Dr. EMIL ERTL
WIEN, III. BEZ.
KLIMSCHG. Nr. 1.
11.1.1932.
Lieber hochgeschätzter Meister!
Vielleicht einer Ihrer ältesten Bekannten
und treuesten Verehrer, einer der
wohl kaum zahlreichen Wiener, der
Sie noch im Paradeis, inmitten der
noch vollzähligen Familie gekannt
hat, möchte ich womöglich einer der
Ersten sein, der Ihnen aus ganzem Herzen
Glück wünscht. Halten Sie es meinem zwar
gebesserten, aber immer noch schonungs=
bedürftigen Zustand zugute, wenn ich
nicht persönlich bei Ihnen anklopfe, und
erblicken Sie gütigst in diesen Zeilen und
diesen Blumen einen schwachen Ausdruck
jener Anhänglichkeit an Sie und Ihre Frau
Gemahlin und jener Bewunderung für Ihr
Werk, die mich und die Meinen erfüllt.
In Treue grüßt Sie
Ihr
Emil Ertl.
WIEN, III. BEZ.
KLIMSCHG. Nr. 1.
11.1.1932.
Lieber hochgeschätzter Meister!
Vielleicht einer Ihrer ältesten Bekannten
und treuesten Verehrer, einer der
wohl kaum zahlreichen Wiener, der
Sie noch im Paradeis, inmitten der
noch vollzähligen Familie gekannt
hat, möchte ich womöglich einer der
Ersten sein, der Ihnen aus ganzem Herzen
Glück wünscht. Halten Sie es meinem zwar
gebesserten, aber immer noch schonungs=
bedürftigen Zustand zugute, wenn ich
nicht persönlich bei Ihnen anklopfe, und
erblicken Sie gütigst in diesen Zeilen und
diesen Blumen einen schwachen Ausdruck
jener Anhänglichkeit an Sie und Ihre Frau
Gemahlin und jener Bewunderung für Ihr
Werk, die mich und die Meinen erfüllt.
In Treue grüßt Sie
Ihr
Emil Ertl.