Glaser, Adolf: Brief an Marie von Ebner-Eschenbach. Freiburg, 20.10.1915
[andere Hand:] B. K
27. Okt.
Ew. Excellenz
würde ich zu großem Danke
verpflichtet sein, wenn Sie mich durch
einige Zeilen Nachricht über Ihr Be=
finden erfreuen wollten. Ich habe die
wenigen Worte als Erwiederung auf meinen
kurzen Geburtstagswunsch mit großer
Freude erhalten, aber ich sehne mich doch
nach einer Mittheilung über die Pläne
für den Winter und sende daher diese
Zeilen noch nach Zdisslawitz, wo ich vor=
läufig Ew. Excellenz vermuthe.
Hier in Freiburg leben wir fortdauernd
in der Befürchtung vor unwillkommenem