Iphigenia in Tauris : Ein Sing-spiel, Aufgeführt in Schönbrunn, bey Gelegenheit der feyerlich begangenen Höchsten Nahmens-fester [...]

Hat ein Fremdling sich erkühnt,

Durch sein greuliches vergehn, .-Deinen Zorne zu erregen,

Ach so höre unser Flehn,

^ Und bestrafte derowegen, ,

, Was ein einziger verbricht,

An dem ganzen Volke nicht.

- Chor deren Jungfrauen

Durch ein sittliches Bezeigen,

Wird der Göttin Zorn gewendt; Dann sie hat mit sanften Zweigen,

Von Oliven sich gecrönt-

Chor von Soldaten.

Es hat der Vatter aller Götter Auf seinen Thron sie ausgenommen,

' Und aus dem schweren Donner-wetter, Hat sie b.ey ihm den Sitz bekommen.

Alle.

"Ach! was ein einziger verbricht,

Straf an dem ganzen Volke nicht.

Choc von Götzen - dienern.

Hüls! grosse Göttin hüls!

Steh deinem Tempel bey!

' Thoas. '

Ihr Götter! was für ein Geschrey,

Was für ein Lermen, achl Entstehet auf einmal l

Was