Wien, im Jänuer 1915. Mitbürger! Allo, denen der Felddienst lflr Kaiser und Reich versagt ist, scharen sich im Zeichen des Wohltuns. Olt und reichlich haben viele gegeben, was in ilireti Krillten stund; Fiele haben mit freigebiger Hand Anstalten lflr d e Kriegs wohlttltigkeit gestiftet und ausge- stattet. Aber der Bund des Boten Kreuzes ist bisher viel zu wenig beachtet gewesen. Er soll wie im Deutschen Reich, jetzt auch in unserer Heimat ein allumfassender werden. Ueberall ist dieses Bewusstsein erwacht, es gilt Versflnmtes nacbzuholen. Die Bürgerschaft des IX. Wiener («emeicdebczirkes wird dabei gewiss nicht fehleu. Ein Zwelgvcrein Wien-Alsergrtuid des Patriotischen Ililfsvereines vom Roten Rrenz fflr Niederßsterreich ist ins Leben getreten. Bei der gründenden Versammlung hat unser Bürgermeister in zündender Rede zur werkLatiKcu MiturboW »nlWruteii. Mitbürger! Schliesst euch ohne Ausnahme und ohne Süuuien an. ihr. eure Frauen, eure Kinder! Tretet dem Vereine bei, widmet ihm Spenden! Seid eingedenk, dass unsere Soldaten lür uns bluten, um lins unser Vaterland und unser trat unversehrt zu erhalten. Wenn die milde Sonne des Friedens wieder leuchten wird, soll sich niemand verwerfen, dass er in der barten Zeit abseits gestanden ist. Alle mflsseu mittun! Dann wird der Bund des lloten Kreuzes ein allunitasseuder sein und die Daheiuigehliehenen werden eine Oe- wissensidlieht der Liebe getreulich erfüllt bähen. F’flr den Zweigverein: •5sn , *' , Tssr- “‘IS““' •SS«? BeEt* "TgysswssÄSnsfli rer if J - 1 ■•—p» ». fl^L t k U«m. Jahresbeitrag 4 K, Ermessen auch mehr.