Warum? Das ist: Fragen über eine große Sache. Für diejenigen, die nur drey Minuten darauf zu verwenden haben. Aus dem Französischen. B r ü sse l: bey dem Buchhändler, der gern verkauft 1 7 8 8 . M Etz <-S« ^> / I°—' LE Aur Nachricht dienet, daß man von solchen Leuten keine befriedigende Antwort «Märtet, welche in lateinischen Neben oder öffentlichen Lehrstunden be» Häupten, es sey Nacht, wenn sie wohl wissen, daß es Tag ist, auch von denen nicht, die sich mit Reflexionen von sechs Pfenningen und gewagten Auf> fvrderungen abgeben. Noch mehr aber steht man ein, daß ein Hagel von Grün» den nicht hinreichend ist, eine ungeheure Masse von Leidenschaften zu zerstören, die von den Rechten des Stärksten unterstützt wird. Der Grund des DtLrksteU ist MMi» der Beßte; daS werden wir gleich sehen ^ Lafontaine in der Fabel vom Wolf und dem Lamnk st - V« Bekennet man dieses ein, so darf man wohl fragen: WttkUtN der sechs Pfennigsmann seine Aufforderung nicht hält, und warum seine Reflexiv-, nen, wenn sie (wie man es ihm, wofern er der Pflicht seiner Ehre gemäß das Mittel an Handen Hiebt, beweisen will) verwegen, ärgerlich, den heiligen Stuhl schändend, irrig, ketzerisch und schisma- tisch sind, nebst dem Namen des Brüßler Buchdruckers Pauwels öffentlich erscheinen, da hingegen vernünftige und achtungswärdige Schriften, die mit dem Stempel der Wahrheit und Orthodoxie bezeichnet sind, nur unter dem Mantel sich zeigen dürfen, und dem Untersuchungsgericht sehr schwer entgehen? Warum bedienen sich unsre neue Lehrer in Deutschland, als getreue Echo'der Iansenisten, ja sie selbst als Erzjansenisten, wider die römische Kirche derjenigen Betrügereyen und Beschuldigungen, zu welchen Luther und Kalvin zur Verbreitung ihrer Wuth Zuflucht nahmen? Warum giebt man die Abschaffung des Ultra- montanismus als ein Mittel an, die Sitten zu verbessern, da doch jene, die sich den Dekreten von Rom widersetzen, und die neuen Systeme angenommen haben, allgemein für Groösprecher und Heuchler , be- Z bekannt sind, die unter ausgelassenen Sitten bloß die Maske von Rechtschaffenheit und Religion vvd sich haben? Warum geben die Apostel der neuen Systeme kein anderes Kennzeichen ihrer Sendung, als einen «vergifteten Haß wider den apostolischen^Stuhl, und . warum beeifern sie sich so sehr wider diesen Stuhl, als weil sie den ganzen bischöflichen Körper gerne zernichten mögten? Warum giebt man den Bischöfen den betrügerischen Namen von Nachfolgern der Apostel in seinem ganzen Umfang, als damit sagen zu wollen, daß sie so wie diese gleiches Ansehen haben? als wenn es nicht gewiß wäre, daß die Apostel, die von Jesu Christo selbst verordnet wurden, Kirchen in der ganzen Welt aufzurichten, eine noch besondere und weitläufigere Gewalt empfangen hatten, und daß unsre Bischöfe nur in sofern ihre Nachfolger genennt werden, als sie das von dem Statthalter Jesu Christi ihnen übertragene Amt haben die Kirche zu regieren, für die Erhaltung des Glaubens zu wachen, Priester zu weihen und dergleichen, als welches unter der Benennung eines Bischofs, welche, einet: Aufseher bedeutet, hinreichend ausgedruckt ist. )( s - Warum will man aus einetn jeden Bischof eben so viele Päbste machen, und ihnen die unumschränkte und unabhängige Gewalt zuschreiben, welche nur dem Statthalter Jesu Christi, dem Nachfolger Petrr und Oberhaupt aller Kirchen zukommt, und über» tragen worden ist? Warum unterfangen sich 4 Männer zu Eins neue Kirchelisahurigen aufzustellen, mit Anmaßung eines solchen Gewalts, der nur einem Concilium (vielleicht auch diesem nicht einmal) zukommt? Wer giebt ihnen Erlaubniß , die bishero Vom Pabst ruhig besessene Rechte zu vernichten? Die den Ordensständen schädlichste Verfügungen zu treffen ? Dem heiligen Geist in frühzeitiger Berufung fromL rner Seelen zu einem Ordensstand Eingriffe zu thun? Den Pabst soweit herabzusehen, als es noch nis ein Febronius. gethan, so zwar daß man schon in Deutschland ein wirkliches Schisma vor der Thün sahe, wenn nicht jener, der für seine Kirche im Himmel wachet, solches abwäntde. Da man Vielmehr vor Augen hätte haben sollen jenes, was der heil. Cyprianus ( llp. ss echt. 17L6) aus der Ers fahrung spricht: Keque aliunäs kserefes oborlK 5 unr sm nara LcdismLts, c^usm inäe, c^uoä 8acer^ äsri Oei ncm odrempHrarux, nee in keeleüs. LÄ rempus LLceräoL ^ sä lemxus juäex viss dlirlll! coZkstur. Und abermal ( Rp. 69) Inä« enim bwreles L 8cki8M3ts obonu ümr 6c orlun- rur, äum Kpiscopus, c;u! sli L kcclyliD prseell, fuxerdu czuorumäLiri prgesumüone conrem» nirur. — Und warum bestürmen Kinder der Kirche den päbstlichen Gewalt just zu jener Zeit, da die Oberhand nehmende, und über die heilige göttliche Religion obsiegen wollende Freygeisterey vor allem daS Oberhaupt der heiligen Kirche mögte 'gestürzt sehen? Warum unterdrückt man mit so beleidigenden Ausdrücken das Ansehen des Pabsts r und was können die Bischöfe dabey gewinnen, als daß sie ihr eigenes zu Grunde richten? * )( 4 Wa- * Eine dem Emser Congreß entgegengesetzte gelehrte Schrift unter dem Titel: Historische Bemerkungen über das sogenannte Resultat deS Emser Congresfes zeigt unwiderleglich, daß aus den nämlichen Gründen , nach denen sich Bischöfe wollten vom Pabst unabhängig machen, auch die Pfarrer befugt waren, sich von den Bischöfen unabhängig zu machen. Und in der That kamen unlängst zu Gratz ^Ke5e8 heraus, welche diese Unabhängigkeit denen Pfarrern einräumten. Eben jo laufet neueste Nachricht aus Italien ein, daß durch den Pistojenfer Synodus sich wirklich Pfarrer diese Unabhängigkeit von den Bischöfen anmaßen. Kein Wunder: Lx unc> kdluräo legMur Mich Es war auch eine schon lange her von den Ianfeniste« betriebene Maxime 5 ^ Warum "wollen diese Neuerer die Erzbischöfe dahm^ verleiten, daß nachdem diese ( und zwar einer neuerlich im F. 1785 ) einen Eid abgelegt, die päbst- lichen Nuntien anzunehmen, sie anzuhören und zu resp ek-tiren, jetzt daran meineidig werden sollen? Warum widerspricht sich ein, Erzbischof in Betreff der vom Pabst einzuhohlenden Gewalt zu dis- pensiren, nachdem er einige Jahre vorher (1782) einem seiner nächsten Blatöfreunde geschrieben: Er könne sich oh,nmöglich überreden, d'aß die Bischöfe ursprünglich die Gewalt hätten Dispensationen zu ertheilen, wovon acht- KeheU Jahrhunderte kein Beyspiel gäben. Warum -sagt man, daß die unrechtmäßige Versammlung der Geistlichkeit zu Pistoja und der so sonderbare -Emserkongreß Bruder und Schwestern wären, und was für eÜr Verhältniß sindet man un- den Pabst tief herunter, die Bischöfe hingegen hoch hinauf zu setzen, und wofern sie dieses erreichet, die Bischöfe wieder herab , die Pfarrer aber hoch hinauf zu setzen. Sollte dieses ihnen gelingen, so wl^den sie endlich auch die Pfarrer ausmustern und jedem Layen das Priesterthum gestatten; wie dann auch schon in Paris Weibspersonen jause- nistifcher Partep sich erfrechet haben, gleich den Priestern Meß zu lesen. '- 9 unter beyden, als eine der kirchlichen Subordination widrige Handlung, die eben deswegen den Bannstrahl verdienet? Warum soll die Bulle UtNgkNckuS nicht mehr gelten, welche doch eine dogmatische Satzung und eine Glaubensregel, ja die noch über dieß kraft eines Schreibeys Carls VI. vom 2ten May 172z ein Staatsgesetz in den Niederlanden ist? Warum erfüllet die sanfte Toleranz die Erbstaa- ten mit Unruhen, warum fallen daselbst so viele Katholische von ihrem Glauben ab, und warum zählt man keine Protestanten noch Dissidenten, die in den Schooß der Kirche zurückkehren? Warum will man unter dem falschen aber scheinbaren Vorwand, als ob lman die Rückkehre der Sektirer in den Schooß der Kirche erleichtere, daß diese ihre Lehrsätze und Kirchenzucht nach dem Wohlgefallen jener einrichte und mildere? Warum fordert man nicht vielmehr, daß die Sektirer ihre Jr- thümer abschwören, und sich nach den Entscheidungen der Kirche richten? Warum macht man unaufhörlich die Geistlichkeit: verächtlich ? Warum legt man den Dienern der Kirche in ihren geistlichen Verrichtungen Zwang an? Warum entzieht man die Priester und jungen Geistliche der Gerichtsbarkeit und Aufsicht der Bischöfe, und und unterwirft sie der weltlichen Macht in Sachen > welche offenbar zur Gerichtsbarkeit der Kirche gehören? Wird dieses Betragen das Volk seinem Regenten getreuer und unterwürfiger machen? Oder wird nicht vielmehr die Gleichgültigkeit und Verachtung gegen Kirche und Geistlichkeit in Ungehorsam und Unabhängigkeit gegen den Regenten ausarten? Warum ärgert man sich nicht über das Geboth t Seyd Unterthan den Königen und der Obrigkeit, wie Jesu Christo; und warum schreyet man über Ungehorsam, sogar über Aufruhr ^nd Untreu, wenn man dieses Geboth auf den Gehorsam anwendet, den ein katholischer Christ Ihr» päbstlichen Heiligkeit, dem Statthalter Jesu Christi, dem gemeinen Hirten der Gläubiges und Oberhaupt der allgemeinen Kirche schuldig ist? Warum nennet man sich einen Sohn der Kirche, und Urtheilet über die Gesetze und Dekrete seiner Mutter? Warum unterwirft man in katholischen Staaten dognratische Verordnungen und Entscheidungen des heiligen Stuhls der Aufsicht und Untersuchung weltlicher Gerichte? Auf diesen Fuß uiögte wohl ein« mal das Evangelium dem Zeugniß dieser unbefugten sakrilegischen Richter unterworfen werden^ Warum giebt man vor, ( wie es der sechs Pfennigsmann gethan hat) daß die Kirchenzucht zur weltlichen Macht gehöre, und warum nehmen die Ger Gerichte bey Vollziehung der Regierungsbefehle dies ses ketzerische System an, da es doch eine Glaubenslehre ist, daß die Kirchenzucht der Kirche gebühre, und daß katholische Regenten, anstatt dieselbe umzustürzen, sich darnach richten und sie beschützen sollen? Warum erkläret man die päbstlichen Bullen, die Satzungen der Kirchenversammlungen, die Sy- «odalftatuten, und die Edikte derjenigen Regenten für ungültig, die sich der Kirche getreu bezeigen? Und wenn man denn dergleichen Anfalle auf die Kirche waget, mit welcher Stirne untersteht man sich noch, sich einen katholischen Christen zu nennen? Warum geschehen so ärgerliche und alle Vernunft empörende Aufhebungen und Zernichtungen von Klöstern? Und was hat die Kirche und der Staat von so ungerechten, gottesräuberischen, gewaltsamen Besitzungen für Vortheil? Warum zeigen uns die noch vor wenig Jahren so reichen, so belebten, so blähenden Niederlande seit jenen Anfällen bloß ein trauriges Bild der Armuth und Betrübniß? Warum hat man so viele fromme und nützliche Stiftungen feyerlich gutgeheißen und beschworen, und warum zernichtet man sie jetzt wider die Absicht und den Endschweck der Stifter, welche .durch Gesetze und durch Bestätigung der Regenten selbst dazu berechtiget waren? Was 12 Warum haben jetzt an Kindern zahlreiche Familien keine andere Hülfsguelle mehr, als daß ihre Zungen die Muskete tragen, und ihre Töchter der wollüstigen Verderbtheit unserer Tage überlassen werden? Warum herrschet unter der Jugend, so gar in der Hauptstadt von Oestreich so viel Verderbniß und Sittenlosi'gkeit, daß diese schreyenden Unordnungen bis zu den Ohren des Monarchen dringen, und ihn zur Strafe erwecken. Waren diese Ausschweifungen bekannt, als noch Priesterthuw und weltliche Macht sich einander höfliche Hand böthe, und letztere in ihren gehörigen Schranken blieb? Warum nimmt man den Bischöfen, was man protestantischen Kirchendienern lasset, das Recht über Beerdigung in den Kirchen, über Liturgie, über Sakramente und die davon abhängenden Ceremonien? Warum benimmt man ihnen das Recht, über den Gottesdienst, über Messen und Gesang, über die Tagzeiten und die Stunde des Gottesdienstes, über Brevier und Rituale, über die Zierde der Kirchen und Altare, über die Form und Weise der Ornamente, und über die Leitung derer, die sich dem Dienst des Altars widmen, Verordnungen zumrachen? Warum will man, daß die Bischöfe die heilige Niederlage der Lehre, die nur dem bischöflichen Kör.-- perssanvertrauet ist, fremden Händen überlassen sollen? —-- IZ len? Kündiget nicht die fast allgemeine Verderbtheit der Lehre auch jene an, welche unsre neue Lehrer in unsern' Provinzen bewirken wollen? Warum will man uns immer nach dem Beyspiel der Protestanten und Zansenisten auf die Disciplin und Gebräuche der Kirche in den vier ersten Jahrhunderten zurückführen, und gleichwohl alle Disciplin aufheben? Warum sagt man von der Geistlichkeit in unsern Tagen so viel böses, und suchet dieselbe in den Edikten als unwissend und sittenlos darzustellen? Warum wütet man mit so wenig Schonung wider ein dogmatisches Reskript, welchem sich eiu jeder Christ mit Geist und Herzen unterwerfen soll, da doch die.Obrigkeit denen eine Strafe aufleget, welche die,Verdammung von Eybels schändlicher Brochäre unter dem beleidigenden Titel; Was ist her Pab st? behalten würden, und dieser Höllengeburt ungestraft ihren Lauf lässet? — Warum soll man die Edikte vor den Altären publiciren, als damit die Religion der weltlichen Macht unterworfen werde, daß sie zu den Entwürfen mitwirke, die der Regent wider die Kirche unternimmt., und daß man also den Altar wider den Altar erhebe. Wir haben davon ein ganz neues Beyspiel in einer Menge von Psarreyen in Betreff des Dekrers, nach welchem die Evcommuni- cationHhulle gegen Eybel bey Strafe von zoo Gulden verbothen, seiner verabscheuungswürdigen Schrift aber ungehinderter Lauf gelassen wird. Wa- L4 Warum läßt man Zeitungen und Journalen ftetM Lauf, die von Gottlosigkeit und Zrreligion, von Lü- ^ gen und Lästerungen, Spotten und Schmähen wider? den heiligen Stuhl und die sogenannten Ultramon- tanisten reich und voll sind? Warum macht man jetzt, nach Art der Protestanten, aus dem Ultra- rnontanismus, den man nicht einmal kennt, ein fchrekliches Ungeheuer? Und woher kommt es , daß diese ärgerliche, schändende, gotteslästerliche Geburten " von der Landesregierung beschützt, oder wenigstens, geduldet, und in den Händen tausend verführter Leser gelassen werden, die das Wahre von dem Falschen nicht unterscheiden können? Warum verkauft man öffentlich und ohne Widerspruch die Werke der Appellanten * und Neuerer, da man doch auf Verbannung guter Bücher und solcher Schriftsteller so genau aufmerksam ist, öieffrch durch ihre Unkerwerfüng" gegen die Entscheidungen der Kirche, als einer Säule der Wahrheit, ausgezeichnet haben? Warum erlaubt man den Verkaüf des in diesen schlechten. Büchern enthaltenen Gifts, und befiehlt nicht zugleich, daß sich niemand durch dergleichen Lesen verderben lasse ? Wa- * Appellanten sind jene, die von der Virlle AigeniM appellireni rL Warum chatte man bisher die schlechten Bücher * durch ihre Verdammung un terdrückt, und warum läßt man jetzt solchen den unumschränkten freyen Lauf, wel- che.Rom und die Kirche mit Grund verdammen? Warum zieht man die Bücher ja sogar die Zeitungen der Philosophen, Neuerer oder Protestanten jenen Büchern und Blättern vor, die von katholischen Freunden der Ehrbarkeit und Wahrheit ge* schrieben such? Warum wählet man aus 'Borliebe zur Untere Weisung der geistlichen verdächtige, verbothene, verdammte und solche Bücher, >von denen. man besonders weiß, daß sie einer Partey günstig sind > die wider die. Kirche und ihre Entscheidungen streitet? Warum nennet man sich einen Vater und Beschützer des Volks, und opfert doch die Blüthe der Jugend derBitterkeit und dem Haß einiger hergeloffe- neH unwissenher oder schwärmerischer Fremden auf? Warum befiehlt man, daß die Theologen ihre Büchw und Grundsätze ändern, und nicht mehr unter der Gerichtsbarkeit ihrer Bischöfe stehen sollen? Warum sollen sie alte in einem Seminarium beysammen seyn, wo man eine verderbliche Lehre lehret, eine Lehre, womit ein großer Theil von Deutschland und alle Erblande allgemein angesteckt sind? Warum, erklären Professoren in Löwen, welche bo stäri- ständig wider den Molinismus und Eongrutsmus schrieen, ohne reklamiren die Bücher jener-, deren Na- ^ rnen schon ein Schimpf ist ? . .. Den Gnmd wollen wir dem unparteyischen und katholischen Lestr nicht sagen. Wir machen diese kurzen Fragen nur um ihn auf den Weg zu leiten. Er paird ohne viele Mühe finden, daß der. Sektengeift Daran mehr. Th^il hat, als die Liebe'.zur Wahrheit ^ ^ - Warum haben die Stande alles unterschrieben, unbekümmert über die ewige .Schandewomit sie sich auf die Zukunft.bedecken? ^ Warum schweigt maw,, wenn eS mehr als) Zeit ist zu reden? - Warum will tnan, ohnerachtet das Gewissen' rufet, das man nicht höret,' ohnerachtet aützs öffentlich am Tag liegt, ohnerachtet Vernunft , Erfahrung und gemeiner Verstand dawiderspricht, Religion , Wahrheit und Gerechtigkeit von der Erde verbannen, um Zrreligion,' Lügen und Gottlosigkeit herrschen zu machen ? Beweisen nicht alle diese und hundert andere Widersprüche, daß man uns etwas zeigen will, was nicht eristiret, und daß man uns das Gegentheil von dem lehren will, was wir wissen? Stehe auf, o Gott, und richte deine Sache. Pst 7g. SZ.