Oskar Freiherr Gautsch von Frankenthurn gibt im eigenen und im Namen seiner Schwestern Helene Freifrau von Klein-Wisenberg, geb. Freiin Gautsch von Frankenthurn und Mathilde/ Gräfin Zedtwitz, geb. Freiin Gautsch von Frankenthurn, dann im Namen seines Onkels Josef Freiherrn Gautsch von Frankenthurn, seiner Schwäger, Neffen und seiner Nichte, sowie aller übrigen Verwandten tieferschüttert Nachricht von dem Hinscheiden seines innigstgeliebten Vaters, bezw. Bruders, Großvaters und Schwiegervaters Seiner Exzellenz des Hochwohlgeborenen Herrn Dr. Paul Freiherrn Gautsch von Frankenthurn k. u. k. Geheimen Rates, Mitgliedes des Herrenhauses, k. k. Ministerpräsidenten a. D., Kurators der k. k. Theresianischen Akademie, Großkreuz des St. Stephanordens i. Br., Großkreuz des Leopoldordens i. Br., Ritter des Ordens der Eisernen Krone I. Klasse und des Franz Josephordens, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone etc. etc. welcher Samstag, den 20. April 1918, morgens, im 68. Lebensjahre selig in dem Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird Dienstag, den 23. April 1918, um 3 Uhr nachmittags, in der Votivkirche feierlich eingesegnet und auf dem Ortsfriedhofe in Vöslau nach nochmaliger Einsegnung in der Familiengruft zur ewigen Ruhe bestattet. Die heiligen Seelenmessen werden Donnerstag, den 25. April 1918, um 9 Uhr vormittags, in obgenannter Kirche, sowie in der Pfarrkirche zu Vöslau gelesen, WIEN, am 20. April 1918. Gemeinde Wien—Städtische Leichenbestattung, I. Tuchlauben 13. Telephon Nr. 17.770. Druck von Otto Maaß' Söhne Wie» I