Engensteiner, Johann: Brief an Moritz Necker. Innsbruck, 15.11.1914
außer Gefahr u. auf dem Wege der Besserung.
Die Hauptschwierigkeiten ergaben sich
aus dem trostlosen Gemütszustande meiner
Frau, die den Gedanken, in einem Sana-
torium oder gar in einem Spital ver-
pflegt zu werden, einfach nicht fassen
konnte. Da der Versuch, sie gegen
ihren Willen in eine Heilanstalt zu
bringen, vielleicht eine Katastrophe
im Gefolge gehabt hätte, so blieb nichts
Anderes übrig, als sie in unserer Wohnung
zu lassen. Nun können wir aber