Blittersdorff, Philipp: Brief an Gustav Gugitz. Ottensheim, 29.5.1914
Lust, damals im Vorwort zum 1. Bande, als
ich von den Memoiren der Rzewuska sprach,
das beizusetzen, was der grosse Wurzbach
beifügte, nämlich: " als die Memoiren-
literatur, in Frankreich eine so reiche
historische Quelle, hierlands- denn die
Machwerke Bäuerles u. Castellis sind
ja ungeniessbar und was Frau Caroline
Pichler brachte, ist doch gar zu dürftig -
nie geblüht hat." Ich unterlies es, um
meinem Kollegen Blüml nicht etwa wehe zu
tun, nun hackt er zum Danke auf meiner
Thürheim herum und nagt an ihrer " bis-
sigen " Zunge. Etwas mehr Salz hätte der
Pichler wohl gewiss nicht geschadet!