Ertl, Emil: Brief an Max von Millenkovich-Morold. Wien, 8.11.1929
man sich des Lebens Notdurft
durch Cellounterricht tag-
täglich verdienen muss.
Ich glaube, dass die erwähnte
junge Dame ausgiebige För-
derung von Seiten des E. B.
wirklich in hohem Maße ver=
dient und bitte Sie, den
Fall, wenn er zur Sprache kommt,
durch Ihr gewichtiges Wort
gütigst zu unterstützen.
Ich selbst kann der Sitzung
leider nicht beiwohnen, ich
liege seit sieben Wochen an
einer schweren Rippenfellent-
zündung darnieder und
es winkt mir die Aussicht,