die belangreichsten Sachen verschweigen zu müssen. Die
gleichen Betrachtungen trug ich Marie Ebner vor, als
sie mich im Mai 1915 zu sich beschied, um
mir wegen ihrer Tagebuch=Auszüge (die sie mir
spontan zweimal gab, das erstemal hatte ich sie
zurückgestellt) Mittheilungen zu machen und zugleich
anzukündigen, sie habe vor, zu verfügen, daß all
ihre erreichbaren Briefe verbrannt werden sollten
nach ihrem Tode, sofern sie nicht ausgetauscht
werden könnten! Ich stellte ihr vor, daß das bei
rein literarischen Briefwechseln wie z. B. mit Roden-
berg=Keller ein Nachtheil gewesen wäre. Kurzum,
sie schloß sich zuletzt meinen ganz unbefangenen
Gegen=Äußerungen an und sagte: sie werde ihren
gleichen Betrachtungen trug ich Marie Ebner vor, als
sie mich im Mai 1915 zu sich beschied, um
mir wegen ihrer Tagebuch=Auszüge (die sie mir
spontan zweimal gab, das erstemal hatte ich sie
zurückgestellt) Mittheilungen zu machen und zugleich
anzukündigen, sie habe vor, zu verfügen, daß all
ihre erreichbaren Briefe verbrannt werden sollten
nach ihrem Tode, sofern sie nicht ausgetauscht
werden könnten! Ich stellte ihr vor, daß das bei
rein literarischen Briefwechseln wie z. B. mit Roden-
berg=Keller ein Nachtheil gewesen wäre. Kurzum,
sie schloß sich zuletzt meinen ganz unbefangenen
Gegen=Äußerungen an und sagte: sie werde ihren