DR. EMIL ERTL, GRAZ
PARKSTRASSE NR. 17.
16.8.1922.
Sehr geehrter Herr!
Ich war schriftstellerisch
nichts weniger als frühreif.
In meiner Umgebung
fehlte jede Anregung zur
Literatur. Der Gedanke,
ein „Dichter” sein oder werden
zu wollen, wäre belächelt
worden. Nur in der Schule
wirkte der Deutsch=Lehrer
Gymnasial=Direktor
Schmal auf mich, indem
er mich auf Goethe hinwies,
der von meinem 17. Lebens=
jahr ab meine fast ausschließ=
liche Lektüre war. Hierüber
PARKSTRASSE NR. 17.
16.8.1922.
Sehr geehrter Herr!
Ich war schriftstellerisch
nichts weniger als frühreif.
In meiner Umgebung
fehlte jede Anregung zur
Literatur. Der Gedanke,
ein „Dichter” sein oder werden
zu wollen, wäre belächelt
worden. Nur in der Schule
wirkte der Deutsch=Lehrer
Gymnasial=Direktor
Schmal auf mich, indem
er mich auf Goethe hinwies,
der von meinem 17. Lebens=
jahr ab meine fast ausschließ=
liche Lektüre war. Hierüber