Innsbruck, 21. März 1915.
Hochgeehrte Freundin!
Herzlichen Dank für Ihren sehnsüchtig erwar=
teten Brief, der mich von Sorgen befreit, die
mich in den letzten Wochen gequält haben.
Ich fing schon an zu fürchten, daß Sie erkrankt
seien, oder daß ich Sie vielleicht - ganz ge-
gen meinen Willen - verstimmt hätte.
Schon hatte ich den Plan gefaßt, mich an
Ihren Herren Bruder mit der Bitte um
Auskunft über Ihr Befinden zu wenden,
doch ehe er zur Ausführung gelangte,
teten Brief, der mich von Sorgen befreit, die
mich in den letzten Wochen gequält haben.
Ich fing schon an zu fürchten, daß Sie erkrankt
seien, oder daß ich Sie vielleicht - ganz ge-
gen meinen Willen - verstimmt hätte.
Schon hatte ich den Plan gefaßt, mich an
Ihren Herren Bruder mit der Bitte um
Auskunft über Ihr Befinden zu wenden,
doch ehe er zur Ausführung gelangte,