Bestandserfassung und evaluierung der Kartäuserschnecke (Monacha cartusiana) und Miterfassung der Wr. Schnirkelschnecke(Cepaea vindobonensis) in Wien mit Einschätzung des Erhaltungszustandes Projektbericht im Auftrag des Magistrats der Stadt Wien- Abteilung 22, Umweltschutz. Von Michael Duda 13.11.2020 Inhalt Einleitung und Zielsetzung..................................................................................................................2 Kurzbeschreibung der Kartäuserschnecke...........................................................................................2 Material und Methode..........................................................................................................................3 Ergebnisse und Diskussion..................................................................................................................4 Felderhebungen................................................................................................................................4 Beschreibungen der Standorte.........................................................................................................4 Vorkommen außerhalb von LE-Gebieten.....................................................................................4 Vorkommen innerhalb von LE-Gebieten.....................................................................................7 Vorkommen und Verschwinden.......................................................................................................8 Populationsabschätzung und Erhaltungszustand...........................................................................10 Pflegemaßnahmen sowie Methodik für die Durchführung von Übersiedlungen..........................10 Miterfassung von Caucasotachea[Cepaea] vindobonensis.............................................................. 11 Literatur.............................................................................................................................................. 13 Abbildungen ....................................................................................................................................... 14 1 Einleitung und Zielsetzung Gegenstand der vorliegenden Studie ist das Monitoring der Kartäuserschnecke Monacha cartusian a mit Einschätzung des Erhaltungszustandes und gleichzeitige Miterfassung der Wr. Schnirkelschnecke Caucasotachea[ Cepaea] vindobonensis. In der Wiener Naturschutzverordnung ist M. cartusiana als„B – streng geschützte Arten mit Lebensraumschutz in allen nach dem Wiener Naturschutzgesetz geschützten Objekten, Flächen und Gebieten sowie in jenen Bereichen, die nach dem Wiener Nationalparkgesetz, LGBl. für Wien Nr. 37/1996, und der Wiener Nationalparkverordnung, LGBl. für Wien Nr. 50/1996, in deren jeweils geltenden Fassung zum Nationalpark Donau-Auen erklärt wurden, geschützt sind“ eingestuft. Allerdings kommt die Art vielfach auch auf Ruderalflächen innerhalb des Stadtgebietes vor, relativ oft wird sie auch auf Bauland gefunden. Das Monitoring sollte einen aktuellen Überblick über die Entwicklung in bisher bekannten Standorten liefern und, in Hinblick auf neue Funde, potentielle neue Standorte untersuchen. Ein weiterer Punkt war, die erfassten Standorte dieser Art so zu charakterisieren, dass potentiell geeignete Lebensräume auch von anderen Personen – z. B. im Rahmen von Kartierungen anderen Organismen oder naturschutzrechtlichen Verfahren – erkannt werden können. In weiterer Folge sollen daraus auch Empfehlungen zu Habitateignung und Pflege der Ersatzhabitate im Falle von Übersiedlungen gewonnen werden. Zuletzt soll auch Methodik für die Durchführung von Übersiedlungen dargelegt werden. Kurzbeschreibung der Kartäuserschnecke Die Kartäuserschnecke Monacha cartusiana ist eine schalentragende Landschnecke mit gedrückt kugeligem Gehäuse von 7-16mm Durchmesser(Falkner 1990). Charakteristisch ist die milchiggrauweiße Schale mit dunkelbraunem Mündungsrand, hinter welchem eine reinweiße Schwelle auf der Innenseite nach außen hin durchscheint(Abb. 1). Das Tier selber ist von heller graugelber oder weißgelber Farbe. Jungtiere weisen eine nur unter starker Vergrößerung erkennbare feine Behaarung auf. Laut Literatur(Staikou& Lazaridou-Dimitriadou 1990) wurde bei Populationen der Art in Frankreich und Griechenland ein ein-bis zweijähriger Lebenszyklus festgestellt. Eigene, unpublizierte Beobachtungen in Österreich legen aber nahe, dass die Art bei uns nur einjährig ist. Zudem stellt sich die Frage, ob sich innerhalb des weiten Verbreitungsgebietes(gesamter Mittelmeerraum, südliches West- Mittel- und Osteuropa, siehe Welter-Schultes 2012) noch nicht entdeckte kryptische Arten verbergen. Seit einigen Jahren ist die vom Westbalkan stammende Monacha claustralis in Ostmitteleuropa in Ausbreitung begriffen. Kleinere Exemplare dieser Art können nur durch Sektion von M. cartusiana unterschieden werden. Die Kartäuserschnecke überdauert trockene Perioden angeheftet an Vegetation, manchmal auch Mauern oder dergleichen. Da sie fallweise auch auf Fahrzeuge klettert, gilt sie als Art, welche sich leicht Verschleppen lässt und deshalb auch im Nördlichen Mitteleuropa immer wieder neu nachgewiesen wird(Peltanová et al. 2012, Menzel-Harloff 2018). Auch in Österreich wird sie immer wieder an Lokalitäten gefunden, wo sie vorher nicht bekannt war(Reischütz& Zeitlberger 1996, Kwitt& Patzner 2017). Trotz alldem gilt sie in der Roten Liste Österreichs als NT- Near Threatened, da sie insgesamt in ihrer Individuenzahl zurückgeht und die Qualität ihrer Lebensräume zurückgeht(Reischütz& Reischütz 2007) 2 In Mitteleuropa ist die Art vorwiegend in offenen Ruderallebensräumen sowie auf Trockenrasen zu finden. Die Fortpflanzungszeit erstreckt sich vom Auftauchen der ersten ausgewachsenen Exemplare Ende Mai bis in den Herbst hinein. Jungtiere leben nach dem Schlüpfen in der Streuschicht nahe der Erdoberfläche, steigen mit zunehmendem Alter aber in die Krautschicht auf. Material und Methode Als Untersuchungsgebiete wurden einerseits schon bekannte Standorte von M. cartusiana und C. vindobonensis aus den Studien von Duda& Fischer 2007 sowie Duda 2015 neuerlich aufgesucht, andererseits neue Punkte gelegt. Kartiert wurde auf Flächen, welche außerhalb der LE Gebiete Wiens lagen. Insgesamt wurden hier 36 Standorte besammelt. Zeitgleich mit den Arbeiten zu vorliegender Studie lief das erste Jahr des LE-Projektes“Bestandsaufnahme der Mollusken in den Ländlichen Gebieten mit besonderem Fokus auf FFH-Arten und Neobiota”. Daten zur Kartäuserschnecke aus dem LE-Projekt wurden ergänzend hinzugefügt. Die Festlegung der Kartierungspunkte geschah teilweise auf Empfehlung des Auftraggebers, teilweise auf Verdacht anhand von Luftbildern von Google Earth, auf denen ruderale, grasige und krautige Vegetation erkennbar waren. An den entsprechenden Lokalitäten wurden Vegetation und Bodenstreu nach Monacha cartusiana, aber auch anderen Schneckenarten abgesucht. Begehungen fanden sowohl bei feuchtem als auch trockenem Wetter statt. In beiden Fällen können die Tiere zuverlässig nachgewiesen werden. Bodenproben wurden bei Aufnahmen außerhalb der LE-Gebiete keine entnommen, daher sind kleinere Arten unterrepräsentiert. Innerhalb der LE Gebiet wurden Bodenproben entnommen, allerdings steht die Auswertung der meisten Standorte noch aus. Die begangenen Standorte wurden in einen Standard-Erhebungsbogen für Mollusken des Naturhistorischen Museums Wien eingetragen, in welchem auch häufige Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen erfasst werden. Die einzelnen Standorte wurden hinsichtlich ihrer langfristigen Entwicklungstendenz in die Kategorien„Bauland“,„Verbuschung“ und „stabil“ eingeschätzt. Diese Erkenntnisse wurden deskriptiv ausgewertet um den Lebensraum sowie die einzelnen Standorte der Kartäuserschnecke zu beschreiben. Erhebungen fanden von 29.05.2020 bis 23.09.2020 statt. Insgesamt wurden 44 Untersuchungspunkte angelegt, davon 36 außerhalb von LE-Gebieten(Tabelle 2, Abbildung 1). Die Einschätzung des Erhaltungszustandes erfolgte nach von Ellmauer 2005 für FFH II Arten in Österreich vorgeschlagenem Schema, welches durch Duda& Fischer 2007 modifiziert wurde(Tab. 1). Die Zusammenführung der Indikatoren erfolgte nach folgendem Schema: 3A= A, 2A+ B= A, 2A+ C= B, 3B= B, A+ B+ C= B Die Bewertung wurde aufgrund von Vergleichen mit früheren Aufnahmen bzw. erkennbaren Spuren einer allfälligen Lebensraumveränderung(z. B. Verbuschung im negativen bzw. Landschaftspflege im positiven Sinne) vorgenommen. Es wurde des Weiteren versucht, zur Abschätzung der Mindest-Populationsgröße Schwankungen der erfassten Individuen an einem Standort an verschiedenen Erhebungstagen zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wurde ein bekannter Standort(Donauinsel-Praterbrücke) am 09.06.2020 sowie am 22.06.2020 begangen, um zu kontrollieren, ob die Ergebnisse stark schwanken. 3 Indikator A B C Besiedeltes potentielles Ausbreitungsgebiet Voll oder größtenteils besiedelt Teilweise besiedelt Nur mehr kaum besiedelt Habitatqualität generell langsam abnehmend; Stabilität bzw. Habitatqualität stabil oder oder: in manchen Habitatqualität stark Gefährdung der Habitate leicht zunehmend Teilgebieten stark abnehmend abnehmend und in andern stabil Stabilität und Vernetzung Ein Großteil der des gegenwärtigen Population weist gute Verbreitungsgebietes Konnektivität auf Wenigstens Teile der gegenwärtigen Populationen weisen gute Konnektivität auf Der größte Teil der Population ist verinselt. Tabelle 1: Indikatoren für die Einschätzung des Erhaltungszustandes der Populationen der erhobenen Molluskenarten auf Wiener Stadtgebiet nach Duda& Fischer 2007 basierend auf Ellmauer 2005 Ergebnisse und Diskussion Felderhebungen Insgesamt wurde die Art an 21 Lokalitäten lebend aufgefunden, davon 14 in Nicht-LE Gebieten (Tab. 2) und 7 in LE-Gebieten(Tab. 4). Weiters konnten an vier Lokalitäten(3 Nicht LE, 1 LE) Leerschalen gefunden werden. Insgesamt wurden 194 lebende Tiere gezählt, die meisten davon(95) am Standort„In der Wiesen, Teilflächen F2 und D“. An folgenden Standorten wurde die Art trotz früherer eigener Nachweise(Fischer& Duda 2007, Duda 2015) nicht mehr gefunden werden: „Angyalföldstraße“,„Brachfläche Nördlich Petzgrund“ sowie„Zentralfriedhof Erweiterung Urnenfeld“. Folgende Standorte wurden vom Auftraggeber vorgegeben, da sie zumindest in der jüngeren Vergangenheit als Standorte mit Vorkommen der Kartäuserschnecke aufgefallen sind: „Deutschordensstraße“,„In der Wiesen Teilfläche F1“,„In der Wiesen Teilflächen F2 und D“(siehe Wöss 2018),„Aspanggründe Naturschutzfläche“,„FH Campus Süd“,„FH Campus Nord“, „Schulcampus Berresgasse“,„Rappachgasse/Haidestraße“,„Donaufeld Südosten“ sowie „Donaufeld temporäres Gewässer“. Beschreibungen der Standorte Vorkommen außerhalb von LE-Gebieten Im eigentlichen Projektgebiet außerhalb des LE Gebietes wurde die Kartäuserschnecke hauptsächlich auf Ruderalflächen nachgewiesen. Insgesamt wurden 36 Standorte im nicht-LE Gebiet begangen, auf 14 gelang der Nachweis der Art(Tab. 2). Bezüglich der vorgegebenen Standorte wurde die Art nur auf den Lokalitäten„Deutschordenstraße,„In der Wiesen Teilfläche F1“,„In der Wiesen Teilflächen F2 und D“,„Rappachgasse/Haidestraße“ sowie„Donaufeld Südosten“ nachgewiesen. Eine durchgängige Konnektivität der Fundorte ist nur bei den Standorten gegeben, welche auf der Donauinsel liegen, alle übrigen Standorte sind durch dazwischen liegende 4 Standorte stark verinselt. Allerdings man muss die Fähigkeit der Art bedenken, durch passive Verschleppung neue Standorte zu besiedeln. So konnte in der Laudonstrasse in Penzing im Jahr 2016 eine plötzlich auftauchende Population der Art nachgewiesen werden(Beleg in der„Alpine Landsnails“ Datenbank am NHM Wien), die im Jahr darauf wieder verschwunden war(Haring, persönliche Mitteilung). Schlechter ist es um die langfristige Eignung der Standorte bestellt, da sechs Standorte Baufläche sind und zwei Gefahr laufen zu verbuschen(Tab. 3). Zu letzterem fallen vor allem zwei Standorte: einerseits der Standort am Wienerberger Gelände, andererseits jener im„Wald der jungen WienerInnen“, welcher zurzeit in der Aufwuchsphase ist und längerfristig zuwachsen wird. Am Wienerberger Gelände wären Pflegemaßnahmen denkbar(siehe auch Kapitel„Pflegemaßnahmen sowie Durchführung von Übersiedelungen“). Im zukünftig bebauten Gebiet liegen die Standorte „Deutschordensstraße“,„Donaufeld Südosten“(beides Leerschalenfunde) ,“ In der Wiesen Teilfläche F1“,„In der Wiesen Teilflächen F2 und D“,„Computerstraße Ecke Triesterstraße“, sowie „Rappachgasse/Haidestraße. Hier ist zu erwarten, dass diese Standorte in naher Zukunft verbaut werden. Besonders am Standort„In der Wiesen Teilflächen F2 und D“ ist eine Übersiedelung anzudenken, da es sich um den individuenreichsten Standort handelt im Zuge dieser Studie handelt. All diese negativen Gründe bestätigen die Einschätzung von Reischütz und Reischütz 2007 als „Near Threatened“ in der Roten Liste Österreichs. Als stabil können hingegen die Standorte „Liesinger Kellerberg“ sowie„Mauerbach Straßenböschung südlich Schleuse. Bei ersterem ist zurzeit ein Mindestmaß an Pflege vorhanden, da es sich um einen naturnahen Park handelt. Bezüglich der Landschaftsstrukturen sind die häufigsten Nennungen„Ruderalfläche“(16) sowie Hecke/Gebüsch“(10). So gut wie alle anderen Kategorien wurden kaum genannt, lediglich „Grünland/Wiese“(3) und„Böschung/Damm“(3) kamen über eine einzelne Erwähnung hinaus. Unentschieden ist hingegen der Fall an der Standorten FH Campus Süd und Nord. Hier wurden am 14.08.2020 im Zuge diese Studie zahlreiche Exemplare von M. cantiana gefunden, die Kartäuserschnecke hingegen nicht. H. Kutzenberger wiederum übersiedelte nach eigenen Angaben 1552 Exemplare von M. cartusiana auf die Heuberggstätte. Ob es hier zu Verwechslung von Arten oder Fundorten kam, kann zurzeit nicht verifiziert werden. 5 Bezirk Standort Lebend Tot 22.Bezirk Donauinsel Praterbrücke 18 0 22. Bezirk Donauinsel Ostbahn Nordseite 01 22. Bezirk Donauinsel Stiegen am Nordufer 40 22. Bezirk Donauinsel Nordufer Trockenhang 30 22. Bezirk Donauinsel Nördlich Windrad 50 22. Bezirk Donauinsel Ruderalfläche südlich Bahnbrücke 30 22. Bezirk Donauinsel zwischen Reichsbrücke und Praterbrücke 00 22.Bezirk Angyalföldstrasse 00 21.Bezirk Gaswerk: Ruderalfläche westlich davon 00 21.Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Hauptteil 00 21.Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Nordzipfel 11 0 21.Bezirk Brachfläche nördlich Petzgrund 00 15. Bezirk Deutschordenstrasse 01 23. Bezirk Perfektastrasse: Ruderalfläche bei U-Bahn 11 0 23. Bezirk In der Wiesen: Teilfläche F1 30 23. Bezirk In der Wiesen: Teilflächen F2 und D 95 0 23. Bezirk Liesinger Kellerberg 70 3. Bezirk Aspanggründe Naturschutzfläche 00 14. Bezirk Rückhaltebecken Mauerbach Ostufer 00 14. Bezirk Mauerbach Strassenböschung südlich Schleuse 80 10.Bezirk Computerstrasse Ecke Triester Strasse 21 10.Bezirk Wienerberger Gelände 20 10.Bezirk FH Campus Süd 00 10.Bezirk FH Campus Nord 00 03. Bezirk Aspanggründe Süd 00 22.Bezirk Schulcampus Berresgasse 00 11.Bezirk Rappachgasse/Haidestraße 10 11.Bezirk Zentralfriedhof: Erweiterung Urnenfeld 00 11.Bezirk Erweiterung Urnenfeld: Brachfläche nördlich davon 00 11.Bezirk Simmeringer Stadtwäldchen 00 21. Bezirk Donaufeld – temporäres Gewässer 00 21. Bezirk Donaufeld Südosten 01 10. Bezirk Heuberggstätten- Ostteil 00 10. Bezirh Heuberggstätten- Zentralteil 00 10: Bezitk Heuberggstätten- östlich A23 00 10. Bezirk Löwygrube Hundezone 00 Gesamt 173 4 Tabelle 2: Begangene Standorte im Bereich außerhalb der LE- Gebiete. Fett: Lebendnachweis von Monacha cartusiana, Kursiv: nur Leerschalennachweise 6 Region Standort Tendenz Ruderalfläche Hecke/Gebüsch Grünland/Wiese Böschung/Damm 22.Bezirk Praterbrücke S11 22.Bezirk Ostbahn Nordseite S11 22.Bezirk Stiegen am Nordufer S1 1 22.Bezirk Nordufer Trockenhang S1 1 22.Bezirk Nördlich Windrad S 11 22.Bezirk Ruderalfläche südlich Bahnbrücke S1 22.Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Nordzipfel V1 1 14. Bezirk Deutschordenstrasse B1 1 23. Bezirk Perfektastrasse: Ruderalfläche bei U-Bahn S11 23. Bezirk In der Wiesen: Teilfläche F1 B1 23. Bezirk In der Wiesen: Teilflächen F2 und D B1 1 23. Bezirk Liesinger Kellerberg S11 1 14. Bezirk Mauerbach Strassenböschung südlich Schleuse S1 1 10.Bezirk Computerstrasse Ecke Triester Straße B1 10.Bezirk Wienerberger Gelände V1 1 11.Bezirk Rappachgasse/Haidestraße B1 21. Bezirk Donaufeld Südosten B1 1 1 Gesamt 16 10 3 3 Tabelle 3: Langfristige Tendenzen(B= Bauland, V= Verbuschung, S= Stabil), häufigste Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen an Standorten mit Nachweis von M. cartusiana außerhalb der LE-Gebiete Vorkommen innerhalb von LE-Gebieten Innerhalb der LE-Gebiete(Tab. 4) wurde die Art im Zuge des LE-Projektes„Mollusken Wiens“ in zwei Bereichen nachgewiesen: einerseits Waldwiesen im Bereich des Lainzer Tiergartens und des Maurer Waldes, andererseits Ruderalflächen und Wiesen auf der Donauinsel. Sieben der acht Nachweise im Lainzer Tiergarten und im Maurer Wald wiesen ziemlich gleiche Bedingungen auf. Es handelt sich um Feuchtwiesen, teilweise mit Röhrichtbestand, welche an trockenere Bereiche angrenzen. Bezirk Standort lebend tot 23. Bezirk Georgenberg: Teich bei Parkplatz 70 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Aumüller Wiese 20 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Große Dorotheerwiese 21 22. Bezirk Donauinsel Nordufer unten 30 22. Bezirk Donauinsel Toter Grund Nordrand 50 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Bärenbergwiese Südteil 11 23. Bezirk Maurer Wald Amphitheater 01 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Pöltzer Wiese 10 Gesamt 21 3 Tabelle 4: Begangene Standorte im Bereich innerhalb der LE- Gebiete. Fett: Anzahl Lebendnachweis von Monacha cartusiana, Kursiv: nur Leerschalennachweise 7 Teilweise sind diese Flächen von eher feuchtigkeitsliebenden Arten besiedelt, wie z. B. die schmale Windelschnecke Vertigo angustior, eine der wenigen heimischen Schneckenarten, welche im Anhang II der FFH Richtlinie gelistet sind. Genauere Ergebnisse zu den Standorten im LE-Gebiet generell werden Ende 2021 im Endbericht jenes Projektes zu finden sein. Hinsichtlich Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen wurden an den LE-Standorten am häufigsten die Kategorien„ Röhricht“(6)„Feuchtwiese“(5),„Waldrand/Lichtung/Schneise“(4) sowie „Grünland/Wiese“(4) und Ruderalfläche(1) genannt. Sind unterscheiden sich daher hinsichtlich ihres Lebensraumes stark von den Standorten in den Nicht LE-Gebieten. Generell sind diese Standorte als stabil hinsichtlich ihrer Tauglichkeit als Lebensraum für die Art einzuschätzen(Tab. 5), lediglich am Standort„Toter Grund, Nordrand“ ist eine Tendenz zur Verbuschung vorhanden. Zu erwähnen ist, dass zwei der erwähnten Fundpunkte schon einige Jahre früher beobachtet wurden - am Toten Grund bei Duda 2015 sowie auf der Großen Dorotheerwiese im Zuge des„Tag der Artenvielfalt 2016“ im Lainzer Tiergarten. Generell sind alle Fundpunkte im Lainzer Tiergarten, im Mauere Wald und auf der Donauinsel von guter Konnektivität, da sie im Grünland liegen, welches nicht von stark befahrenen Straßen zerschnitten ist. Region Standort Tendenz Röhricht Feuchtwiese Waldrand/Lichtung/Schneis e Grünland/Wiese Ruderalfläche 23. Bezirk Georgenberg: Teich bei Parkplatz S1 1 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Aumüller Wiese S1 1 1 1 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Große Dorotheerwiese S1 1 1 22. Bezirk Donauinsel Nordufer unten S1 22. Bezirk Donauinsel Toter Grund Nordrand V 11 13. Bezirk Lainzer Tiergarten Bärenbergwiese Südteil S11 23. Bezirk Maurer Wald Amphitheater S11 13Bezirk Lainzer Tiergarten Pöltzer Wiese S1 1 1 1 Gesamt 65441 Tabelle 5: Langfristige Tendenzen(B= Bauland, V= Verbuschung, S= Stabil), häufigste Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen an Standorten mit Nachweis von M. cartusiana innerhalb der LE-Gebiete Vorkommen und Verschwinden Prinzipiell ist es schwer, die Standorte ohne Vorkommen der Kartäuserschnecke von jenen mit nachgewiesenen Populationen rein aufgrund ihrer Vegetationsstruktur zu trennen. Einerseits unterscheiden sich die Standorte ohne Nachweis der Art geringfügig hinsichtlich der Häufigkeit der genannten Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen. da hier auch die Kategorien Ruderalfläche (15) sowie Hecken/Gebüsch“(8) am häufigsten genannt werden, aber„Grünland/Wiese“(7) sowie „Garten/Park/Grünfläche“(6) knapp darauffolgen(Tab. 6). Allerdings ist daraus nicht abzuleiten, dass die häufigere Nennung anderer Kategorien ursächlich mit dem Fehlen der Art zusammenhängt. Es ist nämlich nicht immer geklärt, warum die Kartäuserschnecke fallweise an einem Standort mehrere Jahre beobachtet wurde und dann plötzlich verschwindet. Fallweise kann ein Verschwinden 8 der Art durch Ereignisse in der Vergangenheit erklärt werden, so wie der durch eine frühere Studie (Duda& Fischer 2007) bekannte Standort„Zentralfriedhof: Erweiterung Urnenfeld“, wo ein Bestand der Kartäuserschnecke offenbar durch Häckseln zerstört wurde(Duda 2015). Fallweise können beim Verschwinden eines Bestandes der Art aber keine direkt erkennbaren Gründe dafür genannt werden. So befand sich im Garten bzw. in der Wohnumgebung des Autors in Niederösterreich jahrzehntelang ein stabiler Bestand der Art, welcher ab 2020 vollkommen verschwunden war, obwohl Struktur und Lebensraum unverändert blieben. Andererseits wurde der Bereich des Gaswerkes Leopoldstadt bei einer früheren Begehung(Duda 2015) nur eine Leerschale gefunden, 2020 jedoch wurde ein guter Bestand im dortigen, im Aufwuchs befindlichen„Wald der jungen Wiener-Innen“ nachgewiesen. Auf dem Standort„In der Wiesen Teilflächen F2 und D“ wurden von Wöss 20xx nur wenige Exemplare der Art nachgewiesen, wohingegen in der gegenwärtige Studie 95 lebende Tiere erfasst werden konnten. Der Vorhin erwähnte Bestand in der Laudonstraße erlosch ein Jahr, nachdem er festgestellt wurde. Über das plötzliche Verschwinden ohne Änderung der Vegetationsstruktur oder der Bewirtschaftungsweise können nur Vermutungen angestellt werden. Eine ist die Zunahme von längeren trockenen Phasen. Diese könnten zum Vertrocknen der Eier oder der Jungtiere führen. Möglicherweise ist die Kombination von trockenen und feuchten Wiesen im Lainzer Tiergarten ein Garant dafür, dass die Art hier stabile Lebensbedingungen vorfindet. Bezirk Standort Tendenz Ruderalfläche Hecke/Gebüsch Grünland/Wiese Garten/Park/Grünfläche 22. Bezirk Zwischen Reichsbrücke und Praterbrücke S11 22.Bezirk Angyalföldstrasse B1 1 1 21.Bezirk Gaswerk: Ruderalfläche westlich davon V1 1 21.Bezirk 3. Bezirk 15. Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Hauptteil Aspanggründe Naturschutzfläche Rückhaltebecken Mauerbach Ostufer V1 1 1 S11 V1 10.Bezirk FH Campus Süd B 01.Bezirk FH Campus Nord B 03. Bezirk Aspanggründe Süd B 22.Bezirk Schulcampus Berresgasse S1 1 10.Bezirk Heuberggstätten- Ostteil S1 11 10.Bezirk Heuberggstätten- Zentralteil S1 1 1 1 10.Bezirk 10.Bezirk Heuberggstätten- östlich A23 Löwygrube Hundezone V1 11 S1 1 1 11.Bezirk 11.Bezirk 11.Bezirk Zentralfriedhof: Erweiterung Urnenfeld Erweiterung Urnenfeld: Brachfläche nördlich davon Simmeringer Stadtwäldchen B1 1 S1 S 1 21. Bezirk Donaufeld – temporäres Gewässer B1 21. Bezirk Donaufeld Südosten B1 1 1 14 7 6 6 Tabelle 6: Langfristige Tendenzen(B= Bauland, V= Verbuschung, S= Stabil), häufigste Vegetationstypen und Landschaftsstrukturen an Standorten ohne Nachweis von M. cartusiana außerhalb der LE-Gebiete Eine andere Vermutung wäre die Einflussnahme von Schadstoffeinträgen aus der Luft, hier gibt es aber noch sehr wenige Publikationen dazu, wie sich selbiger direkt auf Landschnecken auswirkt. 9 Mehr Hinweise zeigt einzig eine gewisse negative Einwirkung(Zechmeister et al. 2014)) von erhöhten Stickstoffeinträgen aus der Luft auf Landschnecken in Trockenrasen durch Verdichtung der bodennahen Vegetation und dadurch Veränderung des Bodenklimas Richtung kühl und feucht. Allerdings ist hier die Frage, ob dieser Effekt nicht durch die oben erwähnten zunehmende Temperaturen aufgehoben wird. Populationsabschätzung und Erhaltungszustand Eine genaue Populationsabschätzung der Art ist naturgemäß schwierig, da wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Tiere erfasst werden kann. Außerdem variiert die Anzahl der gefundenen Exemplare an verschiedenen Begehungstagen. So wurde z.B. am Standort Praterbrücke am 09.06.2020 insgesamt 18 Individuen gezählt, am 22.06. 2020 hingegen nur mehr 6 Individuen. Dies könnte dadurch bedingt sein, dass zumeist nur die auf der Oberfläche befindlichen Exemplare erfasst werden. Dies ist bei noch niedriger Vegetation einfacher, wodurch mehr Exemplare gesichtet werden können. Die Mindestpopulation in den untersuchten Gebieten könnte demnach mindestens dreimal so hoch geschätzt werden, also etwa 600 Tiere. Dass die tatsächliche Population aber noch weitaus höher sein kann, ist auch dadurch zu vermuten, dass manche Standorte, wie z. B. jener in der Computerstraß Ecke Triester Straße nur von außen durch den Zaun inspiziert werden konnten. So ist auf jeden Fall von einer zumindest vierstelligen Anzahl an Individuen auszugehen. Angemerkt muss jedoch werden, dass bei einem einjährigen r-Strategen wie der Kartäuserschnecke solche Zahlen nicht allzu viel über den Erhaltungszustand der Art aussagen, da schon eine kleine Änderung von biotischen oder abiotischen Faktoren zum Aussetzen einer ganzen Generation und somit zum Aussterben führen kann. Deshalb ist eine Beurteilung des Bestandes hinsichtlich der Stabilität der besiedelten Lebensräume unbedingt notwendig. Die Einschätzung des Erhaltungszustandes gemäß Tabelle 1unter Beachtung der in den vorigen Kapiteln erwähnten Erkenntnisse ergab in allen Punkten den Wert„B“, d.h.„gut“. Dies lässt sich damit begründen, dass die möglichen Lebensräume teilweise besiedelt sind, die Habitatqualität teilweise abnimmt und teilweise stabil ist und zumindest Teile der Vorkommen miteinander vernetzt sind. Somit ist zum jetzigen Kenntnisstand ein Fortbestand der Art auf Wiener Gemeindegebiet gesichert. Die ist ein bedeutender Unterschied zu den Ergebnissen von Duda 2015, wo die Entwicklung der Art auf Wiener Stadtgebiet als negativ eingeschätzt wurde. Im Unterschied zu voriger Studie wurde die Art 2015 nur auf vier Standorten lebend nachgewiesen. Des Weiteren wurde 2015 nur den Standorten auf der Donauinsel eine gute Konnektivität bescheinigt, mittlerweile sind auch jene im südlichen Wienerwald dazu gekommen. Mittlerweile sind knapp mehr als die Hälfte der Lebendnachweise(11 von 21) auf stabilen Standorten mit guter Konnektivität in zwei verschiedenen geographischen Räumen(Wienerwald und Donauinsel). Somit ist die Ausgangslage wesentlich besser als bei Duda 2015. Pflegemaßnahmen sowie Methodik für die Durchführung von Übersiedlungen Als Ersatzhabitate sind prinzipiell alle Lokalitäten geeignet, welche ihrer Struktur den oben genannten Standorten ähneln, d.h. ruderale Standorte mit nur wenig Sträuchern und gegebenenfalls einzelnen offeneren Bodenstellen. Diese sollten, genauso wie Standorte mit schon bestehenden Vorkommen der Art, während der Vegetationsperiode nicht gemäht werden, sondern in der Zeit von Ende Oktober bis Ende Februar. Mähen während der Vegetationsperiode könnte die im Trockenschlaf auf Halmen sitzenden Tiere verletzen oder töten. Fallweise sollte im Spätherbst oder Winter die Streuschicht ausgerecht werden, falls diese zu dicht wird. Im Falle von notwendigen Übersiedlungen gibt es zwei Methoden: die sicher einfachere ist das händische Absammeln der Tiere in der Zeit von Ende Mai bis Ende September und Ausbringung auf die Ersatzflächen noch am selben Tag. Optimal wäre dies bei feuchtem Wetter, da sich die Tiere hierbei sofort auf ihrem neuen Standort orientieren können. Sollte dies nicht möglich sein und die 10 Tiere müssen im Trockenschlaf abgesammelt werden, so ist es unbedingt notwendig die Tiere zu befeuchten und zur Aktivität anzuregen. Auch der Ausbringungsort muss stark befeuchtet werden, um den Tieren das Aufsuchen geeigneter Aufenthaltsorte in der Krautschicht zu ermöglichen. Werden weder Tiere noch Ausbringungsort angefeuchtet, besteht bei heiß-trockenem Wetter die Gefahr, dass die Tiere auf der Erdoberfläche vertrocknen bzw. werden sie von Fressfeinden leichter gefunden. Die aufwändigere Methode ist das Ausschneiden von„Rasenziegeln“ mit Vorkommen der Art und Eingraben und Eingießen derselben an einem neuen Standort. Diese Methode eignet sich auch dann, wenn die Übersiedelung eines Vorkommens nicht in der oben angegebenen Zeitperiode möglich ist, sondern in der Zeit, wo nur Eier oder Jungtiere vorliegen(Oktober bis Mai). Am besten werden zum Ausstechen jene Stellen ausgewählt, an denen viele frische Leerschalen zu finden sind, da hier die Chance am größten ist, Eier oder Jungtiere zu finden. Miterfassung von Caucasotachea[Cepaea] vindobonensis Die in der Wiener Naturschutzverordnung als Cepaea vindobonsis, mittlerweile auf Caucasotachea vindobonensis umbenannte Wiener Schnirkelschnecke ebenfalls erwähnte wurde im Zuge dieses Projektes miterfasst. Sie konnte in 18 der 36 Standorte außerhalb der LE-Gebiete dokumentiert werden, davon 14 Standorte mit Lebendnachweise, der Rest nur Leerschalenfunde(Tab. 7). Generell gilt für die Gefährdung der Art außerhalb der LE-Gebiete für diese Art dasselbe wir für M. cartusiana. Im Zuge des LE-Projektes„Mollusken Wiens“ wurde die Art zwar auch miterfasst, allerdings an anderen Standorten als M. cartusiana. Die Detailauswertung dieser Ergebnisse ist während der Berichtlegung für dieses Projekt noch im Laufen und wir Ende des Jahres 2021 zur Verfügung stehen. Im Zuge des gegenständlichen Projektes wurde C. vindobonensis am LE-Standort „Donauinsel Nordufer unten“ mit einem lebenden Exemolar nachgewiesen. In den LE- Gebieten stellt sich die Situation aber generell für C. vindobonensis besser dar als für M. cartusiana, da C. vindobonensis hier den Großteil alle potentiell geeigneten Lebensräume im Wienerwald, in den Agrarlandschaften des Wiener Beckens und der Donauauen auch besiedelt. Details werden im Endbericht selbigen Projektes zu lesen sein. 11 Bezirk Standort lebend tot 22.Bezirk Donauinsel Praterbrücke 00 22. Bezirk Donauinsel Ostbahn Nordseite 00 22. Bezirk Donauinsel Stiegen am Nordufer 00 22. Bezirk Donauinsel Nordufer Trockenhang 00 22. Bezirk Donauinsel Nördlich Windrad 20 22. Bezirk Donauinsel Ruderalfläche südlich Bahnbrücke 00 22. Bezirk Donauinsel zwischen Reichsbrücke und Praterbrücke 73 22.Bezirk Angyalföldstrasse 26 0 21.Bezirk Gaswerk: Ruderalfläche westlich davon 00 21.Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Hauptteil 00 21.Bezirk Wald der jungen WienerInnen: Nordzipfel 00 21.Bezirk Brachfläche nördlich Petzgrund 20 15. Bezirk Deutschordenstrasse 00 23. Bezirk Perfektastrasse: Ruderalfläche bei U-Bahn 00 23. Bezirk In der Wiesen: Teilfläche F1 00 23. Bezirk In der Wiesen: Teilflächen F2 und D 10 23. Bezirk Liesinger Kellerberg 05 3. Bezirk Aspanggründe Naturschutzfläche 30 14. Bezirk Rückhaltebecken Mauerbach Ostufer 01 14. Bezirk Mauerbach Strassenböschung südlich Schleuse 31 10.Bezirk Computerstrasse Ecke Triester Strasse 10 10.Bezirk Wienerberger Gelände 13 3 10.Bezirk FH Campus Süd 00 01.Bezirk FH Campus Nord 14 03. Bezirk Aspanggründe Süd 00 22.Bezirk Schulcampus Berresgasse 00 11.Bezirk Rappachgasse/Haidestraße 20 11.Bezirk Zentralfriedhof: Erweiterung Urnenfeld 21 0 11.Bezirk Erweiterung Urnenfeld: Brachfläche nördlich davon 70 11.Bezirk Simmeringer Stadtwäldchen 80 21. Bezirk Donaufeld – temporäres Gewässer 00 21. Bezirk Donaufeld Südosten 00 10. Bezirk Heuberggstätten- Ostteil 00 10 Bezirk Heuberggstätten- Zentralteil 00 10. Bezirk Heuberggstätten- östlich A23 03 10. Bezirk Löwygrube Hundezone 05 Gesamt 97 24 Tabelle 7: Miterfassung der Wiener Schnirkelschnecke Caucasotachea[Cepaea] vindobonensis. Fett: Anzahl Lebendnachweise, Kursiv: Anzahl Leerschalennachweise 12 Literatur Duda M.(2015): Bestandserfassung und-evaluierung der Kartäuserschnecke( Monacha cartusian a) und Wiener Schnirkelschnecke( Cepaea vindobonensis) in Wien mit Einschätzung des Erhaltungszustandes. 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Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Niederösterreichen Landesmuseum 25: 191-208 13 Abbildungen Abb. 1: Zwei Exemplare von Monacha cartusiana am Standort“Wald der jungen WienerInnen, Nordzipfel“ 14 Abb. 2: Standort„Donauinsel Praterbrücke“ Abb. 3: Standort:„Donauinsel, Ostbahn Nordseite“ 15 Abb. 4: Standort„Donauinsel, Stiegen am Nordufer“ Abb. 5: Standort„Donauinsel, Nordufer Trockenhang“ 16 Abb. 6: Standort„Donauinsel, Ruderalfläche südlich Bahnbrücke“ Abb. 7: Standort„Wald der jungen WienerInnen Nordzipfel“ 17 Abb 8: Standort„Deutschordensstraße“ Abb. 9: Standort„Perfektastraße“ 18 Abb. 10: Standort„In der Wiesen Teilfläche F1“ Abb. 11: Standort„In der Wiesen, Teilflächen F2 und D“ 19 Abb. 12: Standort„Kellerberg“ Abb. 13: Standort„Mauerbach, Straßenböschung“ 20 Abb. 14: Standort:„Computerstraße Ecke Triester Straße“ Abb. 15: Standort„Wienerbergergelände“ . 21 Abb. 16: Standort„Georgenberg: Teich bei Parkplatz“, LE-Gebiet Abb. 17: Standort„Lainzer Tiergarten Aumüller Wiese“, LE-Gebiet 22 Abb. 18: Standort„Lainzer Tiergarten Große Dorotheerwiese“, LE-Gebiet Abb. 19: Standort„Donauinsel Nordufer unten“, LE-Gebiet 23 Abb. 20: Standort Donauinsel Toter Grund Nordrand“, LE-Gebiet Abb. 21: Standort„Lainzer Tiergarten Bärenbergwiese Südteil“, LE-Gebiet 24 Abb. 22: Standort„Maurer Wald Amphitheater“, LE-Gebiet Abb. 23: Standort„Lainzer Tiergarten Pöltzer Wiese“, LE- Gebiet 25