Carl Wolfgang Graf Aichelburg und Maria Anna Gräfin Aichelburg, geb. Gräfin Fuchs, geben in ihrem und ihrer Kinder, Antonia Gräfin Aichelburg und Ferdinand Graf Aichelburg, Namen, die tiefbetrübende Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgeliebten Sohnes, beziehungsweise Bruders, des Hochgebornen Herrn Raphael Grafen von Aichelburg, Freiherrn auf Pedenhoff und Greiffenstein, k. k. Kämmerer und Bezirkshauptmann zu Lilienfeld in Nied.-Oest., welcher am 24. Mai 1886, 32 Jahre alt, versehen mit den heiligen Sterbsacramenten, an Gehirnhautentzündung, selig in dem Herrn entschlafen ist. Die entseelte Hülle wird Donnerstag den 27. d., um 11 Uhr Vormittag, im Sterbehause zu Lilienfeld eingesegnet, das feierliche Requiem in der dortigen Kirche gehalten, sodann nach Schiltern überführt und Freitag den 28. Mai in der dortigen Familiengruft beigesetzt. Die heiligen Seelenmessen werden Samstag den 29. d. M. in der Patronatskirche zu Schiltern gelesen. Lilienfeld, am 25. Mai 1886. Erste St. Pöltner Leichenbestattungs-Unternehmung. Druck von Friedrich Sommer, St. Pölten.