Todesmcheil, welche- von dem ^ ' k. k. Lemberaer Strafgerichte > über die mit 8 ÜS 8 MSM 1 8tember§, AiliedavI ^sr^FS, Uar* cus 8teio1ier§ und Ü4stkis8 kyksls wegen Berbrechen deS Raubmordes und deS Diebstahls abgesührte Criminal-Untersuchung geschöpft, und in Folge der von den hohen und höchsten Justiz-Behörden herab- gelangten Bestätigung heute den 23- Juli 1840 mit dem Strange vollzogen worden ist. Tatbestand. 8 ü 8 »msim SteiilberA, von Groß-Ülootx, ^ülkie- ^ver Kreises, gebürtig, 34 Jahre alt, israelitischer Religion, verheirathet, Vater dreier Kindermund Vorsteher der dortigen Juden-Gemeinde, und Clärens 8 tein- berx, Bruder des Ersteren, ebendaher gebürtig, LS Jahre alt, verheirathet, Vater zweier Kinder, früherer Zeit in ^Branntwein-Erzeugung, später aber in Darle-^ Hens-Geschästen feinen Lebensunterhalt suchend, waren beide von der schlechtesten Moralität^ und in ihrer Gemeinde als Menschen, die mit Dieben Umgang pflegen, selbst stehlen, und das von Andern gestohlene Gut verhehlen , bekannt. Beide verbanden mit diesen.schlechten Eigenschaften einen höchst rachsüchtigen Charakter, und 8 ü 88 inann 8 teinber§ erschien schon im Jahre 1827 schwer beinzich- tiget, den am 10 . Jäner 1827 vermißten, und'sohin in einem Brunnen gefundenen jüdischen Gemeinde-Borsteher Majer beim 8 iecler aus Rache meuchlerisch ermordet zu haben; es gelang ihm jedoch damals durch Läugnen der strafenden Gerechtigkeit zu entgehen, indem die dießfäMge Untersuchung aus Abgang rechtlicher Beweise für aufgehoben erklärt werden mußte. Auch iVlareu 8 8 teinberA '8 außergewöhnliche Rach- gierde bewährte sich dadurch, daß er in Folge eines zwischen ihm und dem Fleifcherknechte ^bu 8 I'reiber im März 1838 aus einem unbedeutenden Anläße entstandenen Zwistes mehrere ihm bekannte Diebe zur gemein- fchaftlichen Verübung eines Diebstahls von Häuten bei dessen Dienstgeberinn verleitete, und nach dem am 27 . März 1838 ausgeführten Diebstähle, nicht nur den Ruf, daß ^bu 8 I'reiber der Thäter sey, verbreitete, sondern selbst gegen die Beschädigte diesen ihren Diener als Thäter bezeichnete, um ihn so seines Erwerbes zu berauben. Nachdem eS jedoch dem Schanker Verl >Vetter, einem Verwandten Treiber'«, gelungen war, den wahren Thätern auf die Spur -u kommen, und wlarcu» Stein- ämrvrvi zrrre» e. K. 8-6 s >0 inbwir^e^acb br^ininaln^Lb L 8üs8mso»em 8tvmd«rbem, AAekslem Uortlüem 8 temberßem L ^lseje- jem k-1tsls, o roLb6jstwo j Lbro6m? krs- xrLeprows 6 LOll^c!r ^ 6 sv^, r o» moc^ potvrier6rema i »sj* 8a6^ 8^razvle611wo^ci LspsäteAv, 6 nia 23 . I.jpoa 1840 prLsr 8L.ukjsnie- ive l 8 tota iiervnl«rx, 8i6in1rerK ungeachtet des«unter Vermittlung feines Bruders 8Ü8-MSIM — eines Teilnehmers an diesem Diebstahle ^— der Beschädigten geleisteten Ersatzes, hiedurch seinen Zweck —das weitere strafgerichtliche Einschreiten hinmnzuhalten, und dir Straflosigkeit dieser That zu be-' wirken, — nicht erreichte, traf seine volle Rache den Bert Wetter, gegen welchen auch 8«88mann 8tyinder§ cheils wegen eines bei Verpachtung eines WirthshguseS gemachten größeren Anbothes, theils eben wegen der Entdeckung der Thäter dxs obenerwähnten Diebstahls in Haß entbrannt war. Mitgewirkt hatten bei diesem Diebstahle auch di? Gkoß - lVlo8t^er Insaßen Aliettael larz^^a und Ma- iftias kekala. Erfterer 33 Jahre alt, griechisch-katholischer Religion, verheirathet, Vater dreier Kinder und Besitzer eines unterthänigen Grundes im Geburtsorte, war ein berüchtigter Dieb und Diebshehler, indem er in seiner nahe am Walde gelegenen Hütte, Leuten seines Gelichters Unterschleif gab, und mit seinem verbrechen-, scheu Treiben solche Kühnheit verband, daß er im Jahre " 4834 sich dem ihn zu verhaften beauftragten obrigkeitlichen Diener mit bewaffneter Hand widersetzte und die Flucht ergriff, nach seiner im Jahre 1836 erfolgten Entlassung aus dem criminalgerichtlichon Verhafte aber mit . noch größerer Verwegenheit diesen Lebenswandel fortsetzte, und der ganzen Gegend Furcht einflößte. lVlAt 1 nA 8 kekala aber, 3 ? Jahre alt, römisch* katholischer Religion, Witwer, Vater eines Kindes, ekn auf unbestimmte Zeit beurlaubter Soldat, hatte sich ebenfalls schon seit mehreren Jahren dem Müßiggänge und liederlichen Leben ergeben, sein Weib verlassen, und nach deren in äußerster Noch erfolgtem Tode immer tiefer sinkend, sich zuerst kleinere Diebstähle zu Schulden kommen lassen, bis-er im Jahre 1838 mit lar^a und durch diesen mit den Brüdern Weinberg in nähere Bekanntschaft trat. Diese beiden, wurden nun von den cbengedachten Brüdern 8 tei«fter-A zu Gehilfen ihrer Rache an Lerl Wetter ausersehen; denn, nachdem ein Versuch Mar- eu 8 8 teinj)er ^'8 dem Wetter ein gestohlenes Gur zu Unterschieben, damit solches bei der sohin zu veranlassenden Hausrevision in dessen Besitze gefunden, und hiedurch dieser in Criminal-Verhaft gezogen werde, nicht zu ^Stande gekommen war, chesihkoßen lVlarcus und 8 « 88 mann 8 teinberA den Lerl Wetter zu ermorden , theils um dadurch ihre Rachsucht zu befriedigen, theils um die criminalgerichtliche Einvernehmung dieses in der ihnen wegen des Häute-Diebstahls drohenden Untersuchung höchst wichtigen Zeugen zu vereiteln, und 8«88- inann Steinder^ machte zur Beseitigung jedes Verdachtes gegen sie, noch den weiteren Vorschlag, auch Wettern ganze Familie aus der Welt zu schaffen, unh zum Scheine, als Hüften Räuber die Grau elthat verübt, einige Effecten hinwegzuschleppen, worein auch Marcus 8 teinder^ einstimmte. 8 « 88 inann 8 t 6 iu 1 ) 6 rb warb« NUN den lVIiekael lVlareus aber den Mathias k^ksla zu Gehilfen an, und bei der sohin am 16. März 1839 in IVlarcns 8 teinKer -^'8 Wohnung stattgehabten Zusammenkunft dieser Mordgenoffen wurde die Nacht des 49. März 1839 zur Bollführung der That bestimmt; kerA, pomimo ra§oä26nis posLkoäovvanej, 2a po- ^reclnictvvem svve^o lrrata 8üs8manna, uerestnika tej Icracl2ie2^, clo 8kutku pr2^vviecl2ioneAO — ins 08 ia^naw 82 ^ 8VV6AO 2amiar«, tz^m 8 p 08 obem pr2erw ae ftalsLe 8aäovve äoelroÜLenie i w^j8<2 2 tej Lbroüni deLkarnie — wvLional 8wa cala 2emst^ na Lerku Wetter, prLecivv ktoremu to2 8amo 8Ü88- mann 8teinber^, po c2e^ei 2 povvoä« naätoLonej na barcrine plaez^, a po c2^sei 2 ^ovvöäu wz-krv- tvelr vvinovvajeovv )>ovv)2826j liraÜLier^, nienavvi- seiZ palal. Oo vvspolwinn^clr tej26 kraÜ2ie2^ Hera sie tak26 Wlo^eianie M 08 te« 8 e^ Itlielral lar^a i IVIlj- ciej kekala. kiervv82^, 33 lat Iie2ae^, ol>r2aclk« ^reeko-katolielcie^o, 2onatz^, ojeiee trojg^a ürieei 1 p08iaüac2 g^runtu poclroclnie2A ärialalno^eia taka oävva^, re vv roll« 1834 pa- ettotlcovvi äominikalnemu, clo jeAo pr2^are82tovva- nia prLeLnaeLonemu, 2 brojna rßka clajae oclpor, Lemlcnae potraül, a po 8 wojem vv roll« 1836 2 are- 82tovv Kriminal«) elr na vvolnos 6 vv^u82e26niu, 2 wi^Ii 8 La ^682626 2 uclivva 1 o 8 eia oäciat 816 VV 8 P 0 - innioyeinu 8 ^>o 8 odovvi 2^cia, i 8 iat 8 ie xo 8 tracNein eate^ ollolia^. Maeie^ ktzbala 2S8, 37 lat inaMcv, obrLacllni r 2 ^,n 8 bd-baio 1 ie 1 n 6 AO, wciowiee, o^ciee ^'eclne^o ÜLieeba, na c2A8 niepevvn^ urloftowan^ 2er§aui1 nie 2ro- dll 1>1i2826^ 2Naj6lN080l. Obu wiee t^eli vv^1»ra1i 8olrie Epoinnidni Irracia äteinlrer^owie 2a ponioenibow 8wo^6^j 26in- 8i^, na 08obie Lerlla Wetter W^vvrLee 8iß maza- ee^; ponieviaL 8boro prLe^iewLieeie Mort- ba 8tein1r6r^a, litoren Wetterovvi r2602 braclLionu ^oclrLneie olnnz^lil, ad^s tabowa vv ^e^o po3iacla- niu e2a5ie rewiL^ 2nä1e2iono, a pr262to 6n 8ain üo are82tovv ftr^minaln^cli pocl inlivvi2^c^a WLi^tv ?08ta1, — üo 8lrutbu nie pr2^82lo p08ta- noxvili IVlortllo i 8ü88inann 8teinlrerA0vvie Lerbr» Wetter Lainoräovvae, eLe^eia eelein w^v^areia na niin 26tN8tz^, e268eia 2»8 äla te^o, alr^ pr2682llo- Ü2i6 >v^tz1uettaniu 8aüowemu Lerlla Wetter, bto- ren 8lsä2tvvie 2 powoäu sliradräon^eN 8b<5r gro- 2ae^in, nacler >va2ne 2to2^t 8vviaäeetwo; clo te^o ^6^2626 8ü88inann 8teinl>er^ <1Ia U8nnieeia w82eIbie^o pocle^2r2enia ueL^nit 26 8wH 8tron^ ^vni08eli, ab^ cata Wettera kannliß 2 te^o 8v^iaiic 2^1aä2ie, a äla naclania po2oru, ^'aIiol>^ rabu8ie tH Lbroäni äolconali, nielrtory rueNomo8ei 2a- Irrae, — na eo/IVIortllo 8teinl>er^ pr2^8ta1.. — > ^mowil ftr26to 8 ü^ 8 inann 8 teinl)erg ^VlicNala lar^^H, a IVlortbo 8teinl»er^ IVlacie^a kebale 60- vc8po1cl2ia1aIno^ei, i talc e2a8ie Lejscia 8 ie tvelc, lotrovv na clniu 16 . iVlarca 1839 vv pomieLLlcanin lVlortlla 8 teinder^a, pr262nac20no noe ünia 19 . IVlarea 1839 clo vv^lronania te^o 82lcaraclneAO 02v- 1ar^§a versprach zu der Fahrt nach der eine Stunde entfernten im LcHanieeer Walde an der Strasse nach ^ollcievv gelegenen Schänke des Wetter sein Fuhrwerk herzugeben, erschien auch wirklich, mit einer Holzart bewaffnet, in k^bala'8 Gesellschaft in der Mitternachts- ftunde des 19. März 1839 bei Mareu8 8teinl>erA, und nachdem dieser ihnen Much zugetrunken, und ein langes Schlachtmesser, eine Lanze und einrn Sensenhammer in den Schlitten geschafft hatte, fuhren sie alle drei mit dem später hinzugekommenen 8ü88mama.8tein- 1>erx an den Thatort, in dessen Nähe sie anhaltend, das Fuhrwerk zurückließen, sich mit den mitgenommenen Mordwerkzeugen, und zwar larz^a als der Stärkste und zuyi Angriffe des Wetter bestimmt, mit dem Schlachtmesser, Marcu8 8teint»er^ als der Schwächste mit der Art, 8ü88inann mit der Lanze, und kelcala mit dem Hammer, waffneten, und diese Waffen unter der Kleidung verborgen haltend, zu der Waldschänke begaben. . Dort klopfte 8 ü 88 maun 8 teinlrer^ an die versperrte Wohnung Wetter' 8 , dem er zur Beseitigung jedes Verdachtes seit einiger Zeit Freundschaft geheuchelt hatte, und dieser, seine Stimm.e erkennend, öffnete arglos die Thüre, worauf alle Vier in das mit einer Lampe schwach beleuchtete Zimmer traten , und 8ü88- manir 8 teinbei-A Branntwein hergeben ließ. .larz^a nahm davon einen Mund voll, und spuckte solchen dem Lerl Wetter in das Angesicht, um dadurch, gemäß früherer Verabredung, diesen aufzureizen, was auch gelang, indem Wetter, hierüber erzürnt, den lar^As einen Dieb nannte. Allein dieser faßte nun den Wetter bei den Schultern, warf ihn zu Boden, setzte sich auf seine Brust/ und wollte ihm mit dem hervorgezogenen Schlachtmeffcr den Hals abschneiden; nachdem jedoch ber dessen heftiger Gegenwehr lar^a sich selbst mehrere Schnitte an der Hand beigcbracht hatte, kamen ihm seine Gespane zu Hilfe, 8ü88tnanrr 8teirit)^r^ und kelcala faßten den Unglücklichen bei den Füssen, HVlareo8 8tein- Ler§ versetzte, ihm mit der Axt mehrere Streiche auf den Kopf, und nun erst schnitt larz^» ihm den Hals ab. Von dem Aechzen erwachend setzte sich das Weib des ermordeten Malke Wetter im Berte auf, und dieses bemerkend stürzten sich die Bösewichter auf dieses zweite Opfer ihrer Blutgier, 8ü88>nann SteinberA stieß ihr die Lanze in die Brust, l>1arcu8 Lteirrder^ .versetzte ihr ryehrere Hiebe mit der Art, und kßlrafa mit dem Hammer vor den Kops, larz^a aber schnitt sohin auch ihr den Hals ab. Auch ltiklie I^auterpaclit, die Mutter dieser Unglücklichen, das Lager mit ihr theilend, war inzwischen erwacht, und somit Zeuginn des grausen Todes ihrer. Tpchter gewesen. Es traf nun sie die Reihe, indem ktzbala mit dem Hammer, Marcn3 8teiotrei'A mit -er Art ihr Schläge auf den Kopf versetzten, und ihr sohin ebenfalls der Hals abgeschnitten wurde. Mit ungestillter Mordluft fielen sie nun über das dreijährige Kind des Lerl Wetter- — La8ia her, und auch dieses theilte das Loos seiner unglücklichen Aeltern, . . indem »u. lar^^a pr-r^r-Lebt clo barc2emlii Lerba Wetter-, »Lliata dr202ovca« Lvvarrej, vv oclle^lo^ci mili pv2^ ctr oÜ26 2 ^ütlivvi wiociaeH, w 1 e 8 ie ZcHanieelciin potoLonej, rräLielie -sw^elr 8 ani i 8 tawit 8 ie vv i 8 to- eie ULbro^'orr^ w 8 iebier^ vcra2 2 Hlaciejem icala boto p 61 rroe^ ürria 19 . Marca 1859 8 airuü ^aroborrnenri rr Mortlla 8 teirrjrer-^a, btor-eu ^>o- e2tz8tovvaw82^ ielr AorLalba äla wi^b 8 L 6 ^ ocivva^i 1 2aopatr2^vv82^ 8 iß w 1162 cktug^i 2A8tavcu^, üo Labtueia 8 vvir 1 8tu2ae^, vv Ü2ick^ 2ela2ira i mtotelc clo blepania llo 88 pr2e2nae2on^, ocl^eettali 8pie82nie ^vv82vse^ tr-26^', prLZ'brawsL^ xo ckr-oÜ26 8 ü 88 marura 8 tein 1 > 6 r^a rra miej 8 ee e2^nv, w pol) 1 i 8 boäci te^o2 rra u 8 troniu 208tavvi1i 8 anie, a 8 ami 2 moräer-cLA drorria, 2 poeLatlcu poct 8 ullrriami ubr-^ta, a mia- rrovvicie ^Vlielrat lar-^a, jallo na^'8i1rriej82^, äo pobonania Lerba Wetter pr2e2nae2on^, 2 zrowv2- 82^111 «02610 clu2^m, iviortllo 8 teint>erS, ^abo w 8 ite «a^8tat>82^, 2 8 ielii^ra x>ier^826^o, 8 ü 88 ma«n 2 Ü2icla, i kellala 2 mlotbieni 2b1i2)1i 8 ie äo Icar- e2em1ci 1a80wej. I'anr Lapubal 8 ü 88 roao« äo ckr2wi 2arnb«i^- t^elr Wettera, pr2ecl btor^m ckla u 8 unißeia W82el- Iiie§o pocjej2r26«ia Hu2 ctcl niejaftie^o e2a8« uäawal prL^aeiela, «ab^waMe oci nie^o «a «^82^nll pr2e- iri^earie^j ^orLatlü. ^NuclLoo^ Lerlco Wetter po2«a- ^V82^ ^ 1 o 8 ^jkAO, otworL^t Ür2vvi, rric 2te^0 «ie- xr26vviciujac, a w t^m v^82^8ez^ rLtere^j äo Irar- e26iolli llsAaiibieio 8 ta 1 »o oswieeooe^' we^82li, r Sü 88 ma«o 8 tei«berA 1«a2at pockae ^orLallci. 81 coto tzllco Mielral lar^a «abral ^tabow^j vv « 8 ta, 2ara2 pocitiib poprLeckoie^ 2mow^, 82«lla- Me 2ae2eplci, plunat o«a Lerbovvi Wetter w oe2^, 2 taä xo 82 to, L 6 t 6 L 26 «a 2 wat lar^bß rtoäLie^jem. ^«2 ettw^eil te«26 Wettera 2a Larlci, rLucil «im o 2iemie, xr2^8iac!t ^o «a pier 8 iaclr, ettcae mu vv^clob^tzsm 2 crbr^cia pow^282zon ^ro26m g^ar- clto podeiLnae; §äz^eä«aliiarz^a pr2^ Avvaltovcme^j Wettera oti«o«ie, 8 am 8 oi>ie no2em r^ee poliale- 62 ^ 1 , 8pr2^mier2e«r pomo^Ii Lerba Wetter poko- «ae, 8 ü 88 ina«« 8 tei«ber^ i UVIaciej ^bala pr2^- 1r2z^ma1i «ie82e26öIivve^o 2a «o^i, Mortlco 8 tei«- der^ 2a^ 2aäat mu 8 ielriera eio 8 ^ vv glovv^, r» wte«c2a8, äoxiero lar^a Aarälo mu ^>octer2«a1. 6ftare2eniem Lerlla Wetter pr2eb«ci2on» 20«» Lamoräovvane^o, lVIalbe, « 8 iacl 1 a na loLbu, eö, 2loe2^«e^ 2062^1!, nat^climia 8 t opaäli ^a vv 8 vve^ xoptzäliwo8ci, po8oka xala^aeH, 8«88ma«« 8tei«- ber^ utopil ä2iäß je) 86rcu,. HWortlco 8i6bi^rA 1 k^bala mlotlüem 2aäat jH w §1ovve cio8^, a lar^AA xoäer2«a1 jej ^ar<Üo. ' ko xolconani« Alallli Wetter äopiero Kolo «iej «a 162k« 2 pr2e8traettu vv pol umarla Ie2acä matka Riklce kauterpackt paclla oüara ictt 2 sps 1 - eL^vvo^ei, kellala albowiem mlotkiem, a IVlortko 8 iekrera vv gtovve 8 miertel«ie 2acial jej ra2^ i js- äe« Ä lotrovv Aarälo jH pocler2«al. Vo2)U82e«i lotrowie «avvet Irr^IetnieAO Ü2iec- ka Lerka Wetter, La 8 ie, «ie 208tawili x>r2^ 2^eiu, i o«o w Kone« to28amo clLielilo los «vv^elr niesLeL^ X * sn^e^ indem SKZsinann Steinberg und Far^ga eS durch Hiebe Äit der Axt und Abschneiden des Halse- mordeten. Nachdem nun diese entmenschten Böfewichter einige Effecten zusammengerafft, kxbala aber in der Abficht, den Verdacht der Schandchat auf die in der Rahe hau* ftnden Aigeuner zu lenken, auf der dahin führenden Straffe einen Pfahl abgehaUen und an den Tharort gebracht hatte, begaben fie fich nach Hause, ja 8ü88- nasnn Steinberg war verrucht genug, um sogar nach bekannt gewordener Gräuelthat auf den Schauplatz derselben zurückzukehren, und dort den Verdacht gegen die Zigeyner verbreiten zu helfen. Allein nach vier Wochen gelang es den gerichtlichen Nachforschungen die Mörder zu entdecken, und alle Vier haben, wiewohl erst nach längerem Läugnen, diese Lhat in Übereinstimmung mit den gerichtlich erhobenen Umständen bekannt. Die Ermordeten wurden der gesetzlichen Vorschrift gemäß gericht-ärztlich untersucht, und dabei befunden: s) daß dem28 jährigen Leri Wetter nebst drei leichten Hieb- und Schnittwunden, eine schwere Hiebwunde am Unterkiefer, dann zwei Hiebwunden am Kopfe Und eine Schnittwunde am Halse, deren jede schon einzeln betrachtet nothwendig den Todt herbeigeführt haben mußte, b) der 24jährigen lVlslbe Weiter außer Huer schweren Hiebwunde an der Stirn, drei Hiebwunden am Kopfe, eine Schnittwunde am Halse und eine Stichwunde in der linken Brust, deren jede einzeln norh- wendig tödtllch war, e) der 60jährigen kikbe bsnterpaebt nebst zwei schweren Hiebwunden am Köpfe und Unterkiefer, eine Hiebwunde am Kopfe und eine Schnittwunde am Halse, jede einzeln nothwendig tödtlich, endlich ä) der 3jährigen La8la Wetter nebst zwei leichten Stichwunden an der Brust, eine schwere Verletzung mittelst Stoßes in der Bauchgegend, dann eine Hiebwunde am Kopfe und eine Schnittwunde am Halse, beide nothwendig tödtlich, beigebracht worden waren. U r t h e i l. Snssmavn Steinberg, lVliebael ^arv^ga, Garens Steinberg und lVlstbis8 kßbala find des Raubmorde- und de- Verbrechen- des Diebstahles schuldig, und deßhalb nach Vorschrift des Z. 119. de- Gesetzbuches über Verbrechen mit dem Tode zu bestrafen, und diese Strafe an ihnen gemäß de- §. 10. eben daselbst mit dem Strange, und , zwar zuerst an Alatbras kxbala, sohin an Alareiw Steinberg, dann an Alr- ebsel zuletzt an 8Ü88INSNN Steiuberg zu vollziehe». sn^eb voäLreöve; rsmoräorvali to ärieeix Süss- rnann i ^sr^ga näerreniern riebi^rs, prrvblueren» i pockerLni^eieni gsriLs. ko äobonsn^in rnoräer8twre »bnje poäten- era8, Maer^H k^bala vv rsiniarLe rrueenia po- äejLrrenra tej LLbaraänej rbroäni na inie8LbaHac^eb vv pob1i8bo6ei e^ganow, ärsg na poboern^j cko nicb vvioüaeH ckroL^nie vv^cr^t^, poä barcLenibI , rrueil, — 8prLatpavv8Lv^ na pr^clee niebtore ru- oboinosei, wroeili Hab nsH8pre8LnieH äo äoinn, s Sü88inann Sternber^ b^1 jesreLe lab ruebwal^, Le, 8boro Ivltlo vviaäoinose o teH obropnej rbro- ckni nacle8r1s, rarar na niiej8ee 8cen^ ucial 8i^, i ckoinz^t na c^ganovv roL8LerLs6 pomagal. beex vv erter^ t^gocknie vv^brvta Uoini88vHs saäowa wrnow aHeovv, i W8L^8C^ eLter^H cko oäpo- vvie