Blittersdorff, Philipp: Brief an Gustav Gugitz. Ottensheim, 18.6.1914
das Verlagsrecht der Memoiren zahlen musste, jetzt
wieder mindestens und unbedingt hereinbringen, sind
wir nicht einig.
Ich wies ihm nämlich nach, dass allerdings
ein verschwindend kleines Bruchstück der Memoiren
schon im Stuttgarter Morgenblatte 1833 erschienen
sei ( ich habe es selbst eingesehen ), dass ferner
die "Memoires du Prince de Ligne ", Paris- Bruxel-
les, Bonné libraire, 1860, welche Arbert Lacroix
nach dem Manuscript des damals regierenden Fsten.
de Ligne herausgab, allerdings auch nicht identisch
seien mit den Cottaschen, immerhin eine ziemliche,
manchmal wörtliche Aehnlichkeit besässen. Lacroix
sagt allerdings in der Vorrede, dass es ihm sehr
leid tue, nur Fragmente publizieren zu können, nach-
dem sich das vollständige Original bei Cotta befinde,
der das Verlagsrecht erworben habe. Lacroix setzt
bezeichnender Weise hinzu: " A en juger par les
fragments de ces Memoires que nous donnons au-
jourd'hui, on peut présager quel intéret doit