Fraungruber, Hans: Postkarte an Max von Millenkovich-Morold. Wien, 7.6.1927
Verehrter Freund!
Vom Ver. z. Pflege d. deutschen Sprache
kamen heut 20 S an meine Anschrift.
Ich weiß aber nicht - wofür, ob ich also
den Betrag behalten kann. Vermagst
Du mir die Sendung zu erklären? -
Meiner Frau geht es wenig besser, bei
schönem Wetter kann sie aber im Garten
liegen u. sich endlich schonen, weil unsre
Hausgehilfin gottlob vom Spital gesund
zurückgekehrt ist. Das frischt auch mich
wieder auf u. ich hoffe auf bessere Tage.
Handkuß u beste Empfehlungen der liebens-
wertesten Frau Hofrat. Dich grüßen
herzlich Dein
Hans Fraungbr
u. F.
Wien, 7.VI.27.