Blittersdorff, Philipp: Postkarte an Gustav Gugitz. Ottensheim, 28.5.1914
Sehr verehrter Herr Gugitz! 28.5.14.
Daß Sie der Fam. Fid. Bibl., die die Thürh. so ab=
surd kritisierte, sogar ein geb. Exempl. widmeten, ist sehr
schade. Wir haben also noch eine derartige Rezension zu
überstehen.- Mir wurde speziell geraten, 1 Ex. S. Majestät
zu widmen u. da kenne ich keinen anderen Modus, als
um Allergn. Annahme f. die fideik. Bibl. zu bitten. Mein Ge=
danke war es ohnehin nicht, habe keine derartige Ambition.
Bgl. Grßhz. v. Hessen geht die Sache von Frau v. Wassil=
tchikow aus, die momentan beim Grßhz. weilt. Dieser soll
sich für Memoirenwerke interessieren u. speziell die
"Thürh." gewünscht haben. So schickte ich also ein gewöhnl.
geb. Exemplar, da ich kein Luxusex. übrig habe. Ich schäme
mich immer über die grauslichen Schnittfarbe der geb.
Exempl., wie kann man das so gakerlbraun anstreichen?
Müller hat nun doch geschrieben, nachdem er mir zuvor
die Rechnung zum vollen Preise zugeschickt, ich brauche ihm