Thurnau d. 2/IV 1916.
Sehr verehrter Graf!
Die Kunde von
dem Heimgang Ihrer von mir so treu und warm
verehrten Frau Tante, hat mich erschütternd über=
rascht! Die Notiz über ihre Erkrankung, war mir
entgangen, da ich selbst krank war und ich stand
plötzlich vor der grausamen unbarmherzigen Tatsache,
mit einem Herzweh, das sich nicht in Worte kleiden
lässt. Seit Jahren hänge ich an der Verewigten
mit unbegrenzter Liebe und Bewunderung und
es ist mir immer wie eine Bereicherung meines
Lebens, wie eine ganz unverdiente Gabe Gottes
Sehr verehrter Graf!
Die Kunde von
dem Heimgang Ihrer von mir so treu und warm
verehrten Frau Tante, hat mich erschütternd über=
rascht! Die Notiz über ihre Erkrankung, war mir
entgangen, da ich selbst krank war und ich stand
plötzlich vor der grausamen unbarmherzigen Tatsache,
mit einem Herzweh, das sich nicht in Worte kleiden
lässt. Seit Jahren hänge ich an der Verewigten
mit unbegrenzter Liebe und Bewunderung und
es ist mir immer wie eine Bereicherung meines
Lebens, wie eine ganz unverdiente Gabe Gottes