Bender, Auguste: Briefe an Marie von Ebner-Eschenbach. Baden, 20.9.1915
also in einigen Tagen das Werk
per Postnachnahme abschicken.
Mittlerweile sende ich Ihnen
hier ein Büchlein von den Ueberresten
eines verunglückten Verlagsunter=
nehmens. Der Appell an die Frauen
ist ein Irrtum gewesen, denn die lesen
weder Vor= noch Nachworte. – Auch die
zwei andern Hilferufe sind spurlos
vorüber gegangen – zehn Jahre schon
in dem einen Falle. Und immer
noch das gleiche Ringen um den
Verleger: Wo es sich aber um Welt=
gestaltungen wie in diesem Kriege
handelt, ist alles andere über=
flüssig.
Einstweilen danke ich Ihnen
noch einmal, hochgeehrte Frau
Baronin, daß Sie mir gestatten
wollen, Ihnen noch mehr von