Dessauer, Wilhelm: Brief an Arthur Roessler. Reichenau, 9.3.1922
Ein zweibettiges Zimmer im
Café Reichenau kostet täglich
K 400- Natürlich müssten Sie
nicht immer im „Schloss” essen,
sondern könnten auch gelegentlich in
einem der Hôtels, die alle geöffnet
sind, „speisen”. Dort ist es natürlich
viel theuerer. - In diesem
Falle wäre keine Anmeldung
bei der Wiener Vereinsleitung
nötig; ich würde bitten, mich
rechtzeitig von Ihrer Ankunft
zu verständigen, damit ich ein
Zimmer aufnehmen könnte.
Die Mahlzeiten im „Schloss”, das
vom Café Reichenau fünf Minuten
weit entfernt ist, entsprechen
denen in einem anständigen
kleineren Wiener Gasthaus.