Felner, Karl von: Brief an Arthur Roessler. o.O., 6.3.1915
Bln-Westend, 6. Mz. 1915.
Mein Lieber,
tausend Wün-
sche zur Musterung! Ich erfahre
doch gleich, wie's gegangen
ist?! Junk ist seiner Augen
wegen freigekommen. Dafür sitzen
ein Bruder und ein Schwager kriegs-
gefangen in Russland; vor Mo-
naten in Moskau, jetzt wahr-
scheinlich in Sibirien.-. Und so
was schreibt man hin, als erzälte
man von einem alltäglichen
Nichts! Ja, ja die Hölle ist los!
Hier bei uns merkst Du ja nichts
davon. Es kommt doch sehr auf