Ertl, Emil: Brief an Karl Wache. Wien, 18.5.1927
zusendet. Da mein Auf=
enthalt in Graz ein zwar
langer aber bloß zufälliger
war, halte ich die auf mich
oft angewendete Bezeich=
nung als "Grazer Dichter"
für gänzlich oberflächlich
u. verfehlt. Meines Erach=
tens bin ich einzureihen
in den Wiener Roman
und zwar unterscheide ich
mich von der "Wiener
Schule" der Schnitzler,
Hofmannsthal etc. durch
Betonung der ethischen
und sozialen Werte
gegenüber dem Ästheti=