98 e (G 2 Johann Egon Landgraf zu Fürstenberg, in der Baar und zu Stühlingen etc. etc., k. k. geheimer Rath, Kämmerer und ObersthofCeremonienmeister etc. etc., gibt im eigenen und im Namen seiner Frau Mutter Theresia Landgräfn zu Fürstenberg, geb. Fürstin F u. Schwarzenberg, Obersthofmeisterin I. M. der Kaiserin Maria Anna, Sternkreuz-Ordens- und Palast-Dame, dann seiner Geschwister: Josef Landgrafen zu Fürstenberg, k. k. geheimen Rathes, Kämmerers und m.-Schl. Ober-Landesgerichts-Präsidenten; Carl Landgrafen zu Fürstenberg, Beutschen Ordens Gross-Capitularen, k. k. Kämmerers und Obristlieutenants; Friedrich Landgrafen zu Fürstenberg, Fürst-Erzbischofes von Olmütz, k. k. geheimen Nathes etc. etc., Ernst Landgrafen zu Fürstenberg, Johannitter-Ordens Ehren-Ritters; Gabriele, Marquise von Palavicini, Sternkreuz-Ordens- und Palast-Dame; ferners im Namen der Tochter weiland seiner Schwester Sophie Fürstin von Öttingen-Wallerstein: Sophie Gräfin von Longneval=Buquoy, geb. Fürstin von Öttingen=Wallerstein, Sternkreuz-Ordens- und Palast-Dame, die höchst betrübende Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigst geliebten Vaters, beziehungsweise Gatten und Grossnaters, Hr. Excellenz des hochgebornen Herrn Friedrich Egon Landgrafen zu Fürstenberg, in der Baar und zu Stühlingen etc. etc., Herrn der Herrschaften Weitra, Reinpolz und Veste Waasen, Ritters des goldenen Vließes und des k. k. Leopold-Ordens Großkreuz und Ritters mehrerer anderer hohen Orden, k. k. geheimen Rathes, Kämmerers und Obersthofmarschalls etc. etc., welcher nach einem kurzen Krankenlager, versehen mit den heiligen Sakramenten der Sterbenden, am A. Februar 1856, ui halb 5 Uhr Früh, im 83. Jahre seines Lebens, selig in dem Herrn entschlafen ist. Der Leichnam des Verblichenen wird am 6. Februar um 4 Uhr Nachmittags eingesegnet — und zwar der ausdrücklichen letztwilligen Anordnung nachkommend, blos im Hanse und in der Stille— und unmittelbar darauf in die landgräfliche Familiengruft nach Weitra überführt werden. Die Exequien werden in den Patronats-Pfarrkirchen abgehalten, hier in Wien aber am 7. Februar von 10 his 12 Uhr in der Metropolitankirche zu St. Stefan stille heilige Messen gelesen werden. Wien, am 5. Febrnar 1856. Druck von U. Klopf s. und Alex. Eurich.