AUFTRAGGEBER: MAGISTRAT DER STADT WIEN MAGISTRATSABTEILUNG 45 – WIENER GEWÄSSER PROJEKT: EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau PLANINHALT: Verbesserung der Erholungsnutzung Ufer Donaufeld ERSTELLT: 11.09.2015 IND.: DATUM: ÄNDERUNG: VERFASSER/-IN: DI Brigitte Hozang Technisches Büro für Landschaftsplanung Hubertusgasse 24 A- 2732 Zweiersdorf www.hozang.at GRÖSSE: PARIE: Bericht BEARBEITER/-IN: MAGISTRATSABTEILUNG 45 REFERENT/-IN: DI Isabella Schild DI Dr. Thomas Ofenböck GRUPPENLEITER: OSTBR DI Michael Woditsch OSTBR DI Andreas Straka ABTEILUNGSLEITER: SR DI Gerald Loew Magistrat der Stadt Wien MA 45- Wiener Gewässer Wilhelminenstraße 93 A- 1160 Wien EINGELANGT AM: PROJEKTNUMMER: MA 45-393847/2014 MA 45-409530/2015 Hozang Landschaftsplanung MIT UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄISCHEN UNION EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau LIFE 12 ENV/AT/000128 MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 1/31 Der gegenständliche Bericht fasst zwei Projektteile der MA 45 Wiener Gewässer zusammen: EU-Life+ Urban Lake Alte Donau/ LIFE12ENV/AT000128LIFE: MA45 – 393847/2014- Kapitel 1-5 EU-Life+ Urban Lake Alte Donau/ LIFE12ENV/AT000128, ActionB3- Kapitel 6-10 IMPRESSUM: Auftraggeber: MA 45- Wiener Gewässer Wilhelmi nenstraße 93 A 1160 Wien Abteilungsleiter: SR DI Gerald Loew Gruppenleiter: OSTBR DI Andreas Straka OSTBR DI Michael Woditsch ReferentIn: DI Dr. Thomas Ofenböck DI Isabella Schild Bearbeitung: TB Landschaftsplanung DI Brigitte Hozang A-2732 Zweiersdorf, Hubertusgasse 24 Autorin: DI Brigitte Hozang Mitarbeit von: DI Philipp Asamer Cand. Ing. Monika Berger Cand.-Ing. Simon Rieder Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 2/31 EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau V ERBESSERUNG DER E RHOLUNGSNUTZUNG - D ONAUFELD Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung.......................................................................................... 4 2 Donaufelder Ufer- Ausgangssituation.................................................... 5 3 Habitatstrukturen im Uferbereich........................................................... 7 4 Anforderungen an die Uferstrukturen..................................................... 9 4.1 Gewässertypische Habitatstrukturen...................................................... 9 4.2 Uferstrukturen und Wasserstände in der Alten Donau........................... 10 4.3 Morph ologisches Leitbild für Uferstrukturen an der Alten Donau............ 12 5 Anlage einer Röhricht und Flachwasserzone........................................ 13 5.1 Bautyp Röhrichtzone.......................................................................... 13 5.2 Pflanztyp........................................................................................... 14 5.3 Mengenermittlung Röhrichtzone.......................................................... 16 6 Verbesserung der Erholungsnutzung................................................... 18 6.1 Stadtentwicklung und steigender Bedarf.............................................. 18 6.2 Fotodokumentation der aktuellen Situation........................................... 19 6.3 Funktionelle und ergonomische Anforderungen für die Liegebereiche.... 20 7 Fotomontagen- Gestaltungsvarianten................................................. 23 8 Details Wiesenterrasse und Rasenbank.............................................. 26 9 Quellenverzeichnis............................................................................. 29 10 Pläne im Anhang................................................................................ 31 Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 3/31 EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau V ERBESSERUNG DER E RHOLUNGSNUTZUNG - D ONAUFELD B ERICHT 1 Zielsetzung Zielsetzung des Projektes EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚ Verbesserung der Erholungsnutzung – Ufer Donaufeld‘ ist es, eine abgestimmte Entwicklung von Ökologie und Erholungsnutzung für das nördliche Ufer der Alten Donau. Die Planung berücksichtigt die spezielle Situation der Alten Donau im Spannungsfeld von Ökologie, Naherholung und Stadtgestaltung und umfasst eine gestalterische Aufwertung des Uferbereichs, die Ausweitung der Liegeflächen und eine öko logische Aufwertung der Uferstrukturen. Die wichtigsten Kriterien sind:  Die Aufenthaltsqualität verbessern(Liegeflächen, Zugang zum Gewässer)  Den Sichtbezug zur Alten Donau erhalten  Die g ewässertypische Uferpflanzen in Abstimmung auf die Erholungsnutzung einbringen  Und fischökologisch wirksame Uferstrukturen schaffen Das Projekt EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚Verbesserung der Erholungsnutzung – Ufer Donaufeld‘ umfasst folgende Punkte:  Gewünschte Habitatstrukturen im Uferbereich auf Grundlage der Vorgaben der Teilberichte ‚Schonzonen und Renaturierung‘ sowie ‚Biberhabitat- und Baumbestands- Management‘  Erhebung der Gewässersohle bis zu 3 m ab Ufermauer mittels Echolot  Abstimmung der Pflanzgruppen auf die Zugangs- und Liegebereiche  Auswahl geeigneter Pflanztypen in Abstimmung auf die Jahresganglinie der Wasserstände  Recherche und Qualitätsprüfung von Bezugsquellen autochthoner Röhrichtpflanzen  Vorentwurf und ergonomische Studie für Liege- und Sitzflächen in der Wiesenböschung Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 4/31  Fotomontagen für 3 Typen von Liegeplattformen und Wiesenbänke  Schnitte und Aufsichten für die ausgewählten Liegeplattformen und Wiesenbänke  Mengenermittlung für Liegeplattformen und Wiesenbänke 2 Donaufelder Ufer- Ausgangssituation Der Projektabschnitt EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚Verbesserung der Erholungsnutzung – Ufer Donaufeld‘ grenzt an ein umfangreiches Stadterweiterungsgebiet Donaufeld und wird daher in Zukunft noch stärker als Badeplatz und Naherholungsgebiet frequentiert werden. Abbildung 2.1: Lage des Projektabschnittes ‚Renaturierung Ufer Donaufeld‘ Das 450m lange Donaufelder Ufer zwischen Mühlschüttelpark und Drygalskiweg ist steil geböscht und zum Gewässer durch eine 70 – 110 cm hohe Ufermauer begrenzt. Die Wiesenböschung en sind mit Gruppen von Parkbäumen locker bestockt, wodurch der weite, attraktive Ausblick auf die Alte Donau und den Donaupark gewahrt bleibt. In den 2010er Jahren wurden in diesem Abschnitt zehn Badestege angelegt. Der Uferabschnitt ist Badeplatz und auch als Spazierweg beliebt und frequentiert. Dies wird sich im kommenden Jahrzehnt weiter verstärken, da der anschließende Stadtteil Donaufeld sukzessive bebaut wird. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 5/31 Abbildung 2.2: Ansicht des Donaufelder Ufers im Bestand. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 6/31 3 Habitatstrukturen im Uferbereich Das Donaufelder Ufer wurde im Oktober 2014 nach der ‚ Typenspezifischen ökomorphologische n Bewertung‘ als ‚Hart verbautes Ufer‘ eingestuft(vgl. Hozang, B. Biberhabitat- und Baumbestandsmanagement, 2015, modifiziert nach Muhar S. et al., 1996). Ergebnisse der ökomorphologischen Bewertung Alte Donau: Donaufelder Ufer Verbesserung um eine Zustandsklasse auf ‚Technisch gesichertes Ufer mit gewässertypischer Vegetation‘ durch Renaturierung möglich Abbildung 3.1: Die Auswertung der ‚ Typenspezifischen ökomorphologische n Bewertung‘(vgl. Muhar S. et al., 1996, modifiziert) VOR Schonzonen und Renaturierung, zeigt auf, dass 24,11 Prozent der Ufer den Kategorien ‚gewässe rtypisch‘ zugeordnet werden, 14,98 Prozent weisen technisch gesicherte Ufer auf, sind aber mit gewässertypischer Vegetation bewachsen. 50,05 Prozent% weisen Ufermauern ohne Ufervegetation auf und 10,56 Prozent sind ausgebaute Badestrände. Am Donaufelder Ufer kann durch die geplanten Maßnahmen eine Verbesserung um eine Zustandsklasse auf ‚technisch gesicherte Ufer mit gewässertypischer Vegetation‘ erzielt werden, bei gleichzeitiger Verbesserung der Erholungsmöglichkeiten auf den angrenzenden Wiesen.(verkleinerte Darstellung, Gesamtplan in: Hozang, B. Biberhabitat- und Baumbestandsmanagement, 2015) Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 7/31 Folgende Kategorien und Parameter wurden für die Bewertung der Naturnähe herangezogen: G ewässertypische Uferv egetation und Morphologie, Naturnahe Ufer: Die Ufer sind unverbaut und entsprechend der Flussmorphologie als Flachufer mit Schotterbänken oder Steilufer mit Erdböschungen ausgebildet. Die Ufervegetation entspricht dem Gewässertyp(Röhrichte, Fragmente von Weidengebüschen und Pappelwäldern). Die Konnektivität von terrestrischen und aquatischen Lebensraumstrukturen ist gegeben. G ewässertypische Uferv egetation und Morphologie, kleinflächig vor Lagerwiese: Die Ufer sind unverbaut. Die Ufervegetation ist kleinflächig dem Gewässertyp entsprechend(Fragmente von Röhrichten, Weidengebüschen und Pappelwäldern). Die Konnektivität von terrestrischen und aquatischen Lebensraumstrukturen ist in reduzierter Form gegeben. …… ‚Gewässertypische Ufervegetation‘: Die Ufervegetation entspricht dem Gewässertyp (Weiden- und Pappel bestände, Röhrichte, Schwimmblattpflanzen). Die Konnektivität von terrestrischen und aquatischen Lebensraumstrukturen ist gegeben. Das Ufer ist abschnittsweise mit Holzschlachten gesichert. ‚ Strukturreiche Ufer, Fragmente gewässertypischer V egetation‘: Das Ufer ist mit Blocksatz gesichert. Die Ufervegetation entspricht in Fragmenten dem Gewässertyp(Weiden- und Pappel bestände, Röhrichte Schwimmblattpflanzen). Die Konnektivität von terrestrischen und aquatischen Lebensraumstrukturen ist gegeben. ‚ Hart verbautes Ufer‘: meist Ufermauern ohne dem Gewässertyp entsprechende Vegetation. Die Konnektivität von terrestrischen und aquatischen Lebensräumen ist stark eingeschränkt. ‚ Badestrand‘: ohne typische Ufervegetation, Flachwasserbereiche vorhanden, jedoch ohne typische Uferstrukturen und – vegetation. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 8/31 4 Anforderungen an die Uferstrukturen 4.1 Gewässertypische Habitatstrukturen Die Anforderungen an Habitatstrukturen und Ufervegetation sind detailliert im Teilbericht EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚Schonzonen und Renaturierung‘, Kap. 3 und Kap. 7 sowie im Teilbericht EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚Biberhabitat- und Baumbestands- Management‘ Kap. 4, S. 13 ff. dargestellt. Sämtliche Grundlagen wurden der gegenständlichen Bear beitung zugrunde gelegt. An dieser Stelle werden daher auszugsweise die für die Planung und Umsetzung essenziellen Parameter angeführt, weiterführende Aussagen sind den genannten Berichten zu entnehmen.  Die Alte Donau ist Lebensraum zahlreicher naturschutzfachlich bedeutender Pflanzenarten. 16 Pflanzenarten der Uferzone sind in Wien als gefährdet eingestuft. Besonders in der Röhrichtzone kommen mehrere(stark) gefährdete und in Wien streng geschützte Arte n wie die Ufersegge, die Schwanenblume, das Pfeilkraut sowie die Wasser-Schwertlilie vor(Adler et Mrckvicka, 2003). Die Erhaltung und Ausweitung der Ufervegetation ist eine Maßn ahme des Biotopschutzes für gefährdete und geschützte Pflanzen und Tiere.  Die Röhrichtzonen der Alten Donau sind auch für zahlreiche seltene und gefährdete Tierarten der Uferzonen(vgl. Leitlinien des Netzwerk Natur, MA 22) essenziell. Aufgelockerte Schilfrandzonen sind wichtige Habitate für Wasservögel, für Jungfische udn für ein ige Amphibienarten. Nach H. Waidbacher(mündl. 2015) sind insbesonere folgende Effekte der Röhrichte zu berücksichtigen o Nahezu alle Fische in der Alten Donau sind Krautlaicher und benötigen für das Laichgeschäft Wasserpflanzen. o Uferstrukturen für Jungfische als Einstand und Versteck müssen auch bei abgesenktem Wasserstand erreichbar sein. Essentiell ist ein ausreichender Wasserstand vor allem im Frühjahr(März bis Juni) während der Laichzeit. o Ufernahe Pflanzenbestände erwärmen sich im Frühjahr schn eller als die Freiwasserbereiche und bedingen ein größeres Wachstum der Benthosorganismen, die den Fischlarven und Jungfischen als Nahrung dienen. o Strukturbildner wie quer eingebaute Raubäume oder Totholz erhöhen die Habitatdiversität und auch die Fischdi chten enorm. Solche Strukturen sind absolut wünschenswert. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 9/31 4.2 Uferstrukturen und Wasserstände in der Alten Donau Die Anforderungen an Habitatstrukturen und Ufervegetation sind detailliert im Teilbericht EU-LIFE+ Urban Lake Alte Donau ‚Schonzonen und Renaturierung‘, Kap. 3. dargestellt. In diesem Kapitel wird nochmals Art und Ausmaß der Wassertandsabsenkung in der Alten Donau dargestellt, da dieser Umstand ein Schlüsselkriterium für die Wirksamkeit von Uferstrukturen für Gewässerorganismen ist. Die Absenkun g des Wasserstandes der Alten Donau wird jährlich im Frühjahr, zwischen März und Ende Mai durchgeführt und dauert mehrere Wochen(siehe Abbildung 4.1 – exemplarische Ganglinie im Frühsommer 2013). Da dieser Zeitraum zugleich die Hauptlaichzeit einiger krautlaichender Fischarten der Alten Donau ist, fehlen ebendiese Uferstrukturen in der Reproduktionszeit. Abbildung 4.1: Wasserstands-Absenkung in der Alten Donau am Beispiel des Jahres 2013(Quelle: Bestandserhebung fischökologisch relevanter Gewässerstrukturen, Referenzwasserstand entspricht der maximalen Absenkung, mittlerer Wasserstand im Untersuchungszeitraum Juni--Juli 2013; N. Novak u. B. Hozang, 2013) Um diese n für die Fischfauna negativen Effekt zu minimieren, ist es notwendig die Niveaus der Röhrichte, Holzstrukturen u.a. Strukturen an die veränderten Wasserstände anzugleichen. Die für die fischökologisch r elevanten Uferstrukturen relevanten Wasserstände sind:  Wasserstand Alte Donau in den Sommermonaten: 156,7 m.ü.A.  Wasserstand(Tiefststand) in der Absenkungsphase: 156,5 m.ü.A. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 10/31 Der Ist- Bestand der Gewässersohle im Bereich des Donaufelder Ufers wurde im November 2014 mittels Echolot erfasst. Die Lage der Gewässersohle wurde an 20 Punkten im Abstand von 3 Metern ab der Ufermauer eingemessen. Die Gewässersohle variiert im Projektabschnitt geringfügig zwischen 156,0 und 155,7 m.ü.A.. Der Wasserstand beträgt in den Sommermonaten zwischen 70 und 100 cm, der Wasserstand zur Zeit der maximalen Absenkung auf 156,5 m.ü.A. beträgt zwischen 50 und 80cm. Die Voraussetzungen für gewässerökologisch wirksame Röhrichtpflanzungen sind daher auch ohne Sohlbaggerungen gegeben. Insbesondere das die Pflanzballen aus Naturbeständen gewonnen werden und 25 – 40 cm hoch sind. Die vorhandene Tiefstelle(siehe Plan ‚Aufn ahme der Gewässersohle‘ Abschnitt D7-D8, im Anhang) wird von der Bepfamzung ausgenommen und bleibt als ‚Kolk‘ erhalten. Kleinräumige Anpassungen der Sohllage können im Zuge der Bepflanzung händisch duchgeführt werden. Abbildung 4.2: Ufermorphologie und Wassertiefen im Projektabschnitt(Echolot-Bestandsaufnahmen der Gewässersohle: November 2015) Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 11/31 4.3 Morphologisches Leitbild für Uferstrukturen an der Alten Donau Die Renaturierungsm aßnahmen im Ufer- und Flachwasserbereich werden auf die ‚fischökologisch wirksamen Niveaus‘ ausgelegt, das heißt, dass sie im Zeitraum der Wasserstandsabsenkung überstaut sein müssen. In Zahlen ausgedrückt müssen die Röhrichtpflanzungen und auch die Niveaus der Schilfgräben in einer Seehöhe von unter 156, 5 m.ü.A. liegen(siehe Abbildung 4.3). Die typische Ganglinie der Wasserstände ist Grundlage der eigens entwickelten Bautypologie für die Ufergestaltungen. Abbildung 4.3: Kritische Wasserstände in den Uferzonen der Alten Donau – fischökologisch wirksame Uferzonen müssen unter dem Absenkziel von 156, 5 m ü.A. liegen. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 12/31 5 Anlage einer Röhricht und Flachwasserzone 5.1 Bautyp Röhrichtzone Die bauliche Umsetzung der Renaturierung umfasst Vorschüttungen(siehe Plan DF 01) und die Bepflanzung der zwischen der Ufermauer und der Vorschüttung liegenden Flachwasserbereiche. Dazwischen bleibt der Zugang zum Gewässer offen für die Badenutzung und die Fischerei.  Herstellen von neun Vorschüttungen mit einer Länge von jeweils 10 m – 15 m aus Wasserbausteinen als Schutz vor Erosion und Wellenschlag in einem Abstand von ca. 2,5m vor der bestehenden Ufermauer Die Vorschüttungen umfassen insgesamt eine Länge von 130m des insgesamt 450m langen Uferabschnittes. Die einzelnen Teilstücke sind maximal 20m lang. Schwimmbalken Vorschüttung Abbildung 5.1: Vorschüttung mit Wasserbausteinen als Schutz vor Erosion und Wellenschlag, vor 4 Pflanzgruppen werden zusätzlich, Schwimmbalken montiert, Anwuchskontrolle und nachjustieren sind erforderlich. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 13/31 5.2 Pflanztyp Die Etablierung von Röhricht- und Seggenzonen zwischen den bestehenden Steganlagen erfolgt durch Einbringen von zwei standorttypischen Pflanztypen laut Plan P01 ‚Renaturierun g Ufer Donaufeld‘ und Schnitt 4: Pflanztyp und Pflanzung Der zwischen Ufermauer und Vorschüttung liegende Flachwasserbereich wird mit Röhrichten, Seggen und Uferstauden bepflanzt. Die Auswahl von Pflanzen mit mittlerer Wuchshöhe berücksichtigt das Ziel die Sicht zum Wasser nicht gänzlich zu unterbinden. Hochwüchsiges Schilf, das an der Alten Donau ohnehin dominante ist wird daher in diesem Abschnitt bewußt nicht eingebracht. Die Anlage der Röhricht- und Seggenzone berücksichtigt die Anforderungen der Fischökologie, insoferne als die Pflanzenstandorte auch bei abgesenktem Was serstand(März – Mai) mind. 30cm unter dem Wasserspiegel zu liegen kommen. o Pflanztyp 1- Rohrkolben in tiefere Bereiche(Pflanzballen Oberkante< 156,3 m ü.A.) o Pflanztyp 2 – Seggen mit Blutweiderich und Schwertlilie in seichtere Bereiche(Pflanzballen Oberkante< 156,1 m – 156,3m ü.A.) Hinweise zur Bepflanzung: o Zum Zeitpunkt der Wasserstands- Absenkung(März- Mai) beträgt die Wassertiefe im gegenständlichen Abschnitt zwischen 50 cm und 80 cm. Die Pflanzarbeiten sollten in dieser Zeit durchgeführt werden. o Die Zuordnung der Pflanzballen zu den einzelnen Pflanzgruppen erfolgt im Zuge eines Ausstecktermins. o Die Herstellen einer Pflanzgrube erfolgt nach Größe der Pflanzenballen und der jeweiligen Sohlreliefierung. Größtenteils wird kein Aushub erforderlich sein, sondern es wird ein Aufsetzen auf die Sohle und ein Überschottern mit Mischmaterial aus der anschließenden Gewässersohle notwendig sein um die gewünschte Höhe der Pflanztypen zu erzielen. Ausschneiden verletzter Wurzelteile, Aufsetzen der Pflanzballen. o Abdecken gegen Auftrieb mit lokalem Schotter- Mischmaterial, zusätzliche Absicherung durch größere Steinblö cke. Autochthones Pflanzgut Der Bezug der Pflanzenballen erfolgt aus Gewässern der Umgebung. Eine Bezugsmöglichkeit aus dem Probstdorfer Teich wurde besichtigt und hinsichtlich der Artenzusammensetzung und Neophytenvorkommen überprüft. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 14/31 Die Artenzusammensetzung im Probstdorfer Teich umfasst vor allem Rohrkolben, Seggenarten und Blutweiderich und entspricht den Vorschläg en für die Bepfla nzung. Der Pflanzenbestand war zum Zeitpunkt der Begehung im Herbst 2014 frei von invasiven Neophyten. Eine Kontrolle vor Baubeginn wird dennoch empfohlen. Die Zuordnung der Pflanzensoden erfolgt bei einem Ausstecktermin vor Ort. Abbildung 5.2: Die Lage der Pflanzenballen und die Pflanzenarten berücksichtigen die spezielle Jahresganglinie der Wasser stände in der Alten Donau: Gewässersohle Pflanztyp 1 – Rohrkolben Pflanztyp 2 – Seggen 156,0 – 156,1 m.ü.A. <156,3 m.ü.A. 156,1m- 156,3 m.ü.A. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 15/31 5.3 Mengenermittlung Röhrichtzone Tabelle 5-1: Mengenermittlung für die Neuanlage der Röhrichtzone Donaufeld(s. Lageplan DF_01) LGPosNr HK Positionsstichwort Ber. LVMenge Menge EH Donaufeld Mengenermittlung Steinschlichtung, grob geschlichtet und Röhrichtzone Laden/ Liefern Pflanzensoden ab 2301 Probstdorf 02.0110B Z Zwischenlagerung: Donauinsel Lieferadresse, 1210 Wien An der Oberen Alten Donau, Baustellenbereich(Hausnr. 105-123) Zufahrt über Uferweg(s. P01, Foto), Distanz 20 km /pro einfacher Fahrt 110 m³ 120 km Totholz liefern und einbauen: Einbau von Stammstücken, 15.0101R Z Starkästen und Wurzelstocken, laut Plan P01 ‚Renaturierung U fer Donaufeld‘, pro Abschnitt 1 Stück 15.0101T Z Herstellen einer Röhricht- und Seggenzone Bepflanzung der Flachwasserzone(Wassertiefe 0,5-0,8m) laut Plan P01 ‚Renaturierung Ufer Donaufeld‘ und Schnitt 4 wie folgt: Herstellen einer Pflanzgrube nach Größe der Pflanzenballen, Aufsetzen der Soden und Abdecken mit lokalem Substrat(Schotter-Mischmaterial), zusätzliche Absicherung durch größere Steinblöcke(D 20cm) gegen Auftrieb. Pflanztyp 1- Rohrkolben in tiefere Bereiche Pflanztyp 2- Seggen in seichtere Bereiche Die Zuordnung der Pflanzensoden erfolgt bei einem Ausstecktermin mit der Planerin. 1 9 Stk 220 m² 128 Std 15.0901B Montage von Schwimmbalken als Wellenschlagschutz: Liefern und Einbau lt. Plan P01-'Renaturierung Ufer Donaufeld' und Schnitt 3 in den Abschnitten D1, D2, D7, D8, D9: jeweils 3 Schwimmbalken pro Abschnitt: Material: Lärche oder Robinie entrindet, unbehandelt, Maße der Schwimmbalken: D 20cm, L 400cm Einbau und Verankerung in Abstimmung mit der MA45, Lage wasserseitig ca. 2,5m vor der bestehenden Ufermauer Führung der Schwimmbalken an Führungskette, Verankerung an Betonfertigteil, Montagehöhe auf 156,7 m.ü.A(Sommerwasserspiegel) 15 Stk Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 16/31 99.0101A Z Wasserbausteine>20- 80 kg, Kalkstein, zugestellt Einbau: geschlichtet, Einbau in Zwischenräume der Wasserbausteine der Pos. 99.0101B, lt. Plan P01-'Renaturierung Ufer Donaufeld', in den Abschnitten D1- D9, siehe auch Schnitt 3 1 100 t 99.0101B Z Wasserbausteine>80- 300 kg, Kalkstein, zugestellt Einbau in Abstimmung mit der MA45,: grob geschlichtet, in zwei Reihen, ca. 2,0 m vor der bestehenden Ufermauer, Wassertiefe bei Sommerwasserstand ca. 0,8m, Einbau lt. Plan P01-'Renaturierung Ufer Donaufeld', in den Abschnitten D1- D9, siehe auch Schnitt 3 1 250 t Tabelle 5-2: Mengenermittlung für die Neuanlage der Röhrichtzone Donaufeld(s. Lageplan DF_01) Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 17/31 6 Verbesserung der Erholungsnutzung 6.1 Stadtentwicklung und steigender Bedarf Die an der Donaufelder Ufer anschließenden Stadtteile Mühlschüttel, Donaufeld und Kagran sind Teil eines umfassenden Stadtentwicklungsgebietes. Sie werden seit mehr als einem Jahrzehnt zunehmend bebaut, die steigende Bevölkerungszahl führt dazu, dass das Donaufelder Ufer zunehmend als Erholungsraum genutzt wird. Der Uferweg ist eine beliebte Spazierroute und verbindet die neuen Stadtteile des Donaufeldes mit der U1 Station Alte Donau beziehungsweise mit der an der Wagramer Straße verlaufenden Radroute. Die Bänke und Stufen werden zum Sitzen, Rasten und Plaudern genutzt. Das Ufer ist ein begehrter Fischerplatz und wird vor allem von den Karpfenfischer sehr geschätzt. Im Sommer ist das Donaufelder Ufer ein häufig frequentierter Badeplatz, obwoh l die steilen Wiesenböschungen wenig Raum für eine n Aufenthalt bieten. Die neuen Plattformen am Wasser bieten schöne Liegebereiche, deren Flächen jedoch nicht in Relation zum hohen Bedarf stehen. Die Nutzungserhebungen und Frequenzzählungen im Zuge des LIFE+Projektes im Bereich Donaufeld zeigen die Bedeutung diese Abschnittes für die Erholungsnutzung auf. Die Nutzungserhebungen und Frequenzzählungen ergaben eine Besucherfrequenz von 7960 BesucherInnen im Jahr 2014(NutzerInnenerhebung hochgerechnet anhand der Besucherstatistiken der Wr. Bäder) Die konkrreten Anliegen und Wünsche der BesucherInnen wurden in Gesprächen und Online Befragungen erfasst und ergaben für diesen Abschnitt folgendes:  Mehr Sitz- und Liegeflächen sowie Einstiege in die Alte Donau  Freihalten von Uferzugängen(BadebesucherInnen und Fischer)  Radfahrer Innen sollen nicht am schmalen Uferweg sondern auf der Begleitstraße fahren Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 18/31 6.2 Fotodokumentation der aktuellen Situation Abbildung 6.1: Wiesen und gepflasterte Böschungen prägen das Donaufelder Ufer. Vier Doppelplattformen und zwei Einzelplattformen bieten Aufenthalt und Einstiegsmöglichkeiten ins Gewässer. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 19/31 6.3 Funktionelle und ergonomische Anforderungen für die Liegebereiche Abbildung 6.2: Wiesenböschung Donaufeld mit begleitendem Uferweg. Liege- und Sitzflächen sind in di esem Abschnitt rar. Die steilen Wiesenböschungen am Donaufelder Ufer bieten nur wenige Möglichkeiten zum bequemen Verweilen nahe dem Wasser. Die Anlage von weiteren Sitz- und Liegeflächen kann nur im steilen Böschungsbeeich erfolgen und muss baulich darauf abgestimmt sein. In der Variantenstudie wurden Liegen, Bänke, Plattformen, Pritschen und Wellenbänke berücksichtigt, siehe Abbildung 6.3 und Abbildung 6.4. Die Auswahl der Bautypen für die Liege- und Sitzbereiche im Uferabschnitt Donaufeld berücksichtigt folgende Kriterien:  Baulich: Anpassung an die stei le Böschung  Funktionell: mehrfach nutzbar  Sicher: Max imalhöhen entsprechend der Wiener Bauuordnung  Sozial: für mehrere Kleingruppen geeignet  Ästhetisch: klare Linienführung  Kostenschonender und robuster Bautyp Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 20/31 Abbildung 6.3: Studie über Liegen und Bänke in der Steilböschung des Donaufeldes( Vermessung: DI Gnilsen) Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 21/31 Bautyp Wiesenterrasse und Rasenbank Abbildung 6.4: Liegeplattformen un d Bänke – Auswahl nach den Kriterien – benutzerfreundlich für mehrere Personen, ergonomisch bedarfsgerecht, kostenschonend. Im Entwurfsprozess wurde der Bautyp ‚Wiesenterrasse‘ als beste Variante ausgewiesen(siehe Abbildung 7.3 und Abbildung 7.4), er erfüllt die Anforderungen:  an die stei le Böschung angepasst und auch im teilgepflasterten Bereich mit kürzerer Liegefläche einsetzbar. D ie reduzierte Variante ist mit dem Titel ‚Rasenbank‘ in Abbildung 7.6 dargestellt.  Die Wiesenterrasse und die Rasenbank sind mehrfach nutzbar zum Sitzen, Liegen, Lehnen und die Begrenzungsmauer ist als Sitzmauer nutzbar. Vorteil gegenüber den Wellenbänken ist, dass man rücklings, bau chlings und anderwe rtig sitzen und liegen kann. Wellenbänke sind in Ergänzung neben dem Uferweg vorgesehen.  Sicher: die Höhe der Mauern bzw. der Holzbohlen über gewachsenem Boden betragen max. 60 cm.  Sozial: Die Dimensionierung von 500 cm x 160 cm ermöglicht eine gleichzeitige Nutzung für mehrere Kleingruppen, die Fläche ist kaum durch eine Person aneigenbar.  Ästhetisch: Die r eduzierte klare Linienführung der Bauelemente setzt die Linienführung des Ufers fort, keine unnötige Schnörke l.  In Holzbohlen-Bauweise sind der Bautyp Wiesenterrasse und Rasenbank die kostenschonendsten Bautypen Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 22/31 7 Fotomontagen- Gestaltungsvarianten Abbildung 7.1: Holzplattform auf Stahlrahmen an gepflasterter Böschung, Plattformhöhe bis 70 cm Abbildung 7.2: Holzplattform auf Stahlrahmen, im Wiesenabschnitt, Plattformhöhe wasserseits 55 cm Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 23/31 Abbildung 7.3: Wiesen terrasse mit Stützmauer, trapezförmig eingeschnitten, Vorteil – große Liegefläche, Ausblick Abbildung 7.4: Wiesenterrasse mit Holzschlachtwand und seitli chen Bö schungswinkeln, Vorteil – kostengünstiger Bautyp Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 24/31 Abbildung 7.5: Rasenbank, dreieckige Grundrissform, Vorteil- ermöglicht Sitzen und Liegen, weiter Ausblick Abbildung 7.6: Rasenbank, 70 cm tief, Stützelement als Winkelstütze oder Holzschlachtwand ausführbar Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 25/31 8 Details Wiesenterrasse und Rasenbank Abbildung 8.1: Schniitt und Aufsicht der Wiesenterrasse, Stützelement Winkelstütze oder Holzschlachtwand Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 26/31 Abbildung 8.2: Rasenbank, Bautyp mit dreieckigem Grundriss. Der Bautyp ist mittels Winkelsturzmauer ausführbar. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 27/31 Abbildung 8.3: Rasenbank mit rechteckigem Grundriss. Der Bautyp ist auch mittels Holzschlachtwand ausführbar. Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 28/31 9 Quellenverzeichnis ADLER, W., MRKVICKA, A., mit Beiträgen von, Becker, B., Schratt-Ehrendorfer, L., Fischer, M., Holzner, W., Leputsch, S., Müllner, A., N., Vitek, E.(2003): Die Flora Wiens gestern und heute – Die wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen in der Stadt Wien von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Jahrtausendwende, Verlag des Naturhistorischen Museums Wien Wien FISCHER M. A., ADLER W., OSWALD K.(2008): Ex kursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol; 3. verbess. Aufl. 1392 S., Hrsg. Land Oberösterreich, OÖ Landesmuseen, Selbstverlag, Linz. 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Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie FFH) – Anhang II: Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.- 25 S., Brüssel Rat der Europäischen Gemeinschaften(Hrsg.) 2003: Richtlinie 92/43/EEC d es Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie FFH) – Anhang IV: Streng zu schützende Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse- 11 S., Brüssel R at der Europäischen Gemeinschaften(Hrsg.) 2003: Richtlinie 92/43/EEC des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie FFH) – Anhang IV: Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, deren Entnahme aus der Natur und Nutzung Gegenstand von Verwaltungsmaßnahmen sein können- 4 S., Brüssel Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 30/31 10 Pläne im Anhang  Schnitt 1: Ufer Donaufeld: Gewässersohle Bestand  Schnitt 2: Ufer Donaufeld: ökologisches Leitbild  Schnitt 3: Vorschüttung mit Wasserbausteinen  Schnitt 4: Bepflanzung – Pflanztyp: Röhricht und Seggen  Uferstrukturen – Ökomorphologische Zustandsbewertung(Stand 2015)  Renaturierung Ufer Donaufeld, Aufnahme der Gewässersohle M 1:500  Renaturierung Ufer Donaufeld, Gestaltungsplan M 1:500 Hozang Landschaftsplanung MA 45- LIFE ALTE DONAU S. 31/31