Von der Kunst unter den Hetturiern. 1 53
gur ist mit einem Panzer bewaffnet, welcher unten die gewöhnlichen Gehenke hat; die Schenkel und die Beine aber sind unbekleidet. Diese Abbildung deutet, wie der Helm auf dem Haupte einer Statue des Mercurius zu Elis i) auf den Streit desselben mit den Titanen, in welchem er, nachdem Apollodorus, bewaffnet war 2>. Ferner ist auf einem Carniole des ehemaligen Sts- fchischen Mufti diese Gottheit mit einer ganzen Schildkröte anstatt des ;) Huts bedecket; welches Bild ich in meinen Denkmalen des Alterthums bekannt gemachet habe, wo ich zugleich eines Kopfs eben dieser Gottheit in Marmor gedenke, welcher eine Schildkröte tragt, nicht weniger, daß sich auch zu Theben in Aegypten eine Figur mit solcher Bedeckung des Haupts vorgestellet findet 4).
Unter den Göttinnen ist besonders eine Juno, auf dem angeführten dreyscitigen Altarein der Villa Borgheft, zu merken, welche mit beyden Händen eine große Zange hält 5), und so wurde dieselbe auch von den Griechen vorgestellet 6 ). Dieses war eine Juno Martialis; und die Zange deutete vermuthlich auf eine besondere Art von Schlachtordnung im Angriffe, welche eine Zange (korcspchhieß, und man sagte, nach Art einer Zange fechten 7), (borccheL Lerrs xeoeliarl) wenn ein Heer im Fechten
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