Kaiserswerth am Rhein 15. Januar 34.
Lieber Mohr, recht herzlichen Dank für Ihren
schönen Zuspruch, der mich aufs tiefste er=
freut hat! Was Sie mir schrieben, klang
tief in mein Gemüt und tönt dort
noch aufs lieblichste nach. - Hoffentlich hat
der Grazer Bühnenfürst nicht auch Angst
vor der hohen Klerisei. Ich habe übri=
gens mit Absicht den Herrn Fürstbischof
von Würzburg nicht zu einem bösarti=
gen Schurken gemacht, der er wohl auch
nicht war, sondern nur als einen gedan=
kenlosen, leicht den Künsten ergebenen
Großen dieser Erde gestaltet. Aber viel=
leicht genügt schon diese unverschönerte
Aufnahme Seiner Eminenz, um ihn zur
Zeit unmöglich auf dortigen Bühnen zu
Lieber Mohr, recht herzlichen Dank für Ihren
schönen Zuspruch, der mich aufs tiefste er=
freut hat! Was Sie mir schrieben, klang
tief in mein Gemüt und tönt dort
noch aufs lieblichste nach. - Hoffentlich hat
der Grazer Bühnenfürst nicht auch Angst
vor der hohen Klerisei. Ich habe übri=
gens mit Absicht den Herrn Fürstbischof
von Würzburg nicht zu einem bösarti=
gen Schurken gemacht, der er wohl auch
nicht war, sondern nur als einen gedan=
kenlosen, leicht den Künsten ergebenen
Großen dieser Erde gestaltet. Aber viel=
leicht genügt schon diese unverschönerte
Aufnahme Seiner Eminenz, um ihn zur
Zeit unmöglich auf dortigen Bühnen zu