Wien, 8. Dezember 1818.
XVIII. Abt Karlgasse 21.
Hochgeehrter Herr Professor!
Es hat mich tief erschüttert
zu hören, dass Sie solange krank gewe=
sen, schwer krank, wie Sie schreiben.
Denn ich hatte keine Ahnung davon.
Und ihre Nachricht, die mich zwang,
über das Grab meines geliebten Freun=
des hinweg zugleich an das Schmer-
zenslager desjenigen zu denken, der
mir nach Ihm der beste Freund
gewesen, war mir ein großer
Schreck anfangs. Dann aber sagten
mir ja Ihre eigenen gütigen Worte,
dass es nun wieder besser gehe
u. sehr klug war es von Ihnen, nun
erst recht nicht die Prein zu verlassen.
Denn was hätten sie hier? Es ist
nun allgemach ein Leben gewor=
den
XVIII. Abt Karlgasse 21.
Hochgeehrter Herr Professor!
Es hat mich tief erschüttert
zu hören, dass Sie solange krank gewe=
sen, schwer krank, wie Sie schreiben.
Denn ich hatte keine Ahnung davon.
Und ihre Nachricht, die mich zwang,
über das Grab meines geliebten Freun=
des hinweg zugleich an das Schmer-
zenslager desjenigen zu denken, der
mir nach Ihm der beste Freund
gewesen, war mir ein großer
Schreck anfangs. Dann aber sagten
mir ja Ihre eigenen gütigen Worte,
dass es nun wieder besser gehe
u. sehr klug war es von Ihnen, nun
erst recht nicht die Prein zu verlassen.
Denn was hätten sie hier? Es ist
nun allgemach ein Leben gewor=
den