Ottensheim, 18. III. 14.
Sehr verehrter Herr Gugitz!
Ich eile Ihnen noch mitzuteilen, dass ich von der
Redaktion der Linzer Tagespost das Cliché eines sehr schönen
Porträts überlassen erhielt, welches den Botschafter Ludw.
Fürsten Starhemberg darstellt und in einer Exposition von
Starhembergschen Stichen im Linzer Museum ausgestellt war.
Ich möchte diese Reproduktion, die glücklicherweise
auch Angerer & Göschl besorgte, noch in die Memoiren bringen
und sandte das Cliché an diese Firma. Ausständig ist mir nur
noch die Permission des Fst. Starhemberg, dem ich vorgestern
darum schrieb, der aber noch nicht antwortete; vielleicht ist
er verreist. Hoffe sicher auf Passierung und dass die Auf-
nahme in das Werk noch möglich gemacht wird. Spamer habe ich
davon unterrichtet. Müller wird wohl auch nicht dagegen haben,
zumal ja das Cliché schon von Angerer für einen anderen Bestel-
ler auf dessen Kosten angefertigt wurde und es sich also nur
um ein einfaches Abziehen handelt. Jedenfalls eine selten
günstige Gelegenheit !
Der berühmte Napoleonforscher Kircheisen in Genf
ist der Ansicht, dass das " Vie de Napoléon II" von Jean Petit
keinesfalls von der Thürheim sein kann, da Petit noch mehrere
andere histor. Abhandlgen. schrieb und das " Vie " sogar ins
spanische übersetzt wurde, ausserdem schon 1832 erschien,
Sehr verehrter Herr Gugitz!
Ich eile Ihnen noch mitzuteilen, dass ich von der
Redaktion der Linzer Tagespost das Cliché eines sehr schönen
Porträts überlassen erhielt, welches den Botschafter Ludw.
Fürsten Starhemberg darstellt und in einer Exposition von
Starhembergschen Stichen im Linzer Museum ausgestellt war.
Ich möchte diese Reproduktion, die glücklicherweise
auch Angerer & Göschl besorgte, noch in die Memoiren bringen
und sandte das Cliché an diese Firma. Ausständig ist mir nur
noch die Permission des Fst. Starhemberg, dem ich vorgestern
darum schrieb, der aber noch nicht antwortete; vielleicht ist
er verreist. Hoffe sicher auf Passierung und dass die Auf-
nahme in das Werk noch möglich gemacht wird. Spamer habe ich
davon unterrichtet. Müller wird wohl auch nicht dagegen haben,
zumal ja das Cliché schon von Angerer für einen anderen Bestel-
ler auf dessen Kosten angefertigt wurde und es sich also nur
um ein einfaches Abziehen handelt. Jedenfalls eine selten
günstige Gelegenheit !
Der berühmte Napoleonforscher Kircheisen in Genf
ist der Ansicht, dass das " Vie de Napoléon II" von Jean Petit
keinesfalls von der Thürheim sein kann, da Petit noch mehrere
andere histor. Abhandlgen. schrieb und das " Vie " sogar ins
spanische übersetzt wurde, ausserdem schon 1832 erschien,