Engensteiner, Johann: Brief an Sophie Lotheissen. Innsbruck, 22.6.1915
Briefe, als sie in den Händen seiner nächsten
Angehörigen zu wissen. Selbstverständlich bin
ich auch mit Freuden bereit, Ihnen bei der Heraus-
gabe des Neckerschen Nachlasses behilflich zu sein.
Haben Sie schon einen Verleger dafür?
Unseren Freund Hörmann habe ich seit vielen
Wochen nicht mehr gesehen. Als ich ihn das
letzte Mal sprach - das muß etwa anfangs Mai
gewesen sein - äußerte er lebhaft das Verlangen
jene von seiner Frau abgeschriebenen Gilm-
briefe wieder zu bekommen. Er äußerte außerdem
die Vermutung, daß jene Briefe vielleicht noch
bei der Redaktion des Jahrbuches, worin sie
erschienen sind, zu erfragen wären. Ich
weiß absolut nicht, was ich dazu sagen soll,