Delle Grazie, Marie Eugenie: Brief an Max von Millenkovich-Morold. Wien, 13.3.1915
weihten Freundes weilte, - da war
mir oft, als sollt' ich eines Tages
mit ein paar Blumen in der Hand
bei dem eintreten, der uns so viele
Blumen auf den Weg gestreut.
Es kam nicht dazu. Die eigenen
Sorgen ließen mich nicht los. Nun
flecht' ich diese Blumen in Gedan=
ken in den reichen Lorbeer
ein, den wir auf das Grab eines
unserer Edelsten & Besten le=
gen u. den auch ich nie vergessen
werde. - Voll und ganz und