Wien 3/2 32
In großer Eile
und streng
vertraulich
L. u. v. H. Dr.!
Allerdings hat der schon seit 1930 für den
Prolog in Aussicht genommene W. entgiltig
abgelehnt und allerdings in seiner letzten
Sitzung der Arbeitsausschuß des Wiener Goethe Vereins nun Sie
als den um einen Prolog anzugehenden hei-
mischen Dichter bezeichnet, aber die Ent-
scheidung liegt jetzt bei dem Ministerium,
dem die Wahl zwischen Ihnen und - Goethe
freisteht, denn eine Minderheit des
Ausschusses wünschte, daß am Goethetage
als Dichter nur Goethe selbst zu Worte komme,
d. h. ein Goethesches Gedicht durch einen
In großer Eile
und streng
vertraulich
L. u. v. H. Dr.!
Allerdings hat der schon seit 1930 für den
Prolog in Aussicht genommene W. entgiltig
abgelehnt und allerdings in seiner letzten
Sitzung der Arbeitsausschuß des Wiener Goethe Vereins nun Sie
als den um einen Prolog anzugehenden hei-
mischen Dichter bezeichnet, aber die Ent-
scheidung liegt jetzt bei dem Ministerium,
dem die Wahl zwischen Ihnen und - Goethe
freisteht, denn eine Minderheit des
Ausschusses wünschte, daß am Goethetage
als Dichter nur Goethe selbst zu Worte komme,
d. h. ein Goethesches Gedicht durch einen