^^^^2M»LW«WS^8ö^ Salomon Kleiner Hanbzelchnung «» N M» M -MOÄ MM tz»««Dv i»rr!»^ synr> ^°UH ,-K» 7^- " E tz ?'?' , '' 7 ^.-- '"i^NSSZ WMWP:i '! WWW QLIIM. l! l! ! !, > ULMl L B^^LanE, HsoH«ltlAerr^ Moff- Vtr Lr LVohrrLtr«, rrr -er Acrrj ep^ Re>räenT.^ Mrerr, ^ ^ ^ ^ cr. LQ. c/^ L^rN/.r?Tq^. ^ ^iL^ni,-E» i v ^a.c. t?cs/'. ^ ^ . , , L)L^s^La.^/D. -fecrL. ^<5 ^c>'^r/ 2 ^/ V^oyrrrLM, rrr per ^crr^ev^ ^^-«rcr^^-r ^ iLrr -ev jo ^AerrSterr wiplrrr^er orvacherr I. E. Fischer bon Erlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Die böhmische Hofkanzlei in öer Wipptingerstraße um 1715 32 KMSMH -V" WMPL^Wk!L ,^Ä>-^ WW 'LMM -LLL > <-««ttä».1 - /^ ^ 7 - c> " ^ ^ ^ ', c ?//^ ///^^ ///^ ( -^//r <-/'^ Li/7 C^c)^ - ( Z //^Z Z'' ^^////^/Z^ ^v/ ^ L> - cL Aus L. G. Heraeus' Inschriftenbuch Kupferstich Illumination der böhmischen Hofkanzlei 1718 -«.'7 K^W -L>' -> WUW WML «ÄW jWSLMLSNNW A 8 W WAMW -MW ZWN- . - -^, M-ZWK MW WsM^KMg^DMDAMGMMMMM WM AKW^-E »Sz '-».kl.!'» '- ,-» !,!! -1 7»! x- ' 'Ä? -r > « r S MM «fit .!'!" i» - K'Ä «M » 7 *^» '1 »l» 2.'!! <7 i»! .. l.-'-«!' -slk «S" '»> >jA »SS --s°r--^?^« ".»X- E«r »i! ^ .77 S7» - »W' *^--r M-.^ Die böhmische Hofkanzlei mit Straßenbilö 1725 ? «»» V//- '// FM,i, W/ « UZ ü,W? W j KM! Wi»,i«iH s «LL -KZ;.4 ^'V »j M4E ,-, ' Salomon Kleiner Hanbzeichnung >LL?)Ä ÄÄM- -7s»-»- TsWN^I LE-M' Solomon Kleiner Hanbz-lchnung Das Rathaus in der Wipplingerstraße 1725 «WWW W « 4 , 1 k l n. u m ,Li ' , >^!> i ! n j! !Ü! !' A;l ü Mi-!! l! << ^ rl«M ». vV»v MM1 Md M/M. 35 -' ^ i. -r- --- " ^>NNch^ ^ ' ^ 2 «) :-^Wv.? ' /< - ^ "HW,, ,» > . ^ M« l » u«^ MI«V. > !> Solomon Kleiner Handzelchnung IO jO . -4. l ^ .. .^ ?! M Ij^ili I^I S^sLsLLLL '>«« !!L'M! WM« 'Ill'üll -L— s,/^L- Palais Herberstein Ln öer WLpplingerstraße 1737 > > >>W, DA! .. LL^-L ^ MMUWWWxMWA k ^b^Er> - . »>i^ <- *»1^, Salomon Kleiner Hanözeichnung Maria Stiegen 1733 'MN! k?N RR « 7 - ^ / ^A»<» k ! kÄi 'cH U'^M M«. WKL.M ' ^ «»sR LFk ^ 37 HWM ZMS-' ' F"< ^ - »Lt x5>>- k' -- -N:/: rH^v- ,7. .-'7 k-*z§ Hanözeichnung M ÄM 6 K^tzkj K» HW —^ Hanözelchnung Salomon Kleiner - M LS., - ^ lzrril z «« liMZ i!!H!!Z zl!iI!!I»Zi! ZE Nepomukkapelle auf öer Hohen Brücke 1733 39 -SLsL-r Salomon Kleiner Handzeichnung . ^ Ml .-ß- M v- / ^ ^ M ! 7^ 7l, ^^ - M M ^ L .1- ^ r iWii. l ^-,1 Ik^ rkii- MLL. .V«LL l!M>W?W'kU!' «F° E^Zr- 8 »r V 8 MI! 2 SAW L.-SS»! MI ZZLALM «MH .7N--x< - Im Tiefen Graben 1737 40 'UMWM. MM sv^S WM-' L... ' ,WL>' L»<>äL' Salomon Kleiner Hanözelchnung Judenplah 1725 ?NS S S s. L L L L Zk «MM kL L L M MMMML WMG8 L N '-Ä A >« ^r- «L-S ^71 M>7^j 42 M4 4" S ' ^ ' 'M- E -^A'' //.- L2^ E^'4 » > MM ' FM MA^> ^ cKfM'-M - M', K WWMZ ^ ^ ^ ^ „„ nL^!W^OM^-'^Lm^ V MH ' ^ . >,» L' L/r. . - I. C. Fischer bon Erlach-I. 2!. Delsenbach Kupferstich Der „Hof" gegen öLe Bognergasse um 1715 ^3 ÄMä KS^- «W.^ '2'^r.^ kx- ^ ^.- -- '.-. - 2 ». k^ , rR!'". nMttr; L-EA^rs ss^> LiÄ!i^ Ä WNE t , e P' z ^ Hanözeichnung Salomon Kleiner MM Et-'"/ 'M, ?nM--HÄö Der „Hof" gegen ö!e Goldene Kugel 1725 44 ,75 S?-'^ AHM MW MMM WMWG AUsL? L-^Z: .Äs»'«ckLr. ^vr' Salomon Kleiner Hanözelchnung Der „Hof" gegen die Nuntiatur 1733 45 Kirche zu den neun Engetschören am „Hof" 1724 ' Ä>i! !»K'. tH, - IN7-- M- Lck Ii um,m Lu m lim „m l-L m ^ im ..L !!l" > 2 «, MM «>G kl^ISVW! «iWU L-SN--^M,SD»I'r ^,1 «WÄL «LN DEM k«SNISS!i!^., 8 LHNE iEK «««»»! M; 4 i-' ME. ^-»'DÄisA UN^ -p. pÄSWW^ «N "d>> MLLN ,'^Z^ >»» >Ä^<- I. L. Fischer von Erlach-I. 21. Dslsenbach Kupferstich Palais Batthyany in der Renngasse um 1715 48 / ?7 ?. Möam von »tprock^/^.vca/h,ttn^^cr/r^rL/ o^inr ^Ic^osten^ °acnc/e i> e ///r'otct L^cc^- ^ —,---. t'rl» Luen /ap en, ^ Ull/. ^)^,c. <^r/. !?- ZL-'. -U. -,^.<. /> W-LW ^>nWW5» 4 . 5 ^-'-s -si -rr.. >- F ML REM BLMMW? WUs MM --- . --''-. M^LsL Hanbzelchnung Salomon Kleiner Palais Batthyanh, Renngasse, 1725 KH M ^MMkMWWW MM «ZW MWl DM MM ^ 7 - ^ i > M^WÄ ZK» KWB SSM. !>B»F« - '.:,H MW d? - !'-M.r«LL NN M» 8 W- ?.HM >) »Mr K «R,t 8 LM - . ^ SMM -« >'^>Z /H.MM EMrW - ÄÄ MM' ^-Ed»v> V-^' - V s T'^r r - - ^ ', ... " ?'. H'-M' '^-. ' . . '..7 ' ' , ^7 ^ ^ ' 7-'- -.'^.'M''.' -7.'. ^ 7*2--.' ,'^'^ ' - -'- -> 'r-.^^.0L-?>-^'^-r-r" . - ''-7^ .-7^ (Z)MM ^ -5.^7 2'L^. 2/0U5. ^M^c5L^e ^e^e^rc^ir^ 6^eoMor.5.Ä.^o^6?Me ^cr-r^c^c-sr <^»^L5LL.<.i --Li -° '-i»!«-. l »A » 4 , ^» » >^ /» l . 1. _ e .^ö^ LL ^ -v.//ote^ arnbenzf. n ^.^^/cnbLck./ctLrK^ unr -,^«^.^5« r. i^r/. I. L. Fischer von Erlach-I. A. Delsenbach Schottenptah (Freyung) um 1715 Kupferstich WM Ltztz. -! «k 'SH Ä MG v. s ^ -- -- ^ .- KMM A^E MML.A WWW "---»K^ j» -' -. - ?!,f! ^M!,i^ds'^»»lischT ' Salomon Kleiner Hanözelchnung Schottenplah 1725 WM ^ QMM IL'«? -- » M » f !> U ^ <> ,s -q> i» E. 51 K L ' ^ MZWSLW .ß^--s .^üLLL^ ^»lN EH i -L-^L ^117 N T^rsM Q - M!KL k X - 2 L ilHM I K^ Ei M -''k tz 7 ^^ ^ «^<1 «MSÄiMK Hanözeichnung Salomon Kleiner WA» xM»- ! r' 7 ^'> MMZ »«M> , .1»'>t» > < > ' > 7 ^ >. '. -»4 . Gemälöe Freyung gegen öLe Teinfaltstraße um 1760 s i 53 G Bernaröo Bellotto V "E -'./ M °>K> Er KM'^ck. n-!^WmD Om ochÄM Zttk-e-- 7.^ I. E. Fischer bon Crlach-J. A. Delsenbach Palais Daun an öer Freyung um 1715 -^.-^47 W-M ''>- -Ot-, -- s -UW- M rorr; rr* r,?! -' jWchräüpWHitz .^..rri. ^AMWPW iÄ/^/M li /^c?F o llkcr» u . Kupferstich . . - '7/ -^'.-Lr-^ . > H ^ ,' ^4 ? > k^ -? L- ^ .-' 7> ^ - -K -!-' -^r '^'"7 7 ^WK--D 7>i »^ä.7.',.^>i^'« ? 'S. '^"D7 -- Z»^kL«I DUM LLis «',^WL2»2' »Matusi Hanbzeichnung Salomon Kleiner >VL »1 UM^MMAMML- s-- -M --i !«^S VS^II W^'M» «KLM« li^i I«^n WG^il l"E I ^SW LÄ)I^ Palais Daun 1734 57 ^Lv.5^, /,, / >' - WM LS ^i LsLl L^r LHÄ cLLlMA j ' W ez.!« '»LLÄ ^-. »» Montecuculi Hoyos VLW! TVl°M OslO !r^> . I '.I 1771 7 " 7 " l , , , , ^ WMMWWM'. !>> I' v MMIMMMMMMIM k'sS'LS'«PÜ'> >! W-i -si'E!^ «M'» s. Wolfgang Wilhelm Pramer Sprinzenstein-Neuhaus Abensperg-Traun Hanbzekchnung «L. TAlf 7 ^^ «llW SSM 8 l!» I W ^KiWLWjtjWDWM^^^WlWLNIMDBWSLWLMHNijilMki WWW i^Zs ^^> 1 - IkMIW »L? 'r ,L »! Vier frühbarocke Paläste auf öem Wege bon öer Hinteren Schenkenstraße zur Herrengasse vor Mo 58 ^ «s 7-^4-" ,. 7!Y^^ -H Ä D25 A-7^L^SÄW Lr -< »!L HUDHM» M»MW LsLs Hanözekchnung Salomon Kleiner SW -SS^ijs, ",..L '-r-.- ^ Palais Batthyany in der Bankgasse 1733 WM- 7-^StzLL-/' 'Vx-^ ^ >— '-> . < -Ä^H-! -^2- O .^» W-L«- '«^i» KP ZMK WM S MMW» Salomon Kleiner Hanözelchnung Palais Strattmann-Winöischgräh in der Bankgasse 1733 üo Ä . > ^ >S '«.. -ri-'' Tr.^-d»- N' °7 -^s-. ^ -rtz^Hin-6 Hanözeichnung Salomon Kleiner V UM» S, »W «»« «W i«ts« kWL »M '4 4 4 4 »1 MD 8^WW Palais Althan in der Bankgasse 1737 6 i P W q > '>^ > MWWU »> I ^lrM-W GW ,» R - MAME^Wx^A -L^^'^' V. V<^ >.^. . . V.'- ---?x- r(Ktt rl^^,i chtnr sta'uristpc r'cncN'eiland ncröcn^st^rsr t^SLin t^on i)sur^ ^////^^/^ /6-// tcht^ristuttt . ^ /? r ^ ^ /Lr//r . inne^ I. C. Fischer bon Crlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Palais Liechtenstein in der Bankgasse um 1715 62 MM UM" - 7-^ LWK > ^7k- .>«N-<-^ L, »^7 '^.-M >s^V 'DE- .«-M , -H- ^ »>b-. ^F-N, f ^ .> ssS^M B77^v?E Salomon Kleiner >>m,. .. -? ^ ME OMk-L >» r".- ^ 1«tv»7 ! ^ 7 ! Hanözeichnung Salomon Kleiner /'LS WMWW LAW MM»'»»*- M;D ^ l' . K: Ui. 7 .' ÄSiZL 2>Mk«!L /sL-zZssL^ WH! -HkWr Minoritenkirche mit Palais Starhemberg 1724 64 I UM« Va-^KiaMche L/i afmnnnrsehe ^)arr^ rn ^ LichenckiL>b-a1le. ^ ^ree Ae c5//^^E» Acr/r^ /^r//e^/^ - r»et. i > WM MSWSKM-^M- UMZ ^M8 ^MWWik! 1 WM LSLLSLL LMM Hanözeichnung -U?W 7 ^ -MsM/js- -EL'WML MM »»» WMM WMtzL - L-sE MWA VÄW MI» ME. V> .M VW ««»« '- . »1 - ». Ä> ^V,B« Salomon Kleiner Palais Lamberg von Sprinzenstein Ln öer Watlnerstraße 173z 67 r '?.j -ÄWWWA/ rii BiHfckM.M ^ ^.. L^L Hanözeichnung Salomon Kleiner Palais Esterhazy öe Gatantha in öer Waltnerstraße 1737 AM(L rawl i«si_.r '»«- W,P rLM.« i «LM i N N 'WWBWW^MWMi M! ^ M MAM ! !M MUM LLs MAMSL LLäLL ^LL«S jSMMM ßWWLl »r»r »islüSaLt,». MWMMMLMMl HM' »; Salomon Kleiner Hanözelchnung Palais Traun Ln der Herrengasse 1733 69 MM - ^-- 7 ' -tzs^ ci'l. -.- 4 - rrr ^ H' i : O-. - M < '' ' ^ -- » 4 . W,. tzc- ''^'E ^' ... , 77 ^^ 7 - ''s 7 <'< - 7 , ^ - U '' 4-7 ^ - --<4^."- ,v.7 L^.-M, KM>> 'i-ÄL 7 - 7 ^ . EM 7 'ß >77 ' ^ tz r ^-7 8 sM^MLüssSL Handzeichnung Salomon Klerner Palais Liechtenstein Ln der Herrengasse 1733 70 W?W G ?Dr<Ä->*7«rÄ-tz ' ^ " « MK^M.72 ...., ' --?-7.'.'M. M^-4- ^^ t ZrisÄ ?s L- ! ^ s--^ ' —^—s ^I" ^lf' 1^ - SM-SS 仫SL Hanözelchnung Salomon Kleiner Palais Lembruch in der Herrengasse 1737 '«^ !H»r? MEi «L ^ —-Ä-LK; I UWMML S»--sd^ WM?«»"-" »W-> 7k >a W i z.ü ' fG W ^ -A;ÄLE«Lr'.^ ^ »» o« Tüs^-' rs^ o! Kzrn6^:r9 tzrslpG 'ME WxI rEWL^L^LL V »'^i',^.. /L., X .<^ X ^r- 7/--^-- L--- -"-.-.- 7 " ^ M..M W>W 8 >FeiM r >-u ll>Ftz: ^ ! ! 7 ^ -.i >l ^ LL^I I^I >»17 Fürst Dletrichsteln » L M - 3- /!. » L. « » K LHMss,"Ms»i M» Ws-^—-l- V-l. il'^ZÜs lWW^SSL; Graf Diekrlchstekn Wolfgang Wilhelm Prämer Falkenberg Deutsches Haus Hanözeichnung Vier frühbarocke Paläste auf öem Wege von der Herrengasse zur Singerstraße vor i68o 72 EM; iWMl > > > i ! ! IT^TT' i^ 7 > td. 7 ! 7-^7 l. . I F..^. UM' sMZM SSM! MlMM !- !k^. « 8 ^ >^^ Vi M O >W !» OG M « >-N'l ?u L"> K HZ» Mz -M- ^Lätzs -EÄ- /—»l ^ . ^ k A^M! L^EM r. ^ ^ E FH- !;vNA «SSL LLWMLM «MssäMMM lLWS ^^rrrL ^'rl Wtz-M- L. 1 E . Salomon Klelner Hanözeichnung MLchaeterkLrche mit ParaöeLsgarLl 1724 73 «WWW G'd° M ^ O- ^-. ,-<>t "j --v^^ 4- ^LL N-.«- '?" V> ^ »tz- .-rKA>Ä^ /«'»SW- H ^ ««s A 8 N N S F? ? T Der Burgplah gegen Morgen 1725 74 r. .»?' MMM' G 'E ^ ^^rs. > >> 'L^-OWA^ -kS»L^r- ^'AM I 1 L rv^^T^Vl i» iL L.A »^ *' .»,»V " c^- A ^ Ä ^ DMWMWWÄWUkF -Z !--M^'!^ D ''^ A^»!r 7M^-. « .Ä n-ls ^Ä'Ls, - «' ^ 'l ! >-' kE ^ Hanözeichnung HMM »' ^ 2 » Salomon Kleiner Der Burgplah gegen Abend 1725 7 S WWWWWWKMWM '^'4. ^ s L A. ^ v>' - s».AÄ WÄ^M > ! > ^ !» K. »' HM' tz -M-S i-L-rrrsNrK? Zw iMMMW MH W8W mMlÜM ^ WWMIMM UMsM «NK^> W! ^ 1 i .H»uN- v»tuui«» M ^ ich - > LL ! 'S ZNM AM m !kji!L 5 M - , ?»» LS, eN > ^ 'iLS LSL ' *k>» <' !t^ Salomon Kleiner ReLchshofkanzleL 1733 77 ^.. 7 .s«'^. - ... <. ^ ? ./' -;-. 7?' >'^^'.,,'L^ .. ' .„ ^<-^Ä!Ä^! L-s ' ' ^ ' < . r k ^-i ^ ---. - ' ' «»V«^rr. M - 'L-.^ --: /»r- AA:^ -'-^.' ,'^EÄ MW d- ^ .'-.^rv. ' - . 4 .. . rv ^ ^ ' -'- «L^. 'E' L --Mh- - ->ud 7^» ^." > 7 -': 7" ^ 7 ^- 7 ^ ;.Mr. . W ? ' 'SHkvÄsEK r : ^ s« ^ ^^ » -r>^ ^ ^ ^»,>>^'1^- 1" ^ j- >-^ 1 nEEL p -NM ^ -r --„-U « M-'. M p ^1 Xft ^ jzp> ^.sf X !^ in.^i i^n .l.'!> ^ Nr W !-> ^i^-L!-> -M 2 -L.. ^«-- >—. <^l - —" X . 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L --^, >>-^ MWW»W«»« Handzeichnung Salomon Kleiner HofbiblioLhek 1733 W MMMM »'-L 28 LÜMHIW.'" lLLLLsLSLl >-»»1 Wj ,'»-.— 7 M « SL » ^ 'L X - E« ^ 1 ^ 1 « ^.7 k «LIME« IM« Solomon Kleiner ' Handzeichnung Palais Cabciani an der Oberen Breunerstraße 1737 "«I MN —r WZ . ^ i^WW^N LUlü LLi>- LS» NSW WWWW» !»MEW »,,1 US» INMZ 8 -.'»N 1 »I» '««« MMW ll»> S»I »F 82 M WX N - WW ff H 5 >--. .:».' T. «,-j.--. '4.rMj8 -"-.-'» " >. LkNMLISfL i ML) -'-"'Er »/»'S" EM' 5 »> 'KMW W 2 E U ^i„r W.'.'L:'rMS « ,^..-M "W M « W«r W L/ ^^c tc. 7 WM'c>Lt>o 7 i ^xcLllLE.^ÄcmLemnLr»' le LvmtL t'MMMc «M^mona veVi^icIl^n^^n^rr^^/a'?!iu 7 ^^!^- rmie ^ep^iendc ia ioi§oird"t)r'. t?eÄMcin a ske aA»e si§oir öecekkneL pour-La^tc it/rck?au «Ka-i. avec. t« />/«» U)7I?c5F k()fl- ^«n i5o?r ^fKk ^ ^marruLi , Josef Cmanuel Fischer bon Crlach Palais Dietrichstein (Lobkowihptah) 1711 MMWMMW celiLE tMEcianerl-r le < ÄV- Hanözelchnung 83 --uckd- ki? ^ '4LkM>: -L-- .^. AW' x«yk MZW - 5 ^^- Augustinerkirche mit Patais Dietrichstein 1724 Ä^ ki^ ->.^ /ix»'-/ '' :»>r H. - ' >'^. ^ ^ ^'' - - 7 ^ ^ . ^ 7' - '^V-. .- *. ^''x^-"' ^ ' - ' ' 7' ' ^ - -7° ...7 ' ' ' . ^ ^^ I.W, --M-^-.- "WM- -.! -.T -d? >---»L-^ sÄ>^F',^«»i-«f«U».' «l>- -' r- -i-> KjBskMs-röKl-^. HSLSVLSSW Gemälde Bernaröo Bellotto Palais Lobkowih mit Marktbild um 1760 WWHW - L' MW! IE- 'i-^. M VM./i >' ' Z) H' ^ LL.-LÄ ' >-k- .-7.»r.->:^ M-»-? 85 >. M' U/M <- ^ t^-E-H» MMZ .« U?V'^»Ü.^ „-,7 - ^ - L z Mr? AZW Hanhzeichnung Salomon Kleiner RE MM M.W MD» M LD' Palais Kaiserstein in der Dorotheergasse 173z 8ü -YUE-^ '<'^-WM- ' ->- ;E^-7U' " k^ M - .'L^ .- ^r;r-.'^ r7yme!x .^77 l77ü ^ - 177j o >^ 7^-7 m ^7^. ^ ^7.7 ^ k ^ > W 7 -, 7 > ' ; ! ! E !! ^ 77Hi 57n^cn!S_iL^f^ xilTL r77n ^777. dk ' ' MM V! ^ »Mjjm r I i'.KH . ! >Wu 1 'ch-:? »»7 . SM» »TIMS fi»- ««» »t Salomon Kleiner Sti» Hanozeichnung Dorocheerklrche 172 ^ 87 WL ^^ ' ,-- ' ' -. - - L s M WIMr —-! ' r ^ Hanozeichnung Salomon Kleiner Palais SLarhemberg Ln der DoroLheergasse 1733 88 -rr - 7-,- S- WW^M «!» ^A«k'>,l" ''''' ^ MS ÄS'7^7 ---L> äük'L iL^hLM ^SSirr' MM ll.'L._ .L F «LssSL Hanbzelchnung Salomon Kleiner Haus Pranöau in öer Dorotheergasse 1737 ««^W - 'S!«« W 8 » 4 .--L !WI» I«I»»I '»»» LL»W lc^TZL-'i^ l.^öAl76L UM« ! « SW !» ««! »c^iNÜ^W »>» . l'tr» :ULÄ U- "M k-'W^ -»! WW' I. C. Fischer bon Erlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Neuer Markt mit einer kaiserlichen Schlittenfahrt 1712 so Salomon Kl-I»« H°ndz°!ch°u°g Neuer Markt gegen bas Palais Schwarzenberg 1724 177,.^ Z M°!N HDA d JE MZLÄiL BÄ- l.'!rn «»ÄS )' 's^v L d!' -^ 4 L K',t>> A M« L 1 ' - M-r'M .«E« «SM>M MLW ^-xW5 - 91 »",' V'^' Gemätöe Bernaröo Bellotto Neuer Markt gegen den Stephansturm um 1760 . v l» K/ .>'- ."Ts >. - -' .- ,. »»> !!!!!! t.K .-MW k--°»»- N«MZ ./ i 1 » -r-^ - ^ - Wd.- LUE .-K^v, V ^ ?< 7 ' ^ < -» ÄzLk^V MtNG ^MMM Ä;M! 7 ->H: MM M. Sichnlt Hanözeichnung Neuer Markt mit eLner kaiserlichen Schlittenfahrt um 1770 fff -S ^ kL l' 93 MINNEN ' A s. E > ä^ ,-«-Fr' L'^ ' ^ >7 i.'"'" 'AM "ttFU A>5K. HWE jül NN >Ä^MMSÄtzü8S»? Kupferstich ? dc' />^-' » »—I ES. W»s»i»äüs^t Hanözeichnung Salomon Kleiner Zu öen sieben Säulen auf dem Neuen Markt 1737 MS» Ü «ISSZ H WSSL WS»! »E I»-Mt RM-AU l-j '^' ri 'l'r 95 Hk , Salomon Kleiner SpLtatskLrche unö Komööienhaus bei öer Kärntnerstraße 172^ .Ls'-' »V.«' L^Ä Hanözekchnung «z:L^ E^L- ^ ^ ^ > - . - ^ .'AzA ,>)j -FA ^-1-UNW^ ! 7 ° >'' -'->- LN I . Ä ' M--L X Salomon Klemer Farblge Hanözelchnung Das Hasenhaus in der Kärntnerstraße 1748/49 97 - . rM' -MÄU-M k i Salomon Kleiner , . ^ Annenkirche und Schulhaus m der Annagasse 1724 98 W s ,s s t-i : ch-7^ > M l t--^' s-- X s—i— Handzeichnung A-'" M"'' 7: .D - - .' r>». -.-« -F'' ... >.>. ^ i-z .. .«üS> ,'.--.-Ä8««^-- .-7-< "7^ / > > . - -., ^ '^.7 7 7 das Dnastirciie L)ue/teniie^gr^iie -Var»' irrten Jo^annr^ Nassen , evdcnkei von ^yennn )ohcrnnMam Oncrssen von ^nestenbe^. i/? ^r/r <5 /cr ^ ^ cb^Q/r ^ /S iDM/k ^ecr/r c^4^r/n 3e Ärr ?^er/ de^ Äeliaiköe^ so den ^7/r^. ^L^//r evbcrue^. L4re^krtz 9e /17EH?/ ^// vn^/e Anonym Palais Questenberg (und Corbelli) Ln der Johannesgasse um 1715 99 Kupferstich -!>! ^ -v' »L / ->S' X. ^ i". X -5 .x' K ^ HF >.-'!: < : ?,-,-x l^LMLSLÄ M.M 0 - - 7 : AäL>M. M-M «MtÜÜMLä 'MW ^ INUVd ML»» WAM »M-- Msrs8ö K ' k. ZWr.^ -NE Salomon Kleiner Die Paläste Questenberg und Lorbelli ln der Johannesgasse 1725 Hanözelchnung iß " 7". - ^ r-l. . D" -Ol M '' "'MM- ' ' ."> 4H- M - L., - - 7Z ? . .. « -» Mtz k»' - 7 - , . ÄW "-stMO:.s!L'jr> I. C. Fischer bon Erlach-I. A. Delsenbach Hgllast^ mclch^nD.M^chf^ü rsk ^)nrcki/ ,Mriny^Uc/< 5 niu.^ von <^^^'Vk/cn in^?rerr ^ aLffUtzren La^en ^ ( )c 7-2 ^r/ 7 .s /^ H _ ^^^'"<4-? d'. U ^ ZKIOI«! AWWÜWR 1 — 1 W «ÄMÄ l«W RSSW O >«MZ MM Ms« ÄmWK MW Winterpatais Prinz Eugen in öer Himmetpfortgasse um 1715 102 ^ ^-i -^' i'.' S r>äGd ' -WM>j Salomo» Klein« Handzelchnung Himmelpfortgasse mit dem Winterpalais Prinz Lugen 1725 LDW iVA WLL Mkis MkLsLMLL SSSLÜ SMSS» 103 p„n, ^rtkl-l-n dl-»'K^5dl-N«r 6^ , Itz g - - - ^ - ^s- s- ^ FjllilMl-rr^F^ >--3 Ldl-MÄ^üal? Köniq5r'rnd L-Ml-i-Zbq5 Dl-lN)l'lrs §0^^.^MN'«-Ü^,r-N-^ss^^.mr L? n,id Ä4'"F/in! l7 li Von 7sirv Dur>Än,cltt on?.-,'' Kaw,luir^ ^ ^ ^ ^bn, I?rvFfürftl: L>L«-F5 LL2SW,:. Kupferstich I. Wieöon-F. L. SchmiLtner Jttuminationsgerüst vor bem Winterpalais Prinz Eugen 1742 ° " » w »»» ff Salomon Kleiner Hanözelchnung Klosterkirche St. Agnes zur Himmelspforten 1724 105 Salomon Kleiner 5r-N-'-> L,-sMK. ^WW -^->c «»-»> MM Salomon Kleiner Hanözelchnung Deutschordenshaus in der Singerstraße 1733 M f! M M ^ !Z«SE^ DMW «WWM LML «KWWW? L«M tz 'Sl ' 107 ^WWWWWWMMWW^M^MWW ^ M ^ --- -^5'ÄE^ »K>k^rÄ -L»L>L^SÄL»t« ^x-M- 4 WW^IR^ >?r., i, ^.7^. -2 FM LS»aMMiM. Hanözelchnung Salomon Kleiner U A ! > ^ '^l .ir-' M ^ ^ II' ^ >k^V / ^ ^ d U M-WK MMLZLiLM «sMMvMi Hanbzeichnung Salomon Kleiner -We-kM Klosterkirche St. Nicolas in der Singerstraße 1724 10- - -- t x MS NMM DMWMMH «WW»» M MWMWLM Salomon Kleiner Handzelchnung SLiftungshaus Bilioth-Hoffmann in öer Singerstraße 1733 IIO ,. M^MUWWWU?-MMW!! ^.7,S» EÄW «.» S '' ' ' »''". » .<»>.:- 7 ^- LLchE^-/.' "MW!-.. s. .774.^ ? Salomon Ktelner Hanözekchnung Palais Esterhazy Ln öer Riemerstraße 1737 DM IW 1DWW1 NSS I ^ ^" M L .. ^ I . ch > ^ ^ « ri '5 r r -SSr-^-- MOMrZ »SS o«u» UzZZ SSM p»q,v>> 1 MMl! lWWWi »E» MM Ä-LA -««M 112 -'S - - --«-^ t Lt^ S--^K»qp,' -Wt» - » ff WiWM ^Ä-- >h v- ->»^. sH^^7LME 7>ä (5M2L -A>s-W 7M °V ^ MMMN Salomon Kleiner "I M-— kWM^ H L' - ^ s ^ ^s-'i--»-- t-- ÄSSLL »»« Mf.-j!W Ä'MÄK M^DWMWM! s WM» llUUII!^ UM^riiki ""Kd! ss^r>M WA-^N-- Salomon Kleiner Palais Kinsky in der Wollzeile 1737 Hanözeichnung -NVWW «Witz»? L § !Li?>TWtz Mi ssl ^I. )-M NMZ ^>8 -ris ZioiMWW MM, >VÄ Mr? Salomon Kleiner Hanözeichnung Salomon Kleiner >« D WH WMÄ ^ 8 ' j '?!^ ! >^LW ME! ^as-Äi»i j^- 7 ^^--- L-r LLLLL Mck^sL >" SSÄ 88SKLL ßM W 8 MEl iO,".M,>l ßM»iL ''r- iil «K, «A -H l 4 k?L^ .K!'V,- Salomon Klelner Iesuitenkirche 1724 Hanözelchnung 117 '^Ä- -iM ^ r ^ > > > 'r7 ArAM rK>.»-^- DPI—I! ZE7^WM !I - ^l» ! äEV ?Ms MM kk^E^-; .«L« ^ -? ^-- . > ,. ^-'- MW MD- ^ 7^5 MM M'LM-Z s^I jWUj ' ' > LMLZ8 i^Vs MBN! iS>,«j .»«»» I««« »'?M »« -LL-z l! >^.«^ ii »-!rs«! !„ >; rtzRL''!, E kkZS!!-' ML? «i? »««« A»? 5 Ä EWFÄ Ssn^M» Salomon Kleiner Hanözelchnung Der Resident in Portugal auf dem Unibersitätsptah 1737 n8 - ^ V'-/, i - - W I HrK^s- '' ' ^ ' ' ' >« ^«i-L ^ -r - . L - WWSW8M I MM WWWs» i» ? Gemälde Bernardo Bellotto L- i-«r^ . ''' WOK .-TH"*..' L^UMZ ^t.' ^ >! MWM k'. ? .-.. ,. E» ^ ..-, 'E / SIEE -''i> Universitätsplah um 1760 ny M. ^ W j- Sß «« M Si«» Mi -x«tzD Mtzich^ MS! /' WW »WS ''VixA AM. ME MeLE Salomon Kleiner Hanözelchnung DominLkanerkirche 1724 120 L r ^'i- sji sk! itz Ä h 7^>7V/ S «>-S«I«^W T'M? EÄ W' Handzeichnung Satomon Kleiner Dominikanerplah mit Jesuitenkolteg unö Observatorium 1737 "L-'v! - / ' ^ l» V - ü»v,»ck»' >»-' .' k Bernaröo Bellokko Gemälde Dommikanerplah um 1760 KMWW M kE E Z_. » niilllI N» « VW W si 122 U V" '/ '^'', . .'-^> Sj«»e r/ , -''- - ' .-*-»rs«- L >i. I ^r^i- M >! ^ -.»r ^ '-«f M ^ G- -.'» ^ " . d« -- ^ -4E b -Wtz -V ^ ^ '5 r-ÄL^?- ' L -LS-^- - A ' - ttMrück^Ä ss^r ME GA ^2e^«t7' -- LLLL Salomon Kleiner Hanözelchnung Der HeilLgenkreuzerhof 1733 123 7^/.'< E. ' c./. -ä ». M V-M« . ... >-7 ;'- . V- -«» r 5 ELA ^ 5 4 D !p lv ix sx 5L tA E K. L ,L7. jv ,7" !« M M r—- ^ L 2 > QÄ ll !«' >EMM Hanözelchnung Salomon Kleiner Klosterkirche St. Lorenz am Fleischmarkt 1729 SLlNWNo l - - ^ :.. ^ UWÄ Isx» "» 1 »» -'r>4LA?7r.L - .-ckM M??N^WW>VWk- ^-. ^ 4 ^ ^ '-E LL^ WWWM8MMM, LLL Salomon Kleiner M>-'. M'F WM»k> -?"« «"-:»«' » > , » ^ ^!> - '.» V! » ?^' ' MZMH MW«?W WW!^ ' >- , » l» ' -A VT' MW MM Hanözeichnung Salomon Kleiner Das Nepomuk-Monument auf öem Schanzet 1733 MNSLii MM! MKGM L7MÄ MM MF «SS»«»» LMM 7 M«! L., '--- EM I ^ « 71 sK6ke-»i>. ^ ^ ^ ^-7 V ikirti^W KL^-r Hanözeichnung Satomon Kleiner Die Leopolöstabt 1725 WM 8 M - d g M- ZW«K «L 4 ->-M! «WUM t,M» -»..««-»II -rr- MW^s -MM: -^ 7 »! L---i; -1' j Monkecuculi lit-j:,r:l-»:i!l"!Nrtts' »-NtttNrU »,^ - -,6»:..—7-!-, L W ZZ 2 ? 5 ^. Prämer i^r»»»»-,rrr»»^»» M 'ü c/5 N LMMZZZ !^ A U. »<>!' ' »SVrssgz zrr»»ss Wolfgang Wilhelm Prämer Prämer'scher Garten i. Teil Prämer'scher Garten 2. Teil Hanbzeichnungen Zwei Gartenhäuser in der Leopoldstadt vor Mo 128 MM/', M -L WOM WMWW»—W-M G - -PM, '*» -?dSM ( X. ^ -- iL lsISßlll r I 77! m um um j»z !> 1 ! l! IM zi «SSLM Handzeichnung Salomon Klemer Kirche und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder 1724 r '-'4--s»! 129 «.LKK' "^ -- M- e.Ä >»-/ -, - '/^ L I ' MM' ' :ZLL -F-' ^ V-U-.' . .,-s»-^. «^^... -M --L. - > .M^-> ^.-*- Nb 'r^ ^ EL ->'^E .lZ>^ 75 ? WM^ !Ü.^' -^e--qi4L«t »^D »» ? ! ^Bx ViAAy«'' «b i« :-MW > >,H« >W' »'»»'^^»V Salomon Kleiner NVIL. n-^ sr----x; Hanbzelchnung Salomon Kleiner SH.! ELI M« >„ "M,i! tz'mmnH, i !!!»>»! > »HH,!s .. Leopolbskirche an der Großen Pfarrgasse 173z IZ2 V ^,7ch' ""'^' '! 1 5 ' WWM .>! . ^ yrE. 7 AÄ ms rch^il^öw^E z U EMsEAM-W'"' ^' — " -. .——.. "Lqx- ^ 7 - " - —-— <-- ^ s?Ä^ -H 0Z^ ! i§°- K LK>-a s-^-rL ^«»-s^sZMZ DAMMS MMÄLKW?. -L>i-^» : '^- r««L« 2 kLi L?^ E'M ML^S).-//' ^ S- c^L^E« -E»LL^"- «-l-^-rU WlINUI ÄQ c) ^ ^ ^ 7 '--- - FM- - ^ /M- L -- "-7 ^_^ ^ ^ ^ ^ 7^. MMMW WLWNMWS u - -,> ^ -^-i7 ^ Z ^>- ^vk r»»r r^ .lj EM?, . ^ » S W8NB «MH ik UF U 'U L F V X ' V. ^ M Anonym Kupferstich Die Favorita Ln der Wotfsau (Augarten) um 1670 t 4^1' -'L L > WMU^ Zlross >! ZM M!- ! E M ^ ^ Z>§ >!^1- iss ß^Wg V.MW «IMl S«M °I?Ä ,,»j »«*«--- LS» M - ^ ' - > ^ KM- E S i S NLi ^ ^ Y MD ?UM^ ^ t. « M LMZWB ^4,^ ^ -»'/ ^ r «. .MM R' k- )-Kk> K MM ^ ^§^§,4 / -r ^ Ln a.Lmr^ .'eo!U'5. L.^L»v^> L^5. , -^^AM^er'k-e^-. e M«.^rME. S>k^,^AvLauLtö'- !)n<^L-5 ., , ^ c5.» ^ »»^* 5re wuLe ^ cu-enues. . / ^ § < _v ^rnlMrurü: 'urr^R;^rr^' ' ccntL«. ^ , e5^ML5auc-'räLz. g.^o-^ . .. §ec ött ctt'örtt ^«zs^,^ '^»n ,»^.. L«^-s^ ^L?^7EL.' »4- »' r^"-. . L»s^L «» /, ^ An»^ . 0 - - ^»s.» ^q.^qs^.^. 0. L.^ iLv^,«^ - ZL'^u, ^ />M -H,«- .. ^ » -^r — --L>- !^k' r ^ . .. - MsMÄK»ä->' >-.c --,072 5"Z ^ÄSL ^«-cklMLL-» >^k. ^D^L^ä<' MW U.^MI!«W«. z W!>!I> 7'EWW'E«.V D»*>^U«vc ^-kW Ruine der alten Favorita Gartenhaus mit Blumengärtlein ENI. -i -H . ' - F Salomon Kleiner Kastankenallee Vier Ansichten aus dem Augarten um 1738 136 Der „Stern Handzeichnungen U Salomon Kleiner Handzetchnung Die Allee auf dem Tabor 1725 ?M'' 1 , ,/Ld- MM u U M2WE ^5 M LM(M ^ u'4L -LE-Q k--^. "DM :n"n Uk rniMtiU.rjkpiUi.r Lk' »M-U.i ! WM IUI,! Ic"A »»«iißni»,«»»«»» l 137 > > L Mk-L^ LLZM Hanözeichnung M M» 'WkW-Ei i «U-I ^iÄd' AHAM MAW WIVMWWWM, MWj?k V MM««? EM >-»^r>^> -EL^L- §"' ^ A' L SMSWLSW^' t ^ ^ , » - t s» ,l» s» »?» '" ?> ^>^ 7 - Hanözeichnung Salomon Kleiner Rochuskirche auf öer Landstraße 1724 WM G « « ^ r » « 4 z> «/ i. ^E-... ^.ß. ^ ^e-r? SOIME k Mkmut'üj.ruuEs^ ' ^r, D' -,i,»k<^> LMM. '> ' ').< -ÄvA-E. Hanbzelchnung Salomon Kleiner St. Marx 1733 !Mß>' WKL ZTL ^il§^>'(! '- - ^ MW ^,7 i-- i 7 NkHWWK ?! " ? i^ 1 » ZMßKD WMMl> «tzE - i-,E !ji! Hanözelchnung Gartenpalais Harrach in der llngacgasse 1737 142 Salomon Kleiner 4 A W üL-^.^?rL Salomon Kleiner Hanözelchnung Palais Harrach in der Ungargasse ^Gartenseite) um 1738 WWW KW »MN Um ^ WWW «L ^S- 143 7 ^ ^ -1 AW'ML M:SM «ÄS» -«T? L!"-i ?» F--»^ ' N EM 2 rr ^ Salomon Kleiner Hanözeichnung Palais Harrach Ln öer Ungargasse (Anbau öer Gartenfront) um 1738 ^ L./skj .r— '^r^7<.^^L.,.^; «tKM» LN Lusthaus mlt Bostett V »r s-AM V ^ -Ä MMZ Taxusaltee Salomon Kleiner TreLllageraum Ln Dollansicht TreLllageraum Ln Seltenansicht Hanbzelchnungen Bier Ansichten aus dem Harrach'schen Garten um 1738 145 « S t. W..W MMkL.i ^ StP . ML. :Zs^» ML. Lsc--Si> ; ?W^' .. ?.v . E'. - ^L,-., -- ^ L-' ^-/^'7^ '' ; -ÄiL - ^ H ^ .- "v E ' r. L' ^ '"'«M E'' ^Mk7 ^ MTL^l LWL U Lattenbortal Berceau G Salomon Kleiner Hanözeichnunaen Nepomukkadelle Vier Ansichten aus dem Harrach'schen Garten um 1738 146 » * ' ^ ^ M!' ^ '«48««? ^WL^SMZLMz W_ ^ LH^LLLMS «LL??LM "»ML MMM» «LS«T?rZ2W» «MfKIMMW «gLWLLL» ^WL^ 4 '!^L^ SLUM»» MLUSLMW r^L. ik»-? I r ^ ^ " -j.<- U Ä ^^7 WLZ -7L S L- H^>' ^ r - ! - > : « , L ^- «vn K, .^la^n ot>- ^.'' s. «'«^- I - KZ ««»««»« L s LS QLi V«» LÄ -»--l ) '" - A-ss 0K S. Kleiner-G. Lichtenstecher Grundrisse der Gartenpalais Althan Ln der Ungargasse (oben) unö Schwarzenberg am Rennweg (unten) um 1738 Kupferstiche -47 ^'^Ävurr^ArrKL'-- Äsr^> r?LSL.c ^ ^-SL --r.'i X- -4»^ '^r ^». "«>- .'" ' -/ '- -7 - I ^ '>?LSd ^... r^LcS. " 2YVGL Ti '.^SS. ' ^ ! ' -<' - -r«e '4^ ^7 :E^> kW' K Ä« 7. ^ t. ' '< -" - ."- '---' . ^ ^ .- < , O' 4 ' 5EMM" '^4^ v >tÄ- dL' ''L^- '^-MH ^ M, Ä-7'' LSSke rv, ?» rr^K^nL^kI^^^rrnf»^ Ä 8^"- w' p^"? .'- n 5, 7^<--Zn'kil-yi^>S ?-r:^ '"v '7 'üw0A-tzs^/: ^ !.^ n ?MV 1 « ^DW. N-LW kssW Ä jl! 2 72 Hanözelchnung Salomon Kleiner Portal öes Palais Atthan Ln öer Ungargasse 1737 MiMkLüWMMßWW MkWW»MMWW« E .7ZLA L2 kl - WMWsW iPSSUILMrilWL r/W» . ^ III» M». ÄW^VA W. 'E. UH^S^'UWM A.^-» DM" MM.-4^/4 ^-' 1H » / ' M .-. -! ---!dSv -- ,DDt>ÄÜAÄÄ»W-^^ W7 >, tt^-Tr rrorrr-?^ > ? .'. Lll/i-'-F ' ?ö Z > sock-at«^» MdMMD Hanbzeichnung Salomon Kleiner Hofseite des Palais Althan in der Ungargaffe 1737 "-'"N ' WLM «Ssr«^ '«««««««k »»»»» »SW MßM! R»K MAP»« Ä?NW MW ,r»«! '«SÜl» >rssi NMMZ r». - »> -' -i^- ''S; ^ ^ ''Wf!- --^'?6W AKAiA» ^OG^--M'LK?KK MWM W A? ^ ^ . .1? r. .^*-' MVWWWW«»?',^' ?»-: ^ TU^KL LSLM».sL^pr-L -X- ^ ^ SKA r^T-I -l7/^ r? UL Salomon Kleiner Hanözelchnung Gartenseite öes Palais Althan in der Ungargasse 1737 :-»W «?» s»K »K, > ',^.'. »»Z ^'t?sU«»r ! W>s?r ^«lfW öÄÜ?«M1 'TS!!»»rM! EKI »»»M W»H!»ß»U! m»zi,»«,Az 1»«V, ! -UW SW*K»U s»> -:«SHS«U !»» «SN^ ! ÄHD«r Z? s»^ LrKsr! ^MWZ GM» Z -! « MM -»m«r IW .-MM: '-. »W—" ... ML--.. ^ r." ;' /^Diäö>W^DH» Ä-i- 7D W M 'kl Blumenparterre MHK MDM -MM DM MM M« r> 4 /r^ ^ MsÄ Salomon Kleiner Bowling-green Hanbzekchnungen Trelllageraum Im Althan'schen Garten um 1738 - -sL M . --- - -- '..»L VM ^ W KM MM WWWWW WWWWS WM > ^ K > » -VV^T- "---S->-.r^ - 4 ^ H;.'-' -'-«tzL-^: «M» ^ ° D »M kL »LVL> UM !,»»»: !>»»»! ^ L ,! Einlässe in öle Laubengänge Durchblick auf bas Palais > —j M: ^ U Salomon Kleiner Hanözeichnungen Boskett mit Fontäne Belveöere im „kleinen" Garten Im Althan'schen Garten um 1738 -Kß »»/ r L Ä l>.ü » ' M N ü? Ä 2^ ^ - Lsi»«» L^sLL- Ä>ü>»«4P^ M -z"^- W;MM LE NS;?c ^ t ! ' 17 ^ !k 1 Ol 7 Hi^n^u»,,«»,t,,sslmil ^ .V- L ,' 77 -^,' 7 - ^ 7 , 7 ,» MML.-EK UUZ '^ 5 . <-- -< » >kr-»> L- 7 r^L^-E-E LL<^L i UL ^MW ' 7 ^ LMNÄ WW'ü .-SZLL MLM.M ME s/s-^ »ch» Ä^j»MZKW» 4^ ^L^L,-L,„-r! --»«ÄL, »».L» LI MM Md«rKZ MM WchM LLLLWMLLM MMKU M? »ÄSK klÄ« ' MZ NÄSS MM- M 7 ' W«EMM MNM MW LSSSS--Z WK'Z?»S«K MS !MÄ MA-LSS -LLlLI^'E Salomon Kleiner Salle Lerraine neben öem AlLhan'schen GarLenpataLs um 1738 Hanözelchnung 153 W- L -O?-M Salomon Kleiner MS M -' »S >L .< d ^ --'^ '§^ - "'Ä-K*-.-^ ''k. < '' ' /-S-- -MMM - -.-MM M - srL. -MW !WL-E ..- - ^ . 7A7/-/, . Ä^'Kr ^^-<7 L^MML'D ^7-S .<^s? M«LsSlssW W -F' ^ ;s«'^ iSWWWWWANG. ' MM»--WWU^M«E '^ZWU'^ ^ , ..... - -. _ _ -' „ ... ' " - ..>; ?W.^ r ^ -.'-' ''- ÄMM' ZWM WDWS AK?S^S^S? I. E. Fischer bon Erlach-I. Ä. Delsenbach Das Gartenpalais Schwarzenberg i! > > !'! H-!i>1 S^S?t»SS r» ^« esi >Ä^' ^ N Gartenpalais Schwarzenberg 1725 ' i . . .- . kd- <- '.-^5 7 . ..-^ 7 . ' M E - M*- . ^A- 7 t.-. ^ T-' ' >. 7-^ä ---'-" ^F- ',.' '7^.. '7 ^ -A-^ «r -.-- .'. . S!»^'««'-H. E . ' .-. ?.. s."? " '.«-n >.! "-. ...'<. i . . ,, .. ' > ^ ' ' - -' ' '< .. ' 7 ^ 7 - 7 -. - ---.- 7 >^' .... 7 -' ' -' ' '-V 7 - - t: -.>«- ^ "S 5 ^.^« ?>Hk . - . ^ . 7 — 7 ^'- . ».-» ^>' ^7- K. '' -7 Salomon Kleiner Hanözelchnung Gartenfront des Palais Schwarzenberg um 1738 WWMM »M8 s- ^ -ij lMLu 157 V' , <>7-"<^ t'r -'' ,r^->>: V, ? "'<'^ E ' ' N^MM' ^ ^>.rrLL!t ,! W >7 WN UMM A ? 8^t 7^ k? ^! MMKWWKMM S^ML Die Fontäne Bei den Glashäusern >«ZL LUMSU MW Salomon Kleiner Die untere Kaskade MM H' - > E> '--'iL ^WWtz ! - 8-8 «--rM Hanözeichnungen Bowling-green Salomon Kleiner iMMWMMZ ÄMK WHZr^'-h^: WMiLSLs.'MrL !ÄrrMMj EM Im Schwarzenberg-Garten um 1738 is 8 4- T7L 7 / -- ^ - "LML / ^ xrnf^ MSW L'-^K « W > M--.-V- MMWWW AM-M »Ä-. , 1 ,-^» tz>H5x- ÄM! M5UsÄ. ÄM>>öÄAK ^hMM MM SEMWZMW v ^- 7 , ^ 7 ^Ä 7 > W'WMM ME4M8MMD MWöWWU «ÄW .? ^ES8x^' > UM Salomon Kleiner Hanözetchnung -EM WW»ÄW« MM SWM HkAÄiL KMAZ.WMMS M^is-'chA KMAD KMWS WMM MM WM- MW MM .7 ' MM Die obere Kaskade im Schwarzenberg-Garten um 1738 159 Dk-'s-H .,-«»L^- SiDM ^ M »» ^W»MW ^ ," —E^-«-SKZS 7 . ^.' .^ " --^> M -E^- ^' -L- ^ ^ >^.L- c^L.^^v^/ «^/^o?r^-er^7?r^tt^' —^^«/rL'L t^L^a^vr^ L>> (, L/ L7 s'«? c)^s^s . ?,olpcc^ '^?0l'!)^unsd5/^tnc^^pnrnZen.r IIuA en^- von §ap»rz- en, .?-/- -Manien nnd dni^uc)ch^ornAen Ge^Hden. strnrkf«ndrn,r anAnän- Ikni>en Sän^eri un!> ^tr,»fstn ^ S. Kleiner-I. A. Corbinus und I. Wagner Das Belvedere (Überblick, Grundriß und Längsschnitt) 1731 160 Kupferstiche ^DDW LWM W^N>Q MM ^MU -AAK cni icZZ M 'T' - <2 '- ^ ^7/.-^ >- 7H. GE-L.^ ^x/bD .4^7^- -MÄx. 7 ^ '^^> MWSSW «.Ä'M.KSiLGM «?^ l'-iu ^ I> ,u^Zi7L^-> WÄ z. M ?toI:-ec^ Sei .dllupt Unli / <^/?<7e /)^,/r<"^^/ d,/ ^^cr-r') ?ioi^ecd d^Duus^---^cbaü-e^ gegen dein lir ci sü'ir ^onkiof-f. Dorhof öes oberen Belbeöeres 1731 Hoffcont des oberen Belbeöeres 1731 ^ ^5 I^ol^ecd v^n ^cru^ - (^i1( !icli?n, rrr ereL ^ e/<5/7^/^ O^TTLi/L' kiolneot be'n untenn vascacile Kupferstiche S. Kleiner-I. A. Corbinus und I. G. Thelok Die obere Kaskade 1737 Die untere Kaskade 1737 Im Belvedere 1731 kus 1737 161 >» - 4 ' » 5 ' :<^L7s' A > -2. AMr-i-Ä-' 5H»7tz > 7 ZM^ SWWWW »>. Ä ! MssZ U-Li W,k sli E'! ?WRW ^WWWAMW^ Kf'W MR-'El ! l ! > ' -7« !i! Handzelchnung Salomon Kleiner Das obere Betbeöere 1737 MM '-ML WMMu-.z MiÄM WUM WiEDMM -?. <- If '»»Mi» PL- L»E..t-^ -H »V ^ ^» » W»* '^Kk V^ > ^". » P M» D > ^L»'///-/// Herren ^5aÄ geaen den E»". - ^ - --- - - L t! ^ K-7 8 ^ 7 ^!- AKW M§MM SMMKLM vss («<» M-W MWW - 7^-2 -sr A-M MW WjM'M ^»^ss»V»V' S. Kleiner-I. I. Graeßmann Ausblick aus der Halle im oberen Belvedere 1737 163 Kupferstich MEW' L «/ -^*' D- G.^ '«LLr. :W§Mi S^E«i Vi«Vtz '< '"»"'»Kt' '-L <»-*' MSk--H-L^9 ^ D ^kMMAMO, r>" »i>MIck«»i«l>MM^»^ . » ^L, LL^L ' ----—---' . - ?t-o1^ec d dt-,' ,^>t>y - >-li',',-n Zkl'Dik'r n^sKl'lt /V.'' i'/I /'0/L/ ^ cL> /,^L- ^/r.r : killt' tlllffupl^ vl'l' ^l^tlk^kN UlllU'pl tlt'll^ llNN'dk'N Freitreppe c^ 5 //L 2 //r^ lonvune VtV ^le^nn, und -ti- Neptunbrunnen VUl K>-, W .^r/N^L /7 »->. .»W ^,»»MW M O L. t^Ko^. c'. ,^t..^'^>/)^. o^.c/. "L^.^. e. /I c^o/^'-n^ o c^/rna^a^ ^aLi^/r'cl^/Lr'aL»-. /r. cpa^clx^ ^nc/tci^ crtLLt^r7>i^a /^>, ^/t7»c -/^//racc> ^/ar^vrneo L L-. D»»^/. /. c'^?e^L X^rtttL V». »-»»>' 7t.., c^ica^rc^ >Ä^7rc«o LNl <>^<;>^»n^ sr a^nr«ke>. 1 -ä- . I?. . o. c. . cl.ä-ä.. L. ^§^/^r.-n. c^^e^'c-an c^ cr^'lVT' X. Farbige Hanözeichnyngen In der Menagerie öes Belvederes 1734 165 i» i' ^ -- r^^LM--xL. r?»ÄM n E? 'l DkMMMWM»t "H i UEKM^ L 1 > < > ^ ! 1 ! Ä .7^1 IjL^ W ^ ES >i ^u l> ^ >i / ^ « LM.- sMMM sW«tzi Hanözeichnung Salomon Kleiner SalesLanerkirche am Rennweg 1724 W>»,ü? hMW s.L' tzMk^E '.^ Salomon Klelner «- M Salomon Kleiner Hanözelchnung -MN ! ^ ^ i ! !L- " XU'!'/-> !. Wüu-u Die Rochuskapetle Lm Spitatsfrieöhof neben öer Karlskirche 1737 168 'M ' : ^ ml MHrF SÜWMWW» MW« -SS-.L,«'.- ti 1>__uk^Ml-M 'dL^<-ÄLk-.' 7^ <> Handzeichnung Salomon Kleiner --qir^ -it Pautanerkirche auf der Wleöen 1724 '-LN^P WWMWß «MMs M»üWMMS>S in M li VL?! MEÄ'W »>^ ^ c?! dG -WMAi! 'W- ^ssüö i iEÄ jZ-L L'L-» W »M MW ^ r, u > Salomon Kleiner Handzelchnung Die Favorita auf der Wieden 1725 170 l> M > c -r— ^ —-^. / MW? >»Mcuv » ^ ^ ÄtvNLtE -t-M/M- r« iaTlllvsl^ Ai- L «. r. « Zi o M H-LW. MM LZ^-Lr --"»-^ Grundriß < ?2ZNH ML Schießstatt Salomon Kleiner Blumenparterre Im Garten der Favorita auf öer Wieöen um 1738 Lusttväldchen Handzeichnungen t'.-.4 MW 'S-- ». v*? -- .-^.-sL-L d ^ - 'P -. <> '" ^ ^ ' >»'- -M - r^ ...SMr-^^-> 'Ä7M- < -^>4» /' L: r^ -- z» » ' V i >'v ° ''-^A ^5 M4 5.' i 1 MV N >4»^.. //r/i ,//// ^7/t^ v,.^: I^»I -AA-RA< 7 - MMWW L2WIK SS«W?«S «i»s. 7 MM W^>i> : - ü:> L. '. ^'AK'^EW«3W4 2ö HD Ä'N-Ä-^Ääi-^L L.ÄL>5^ äM '-' § l ^ ^ tchlM L-Mz ^ e L l ki.4 in ti Joseph Haas Handzeichnungen Gartenschloß Althan auf öer Wieben mit Ausblick auf Wien um 1720 - -»>^- 4 ^ »,^-»«^-..-. r L.2E-E ^ ,>^rs L - ^ .' >>v^—x> 7<^4 PMM ^>ei>cm^ oma/ crhrtnHem^o LL/c7/rDc « erur neri^ch^ ^^Miij^W I. E. Fischer bon Crlach-I. A. Delsenbach Die Lustschlösser Starhemberg unö Cngteskirchen auf öer WLeöen um 1715 173 ^ q>, ~ d. > -> ^.. >?o ^ ^ X '^W E»M MK; ^L-iMSL- MMN I'itf VIIN^ l-Mst 5 " >'^f "s c-'-5« /l-i-1 Handzeichnung MMW «d-.» Ki!!i!!,!H'! Salomon Kleiner Das Lustschloß Starhemberg auf der Wieden um 1725 17 « ^ ! 'L?'" WMM M« i-: ! I, -)c -iich/LLLlS^" °lHWWMsWZ Berceau Rasenparterre M 1 H > v-»> Salomon Kleiner Handzetchnungen Bowling-green Gartenende In der SLarhemberg'schen Anlage um 1738 «>F M' -- ''^ ls ^ KW-/ > ^ ^ U>MW«^!S> - 1>', , -M -M' 'Ul.^! - >»M' ^ 8 W SLL 2. MW AM' ME .^DO«ü ?W W» 7V«> r>" 7 ? r v i c r? r? ; « U! »P^^^iWWj^^UA - . Hr Ms- >L^LÄ^.-L^vk-L-^ -r^.. A. S-«^ ^-Mi> MWO Salomon Kleiner Hanözelchnung Das große Boskett im Starhemberg'schen Garten um 1738 177 W Hanözeichnung Salomon Kleiner Das Belvedere Lm Starhemberg'schen Garten um 1738 MN »» ! - I»!»» >»!»» WM» WAS .UMTM MMtzW !ch,r«>-nr/?E MM MM WWMMM -M.M MW ,»>r - 'L M '» 'MK ^Wtzs M Hanbzelchnung ME - E.'L ,.D < >. < I» l8: IN^ L^ Lj M-M «MW«?!' Klosterkirche der Karmeliter auf der Lalmgruben 1724 i7S ' .'j ^ ' r ^/-- ^> ^-i^- ^ >-. - ' ->s.' " ^ v / ÄWx^-^ <-' -< - 'L- ^ ..' '^x7> ^ ->>^>^ ^ . ;<'V7 '5."« >' ' -!.^' :- U' ;> - '<-.--I .-6^' 'WMMG . 4M, V- WWW ^ Mt ^^EIl A -1-L VL'- ' M'W M .8 «iM .' K! -^LcÄ-^ '->-" ^ ^Lr! Salomon Kleiner Handzeichnung Maria Hilf 1724 180 S." . E kksM otzr WWW«, Bernaröo Bellotto Gartenpalais Kaunitz Ln Mariahitf mit Ausblick nach Süöost um 1760 i8i MW r' ^ ^2^ ) '-'tz ' "«W-H rM'M ---'Ms 4-MM -Lk- ^ L. iLrrs- sE>r- -cv- VM)9 m K! Mntt MM MWMWW >tt:r z ^ »>>W^ ?' ' ..,^''''M4^v7MD^K>>^ l^ »^Ks4^ » . ^ U MWUhI ZL- ^ -7- ! WWMst8«IR«y>A?L. ^L>. ^ M,WML^ ^^' -.-!,VN- .. i / ' ffKUUU»N«M» ^ -t Li ^,"L -'tt' « MML»L»LrLMU>. ^ >W,, ^WNNSWU^^ . i L.^5K»M i ^-"-' U-' ^— 1^^ !»?W7.!!lM4M , I,!»»^7 F7 ?-r>^r ^ ^ " < »!»»» LIZM' " I 7 ^L> . -^U-i c ,,,,,?. » 1 ,"^ UMMKH i.M KM.U^»«««».. U «»»«L1.MM M MM» R. »U k , > >2" ' DL „ L..'» . i^, ^ ^ MKW ^ ^ ^W » ^, t» Mß^^MÄWWW - LMWDP t ILM «MW UWU^ ' . I "M r - Salomon Kleiner Der kaiserliche Marstall bor bem Burgtor 1725 182 r^A-1 ^ <- ', .. '' - ' ' -"- ^ ' - xl! k ^ . ' - ^ »«EVT Salomon Kleiner II'I! Illk --Ä^ZH-.'.' 'Wv ^ 'LLl l- ' -MÄ' Ä 't^ksMr ' ^ M-NL -ÄÄM- ^MMWEMK MMtzMMMSWK« / LLL^ ^L. ^ Ä- K^, /I^L /Z) Zs/o/r^M/rett/^ /c 7 fi'e L/L L^bote/. L/ ML L^L/IjDLt. > - . c 7 >, L / 7 //^/L/^L, ML c 'LLM /«LL /. o ^"M-r^ 5 //>'s' W8WW WM l!I^! MM ! ^k»S«A^ s L « WES sKW^^rS W -E^^P^8 W MLL I. C. Fischer von Crlach-B. Kenckel Palais Trautson lmit Stadtbild) an der Hofstallstraße 1711 Kupferstich -84 --V 1»»!N li_ nchlrw?! Salomon Kleiner > ^>> "-?S?V -. - - -'AW^MUE ^'-SW M^,'- >>.. ^ >D '---'MX E-M K« ^ '^- 'X' «I ?l! R «Ä" ^^cl^lXc c/ 6 ,/c°/-kv/-c< ^^ .c^^.c ///na n i'e ng ü tl) jo ni e eb aüc) e ^ ^ v oe^epe r nie" n acti dev Äüng .iu'. <. u»r /'»',r'. «.l'.7< ^r/. l 5 . ^I'^/.-Lcr I. C. Fischer von Erlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Die Fassade des Palais Trautson um 1712 186 7^L^> '^M ->'U » ^l»«<» >s«, ^ W»V7»»'I>«I> !Il! MW WMEM^ ^^^WMNUWMM §?«»ü WWvM8WMU»W WMMV MM M^iS UW KÄH MWT MM MV ^WW 5 ^ KM« WMM M»rN ßMM MW »M ZWWB UKW ME WWK MM I. C. Fischer von Cclach-I. A. Delsenbach Gartenseite bes Palais Trautson um 1715 Kupferstich -87 E? -m »: »:r -.i III! r, ,i HHttl X«N«.^ - 75 -» 7 - 4 -^ >> ^ 7 . '.-§!'!,-Vtt Dk. NMMMr;.. -"' ->: ?.^>.v>XzrK.K L'^'ü^>Z?^^rr^X'.-^'^5^ZWOvXx'-:X 'X.^x^vV .'X-M § v>' '"L KKMHW I ^ckl--! Äl»'. - 7^? /« 7^4 >^ 7 -AWK- L. 7?S7?«r Salomon Kleiner Hanözeichnung ^ ^ ^ ^ Il-Ä MSÜL^I » Maria Treu in der Josefstadt 1724 lyv -SM-?- dÄ5-»' r^PS*--. >> «WWMi ^DMlk, 1> i 1 «MMMM ,HL> ^ I» > M «»«I-M»»lM, t-it» MWMMMW i r«.,! .-. V' '' Salomon Kleiner Gartenhaus des Erzbischofs bon Valencia im Strozzi'schen Grund 1725 i-i 'EI - 7 -"^ 'El 1 ME E'it-LM kik^EU' ^-W!->i,'^0> ui! I - ^ N IM,»,«,1! K N HS K. B - -«WO« ol> ot/. ^«7 Äa^^s»r ^5 co»r^^. ^°/. - x .7 5 e /-^^ 2 on^u^.' ^ V 7 ^' oL>. L.L Stenns olL> , /n . s " M s. ^ot^e^. A . cTr--^ ^ /r^ '.''^'" L , 'T^HFL-l' ^Lf , ^T'a-N.^ST' r^> . ^ c/e^e, PÜ^NL^. DK-;dÄ MLLSM Salomon Klekner Farblge Hanözelchnung Gartenpalais Schönborn in öer Lauöongasse (Grunöriß) um 1737 MÄWW WWWMMW» , S'. F" : >Lr MW -7 .,, -. -^- - ^^ L Zs Li ü E-ÄK .Ä.7 7 I --ÄO«ES WMWMM^L «WWÄMWWM» M^WIWWWWWDWWWW !z---i s—-f- VME MME. SUMMWLMM- H/^LVE» ''^s ^««Ni «O» »»« >' M AL M»»! .«« iS»v,L '»GA? Salomon Kleiner Hanözelchnung Straßenansicht des Palais Schönborn 1737 i93 7 iM? MMMW >^L > FWi^r U- - 1 -i Handzeichnung Satomon Kleiner Gartenfront des Palais Schönborn 1737 -E-Ml üL;rr! ^11 ^ fl Kupferstich Übersicht öes Schönborn'schen Gartens um 1737 -WWW ^ A-. A - - ZA ,«L D - ./ - M L ' ' M'E. V - W-M . ,' , EL^---' . ' EL-?- ^ ^ . Ml ^rr mri vn^sbF^tz ^ . H^A^ü ?SWSW«W EM E ^ I rr^ ! v. / /, N HO «L-'M 7S:WD I »,^s,«*« k/>'.-YM!- MDE 2>»>,. WA.- ,«« «»'»» '-f-IEik. Salomon K'selner Hanözelchnung Komöbienparterre gegen die Grotte im Schönborn'schen Garten um 1737 196 stM >» drückst r>on seiüm Arick^en Äei'r'n i'on '^^r^ ^afferr M öei" ^>se^^§LaL rrr H^ie Aus öem Verlag Jeremias Wolfs-Augsburg Palais Ekard in der Josefstabt vor 1724 t. rn dcnÄch^- Lrrr^> Kupferstich 197 EDS. - 2 - ^ >-- L-.- LW ^ E EM » ^ . ^,' A ,«M- B > t ^ '-L^M '?^'-! >^->'1 ' 4/^4 « MMM E""'" »»>»^»-^>^»M>»»^^r»v_ -^ 7 ^- ,.4 S>kLHL- ^EM»S«»MMD«MjM Salomon Kleiner Hanözelchnung Gartenhaus des Landschreibers Hockge in der Josefstaöt 1725 1-8 < : -^ M '>W> K. »' ^ >4- K-.^> L-M Hs-s^ Z-H H. srs^!ir7ch'jättD2 h>ä v MMN -DWM^ « t OOtz^M ÄM t-Ä^ -ü> ^ t> .»E > »'j,»» MD , F» im Ä ^>'^«W^WH.>'U"P7' >> V l W >!>^ ^ VW MWMWW' L 1 ?.V^W W5»?M D x^-ir/. ^5^s- ^r/- ^/^/r/'- ^H/5 . ). E. Fischer von Erlach-I. A. Delsenbach Die Reitschule des Grafen Paar in der Josefstadt um 1715 Kupferstich 199 ÄilE»,. .r-rT-!«! -i. ik-<. .>.,L «-EL d ?«8 ^ «»x N'. » W> "v ' ' X r^ -r- WZM X-' ' -^v- > . ""'HM ?' 'vv^ ' ^ .^-— .' ....'^rL. ' -.--v.-^j '.^ . -?- -. - > . . .. K.-L». r, '' -, -- ^ ^ ». < ..», . , ^i^ ^ ^ ^ »:ß2^-» .-,»-.'^K?^.-"»v»-»rM^x^.^'/'1.7^ 1«»'» »r^» ^»-L ^ -E--^---. >> . .^> » »-»»-,,«S»»»^r?-, Lr, '" ' ^ ' " - . ' ' -- V 4^^.- '" ,"' - ^ ' ^'^''^.c°-,''.s?.". 4 >..... —DK-,» ^ " - --^F^ 4 » > ' ^ ,^'- >-»1-«' .-L 4? - -MWW.M8 ' . ^. HK' s 7, z.-, '. z-' - MM<7 '^.-^W.^.!-. !jj':8-I s! t-. «s^>' WMWMM Salomon Kleiner Die Reitschule des Grafen Paar unter einem Regenbogen 1725 Hanözelchnung 200 I Salomon Kleiner -UM W'- -- -Z-^ WWMMWW --«WM»--»---- SS Iss EM n^>x "M i! ^ ^ M3 M7?4 M?! IÄ3 M ^ iÄjr liril ^tli 17 -'^ WÜSSL > S-SMIlL d»L > ^«!»is« DWl^WIÄL >»«!»»! ^!L 5 Md- I--H« S^r ^ Salomon Kleiner Hanözelchnung Die Lanöschaftsakaöemie an öer Ätserstraße 1737 202 k ÄfE' - /A! »«L- .?, -- r "" '.W7H -AL ).»>-».. ^'rr ^^7 - jlk i«iiiriiiiiiiriiiirii k»ii>rni>iiii,»»ii s» ^r,» t"n» »i lliÄ pp «riniiiriiiiiiiiii llS Il'RiVI M.l. ^ » I 1 MMN LZ«!Ä^^ÄAziI'ILLÄ 8 ÄSz 8 LUL«ÄLHzl»ÄLIjIZSr»IÄ ALÄZALÄÄLLILAZIiSzLÄÄÄÄSLHZSLLLLÄLLSSLLIW .»ÄULLÄLLLLSLLLLLLLFLLHLLLLÄLSL^HlLNSLlA-SL - LÄÄÄÄSNSLLSLS'LKÄSSL»SLSSSSAASSLÄLSÄ 3 S»Z 8!iISL»»LLL»F»SLS»»S»S»»SLSLSSLWLLLS2ISSLS SBÄ.Z"LLÄLLLrS!SSUFLLALSS,ALSzi,L»»,SAljiÄSF -i. Lt ^— -----1—^-_ dM« MMM« Salomon Kleiner Hanbzelchnung Das Soldatenspital an der Atserstraße 1733 m A ß-l ^ ^ ^ ^ W D N k^ V--Vi K^:>i r^<>. 7--^ . -«L«L 8 V ff « L-L LMz. -^M i»:-- Ni NUf -V'W- SWMLllL «LL-^ Salomon Kleiner Hanözeichnung Schwarzspanierkirche nächst der Währingerstraße 1724 »» ^ ^ 7 ' < MHL «ll—^ '-i'.-r ^ ^K->7-! ^r' < ML'O ^MsÄU">7Es N-^7- " Salomon Kleiner - -!f. L->-' ^7' 7?-^ 7^°-.-^ ^ - »? ,! ^ >> ^7' ^---' ^!-.' '->Lq> ..L^ »V: ^r GMr K-' Siittk' lW»» Mk »All WDA'K ^Ä> > ' WW>! > > /ZM - Sal°m°n Klein-- Hnndzelchnung ^K'.-. BM-MSsAL I i ^ s^> ! F ..^-^..1—L.-.-,Ii^^ 'Fl s-i--- Hanözelchnung -r^^. -^5 -! Das Brenner'sche Haus an der Währtngerstraße 1275 206 M W "' d' NN« Salomon Kleiner - I .Ä^. ^r.' WWW ,'^'fW WFM L-^rä K ^ ^ ^ ^ L^ ^MU A'U ^ U^U » V»L LZ 8^D L « « » nk-^.?.?,' s LiL-»- ^^,' ^ L. »Zr MM i»»s-^..- : ^ I .. .sL ^r«r^s. , m^Tvt §o?fle/Äsl» voui-5e< M'c^n^e.r^ en- 5^L. 4 ^ ^ncrTrö », 9 ^r-^e-nnL-ei ^AossceLts. - . /» ^ ^9c^/!n, an- rnLL ^Lcc< - ^. Lcr^^LTut LA c^5cs? S VrLmn^n^ ^ ou-eo k^cL^er- öe'n^ne^, e^ Da//lN. /r."As5olLLt Lu-ee i»>^ ->«-«»» I '88 ' 8 - 8 ^ 7 - -U^ " 887 >' . .. . .' ».-WM-.-. 7GK>^->7«7,z,7 E«- ^ .^ENE W - 77,^ '8^ '? ^8878 E8A8 r <. Z.»-!«-- 88 ^ 7 '^' " ^ 8^8 v 8 ^ ' -A^ -' / - -! 8'8'" 88 ^'^7? ^ ^'-'7 V7^>, 7^7 7 ' 'EMW7MK 77 ,MKÄ 7 ( >«LL' WD78Z UHWWM^ ^8787 ^887 - 7 / 7 , » «L kNttl U^. PE^chEN°MV 2-.Ä»2mL. ?o^-^2^2-cL>mr- >, I. L. Fischer von Erlach-I. A. Delsenbach Kupferstich Vogelschau des Palais Liechtenstein in der Roßau um 1715 210 F Salomon Kleiner Handzeichnung Vogelschau des Palais Liechtenstein Ln öer Roßau 1732 L!- KMM ii»' II ^ 1 » ^ IL (IM 211 M?x>>-' '-r-v»« »i 4 --v V-> MÄ^E ^>rs :-k >»' MH"W .L-'U '« i« A.iMME -' chrmM i Salomon Kleiner Gartenelngang um 1738 Boskett um 1738 - Hanözeichnungen Palais Liechtenstein Ln der Roßau 1725 bis 1738 ^ M Li l K « Gartenfront 1737 Hofansicht 1725 .»»-rr? ÄZ»»ÄWS»IS»ASS » ^ Li -W« -LZML :SE/! xrn«> l i ! Garten querüber gegen Süöen Gesamtansicht des Gartens gegen Westen KÄKWD? ir» -WM «KAM- ki 's imD Hk ^-7 Salomon Kleiner Das Pomeranzenhaus Im Hof des Pomeranzenhauses Palais Liechtenstein Ln der Roßau um 1738 2IZ - - , .. . < ^' v Si'x W^x ." -. - , . .--'-^ 4 -:< kk- ,. ..., »8'M s M W Z« MW l'SSK i «SrvM^ LLL Solomon Kleiner Hanözeichnung Das Belvedere im Liechtenstein'schen Garten 1737 214 .-H^^ I kL ». ^k°E-,- Bernaröo Beltotto Gemälde Palais Liechtenstein (Blick in öen Garten am Noröflügel vorbei) um 1760 215 LM M. -M/ ' ^'4^-.»jKt-.- >K>«si'. -' »LL. .-ÄgOALLv^-^^ > 0 »'->- ' ^ ' -SLr stI Ist? IIst st 1 Gemälde Bernaröo Bellotto Das Palais Liechtenstein vom Garten her um 1700 216 !!! e s. ^ SMrV > E '-LStt-iär, WMMM^WiM --2M WM «MW, .?«- . ,M > > , m llV ^ ß M-^W ! > >> W.AW ' «Wi ' ^?MW Md'" MMSMS W» ) V ^ E?v 7>" '-" H. 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Delsenbach Das Neugebäube um 1715 Kupferstich 220 LEÄ- ^ k! ^ ri >7 K ^ Ikr Hl r.7>^ L,rtMc7^L(NWDL /M. ^ »/ -S^ »> »/ s r-^ ^ V- ^ V .»i^e. .D-'AXi«, ..:^« -d SMMMMt .'^ '< !. 1 > !>s'Ir» - ^!!dn! i I >d.l i.r^ l I' ^ >! 8 U Di «s W D Salomon Kleiner Das kaiserliche Jagdschloß Ebersöorf 1725 Hanözelchnung 221 ^ !! I ^ ! ! »l« . —_-. W»WWWW.-i.^^.>^ l^ - - . >,..,.-'-»E8S»a, -- ÜN ^ Salomon Kleiner «WHWW^^ ,«H> -> - >-Ä .L^L ^'>WU' s»?' v»»^ Ä d^4c » I« U»!l«MWMM««>O»r «^- 1 »MW,' Od k ^ i i l^-s ^N» -7-4S-?S-r: ME WMF B ^ »I» 2 "M ^ L S'T k ^ 8 ^ »^L ^ L.Z ^ - K ^ >MM ÄKWH > ' "U ^ i U- ^LLLSSP. »«« WM M'k NUN» « '-LS IMm >^5^t U SW MW W8^ Das Gartenhaus de PaulL in Lainz vor 1725 MMLTWM-v - L-.»7H . > s: i M- .2 ^ -Kc' -?-. ^rä ' '' - Si°-- -.^7^ -, - -7 p '2L-' * f «L EK 7.»>7 '- '- - "7 - ? ' « ^ ^ «L ' -' - L ! ! 7,-H Md < 7-^^ « " .L.7. °- .. »f/".^-' ^,- 7^ MM" '---^^'7 " t 7'--§.7-^7 i-7 ^ 7. -7 . ^ ^ .7 . ^I> « .. -»»ff Ä-M ^ >--^ A./ -'.-^7L8^1 - ^WU-MWM LkMjMMäs I. B. Fischer bon Crlach-L. Cngelbrecht unö I. A. Pfeffel Kupferstich Schönbrunn (Einfahrt) um 1715 EMU E'. MM-U / / ( c? r?enenM /, c' / r ^ U U'? .U^s/U" ^ ^^ !^// c^. 224 V -5 W7K WM^ U 'VL.5.-^ E' 1 »^ äo;n'^) r ff'« -HHWMiW WZU . 1 ^«. WM ä ^ WPM .-'.'' -W^ MWM .Ai >>E ^ - (MWMÄÄ»^'K -!E ^^^M»ZMEuLL57P».^':'7 l-««>:^K'rA»^7K' .»..7 k?dxiW f»M» 7. ^ -' i "i^ ' "'' ' i. k , k- -...,>. » ?r - - - ^ ' / -r-L . L-L. ,, SK,64-'47 1 7^, MWM! , io von ^ ö1c^9'«5>r. ^-r I. E. Fischer bon Erlach-I. A. Delsenbach Schönbrunn (Gesamtansicht) um 1715 Kupferstich 225 > '"'X> ^ 4 - ^ ->Ä:- ß 7 ! ' ,r. M, > ^ S-.^7 ^ '7 ^^>-5 '°> - ^>7 . 7 »' ':äL 7 -^ mr? «r DMMMWiWDDMWWjW» >> ^ » !D » 'u»» !>i ÄM->' MW« s)i^^ t!..ü!.W piq" «.M». /»< »> ^1 ^ Vl'V -- !-»>. S' Gemälde Bernarbo BelloLko MK- 'MM. p ««»> ? ^ 4-4 / ! ' - .M L-MN ? ^ .HchEs i E'- tzLM« 7 - EM ^ö§L >., 4 — 4 ^--». Schönbcunn (Hofseite) 1759 226 Bernardo Bellotto Gemälde Schönbrunn lGartenseite) um 1760 227 s " I - H v>V^AU.> - -- '77.^, .7^ ^L'M -Ä --77<^7 >' sv>7^A '-'^, L^' ,-^I'.^- .7.7, -'' ^ ,.7 7 .'- ^.7- . ''- 7^'L.SM.'' '7^^-'/7. '7- 77N7^:7-7'7^- ^ -... , Ä. / - 777 V -7^- . ..77-' ^7'2 7 W.^''-.A'^^777 77 7-7^7 7-!- ' '7^ ' 7-T^7-.7 77-7^.^^7^ -7' . ' ' 7. ^^77/^-M--. "7^"'"^-^7 77. .7W : M O ^ o/r/r <5 //// /^E <5 . I ^. Deisendäcir,Icci^. r? t^um I'i'iv. >^Lc ds:F ÄL) I. B. Fischer von Erlach-J. A. Delsenbach Das Lustschloß Hutöenberg lWeiötingau) 1715 Kupferstich 228 .' WWW ,v. .^-'7'"-^ n .-s -H.A > '-x ^ ^ -M^ 'W ö K ^L? AM!'' W) tzl 77-ÄM >^>--75 -Wb ^ MWM ^7E>W v> ',' ^ ^ ^ ^ >.'' ' ^ '. . -''>V.^-S-. E.,., ' ' WKW' ->^ t" ' ' Ä>5^ —- ^ L^L ' -A» Ei >>A^ ' > ^k>' > R; M .... k-'n r MREE'?// ^/E/E/r Ä«W«- MM'",,,HV.» ?rv^veck a^äii-es 6a<1>,Neü-»patt«'c? ^^LErvi/'/Vo-e S«mE. 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