An einen Haushalt. Österreichische Post AG/Postgebühr bar bezahlt RM 01A023769 K Verlagspostamt 1010 Wien. Fotos: Georg Hochmuth/APA/picturedesk.com, Getty Images (2) Vorteilsclub Mitglieder profitieren von zahlreichen Ermäßigungen – zum Beispiel für das Konzert von Andreas Gabalier in der Wiener Stadthalle. Seite 20–24 UMWELTPROFIS GESUCHT Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie körperliche Fitness sind die Voraussetzungen für einen Job bei den 48ern. Jetzt bewerben unter jobs.wien.gv.at . Seite 17 MEIN WIEN 16 | 2025 Kunst im Park Wiens neue Sehenswürdigkeit: André Heller hat an der Oberen Alten Donau eine Oase entworfen, in der Natur und Kunst Hand in Hand gehen. Mit Bürgermeister Michael Ludwig und Planungsstadträtin Ulli Sima war er bei der Eröffnung. Seite 2–3 LEISTUNGSSCHAU RUND UM SICHERHEIT Rettungshunde, Polizeihubschrauber und Musicalstars: Die Helfer Wiens laden am 25. und 26. Oktober zur Sicherheitsleistungsschau auf den Rathausplatz. Seite 14 GESUNDHEITSREGION OST Kosten für Gastpatient*innen steigen. Stadtchef Michael Ludwig sucht nach Lösungen. Seite 5 KINDER- UND JUGENDFREUNDLICHSTE STADT In Wien leben rund 400.000 junge Menschen. Die Stadt für sie noch lebenswerter zu machen und ihre Rechte zu wahren, ist Ziel der Kinder- und Jugendstrategie. Seite 10–13 2 M eine S t ad t 16  |  2025 MEIN WIEN 21| FLORIDSDORF E Magi i e n Ort der Schönheit und Rund 28.000 Quadratmeter umfasst der neue Bank Austria Park am Ufer der Oberen Alten Donau. Kuratiert wurde die Anlage vom Wiener Multimediakünstler André Heller. D ort, wo früher gepachtete Einzelgrundstücke lagen, ist nun eine einzigartige Parkanlage mit Skulpturen entstanden. Zu entdecken gibt’s das alles in der Grünund Kunstoase zwischen Mühlschüttelgasse und Drygalskiweg.„Wir freuen uns, dass wir die erste bota­nische Insze­nierung von André Heller in seiner Heimatstadt eröffnen durften. Das ist eine überwältigende Sehenswürdigkeit“, sagt Bürgermeister Michael Ludwig beeindruckt. KUNST ZUM NULLTARIF Herzstück des Bank Austria Parks sind 14 fantasievolle Skulpturen, Klang- und Windinstallationen. Geschaffen von Kreativen aus sieben Nationen, greifen die Werke die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Licht auf und setzen sie QR-Code scannen und Video zum neuen Park anschauen: Fotos: Stadt Wien/Christian Fürthner (2), Stadt Wien/David Bohmann, Wiener Linien/Simon Wöhrer 2| LEOPOLDSTADT TOFUPRODUKTE VOM KARMELITERMARKT Frische Bio-Produkte aus Sojabohnen gibt es seit Kurzem am Karmelitermarkt zu kaufen. Ende September eröffneten dort Elisabeth Hakel und Liwei Sun Wiens erste Tofumanufaktur. Beim Umbau des Marktstands und bei der Produktentwicklung unterstützte die Wirtschaftsagentur Wien mit Beratung und einer 75.000-Euro-­Förderung. 2., Karmelitermarkt Stand 63, wienertofu.at, wirtschaftsagentur.at 4| WIEDEN MESSE INFORMIERT ZU ELEMENTARPÄDAGOGIK Wie funktioniert die Anmeldung für den Kindergarten? Welche pädagogischen Konzepte gibt es? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Wiedner Kindergartenmesse. Einen Nachmittag lang können sich Eltern zu den Betreuungsmöglichkeiten informieren und die Einrichtungen im Bezirk näher kennenlernen. 20. 10., 15–18 Uhr, 4., Favoritenstraße 18, Telefon 01/4000-04110, wieden.wien.gv.at 7| NEUBAU SEIDENGASSE WIRD UMGESTALTET Ein neues Aussehen erhält die Seidengasse zwischen Schottenfeldgasse und Zieglergasse. Dazu wird der Abschnitt mit neun Bäumen, einem Trinkbrunnen und zusätzlichen Grünflächen aufgewertet. Auf Anregung des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Wien werden weiters vier Obststräucher zum Naschen gepflanzt. Die Umbauarbeiten dauern noch bis Ende November. Telefon 01/4000-07110, neubau.wien.gv.at 11| SIMMERING NEUES AUSSEHEN FÜR SIMMERINGER ACHSE Mit 52 Bäumen, 25 Hochstammsträuchern und 3.500 Quadratmetern Grünbeeten wird der nächste Bereich der Simmeringer Hauptstraße umgestaltet. Der 700 Meter lange Abschnitt zwischen Litfaßstraße und Zippererstraße erhält weiters eine helle Pflasterung, breitere Gehwege, einen Trinkbrunnen und 30 Sitzbänke. 2026 starten die Umge­ staltungsarbeiten. Telefon 01/4000-11111, simmering.wien.gv.at MEIN WIEN 16  |  2025 M eine S t ad t 3 Magie variantenreich in Szene. ­Beispielsweise thront die Skulptur„Die Wasserwächterin“ von André Heller am Ufer der Oberen Alten Donau, während die Instal­ lation„Passage – Ein Landart Weidenobjekt“ der Wiener Künstlerin Susanne Karl zum Durchgehen lockt. „Der Park lädt mit seinen Kunstwerken zum Entdecken, Staunen und Erholen ein.“ ULLI SIMA STADTRÄTIN FÜR STADTENTWICKLUNG BEGRÜNTE PARKANLAGE Rund um die Werke wurde eine großzügige Parkanlage mit mehr als 150 Bäumen sowie 3.000 Quadratmetern Staudenbeeten mit Graslilien, Strauchrosen und Perlkörbchen gestaltet. Ulli Sima, Stadträtin für Stadtentwicklung, stellt dazu fest: „Wien setzt seit Jahren auf die Öffnung und Attraktivierung von Flächen an Naturgewäs­ sern. Mit Kreativität und Fan Q ta R s i C e o h d a e t sc A a n nn d e r n é Heller eine u n nd O V r id t e d o e z r u S m c n h e ö u n e h n eit und P M ark a a g n ie sc g ha e u s e c n h : affen.“ Zum Verweilen stehen eine 22.500 Quadratmeter große Wiese sowie 70 Sitzmöbel mit Tischen und sieben Liegen zur Verfügung. Drei Trinkbrunnen und fünf Nebelstelen sorgen für Abkühlung an warmen Tagen. SPIELSPASS FÜR KINDER Ebenfalls umgestaltet wurde das nahe Spiel- und Sportareal. Dort warten eine moderne Spielanlage mit Sandwippe sowie ein Sandboot mit Segeln. Zusätzlich gibt es eine 400 Quadratmeter große Kletterwelt mit Schwingseilen und diversen Kletternetzen. wienwirdwow.at/ bank-austria-park 16| OTTAKRING HERBSTLICHES FEST AM OTTAKRINGER VORPLATZ Sich zum Thema Umwelt informieren, mit Profis der Parkbetreuung ins Gespräch kommen oder einem Konzert des Kinderliedermachers Bernhard Fibich lauschen: Am Vorplatz der U-Bahn-Station Ottakring erwartet Anrainer*innen ein Herbstfest. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm mit Bastelstationen. 30. 10., 15–18 Uhr, 16., Vorplatz U3-Endstation Ottakring, Telefon 01/4000-16110, ottakring.wien.gv.at 23| LIESING HÖPFLERBAD ERHÄLT NEUE SCHWIMMHALLE Ganzjährig kraulen und planschen ist ab 2027 in Atzgersdorf möglich. Das Höpflerbad wird um eine Halle erweitert. Im Zubau befinden sich ein Schwimmbecken mit sechs Startsockeln, eine drei Meter hohe Sprungplattform, ein Lehrschwimmbecken und zwei per Rutsche verbundene Kinderbecken. Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage versorgen das Bad mit umweltfreundlicher Energie. wien.gv.at/baeder NÄCHSTER ABSCHNITT DES DONAUKANALS UMGESTALTET ENTSPANNT AM WASSER Zum Flanieren, Genießen und Radeln lädt der Donaukanal zwischen Salztor- und Marienbrücke ein. Dazu wurde der 300 Meter lange Abschnitt mit einem baulich getrennten Radweg, 1.200 Quadratmetern neuer Grünflächen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten aufgewertet. QR-Code scannen und Video zur Linie 27 anschauen: Herzstück der Neubaustrecke wird die künftige Hirschstettner Hauptallee. 21, 22| FLORIDSDORF, DONAUSTADT Freie Fahrt für 27er Neue Bimlinie verbindet Donaustadt mit Floridsdorf. V on Strebersdorf direkt nach Aspern Nord geht es mit der Straßenbahnlinie 27. Auf der 13,5 Kilometer langen Strecke bietet die Verbindung Umsteigemöglichkeiten zu den U-Bahn-Linien U6, U1, U2 sowie zu Bim- und Buslinien. BEGRÜNTE NEUBAUSTRECKE Für die Strecke des 27er wurde ab der Prinzgasse eine 2,4 Kilometer lange Neubaustrecke mit sechs Haltestellen errichtet. Herzstück der ÖffiVerbindung ist der dreispurige Grün-Boulevard mit 300 neuen Bäumen entlang der künftigen Hirschstettner Hauptallee. Dort ist die Bim auf einem 800 Meter langen Grüngleis unterwegs. Zum Radeln und Zufußgehen gibt es eigene baulich getrennte Wege. wienerlinien.at 4 S t ad t poli t ik 16  |  2025 MEIN WIEN GESUNDHEITSVERSORGUNG WIRD AUSGEBAUT ­ Wien stärkt Schmerzversorgung Ein neues Kompetenzzentrum soll Patient*innen mit chronischen Schmerzen künftig eine bessere Behandlung bieten. Auch die Betreuung von Tracheostoma-Betroffenen ist gesichert. S chmerzen lindern, Krankheitsverläufe verkürzen und Lebensqualität steigern – das sind die Ziele des interdisziplinären Ambulatoriums für die Region 21. und 2­ 2. Bezirk. Derzeit läuft die Suche nach einem Standort. Der Beschluss für dessen Errichtung wurde bereits gefasst. „Bis zum Jahr 2030 soll es rund 100 Gesundheitszentren in der Stadt geben.“ PETER HACKER GESUNDHEITSSTADTRAT GESICHERTE VERSORGUNG „Das Zentrum ist Teil eines wachsenden Netzwerks für die Behandlung von PatientinPatient*innen mit chronischen Schmerzen sollen noch besser unterstützt werden. nen und Patienten mit chronischen Schmerzen“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Bereits fixiert ist ein weiterer Standort im 3. Bezirk in Kooperation mit dem Herz-JesuKrankenhaus. Ergänzt wird das Angebot durch das Zen­ trum im UKH Meidling sowie den geplanten Ausbau der Schmerzversorgung im ÖGK Gesundheitszentrum Neubau. Alle Einrichtungen werden mit bestehenden Angeboten im niedergelassenen und spitals­ ambulanten Bereich vernetzt. „Bis 2030 soll es rund 100 Gesundheitszentren in der Stadt geben“, so Hacker. UNTERSTÜTZUNG FÜR JUNGE PATIENT*INNEN Neben dem Schwerpunkt der Schmerzversorgung wurde auch die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Tracheostoma verlängert. Dieses spezielle Angebot besteht seit zwei Jahren in einer kinderärztlichen Ordi­ nation in der Donaustadt und bleibt nun bis mindestens 2028 fixiert. Ein Tracheostoma, eine künstlich geschaffene Öffnung in der Luftröhre, erleichtert die Atmung. Sie bringt für junge Patient*innen aber oft Herausforderungen mit sich, etwa beim Sprechen, Essen oder in der Pflege. Durch die Verlängerung ist gesichert, dass Kinder und Jugendliche weiterhin an einem Ort ­begleitet werden können. wien.gv.at/gesundheit Mehr Chancen für Geflüchtete 3.000 Teilnehmer*innen im ersten Jahr: Jugendcollege wird verlängert. D as Wiener Jugendcollege bereitet 18- bis 25-jährige Asyl- sowie subsidiär Schutzberechtigte auf Ausbildung und Arbeitsmarkt vor. Die Nachfrage ist hoch, deshalb haben Stadt und Arbeitsmarktservice (AMS) die Fortführung des Angebots beschlossen. Neben intensiver Sprachförderung sowie Basisqualifizierung erhalten die Jugendlichen eine Berufsorientierung. Ein strukturierter Tagesablauf, geregelte Unterrichtseinheiten und pädagogische Betreuung erleichtern den Weg ins Berufsleben. 86 Prozent der Absolvent*innen holten so ihren Pflichtschul­ abschluss nach. wien.gv.at/zusammenleben/ startwien-college GRIPPEIMPFUNG IMPFAKTION AB 3. NOVEMBER Für die heurige Grippesaison stehen in Wien mehr als 250.000 Impfdosen zur Verfügung. Ab sofort können in den beiden städtischen Impfzentren Termine gebucht werden. Am Standort im 3. Bezirk ist auch eine Kombi-Impfung gegen Influenza und COVID-19 möglich. Gesundheitstelefon 1450, impfservice.wien Fotos: Getty Images (2), Stadt Wien/David Bohmann, Stadt Wien/Bubu Dujmic MEIN WIEN 16  |  2025 S t ad t poli t ik 5 KÜRZERE WARTEZEITEN FÜR PATIENT*INNEN Bürgermeister Ludwig fordert eine Gesundheitsregion Ost Wien muss 610 Mio. Euro Mehrkosten für Gastpatient*innen aus anderen Bundesländern bewältigen. Wien, NÖ und das Burgenland sollen daher enger zusammenarbeiten. P atient*innen aus anderen Bundesländern kosten die Wiener*innen viel Geld. 2024 betrugen die Ausgaben für Gastpatient*innen 610 Millionen Euro – vier Jahre zuvor waren es noch 362 Millionen. Die Mittel aus dem Finanzausgleich und die Aufwendungen, die Wiener Patient*innen in anderen Bundesländern verursachen, sind von dem Betrag bereits abgezogen. Bürgermeister Michael Ludwig macht sich daher für eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost stark. WIN-WIN-SITUATION Untermauert wird die Forderung durch bundesweite Zahlen aus dem Gesundheitsministerium. Demnach verursacht Wien nur acht Prozent aller Gastpatient*innen in Österreich(siehe Grafik). 44 Prozent aller Personen in Österreich, die außerhalb ihres Hauptwohnsitz-Bundeslands in einem Spital behandelt werden, stammen hingegen aus Niederösterreich. Gleichzeitig behandelt das Nachbarbundesland nur 13 Prozent aller Gastpa­ tient*innen. Entsprechend sieht Ludwig in den kommenden Jahren Handlungsbedarf. „Mir ist ganz wichtig zu betonen, dass jeder Mensch die beste Gesundheitsversorgung verdient – unabhängig von der Postleitzahl auf dem Meldezettel“, erklärt der Stadtchef.„Von einer Gesundheitsregion Ost würden die Menschen in allen drei Bundesländern – in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland – profitieren.“ Ludwig lud die Landeshauptleute der beiden Länder dazu ein, so bald wie möglich entsprechende Gespräche ­ zu starten. GEMEINSAM STARK Im Hinblick auf die Vision einer Gesundheitsregion Ost bemüht Ludwig einen Vergleich:„Die Bevölkerung in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ist so eng miteinander verflochten, dass die öffentlichen Verkehrsmittel gemeinsam geplant werden. Nach diesem Vorbild schlagen wir vor, auch die Gesundheitsversorgung gemeinsam zu planen, denn diese Herausforderung kann nur im Miteinander gelingen.“ Eine Gesundheitsregion Ost könne zudem Vorbild für den Westen des Landes sein. 6 S t ad t poli t ik 16  |  2025 MEIN WIEN BESSERE CHANCEN AUF DEM ARBEITSMARKT ­Weiterkommen im Beruf Mit Beratungen und Förderungen des waff lassen sich zusätzliche Qualifikationen ­erwerben. Für jede Zielgruppe und jede Lebensphase gibt es Angebote. E gal, ob jemand arbeitslos gemeldet ist oder einen neuen Job und die dafür richtige Ausbildung sucht; ob eine Förderung die Weiterbildung möglich machen soll oder ob es um Arbeitsmarktinfos für „Der waff ist einzigartig. Es gibt keine vergleichbare Institution, die neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet.“ BARBARA NOVAK STADTRÄTIN FÜR ARBEIT neu Zugewanderte geht – der waff hilft Wiener*innen, sich beruflich weiterzuentwickeln. JUGENDLICHE IM FOKUS Neu ist etwa die Joboffensive für Jugendliche. Gemeinsam mit dem AMS Wien fördert der waff Unternehmen bei der Einstellung von 18- bis 24-Jährigen, die mindestens neun Monate arbeitslos sind, mit einem Zuschuss zu Lohnund Lohnnebenkosten. ­Teilnehmende erhalten Unterstützung bei der Jobsuche und individuelle Beratung. Rund 3,4 Millionen Euro investiert die Stadt in den kommenden zwei Jahren, um so 1.000 junge Wiener*innen vor Langzeitarbeitslosigkeit zu bewahren. Zudem gibt es für dieselbe Altersgruppe die Initiative„Jugend& Zukunftsberufe“, die den Job­ einstieg für künftige KI-, Umwelt-, IT- oder Pflegeprofis ermöglicht. Darüber hinaus warten im Rahmen des Programms„Jobs PLUS Ausbildung“ pro Jahr rund 2.400 Ausbildungsplätze mit Jobgarantie auf Interessierte. Das Berufsspektrum reicht hier von Gesundheit und Pädagogik über Gastronomie, Handel und Handwerk bis zu Technik, Informationstechnik(IT) und Verwaltung. FRAUEN UND ÄLTERE Ebenso effizient ist der Neustart für Frauen. Wienerinnen ab 25 Jahren, die beim AMS arbeitslos gemeldet sind und Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, werden mit gezielten Förderungen, Beratung und praxisorientierter Qualifizierung beim Abschluss einer Ausbildung unterstützt. Ältere Arbeitslose mit Hauptwohnsitz Wien profitieren hingegen von der„Joboffensive 50plus“: Einerseits fördert der waff Unternehmen, die Arbeitsuchende ab 50 Jahren einstellen, andererseits können diese ihre beruflichen Kompetenzen wieder einsetzen. Eine Winwin-Situation für beide Seiten. Telefon 01/217 48-555, waff.at Wiener Fernwärmepreis unter günstigsten Tarifen Stadt investiert 700 Mio. Euro in Entlastungspakete. O bwohl die Gaspreise um knapp 20 Prozent gestiegen sind, führt Wien Energie in der kommenden Heizperiode Rabatte in reduzierter Form fort. Durch die Reduktion steigen die Gesamtkosten für einen durchschnittlichen Wiener Haushalt um rund 12 Euro pro Monat. Laut Österreichischer Energieagentur bleibt Wien damit unter den drei güns­ tigsten Anbieter*innen in Österreich. Ziel bleibt die Umstellung auf erneuerbare Energien. Denn nur durch die Loslösung von ausländischen Anbieter*innen wird Wien markt- und preisunabhängig. Fotos: waff, Stadt Wien/David Bohmann, WSW/Ludwig Schedl, Stadt Wien/Martin Votava, Stadt Wien/Bubu Dujmic MEIN WIEN 16  |  2025 S t ad t poli t ik 7 ANGEBOT AN GEMEINDEWOHNUNGEN WEITER AUSGEBAUT Mehr leistbare Wohnungen In der Leopoldstadt und in Mariahilf wurden Schlüssel übergeben, in der Donaustadt startete die Errichtung einer neuen Anlage. In der Wehlistraße ziehen dieser Tage die ersten Bewohner*innen ein. G roße Freude bei den neuen Mieter*innen in der Leopoldstädter Wehlistraße: Im nachhaltigen„Greenhouse“ wird Nachbarschaft großgeschrieben. Die Anlage bietet 102 Wohnungen. 45 barrierefreie Wohnungen wurden in der Stumpergasse in Mariahilf bezogen. Nahe der Mariahilfer Straße entstand ein Gemein­debau für alle Generationen. Auch eine Wohngemeinschaft mit betreutem Wohnen für queere Senior*innen gibt es. GEMEINDEBAU NEU Ganz am Beginn steht der 25. Gemeindebau Neu: In der Weidingergasse im 22. Bezirk entstehen 70 Wohnungen. Erstmals wird dort Grundwasser zum Heizen und Kühlen genutzt. Praktisch: Im Haus wird es einen Kindergarten mit zehn Gruppen geben. Ein großer Garten lädt zum ­Spielen und Toben ein.„Ein Paradeb­ eispiel für den weltweit bewunderten sozialen Wohnbau in Wien“, sagt Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál. wienerwohnen.at NACHHALTIG ADAPTIEREN Die Hauskunft gibt Auskunft Kostenlose Beratung rund um Sanierung von Wohnungen und Häusern. V on ersten Informationsgesprächen über technische Fragen bis zur Auskunft über Finanzierung und Fördermöglichkeiten – die Servicestelle des Wohnfonds Wien bietet kostenlose, indivi­ duelle und unabhängige Beratung zur Sanierung von Wohnhäusern und Wohnungen. Wer sanieren möchte, bekommt bei regelmäßigen Workshops auch hilfreiche Infos dazu. Monatlich werden für Wohnungseigentümer*innen Infoabende abgehalten. BLÜHENDES ZUHAUSE Blumenzauber Rund 700 Hobbygärt­ ner*innen haben ihre kleinen und großen Grünoasen fotografiert und beim Fotowettbewerb der Stadt eingereicht. Eine Fachjury ermittelte die zwölf Gewinner*innen. Sie wurden für ihr Engagement und ihre Kreativität im Wiener Rathaus mit Preisen ausgezeichnet. bluehendeszuhause.at „In den vergangenen fünf Jahren haben die Expertinnen und Experten der Hauskunft insgesamt rund 18.000 Beratungsstunden abgehalten. 1.500 Sanierungsprojekte und ­geförderte Sanierungs­ maßnahmen wurden mit rund 330 Millionen Euro realisiert“, informiert Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál. Telefon 01/402 84 00, hauskunft-wien.at 8 S t ad t poli t ik 16  |  2025 MEIN WIEN VOR DEN VORHANG Frauenpreis „Frauen sichtbar machen“ war Motto des 24. Wiener Frauenpreises. Ausgezeichnet wurden der Verein„Interessenvertretung Frauen* mit Behinderungen“(FmB), Monika Salzer von„Omas gegen Rechts“ und Ökonomin Christine Mayr­ huber. Der Preis steht für „Engagement, Mut und die Bereitschaft, als Frau selbstbestimmte Wege zu gehen“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál. PLANETARIUM STARTET NEU VOM PRATER INS WELTALL Alles neu im Planetarium der Wiener Volkshochschulen im Wurstelprater: Verbesserte Technik und neue Bestuhlung bieten das richtige Ambiente für ein unvergessliches Erlebnis. Die bequemen Sitze unter der 360-Grad-Kuppel machen die Shows noch intensiver – vom Kinderprogramm bis hin zu spektakulären Ausflügen in die Tiefen des Universums. Durchs Sonnensystem reisen, die Milchstraße kennenlernen und die Geheimnisse des Schwarzen Lochs entdecken: Im Planetarium„fliegen“ Gäste durch den Kosmos. 2., Oswald-Thomas-Platz 1, vhs.at/planetarium FILMMUSEUM LAB IM KULTURCLUSTER ARSENAL ­Depot für Filmkultur Neuer Forschungsstandort: Digitallabore, Dosen und Drehbücher finden hier eine neue Heimat. R und 85.000 Filmdosen, 38.000 Filmtitel und 5.000 Kassetten sind vom renovierungsbedürftigen Bau in Heiligenstadt an den neuen Forschungsstandort des Filmmuseums übersiedelt. Das LAB wurde in einem adaptierten Teil der ART for ART Dekorationswerkstätten errichtet und ergänzt die Spielstätte – das Unsichtbare Kino – im AlbertinaGebäude. Auf 1.500 m 2 stehen die Sammlung, Erhaltung, Digitalisierung und Erforschung von Filmen im Mittelpunkt. Ziel: Die Sammlung zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das LAB ist Archiv und Forschungsraum. MEILENSTEIN FÜR DEN NEUEN STANDORT 500.000 Objekte haben ein neues Zuhause gefunden – Zehntausende Plakate, Drehbücher, Vor- und Nachlässe. Das Museumsdirektor Loebenstein, Kulturstadträtin Kaup-Hasler und Vizekanzler Babler(v. l.) beim Rundgang durch das neue Filmmuseum LAB Filmmuseum LAB sei„ein neuer Meilenstein für das Arsenal als Kulturstandort“, so Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Vizekanzler Andreas Babler betonte die„Sicherung der hohen Qualitätsstandards“. Man habe jetzt„die räumlichen und technischen Voraussetzungen, diese Arbeit unter bestmöglichen Bedingungen fortzuführen“, so Michael Loebenstein, Direktor des Filmmuseums. filmmuseum.at Fotos: Stadt Wien/Martin Votava (2), Julius Silver, Österreichisches Filmmuseum/Eszter Kondor, Unique Werbeagentur/Philipp Horak MEIN WIEN 16  |  2025 S t ad t poli t ik 9 BAUARBEITEN ERFORDERN NEUORGANISATION VON FUSS- UND RADVERKEHR AUF DER DONAUINSEL L­ euchtturmprojekt sichert Wasserversorgung Bis 2030 entsteht auf der Donauinsel ein neues, hochmodernes Wasserwerk. D ie ersten Vorarbeiten auf der Donauinsel haben bereits ­begonnen: Der Treppelweg an der Neuen Donau zwischen der U6-Brücke und der Nordbrücke wird verbreitert und hochwassersicher ausgebaut. Ab dem Frühjahr 2026 wird der Radund Fußverkehr über diesen umgeleitet. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (li.) und Wiener-Wasser-Chef Paul Hellmeier präsentierten das neue Wasserwerk. WASSER AUS 17 BRUNNEN Der Hauptweg dient dann der Zu- und Abfahrt des Baustellenverkehrs für das künftige Wasserwerk. Die Anlage zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg liefert pro Sekunde bis zu 1.000 Liter Trinkwasser – 18.000 gefüllte Badewannen pro Stunde. Das erfrischende Nass stammt aus 17 Grundwasserbrunnen der Schutzgebiete Donauinsel und Nussdorf. Eine Aufbereitungsanlage filtert das Wasser mehrfach, bevor es mit UV-Licht desinfiziert wird. Nach vier Jahren soll das Wasserwerk fertiggestellt sein. wien.gv.at/wasserwerkdonauinsel Stadt ohne Verschwendung Wien hat eine neue Strategie für den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen entwickelt. N achhaltiger Konsum, keine Lebensmittel verschwenden, vorbildliche Abfallwirtschaft, gebrauchte Güter und Materialien wiederverwenden sowie Rücksicht auf unsere Bodenressourcen nehmen – Kreislaufwirtschaft soll in allen Bereichen der Stadt Fuß fassen. Im Mittelpunkt der Strategie steht der achtsame Umgang mit Ressourcen. „Ein gutes Leben in unserer Stadt hat sehr viel mit Wertschätzung zu tun – mit Wertschätzung füreinander, aber auch für die vielen Dinge unseres Alltags, die nicht leichtfertig zu Wegwerfprodukten werden sollen“, erläutert Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky den Wiener Weg der Kreislaufwirtschaft. wien.gv.at/umwelt/ kreislaufwirtschaft-strategie 10 Thema K inder und J ugendliche 16  |  2025 MEIN WIEN RATGEBER Hilfe bei Mobbing Ein neuer Ratgeber bietet Infos für Betroffene, Eltern und Pädagog*innen. M obbing ist kein harmloser Konflikt. Es ist eine ernsthafte Form von Gewalt, die schwer belastet. Angst, Schulverweigerung und Rückzug können die Folgen sein. Die Kinderund Jugendanwaltschaft informiert mit ihrem neuen Ratgeber, unter anderem zu rechtlichen Themen, Unterstützungsangeboten und Workshops. Broschüre unter kija-wien.at/downloads APP ENTDECKE DEINE INTERESSEN Der Weg zum Wunschberuf ist für Jugendliche nicht immer so klar. Leichter wird es, wenn man die eigenen Interessen kennt. Die App Jopsy der Arbeiterkammer hilft, Interessen kennenzulernen und Ideen für die Schul- und Berufswahl zu ordnen. Zu sehen sind 66 Bilder, die nach Interessen bewertet werden sollen. Musiker*in, Tischler*in, Fotograf*in, Lehrer*in oder Labortechniker*in: Am Ende stehen Vorschläge, welche Berufe dich begeistern könnten. jopsy.at MEILENSTEIN BEI KINDERRECHTEN Ein Kompass für die junge Stadt Fahrplan 2025 bis 2030: Die Kinder- und Jugendstrategie bringt Wünsche und Forderungen junger Menschen auf den Punkt. R und 400.000 Kinder und Jugendliche zwischen null und 19 Jahren leben in Wien. Damit sie sich in der Stadt wohlfühlen und ihre Anliegen umgesetzt werden, hat die Stadt Wien eine Kinder- und Jugendstrategie entwickelt, die bis 2030 ­umgesetzt wird. Das Recht auf Mitbestimmung junger Menschen ist in der Kinderrechtskonvention und auch in der österreichischen Bundesverfassung verankert. LEBENSWELT AKTIV ­MITGESTALTEN Leistungsdruck in der Schule, Mobbing, psychische Belastungen, Freizeitmöglichkeiten oder Bildung: Bereits beim Erstellen der Strategie waren die Wünsche und Ideen der jungen Wiener*innen selbst gefragt. Rund 2.000 Kinder und Jugendliche nahmen an einer Umfrage zum Thema teil, 300 waren im Kinder- und Jugendparlament „Jugendliche und Kinder haben ein Recht darauf, gehört und ernst genommen zu werden.“ BETTINA EMMERLING VIZEBÜRGERMEISTERIN UND BILDUNGSSTADTRÄTIN aktiv. Die zweite Kinder- und Jugendstrategie – in der ersten wurden bereits 193 Maßnah­ men umgesetzt – ist in acht Themengebiete gegliedert. So soll mehr Mitbestimmung im Schulalltag möglich sein, die politische Bildung ausgebaut werden, ein Ethikunterricht ab der Volksschule eingeführt und die psychosoziale Unterstützung durch Sozialarbeit, Schulpsychologie und School Nurses verbessert werden. KINDER- UND JUGENDPARLAMENT Die Delegierten des Wiener Kinder- und Jugendparlaments erarbeiten mit der Stadtverwaltung jährlich einen Maßnahmenkatalog, der mit der Stadtpolitik diskutiert wird. Bis 24. Oktober können sich Schulklassen(1. bis 8. Schulstufe), Kindergartengruppen und Jugendliche ab 14 Jahren anmelden. junges.wien.gv.at Fotos: Stadt Wien/Lukas Fuchs, Getty Images (2), Stadt Wien/David Bohmann, Weingartner-Foto/picturedesk.com MEIN WIEN 16  |  2025 Thema K inder und J ugendliche 11 BILDUNG Unsere Uni ist top Die Universität Wien gehört als erste österreichische Uni zu den Top 100 weltweit. In den World University Rankings belegt sie heuer Platz 95 unter 2.191 Einrichtungen. In die Wertung fließen Kategorien wie Lehre, Forschungsumfeld, Qualität der Forschung, internationale Ausrichtung und Industriekooperationen ein. univie.ac.at GUTER START IN DEN BILDUNGSWEG Für Kindergarten & Schule anmelden Rucksack schnappen und los geht’s: Kinder, die nächsten Herbst mit Kindergarten oder Schule starten, werden jetzt angemeldet. D ieser Tage bekom­ men viele Eltern Post von der Wiener Bildungsdirektion. Alle Kinder, die zwischen 2. September 2019 und ­ 1. September 2020 geboren wurden, sind im Schuljahr 2026/27 schulpflichtig und müssen von ihren Erziehungsberechtigten zum Schulbe­ such angemeldet werden. Die Anmeldewoche findet von 10. bis 21. November statt. Bitte Termin vereinbaren! Bis Anfang Februar erfahren Eltern, ob ihrem Kind der Platz an der Wunschschule sicher ist. Ausschlaggebend ist dabei neben einem Geschwisterkind an der Schule auch die Nähe zum Wohnort. Die Nachmittagsbetreuung erfolgt entweder direkt in der Schule oder in einem Hort, für den die Kinder extra angemeldet werden müssen. AB IN DEN KINDERGARTEN Auch die Hauptanmeldezeit für den Platz in einem städtischen Kindergarten ist im November und Dezember. Der Kindergartenbesuch ist in Wien beitragsfrei. Die Plätze werden nach festgelegten Kriterien wie beispielsweise der Berufstätigkeit der Eltern oder Geschwisterkindern vergeben. Infos Schulanmeldung: Telefon 01/525 25-0, bildung-wien.gv.at; Infos Kindergarten­­anmel­ dung: wien.gv.at/ kindergarten TERMINE WOHIN MIT 14? Infoveranstaltung für Eltern, deren Kinder die dritte oder vierte Klasse der Sekundarstufe besuchen. Vortrag in den Sprachen Deutsch, Ukrainisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Arabisch, Farsi/Dari und Türkisch. 23. 10., 18–20 Uhr, Neue Mittelschule, 18., Schopenhauerstraße 79 BERUFSINFOMESSE L14 Schule oder Lehre? Bei der Berufsinfomesse ­können sich Schulklassen, Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen informieren. Online gibt’s außerdem Vorbereitungsmaterialien. 12.–15. 11., AK Bildungsgebäude, 4., Theresianumgasse 16–18, l14.at ENERGIE- UND UMWELTWOCHE 2025 Unter dem Motto„voneinander lernen“ halten im November Studierende, Unternehmer*innen und Umweltaktivist*innen für Schulklassen Vorträge zu Nachhaltigkeit. 25. und 26. 11., Wifi, 18., Währinger Gürtel 97, wien.gv.at/umwelt/ umweltwoche, kinderenergiewoche.at MÜLLKASPERL IM KINDERGARTEN Mit dem mobilen Kasperlzelt kommen die Abfallberater*innen direkt in den Kindergarten. Im Theaterstück wird gemeinsam mit Kasperl und Pezi der Mülltrennung auf den Grund gegangen. Die Teilnahme ist ab mindestens 30 Kindern möglich. Anmelden unter Telefon 01/4000-48048, wien.gv.at/umwelt/ muellkasperl 12 Thema K inder und J ugendliche 16  |  2025 MEIN WIEN IM GESPRÄCH „Zuhören, nachfragen und in Kontakt bleiben“ Wien will kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt werden. Wie das gelingen soll, welche Angebote es gibt und wie sich Junge beteiligen können, wissen Schulpsychologin Clara Steinkogler-Kieslich und Kinder- und Jugendanwalt Sebastian Öhner. Wie hat sich die Welt für die Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren verändert? Clara Steinkogler-Kieslich: Die sozialen Medien haben unser aller Leben verändert, nicht nur das der jungen Menschen. Der große Unterschied ist: Wenn wir einst Unsinn gemacht haben, wurde das nur weitererzählt, aber nicht auf Snapchat veröffentlicht. Und alles ging etwas langsamer: Bis eine Sache herauskam, konnte man sich gut eine Ausrede überlegen. In Wien leben 400.000 Kinder und Jugendliche: Von eins bis fünf – wie geht’s ihnen? Clara Steinkogler-Kieslich: Mein Ziel als Schulpsychologin wäre, dass alle zwischen „sehr gut“ und„gut“ liegen. Wo das nicht so ist, soll so schnell wie möglich etwas dagegen getan werden. Sebastian Öhner: Wien ist eine sehr lebenswerte Stadt, das gilt auch für Kinder und Jugendliche. Freizeit und Kultur, Grünraum, Bildungs­ angebote – in vielen Punkten bietet Wien ein sehr gutes Umfeld zum Aufwachsen. Als Kinder- und Jugendanwaltschaft ist es aber auch unsere Aufgabe, dorthin zu schauen, wo es weniger gut läuft. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind mir das größte Anliegen. Ich sehe zum Beispiel bei der psychosozialen Unterstützung Luft nach oben. Und bei den digitalen Rechten, also einerseits zum Beispiel dem Schutz der Privatsphäre, andererseits der Zugänglichkeit, Bildung und Beteiligung in dem Bereich. Wir denken die Dinge aus der Perspektive der jungen Leute und wollen sie in die Planung noch stärker miteinbeziehen. Mit welchen psychischen Themen kommen Mädchen und Buben zu Ihnen? Clara Steinkogler-Kieslich: Viele haben sich selbst schon eine Diagnose gestellt, wenn sie zu mir kommen: ADHS, Panikattacken, Depressionen. Manchmal haben sie recht, oft aber auch nicht. Ein massives Thema ist Liebeskummer – der häufigste Grund für Suizid in diesem Alter. Sebastian Öhner: Ich erlebe auch Zukunftsängste als großes Thema. Kinder ­bekommen sehr früh sehr viel vom Weltgeschehen mit. Waldbrände, Bilder von Kriegsschauplätzen, das kommt direkt aufs Handy. Clara Steinkogler-Kieslich: Die Nachwirkungen der Corona-Krise sind auch nach wie vor spürbar. Viele Kinder haben nicht gelernt, sich im sozialen Gefüge wie einer Schulklasse zurechtzufinden. Sebastian Öhner: Dazu kommt, dass die Wahlmöglich„Die Stadt für Kinder und Jugendliche so lebenswert wie möglich machen: Das ist unser Anliegen.“ SEBASTIAN ÖHNER WIENER KINDER- UND JUGENDANWALT „Schneller, höher, weiter, besser – dieser Leistungsdruck ist ganz furchtbar für ­Kinder.“ CLARA STEINKOGLERKIESLICH SCHULPSYCHOLOGIN Fotos: Stadt Wien/Bubu Dujmic MEIN WIEN 16  |  2025 Thema K inder und J ugendliche 13 Clara Steinkogler-Kieslich und Sebastian Öhner zu Gast im Podcast-Studio QR-Code scannen und Podcast zum Interview anhören: keiten unendlich sind. Das ist natürlich gut, erfordert aber schon sehr früh Entscheid­ un­ gen, die dann mutmaßlich das ganze Leben beeinflussen. Gleichzeitig sehen sie vielleicht bei den Eltern, dass es sich finanziell gerade so ausgeht. Eine berufliche Entscheidung, Lehre, Studium, das hat aktuell und in der Zukunft massive Folgen. Ich gehe arbeiten, damit meine kleine Schwester dann studieren kann – solche Themen haben die Jugendlichen zum Teil. Wie kann die Kinder- und Jugendanwaltschaft helfen? Sebastian Öhner: Neben unserer Beratungstätigkeit setzen wir uns für die Anliegen der jungen Wienerinnen und Wiener ein. Kinderarmut, Mobbing, Zwangs­heirat, Inklusion. Und es geht um Partizipation. Im Kinder- und Jugendparlament haben sie das Sagen und können über Projekte und die finanziellen Mittel entscheiden. Betei­li­ gung ist ein Kinderrecht. Was sind noch Kinderrechte? Sebastian Öhner: Artikel vier des Bundesverfassungsgesetzes über die Rechte von Kindern und Jugendlichen besagt etwa, dass sie bei allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend Entwicklung und Reife mitsprechen und mitentscheiden können müssen. Ein weiteres zentrales Thema ist das ­Gewaltverbot. Das ist in den Köpfen mancher Erwachsener noch immer nicht verankert. Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu unterstützen? Clara Steinkogler-Kieslich: Zuhören, nachfragen, in Kontakt bleiben. Erziehung funktioniert, bis die Kinder zehn oder zwölf Jahre alt sind. Dann ist es Beziehung. Sich Zeit nehmen, wertschätzen, das Gefühl geben, dass das Kind was Tolles ist, auch wenn es gerade einen Fetzen nach Hause gebracht hat. Schneller, höher, weiter, besser – dieser Leistungsdruck ist ganz furchtbar für Kinder. In unserer Gesellschaft werden meist die Fehler gezählt. Und selten Stärken gestärkt. Wien hat eine neue Kinderund Jugendstrategie. Was sind dabei die Kernpunkte? Sebastian Öhner: Bei der Strategie geht es darum, die Interessen der Kinder und Jugendlichen bei allen Themen mitzudenken, von der Stadtplanung über die Kultur bis zum Klima: Wie können wir das Beste für junge Menschen herausholen? Was heißt das zum Beispiel beim Thema Sicherheit? Grundsätzlich fühlen sich die meisten jungen Menschen in der Stadt sicher, ab 16, 17 Jahren sinkt das Sicherheitsgefühl aber. Clara Steinkogler-Kieslich: Das liegt daran, dass sie in diesem Alter allein unterwegs sind und in Situationen geraten, die sie nicht kontrollieren können. Da ist es die Aufgabe der Schulen, aufzuklären: Wo bekomme ich Hilfe? Wen rufe ich an, wenn es heikel wird? Sebastian Öhner: Es geht um konkrete Veränderungen: gute Beleucht­ ung bei Nacht, Burschenarbeit, Sicherheitskonzepte in Lokalen. Die Stadt für alle Mädchen und Burschen so lebenswert wie möglich machen: Das ist in allen Bereichen unser wichtigstes Anliegen. 14 S ervice 16  |  2025 MEIN WIEN FERNSEHTIPPS IM HERBST AUF W24 Das Programm bietet Musik, Fußball, starke Frauen und mehr. 48ER TANDLER LOUNGE Sängerin Niddl& Rockmusiker Dennis Jale sind immer up to date, was Wiens Musikszene betrifft. Während Altwaren beim 48er-Tandler eine zweite Chance bekommen, ­erhalten Wiener Musiker*innen und Bands die TV-Chance schlechthin. Fr, 21 Uhr RAPID VIERTELSTUNDE Für Peter Stögers Truppe aus Hütteldorf geht es im Herbst sportlich gesehen auf und ab. Wer die Nerven behält, wer für den Klub auch außerhalb des Rasens eine gewichtige Rolle spielt und wer die Fanherzen höherschlagen lässt, das zeigt im Zweiwochen­ rhythmus die W24 Rapid Viertelstunde. Fr, 19.15 Uhr WIENER HELDINNEN Sie ist DJane, Moderatorin, Aktivistin, künstlerische Leiterin des Diversity Ball und Initiatorin der Lovemore Awards Diversity Honours. Mel Merio macht sich in ihrer W24-Sendung für engagierte Frauen in Wien stark. So, 19 Uhr W24 ist im Kabelnetz von Magenta, auf Kabelplus, SimpliTV, A1 TV, im mobilen Livestream via App und in der Online-Mediathek auf W24.at zu sehen. ACTION AM RATHAUSPLATZ Die Einsatzkräfte zeigen ihr Können Die Helfer Wiens laden am 25. und 26. Oktober zur Sicherheitsleistungsschau. TIERQUARTIER.AT Flauschige Bewohner des Tierquartiers Wien suchen ein Zuhause. W enn die Polizeidiensthunde und Rettungshunde zeigen, für welche Einsätze sie ausgebildet sind, leuchten am Rathausplatz die Augen von Jung und Alt. Doch die vierbeinigen Helfer sind nur ein Höhepunkt des Sicherheitsfests. Beliebt sind auch die topmodernen Einsatzfahrzeuge, darunter der Notarzthubschrauber C9 oder der Polizeihubschrauber Libelle. Die Leistungsschau der Wiener Rettungsorgani­sa­tio­nen, von Wiener Berufsrettung über Wasserrettung und Rotes Kreuz bis hin zur Magistratsdirektion – Krisenanagement und Sicherheit, wird von den ­Helfern Wiens organisiert.„Ich freue mich sehr, dass die rund 600 Mitarbeitenden dieses Fest auf die Beine stellen. Die Helfer Wiens begeistern Jung und Alt mit ihrer großartigen Leistungsschau, klären über Sicherheit im Alltag auf und zeigen, wie wir alle mehr aufeinander achten können“, so Feuerwehr-Stadträtin Barbara Novak. FÜR DIE GANZE FAMILIE Vor Ort gibt es auch Tipps der Helfer Wiens, wie sich Betrof­ fene in Krisensituationen verhalten sollen. Für Unterhal­ tung sorgen die Polizeimusik Wien, die Musicalstars der Vereinigten Bühnen Wien mit Ausschnitten aus„Das Phantom der Oper“ und„Maria Theresia“ sowie das Duo Gary Lux& Ulli Bäer. Für Kinder gibt es Spielstationen, Hüpfburgen, Bewegungsparc­ ours und eine Show mit Robert Steiner und Rolf Rüdiger. 25. u. 26. 10., 1., Rathausplatz, wien.gv.at/sicherheitsfest SCHEUER COSMO Der achtjährige Cosmo kam als Fundkater ins Tierquar­ tier. Er scheint ein enges Zusammenleben mit Menschen nicht kennengelernt zu haben, weshalb er sich die meiste Zeit versteckt und Ruhe haben möchte. Cosmo wünscht sich ein besonders verständnisvolles neues Zuhause bei Menschen, die Geduld und Respekt für seine Grenzen aufbringen. So kann er langsam Vertrauen zu seiner neuen zweibeinigen Familie ­aufbauen. Telefon 01/734 11 02-0, katzenvergabe@­ tierquartier.at PFLEGEELTERN-INFOABEND KINDERN HALT GEBEN Pflegeeltern geben Kindern Zuwendung und Geborgenheit. Die Kinder k­ ommen aus schwierigen familiären Situationen und haben oft Vernachlässigung und Gewalt erlebt. Sie brauchen eine Ersatzfamilie, die sie stützt, und Menschen, die für unbestimmte Zeit die Aufgaben der leiblichen Eltern übernehmen. Wie das abläuft und welche Unterstützungen es gibt, erzählen Expert*innen der Kinderund Jugendhilfe online beim Pflegeeltern-Infoabend. 13. 11., 17 Uhr, Anmeldung: kanzlei-rap@ ma11.wien.gv.at Fotos: Marlena König, Tierquartier, Lisi Niesner/Reuters/picturedesk.com, kollektiv fischka, Johannes Zinner MEIN WIEN 16  |  2025 S ervice 15 Friedhöfe laden zu einem Wochenende des Erinnerns Zu Allerheiligen und Allerseelen sind beim Friedhofsbesuch ein paar Dinge zu beachten. Der Fonds Soziales Wien hilft Trauernden. D ie 46 Wiener Friedhöfe haben von 7 bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund des erhöhten Besucher*innenaufkommens ist es am 1. November nicht möglich, mit dem Auto in die Friedhöfe einzufahren. Die Öffis sind ein guter Ersatz. Zum Zentralfriedhof fahren die Straßenbahnlinien 71 und 11, die richtige Haltestelle heißt„Zentralfriedhof 2. Tor“. Andenken gibt es im Souvenirshop bei Tor 2. Tipp: Am 31. Oktober gibt es die Möglichkeit, mit dem Bummelzug über den Wiener Zentralfriedhof zu fahren. ­Tickets gibt es im Onlineshop der Friedhöfe Wien zu kaufen. HILFE FÜR TRAUERNDE Menschen, die trauern, werden in Wien nicht alleine gelassen: Das Trauercafé des Fonds Soziales Wien im Mariahilfer Café Ephata lädt dazu ein, die Last zu teilen. Bei Kaffee und Kuchen bietet das Team eine offene, warme und wertschätzende Atmosphäre sowie die Gelegenheit, sich mit Personen auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben. Um Anmeldung wird gebeten. 18. 11. und 9. 12., 16–18 Uhr, 6., Garbergasse 4, mobile-hauskrankenpflege. at/palliativteam, friedhoefewien.at VHS: SCIENCE LECTURES HORIZONT ERWEITERN Keine Lust auf die Spuren des Alters? Da hilft vielleicht der Vortrag„Anti-AgingStrategien im Wissenschaftscheck“, einer von mehr als 300 Vorträgen aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften im VHS-Science-Programm. „10 große Fragen zur Polyamorie“,„Naturwissenschaften aktuell“ oder„Das Comeback der Kamele in Europa“ sind weitere Beispiele. Mit der VHS Science Card um 35 Euro ist die Teilnahme an allen ScienceVorträgen in einem Semester kostenlos. Sonderformate wie Workshops oder Kurse können ermä­ ßigt besucht werden. vhs.at/science Tipps für alle, die gerne selbst Hand anlegen Das Repair-Festival zeigt mit Ausstellungen, Workshops und Vorführungen, dass sich Reparieren lohnt. B eim Repair-Festival zeigen Workshops, wie Socken gestopft oder Holzspielzeug repariert wird. Im Programm finden sich auch Live-Reparaturen, etwa von Gitarrenbauer Adam WehselySwiczinsky. Weitere Höhepunkte sind Workshops für Schulen, Biodiversitätswalks, Fahrradambulanzen, Seminare rund ums Einkochen sowie Lesungen und Ausstellungen. Am 23. Oktober ist Kleidertauschparty. Bis 31. 10., Zentrale im Atelier Augarten, 2., Scherzergasse 1A, repair-festival.wien 16 M edien 16  |  2025 MEIN WIEN BÜRGERMEISTER-BUCHTIPP RATGEBER: ERFOLGREICH DURCH DIE SCHULE Andreas Salcher machte sich zunächst als Politiker einen Namen. Auf Wunsch von Kulturstadtrat Peter Marboe leitete er den Kulturausschuss im Wiener Gemeinderat. Nach seiner politischen Karriere startete er als Sachbuchautor durch – und liefert bis heute alljährlich einen Bestseller ab. Berühmt wurde Salcher mit seinen Würfen„Der talentierte Schüler und seine Feinde“ und„Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“, die ihm schon bald den Titel „Österreichs Schulpapst“ eintrugen. Später wandte er sich auch anderen, philosophischeren Themen wie Selbsterkenntnis, Freundschaft und Zukunft zu. ­In seiner aktuellen Neuerscheinung kehrt Salcher zurück zu seinen Wurzeln.„Das Beste für mein Kind – Schule erfolgreich meistern“ ist ein Schulratgeber, der ganz praktische Tipps gibt: zum Verhältnis Eltern – Lehrer*innen bzw. Direktor*innen, zu Nachhilfe, Mobbing oder Schulwahl. ­Kompetent, mutig, ­anregend – ein typischer Salcher eben. Andreas Salcher: „Das Beste für mein Kind – Schule erfolgreich ­meistern“, 24 €, ISBN 978-3-99001-872-9, edition-a.at Unsere Stadt zum Erlesen Architekturgeschichte, fesselnde Krimis und Tipps für entspanntes Sightseeing – gewinnen Sie ­seitenweise Spannung mit dem V ­ orteilsclub der Stadt Wien . Mitmachen bis 31. Oktober : ­ vorteilsclub.wien.at , Telefon 01/343 46 00 DER DOKTOR UND DER LIEBE MORD Der schüchterne Tierarzt Severin wird aus ­Versehen zum Mörder. René Anour hat einen unterhaltsamen Roman rund um Veruntreuung, Erpressung und viel Tierliebe verfasst. 14 €, ISBN 978-3-499-01378-2, rowohlt.de RATHAUS WIEN – DAS MONUMENT DER STADT Das Wiener Rathaus entstand nach Entwürfen von Friedrich Schmidt, dessen Geburtstag sich 2025 zum 200. Mal jährt. Der reich ­illustrierte Band blickt hinter die Kulissen der Fassade, erzählt die wechselvolle Geschichte und lädt zu Streifzügen. 30 €, ISBN 978-3-7017-3652-2, residenzverlag.com IN DER SACHE APFELBAUM Kurz vor seiner Pensionierung muss Ermittler David Bronstein das Verschwinden eines Amerikaners aufklären und deckt Machenschaften von Alt-Nazis auf. Andreas Pittler taucht in Bronsteins letztem Fall tief in das Wien der Nachkriegszeit ein. 17 €, ISBN 978-3-218-014755, kremayr-scheriau.at WIENTOUR MIT DER BIM Einsteigen, losfahren und aus dem Fenster schauen: Mit dem Straßenbahn-Reiseführer laden Beppo Beyerl und Thomas Hofmann zur entspannten Stadttour; von bekannten und unbekannten Orten im Zentrum bis zur Naherholung im Grünen. 25 €, ISBN 978-3-222-137242, styriabooks.at VIDEOTIPP BÜCHEREI DER DINGE Von Trommeln über Skateboards und Bohrmaschinen bis zu Seifenblasenmaschinen: In den Büchereien Neues Landgut, Schwendermarkt und Seestadt gibt es neben Büchern auch Alltagsgegenstände zum Ausborgen. Dafür ist eine Büchereikarte notwendig. QR-Code scannen und Video anschauen: VIDEOTIPP ZUHAUSE GESUCHT Das Tierquartier Wien füttert, betreut und versorgt obdachlose Hunde, Katzen und Kleintiere. Ein kurzes Video gibt Einblicke hinter die Kulissen der Einrichtung und erklärt, wie Tierfans die Schützlinge adoptieren können. QR-Code scannen und Video anschauen: PODCASTTIPP WOHNEN IM ALTER Warum nimmt die Altersarmut zu? Wie unterstützt Wien Senior*innen? Diese Fragen stehen im Fokus der neuesten Podcastfolge der Wohnberatung Wien. Dazu klären die Expertinnen Renate Skramlik von der Wohnberatung Wien und Anna Dorakowska von Wohn­partner Wien auf, was es braucht, um älteren Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. QR-Code scannen und Podcast anhören: Fotos: edition a, Stadt Wien/Bubu Dujmic (2), Kremayr & Scheriau, Styria Verlag, Stadt Wien/David Bohmann, Residenz Verlag, Rowohlt MEIN WIEN 16  |  2025 A rbei t en an W ien 17 N L Gesucht: Umweltprofis Mit Abfalltonne und Besen reinigen Mitarbeiter*innen der Stadt die Straßen. Die Abteilung sucht aktuell Verstärkung. W iens Straßen und Plätze sind sauber – selbst nach größeren Veranstaltungen. Das ist der Verdienst von Umweltarbei­ ter*innen wie Christina W., die bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit ab den frühen Morgenstunden pflichtbewusst ihre Runden drehen – als Straßenreiniger*innen, Müllaufleger*innen oder Fahrer*innen bei den 48ern. VIELE AUFGABEN Christina W.s Arbeitstag am Floridsdorfer Stützpunkt beginnt bereits um sechs Uhr früh. Ausgestattet mit einer mobilen Mülltonne, Besen, Greifzange und anderen Utensilien zur Müllbeseitig­ ung, macht sich die 43-Jährige täglich auf ihren rund 16 Kilometer langen Weg. Dabei hält sie Straßen und Bushaltestellen sauber, entfernt Abfälle und Laub von der Straße, entleert Mistkübel, füllt die Hundesackerlspender auf und pickt Unkraut von den Randsteinen. Im Winter kommen noch Aufgaben wie Schneeschau­ feln und Enteisen dazu. Bei Bedarf hilft Christina W. zusätzlich zur Straßenreini­gung am Mistplatz Stammersdorf aus. BEWERBEN SIE SICH! Für ihren Job sei körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung, erzählt Christina W. Darüber hinaus sollten Bewerber*innen ein Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit mitbringen.„Das ist mir eigentlich am wichtigsten, dass ich etwas Gutes für die Umwelt und auch für die Gesellschaft mache“, sagt Frau W.,„weil ohne uns wäre es in Wien nicht so sauber.“ Der Job habe sogar ihre persönliche Wahrnehmung im Alltag positiv beeinflusst.„Beim Mülltrennen bin ich mittlerweile besonders streng und Zigarettenstummeln würde ich nie auf die Straße werfen.“ Wer sich für den Job bei der Stadt Wien – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark(MA 48) interessiert, braucht auf jeden Fall einen B-Führerschein, C und E sind von Vorteil. abfall.wien.gv.at, jobs.wien.gv.at PODCAST Was Wien für Lehrlinge leistet D er Fachkräftemangel trifft Österreich im Bereich der Lehrausbildung besonders hart. Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Lehre und damit wächst die Konkurrenz der Unternehmen um die künftigen Fachkräfte. Die Stadt Wien steuert dieser Entwicklung als eine der größten Lehrlingsausbildner*innen und Arbeitgeber*innen des Landes gegen. Von Kronen Zeitung und IMWF, dem Institut für Management und Wirtschaftsforschung, wurde die Stadt erst vor Kurzem als Top-Lehrbetrieb ausgezeichnet. In Lehrlingsmanager Marcus Holzbauer im Interview welchen Berufen Magistrat und städtische Unternehmen bis Ende Dezember Lehrstellen anbieten, was Lehrlinge erwartet und wie die Stadt sowohl Auszubildende als auch Ausbildende unterstützt, erfahren Interessierte im Podcast mit dem Leiter des Lehrlingsmanagement der Stadt, Marcus Holzbauer. wien.gv.at/lehrlinge QR-Code scannen und Podcast zur Lehre anhören: 18 K ul t ur 16  |  2025 MEIN WIEN KULTUR MODERNES THEATER Wie Entscheidungen das Leben beeinflussen, zeigt das Stück„Constellations“. 16.–28. 10., 19.30 Uhr, 7., Burggasse 71, ab 20 €, openhousetheatre.at EINZELAUSSTELLUNG Die Schau des Künstlers Ibrahim Mahama thematisiert die koloniale, kapitalis­ tische Ausbeutung in Ghana. Bis 2. 11., Di–So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, MQ, 7., Museumsplatz 1, ab 9 €, kunsthallewien.at QUANTEN IM FOKUS Vor 100 Jahren veränderte die Quantenphysik unser Weltbild. Welche Rolle sie heute spielt, zeigt das Event „Willkommen Quantenwelt“. 6. 11., 17.30 Uhr, 1., Wiener Rathaus, Eintritt frei, ticket. wien.gv.at/MDS/quanten KINDER MITMACHEN IM ZOOM Bei einer Mitmachausstellung können Kinder eigene Kunst realisieren und kreative Spiele testen. Bis 8. 2. 2026, Di–Fr 13.30 und 15.30 Uhr, Sa/So 12 und 14.30 Uhr, 7., Museumsplatz 1, 6–12 J., kindermuseum.at GRUSELN IM KINO Zu Halloween lädt das Wienxtra-Cinemagic zum Horrorfilm-Schauen und zu Tarotkarten-Lesungen. 31. 10., 18.45 und 21.15 Uhr, 1., Uraniastraße 1, ab 5 €, ab 16 J., cinemagic.at 125 JAHRE WIENER SYMPHONIKER Ständchen zum Geburtstag Am 29. und 30. Oktober spielt das Orchester im Großen Saal des Musikvereins. Von Richard Wagners Faust-Ouvertüre über Maurice Ravels Klavierkonzert für die linke Hand bis zu Alban Bergs Sieben frühe Lieder: Spannende Einblicke in das musikalische Repertoire der Wiener Symphoniker gibt es beim Geburtstagskonzert. 125 Jahre nach der Gründung spielt das Orchester an jenem Ort, an dem es seinerzeit erstmals aufgetreten ist. 29. u. 30. 10., 19.30 Uhr, Großer Saal, 1., Musikverein, ab 12 €, wienersymphoniker.at/125-jahre-wiener-symphoniker JOHANN STRAUSS 2025 WIEN WIENER RATHAUS LÄSST STRAUSS HOCHLEBEN Am 25. Oktober 1825 wurde der Walzerkönig in der Lerchenfelder Straße 15 geboren. Zum 200. Geburtstag wird er bei einer Feststunde im Wiener Rathaus groß gefeiert. 25. 10., 11 Uhr, Festsaal, 1., Rathaus, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich HOMMAGE AN DEN WALZERKÖNIG Das Herzensinstrument von Strauss war die Geige. Mit ihr leitete er sein Orchester und motivierte die Welt zum Tanzen. Zu seinem Geburtstag spielt die Virtuosin AnneSophie Mutter unter Leitung des Dirigenten Manfred Honeck eine Hommage an Johann Strauss. 25. 10., 19.30 Uhr, 1., Musikvereinsplatz 1, ab 10 € Lass uns einen Wald setzen Wurzelstöcke lockern, Löcher buddeln und Bäumchen pflanzen: Seit 40 Jahren sind Kinder und deren Familien eingeladen, bei der jährlichen Aufforstungsaktion mehr über Wälder zu lernen. 8. 11., 10–15 Uhr, 21., Josef-Flandorfer-Straße 90–96/Orasteig (Ackerfläche gegenüber), Eintritt frei, wienxtra.at KI-FORSCHUNG TRIFFT AUF WALZERMUSIK Keine einzige„Walzer­ symphonie“ komponierte Strauss zu Lebzeiten. Wie eine solche klingen könnte, lotsen nun vier Studierende mithilfe eines KI-basierten Kompositionssystems aus. Dem Ergebnis steht eine Uraufführung des Wiener Komponisten Roland Neuwirth gegenüber(Foto). 27. 11., 19 Uhr, Halle E, 7., MQ, ab 22 € Informationen zu allen aktuellen Veranstaltungen unter der Telefonnummer 01/346 03 22, johannstrauss2025.at Fotos: Peter Rigaud, Barbara Mair (2), Adobe Stock, Paul Pibernig, Klaus Pichler/Wien Museum, Michael Mazohl MEIN WIEN 16  |  2025 F reizei t 19 NEUE AUSSTELLUNG ­Vom Stall auf den Teller Fleisch spaltet die Gesellschaft. Das Wien Museum widmet sich in der gleichnamigen Sonderausstellung der Geschichte. D ie Schau„Fleisch“ zeigt unter anderem historische Zeichnungen, Illustrationen und Fotografien. Ein Höhepunkt sind die Werbeplakate, die illustrieren, wie sich die Haltung zum Fleisch ändert, vom deftigen Borstenviehschlächter und Slogans wie „Rindfleisch gibt Kraft“ bis zu modernen Plakaten, bei denen tiergerechte Haltung im Fokus steht. Ebenfalls zu sehen sind geschichtsträchtige Werkzeuge, etwa ein Wurstmischer oder ein riesiger Bratenwender, aber auch vegane Alternativen, von der Sojabohne bis zum laborgezüchteten Fleisch. BEWEGTE GESCHICHTE Dass Fleisch die Gesellschaft spaltet, zieht sich durch die Schau. Für die einen ist es auf dem Teller unverzichtbar, für die anderen machen Haltungsund Schlachtbedingungen, Tiertransporte und Klimawandel das Essen von Tieren zum Tabu.„Zum Thema Fleisch haben fast alle eine Meinung. Doch wahrscheinlich ist vielen nicht bewusst, wie sehr die Entwicklungen der Vergangenheit heutige Diskussionen prägen. Diese Geschichte wollen wir bewusst machen“, so Kuratorin Sarah Pichlkastner. Schon im Mittelalter war Wien ein Umschlagplatz der Rinderhandelsrouten, später versorgten die Schlachthallen in St. Marx die Bevölkerung. Gleichzeitig ist die Stadt traditionell eine Hochburg des Tierschutzes und vegetarischer Bewegungen. Bis 22. 2. 2026, 4., Karlsplatz 8, wienmuseum.at Der Herbst wird zum bunten Spaß Das Wienxtra-Ferienspiel bringt Abwechslung in die Herbstferien. O b gruselige SpieleErfinde-Werkstatt an Halloween, Natur erforschen mit dem Umweltspürnasen-Club oder pinseln und malen im Künstlerhaus Wien: In den Herbstferien wird Kindern in Wien garantiert nicht fad. Alle Angebote sind entweder gratis oder sehr günstig. 27. 10. bis 2. 11., diverse Orte, ferienspiel.at WIENER MINIATUR JULYA RABINOWICH SCHRIFTSTELLERIN Von klein auf die Stimme erheben D as, was man mitbestimmen kann, fühlt sich anders an als etwas, das über einen hinweg entschieden wird. Selbstbestimmung ist ein wesentlicher Teil jeder demokratischen Entwicklung, denn wer sich und seine Stimme als wesentlich wahrnimmt, wird sich in diverse Projekte und politische Entscheidungen leichter einbringen. Das gilt für Erwachsene. Aber noch mehr gilt das für Jugendliche und Kinder, die oft die Erfahrung machen müssen, dass man zwar über sie und ihre Wünsche und Sorgen, aber nicht mit ihnen spricht. Genau darum ist eine aktive Beteiligung hier besonders wichtig, und es ist ebenso wichtig, auf die Wünsche und auch Sorgen der jungen Wienerinnen und Wiener zu hören. Und ihnen ihre Rechte zu vermitteln. Die Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2025 bis 2030 basiert auf den Menschenrechten. Die Kinder und Jugendlichen sollten sich mit nichts weniger als aktiver Beteiligung zufriedengeben. 20 V or t eilsclub. wien. a t 16  |  2025 MEIN WIEN Meine Stadt, m­ eine Vorteile! Mit dem Vorteilsclub der Stadt Wien erlebst du Wien zum Vorteilspreis . Werde jetzt kostenlos Mitglied unter vorteilsclub.wien.at Chaos beim C­ hristbaum Weihnachten, Wahnsinn, Wiener Schmäh: Aufputzt is’ kommt ins Kino. Gewinne Tickets Gewinne Wochenendpässe Fotos: Gebhardt Productions/Petro Domenigg, FRB Media-Daniel Fabbro, Maria März, Dita Vollmond M it dem Film Aufputzt is’ wird die Vorweihnachtszeit chaotisch, herzerwärmend und lustig. Bauleiter Andi, gespielt von Publikumsliebling Gery Seidl in seiner ersten Kinohauptrolle, versucht alles, um Frau Steffi (Marlene Morreis) und Tochter Alma(Mia Plamberger) ein perfektes Weihnachtsfest zu bescheren. WEIHNACHTEN RETTEN? Doch zwischen ungeduldigem Chef, gespielt von Roland Düringer, internationalen Auftraggeber*innen und 280 Klotüren, die am Zoll feststecken, bleibt kaum Zeit für Besinnlichkeit. Als die Schwiegermutter(Maria Hofstätter) Struktur einfordert, droht Andis Weihnachtsidylle endgültig zu kippen. Mit seinem Kumpel Bertl(Thomas Mraz) versucht er, Baum, ­Geschenke, Dekoration und sogar den Schnee zu retten. Ob es ihnen gelingen wird? ­Inszeniert hat Claudia ­Jüptner-Jonstorff. Gewinnspiel: Gewinne zwei VIP-Gala-Tickets für die Filmpremiere von Aufputzt is’ am 17. November im Gartenbaukino, inklusive Meet& Greet mit Gery Seidl, Thomas Mraz und vielen Darsteller*in­nen aus dem Film sowie Zugang zur Aftershow-Party Rollenspiele mit Cape und Lichtschwert Auf den 42.000 Quadratmetern der VIECC Vienna Comic Con wird Wien zur Metropole der Popkultur. A m 22. und 23. November erwarten dich in der Messe Wien die neuesten Trends aus Anime, Manga, Comics, Graphic Novels, Cosplay, Fantasy und Science-Fiction. Freu dich auf abwechslungsreiche Panels, Workshops und Shows und triff internationale Stars wie Clive Standen, Elijah Wood, Ian Beattie oder Jessica Szohr hautnah bei Fotound Autogramm-Terminen. Erkunde die riesige Artist Alley mit kreativen Köpfen aus aller Welt, schlendere durch den interaktiven Showfloor mit rund 500 Ausstellenden, tausche dich mit Schreiber*innen und Content Creator*innen aus oder genieße ProgrammHighlights für die ganze Familie. In der Game Zone tauchst du ein in ein Universum aus Rollenspielen, Kartenspielen, Pen& Paper, LARP, packenden E-SportTurnieren und vielem mehr. Gewinnspiel: Gewinne zwei Wochenendpässe für die VIECC Vienna Comic Con am 22. und 23. November in der Messe Wien, inklusive Foto mit Elijah Wood plus Autogrammkarte MEIN WIEN 16  |  2025 V or t eilsclub. wien. a t 21 Schlagerschnäppchen Unter vorteilsclub.wien.at erwarten dich Rabatte für zahlreiche Konzerte, sogar bis zu – 50 %. Einige sind limitiert, also schnell sein lohnt sich! Partykracher und Balladen Am 1. November wird die Wiener S­ tadthalle zum Treffpunkt für alle Schlagerfans. D ie Schlagernacht des Jahres vereint das Who’s who der deutschsprachigen Schlagerszene auf einer Bühne. DJ Ötzi, Matthias Reim, Michelle & Eric Philippi, Ross Antony, Johnny Logan, Voxxclub, Anna-Maria Zimmermann und Michael Holm sorgen für ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Freu dich auf schwungvolle Partykracher ebenso wie auf gefühlvolle Balladen. Das Programm reicht von aktuellen ChartHits bis hin zu zeitlosen Klassikern. Neben der Musik sorgt die besondere Atmosphäre für Gänsehautmomente: Tausende Fans feiern, tanzen und singen gemeinsam ihre Lieblingslieder, während die Stadthalle in Licht und einer lebendigen Bühnenshow erstrahlt. Vorteil: Bis zu – 38 % auf Stehplatz-Tickets für die Schlagernacht des Jahres 2025 am 1. November Volks-Rock ’n’ Roll vom Feinsten Mit seiner„Ein Hulapalu auf uns – Tour 2025“ lässt Andreas Gabalier die Wiener ­Stadthalle erbeben. D er Steirer zählt zu den erfolgreichsten Musikern und Entertainern im deutschsprachigen Raum. Millionen Streams, zahlreiche Gold- und Platinauszeich­ nungen sowie ausverkaufte Hallen- und Stadiontourneen sprechen für sich. KRAFTVOLLER CHARME Mit einer Mischung aus ShowElementen, Bühnenpräsenz und seinem charakteristischen Stil steht der selbst ernannte Volks-Rock ’n’ Roller Andreas Gabalier seit Jahren auf der Bühne. Sein Programm umfasst bekannte Titel wie„Hulapalu“ und„I sing a Liad für di“ ebenso wie Balladen wie„Amoi seg’ ma uns wieder“, wobei er rockige Klänge mit volkstümlichen Einflüssen verbindet. GEMEINSCHAFTSERLEBNIS Dirndl und Lederhosen ­gehören dabei längst zum festen Bestandteil seiner Konzerte und machen den Abend zu einem echten ­Gemeinschaftserlebnis. Vorteil: Bis zu – 38 % auf Tickets für Andreas Gabaliers„Ein Hulapalu auf uns – Tour 2025“ am 31. Oktober vorteilsclub.wien.at Club-Telefon 01/343 46 00 Vorteilsclub der Stadt Wien vorteilsclub.wien 22 V or t eilsclub. W ien. A T 16  |  2025 MEIN WIEN Gospel in der Votivkirche A n vier Abenden zwischen 6. und 23. Dezember verwandelt sich die Votivkirche in einen festlichen Konzertsaal. In den gotischen Gewölben entfaltet das Ensemble Ame­ rican Christmas Gospel – geleitet von Komponistin, Soulund Jazzsängerin Stella Jones – ein einzigartiges Klangspektrum. Das Publikum erwartet ein Mix aus klassischen und modernen Gospelsongs mit stilistischen Einflüssen aus Jazz, Soul und Blues. Die Akustik des Kirchenschiffs verleiht dem Konzert eine besondere Klangtiefe und prägt das rund zweistündige Musikerlebnis auf eindrucksvolle Weise. Vorteil: – 20 % auf reguläre Tickets für American Christmas Gospel mit Stella Jones von 6. bis 23. Dezember Fotos: Rubén Vaca Díez, CHALUK Timeline GmbH, Jens Ochmann, Imperial Lights, Mirage Vorteil: – 20 % auf reguläre Tickets für Southern Gospel Christmas am 8. Dezember Weihnachtliche Südstaaten-Klänge A m 8. Dezember lädt Andy Lee Lang zu einem besonderen musikalischen Abend in die Al Green sang, Craig aus Nashville, Komponist für Legenden wie Ray Charles und Andy Williams und einst Votivkirche ein. Der Enter- Pianist von Loretta Lynn, tainer spielt gemeinsam sowie die Zwillinge Sam und mit der Morris Family aus Savannah, die das FamilienTennessee. Im Sakralbau ensemble komplettieren. verschmelzen an diesem Gemeinsam mit Andy Lee Abend vier außergewöhnLang präsentieren sie ein liche Stimmen: Donna aus festliches Programm aus Memphis, die bereits für Elvis Weihnachtsklassikern und Presley, Neil Diamond und Gospelhits. Vorteil: – 20 % auf Tickets für EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE von 12. bis 21. Dezember Dickens’ Klassiker als Musical W ohl kein anderes Weihnachtsmärchen ist so zeitlos wie EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE von Charles Dickens. Die bewegende Reise des Geizhalses Scrooge, gespielt von Uwe Kröger, der durch die Begegnung mit drei Geistern den wahren Sinn von Weihnachten entdeckt, berührt seit fast zwei Jahrhunderten Menschen auf der ganzen Welt mit der univer­ sellen Botschaft von Hoffnung, Nächstenliebe und Menschlichkeit. In diesem Jahr erwacht die Geschichte als Musical für die ganze Familie zu neuem Leben: mit Musicalstar Uwe Kröger in der Rolle des Scrooge, Musik von TV-Legende Michael Schanze und einem Libretto von Autor Christian Berg. Der Vorteilsclub der Stadt Wien Der Vorteilsclub der Stadt Wien bietet Vorteile von minus 20 % bis minus 50 % für alle Wiener*innen und Wien-Fans. Ob im Alltag, bei Events, mit der Familie, beim Sport, fürs Wohlbefinden oder in mehr als 100 Restaurants – als Vorteilsclub-Mitglied erlebst du die Stadt mit tollen Gewinnspielen, spannenden Events und vielen Vorteilen . Alle Infos findest du hier: vorteilsclub.wien.at instagram.com/vorteilsclub.wien facebook.com/vorteilsclub.wien.at Scannen, registrieren, profitieren! Clubtelefon  01/343  46  00 MEIN WIEN 16  |  2025 V or t eilsclub. W ien. A T 23 M ­ ehr erleben, weniger zahlen Von Liveshows über Konzerte bis hin zu Ausstellungen: Entdecke spannende Events und sichere dir mit dem Vorteilsclub der Stadt Wien vergünstigte Tickets. Lichtergarten in Schönbrunn D er Lichtergarten Imperial Lights lässt den Schlosspark Schönbrunn in einem besonderen Licht erstrahlen. Bei Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich das historische Areal in eine stimmungsvolle Kulisse, in der barocke Architektur und moderne Lichtkunst aufeinandertreffen. Entlang eines 60 bis 90 Minuten dauernden Rundgangs führen kunstvoll gestaltete Installationen durch die Gärten und setzen bekannte Ansichten des UNESCO-Welterbes in Szene. Eine Sound-toLight-Show ergänzt die Lichtgestaltung. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, und zwar gibt es für Besucher*in­ nen Punsch, Glühwein, alkoholfreie Getränke und kleine Snacks. Vorteil: – 20 % auf TimeslotTickets für den Lichtergarten Imperial Lights , gültig Montag bis Freitag im November. Buchbar ab 7. Oktober Unterhaltsames Show-Dinner I m Spiegelzelt Mirage im Wiener Prater erwartet die Gäste eine besondere Verbindung aus Unterhaltung und kulinarischem Erlebnis. Christoph Kulmer und Ben Spade präsentieren bei der Magic Dinner Show eine Mischung aus Magie, Illusionen, Charme, Humor und raffinierten Zaubertricks. Ein etwas anderes, aber ebenso unterhaltsames Programm bietet die Burlesque Specta­ cular Dinner Show . Stilvolle Darbietungen von nationalen und internationalen Künstler*innen schaffen dort gemeinsam mit Livejazz, Swing und kunstvollen Kostümen eine elegante Atmosphäre. Beide Formate werden von einem sorgfältig abgestimmten Vier-Gänge-Menü begleitet, das das Showerlebnis kulinarisch ergänzt und den Abend zu einem genussvollen Gesamtprogramm macht. Vorteil: – 50 % auf reguläre Tickets bis 31. Dezember für die Magic Dinner Show und Burlesque Spectacular Dinner Show im Mirage . Buchbar bis 15. November 24 V or t eilsclub. wien. a t 16  |  2025 MEIN WIEN Gewinne eine Filmrolle Der Vorteilsclub der Stadt Wien lädt alle Nachwuchstalente zum großen Filmabenteuer ein. F ür den geplanten Kinofilm JIMMY – Der Hund des Präsidenten werden junge Schauspieler*innen und zahlreiche Statist*innen gesucht. Der Film erzählt die Geschichte von Valerie, der Enkelin des Bundespräsidenten, die sich mit dem cleveren Hund Jimmy und ihren Freund*innen David und Anna auf die Suche nach der goldenen Kette des letzten Inka-Königs macht, einem wertvollen Schatz, der aus dem Kunsthistorischen Museum gestohlen wurde. Schon bald geraten die drei Abenteurer*innen in große Gefahr und müssen Mut, Freundschaft und Köpfchen beweisen. SCHAUSPIELER*INNEN WERDEN GESUCHT Für die Hauptrollen werden schauspielbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren sowie mindestens 100 Statist*innen aller Altersgruppen gesucht. ­Ausgewählt wird exklusiv unter den Einsendungen der Vorteilsclub-Mitglieder. Gedreht wird im Sommer 2026 an verschiedenen Plätzen in Gewinne einen Filmauftritt Nutze deine exklusive Chance, eine KinderHauptrolle oder eine Statist*innen-Rolle für den geplanten Kinofilm„Jimmy – Der Hund des Präsidenten“ zu gewinnen. Bewerbungen sind bis 15. Dezember möglich. Alle Details findest du unter vorteilsclub.wien.at/ filmrolle Wien, gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Manuel Rubey, Martina Ebm, Fritz Karl, Maria Happel, Dietrich Siegl und Nicole Beutler. Die Premiere ist für Frühjahr 2027 in einem Wiener Kino geplant, zu der alle Darstell­er*innen persönlich eingeladen werden. Spare mit dem Vorteilsclub der Stadt Wien bis zu 50 % , wie etwa bei der Wedding Sparkle Hochzeitsmesse oder den ­ Genusswelten , sowie mindestens mehr als 800 Vorteilen . Werde jetzt kostenlos Mitglied! vorteilsclub.wien.at Clubtelefon 01/343 46 00 Vorteilsclub der Stadt Wien Scannen, registrieren, profitieren! vorteilsclub.wien Impressum: MEIN WIEN, Heft 16/2025. Medieninhaber und Herausgeber: Stadt Wien – Kommunikation und Medien(MA 53), Rathaus, Stiege 3, 1010 Wien. Vertretungsbefugte Organe: Dienststellenleiter Mag. Martin Schipany, MA. Redaktion: Stadt Wien – Kommunikation und Medien, Bartensteingasse 13, 1. Stock, 1010 Wien, Telefon 01/4 000-81 055. Verleger: Bohmann Druck& Verlag GmbH, Rechte Wienzeile 31/1, 1040 Wien. Herstellung und Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Gesellschaft m.b.H.& CO KG, Richard-Strauss-Straße 16, 1230 Wien. Blattlinie: Informationen der Wiener Stadtverwaltung über Neuigkeiten, Services und Entwicklungen der Stadt für die Wiener*innen. Foto: Film27