15. VI. 1918
Hochgeehrte gnädige Frau!
Aufrichtigste Teilnahme an-
läßlich der Erkrankung unseres lieben Meisters!
Welch betrübliche Wendung!
Ich gedachte einige Zeilen
in das schöne Gmunden mit-
flattern zu lassen, die ihn dort
hätten überraschen sollen. Nun
ist er hier festgebannt. Hoffen
wir, daß er sich noch ein-
mal erholt! Von Herzen wünschten wir's.
Mit Handkuss ergeben
Franz Christel
In die Karte des Herrn Ministerialrates
Gust. Freih. v. Wagner an Herrn Mag.=R.
Hanisch habe ich Einsicht genommen.
Aufrichtigste Teilnahme an-
läßlich der Erkrankung unseres lieben Meisters!
Welch betrübliche Wendung!
Ich gedachte einige Zeilen
in das schöne Gmunden mit-
flattern zu lassen, die ihn dort
hätten überraschen sollen. Nun
ist er hier festgebannt. Hoffen
wir, daß er sich noch ein-
mal erholt! Von Herzen wünschten wir's.
Mit Handkuss ergeben
Franz Christel
In die Karte des Herrn Ministerialrates
Gust. Freih. v. Wagner an Herrn Mag.=R.
Hanisch habe ich Einsicht genommen.