L 8201,3 weltliches Lied Die Mad ln Druck und Verlag von M. F. Lenk in Zumm. - " -»HA- WM5^ -> 1 (^2 mir die Maderln das ist richtig Allemal a rechter G'spaß! Thuns vor d'Leut auch noch so schichtig, Gehn's doch alle ous'n Kas. Und ich bin ein schöner Kerl, G'wacysen wie a Pfeifen Rshrl, Unter d'Männern schon die Perl, D'riiber laßt sich gar nichts sag'n; Ich Hab Geld und schöne Wadl, Darum wurd a jedes Madl, Aeußerst gern mit mir a Paarl, Obst nit doni gehst vom Wag^n 2 . Dis Männer-Anzahl will nicht klecken, S' ist waS rarS jetzt um ein Mann, Nur ein Finger außi strecken. Bumsti! beißt schon eine an. Mi?n Amanten, da seins rnudl Süß als wie ein Apfelstrudel, N'Mamr behandeln- wie an Pudl, So waS würde mir zu dick. Ob ich sing und ob ich jodl, Alle sein aus einem Modl, D' Mahm ist grod so wie die Godl, Alles nur aufs gache Glück. 3 . Ein Madl ist oft hoppatatschi, Und es weiß kein Mensch warum, Jahr aus Jahr ein renn.ts alleweil hatschi, Auf der Promenad herum; Putzt sich aus als wie a Miedl, Böller Maschen und voll Schnürt, Mit'n recht gestürzten Hütl; Fahrt im Sommer Lief nach Baad'n, Doch es wendt sich bald das Blattl, Kommt ein heirathsmaßigs Madl, Ledig auf die dreißig Iahrl, Million! da hats an Fad'n. 4 . Ja ich muß alleweil darüber lachen. Wann a Madl spröd sein will, Zweg'n waS thunS so Geschichten machen, S' ist keine Noth drum, sein zu viel, G'spürt a so a g'spreitzte Kraxen, Nur bei einem recht viel Maxen, Nachher macht- glei keine Faxen, Führt unfinnig Putz und Staat ; Schnürt sich z'sam als wie ein Gredl, D'rum bin ich stolz und bettl, Nit erst lang um ein Mävl, Weil man ihrer Weile satt. 4