Verehrte Frau Gräfin! Für das Zdislavicer Archiv sen-
de ich vorstehende Zuschrift des Rector magnificus. Ich gab
gelegentlich im Verkehr mit Graf Lanckoronski zufällig diese An=
regung. Zu meiner Überraschung telephonirte mich bald nach=
her Professor v. Schwind an mit der Aufforderung, meine flüchtig
hingeworfene Äußerung sachlich zu begründen. Das that ich
in einem Privat=Brief an Prof. Baron v. Schwind und vergaß,
ehrlich gesagt, die Sache, bis mich der Beschluß von dem Ausgang
verständigte.
Unser Ebner=Fonds für die Stiftung war auf Null ge=
sunken. Das heißt, die Zinsen waren kaum zureichend, die
Buch=Kosten zu decken. Daraufhin sprach ich mit Frau
Wilbrandt, die eine Vorlesung halten wird. Und motu
proprio widmete die „Concordia” 500.000 K., die heuer
ein Schützling Marie Ebners Marie Renate Fischer
in Saalfeld, Thüringen, auf meinen Antrag erhalten wird.
Mit besten Empfehlungen auch an den Hr Grafen
Ihr ganz ergebener
Anton Bettelheim
de ich vorstehende Zuschrift des Rector magnificus. Ich gab
gelegentlich im Verkehr mit Graf Lanckoronski zufällig diese An=
regung. Zu meiner Überraschung telephonirte mich bald nach=
her Professor v. Schwind an mit der Aufforderung, meine flüchtig
hingeworfene Äußerung sachlich zu begründen. Das that ich
in einem Privat=Brief an Prof. Baron v. Schwind und vergaß,
ehrlich gesagt, die Sache, bis mich der Beschluß von dem Ausgang
verständigte.
Unser Ebner=Fonds für die Stiftung war auf Null ge=
sunken. Das heißt, die Zinsen waren kaum zureichend, die
Buch=Kosten zu decken. Daraufhin sprach ich mit Frau
Wilbrandt, die eine Vorlesung halten wird. Und motu
proprio widmete die „Concordia” 500.000 K., die heuer
ein Schützling Marie Ebners Marie Renate Fischer
in Saalfeld, Thüringen, auf meinen Antrag erhalten wird.
Mit besten Empfehlungen auch an den Hr Grafen
Ihr ganz ergebener
Anton Bettelheim