Anrede, welche an , S- i n e M a j e st ii t d e n K a i s c r Franz den Zweyten, b e Y HSchstd.ss-».rf..ulich-. Surückkunf. nach hergestelltem Frieden, V o 2 dem 's H-rm A. auch«. K, Rache und Bürgermeister Stephan Edlen von Wohlleben, Rothenthurmthore ist gehalten worden. dm^6. Januar 1826. Euere Majestät! -Der frohe Jubel des Volks verkündiget laut seine Freude über Eue- rer Majestät sehnlich erwünschte Zurückkunft, seine unerschütterliche Liebe zu Euerer Majestät geheiligter Person, und seine stäts bewiesene Anhänglichkeit an das Vaterland. Mit eben diesen Empfindungen kommt Euerer Majestät der treu gehorsamste Magistrat an den Ringmauern dieser alten Kai- serstadt entgegen. Die Bürgertugenden der Einwohner haben in den verstoßenen Tagen der Drangsale alle Proben bestanden, und sich unerschüttert bewährt. Die bewaffnete Bürgerschaft hat keine Gefahr geschcuet, und fs die öffentliche Ruhe mit edler Aufopferung erhalten. Ihr Math/ihre Standhaftigksit und Klugheit wurde selbst von den französischen Truppen bewundert, und doch war sie bey dem Hinblick «ufEuere Majestät, auf größere Gefahren, auf größere Opfer gefaßt. Mögen Allerhöchstdieselben nun in der Mitte Ihrer treuen Bürger lang beglückte, ruhmvolle Tage des Friedens durchleben, und mit kaiserlicher Huld von dem Throne erlauchter Ahnherren auf einen Magistrat und eine Bürgerschaft herabsehen, welche immer bereit ist, für Allerhöchstdieselben Gut und Leben zu opfern.