Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1 66559 b MA 9 - SD 25 - 24 - 828 - 128960 - 45 Die hier vorgelegten Bilder der zukünftigen Garten* stedt könnten vielleicht In manchem Betrachter die Irrtümliche Meinung hervorrufen, als ob kostspielige luxusbauten geplant seien. Dem gegenüber sei — wie auch Im nachstehenden Texte — ausdrücklich betont, daß nur an das Notwendigste, praktisch Unentbehrliche gedacht wurde. Die öffentlichen und sakralen Geböude können nach und nach ihre innere und Kullere Ausschmückung durch Stiftungen erhalten. Die Großzügigkeit der Anlage und die monumentale Wirkung aller GebKude wird durch die harmonische Gliederung der Baumassen ohne Verzierung und Ornamentik erzielt. „'.Xi'i- AS 'f&Z mt* . ..... Sfcjfcö '.'K S, Sn>V2->vjfc<* ,- $ , V ^8 &SB$? r*f äjiwji £5’>:v />; * Sr ' $.■<** & 4V— xS- ,F *,^,'>- rc-V'?. -f.a'-'ts';- K% - A-lAA-Cf. .. tp r - ' *i *jäB8S|P n r: r~ <-a* W-Af" -*> FÜR KINDER VORSCHLAG ZU EINER KINDERH E IM ANLAGE &Y < VERLAG DER 0 ,. GART ENS TAD T FÜR KINDER" WIEN XIII LAINZERSTRASZE 61 WIEN VI. VERLAG Dr.VIKT0R PIMMER KÖRPERLICHE ERZIEHUNG VA/C/. Ai £166553 ^ .C'j WW:T,\ ■> STEINZEICHNUNGEN E N T WURF UND WELS VON T E K T ^*se39SR?X3f-i 4/ft'*- ■AS- mm m ‘Trasse -0 .tv*''f£ *\**j?& " «-■»*■ - -<■ - : ;ä ^•ä?¥:^'. f> r:. ^‘-^b y ; r~ DIE GARTENSTADT FÜR KINDER VORSCHLAG ZU EINER KINDERHEIMANLAGE VERLAG DER „GARTENSTADT FtIR KINDER" WIEN XIII LAINZERSTRASZE 61 (h VW l PP4 ) D EN Kindern zu Hilfe zu kommen, ' die kein wirkliches Heim besitzen, denen keine Familie ausreichend zur Seite steht, erscheint wohl als eine der dringlichsten Aufgaben. Mögen somit die Freunde der Jugend ein Unternehmen stützen, das vorhandene Lücken in der Kinderfürsorge ausfüllen will; mögen sie es mit Rat und Tat fördern, damit es bald und ausgiebig wirken könne im Sinne des gesetzten schönen Zweckes, in der Richtung des Schutzes der eines solchen bedürftigen Kindheit. GEHEIMER RAT DR. VIKTOR MATAJA MINISTER FÜR SOZIALE FÜRSORGE tsm SSsSK mm *■ "'(Wj mm ; i i *'/ ! i \ l ; D ER Krieg geht seinem Ende zu und alle Kräfte, die sich durch Jahre die Zerstörung von Leben und Kultur zum Ziel setzen mußten, Werden sich nun bald wieder dem Aufbau und Schutz beider zuwenden dürfen. Aber gleichwie die Zerstörung in nie geahnten Maßen und mit gigantischen Mitteln vor sich gegangen ist, so müssen auch Schutz und Aufbau neue Maße und Mittel suchen. Jene Zukunft, die unsere Hoffnungen, unsern kostbarsten Besitz, unsere einzige dauerhafte Sicherung in sich schließt, hängt in erster Linie von der körperlichen, geistigen und sittlichen Gesundheit der heranwachsenden Generation ab. Sie, die durch die Kriegsjahre am tiefsten bedroht, am schwersten geschädigt ist, muß dem Elend und der Verwahrlosung um jeden Preis entrissen werden. Die Armenpflege, die Waisenfürsorge, öffentlicher Jugendschutz und private Wohltätigkeit stehen dem ungeheuren Kreis von Aufgaben, welche die Verelendung der Jugend dem Augenblick stellt, mit den gegenwärtigen Institutionen beinahe machtlos gegenüber. Es bedarf ganz großzügiger neuer Maßnahmen: hier wenn irgendwo heißt es umlernen. Eingehende Berechnungen haben ergeben, daß die Erhaltung eines Kindes in einem städtischen Waisenhaus genau viermal soviel kostet wie in einer ländlichen Siedelung. Dazu kommen noch ungezählte materielle und ideelle Vorteile des Landlebens im Gegensatz zum Aufenthalt in der Stadt. Der Arzt, der Erzieher, der Menschenfreund, alle wollen das Kind in der Natur aufziehen. Die blassen kleinen Gestalten, die bettelnd durch die Straßen der Großstadt schleichen, auf Schotterhaufen herumkletterri und unter Wagenräder geraten, sind ein lebendiger Protest gegen den Zustand unserer Zivilisation. Jene anderen aber, die aus den Gerichtssälen in die Kerker oder in eine düstere Zukunft hineinwandern, die sind mehr als ein Protest; sie sind eine furchtbare Drohung, eine schlimmere Kriegsgefahr als sie einem Lande jenseits seiner Grenzen jemals erstehen könnte. Alles Edle und Heilige, alles, was sich die Mühsal der schaffenden Menschheit in Jahrhunderten errungen hat, ist gefährdet, wenn die Kinder des Volkes nicht vor dem Verkommen bewahrt werden. Ihr alle, deren Herz für ein Vaterland schlägt; ihr alle, denen Kinderelend ans Herz greift; ihr alle, die ihr hoch an eine bessere Zukunft glaubt: helft eine große Notstandsaktion gründen! Habt ihr selbst Kinder, dann 7 schützt sie davor, daß sie in eine Welt von Siechtum und Verbrechen hineinwachsen; seid ihr kinderlos, dann bekennt euch tatkräftig zu jener Pflicht der sozialen Elternschaft, die jeder Bürger der menschlichen Gemeinschaft auf sich nehmen muß. Seid ihr in Amt und Würden, dann nützet euren Einfluß, ein solches Werk zu fördern. Habt ihr Wissen und Können, dann stehf ihm mit Rat und Tat zur Seite. Seid ihr vermögend, dann gebt von eurem Überfluß. Gebt jeder nach seinen Mitteln, erwerbt euch das Recht auf eigenes Lebensglück, indem ihr andern das Glück des Lebens schaffen und bewahren helft! Eine Gartenstadt für Kinder soh gebaut werden. Sie soll eine Musteranlage werden für Jugendfürsorgeaktionen im großen Stil. Alle schutzbedürftigen und verlassenen Kinder vom ersten Lebenstag an bis zur erreichten Erwerbsfähigkeit sollen da Aufnahme finden, ohne Frage nach Nationalität, Konfession und Zuständigkeit. Die kranken Kinder sollen da Spitäler haben, groß genug, daß kein Kind aus Mangel an Platz in den Tod geschickt werden muß. Die gesunden aber sollen mit ihren Pflegern und Erziehern in guten Häusern aus einem leichten, modernen, rasch aufstellbaren Material wohnen, in Gärten und auf Feldern arbeiten, in Schulen und in Werkstätten lernen und zu tüchtigen Menschen heranwachsen. Alle bestehenden Fürsorgevereine, die derzeit mit bescheidenen Mitteln gegen ungeheures Elend vergebens ankämpfen, finden in diesem Plan Gelegenheit zur selbständigen Verwirklichung ihrer besonderen Aufgaben. Sie können im Rahmen der „Gartenstadt für Kinder“ ihre eigenen Häuser bauen und ihre eigenen Kinder pflegen. Die Schulen, die Kirchen, die Wirtschaftsgebäude wären für alle gemeinsam da. Die vielen kleinen Wässerlein, die jetzt in der Elendswüste versickern, geben, in ein gemeinsames Bett geleitet, einen recht ansehnlichen Strom. Es ist klar, daß Bau und Führung einer solchen Anlage, wie sie hier vorgeschlagen wird, eigentlich Aufgabe des Staates oder der großen Gemeinden wäre. Aber solange die Behörden diese Aufgabe nicht erfüllen können, muß die private Initiative, sobald die Notwendigkeit einer Aktion offenbar ist, das ihrige tun. Der Augenblick fordert rasche Tat, denn Tausende von Kindern sind in der höchsten Gefahr. Helfet sie retten! HELENE SCHEU- RIESZ. 8 IR legen im nachstehenden das Projekt einer Gartenstadt für Kinder vor, die auf einem ausgedehnten Terrain in der Nähe von Wien errichtet werden soll. So wie die Bilder sie zeigen, soll die Gartenstadt aussehen, wenn sie ganz fertig ist, aber natürlich können einzelne Häuser nach Maßgabe der vorhandenen Mittel sogleich gebaut werden. Wer eine Gedächtnisstiftung errichten will, kann ein Gebäude unter einem besonderen Namen errichten lassen als lebenschaffendes Denkmal tätiger Liebe und Dankbarkeit. Das Titelbild zeigt die Aufnahms- und Quarantainestation, in der die neueintretenden Kinder einer vierzehntägigen ärztlichen Beobachtung unterzogen werden. Bild 1 zeigt die Mittelallee und die sich rechts und links anschließenden Wohnbaracken. Diese sind erweiterungsfähig. Auf Bild 2 sieht man die Häuser schon mit einem aufgesetzten Stockwerk. Diese Aufbauten können nach und nach durchgeführt werden, ohne daß die Einheitlichkeit der Anlage gestört würde. Eine vorgebaute Veranda ist gewissermaßen die Fortsetzung des Gartens in das Haus selbst. Durch die Mittelallee gelangt man zu den Zentralgebäuden der Anlage, zu den Schulen. Bild 3. Vorderhand sind nur Parterregebäude in Aussicht genommen. Hier sehen wir schon den Erweiterungsaufbau. Es sind hier die Volks-, Bürger- und Fortbildungsschulen untergebracht, einschließlich der Turnhalle. Die um die Gebäude angelegten Gärten, wie auch die als Gärten ausgebildeten flachen Dächer, ermöglichen an schönen Tagen Unterricht oder Erholungspausen im Freien. Hinter dem Schulgebäude befindet sich der geräumige Turnplatz (Bild 4), umgeben von Gartenanlagen, deren Wartung den Kindern obliegt; wir sehen Anlagen von Gartenhäuschen, Spalierobst usw. Die Idee der Schrebergärten kann hier sektionsweise durch die Bewohner der Heimanlage durchgeführt werden. Die Bilder 5, 6 und 7 zeigen die Sch ul Werkstätten. Hier sollen die Kinder zu ihrem praktischen Lebensberuf ausgebildet werden. Viele Arten von Gewerbeunterricht werden erteilt; die Möglichkeit hiezu gibt eine modern angelegte Werkstätte mit Kraftanlage, Transmissionen und den nötigen Arten 9 von Lehrmaschinen. Hier können die kleinen Schneider die Anzüge für die ganze Anstalt verfertigen, die Schuhmacher Stiefelchen und die vielen Reparaturen; es werden hier Schlosser, Schmiede, Feinmechaniker usw. von berufenen Lehrkräften herangebildet und die jungen Menschen erreichen in heiterem Zusammenwirken ein Ziel, welches tausende andere das Opfer böser Lehrlingsjahre gekostet hat. Der Werkstätte ist eine Kolonnade aus Holz oder Beton vorgebaut, wo die Kinder auch bei minder gutem Wetter arbeiten können. Ein ähnlicher Anbau befindet sich auch hinter dem Gebäude. Der Hof wird durch die Magazine für Rohstoffe und fertige Waren abgeschlossen. Besondere Sorgfalt ist der Anlage der Badeeinrichtungen und Schwimmbassins gewidmet. Auf Bild 8 sehen wir mehrere Bassins von verschiedener Tiefe für größere und kleinere Kinder. Das Mittelbassin mit Schwimmtiefe für Freischwimmer und die angrenzenden Bassins für die jüngeren Kinder. Der Badebetrieb ist für Sommer und Winter gedacht. Im Sommer ist die Betonhalle offen, im Winter wird das Mittelfeld gedeckt und das Licht wird durch große Seitenfenster und durch Glasoberlichte zugeführt. Bild 9 und 10 zeigt die äußere und innere Einrichtung der Krankenbaracken. Die größte Sorgfalt ist hier auf die reichliche Luft- und Lichtzufuhr gelegt. Es braucht nicht besonders erwähnt zu werden, daß Isolierungsmöglichkeit bei besonderen Arten von Krankheiten größte Berücksichtigung findet. Die Baracken für Infektionskranke oder -verdächtige befinden sich gesondert an der Peripherie der Anlage, ebenso mehrere Pavillons, welche getrennte Krankenbehandlung erfordern. Jeder freie Platz des Grundstückes, auf dem die Anlage gebaut ist, wird zu Spiel- und Turnplätzen benützt. Bild 11 zeigt einen solchen Platz. Die Schlafräume stehen unter der Obhut der Pflegemütter. Bild 12 zeigt die Anordnung mit seitlich hoch angebrachten Fenstern mit guten Lüftungsvorrichtungen. Der Reinlichkeit wegen sind neben kleinen Wasserreservoirs im Inneren noch Duschen in den Vorräumen untergebracht. Bild 13 zeigt einen Speisesaal für 96 Kinder, der jedoch in zwei oder drei Unterabteilungen gegliedert werden kann, damit eine Massenabspeisung verhütet wird. Die einfachen Räume erhalten keinen anderen Schmuck 10 als eine niedrige, weißlackierte Holzverkleidung und eine Reihe von Wandbildern. Angrenzend an den Speisesaal, nur von einer entsprechend großen Anrichte getrennt, befindet sich die Küche mit Gassparherden, Tischen und Schränken für Geschirr- und Tischwäsche. Bild 14. Nicht als technische Zeichnung, sondern mehr als informative Illustration anzusehen ist Bild 15, der Wirtschaftshof; die Anlage und ihre Ökonomie wird durch diese spezielle Einrichtung entsprechend ergänzt. Eine rationell betriebene Viehzucht ist für eine Anlage von der projektierten Größe notwendig. Die Kinder erhalten von dem Betrieb täglich frische Milch, zweckmäßige Pflanzungen liefern frisches Gemüse. Auf reichliche Geflügelzucht wird besonderer Wert gelegt Unser bescheidener Staat im kleinen pflegt neben körperlicher auch verschiedene geistige Übungen. Bild 16 zeigt uns die konzertierende Kna- benkapelle; der amphitheatralisch ansteigende Zuschauerraum ist als Holzbalken- oder Betongerüst gedacht, und das Musikhaus selbst ist eine einfache Holzbaracke. Kleine Nebenräume sind als Toilette- und Ankleideräume ausgestaltet für eventuelle schauspielerische Darbietungen. Bild 17 und 18 zeigt die Kirche für die Kinder katholischen Glaubens. Bewußt lehnte sich hier der Projektant an die Anlage des römischen Pantheons. Dem Bau ist ein Portikus vorgelagert, der dem Priester beim Zelebrieren der Feldmesse oder bei sonstigen feierlichen Anlässen dienen soll. Die Ausschmückung außen und innen würde sich nach den zu Gebote stehenden Geldmitteln richten, doch sei vorweg erwähnt, daß das Bauwerk auch ohne reichen Dekor lediglich durch Proportionen wirken würde. Das evangelische Gotteshaus, Bild 19 und 20, und die Synagoge, Bild 21, ergänzen die sakralen Anlagen und sind der Kinderanzahl dieser Bekenntnisse entsprechend kleiner gehalten. Bild 22 zeigt die Feuerwache, die an der Kraftanlage gelegen ist. Ferner einen Wasserturm, das Waschhaus mit Rasen zur Bleiche, die Desinfektionsanstalt und andere kleine Wirtschaftsbaracken. Bild 23 zeigt einen Raum der Waldschule, die an der Peripherie der Anlage mitten im Jungwald errichtet werden soll. 11 r GRÜNDER leisten eine einmalige Spende von . . . . . . : 'K 20.000'— FÖRDERER durch 5 Jahre je.. 1.000 — ORDENTLICHE MITGLIEDER (stimmberechtigt) jährlich . . „ 20 — UNTERSTÜTZENDE MITGLIEDER (nicht stimmberechtigt) jährlich mindestens..„ 2'— Schriftliche Auskünfte erteilt bereitwilligst die Leiterin der Aktion, Frau Dr. med. et phil. GRÄFIN FRITZI MARSCHALL, Wien, XIII., Lainzerstraße 61; Kanzleistunden: Montag, Mittwoch, Freitag von 3—6. Geldspenden, welche von Zeit zu Zeit in Wiener Tagesblättern ausgewiesen werden, sind an die Anglo-österr. Bank, Filiale Hietzing, Kinder- Gartenstadt, zu richten. FÜR DIE AKTION ZEICHNEN: Dr. med. et phil. GRÄFIN FRITZI MARSCHALL als Leiterin DR. RICHARD SCHLOSSAR, Hof- und G DR. MAX EHRENREICH, Landesgerichtsrat als Bevollmächtigte Karl Abel Dr. Ludwig Altmann, Oberlandesgerichtsrat Katharina Amsel, Oberlehrerin Dr. Graf Karl Attems Gräfin Emma Attems-Montbach Dr. Josef v. Baechle, Rchsr.- u. Lndtgsabg. Johann Barolin, Schriftsteller Prof. Dr. Florian Freih. v. Baumgartner, Ministerialrat Alice Freiin v. Baumgartner Dr. Anton Becker, Landesschulinspektor Maria Beer Prof. Cornelie Benndorf Dr. Bilinski, Bezirkskommissär Mons. Wenz. Binder, päpst. Geh. R. u. Pfarrer Exz. Emmer. Bjelik, Bischof u. ap. Feldvikar Dr. Viktor Blum, Univ.-Dozent Ob.-San.-Rat Dr. Aug. Böhm, Ob.-Stadtphys. Obersanitätsrat Dr. Andreas Bogdan Johann Bordolo, Ritter von Boreo, Oberst Toni Bordolo von Boreo Dr. Oskar Büchner, Bez ; rkskommissär Baronin Ferd. Buschmann, geb. v. Schoeller Exz. Ludwig v. Callenberg, Minister a. D. Aug. Czapka Freih. v. Winstetten, Statth.-R. Exz. Gräfin Ottokar Czemin v. Chudenitz Alfred Deutsch-German, Schriftsteller Dr. Heinrich Dobroczemski, Oberfeldkurat Dr. Art. Frh. v. Drechsel auf Deufstetten, Hofrat Dr. Constantin Frh. v. Economo, Univ.-Doz. Dr. Leopold Freiherr v. Egger, Min.-Rat Ella Ehrenreich Xaver Endres, Inspektor Marie Endres DR. GUSTAV SCHEU, Hof- und Gerichtsadvokat des Finanzausschusses. Gräfin Alexandrine Esterhäzy-Rossi Exzellenz Stefanie von Fesch Marie Fischl Prof. Dr. Karl Foltanek Hofrat Alb. Frankfurter, Gen.-Direktor d. österr. Lloyd Berta Frankl-Scheiber, Vizepräsidentin der Kriegspatenschaft Mathilde Frenkl-Radio Fanny Freund-Marcus, Präsid. der Reichsorgan. d. Hausfr. Österreichs Max Friedmann, Fabrikant u. Rchsratsabg. Hofrat Prof. Dr. Emil Fronz Otto Gasteiger v. Raabenstein u. Köbach, Ministerialrat Exzellenz Berta Freiin v. Georgi Fedor v. Gerenyi, Landesoberinspekt.-Rat Regierungsrat Dr. Robert Gersuny Gustav Gessmann, Schriftsteller Dr. phil. Claudia Giegl Marie v. Glaser, Schriftstellerin Artur Graf, Direkt, d. Wr. Kommerzialbank Helene Granitsch, Präsidentin der Reichsorgan. der Hausfrauen Österreichs Auguste Groner, Schriftstellerin Wilhelm Haas, Sektionschef Prof. Dr. Viktor Hammerschlag Olga Heindl, städt. Oberlehrerin Malvine Heller-Oliven Hofrat Dr. Karl Ritter von Helly, Landessanitätsreferent Artur Herbst, Sektionschef Christine Herbst Alfr. Herzfeld, Dir. d. Boden-Credit-Anst. Prof. Dr. Karl Aug. Herzfeld, Oberstabsarzt 12 Rudolf Hiller, Major Auguste Hochedlinger, städt. Lehrerin Dr. Karl Hochsinger, Univ.-Dozent Dr. Gustav Huber, Ministerialsekrfctär Karl Hüller Edler v. Hüllenried, Gen.-Major Dr. Max Jerusalem, Spezialarzt f. Chirurg, llka Freiin von Karg-Beniczky Josef Kätscher, Oberleutnant Prof. Heinrich Kautsch Amelie Kautsch, geb. von Radio August Kemetter, Dir. d. Landes-Lehrer- seminars u. Reichsratsabgeordneter Dr. Alfred Kneucker Emilie Kneucker Martha Köchlin Johanna Kolisch Karoline Konegen, geb. Gerbert v. Hornau Franz Kraft, Oberbeamter d. Credit-Anstalt Alois Kress, Redakteur Marie Kress Melitta Kühne Exzellenz Karl Kuk, FZM., Präsident des Militär-Witwen- und Waisenfonds Exzellenz Amalie Kuk Reg.-Rat Isidor Kukutsch, Gymnasialdirekt. Ehrendomherr Prof. Julius Kundi, Wiener Stadtdechant Camill Kuranda, Min.-Rat u. Reichsratsabg. Dr. med. Anna Lackenbacher Dr. Philipp v. Langenhan, Reichsratsabg. Paul Lechner, Dir. d. Cred.-Anst. f. H. u. G. Dr. med. Alice Lehndorf-Stauber Dr. Viktor Leipen, Staatsbahnrat Exzellenz Dr. Karl Ritter v. Leth, Gen.- Gouverneur d. Boden-Credit-Anstalt Exzellenz Vilma v. Littke Siegfried Loewy, Schriftsteller Adolf Loos, Architekt Dr. Alois Edler v. Marquet, Sektionsrat Emil Marriot (Emilie Mataja),Schriftstellerin Exzellenz Caroline Mataja Exzellenz Dr. Viktor Mataja, k. k. Minister für soziale Fürsorge Exzellenz Emilie Meyer Prof. Dr. Hans Horst-Meyer, Rektor der k. k. Universität Anitta Müller Dr. Walter Müller, Bahnoberkommissär Dr. Friedrich Münzer Edler v. Münzbruck Corina Nohel, Kommerzialratsgattin Graf Alexander Nyäri Gräfin Nyäri Aurelie Obermayer, Hofratswitwe Fürstin Victor Odescalchi, geb. Gräfin D’Orsay Wilhelm Ritter v. Ofenheim-Ponteuxin Frieda v. Ortner, Hofratsgattin losef Pammer, Oberrevident Irma Pammer Hchw. Dr. th. et ph. Wolfg. Pauker, Chorherr Hochw. Augustin Peisker, Chorherr Julius Peter Gertrude Petrovic, Oberleutnantsgattin Dr. med. Anna Pölzl Josefa Porges, Generalsgattin Franz Prinz, Direktor d. Knabenerziehungsanstalt Unter-St. Veit Prof. Dr. Josef Redlich, Reichsratsabg. Exzellenz Dr. Oktavian Regner v. Bleyleben, k. k. Statthalter stud. med. Georg Reichenstein Michael Reismayer, Bürgerschullehrer Hofr. Dr. Karl Rieger, Landesschulinspektor Karl Ritter v. Rohrer, Sektionsrat Dr. med. Georgine v. Roth Louis Freiherr v. Rothschild Dr. Kurt Schechner, Dir. d. k. k. Gartenbaugesellschaft Dr. Gustav Scheu, Hof- u. Gerichtsadvokat Helene Scheu-Rieß, Schriftstellerin Charlotte Schmidt, Kommerzialratsgattin Olga Schlossar, Advokatensgattin Otto Schneller Edler v. Mohrtal, Hofrat Marianne Schrutka Edle v. Rechtenstamm, Hofratsgattin Kommerzialrat Hugo Schwarz, Direktor d. Anglo-österr. Bank Dr. phil. Eugenie Schwarzwald Hedwig Freiin von Seckendorff-Gudent Olga v. Sedlakovic, Vorsteherin d. Vereines „Kinderfürsorge“ in Baden Dr. Josef Skarica, Chefarzt Exz. Graf Markus Spiegelfeld, k. k. Statthalter a. D. Exz. Gräfin Albertine Spiegelfeld Exzellenz Ernestine v. Spitzmüller Prof. Dr. Hans Spitzy, Oberstabsarzt Jenny Steiner, Generalsekretärsgattin Exzellenz Maria Stöger-Steiner Dr. Alfred Stern, Präs. d. israel. Kultusgem. Herma v. Taussig Dr. med. Dora Teleky Emmerich Teuber, Hauptmann Lydia Timper-Andersen, Schriftstellerin Exz. Michael Freih. v. TiSljar, Gen. d. Inf. cand. med. Egon Viktor Ullmann Hofrat Dr. Karl Vrba, Landesschulinspektor Hofrat Prof. Dr. Julius Wagner v. Jauregg Vikt. Weithner, geb. Gräfin Alt-Leiningen- Westerburg, Oberstensgattin Dr. Ignaz Weil, Spezialarzt für Chirurgie • Rudolf Wels, Architekt Ida Wels, Architektensgattin Exzellenz Marianne Freiin von Wieser Hochw. Prof. Dr. theol. C. Alphonse Witz- Oberlin, Oberkirchenrat, evang. Pfarrer Othmar Zapp von Chlumfeld, Oberstleutn. Hochw. Dr. theol. et phil. Prof. Paul von Zimmermann, evang. Pfarrer Franz Zdarsky, Bürgerschuldirektor Dr. Paul Zifferer, Schriftsteller 13 Während der Drucklegung des Heftes fand am 15. Juni 1918 die konstituierende Versammlung des Vereines statt. Es wurden in den Vorstand gewählt: Präsident: derzeit unbesetzt Vizepräsidentinnen: Dr. med. et phil. GRÄFIN FRITZI MARSCHALL „ HEDWIG FREIIN VON SECKENDORFF I. Schriftführer: Landesgerichtsrat Dr. MAX EHRENREICH II. Schriftführer: Hof- u. Gerichtsadvokat Dr. GUSTAV SCHEU Kassier: Frau IRMA PAMMER Bankier CARL ABEL ANTONIA BORDOLO VON BOREO Prof. Dr. KARL FOLTANEK CORINA NOHEL Hofrat Dr. KARL RIEGER Dr. med. GEORGINE VON ROTH Hof- u. Gerichtsadvokat Dr. RICHARD SCHLOSSAR Kassarevisoren: FRANZ X. ENDRES „ Dr. WALTER MÜLLER Wer fünf Bausteine zu je 20.000 K zeichnet, hat Anspruch, ein Wohnhaus der Kinder-Gartenstadt nach seinem Namen benennen zu lassen. Wer einen Baustein spendet, hat das Recht, ein Kind in der Gartenstadt unterzubringen (Bettstiftung). 14 Druck der Waldheirii-Eberle A„ Q STEINZEICHNUNGEN SJ».*iS2*l mW; ; •% -^4 --V -ftpl*?- &mm Üli f i*-'»*SaJ®. :V#3K4 ; fctsfss'j s ldf&> t ;£2 ü^ss*- ^•«ssv os'-z-.’.'-.y '--■i^ääs'* sSEHüSssä mm f4Wi mm*: 'ZSZBq Ä mm 3^3 &**mw EÖ3 : Iwkristi 'ms * tss£ §g{&i5^ Sgpg p**?/- cS^vV'^i^ fli ■#&%& ^i€S te-w: üiSB A*B;.'J!l 'vg^'Vx* iüS3*®3 Mm *m iVff^SviN^ RSB ^Steffi STP« m%; ■i&z-i ^SSggB r^BüssM DIE GARTENSTADT FÜR KINDER. BILD 4. feters:' a5ga*i ■'rSÜfiiV' i’ 'aO HÜPi ü- H “•v.-JS ** \ jjJSwiaS*;,' ‘VefeÄeT -Sei:—~ :^€ä * «»Srcrwfir; < s l£$t'l|Sji liÄ "-rösb- Mi ■spas- :&«£•: «g; wsmmmmm N&gisg ?*#g& |S&SiLV\ ■ä*.)’ mm fSitStf; g&& WsM&M ■«3?5® ■*a'??3W«Nt •**■&:, ^.w-.^^v. vr^-vSf vr- ÄS wmsmm m&i :C>>a; 'W‘^-%‘ : iä « *~ v3 ■Ä=?^'5-Sife:; i^mn ’^M !« mp#® ESS&tf an «MB mm mm krSSiXs jsr^fe K®ag S?£Sv.5?^W Wv&fäji •ÄSk-S •i"-VÄ' ^Wil« Ifffegi ^saSgSfö _~<* -*»c' ^i»' MSsä&SMl DIE GARTENSTADT FÜR KINDER. BILD 5. 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