Carezza, 18.7.32.
Lieber, verehrter Doktor Osborn!
Zwischen Bergen von Kundgebungen und nicht wissend,
wo mir der Kopf steht, sodaß ich ihn nicht einmal mehr
schütteln kann, bitte ich Sie und Ihre liebe Gattin,
meinen wärmsten Dank für Ihr schönes Glückwunsch-
telegramm entgegenzunehmen. Es gibt keinen besseren
Lohn für eine Lebensarbeit, als gewürdigt zu werden
von den Würdigsten. Zu denen hab' ich Sie immer gezählt.
Nun noch eine kleine Bitte dazu. Nachdem ich gestern
dem Verein Berliner Presse bereits geschrieben, erhalte
ich heute aus Dahlem die Nachricht, daß dieser geradezu
märchenhaft liebenswürdige Verein mir außer seine
feurigen Worten auch noch 12 Flaschen feurigen alten Wein
Lieber, verehrter Doktor Osborn!
Zwischen Bergen von Kundgebungen und nicht wissend,
wo mir der Kopf steht, sodaß ich ihn nicht einmal mehr
schütteln kann, bitte ich Sie und Ihre liebe Gattin,
meinen wärmsten Dank für Ihr schönes Glückwunsch-
telegramm entgegenzunehmen. Es gibt keinen besseren
Lohn für eine Lebensarbeit, als gewürdigt zu werden
von den Würdigsten. Zu denen hab' ich Sie immer gezählt.
Nun noch eine kleine Bitte dazu. Nachdem ich gestern
dem Verein Berliner Presse bereits geschrieben, erhalte
ich heute aus Dahlem die Nachricht, daß dieser geradezu
märchenhaft liebenswürdige Verein mir außer seine
feurigen Worten auch noch 12 Flaschen feurigen alten Wein