In tiefer Trauer geben der Vorstand des Wiener Konzertvereines und die Direktion der Wiener Konzerthausgesellschaft Nachricht von dem Hinscheiden ihres verehrten Konzertdirektors und Direktionsmitgliedes Ferdinand Lowe Hofrat, Direktor der Akademie für Musik und darstellende Kunst a. D., Ritter des Eisernen Kronen-Ordens III. Klasse, des österr. Franz Josef-Ordens, Besitzer des Ehrenzeichens vom Roten Kreuze, des bayr. Michael-Ordens und des Anhalt'schen Ordens für Kunst und Wissenschaft, welcher Dienstag, den 6. Jänner 1925, nach längerem Leiden sanft verschieden ist. Durch ein Vierteljahrhundert war der Dahingeschiedene an der Spitze des von ihm geschaffenen Orchesters des Wiener Konzertvereines mit unermüdlicher künstlerischer Hingebung tätig. Seine Verdienste um die Verbreitung der sinfonischen Musik in Wien und um die Erweckung des Verständnisses für die Werke seines geliebten Lehrers Anton Bruckner, werden in der Musikgeschichte Wiens dauernd verzeichnet bleiben. Alle, denen er durch seine Kunst Stunden der Erhebung und des reinsten Genusses bereitet hat, werden ihm ein dankbares Andenken bewahren. Sein lauterer selbstloser Charakter, sein reines künstlerisches Streben haben ihm die Zuneigung und Verehrung aller, die ihn kannten, erworben. Die irdische Hülle des Dahingeschiedenen wird Donnerstag, den 8. Jänner vormittags in der Halle des Konzerthauses aufgebahrt, woselbst um 3 Uhr nachmittags die Trauerfeier stattfindet. Die Einäscherung erfolgt im Krematorium der Stadt Wien um halb 6 Uhr. Wien, den 7. Jänner 1925. Druck Franz Karner, Wien IV, Weyringergasse 27a In tiefer Trauer geben der Vorstand des Wiener Konzertvereines und die Direktion der Wiener Konzerthausgesellschaft Nachricht von dem Hinscheiden ihres verehrten Konzertdirektors und Direktionsmitgliedes Ferdinand Löwe Hofrat, Direktor der Akademie für Musik und darstellende Kunst a. D., Ritter des Eisernen Kronen-Ordens III. Klasse, des österr. Franz Josef-Ordens, Besitzer des Ehrenzeichens vom Roten Kreuze, des bayr. Michael-Ordens und des Anhalt'schen Ordens für Kunst und Wissenschaft, welcher Dienstag, den 6. Jänner 1925, nach längerem Leiden sanft verschieden ist. Durch ein Vierteljahrhundert war der Dahingeschiedene an der Spitze des von ihm geschaffenen Orchesters des Wiener Konzertvereines mit unermüdlicher künstlerischer Hingebung tätig. Seine Verdienste um die Verbreitung der sinfonischen Musik in Wien und um die Erweckung des Verständnisses für die Werke seines geliebten Lehrers Anton Bruckner, werden in der Musikgeschichte Wiens dauernd verzeichnet bleiben. Alle, denen er durch seine Kunst Stunden der Erhebung und des reinsten Genusses bereitet hat, werden ihm ein dankbares Andenken bewahren. Sein lauterer selbstloser Charakter, sein reines künstlerisches Streben haben ihm die Zuneigung und Verehrung aller, die ihn kannten, erworben. Die irdische Hülle des Dahingeschiedenen wird Donnerstag, den 8. Jänner vormittags in der Halle des Konzerthauses aufgebahrt, woselbst um 3 Uhr nachmittags die Trauerfeier stattfindet. Die Einäscherung erfolgt im Krematorium der Stadt Wien um halb 6 Uhr. Wien, den 7. Jänner 1925. Druck Franz Karner, Wien IV, Weyrin e 27a