Anlage und Entwicklung von Extensivwiesen auf innerstädtischen Grünflächen am Beispiel Mariahilfer Gürtel AVL DI Elisabeth Wrbka Theobaldgasse 16/4 1060 Wien e-mail: office@a-v-l.at im Auftrag der Wiener Umweltschutzabteilung- MA 22 Dresdnerstr. 45 1200 Wien AVL Inhaltsverzeichnis 1 Vorbemerkung.....................................................................................................................................1 2 Beratung bei der Neuanlage Mariahilfer Gürtel II................................................................................2 2.1 Angaben zur Bodenbearbeitung und zum Bodenaufbau............................................................................2 2.2 Saatgut- Pflanzmaterial...............................................................................................................................3 2.3 Betreuung bei der Umsetzung......................................................................................................................3 2.4 Angaben zur Pflege......................................................................................................................................5 3 Umwandlung von Rasen in Wiesen....................................................................................................5 3.1 Wiesenentwicklung„Margaretner Gürtelwiesen“..........................................................................................5 3.2 Wiesenentwicklung Mariahilfer Gürtel I........................................................................................................8 3.2.1 Materialliste- Ablauf...........................................................................................................................8 3.2.2 Arbeitsschritte.....................................................................................................................................8 3.2.3 Umsetzung..........................................................................................................................................9 3.2.4 Entwicklung- weitere Schritte.............................................................................................................9 3.2.5 Kosten der Neuanlage 2010/11..........................................................................................................9 3.3 Vorschläge zur Umwandlung von Rasen bzw. Neuanlage artenreicher Wiesen im städtischen Bereich Schlussfolgerungen.............................................................................................................................................10 3.4 Vorschläge zur Pflege................................................................................................................................11 4 Abstimmung mit dem Auftraggeber...................................................................................................12 5 Anhang...............................................................................................................................................13 6 Literatur..............................................................................................................................................21 AVL 1 Vorbemerkung Im Rahmen von„Netzwerk Natur“ konnten bereits Erfahrungen bei der Umwandlung von Rasenflächen in artenreiche Extensivwiesen gesammelt werden. Mit der Entwicklung von artenreichen Wiesen im innerstädtischen Bereich wurde bereits 2007 unter der Leitung von Prof. Wolfgang Holzner(BOKU) auf den Margaretner Gürtelwiesen begonnen. Damals erfolgte allerdings keine Bodenaustausch und daher keine Aushagerung vor der Neueinsaat. 2009 erfolgten daher im Rahmen von„Netzwerk Natur“ einzelne Adaptierungen und Anpassungen im Mahdregime. Das Thema„Artenreiche Wiese“ als Bestandteil einer lebenswerten Stadt“ wird der Bevölkerung im Rahmen zweier Wiesenfeste(2009/2010) näher gebracht. Am Mariahilfer Gürtel wurde erstmals 2010 eine Fläche von etwa 300 m²(Fläche 1 in Abb.1) komplett erneuert (Bodenaustausch) und eine speziell abgestimmte Saatgutmischung für artenreiche Fettwiesen bzw. einen Trockenhügel(pannonische Trockenvegetation) aufgebracht. Auf Basis der Entwicklung dieser Fläche (Bodenvorbereitung 2010, Einsaat 2011) und der dokumentierten Vegetationsentwicklung können Aussagen zu Anlage und Pflegebedarf weiterer Umgestaltungen getätigt werden. Nachdem die Wiese im Jahr 2011 gut angenommen wurde, und die Entwicklung auch im nächsten Jahr sehr ansprechend verlief, brachte die Grüne Alternative Mariahilf am 26.09.2013 in der Bezirksvertretungssitzung einen Antrag betreffend Erweiterung der bestehenden„Schmetterlingswiese“ ein. Fläche 1 Die damit befasste Dienststelle MA42, gab auf Fläche 2 Anfrage des Bezirkes folgende Rückmeldung: „Eine Erweiterung der bestehenden Schmetterlingswiese im Ausmaß von bis zu 500m² im Grundstücksbereich 1622/1 entlang des Mariahilfer Gürtels ist grundsätzlich möglich und könnte aus gärtnerischer Sicht im nächsten Frühjahr erfolgen.(siehe Anhang – Aktenvermerk Abb. 1: Übersicht Flächen für Wiesenentwicklung Mariahilfer Gürtel MA42 vom 29.10.2013; Fläche 2 in Abb. 1)“ Es erfolgte eine Kostenschätzung und die Mittelfreigabe seitens des Bezirkes, danach wurde die MA22 um Zusammenarbeit und Expertise v.a. bei der Gestaltung, der Anforderungen an den Boden und der Auswahl/Zusammensetzung bzw. Besorgung des Saatgutes angefragt. Schließlich konnte im März 2014 mit der Umgestaltung begonnen werden. Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 1 2 Beratung bei der Neuanlage Mariahilfer Gürtel II AVL Artenreiche Trockenwiese Trockenwall mit Stauden Abb. 2 : Skizze zur Lage der Umgestaltungsfläche 2.1 Angaben zur Bodenbearbeitung und zum Bodenaufbau Boden – Bestand Die Grünfläche am Mariahilfer Gürtel ist ein typischer Parkrasen auf einem leicht verdichteten, basischen Kulturboden mit hohem Lehmanteil. Er ist durch Betritt verdichtet und aufgrund der Lage am Gürtel(Lufteintrag) und der Nutzung als Hundeauslauf nährstoffreich. Gegen Süden wird die Bodenauflage geringer, da hier das Tunnelportal der U-Bahn beginnt. Der Vegetationsbestand entspricht einer nährstoffreichen, artenarmen Wiese (überwiegend Gräser wie Wiesenrispe, Weidelgras etc.) mit Ruderalzeigern. Boden- Planung Um eine artenreichen Wiesenvegetation etablieren zu können, musste der Boden deutlich ausgemagert sein. Bei kleineren Flächen empfiehlt sich ein Abtrag der Grasnarbe und der darunterliegenden Bodenschicht(5-10cm – je nach Bodenaufbau). Der Ortsboden wurde aufgeraut, damit sich die neu aufzubringende Schichte gut verbinden kann. Die neue Bodenschicht steht in einem Mischungsverhältnis Sand:Erde zwischen 60:40 und 70:30. Um mehr Struktur zu erhalten und der Verdichtung entgegenzuwirken, kann der Sandanteil auch bis zu 30% Kies(bis 20mm Korngröße) enthalten. In Wien ist immer kalkhaltiger Sand bzw. Kies zu verwenden, kein saures Material! Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 2 AVL 2.2 Saatgut- Pflanzmaterial Auf den neu aufgebauten Boden wurde im März eine, speziell auf den Standort und das Entwicklungsziel abgestimmte, Saatgutmischung eingebracht. Ziel ist, dass sich nach drei bis vier Jahren bereits eine vielfältige Wiesenvegetation erkennen lässt, wobei der Anteil der Kräuter von der Deckung her längerfristig mindestens 20% ausmachen soll. Um einen optisch ansprechenden Aspekt für die Bevölkerung zu erzielen und Kosten zu sparen, wurden konventionelle Samenmischungen mit einem hohen Anteil an bunt blühenden ein- bis zweijährigen Arten beigemischt. Darüber hinaus wurden aus dem selben Grund Sonnenblumen angesät. Zusätzlich stand für die Fläche Spezial-Samenmaterial für Trockenrasen und trockene Ruderalflächen zur Disposition. Dieses Material wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Franz Tod(Botanischer Garten Wien – HBV). Der HBV hat auch schon die erste Anlage 2010 mit Saatgut unterstützt. Die Saatgutmischung für die Trockenwiese wurde von der AVL zusammengestellt und von der Fa. Voitsauer Wildblumensamen(DI Karin Böhmer) geliefert. Es handelt sich um Arten der Trespenwiesen und der Glatthaferwiesen. Das Mischungsverhältnis der Samen Gräser: Kräuter war mit 1:1 angegeben. Die genauen Artenlisten sind in der Tabelle„Saatgut“ im Anhang zu finden. Der Trockenwall am Südlichen Ende der Fläche wurde mit Setzlingen(Töpfchen), die vom HBV zur Verfügung gestellt wurden bzw. beim Pflanzenmarkt im HBV bezogen wurden bestückt. Diese Setzlinge sind ausdauernde oder zweijährige Stauden. Vor allem Königskerzen wie Verbascum speciosum und V. chaixii, aber auch Dianthus carthusianorum, Scabiosa ochroleuca, Petrorhagia prolifera und Sanguisorba minor wurden eingebracht. 2.3 Betreuung bei der Umsetzung Die Bauarbeiten(Erdarbeiten und Aufstellung des Bauzaunes) erfolgten durch den Kontrahenten der MA42, Fa. Grünwert am 2.und 3.4.2014. Auf Wunsch der MA42 erfolgt zwecks einfacherer Herstellbarkeit und Pflege die Ausformung der „Schmetterlingswiese“ mit geraden Randlinien. Die Wiener Linien als Anlieger forderten ein Abrücken vom Tunnelportal um ca. 10m. Wichtig bei der Umsetzung war auch die Beibehaltung eines Abb. 3 : Knapp vor Ende der Erdarbeiten – Kalksteine werden noch eingebaut Rasenstreifens zum Weg bzw. zum Gleiskörper der Straßenbahn hin. Diese Streifen werden auch in Zukunft öfter gemäht als die neugestaltete Fläche und gewährleisten einen gewissen Puffereffekt. Als erster Schritt erfolgte der Bodenabtrag um ca.5-10 cm, die Rasensoden und die Erde wurden abgeführt. Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 3 AVL Danach wurde ein Sand-Erde-Gemisch(70:30) eben eingerecht, die oberste Schichte ist Sand; ein etwa 1,5m breiter Streifen mit Grädermaterial und Sand – aufgeschüttet auf ca. 40 cm Höhe wurde knapp vor dem südlichen Ende platziert. In diese Fläche wurden zur Strukturierung einzelne Kalksteinblöcke gruppiert. Den Abschluss bildete wieder eine ebene Fläche mit Sand-Erde Mischung von ca. 2m Breite. Dieser Streifen wurde einem Projekt von Studentinnen im Freiwilligen ökologischen Jahr(FÖJ), betreut von der Abb. 4 : Studentinnen des FÖJ bei der Arbeit Jugend-Umwelt-Plattform JUMP zur Verfügung gestellt. In diesem Projekt sollte ebenfalls eine Schmetterlingswiese entstehen. Die Studentinnen wurden seitens AVL beraten und bei der Aussaat betreut. Die zukünftige Wiesenfläche nördlich des Trockenwalles wurde sofort nach Fertigstellung des Planums mit Wiesensaatgut eingesät. Ab da erfolgte firmenseitig(angeblich) bis zum Auflaufen der Saat(ca. 6 Wochen) bei trockener Witterung eine Bewässerung. Nach einer mehrwöchigen Ruhephase wurden am 07.5.2014 die pannonischen Stauden – ca. 30 Stk. zweiund mehrjährige Pflanzen des HBV in Pflanztöpfchen – am Trockenwall gesetzt, festgetreten und eingegossen. Es wurden unterschiedliche Stauden, z.B. Königskerzen und Gelbe Skabiosen gepflanzt. Die umgebende Fläche zeigte erste Keimlinge der Aussaat. Bemerkenswert war die rasche Annahme der offenen, sandigen Bodenflächen durch Wildbienen. Abb. 5 : Bepflanzung des Trockenwalls Abb. 6 : Blühaspekt Segetalflora Mitte Juni 2014 Mitte Juni, war die Fläche nach einigen Regenfällen komplett begrünt. Es handelte sich vorwiegend um Ackerbegleitflora(Segetalflora), allen voran Kornrade, Kornblume, Mohn, Beifuß und Melde, deren Samen aus der Erdmischung stammten. Auch die eingesäten Sonnenblumen entwickelten sich. Im Nahbereich der Alleebäume waren Gehölzkeimlinge erkennbar. Randlich waren die Pflanzen aus konventionellem Saatgut einjähriger Pflanzen z.B. Scheinmohn, Steinkraut etc. aufgegangen. Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 4 AVL 2.4 Angaben zur Pflege Das Jahr 2014 war im zeitigen Frühjahr trocken und warm, im Sommer fast durchgehend feucht und im Herbst wieder durch eine Schönwetterperiode, die milde Temperaturen bis in den November brachte, gekennzeichnet. Dies hatte zur Folge, dass viele Samen der Einsaat nicht aufgingen, aber im Boden vorhandenes Samenmaterial fast flächendeckend auflief. Im Juni zeigte sich die Fläche daher als große Ackerbrache, wobei die großen Sonnenblumen einen speziellen Akzent setzten. Der Trockenhügel war sehr stark von Melde und Beifuß bewachsen, dies drohten die Rosetten der Stauden zu überwuchern und zu starke Licht-Konkurrenz zu machen. Der Trockenhügel wurde daher in zwei Durchgängen händisch gepflegt und die Beikrautflora entfernt. Das Material wurde von der MA 42 abgeführt. Abb. 7: Trockenwall vor der Pflege Abb. 8: Trockenwall nach der Pflege 3 Umwandlung von Rasen in Wiesen Im Rahmen von„Netzwerk Natur“ wurden bereits die„Margaretner Gürtelwiesen“ und die Wiese Mariahilfer Gürtel I von einem Parkrasen in artenreiche Trockenwiesen umgewandelt. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte der zwei Projekte aufgezeigt. 3.1 Wiesenentwicklung„Margaretner Gürtelwiesen“ Die Umwandlung der Margaretner Gürtelwiesen begann im Jahr 2006. Unter dem Slogan„Grünraum Margareten – mehr Platz für die Natur in einem innerstädtischen Bezirk“ sollte der Mittelgürtel als grünes Band ökologisch aufgewertet werden.Unter Beteiligung von MA 22, MA 42 und BOKU entstanden seit dieser Zeit artenreiche Wiesen, Schmetterlingsnährflächen, begrünte Pflasterritzen und bunte Staudensäume. Die Wiesenumwandlung erfolgte durch Umbruch und Einsaat zwischen Schönbrunner Straße und Siebenbrunnengasse. Der Boden wurde dabei nicht ausgetauscht. Verwendet wurde Blumenwiesen-Saatgut der Fa. Austrosaat und eine Ackerbeikrautmischung der Fa. Voitsauer Wildblumensamen(Fr. DI Karin Böhmer). Ab 2007 Pflege der Flächen – Mahd und Abtransport des Mähgutes mindestens 1x/Jahr durch MA 42, abschnittsweise stehenlassen von Pflanzen über den Winter. Die Randbereiche zu Wegen werden weiterhin öfter gemäht und als Rasen bewirtschaftet. Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 5 AVL Abb. 9 : Wiesenentwicklung Margaretner Gürtelwiesen Die erste Kontrolle des Aufwuchses erfolgte durch die BOKU(Prof. Holzer, DI Seiberl) im Jahr 2007 und in Folge durch Mitarbeiter und Auftragnehmer der MA 22 – Netzwerk Natur. 2009 wurden in einem Teilbereich heimische Geophyten und beim Wiesenfest ein Elsbeerbaum(Geschenk vom Biosphärenpark Wienerwald) gesetzt. Nachdem sich vor allem unter den vielen Bäumen Probleme beim Wiesenaufwuchs ergaben, erfolgte ein Nachbessern von Kahlstellen im Frühjahr 2010(MA 42 und Netzwerk Natur). Zusätzlich zu den Wiesen erfolgte Anlage von „Schmetterlingskindergärten“ bzw. Brennnesselsäumen an drei Stellen durch MA 42 und Netzwerk Natur im Frühsommer 2010 (Kreuzungsbereich Schönbrunner Straße; zwischen Brandmayergasse und Siebenbrunnengasse straßenseitig, beim Matzleinsdorferplatz. Weiters eine Abstimmung mit MA 42 bezüglich der Bepflanzung eines Staudenbeets Höhe Emil-KralikGasse im Herbst 2010/Frühling 2011. Eine erste Abb. 10: Teilfläche C- Sommeraspekt 2011 Umsetzung des Staudenbeets erfolgte 2012. Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 6 AVL Die Wiesenflächen am Mittelgürtel haben unterschiedliche Voraussetzungen vom Boden und Nährstoffniveau. Vor allem Teilfläche A ist auf sehr nährstoffreichem Boden und in Teilbereichen stark verdichtet. Der hohe Beschattungsgrad und daraus resultierende bessere Feuchtigkeitsversorgung und der konstante Nährstoffeintrag aus Luft und Nutzung als Hundeklo ergeben beste Voraussetzungen für eine sogenannte„Fettwiese“. Die weiter nördlich gelegenen Wiesen sind vom Nährstoffangebot etwas schlechter, haben mehr Lücken und zum Teil auch sandigeren Boden. Hier können sich krautige Pflanzen und weniger konkurrenzstarke Pflanzen besser halten. Um attraktive Blühaspekte längerfristig zu erhalten, ist es aber immer wieder nötig, den Boden aufzureissen, wenn möglich auszumagern(Sand einzubringen) und entsprechendes Saatgut einzubauen. Dies ist auf Anregung von„Netzwerk Natur“ im Herbst 2014 an drei Stellen(siehe rote Markierung im Plan) von der MA 42 umgesetzt worden. Weiters wurde der Elsbeerbaum, welcher versehentlich umgemäht wurde, ersetzt. Teilfläche C Teilfläche B Teilfläche A Abb. 11 : Einsaat Attraktivierungsflächen 2014; Plan: MA42 Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 7 AVL 3.2 Wiesenentwicklung Mariahilfer Gürtel I Auf Wunsch des Bezirkes Mariahilf im Jahr 2010 setzt die MA 42 in Absprache und mit Unterstützung der MA22 – Netzwerk Natur die Umgestaltung eines Parkrasens südlich des Europaplatzes zu einer artenreichen Wiese um. Die Baumreihe entlang des Radweges am Mariahilfer Gürtel und ihr bisheriger Unterwuchs verbleiben. Eine Fläche von ca. 350 m² wird umgebrochen, die Rasensoden entfernt, danach gefräst und mageres Substrat(ErdeSand-Gemisch im Verhältnis 40:60 bis 30:70) eingebracht. Im nordwestlichen Drittel entsteht ein ca. 50cm erhöhtes Trockenbiotop(Trockenhügel) mit Sand, Kies und Steinen. 3.2.1 Materialliste- Ablauf Pflanzen ☺ Saatgut für 300 m² Wiesenfläche ☺ 30 – 50 Rosettenpflanzen für ca. 30 m²(lt. Liste) u. andere  ca. 100 – 150 Stk. Frühjahrsblüher(Muscari neglecta, Gagea villosa, Scilla bifolia, Crocus vernus, Iris pumila,...) Substrat ☺ 30 m³ Sand, 20 m³ Schotter ☺ 10 m³ magere, lockere Erde ☺ Größere Steine(nach Maßgabe) Geräte/ Material ☺ Fräse ☺ Rechen, Schaufeln ☺ Fahrzeug mit Wassertank f. Bewässerung ☺ Bauzaun ☺ Infotafel MA22; Bestelltes Saatgut von Voitsauer Wildblumensamen bereits erhalten MA 22;Treffen mit Hrn. F. Tod am 13.9. – Lieferung vereinbart(ca. 30 Stk.) MA 22 Wer hat`s, wer zahlt´s? Fa. Kratky Fa. Kratky Fa. Kratky Fa. Kratky MA 42, bzw. Fa. Kratky MA 42 Kratky MA 22 3.2.2 Arbeitsschritte  Pflanzmaterial auswählen, bestellen/besorgen  Erdarbeiten- Vorbereitung der Fläche ◦ Entfernung der Grasnarbe ◦ Fräsen der Fläche ◦ Einbringen und untermischen von magerer Erde  Herstellung des Sand-/Schotterbereiches ◦ Modellierung eines kleinen Hügels mit Ausläufern ◦ Ausbringen der Rosettenpflanzen ◦ Ausbringen der Frühjahrsblüher  Herstellung der Extensivwiese ◦ Mischen des Saatgutes mit Sand und Erde ◦ Ausbringen des Saatgutes ◦ Walzen der Wieseneinsaat  Einzäunen der Fläche, bis sich Grasnarbe gebildet hat(Bauzaun)  Aufstellung einer Infotafel  Anwuchspflege und falls sehr trocken, zusätzlich wässern Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 8 AVL 3.2.3 Umsetzung Ausführende für die einzelnen Arbeitsschritte waren: Arbeitsschritte„Erdarbeiten und Herstellung Sand-/Schotterbereich bzw. Aufstellung Bauzaun“- Fremdfirma Arbeitsschritte„Pflanzmaterial auswählen, besorgen und ausbringen“ – Netzwerk Natur(AVL) Arbeitsschritt„Anwuchspflege“ – MA 42 Seitens MA 22-„Netzwerk Natur“ wurde eine Informationstafel zur Wiesenentwicklung textiert, layoutet und produziert und von MA 42 aufgestellt. 3.2.4 Entwicklung- weitere Schritte Arbeitsschritt 3.3 fehlt weiterhin, da keine Mittel vorhanden Eine erste botanische Evaluierung erfolgte Ende Juni 2011. Dabei wurde die Fläche auch von Verunreinigungen (Flaschen, Dosen, Plastik) gesäubert. Nachsaaten v.a. mit Gräsersamen erfolgten im Spätsommer 2011. Im Herbst 2011 wurde auch das erste Mal gemäht. Mit der MA 42 wurde eine zweimalige Mahd im Sommer(ab Anfang Juli) und im Herbst(ab Mitte September) vereinbart. Der Trockenhügel sollte lediglich im Herbst bzw. Frühjahr„abgeräumt“, d.h. die trockenen Samenstände abgeschnitten und entfernt werden. Die Mähtermine konnten aufgrund der Betriebsplanung der MA 42 allerdings nicht immer eingehalten werden. Genaue Angaben zur Mahd sind nicht bekannt. Eine Evaluierung 2012 und 2013 ergab, dass sich auf dem größeren Teil der Fläche eine Glatthaferwiese etabliert. Die Stauden auf dem Trockenhügel konnten sich weiter entwickeln und aussamen. Die Flächen wurden in diesem Zuge jeweils von Müll gesäubert. 2013 und 2014 wurde der Trockenhügel händisch gepflegt (ausreißen von Beifuß und Grasbulten), und wieder offene Stellen für die konkurrenzschwache Trockenvegetation geschaffen. Im Jahr 2014 war aufgrund des besonders feuchten Sommers und der konstanten Überversorgung mit Nährstoffen(z.T. wird die Wiese als Lagerfläche benutzt; fäkale Verunreinigungen) ein deutlicher Ruderalisierungsschub bemerkbar. Die klimatischen Bedingungen gaben der Luzerne besondere Entfaltungsmöglichkeit. Allerdings sind weiterhin viele Arten der Halbtrockenrasen und Glatthaferwiesen vertreten z.B. Karthäuser-Nelke, Österreichische Hundskamille und Wiesen-Flockenblume. 3.2.5 Kosten der Neuanlage 2010/11 Pflanzen Saatgut: Rosettenpflanzen: Zwiebelpflanzen: Herstellung Gelände: Material und Arbeit Bauzaun: Infotafel: ca. 190 Euro(155 Euro Voitsauer Wildblumen, Rest konv. Saatgut) Spende Hortus Botanicus Vienensis(HBV) noch offen ca. 7.000 Euro 1.200 Euro(30 Stück Felder á 2000x3472 und 31 Stück Betonfüße und 10 Stück Verbindungsschellen) ca. 35 Euro Druck auf A1 – Forex-Platte Gesamt(ohne Planung und Baubetreuung): ca. 8.500.- Euro Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 9 AVL 3.3 Vorschläge zur Umwandlung von Rasen bzw. Neuanlage artenreicher Wiesen im städtischen Bereich- Schlussfolgerungen Die beschriebenen Umgestaltungen von Rasenflächen zu Wiesen im innerstädtischen Bereich haben in den letzten sieben Jahren Trittsteinbiotope von hohem ökologischen Wert entlang einer der stärkst befahrenen Straßen Wiens, dem Gürtel, gebracht. Das Angebot an saisonal wechselnden Blühpflanzen und die offenen Bodenstellen haben einer Vielzahl von Insekten neuen Lebensraum ermöglicht. Diese sind wiederum Nahrung für die innerstädtische Säugetier- und Vogelwelt. Nicht zu vernachlässigen ist der botanische Artenreichtum heimischer Wildpflanzen aufgrund des ausgewählten Saatgutes. Alle diese Aspekte sind im Sinne des„Netzwerk Natur“ als positiv zu betrachten Folgende Erfahrungen sind bei weiteren Umgestaltungen zu berücksichtigen:  Bodenaustausch(ausmagern des Bodens) ist dem Umbruch vorzuziehen, da das hohe Nährstoffniveau der Kulturböden konkurrenzstarke Arten fördert und die gewünschten, meist schwächer wüchsigen Arten – v.a. Kräuter- nicht aufkommen können.  Das Bodenaustauschmaterial sollte möglichst humusarm, nicht sauer und unkrautfrei sein. Mischungen zwischen Erde und Sand/Kies im Verhältnis 30/40;70/60 scheinen günstig.  Will man die Artenvielfalt längerfristig erhöhen, sind heimische, dem Standort entsprechende Saatgutmischungen den im Handel angebotenen Standardmischungen vorzuziehen, da diese oft eine hohe Anzahl an einjährigen Arten beinhalten. Auf einen hohen Kräuteranteil ist zu achten(wir haben ein Mischungsverhältnis Gräser:Kräuter 1:1 verwendet).  Das Saatgut darf nicht eingearbeitet werden, sondern nur eingerecht und gewalzt bzw. festgetreten werden, da die meisten Wiesenarten Lichtkeimer sind.  Viele Samen von Wiesenpflanzen sind sehr klein und leicht. Um eine gleichmäßige Aussaat zu gewährleisten, ist es vorher mit Sand abzumischen. Günstige Ausbringungsarten sind entweder händische Saat(bei nicht zu großen Flächen; kreuz- und quer gehen!), oder Verwendung eines Düngerstreuwagens(bei größeren, ebenen Flächen).  Bunt blühende ein- bis zweijährige Arten(auch nicht heimische Arten) erhöhen in den ersten Jahren das Blütenangebot und sorgen für eine positive Annahme der Flächen bei der Bevölkerung.  Bunt blühende Arten der Segetalflora(Ackerunkräuter wie Mohn) fallen ab dem zweiten Jahr aus, diese Arten haben eine Platzhalterfunktion. Der Gesamteindruck wird monotoner, obwohl zusätzlich andere Arten aufkommen. Die Flächen verwandeln sich in Richtung Wiese, der Kräuteranteil geht zurück, die offenen Bodenstellen nehmen ab.  Keine Ausläufer bildenden Grasarten verwenden, Untergräser und Obergräser mischen.  Die Etablierung von Ruderalarten aus umgebenden Bestandsflächen, vor allem aber von Gehölzkeimlingen kann an nährstoffreicheren Stellen problematisch werden. Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 10 AVL  Nicht alle Arten aus dem Spezialsaatgut keimen, die Ursachen dafür sind vielfältig. Oft liegt es an den Witterungsverhältnissen zur Keimzeit, auch starke Fröste im ersten Winter können für Ausfälle sorgen. In vielen Fällen keimen Arten aber auch erst verspätet.  Nach der Bodenvorbereitung im zeitigen Frühjahr, soll mit der Einsaat ca. vier bis sechs Wochen gewartet werden. Im Boden vorhandene Samen stark wüchsiger Arten keimen in dieser Zeit und können dann abgemäht oder gemulcht werden. Die Einsaat im Frühjahr ist der Einsaat im Herbst vorzuziehen.  Spezielle Trockenhügel für Stauden erhöhen die Artenvielfalt, sind„Blickfänger“ und können v.a. Insekten Überwinterungsmöglichkeiten bieten  Frühjahrsblüher(Geophyten) sind vor allem für Insekten nach dem Winter die erste Nahrung. Es ist nicht einfach, geeignete Zwiebeln heimischer Arten(zu einem angemessenen Preis) zu bekommen.  An stark frequentierten Orten werden die Wiesen bald wieder betreten, Bodenverdichtung bzw. rasche Nährstoffzunahme ist die Folge. Nach Maßgabe soll daher alle drei bis fünf Jahre an kleineren Stellen ein Wiederaufreissen des Bestandes, einbringen von Sand, Neuaussaat stattfinden(„Attraktivierung“).  Eine Einzäunung der neu angelegten Fläche bis zum Bestandesschluss ist nötig, da sonst im zu viele Schäden durch Betritt und Verunreinigung durch Hundekot bzw. Müll stattfinden.  Vor der Anlage muss die Bevölkerung informiert werden – Infotafel, Presseaussendung.  ln den ersten drei Vegetationsperioden braucht es eine kontinuierliche fachliche Betreuung, damit im Falle von Fehlentwicklungen rechtzeitig eingegriffen werden kann, danach nur in Anlassfällen.  Eine Evaluierung und Bestandsaufnahme nach fünf Jahren ist sinnvoll. 3.4 Vorschläge zur Pflege  Das Abräumen bzw. Mulchen der Segetalflora soll 4-6 Wochen nach der ersten Bodenbearbeitung bzw. dem Bodenaustausch erfolgen  Nach der Ansaat ist für den Zeitraum von 6-8 Wochen(je nach Witterung) für Bewässerung zu sorgen.  Händische Pflege bis zum Bestandesschluss – v.a. wenn konkurrenzstarke Arten aufkommen – ist in den ersten zwei Jahren nötig  Händische Pflege der Trockeninseln ist längerfristig nötig – vor allem in den Randbereichen wachsen aufgrund des Nährstoffeintrages oft stark wüchsige Ruderalarten(Beifuß, Melde etc.), diese müssen vor dem aussamen mit den Wurzeln entfernt werden  Außer auf ganz trockenen, fast sandigen Böden ist eine Mahd einmal pro Jahr zu wenig. Klassische Glatthaferwiesen(und Übergänge der Trespenwiesen) brauchen eine Mahd zweimal pro Jahr und den Abtransport des Mähgutes. Die erste Mahd sollte Anfang bis Mitte Juli stattfinden.  Auf stark wüchsigen Flächen bzw. in feuchten Frühjahren ist es sinnvoll, zusätzlich eine sehr frühe Mahd (Mai) durchzuführen. Dies dient vor allem dem Nährstoffentzug  Mähgut wenn möglich einen Tag liegen lassen, damit Tiere es verlassen können)  Schnitthöhe ca. 7- 8cm Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 11 AVL  Um Überwinterungsbereiche für Insekten bzw. Nahrung für Samen fressende Vögel zu erhalten, muss zumindest ein kleiner Bereich bei der letzten Mahd stehen gelassen werden. Diese Stelle kann jährlich auf der Wiesenfläche wechseln.  Die hochwüchsigen Wiesen sollten nicht betreten werden, die meisten Arten sind nicht trittresistent. 4 Abstimmung mit dem Auftraggeber  laufende Kommunikation mit MA 22 – Ing. Adelheid Braun und MA 42(Ing. Max Strauss)  Startbesprechung  Besprechung vor Ort mit MA 42, Kontrahenten(Fa. Grünwert) und MA 22  Organisation der Stauden und des Spezialsaatgutes – Kontaktnahme mit dem Botanischen Garten (HBV) Herr Tod  Übernahme des Saatgutes  Baubetreuung und Aussaat bzw. Einpflanzung im April 2014  Betreuung von Teilnehmerinnen am Freiwilligen ökologischen Jahr der Plattform JUMP – Fläche im südlichen Anschluss der Umgestaltungsfläche  Kontrolle der Fläche Anfang Mai 2014  Abholung der Einzelpflanzen und Einpflanzung im Mai 2014  Information bezüglich blühender Pflanzen für PK im Juli 2014  Treffen wegen Pflegemaßnahmen der bisher angelegten Flächen aufgrund von starker Verunreinigung im August 2014  Pflege des Trockenwalles und der Trockeninsel im September 2014  Organisation und Überbringung von 3 Elsbeer-Bäumen im Oktober 2014 Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 12 5 Anhang Saatgut für Bepflanzung AVL Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 13 Aktenvermerk Gürtelwiesen MA 22 vom 6.9.2013 AVL Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 14 AVL Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 15 Aktenvermerk MA 42 vom 29.10.2013 AVL Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 16 Margaretner Gürtelwiese Artenliste Bestellung für Nachsaat 2010 Bestellung bei Fa. Voitsauer Wildblumensamen Latein Achillea collina Anthemis austriaca Anthemis tinctoria Astragalus onobrychis Campanula persicifolia Campanula trachelium Carduus nutans Centaurea scabiosa Centaurea stoebe Crepis capillaris Dianthus pontederae Echium vulgare Erodium cicutarium Euphrasia stricta Galium album Galium verum Hypericum perforatum Knautia arvensis Leucanthemum vulgare Linum austriacum Malva neglecta Malva sylvestris Petrorhagia prolifera Potentilla recta Reseda lutea Salvia pratensis Saponaria officinalis Scabiosa ochroleuca Silene vulgaris Teucrium chamaedrys Tragopogon orientalis Trifolium montanum Verbena officinalis Veronica vindobonensis Viola odorata Deutsch Hügel-Schafgarbe Österreichische Hundskamille Färber-Hundskamille Langfahnen-Tragant Wald-Glockenblume Nessel-Glockenblume Nickende Ringdistel Skabiosen-Flockenblume Rispen-Flockenblume Grün-Pippau Pannonische Karthäuser-Nelke Echter Natternkopf Reiherschnabel Heide-Augentrost Weißes Labkraut Echtes Labkraut Echtes Johanniskraut Wiesen-Witwenblume Magerwiesen-Margerite Österreichischer Lein Weg-Malve Eigentliche Wildmalve Kopfnelke Aufrechtes Fingerkraut Gelb-Reseda Wiesen-Salbei Echtes Seifenkraut Gelbe Skabiose Aufgeblasenes Leimkraut Edel-Gamander Wiesen-Bocksbart Berg-Klee Eisenkraut Wiener Gamander-Ehrenpreis Duft-Veilchen Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen AVL Seite 17 Artenliste Begehung vom 23.6.2011 AVL Fortsetzung nächste Seite Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 18 Artenliste 23.6.2011 – Fortsetzung AVL Die Artenliste enthält 82(!) krautige Pflanzen und Gräser. Zu diesem Zeitpunkt waren natürlich keine Geophyten mehr zu beobachten. Anlage von innerstädtischen Extensivwiesen Seite 19 AVL Attraktive Wiesenpflanzen mit Blühzeit Juli und möglichem Auftreten auf den Gürtelwiesen Zusammenstellung: E. Wrbka; AVL 16.6.2014 Art Latein Salvia sclarea Scabiosa ochroleuca Centaurea jacea Centaurea scabiosa Centaurea stoebe Malva sylvestris Cichorium intybus Echium vulgare Leontodon hispidus Verbascum sp. Achillea collina Crepis biennis Galium verum Melilotus officinalis Silene latifolia Lotus corniculatus Vicia sepium Medicago sativa Hypericum perforatum Linaria vulgaris Salvia nemorosa Daucus carota Art Deutsch Muskateller-Salbei Gelbe Skabiose Schmalblatt-Wiesenflockenblume Gewöhnliche SkabiosenFlockenblume Steppen-Flockenblume Wilde Malve Wegwarte Natternkopf Wiesen-Leuenzahn Königskerze Hügel-Schafgarbe Wiesen-Pippau Echtes Labkraut Blütenfarbe weiß-lila hellgelb lila lila helllila violett hellblau blau gelb gelb weiß gelb gelb Echter Steinklee Weiße Nachtnelke Gewöhnlicher Hornklee Zaun-Wicke Saat-Luzerne Echtes Johanniskraut Gemeines Leinkraut Steppen-Salbei Wilde Karotte gelb weiß gelb blauviolett blau-violett gelb Gelb-orange blauviolett weiß Anmerkung Nur ganz selten Sehr zart Schmetterlinge! Schmetterlinge! Schmetterlinge! groß gestörte Ränder Hummeln Spez. Löwenzahn Große Einzelpflanzen „Heilpflanze“ Früher zur Hartkäseerzeugung genutzt mind 1m hoch „Heilpflanze“ Verwandte der Karotte Pressenotiz vom 18. Juli 2014 Anlage und Entwicklung innerstädtischer Extensivwiesen Seite 20 AVL 6 Literatur A. Bosshard(1999):„Renaturierung artenreicher Wiesen auf nährstoffreichen Böden. Ein Beitrag zur Optimierung der ökologischen Aufwertung der Kulturlandschaft und zum Verständnis mesischer Wiesen-Ökosysteme“, Dissertationes Botanicae Band 303 Stuttgart. A. Bosshard(2000):„Blumenreiche Heuwiesen aus Ackerland und Intensiv-Wiesen. Eine Anleitung zur Renaturierung in der landwirtschaftlichen Praxis“, Naturschutz und Landschaftsplanung 32/6, S.161-171. Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich(Hrsg.)(1998):„Die Pflege von artenreichen Wiesen – Schnittzeitpunkt“ Informationen für Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Naturschutzgebieten. R. Fisch; F. Buhr(2008):„ Schnitthöhe richtig gemacht! Allen bekannt und doch häufig falsch gemacht!“. 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